Beiträge von Soulshadow

    Mittelschüler eingesperrt!


    Die Polizei hat vier Mittelschüler der 3. Klasse aus Tokyos Akishima City wegen Straßenraub festgenommen. Sie hatten vor der Akihabara Station sechs andere Mittelschüler aus der Yamanashi Präfektur und anderen Gegenden unter Androhung von Faustschlägen die Brieftaschen abgenommen.
    Bei ihnen wurden die sechs Brieftaschen mit einem Inhalt von mehr als 30000 Yen (etwa 300€) sicher gestellt.
    Im Zuge der Ermittlungen durch die Polizeibehörde kam heraus, dass die Vier insgesamt etwa 140000 Yen seit letztem November auf diese Art zusammen gestohlen haben.
    Die Verhafteten gaben bei der Vernehmung an, dass sie sich gezielt die Otakus in Akihabara herausgepickt hätten, da diese Geld besäßen.


    Quelle:
    Anime News Network

    [Rika Sumiyoshi]
    21:08 Uhr - Wohnheime der Schüler (4) - Mädchenwohnheim


    Rika hatte ihr Zimmer, wie es zu erwarten gewesen war, ohne Probleme gefunden. Der Raum war von der Größe einem Zimmer in einem guten Wohnheim angemessen. Der stabile Schrank wies eher westlichen Einfluss auf. Ein kleiner Schreibtisch mit einem Stuhl und einer Gelenklampe. Das Fenster hatte seitlich Stores und eine Lamellenjalousie, was sie doch sehr an ihr eigenes Zimmer erinnerte. Das Bett hatte eine westliche Größe, so dass sie sich lang ausstrecken konnte, ohne anzustoßen.
    "Der Schöpfer dieser Welt hat einen merkwürdigen Sinn für Humor!" meinte sie halblaut.
    Nachdem Yuki sich etwas beruhigt hatte, waren sie zusammen mir Leo-san, der sich nach seiner Entschuldigung sehr viel angemessener verhielt, im Park gewesen. Aber auch nur so lange, bis die Aufregung wieder verschwunden war. Danach hatten sich Yuki und sie auf den Weg zum Wohnheim gemacht.
    Rika hatte nur kurz vor der Tür ihres Zimmers gestanden und gerade mal die Bücher drinnen um die Ecke gelegt.
    Danach hatte sie sich in den Keller des Gebäudes begeben, wo sie nach "Dreck" gesucht hatte.
    Wie schon vorher, fand sich in Bereichen, wo sich normalerweise keine Schüler aufhielten, genügend von dem Rohmaterial. Rika benutzte einen Putzeimer, um eine größere Menge zu transportieren, und war erst dann zu ihrem Zimmer zurück gegangen.


    In einem der Bücher hatte sie eine kleine Heftbroschüre versteckt, die sich in einem kleinen Teil der Bibliothek befunden hatte. Auf keinem Fall hätte sie gewollt, dass jemand von den anderen etwas davon mitbekommen hätte. Noch wusste sie nicht genau, ob es ihr gelingen würde, diese Dinge herzustellen, sie einfach "werden" zu lassen, aber sie würde es eindringlich versuchen!


    "Hast du gesehen, dass sie in der Klasse die größte Oberweite hat?"
    "Hab ich beim Sport gesehen! Meist versteckt sie es ja unter möglichst weiter Kleidung."
    Meinten diese Idioten aus der Klasse eigentlich, dass sie taub wäre? Aber ein Blick unter dem extra lang belassenen Haaren, die sie wie eine Schutzmaske über den Augen trug, zeigte ihr, dass reine Absicht dahinter steckte. Die anderen Mädchen aus der Klasse hielten sich zwar in der Nähe auf, aber ihren Blicken nach zu urteilen, brauchte sie von denen keine Hilfe zu erwarten.
    Nibutani war einer der Schwätzer, der dabei auch immer wieder zu ihr blickte. Die Sache aus der Werkstatt hatte er ihr nicht vergessen!
    Wenn die anderen Mädchen nicht selbst betroffen gewesen wären, hätten sie in der letzten Woche gegen das Loch in der Wand des Umkleideraumes bestimmt auch nichts unternommen.
    Zu den verschiedenen Cliquen der Klasse hatte sie ja noch nie gehört, aber jetzt wurde sie regelrecht gemobbt. Diese Sticheleien begannen sobald der Lehrer die Klasse verlassen hatte. Und einige hatten dabei längst jeden Anstand hinter sich gelassen...
    Warum konnte man sie nicht einfach in Ruhe lassen?

    Mit brennenden Augen schreckte Rika hoch. Sie war einfach auf dem Boden hockend eingeschlafen! Missmutig verdrängte sie die letzten fetzen der Erinnerung, die sich da wieder in ihrem Kopf breit gemacht hatte. Als sie im Badezimmer in den Spiegel blickte, waren ihre Augen gerötet und sie hatte wohl einen offenen Mund beim Schlafen gehabt...
    Wütend wusch sie sich das Gesicht und putzte auch gleich ihre Zähne. Die Augen waren immer noch gerötet und auch leicht geschwollen.
    Es muss unbedingt noch etwas Make-Up her, dachte sie.
    Der Wecker zeigte bereits nach 23 Uhr an, als sie sich ins Bett legte. Eine quälende Ungewissheit hatte sich in ihr breit gemacht, denn es schien nicht so, als würden sie in dieser Welt ihre Vergangenheit einfach so vergessen können.
    Sie bemühte sich, durch das Lesen in einem der Bücher ihre Gedanken auf andere Bahnen zu lenken, damit sie nicht gleich wieder von Dingen träumte, die sie vergessen wollte.

    Trotz der Zeitangabe "16:10 Uhr" in den letzten Posts sind wir eigentlich schon in der Nacht des ersten Tages.
    Die Posts wurden deshalb entsprechend erweitert um gleich bis zu dem Zeitraum zu reichen.
    Ab jetzt aber keine Zeitangaben mehr unter 22:30 Uhr oder gleich wie in Elogans Post, damit der Leser langsam mal Klarheit bekommt ;)


    Szenerie Nacht, Klarer Himmel und nach Elogan auch Mondschein...
    Jetzt sollten nur noch Träume folgen, oder Informationen als Rückblicke eingebaut werden.

    Funimation hat auf der Anime Central am Samstag bestätigt, dass sie Shingeki no Kyojin als Attack on Titan auf den Markt bringen werden.
    Zusammen mit Crunchyroll streamen sie den Anime bereits.


    Der Manga von Hajime Isayama wird von Kondansha USA in Nordamerika auch auf den Markt gebracht.

    Die dritte Staffel wird Kami Nomi zo Shiru Sekai: Megami-Hen heißen und damit den Göttinnen-Arc aus der Manga Serie von Tamiki Wakakis erzählen.
    Rollen, die zu The World God Only Knows: Goddesses Arc bereits bekannt gegeben wurden:


    Astronomieklubpräsident Tsukiyo Kujō wird gesprochen von Yuka Iguchi
    Yui Goidō wird gesprochen von Ayahi Takagaki
    Lune wird gesprochen von Haruka Tomatsu

    Nach Rücksprache haben einige gerade wieder einiges zu tun, so dass es zu Pfingsten nicht klappen wird die Schreiber zu versammeln.
    Der 30.05. ist kein landesweiter Feiertag, so dass auch hier keine Möglichkeit besteht.
    Da jetzt bis Oktober die Feiertage erst einmal durch sind, sollten wir, wenn es denn nicht so lange dauern soll, eine andere Variante versuchen.


    Vorschlag:
    Den ersten oder auch den letzten Samstag im Monat abends.
    Was meint ihr?
    Habt ihr andere Vorschläge?

    Nach der Lizenz für den amerikanischen Markt gibt Funimation nun auch die Sprecher für den Dub bekannt:


    Ao - Micah Solusod
    Naru - Lindsay Seidel
    Fleur - Sainty Reid
    Elena - Jad Saxton
    Ivica - John Swasey
    Rebecka - Jamie Marchi
    Truth - Todd Haberkorn
    Gazelle - Brandon Potter
    Noa - Monica Rial

    Willkommen beim AFB ;)
    Schön das du den Weg in unser kleines Forum gefunden hast!


    Bei den Animeserien sind wohl alles hier im Fernsehen und auf DVD erhältliche Sendungen... Schaust du auch Original mit Untertiteln?
    Du wirst schnell feststellen, dass hier viele Geschmacksrichtungen zusammen kommen.

    Tag 36 - 07:00 Uhr - Wohnheim - Yunas Zimmer


    Yuna wurde von der Sonne geweckt, die durch das Fenster in ihr Gesicht fiel. Munter schwang sie sich aus dem Bett und streckte sich.
    "Jetzt erst einmal schön warm duschen und dann frühstücken!" sagte sie laut und begab sich in das kleine Bad.
    Gut 15 Minuten später kam sie wieder heraus. Die Schuluniform hing vorbereitet auf einem Bügel an der Tür. Yuna föhnte sich die Haare und band sie sich danach zu einem Pferdeschwanz zusammen, bevor sie in die Uniform schlüpfte. Nach einem letzten Blick in den Spiegel nahm sie ihre wichtigsten Dinge mit und verließ das Wohnheim gegen 07:30 Uhr um zum Verwaltungsgebäude zu gehen.
    Im Speisesaal nahm sie sich eine große Tasse Tee, geräucherten Fisch, etwas Reis und einen Pfirsich. Mit all diesen Dingen auf dem Tablett suchte sie sich einen Tisch in der Mitte aus und nahm daran Platz.


    07:00 Uhr - Wohnheim - Harukas Zimmer


    Haruka wachte diesmal nicht so früh auf, wie sie es eigentlich gewohnt war. Ein wenig irritiert ob dieser Tatsache blickte sie auf den Wecker, den sie nicht einmal eingeschaltet hatte. Eigentlich wachte sie doch immer eine Stunde früher auf, deshalb brauchte sie den Wecker ja auch nicht. Mit einem ärgerlichen Schnaufen ging sie ins Bad. Nach dem Duschen zog sie sich ihre gelbe Uniform an, flocht sich die Haare zu zwei Zöpfen und ging zum Frühstück.
    Haruka nahm sich zuerst eine Schüssel Cornflakes, dann einen Croissant und noch einen Nutella-Toast und verputzte alles mit guten Appetit. Als sie zum vierten Mal vom Tisch aufstand, um sich diesmal gebratenen Schinkenspeck zu holen, blickten einige der Schüler sie verwirrt an. Die Frage, wie ein Vielfraß wie sie trotzdem noch so schlank sein konnte, stand ihnen deutlich ins Gesicht geschrieben. Hatten sich die anderen denn noch immer nicht daran gewöhnt? Eigentlich war es Haruka auch egal und sie mampfte froh weiter vor sich hin. Sie liebte es einfach zu Essen! Dazu trank sie auch noch reichlich Früchtetee, der ihr hier besonders schmeckte.


    07:00 Uhr - Wohnheim - Mais Zimmer


    Nachdem der elende Wecker sie aus ihren Träumen gerissen hatte, schlurfte Mai noch immer schläfrig ins Badezimmer und machte sich dann für den Unterricht fertig. Der Morgen war die einzige Tageszeit, an der Mai auch mal schlechte Laune hatte. Die Dusche brachte ihre Lebensgeister zumindest so weit in Gang, dass sie danach in die Uniform kam und den Weg zum Verwaltungsgebäude schaffte.
    Da sie so früh morgens einfach nichts essen konnte nahm Mai sich nur eine Tasse Tee und suchte dann nach einem freien Platz. Als sie Mamoru an einem der Tische erblickte ging sie rüber und setzte sich ihm gegenüber hin.
    "Ohayo...", war das Einzige, was sie hervorbrachte. Dann nahm sie erst einmal einen Schluck Tee, wobei Mai schlürfte.
    "Mh? Dir auch guten Morgen", kam die ebenfalls nicht gerade muntere Antwort von ihm.
    Sein Gehirn war auch noch im Halbschlaf, deshalb sagte er auch nichts weiter. Sachte in seine Tasse pustend versuchte Mamoru den Kaffee auf eine "ungefährliche" Temperatur zu bringen. Mai saß ihm auch nur still gegenüber und trank weiter ihren Tee.
    "Du bist auch nicht gerade ein Morgenmensch, oder?" stellte Mai einige Schlucke später fest. Irgendwie kam dabei ein merkwürdiges Gefühl in ihr auf, so als wäre etwas nicht in Ordnung. Hatte sie ein Deja-vu?


    07:55 Uhr - Gelände der Akademie - Großer Platz


    Mit einem musikalischen Ton machte das Informationssystem, zusammen mit einer Einblendung auf den holografischen Anzeigetafeln, auf den nicht mehr fernen Unterrichtsbeginn aufmerksam. Die Schülerinnen und Schüler bewegten sich vom Verwaltungsgebäude und den Wohnheimen in Richtung des Schulgebäudes. Ihre Gesichter wirkten ziemlich heiter, während sie sich über die PSI-Turniere des gestrigen Abends unterhielten. Das Kräfte-messen war auf der Insel das Thema schlechthin, denn die Turniere waren nach dem Unterricht und dem Training die wichtigste Veranstaltung. Natürlich hatte es wieder einige Verletzte gegeben, denn die Kämpfe wurden ja mit aller Kraft geführt.
    Die neuesten Kampfpaarungen würden bereits nach der Unterrichtszeit über die holografischen Anzeigetafeln verbreitet werden, denn bis dahin stand dann auch fest, wer von den Verletzten einsatzbereit war.
    Die Temperaturen waren deutlich gestiegen und die Sommeruniform gewann langsam die Überhand in der Menge der Schüler. Die uniformierten Lehrer liefen in der Menge mit, da sie im gleichen Speisesaal ihre Mahlzeiten einnahmen. Die Schülerinnen und Schüler grüßten die Lehrer respektvoll. Es war ein überaus friedlicher Anblick, wie alle einhellig auf dem Weg waren.


    Hagen behielt zwar äußerlich seine entspannte Miene bei, aber in seinem Inneren war er gerade ziemlich verwirrt. Die ganze Szenerie kam ihm nicht richtig vor. Wenn er versuchte über die Gründe dieses Gefühls nachzudenken, dann kam ein Gefühl wie weiche Watte in seinem Kopf auf. Um sich abzulenken tippte er auf sein Holocom, woraufhin sich die Projektionsfläche aufbaute. Als Grundfunktion erschien sofort der Ablaufplan des Tages darauf. Unterrichtsfächer, Trainingseinheiten, eben alles, was so über den Tag abgearbeitet werden sollte. Alles wirkte so normal, wie man es sich eben wünschen konnte, aber das ungute Gefühl wollte einfach nicht weichen.
    Die Sicherungsposten am Schulgebäude musterten die Schüler mit ausdruckslosen Gesichtern. Einige der Schüler maßen sie daraufhin auch mit finsteren Blicken. Hagen hatte schon beim Frühstück einiges von der Missstimmung wegen all der Wachen mitbekommen, die Direktor Grady überall auf dem Gelände für nötig hielt. Diese Wachposten waren aber keine PSI-Begabten, was ihre Anwesenheiteigentlich schon wieder überflüssig machte. Es erinnerte Hagen mehr an ein Militärcamp oder eine andere Anlage, wie die, in der man ihn früher einmal untergebracht hatte. Er war nun schon über einen Monat auf dieser Insel, auf der PSI-Begabte versammelt wurden, um dann als Sonderkommandos eingesetzt zu werden. Komisch fand er dabei allerdings, dass die Menschen in den Militäruniformen ihnen eigentlich nicht vertrauten.


    Bei seinem zweiten Blick auf die Projektionsfläche seines Holocoms machte seine Hand eine unbewusste Bewegung, die scheinbar etwas verändern sollte. Aber es erschien nur eine Fehlermeldung. Hagen blieb in diesem Moment sogar stehen, da dieser Vorgang das Gefühl in seinem Inneren nur noch verstärkt hatte. Ganz automatisch griff er auf eine seiner Schutzfähigkeiten zu, die seinen Geist eeigentlich vor Beeinflussungen schützte, aber wieder kam nur dieses Watte-Gefühl auf. Es erinnerte ihn inzwischen an seine Erfahrungen mit der Subpressordroge. Irgendwas stimmte mit seinen Fähigkeiten nicht!
    Ob er nun über den grund seiner Beunruhigung nachdenken, oder seine Fähigkeiten einsetzen wollte, dieses blockierende Gefühl setzte sofort ein! Und das war etwas, was er nur mit mutwilliger Beeinflussung in Verbindung bringen konnte.

    [Takeshi Okamura]
    16:10 Uhr - Wohnheime der Schüler (4) - Jungenwohnheim


    Nachdem er sich ein Bento und etwas zu trinken in der Cafeteria geholt hatte war Takeshi gleich weiter zum Wohnheim gegangen. Der Zugang erfolgte über einen Weg mit Treppen direkt von der Cafeteria den Berg hinauf. Damit thronten die Unterkünfte an einem der höchsten Punkte des Schulgeländes, was ihnen auch einen ziemlich guten Ausblick verschaffte.
    Durch das Informationssystem hatte er problemlos sein Zimmer gefunden, das an der Tür wie alle anderen nur eine Nummer aufwies. Vom Informationssystem wurden keine weiteren Zimmerbelegungen außer der eigenen übermittelt und im Gebäude gab es keine Belegungspläne. Also musste man schon die Zimmernummer von dessen Besitzer genannt bekommen, wenn man wissen wollte, wo diese Person untergebracht war.
    Nachdem er also sein Zimmer ohne Probleme gefunden hatte, nahm er dieses erst einmal genauer in Augenschein. Das Bett war eines mit Gestell, wie es im Westen benutzt wurde. Nach einer kurzen Probe empfand er die Matratze als genau richtig und nicht zu weich.
    Das kleine Bad war zwar nicht üppig, aber entsprach in etwa dem Gegenstück in einem Mittelklasse-Hotel. Ein Schreibtisch mit Schublade, eine Stuhl, eine kleine Garderobe und ein Schrank, in dem sich Schuluniformen zum Wechseln befand.
    Interessant fand er, dass auf seinem Schreibtisch hier ein Laptop stand. Neben der Schreibtischlampe lehnte außerdem ein ziemlich dicker Ordner.
    Takeshi hatte diesen als erstes in die Hand genommen, nachdem er seine Mahlzeit gut abgelegt war.
    "Angel Player Handbuch und Bedienungsanleitung...", las er den Titel halblaut ab.
    Danach hatte er sich mit dem Buch hingesetzt und scheinbar die letzte Dreiviertelstunde darin gelesen. Als er aufblickte, war die Digitalanzeige des Weckers auf dem Sideboard des Bettes bereits auf 16:10 Uhr umgesprungen.
    Allerdings war der Inhalt auch zu faszinierend, so dass er nur einen Schluck von seinem isotonischen Getränk nahm, bevor er das Laptop aufklappte und einige der gerade gelernten Funktionen aus dem Buch dort aufrief.
    Diese Welt schien noch ein paar Dinge mehr bereit zu halten, da konnte ein Trumpf im Ärmel nicht schaden.


    Während er weiter mit dem Handbuch und dem Laptop arbeitete, gingen auf den Sportplätzen die Aktivitäten weiter. Auch in einigen Clubräumen und in der Bibliothek waren weiterhin Schülerinnen und Schüler mit Freizeitaktivitäten beschäftigt.
    Gegen 18:30 Uhr trat noch einmal ein Ansturm auf die Cafeteria auf, als die Abendbrotzeit viele hungrige Sportler und Clubmitglieder herbei rief.
    In seinem Zimmer konnte Takeshi zu dem Zeitpunkt bereits einen ersten Erfolg verzeichnen. Auf einen bestimmten ausgesprochenen Befehl konnte er eine leuchtende Klinge von 75cm erscheinen lassen.
    Auch er unterbrach dann kurz seine Studien und nahm das Bento zu sich.
    Was er durch das Arbeiten mit dem Laptop sonst noch so herausgefunden hatte, gab zumindest auf ein paar Fragen Antworten. Den eigentlichen Zweck dieser Welt hatte er aber auch dort nicht beschrieben gefunden.


    Gegen 20 Uhr unternahm er noch einen kleinen Joggingausflug, den er im Sportoutfit der Schule durchführte. Dabei fand er bei den Gebäuden oberhalb der Schule auch noch ein paar Wege durch die grüne Landschaft. Danach lief er noch einen Bogen bis runter zu den Parkplätzen und danach wieder bergan am Baseballfeld vorbei in Richtung Wohnheim.
    Wieder in seinem Zimmer angekommen ging er duschen und zog sich danach frische Sportkleidung an.
    Gegen 22:30 Uhr legte er sich auf das Bett und verschränkte die Hände im Nacken. Viele Fragen hatte er nicht beantworten können. Da es auch nicht so viele Freizeitmöglichkeiten gab, würde er bald das Licht ausschalten.

    Nach den letzten Posts möchte ich euch dringend nahe legen, dass ihr ein paar Begriffe aus der Seefahrt lernt, um zumindest wie Piraten zu klingen.
    Die Wortwahl von "Landratten" passt da absolut nicht ins Bild.
    Das fängt beim Anker werfen an, den man nicht legt, und geht mit Begriffen von Segelmanövern weiter.
    Im Augenblick wäre es wahrscheinlicher, dass niemand von den Chars je zur See gefahren ist, da ihnen die einfachsten Grundbegriffe der Seefahrt abgehen ;)


    In der deutschen WIKI gibt es die Liste der seemännischen Fachwörter

    [Rika Sumiyoshi]
    16:10 Uhr - Bibliothek (13) - Empfangshalle

    Yuki hatte es wohl viel Kraft gekostet, diese Dinge von sich zu erzählen. Rika war bei dem Namen der zweitgrößten Yakuza-Gruppe leicht zusammengezuckt, da dieser doch ihren Familiennamen enthielt. Ihre Mutter hatte nie viel über ihren Vater gesprochen, wäre es da möglich?
    Allerdings ließ sie sich nicht so weit ablenken, um nicht den weiteren Ausführungen von Yuki zu folgen. Die Art, wie sie "im wahrsten Sinne abhängig" benutzte, ohne weiter darauf einzugehen, sprach für Rika Bände.
    Unter dem Eindruck der Erinnerungen veränderte sich Yukikos Stimme bis sie sich schließlich schluchzend entschuldigte.
    "Ne? Das bleibt doch unter uns, oder? Selbst Okamura-sama habe ich nicht so viel erzählt, als ich den Zusammenbruch hatte..." kam es abschließend unter Tränen aus Yukikos Mund.
    Rika legte ihr vorsichtig die freie Hand auf die Schulter und drückte sie leicht.
    "Das ist doch wohl keine Frage, Yuki. Aber ich danke dir, dass du so offen warst. Solche Dinge sollte man Männern sowieso nicht einfach so erzählen!" sagte sie leise und beugte dazu den Kopf noch etwas näher heran. "Ich hab den Kaicho vom Schülerrat noch nicht persönlich kennen gelernt, aber du konntest wohl schon mit ihm sprechen. Was man so sehen konnte, scheint er eigentlich ein umgänglicher Typ zu sein."
    Sie ging nicht näher auf die Jungen aus ihrer Gruppe ein, denn die erschienen beide nicht gerade umgänglich. Während Akuma-san irgendwie getrieben wirkte, war Leo-san auf eine andere Weise unheimlich.
    "Wir sollten runter in den Park gehen, damit du dich wieder sammeln kannst", schlug sie Yuki vor.

    Am Donnerstag gab es eine Entschuldigung vom Produktionskomitee, da sie die Folgen 4 und 5 nicht rechtzeitig fertig hatten. Um solche Probleme nicht wieder zu bekommen, wird der Stab noch weiter aufgestockt.
    Die Zustellung an verschiedene Sender in Japan mit unfertigem Material ist bei Crunchyroll nicht aufgetaucht.


    Quelle: ANN

    [Rika Sumiyoshi]
    16:08 Uhr - Bibliothek (13) - Empfangshalle


    Damit schien Rika bei Yuki die Phantasie nur noch mehr angefacht zu haben.
    "Wie bist du zu diesem Hobby gekommen, Senpai? Wenn ich das fragen darf? Zumindest in meinem damaligen Bekanntenkreis gab es nicht ein einziges Mädchen, das so technisch visiert war, wie du. Ein paar haben sich zwar sehr gut mit Computern und so einem Kram ausgekannt, aber sich... nun ja den Vorurteilen entsprechend verhalten. Und sahen meist auch dann so aus." platzte es aus Yuki heraus. Rika verspürte sofort ein gewisses Unwohlsein in den Tiefen ihres Wesens. Sie war alleine gewesen, da ihr noch lebender Elternteil hart arbeiten musste und sie größtenteils sich selbst überließ. Ihr handwerkliches Geschick war deshalb nicht unter gesellschaftlichen Zwängen erstickt worden. Aber es hatte sie auch zu einer Einzelgängerin gemacht, da sie es vor ihren Klassenkameradinnen verbergen musste.
    "Aber du brauchst dich nicht hinter einem Image verstecken. Du bist hübsch und schlauer als die meisten von uns, sonst hättest du niemals deine Fähigkeit zum Erschaffen entdeckt. Also... Wie bist du dazu gekommen?" fuhr Yuki nach einer winzigen Pause, in der sie Rika bewundernd gemustert hatte, fort.
    Rika sah die gierigen Blicke einiger Mitschüler wieder vor ihrem inneren Augen und auch den Neid und die Missgunst in den Augen ihrer Mitschülerinnen. Sie hätte es um ein vielfaches leichter gehabt, wenn sie mehr wie einer dieser Technik-Freaks ausgesehen hätte. Vieles wäre ihr erspart geblieben...
    Aber in dieser Welt war sie nicht mehr so fest mit den Narben verbunden, so dass sie trotzdem auf Yukis leiser werdende Stimme achten konnte. Hier konnte sie einiges versuchen, dass sie in ihrem Leben vorher nicht gemacht hatte.
    "Es ist nicht ganz leicht, darüber zu sprechen", setzte Rika langsam an. "Ich glaube, dass du ebenfalls um die Zwänge der Welt weisst, Yuki. Ich habe ein Talent für Mechanik gehabt und es auch ausbauen können." Sie blickte sich um. aber im Augenblick befand sich niemand in der Nähe.
    "Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt, weil er meine Mutter noch vor meiner Geburt verlassen hat. Meine Mutter musste deshalb schwer schuften, um uns beide durchzubringen. Deshalb konnten wir uns auch wenig neue Dinge kaufen. Noch bevor ich acht Jahre alt war, konnte ich besser nähen als meine Mutter. Dann konnte ich bald darauf den Fernseher reparieren. Ich lernte einen alten Herrn kennen, der eine kleine Autowerkstatt betrieb, aber langsam zu alt dafür wurde. Er hielt mich wohl anfangs für einen Jungen, aber auch als die Pubertät einsetzte schien es ihn nicht zu stören. Mit 13 Jahren konnte ich fast alle Arbeiten an den Autos alleine ausführen!"
    Da sie alte amerikanische Armeehosen selbst zerlegte und passend nähte, war sie bis zu diesem Zeitpunkt noch ganz gut klar gekommen. Zwar nörgelten einige Mädchen in ihrer Klasse, dass sie nie in ihrer Freizeit mit ihnen was unternahm, aber eine fand auch heraus, wie es finanziell aussah. Danach ließ man sie eine ganze Zeit in Ruhe. Aber je weiter ihr Körper sich entwickelte, desto schlimmer wurde es!
    Die Jungs an der Schule begannen ihr nachzuschauen, dann traten sie an sie heran. Aber sie kam damit nun gar nicht klar und wies sie wütend ab.
    "Und ein Image verpassen sie doch jedem von uns, oder nicht? Mein Spitzname war Shred, was kurz für Shredder steht. Eben weil ich alles zerlegen konnte und dabei meist besser war als die Jungs!" setzte sie mit leiserer Stimme ihre Beantwortung fort. Sie spürte in sich schon den Drang, lauter zu werden, um die Ungerechtigkeit einfach nieder zu brüllen. Aber noch hielt Rika es in sich zurück.
    "Ich hatte ja schon einmal gesagt, dass wir hier alle nicht unbedingt ein schönes Leben hatten, Yuki. Mein Aussehen hat mir viel unerwünschte Aufmerksamkeit eingebracht und da wir arm waren, wollten sich einige wenige was rausnehmen. Als ich einem von diesen abwehren musste, habe ich ihn fast getötet. Vor Schreck lief ich weg und rannte vor einen fahrenden Wagen, der mich hochschleuderte und dann meine Hände einklemmte..." sie hob bei den letzten Worten ihre freie Hand mit den dünnen Mechanikerhandschuhen. "...noch bevor ich gestorben bin, konnte ich das mir Liebste auf Erden nicht mehr vollbringen! Ich habe das Gefühl, dass ich in dieser Welt aus diesem Grund diese Hanfschuhe trage. Jedenfalls war ich überglücklich, dass ich hier wieder meine Hände benutzen kann!"
    Rika wurde sich bewusst, dass sie noch niemals vorher jemandem so viel von sich erzählt hatte. Eine leichte Röte zog sich über ihre Wangen. Yuki hielt die Manga-Hefte immer noch an sich gepresst. Rika stieß einen langen Seufzer aus.
    "Ich glaube, so viel habe ich noch niemandem vorher erzählt!" stellte sie fest. "Vielleicht magst du irgendwann einmal deine Geschichte erzählen? Wenn du dazu bereit bist?!"
    Sie sah sich noch einmal um, damit auch niemand zufällig dem Gespräch gefolgt war.

    [Rika Sumiyoshi]
    16:08 Uhr - Bibliothek (13) - Empfangshalle


    Rika verspürte einen kurzen Wechsel in der Ausstrahlung bei Yuki, aber sie konnte nicht sagen, was es gewesen war. Jedenfalls begann Yuki gleich darauf zu lächeln und meinte entschuldigend: "Tut mir leid, Sempai... Macht der Gewohnheit." Ihr Blick auf die Bücher in Rikas Arm hatte wohl etwas ausgelöst, was irgendwie mit der Einstellung zum Lesen von Mangas zu tun hatte.
    "Wofür brauchst du die Bücher, Sempai? Möchtest du damit versuchen andere Dinge zu erschaffen?" schob Yuki gleich noch hinterher.
    Jedenfalls behielt sie die Notwendigkeiten im Auge und schien darin sogar geübt zu sein. Rika strich eine Strähne ihres roten Haares beiseite und blickte Yuki direkt an.
    "Ich habe viele Dinge genau studiert, indem ich sie zerlegte und wieder zusammenbaute, aber die Erinnerungen sind offenbar nicht klar genug. Diese Fähigkeit in dieser Welt Dinge zu erschaffen, gibt sich nicht mit Halbheiten zufrieden. Deshalb hab ich diese Bücher ausgewählt, um bestimmte Erinnerungen wieder zu beleben", erklärte sie offen.
    Leo-san war noch nicht in die Empfangshalle zurück gekommen, wie sie vorher schon bemerkt hatte.

    Mit den neuen Serien des Frühjahr haben auch wieder ein paar Artikel in der Wiki ihren Anfang genommen ;)


    Da wäre Hentai Ōji to Warawanai Neko. auch bekannt als HENNEKO:


    [WIKI]Hentai Ōji to Warawanai Neko.[/WIKI]


    und RDG Red Data Girl:


    [WIKI]RDG - Red Data Girl[/WIKI]


    Wenn ihr Lust habt und an den Artikeln mithelfen wollt, seid ihr herzlich willkommen.


    Information: Wegen vermehrtem Vandalismus haben wir die WIKI nur noch für angemeldete Benutzer zur Bearbeitung zugelassen.

    [Rika Sumiyoshi]
    16:07 Uhr - Bibliothek (13) - Empfangshalle


    Nachdem sie zu dritt die Eingangshalle der Bibliothek erreicht hatten, teilten sie sich ziemlich schnell auf. Yuki lief mit einem begeisterten Gesicht in Richtung der Manga-Abteilung, wie Rika anhand der Schilder erkennen konnte. Es schien ihr zumindest wieder besser zu gehen.
    Rika orientierte sich kurz selbst an den Schildern und ging dann direkt in die technische Abteilung. Diese Fähigkeit, hier etwas erschaffen zu können, setzte ein sehr komplexes Wissen voraus. Sie hatte so viele Dinge zerlegt und wieder zusammengesetzt, dass sie eigentlich viel mehr erschaffen können musste. Aber auch wenn man solche Informationen im Gedächtnis hatte, so ließen sie sich nicht einfach so abrufen, wie Daten an einem Computer.
    Sie suchte also in der Abteilung ein paar große gebundene Bücher heraus, um ihren Erinnerungen etwas auf die Sprünge zu helfen.
    Als sie mit ihrer Ausbeute in die Empfangshalle zurückkehrte, machte sich Rika mit dem elektronischen Entleihen vertraut und buchte fünf Exemplare für sich ein.


    Yuki stand bereits beim Ausgang und wippte auf den Füßen. Sie schien Rikas Näher kommen zu spüren und wandte sich um. Die bunten Cover in ihren Händen gehörten zu Mangas, von denen sie sich fünf Stück ausgeliehen hatte. Und es schien ihr eine unheimliche Freude zu bereiten. Rika musste lächeln. Yuki wirkte bedeutend gesünder, als bei der Rede von Vizepräsidentin Jester.
    Yuki bemerkte ihren Gesichtsausdruck und errötete.
    "Ich durfte Mangas nie lesen... Deshalb... Ich... Auch wenn es für Kinder ist..." platzte es aus ihr heraus.
    "Wieso denkst du, dass es mir etwas ausmachen würde? Ich lese auch Mangas zur Entspannung", erwiderte Rika ruhig. Die großen technischen Bücher wirkten viel wuchtiger als die Mangas, aber im Augenblick war ihr einfach nicht nach Entspannung.