Beiträge von Soulshadow

    Ja, wir haben ja einiges heute zusammengestellt.
    Ich werd dass mal in Form bringen.
    Dann machen wir morgen die Char-Erstellung auf und bringen den Diskussionsrahmen online.
    Darin dann mehr Backround.

    Ein neues RPG ohne direkten Bezug zu einer bestehenden Serie.

    Nach einigen weltweiten Krisen haben sich große Wirtschaftskonzerne in die Regierungen einkaufen können. Gleichzeitig wurden PSI-Phänomene weltweit öffentlich gemacht, die als Ergebnisse von Forschungen dargestellt werden, die von verschiedenen Staaten seit der Zeit des kalten Krieges betrieben wurden.
    Diese mit genetischen Veränderungen erklärten Fähigkeiten von Menschen führten zu Unruhen unter der Bevölkerung. Geheimdienste und Armee rekrutierten solche Hybriden.
    Als eine neue Bedrohung auf der Welt auftaucht, werden diese Fähigkeiten dringend benötigt, denn die konventionellen Waffen versagen total.
    Während die Regierungen mit allen Mitteln die eigentliche Bedrohung verschleiern, werden weitere Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gesucht. Die Hybriden, die bei der ersten Schlacht gegen die Bedrohung überlebt hatten, sind jetzt von einem weltweiten Zusammenschluss der Geheimdienste als Ausbilder angeheuert worden, um eine neue Streitmacht zusammen zu stellen.
    Überall auf der Welt sind Suchteams unterwegs, um diese neuen Kämpfer für die Menschheit zu finden. Vor der japanischen Küste wurde auf einer kleinen Insel ein Ausbildungszentrum errichtet, die Abunai-Akademy.

    Auf dieser Insel vor der Küste Japans sollen jetzt die Schüler mit besonderen Kräften ausgebildet werden.
    Die besonderen Fähigkeiten der Schüler werden durch ihre passiven und aktiven Wirkungen zu Teams zusammengeschlossen.

    Die Rekrutierung der Schüler hat gerade begonnen, und die ersten befinden sich mit einem Schiff auf dem Weg zur Abunai-Akademy.

    Anmeldungen von interessierten bitte hier!

    09:05 Uhr - Draußen vor dem Außentor

    Die Augen des Mannes glänzten fiebrig, während er auf das bewachte Tor zu der Schule blickte. Sein Äußeres fiel sofort auf. Mit der blassen Haut und den blonden Haaren war er auf der Straße sofort als Ausländer zu erkennen. Die Menschen auf der Straße schlugen einen kleinen Bogen um ihn herum, so als würden sie etwas Unangenehmen aus dem Weg gehen wollen.

    Der Mann wandte seinen Blick von dem Schulgebäude ab und bewegte sich ein Stück die Straße hinunter. Er spürte deutlich den Blick der Wachen auf sich ruhen.
    Diese Schule schien viele Gegensätze zu beherbergen. Die beiden Schüler, die vor kurzem das Schulgelände verlassen hatten, waren Vollstrecker der reinigenden Bruderschaft der Jagd gewesen. Er hatte es deutlich in ihrem Blick sehen können!
    Er würde den anderen von diesem Ort berichten.

    Das würde dann aber für die Gegenden gelten, die einige Monate in Dunkelheit gehüllt sind...

    Übrigens ist die generelle Rolle nicht wirklich so, wie sie gerne dargestellt wird. Auch wenn der Mann das Geld verdient, ist die Frau doch die Wirtschaftmanagerin der Familie.
    Während ihr letztes Jahr dieses Theme hier besprochen habt, war ich gerade da. Am meisten musste ich bei der Begründung von den hohen Scheidungsraten im höheren Alter schmunzeln...
    Die Frau hat da auf einmal jemanden ständig im Haus, den sie irgendwie kaum kennt - und der nervt dann!

    Es wäre mal interessant, wie die noch anwesenden Schreiber nach einem Jahr über das Thema denken.

    Selber habe ich so meine Erfahrungen mit dem Thema gemacht. Persönlich habe ich die Meinung, dass Selbstmord eine Flucht vor dem Leben ist und alles andere als Ehrenvoll oder erstrebenswert! Aber dazu gehören dann wieder die sozialen Kompetenzen...
    Nach meinem Dafürhalten kommt der Tod früh genug und man sollte ihm nicht hinterher laufen.

    Wenn man nach dem Original hinter Saber Rider sucht, hier ein paar Infos dazu:

    Sei Jushi Bismark
    , also soviel wie "Sternenkrieger Bismark", nahm seinen Ursprung als eine von Studio Pierrot (Yu Yu Hakusho, Fushigi Yugi, Gen-Somaden Saiyuki etc.) im Jahr 1984 produzierte, 51-teilige Animeserie. Sie lief von 1984 bis 1985 im japanischen Fernsehen, war aber nicht übermäßig erfolgreich. Ein paar Jahre zuvor hatte die GUNDAM-Serie und unmittelbar zuvor MACROSS ihren Erfolgszug über die Bildschirme angetreten, so dass BISMARK nur eines der vielen Mecha-Animes war, die auf dem Strom mitfuhren.
    1986 wurden die Rechte an dem Anime an WORLD EVENT PRODUCTIONS in Amerika verkauft. Dort waren zu dieser Zeit Science Fiction und Wildwest in den Serien miteinander verknüpft und erfreuten sich großer Beliebtheit, wie eben GALAXY RANGERS und BRAVE STARR. Mit seinem Cowboy-ähnlichen Mecha passte BISMARK da gut hinein.

    Da die Originale Hintergrundgeschichte von BISMARK zu gewalttätig für das amerikanische Kinderprogramm war und ihnen weder Story, Namen oder das meiste andere gefiel, wurde es ummodeliert.
    Immer wenn es bei SABER RIDER heißt: "Diese Fieslinge ballern mit Betäubungsschüssen um sich" kann man sich sicher sein, dass die Schüsse im Original tödlich waren. Dort gab es keine andere Dimension, in die geschlagene Gegener zurückkehrten. Dafür erfanden die Amerikaner die Dimensionssprünge.

    WEP hat dann auch fünf Episoden des Originals komplett weggelassen und sechs neue produzieren lassen. Dadurch, dass die Masterbänder im Wesendlichen die Reihenfolge des Originals behalten hatten und die neuen Folgen einfach angefügt wurden, kaam es zu dem leicht verwirrenden Ende im deutschen Fernsehen.
    Die neu angefügten Episoden kann man am veränderten Zeichenstil (z.B. April mit Lippenstift).

    Der dunkel gekleidete Mann kam direkt auf das Außentor der Cross Akademy zu. Sein krauses schwarzes Haar schien fast mit den Schatten zu verschmelzen. Die beiden Wachen rückten beunruhigt zusammen.
    Der fremde Mann blieb jedoch einen Schritt vor ihnen stehen, machte eine kurze Verbeugung und überreichte einen Brief, der mit einem Siegel verschlossen und direkt an den Direktor addressiert war.
    Nachdem eine der Wachen den Brief entgegen genommen hatte, nickte der Fremde ihnen zu und ging dann auf dem gleichen Weg zurück, auf dem er auch gekommen war.

    Titel: Gunslinger Girl // gansuringā gāru

    Genre: Drama


    Sprache: Deutsch


    Mangaka: Yu Aida


    Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime


    Erscheinungsjahr: in Deutschland ab 2005
    Derzeit sind die Bände 1 bis 10 erhältlich. Der 11. Band ist im Juni 2010 erschienen.


    [WIKI]Gunslinger_Girl[/WIKI]



    Inhalt:
    Eine Organisation, die sich „Staatliche Gesellschaft für soziale Wohlfahrt" nennt, bietet Hilfe und Unterstützung bei Mädchen an, die unheilbar krank sind, oder Opfer eines Verbrechens wurden. Dahinter versteckt sich ein Geheimdienst, der aus diesen Mädchen Cyborgs macht und sie zusammen mit Agenten als Attentäter einsetzt. Die Mädchen werden dabei fest an einen Betreuer, der als Fratello bezeichnet wird, gebunden. Diese Bindung wird durch eine Konditionierung aufgeprägt, bei der alle früheren Erinnerungen der Mädchen gelöscht werden. Zusammen mit ihrem Fratello werden die Mädchen zur innenpolitischen Terrorabwehr in Italien eingesetzt.

    Mit der Auswahl des Mädchens Henrietta beginnt die Handlung und führt den Leser in einen unerbittlichen Terrorkampf vor dem Hintergrund der italienischen Kultur. Die Medienkontrolle des amtierenden Premierministers wird dabei ebenso angeführt, wie die Ziele einer gewalttätigen politischen Splittergruppe, der "Padanier", die eine unabhängige Republik erzwingen wollen und dies auch mit Bombenterror verfolgen. Im Verlauf der Handlung werden die Hintergründe der Mädchen und ihre individuellen Persönlichkeiten herausgearbeitet.

    Henrietta, Rico, Triela, Angelica und Claes sind durch Implantate und Protesen zu Dingen fähig, die von ihren Betreuern im Einsatz gefordert werden, und doch versuchen sie, sich in dieser Welt ihre Menschlichkeit zu erhalten.

    Meinung:
    Die Grundidee mag im ersten Augenblick eine negative Einstellung hervor rufen, aber wer sich darauf einlässt wird eine sehr interessante und nachdenklich stimmende Serie entdecken, die erst im Verlauf der Handlung ihre wirkliche Größe entwickelt. Da Yu Aida seiner Serie durch äußerst realistisch dargestellte Feuergefechte eine wirklich erstaunliche "Realitätsnähe" verleiht, sollte man in der Richtung allerdings was vertragen können. Die Konzeption ist deutlich auf ein männliches Publikum zugeschnitten und unterstreicht einmal mehr die japanische Grundeinstellung "Ist ja nicht echt!" bei Gewaltdarstellung im Manga. Für das westliche Auge wurden einige Szenenbilder nachbearbeitet, um die FSK zu bekommen.