Beiträge von Soulshadow

    [Rika Sumiyoshi]
    15:48 Uhr - Cafeteria (2) - Speisesaal


    Rika hatte Yukis Worte an Akuma-san mitbekommen, sie aber absichtlich nicht kommentiert. Es schien ihr so schon, als hätte Yuki genug damit zu tun, sich selbst beieinander zu halten.
    "Ich würde auch gerne mitkommen, wenn das in Ordnung ist." wandte sich Yuki kurz darauf an sie.
    Rika nickte bestätigend und erhob sich. Mit einer geübten Bewegung zog sie das Tablett vom Tisch, so dass die Behälter auf dem glatten Plastik nicht zu stark rutschten.
    Akuma-san würde offensichtlich andere Wege gehen, denn er machte keinerlei Anstalten aufzustehen.
    Honoka hatte ebenfalls nichts gesagt, aber ihre Aufmerksamkeit wurde von drei Mädchen in Anspruch genommen, die gerade mit Musikinstrumenten die Cafeteria verließen. Sie stand ohne jede Erklärung auf und folgte den Mädchen, wobei sie gedankenlos ihr Tablett auf dem Tisch zurück ließ.
    Rika wechselte ihr Tablett in eine Hand und nahm mit der freien Hand Honokas Tablett auf. Bislang hatten sie nicht über die Vergangenheit und das Leben vorher gesprochen, deshalb ließ sich schlecht einschätzen, was da dahinter steckte.


    Ganz in der Nähe befand sich eines der automatischen Laufbänder, auf dem Rika die beiden Tabletts deponierte. Yuki und Leo-san waren ihr gefolgt und taten es gleich.
    Mit einem Nicken in Richtung von Akuma-san verließ Rika in Begleitung der beiden die Cafeteria und machte sich auf den Weg zur Bibliothek.
    Sie entdeckte Honoka draußen, die sich nach links auf das große Gebäude (16) zu bewegte, ein Stück vor ihr waren die drei Schülerinnen mit den Musikinstrumenten.
    Rika wählte wieder den kurzen Weg über die obere Brücke (6), um dann auf dem Trampelpfad im Grünstreifen am Lehrerwohnheim vorbei zulaufen.
    So brauchten die gerade mal fünf Minuten bis zur schmalen Treppe, die dort den Hang zur Bibliothek (13) hinunter führte.


    [Hayato Akuma]
    Noch immer brannte der Zorn in ihm. Der Rotschopf hatte sich als erstaunlich einfühlsam erwiesen, indem sie ihn erst gar nicht ansprach. Die Worte der immer noch blassen Yukiko hallten noch in ihm nach: "Danke für die Unterstützung, Hayato-sempai. Ich habe das Gefühl, dass sie mich ohne deine Unterstützung noch mit sich gezogen hätte..."
    Diesmal hatte er ihr wenigstens helfen können, aber ihre nächsten Worte "Oder noch schlimmer, wenn sie mich überredet hätte..." hatten den Zorn gegen die Worte dieser Jester wieder entfacht. Was dachte sich dieses Weibstück eigentlich, wenn sie andere manipulierte?
    Die Modulation der Stimme war einfach zu gekonnt gewesen, als dass es sich um einen Zufall handelte... Diese Jester gehörte ja ebenfalls zum Schülerrat... Hatte er da vielleicht eine Kostprobe davon bekommen, wie die hier die Schüler in regelkonforme Zombies verwandelten?
    Hayato bekam schmale Augen. Es würde zu dem perversen Spiel dieser Welt passen, wenn die solche Figuren einsetzten!
    Da dieses Weibstück ja nur die Stellvertreterin war, könnte der Präsident ja noch schlimmer sein.
    Zumindest würde es Yukikos plötzliche Begeisterung für diesen grünäugigen Würgereiz erklären. Wenn der Typ sie ebenfalls mit so einer Methode eingewickelt hatte, dann würde sie plötzlich der Meinung sein, dass der Schülerratspräsident eine Person ihres Vertrauens war!
    Hayato musste vorsichtig sein, denn solche Manipulationen konnte man nicht durch offene Worte klären. Würde er damit anfangen, dass man sie manipuliert hätte, dann würde sie es nicht glauben.
    Er musste sich etwas überlegen, um die anderen ohne die Aufdeckung dieser Manipulationen bei der Stange zu halten! Ansonsten würden sie alle zu braven Schülern werden, die bis in die Unendlichkeit hier die Schulbank drücken würden.

    Erst einmal brauchen wir Entwicklungszeit bei ABA. Für den ersten Tag ist schon fast zu viel passiert!
    Dazu noch ein paar Hinweise:

    • Es werden für die erste Nacht noch Träume erforderlich, die etwas mehr Licht auf die Vergangenheit des jeweiligen Chars werfen.
    • Außerdem werden einige Sprünge folgen, bei denen wir einige Tage verstreichen lassen. Damit können dann einige Versorgungsgrundlagen eingerichtet und gesichert werden.
    • In der Bibliothek kann man auch Manga ausleihen, da dort eine Abteilung dazu eingerichtet ist.
    • Videos wird es dort auch geben. Nachdem Tsubaron die Zimmer jetzt schon spartanisiert hat, wird es in den Wohnheimen noch Gemeinschaftsräume geben, wo Tischtennis oder eben auch mal ein Film geschaut werden kann. DVD gibt es ebenfalls in der Bibliothek.


    Legt also entsprechend das Augenmerk bei der Entwicklung der Chars auch auf die möglichen Zeitabstände. Nicht zu viel zu schnell ;)


    Zur Bibliothek (13):
    Viele Glasfronten, draußen Sitzbänke unter dem Vordach.
    Großer Eingangsbereich mit einem Roundtable. Dort befinden sich Computerbildschirme und Barcodescanner.
    Bücher, Manga und Filme sind in den Regalen sektionsweise aufgeteilt. Bücher über alle drei Stockwerke.
    Manga im Erdgeschoss, südlicher Gebäudeteil (Richtung Parkplatz),
    DVD im ersten Stock, selbe Gebäudeseite.
    Unterteilungen in Genre, wie SF, Krimi, Fantasy. 8 Regalböden pro Regal in den oberen Stockwerken, 10 Böden im Erdgeschoss (Rollleitern an den Regalen).
    Alle Exemplare haben aufgeklebte Barcodes, die dann an der Registratur eingelesen werden und am Bildschirm per Handabdruck der Person zugeordnet.
    Es dürfen nur fünf (5) Exemplare auf einmal ausgeliehen werden. Rückgabe innerhalb von sieben (7) Tagen.

    The World God Only Knows' (Kami Nomi zo Shiru Sekai)
    Nach der 2. Staffel und insgesamt drei OVAs erhält der Anime zum Sommer noch eine dritte Staffel (als Monat wurde der Juli genannt).


    Quelle: ANN

    Raum 3 - Wintergarten - 8x12 Meter mit Glasdecke auf 3,50m


    Der Raum hinter der Tür war hell erleuchtet. Das Licht kam von oben durch große Scheiben herein. Obwohl es nach fast freiem Himmel aussieht, wirkt es nicht echt.
    Auf Gestellen und Bodenvasen standen unzählige Pflanzen in diesem Raum, dessen Boden gefliest war. Direkt von der Tür führte ein Gang zwischen den Pflanzenkübeln hindurch zu einem Platz in der Mitte. Von dort zweigten zwei weitere Wege ab.
    Die Außenwände schienen ebenfalls aus Glas zu bestehen. Dahinter schien es eine gleichmäßige Helligkeit zu geben, die aber irgendwie zu wabern schien.
    Die Pflanzenbehälter waren alle mit dunkler Erde gefüllt und gaben einen leicht feuchten Geruch von sich.
    Die Pflanzen selbst sehen alle gesund und gut gewachsen aus. Verschiedene Blattgewächse bilden den überwiegenden Teil. In den Bodenschalen um den mittleren Platz sind Blühpflanzen eingesetzt, die einen teilweise schon betörenden Duft verströmen.
    Eine der Blumen wirkt dabei kränklich und weist ein paar geknickte Blätter auf.
    Der Platz in der Mitte wies ein Ablaufgitter von 25cm Durchmesser auf.
    Außerdem stehen drei hohe Tonvasen dort.
    Eine Vase enthält einen Rucksack, die zweite einen Tauchretter und die dritte ein Rasiermesser mit Perlmuttgriff.


    Der links abzweigende Gang führt zu einer Art Luftschleuse, durch die man aus dem Glasbau in die wabernde Umgebung gelangen kann. Der nach rechts abzweigende Gang führt zu einer weiteren Schleuse, die aber zu einer Drucktür mit Stellrad in einer Wand dahinter führt. Die rechte Schleuse weist wieder einen Barcodeleser auf.

    In der linken Kommode befanden sich in der unteren Schubladenreihe Pullover, in der zweiten Feldflaschen mit Lochkoppeln, in der dritten eine kleine Rolltasche mit Werkzeug und in der vierten ein Koppeltragegeschirr.
    Die rechte Kommode enthält in der unteren Schubladenreihe drei Paar Gummistiefel, in der zweiten schwere Lederhandschuhe in drei Größen, in der dritten zwei Messer mit Scheide (die sich an der Lochkoppel befestigen lassen) und schließlich in der letzten einige farbige Handtücher.


    Die Bilder samt Rahmen sind nichts weiter als genau das, Bilder in Rahmen.


    Rolltasche:
    Lederne Außenhülle mit eingenähten Stecktaschen

    • Schraubendreher, Kreuz (mittel)
    • Schraubendreher, Kreuz (klein)
    • Schraubendreher, Schlitz (mittel)
    • Schraubendreher, Schlitz (klein)
    • Imbusschlüsselsatz
    • Wasserpumpenzange
    • Seitenschneider
    • Kombizange

    Die Behälter auf dem Tisch waren teilweise Karaffen, die Flüssigkeiten in farblos, gelb und rot enthielten. Dazwischen standen einige Flaschen mit Schraubverschluss, von denen einige außen leicht beschlagen waren. Den Aufschriften nach handelte es sich um Wasser, Orangensaft und Wein. Bei den Flaschen war Mineralwasser und Bier zu lesen.
    Die übrigen Behälter waren Schüsseln mit luftdichten Deckeln in denen sich mehrere Sorten Obst, einiges Rohgemüse und Beeren befanden.
    Mitten zwischen all den Behältern stand eine Abdeckglocke, unter der belegte Sandwichs lagen.


    Hinter der letzten Person glitt die Tür des ersten Raumes wieder zurück ins Schloss. Mit einem leisen Piepsen aktivierte der Barcodeleser wieder die Verriegelung. Im Inneren des jetzt verlassenen Raumes erlosch das Licht und der Projektor schaltete sich ab.

    Raum 2 - Salon - Abmessungen 5x6 Meter


    Mit der ersten Person, die den neuen Raum betrat, sprang dort auch das Licht an.
    Die Wände waren hier mit Tapeten bedeckt, ein paar Bilder hingen daran. An der gegenüberliegenden Wand standen zwei große Kommoden, deren vier Reihen von Schubladen alle geschlossen waren. Das Licht leuchtete diesmal den Raum ganz aus, so dass es keine dunklen Ecken gab.
    Die Decke lag auch hier wieder so hoch, dass man sie nicht sehen konnte. Dort war der einzige Ort, an dem noch Dunkelheit herrschte.
    In der Mitte des Raumes stand ein großer Tisch, auf dem sich verschlossene Behältnisse und Flaschen befanden. Am Tisch standen acht Stühle aus einem dunklen Holz, die mit einer hochwertigen Sitzpolsterung versehen waren.
    Rechts in der Wand befand sich eine weitere Tür, die aber aus Holz zu sein schien und in einer ganz normalen Türfassung saß.
    An der Wand über den Kommoden stellte sich ein Bilderrahmen als Bildschirm heraus.
    "Einleitung erfüllt. Zur Belohnung gibt es eine kleine Pause mit Getränken und Erfrischungen."


    Die Tür in diesen Raum wies auch auf der Innenseite ein Stellrad auf, um diese zu öffnen. Damit konnte man jederzeit wieder in den Gang gelangen.

    Hinter der jetzt offenen Tür zeigte sich ein kurzer Gang, an dessen anderem Ende eine weitere Tür offen stand. Alles, was hinter der zweiten Tür lag, war noch in Dunkelheit gehüllt.
    Auf der anderen Seite der gerade geöffneten Tür befand sich noch ein zweiter Barcodeleser an der Wand, der ganz offensichtlich mit den schweren Riegelbolzen verbunden war, die wie ein Schloss an der Tür fungierten.
    In dem Verbindungsgang brannten zwei Leuchtstoffröhren, die ein weißes Licht verbreiteten. Die Wände des Ganges waren bis auf den Barcodeleser vollkommen glatt und leer.
    Die Länge des Ganges betrug vier Meter und der Laufboden war mit Gitterrosten ausgelegt, da der Gang offensichtlich einen runden Rohrdurchmesser hatte. Die Gitterroste lagen auf an den Wänden verschweißten Eisenwinkeln auf, die ziemlich stark wirkten.
    Das Licht der Leuchtstoffröhren erhellte einen kleinen Teil am Eingang des nächsten Raumes. Dort zeigte sich ein weicher Teppich mit einem Muster, wie er oft bei Orientteppichen vor kam.


    Im Raum war die projizierte Uhr unerbittlich weiter gelaufen und unterschritt gerade die vier Minuten...

    Im Schatten zeichnete sich im Verlauf der glatten Wand eine Kante ab, die sich beim näher kommen als Türblattkante herausstellte.
    Eine ovale Form, wie man sie sonst eher auf Schiffen vorfand, saß in einem starken Flansch direkt in der Wand. Auf dieser Seite des Raumes war keine Möglichkeit einer Öffnung zu sehen, aber nach dem Klicken war das Türschott leicht aufgesprungen, so dass man sie jetzt aufziehen konnte.
    Auf der anderen Seite befand sich ein großes Stellrad, dass über Gelenkverstellung schwere Bolzen verstellen konnte, so dass die Tür sich von dort druckdicht verschließen ließ.

    [Rika Sumiyoshi]
    15:47 Uhr - Cafeteria (2) - Speisesaal


    Rika blickte Jester hinterher. Äußerlich schien alles in bester Ordnung zu sein, aber sie erkannte eine Fassade, wenn sie eine sah!
    So etwas hatte sie ihrer Mutter gegenüber auch immer gemacht. Egal, was in der Schule auch passiert war, ihr gegenüber lächelte sie.
    Wie wohl alle anderen auch, gehörte dieses Mädchen, dass sich "Jester" nennen ließ, auch zu den "Kaputten".
    Rika hatte zwar keine Ahnung, was Jester mit ihrem Auftritt hatte bezwecken wollen, aber es war ihr offensichtlich voll ins Gesicht explodiert!


    "Na, wenn das nicht Shred ist!" rief Nibutani laut aus, als er Rika unter dem Nissan in der Werkstatt entdeckte. Sie hatte wegen der hohen Temperaturen nur ein T-Shirt an, dass während der Schrauberei am Motor inzwischen ziemlich durchgeschwitzt war. Der Besitzer der Werkstatt Takamita-san war schon ziemlich alt und starrte deswegen nicht ständig hinter ihr her, aber Nibutanis Blicke konnte sie fast körperlich spüren.
    "Hentai!" rief sie wütend unter dem Auto hervor, da sie die Zentrierschraube gerade nicht loslassen konnte, ohne ihre Arbeit der letzten halben Stunde zunichte zu machen.
    Nubutani hatte sich vorne vor den Kühlergrill gehockt und starrte auf sie herab.
    "Wenn du nur nicht so eine Furie wärst...", meinte er unbeeindruckt. "...wärst du zum Anbeißen!"
    Rika hielt die Zentrierschraube mit einer Hand fest, während sie Nibutani den Schraubenschlüssel gegen das Knie schlug. Dieser heulte auf und fiel schreiend auf den Rücken.
    Takamita-san wurde von dem Lärm angelockt und kam aus seinem Büro. Da Rika nicht mit aller Kraft zugeschlagen hatte, war Nibutani in der Lage aus der Werkstatt zu humpeln.
    "Glaub nur nicht, dass es damit vorbei ist!" zischte er gerade noch in Hörweite.


    Warum sie sich gerade an diesen Vorfall erinnert hatte, wusste Rika auch nicht zu sagen. Jedenfalls galt es wohl erst einmal, der grdrückten Stimmung zu entkommen.
    Da Yuki für Leo-san gesprochen hatte, benutzte sie erst einmal ihre Fassade, während sie sprach:
    "Warum nicht, Leo-san?!"
    Auch wenn er unheimlich war, so starrte er sie zumindest nicht an!

    Zum letzten Wochenende kam dann auch Band 26 "Der Amethyst" auf den Markt.
    Einige merkwürdige Briefe bringen Yoko in ein neues Abenteuer...

    Hier haben wir wieder einen Anime, der uns gerne am Ende einer Folge einen Cliffhanger präsentiert.
    Von den bislang vier Folgen ist es noch nicht langweilig geworden, denn trotz der Entwicklung der Charaktere kommt die Action nicht zu kurz.
    Gerade jetzt bei Folge 4 ist es wieder so ein richtiger Ey-Punkt, im Sinne von "Ey, so könnt ihr mich doch nicht stehen lassen!"

    So Ka, dann starten wir ab 12 Uhr den zweiten Marathon!
    Sawadas Char knocken wir gemäß seiner Idee aus und die anderen müssen ihn dann halt tragen.
    Somit haben wir doch mal Chance, mehr als einen Raum zu erkunden ^^

    Osu Schattenkatze ;)
    Wenn du das viel schreiben nennst, dann haben wir da vollkommen andere Grundwerte ^^


    Erst einmal Willkommen beim AFB!
    Falls du Hilfe bei Erkundungstouren hier benötigst, so ließe sich das einrichten.


    Mangas sammeln hier eigentlich recht viele, wenn auch längst nicht die gleichen Serien.
    Eine Anfrage, wie du sie jetzt gestellt hast, sollte doch zumindest ein paar aus ihren Schlummerkisten locken.

    So etwas in der Art wird es wohl werden, Sawada ;)
    Da "ein wenig mehr Zeit" nur bedeuten kann früher anzufangen, da am nächsten Tag wieder Arbeiten ansteht, werden wir deinen Char wohl irgendwie mitschleppen.
    Ich wäre ab 12 Uhr für einen Start bereit.
    Was sagen die anderen?

    Das wären dann fünf (Ich zähle Kisara als zugesagt) Mal Zeit und Gelegenheit, und Sawada mit einem großen "Vielleicht".
    Ich wäre, ganz wie Tsubaron es auch schon schrieb, für einen längeren Zeitraum zum Schreiben, da wir festgestellt haben, dass man durchaus mal eben vom Schirm weg kann.

    [Hayato Akuma]
    15:46 Uhr - Cafeteria (2) - Speisesaal


    Hayato spürte seinen Zorn von heute Morgen wieder in sich aufsteigen, als diese Stellvertreterin den Namen Ibuki aussprach. Seine Augen verdunkelten sich, als die Gefühle eines gebrochenen Versprechens und der Sinnlosigkeit der Tat wieder hoch kochten. Der Rotschopf war da ja weggelaufen, was er ihr nicht verübeln konnte, aber auch sie schien diesen Namen zu kennen.
    Als dann auch noch ein Vortrag von Verständnis und Einhelligkeit von diesem Weibstück vorgetragen wurde, dass ihm bei dem eindringlichen Friedenston schon fast schlecht wurde. Seine Augen wurden schmal, als er das Drängen der Augen bei diesem Mädchen bemerkte. Solche manipulativen Gestalten waren ihm schon öfter begegnet, die mit Hilfe von Stimme und Blick die leicht beeinflussbaren in eine bestimmte Richtung drängen wollten.
    "Ich werde diese Ibuki nicht anlügen. Ich werde ihr nicht vergeben, weil es nichts zu verzeihen gibt. Ich habe sie umgebracht und sie mich. Ich brauche keine Entschuldigung und will sie auch nicht. Wenn sie wirklich fühlt, als müsse sie etwas tun, dann soll sie sich von mir fernhalten. Das können Sie ihr ausrichten, wenn Sie unbedingt wollen, Jester-sempai." brachte Yukiko schließlich hervor. Hayato hielt sich zurück, obwohl diese joviale Art ihn ankotzte. Yukiko sammelte sich, um dann noch etwas zu sagen:
    "Ich möchte Ihre Einschätzung nicht anzweifeln Sempai, aber diese Ibuki wird nicht durch erlogene Vergebung aufhören so zu sein, wie sie ist. Es braucht mehr als einen Tag, damit sich ein Mensch ändern kann... Und deswegen halte ich es auch nicht für sinnvoll Ihrem Vorschlag nachzukommen... Außerdem würde ich Sie bitten mich los zulassen."
    Ihre letzten Worte waren dann wohl sein Stichwort!
    Ohne seinen Zorn nach außen hin zu zeigen stand er langsam auf.
    "Ihre Worte wurden vernommen, Jester-san. Und sie haben auch ihre Antwort bekommen. Nun möchte ich sie bitten, uns unseren Freizeitbeschäftigungen zu überlassen, da die Schule für heute beendet ist!"


    [Rika Sumiyoshi]
    Irgendwie war sich Rika nicht sicher, was sie da eben gehört hatte. Meinte diese Jester tatsächlich, dass man einen Mord in einem friedlichen Gespräch klären konnte?
    Als sie dann aber den Wechsel von Stimmlage und Betonung bemerkte, wurde ihr sofort deren manipulativer Charakter deutlich. Diese Jester versuchte Yuki zu beeinflussen!
    Was war das denn für eine Schülervertretung? Dieses Mädchen schien viel mehr ihren eigenen inneren Antrieben nachzugehen, als sich an die Schulagenda zu halten.
    Sicher, sie hatte das heulende Häufchen Elend im Keller mit eigenen Augen gesehen, aber warum sollte hier nun ein Gespräch notwendig sein?
    Das ganze erinnerte sie eher an ihre Großmutter, die auch immer versucht hatte, alle Streitigkeiten in der Familie durch Gespräche zu klären. Aber im Endeffekt war es darauf hinaus gelaufen, dass die Jüngeren klein beigeben mussten und ihren brennenden Zorn runter schluckten! Es hatte schlussendlich nur noch mehr Unstimmigkeiten herauf beschworen.
    Rika fragte sich, wieso dieses Mädchen meinte, dass alle Schüler hier gut miteinander auskommen mussten. War sie auf einer Schule gewesen, wo man so etwas oberflächlich erzwungen hatte? Ihr selbst war nur zu gut bewusst, dass sich auf der Schule niemals alle einig waren. Zu viele Interessengruppen, die ihre Reviere verteidigten, führten schon von ganz alleine zu Unstimmigkeiten. Sicher, den Lehrern wurde davon nichts mitgeteilt, aber der Schülerrat konnte doch nicht so blind sein.
    Als Akuma-san aufstand und das Wort ergriff, bemerkte Rika den interessierten Blick bei Honoka. Scheinbar genoss sie die gerade bestehende Situation.

    Jetzt ist er auch auf dem Markt erhältlich (7,95€)


    Im versteckten Dorf der Karasuma-Familie trifft Kyoko auf ihre Mutter und erfährt endlich mehr über ihre eigene Vergangenheit - gerade rechtzeitig, um in die letzte blutige Schlacht zu ziehen. Jetzt muss Kyoko sich entscheiden: Auf wessen Seite wird sie kämpfen?
    Das spannende Finale im Kampf zwischen Mensch und Oni!