Von Tokyo aus habe ich dann noch einen Tages-Trip nach Hakone unternommen. Dazu fährt man mit der Bahn erst einmal bis nach Odawara.
Dort kann man sich dann einen TagesPass für etwa 40€ kaufen, mit dem man alle Fortbewegungsmittel in dem Gebiet verwenden kann.
Dann kann man von Odawara aus nach Hakone Yumoto fahren, wobei man aufpassen muss, da das Gleis zweigeteilt ist und man von der einen Hälfte wieder Richtung Shinjuku geschickt wird.
Mit dem Hakone Tozan Zug geht es dann weiter nach Gora. Bis nach Gotemba, wo man wieder dichter am Fuji ist, bin ich nicht gefahren, sondern habe in Gora den Hakone Tozan Cable Car genommen, der steil den Berg hinauf fährt.
An der Station Sounzan ist für diesen Endstation, denn von da geht es nur wieder runter, wobei zwei Züge verkehren. In der Station wechselt man dann auf die Seilbahn. Vor dem Einsteigen bekommt man noch ein feuchtes abgepacktes Tuch gereicht, denn an der Station Owakudani gibt es ein aktives vulkanisches Gebiet, wo die Schwefeldämpfe auch mal belastend sein können.

Das Gebiet der Seilbahnen ist auch nur bis 16 Uhr verwendbar, so dass man seine Zeit planen sollte.
An der ersten Wechselstation gibt es Aussichtsplattformen für all jene, die sich dampfende Bergrücken gerne länger ansehen wollen. Das Hakone Geomuseum lädt auch zu einem Besuch ein.
Die zweite Teilstrecke führt zur Station Ubako. Auf der Strecke hat man aus der Kabine auch einen guten Blick auf den Fuji. Ich hatte an der Station das Hotel Green Plaza mit einem Außenbad entdeckt, dass man auch über Tageskasse benutzen kann. Die Tür aus der Station auf der Hotelseite ist kaum gekennzeichnet und liegt dem Haupteingang gegenüber. Von dort geht es über einen Trampelpfad durchs Unterholz, bis man zum Hotel gelangt. An der Rezeption erhält man auch seine Handtücher und wird dann als Tagesgast zum Bad gelassen, wo man die Kleidung in einem abschließbaren Schrank verstauen kann, um nach üblichen gründlichen Vorreinigung mit Blick auf den Fuji im heißen Wasser zu sitzen.

Nachdem man wieder reisefertig war, ging es auf der dritten Seilbahnstrecke wieder bergab nach Togendai-Ko, direkt am Ashi-See. Dort kann man dann mit einer Fähre einen Ausflug über den See machen.

Ich verließ die Fähre an der Station Motohakone-Ko und bestieg den Hakone Tozan Bus, bei dem auch der Schnellbus für die Rückfahrt nach Odawara fast eine Stunde braucht, wo man auch mal Berg-Serpentinen kennen lernt.