sleep well and pleasant dreams!
Beiträge von Soulshadow
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Vorschlag einer möglichen Handlung:
Der Handlungsrahmen beginnt zwei Tage nach [Ep. 13 'Erleuchtung']. Durch den Tod der führenden Projektleiter ist auch die Anlage im Chaos versunken. In dem Durcheinander entkommen mehrere Diclonius in die Freiheit. Die Regierung sieht nach dem Kampf gegen Lucy in der Öffentlichkeit eine große Gefahr und stellt ein Sonderkommando zusammen. Auch die Überlebenden der Einheit, die Lucy gejagd haben, werden auf die Entkommenen angesetzt.
Entkommene Diclonius treffen auf neue Menschen...
In diesen Rahmen könnten nun die Interessierten einsteigen und ihre Charactere aufbauen.
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Der Wind peitschte den Regen in Schleiern über die Uferpromenade. Nur hin und wieder erhellte das Licht von Autoscheinwerfern die trostlose Szenerie. Die tief hängenden Wolken ließen sonst kein Licht durchkommen.
Auf dem Fußweg oben auf der Promenade bewegte sich eine schlanke Gestalt, die in einen blutverschmierten Laborkittel gehüllt war. Aber in dem wechselhaften Licht dieser unangenehmen Nacht fiel das den vorbeifahrenden Fahrzeugführern gar nicht auf. Die schlanke Gestalt schlenderte ziellos durch den Regen. Die Haare waren vor Nässe schon an den Kopf geklatscht, so dass die beiden kleinen Hörner stark hervorstachen. Aber auch dafür hatte niemand in dem geschäftigen Feierabendverkehr Augen.
Das Rauschen der Brandung übertönte das leise Murmeln, dass von dem durchnässten Mädchen kam.
Einige Kilometer entfernt zog ein Hubschrauber am regengepeitschten Himmel seine einsame Bahn. Außer den beiden Piloten in der Kanzel waren nur vier weitere Männer an Bord. Man hatte ihnen gesagt, dass nach dem Zusammenbruch der Führungsetage einige der Testobjekte aus dem Gewahrsam entkommen waren. Nun sollte eine Spezialtruppe zusammengestellt werden, um die Testobjekte wieder einzufangen.
Die Männer waren auf dem Weg zu einer kleinen Basis in einem ansonsten eher dünn besiedelten Küstenstreifen, wo diese neue Truppe aufgestellt werden sollte.
Gleichzeitig fand in einem der Bürotürme in Tokyo ein Gespräch zwischen den Vorgesetzten von innerstaatlichen Organisationen statt, die wegen der Ereignisse von vor wenigen Tagen einen Handlungsbedarf zum Schutz des japanischen Volkes sahen.
Das Feuergefecht auf der Brücke hatte vor der Bevölkerung nicht mehr geheim gehalten werden können, so dass die Regierung sich zum Handeln gezwungen sah. Inzwischen waren die notwendigen Informationen zur Abwehr dieser Gefahr beschafft worden, so dass man jetzt eine Sonderkommission gründen konnte.
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Hikaru Khanzu]
07:33 Uhr Schulgebäude, Day Class
Als Hikaru das Eingangsportal unter dem Uhrenturm durchschritt, fiel sein Blick direkt auf eines der kleinen Plakate rechts am Schwarzen Brett.
"Oh, oh!" entfuhr es ihm. Das würde einigen Leuten aber gar nicht gefallen! Aber nach dem Spektakel in den frühen Morgenstunden wunderte es ihn auch nicht sonderlich. Ob es nun eines der Mädchen, oder jemand bei den Jungen ausgeheckt hatte, war eigentlich egal. Ryu Yami würde bei dem Bild mit Sicherheit so richtig abgehen!
Ihm würde das Spektakel dann wohl später brühwarm aufgetischt werden, wenn der Klatsch erst einmal die Runde gemacht hatte.
Eigentlich konnte man eher froh sein, nichts damit zu tun zu haben.
Auf den Fluren war niemand zu sehen, aber die kleinen bunten Plakate hingen an allen wichtigen Stellen. Hikaru zuckte in den Schultern und verließ das Schulgebäude auf der anderen Seite wieder. Wenigstens musste er den Test nicht schreiben. Hinter dem Außentor konnte er schon den Wagen sehen, den zweifellos sein Vater geschickte hatte. Man öffnete ihm das Tor und Hikaru verließ das Schulgelände. -
So Ka. "Die Info wird umgesetzt!" - um mit einem Filmzitat zu sprechen

Ah, nenn es nervig... aber würde Tori tatsächlich im Schlafraum der Night Class auftauchen? -
[Hikaru Khanzu]
05:20 Uhr Sonnenwohnheim, Jungenflügel
Hikaru ruckte aus dem Kopfkissen hoch und blickte sich irritiert um. Was ging denn jetzt ab? Draußen auf dem Flur war eine laute Mädchenstimme zu hören. Bei der Lautstärke musste das Ganze ein Stockwerk tiefer stattfinden. Die letzten Worte konnte er sogar in seinem Zimmer gut verstehen. Eindeutig Tori Yamada! Und auf einmal gar nicht mehr so nett und freundlich!
Hikaru blickte auf seine Armbanduhr. Er vernahm Takeyas Stimme, der wohl den Auflauf auf dem Flur selbst in Augenschein genommen hatte. Er gehörte ebenfalls zu den wenigen, die ein Einzelzimmer hatten.
Das Stimmengemurmel schien gar kein Ende nehmen zu wollen!
"Ach, kommt schon! Das ist doch nicht euer Ernst?!" brummte er und drehte sich auf die andere Seite. Schließlich würde er in wenigen Stunden seinem Vater gegenüber stehen und das könnte ähnliche Ausmaße annehmen! -
Dann vergiß die überflüssige Kommentierung, Bijin!
Ich habe meine Handlung einen großen Teil weiter geplant und den Handlungsrahmen schon vorgeschrieben. Daher auch schon den Nebenchar mit eingestellt.
Sieh es eher als Zweitchar...
...
[Hikaru Khanzu]
19:30 Uhr – An der Weggabelung zum Schulgebäude
Die Beleuchtung der Wege zum Schulgebäude waren mit Beginn der Dämmerung eingeschaltet worden und brachte auch den festlichen Schmuck zu Geltung. Die Meisten waren bereits drinnen im Ballsaal. Hikaru sah sich langsam um. Selbst die wenigen Jungen hatten sich in Schale geworfen, um dort drinnen am Ball teilzunehmen.
Er selbst verspürte nicht das geringste Interesse an der Veranstaltung. Warum sollte er auch? Die Mädchen, die da die Eliteschüler anhimmelten, wussten ja nicht, was diese wirklich waren. So ohne den Schleier des Geheimnisvollen verlor sich der Prunk dieser Veranstaltung fand er.
Natürlich hatte der Direktor darauf bestanden, dass alle an dieser Veranstaltung teilnahmen. Es gehörte wohl auch zu seinen Pflichten. Aber Felic war auch nicht so auf den Ball aus. Sie hatte wohl schon einige dieser Tanzbälle hinter sich gebracht, um darin noch etwas Besonderes zu sehen.
Hikaru grinste, als er an das Gesicht des Direktors dachte. Dadurch gab sie ihm auch die Möglichkeit, noch nicht in das Gebäude gehen zu müssen, da seine Aufgaben etwas anderes erforderten.
Trotz der Anweisungen des Direktors hatte Hikaru die längliche Tasche nicht in seinem Zimmer gelassen, da er dies als Verstoß gegen seinen Auftrag ansah. Stattdessen hatte er diese Karte dort zurückgelassen, die man ihm am Vormittag aufgedrängt hatte. Als Felic in ihrem mintgrünen Kleid und der hellen geschnürten Weste darüber den Weg vom Mondwohnheimtor gelaufen kam, trat er aus dem Schatten der Bäume.
„Ich würde lieber erst noch etwas spazieren gehen“, sagte sie mit einem Blick in den Himmel. „Es sind noch andere Schülerinnen nicht fertig und werden ebenfalls später zum Ball erscheinen.“
„Nichts dagegen einzuwenden!“ antwortete Hikaru und überließ ihr die Wahl der Richtung. Auf einem der schmalen Pfade durch den Wald schlenderten sie kurz darauf in Richtung der Mauer.
Plötzlich und unverhofft traten zwei Männer aus den tiefen Schatten des Unterholzes und versperrten den beiden den Weg. Ihre Haltung wirkte bedrohlich, so dass Hikaru einen Schritt nach vorne trat, während Felic stehen blieb.
„Sie ist es!“ rief einer der Männer aus. Seine Stimme drückte eine seltsame Befriedigung aus.
Felic wirkte im ersten Augenblick etwas irritiert, was für Hikaru ein Anzeichen war, dass diese Männer keine Vampire waren. Die hätte sie schon vorher gespürt! Was ging hier vor?
„Was wollt ihr?“ rief er die fremden Männer an. Da sie sich unerlaubt auf dem Gelände der Akademie aufhielten, konnte er sich Freundlichkeit sparen. Wegen des Balles waren die Bewacher heute wohl abgelenkt, was diesen Menschen ihr Eindringen ermöglicht hatte.
„Verblendeter!“ schrie einer der Männer ihn an. Der andere sagte kein Wort sondern zog eine gebogene Klinge unter seinem Mantel hervor.
„Hunterwaffe!“ zischte Felic leise, als Hikaru schon in Abwehrhaltung ging. Also waren diese Männer mit speziellen Waffen gegen Vampire ausgestattet! Was dann auch jeden Zufall oder Irrtum ausschloss! In einer fließenden Bewegung öffnete Hikaru die Tasche und zog das Schwert heraus.
„Geht einfach wieder!“ forderte er die Männer auf, da sie im Gegensatz zu einem Level E Vampir noch imstande zu denken sein müssten. Aber die beiden hatten wohl anderes im Sinn!
Hikaru verspürte einen scharfen Schmerz, als ein blitzschnell geworfener Shuriken seinen Arm aufriss. Der andere Mann hatte ihn wohl in seiner Hand verborgen. Während das Blut seinen Ärmel durchtränkte wehrte Hikaru einen weiteren Shuriken mit einer raschen Bewegung seiner Klinge ab. Sein Gesicht drückte Überraschung aus. Was war nur in diese Menschen gefahren?
„Du wirst es noch bedauern, dass du ihr Paladin geworden bist, Junge!“ versprach der Mann mit dem Dolch ihm und stürmte gleichzeitig mit dem anderen vor. Hikaru hatte keine andere Wahl, er musste sich verteidigen! Während der eine von ihnen weiter mit Wurfsternen warf, drang der andere mit seinem Dolch auf ihn ein. Ein weiterer Schnitt an seiner Schulter, der die Jacke der Uniform ruinierte, brachte ihm den Ernst der Lage deutlich vor Augen. Diese Männer wollten ihn töten!
„Und bist du erst aus dem Weg…“ setzte der Shurikenwerfer an. Hikaru hatte den Dolch des anderen pariert und die Rückhand genutzt, um den Mann von der Brust bis zur Gürtellinie aufzuschlitzen. Mit einem fast schon quiekenden Laut sackte der Mann in sich zusammen.
Felics Augen glühten bernsteingelb und ihr Körper zitterte, nicht nur vom Geruch des Blutes. Es fiel ihr ausgesprochen schwer, nicht ihre Kräfte einzusetzen!
„Vampirknutscher!“ kreischte der verbliebene Angreifer, nachdem sein vorheriger Satz ihm im Halse stecken geblieben war. In seiner Hand erschien eine Pistole, deren Abzugshahn bereits gespannt war.
Hikaru sah keine andere Möglichkeit… In einem Schwung seines Armes schleuderte er die Klinge! Ob ihrer Schärfe drang die Klinge fast geräuschlos in den Hals des Mannes ein.
Die Augen in dem Gesicht wurden riesengroß und ein Schwall von Blut ergoss sich auf den Boden. Die Waffe entfiel den plötzlich kraftlos gewordenen Fingern und prallte scheppernd auf den Boden. Mit einem gurgelnden Laut sank der Mann zusammen.
Hikaru stand keuchend da und presste die Hand auf die Wunde am Arm.
„Sie haben mich schon wieder gefunden!“ sagte Felic tonlos und wandte ihr Gesicht ab. Er sollte nicht sehen, wie sehr sie sich beherrschen musste.
Hikaru überzeugte sich davon, dass beide Männer tot waren. Hier zerfiel niemand zu Staub. Diesmal waren es Menschen gewesen! Mit einem Ruck zog er sein Schwert aus dem Hals des Toten. In einer unbewussten Bewegung säuberte er die Klinge an der Kleidung des Mannes und schob sie dann in ihre Hülle zurück.
Vorsichtig hob er die Pistole auf und entlud sie. Normale Kugeln, also nicht für Felic gedacht. Man hatte nur ihn damit töten wollen! Nach einer kurzen Überprüfung schob er die Waffe hinten in seinen Gürtel.
„Wir müssen den Direktor informieren!“ sagte er dann, während er den Ärmel seiner Jacke abriss und dann als Notverband benutzte. „Diese Toten werden nicht von allein verschwinden!“
Felic nickte nur, da sie sich gerade ihrer Stimme nicht sicher war.
Der Geruch des reichlich hier vergossenen Blutes raubte ihr fast die Sinne. Manchmal wollte ihr der Sinn des Paktes nicht so richtig erscheinen! Mit großer Willensanstrengung zwang sie die Gier unter Kontrolle und blickte Hikaru mit nur noch schwach glühenden Augen an. Seine Schuluniform war ruiniert und dass nicht nur von dem abgerissenen Ärmel. Den Notverband hatte er sich zwar angelegt, aber der Schnitt war tief und blutete heftig.
„Du musst das erst richtig versorgen lassen!“ forderte sie ihn mit fast normal klingender Stimme auf.
„Ja, der Schnitt ist ziemlich tief!“ stimmte er ihr zu.
Auf dem Rückweg blutete der Notverband bereits wieder durch, so dass Hikarus Gang etwas unsicher wurde. Als Felic an seine Seite kam, entdeckte sie die andere Wunde an seiner Schulter, die von dem Dolch verursacht wurden war. Diese hatte bereits das Hemd der Schuluniform mit Blut durchtränkt.
„Warum sagst du denn nichts?“ fragte sie ihn vorwurfsvoll.
„Es waren normale Menschen…“ flüsterte er. -
Kann man doch ändern!!!

Denkt bitte an die Zeitangaben. Derzeit laufen zwei Zeitebenen parallel... -
Name: Anselmo Castilliamo
Alter: 31 Jahre
Geschlecht: männlich
Rasse: Mensch
Größe: 1,82
Gewicht: 86 kg
Aussehen / Kleidung: Schwarzes krauses Haar und braune Augen. Als Vikar einer besonderen Einheit trägt er schwarze Kleidung ohne besondere Erkennungsmerkmale. -
[Hikaru Khanzu]
23:27 Uhr Sonnenwohnheim
Die Tür der Krankenstation wurde von der Schwester wieder geöffnet, nachdem von drinnen ein Schrei erklungen war. Aus dem tiefen Schatten schälte sich ein verschwommener Fleck, der zu einem Gesicht wurde. Hikaru blickte kurz zum Sternenhimmel empor und empfand beim Anblick der funkelnden Lichter wieder eine unstillbare Sehnsucht. Tori hatte für ihn eher wütend geklungen. Nach der kleinen Szene an der Tür mit Ryu zu urteilen, hatte es da wohl gefunkt.
Viel interessanter war aber die Tatsache, dass sie ein Messer sehr gezielt geworfen hatte. Geheimnisse waren doch die Würze des Lebens! Langsam ließ er seinen Oberkörper wieder an die Wand zurücksinken. Die Architektur des Wohnheimes erinnerte ihn an einige Schlösser in Europa, die seine Mutter ihm gezeigt hatte. Diese vielen Ecken und Winkel, die tiefe Schatten schufen!
Nachdem er auf dem Dach eine schwierige Folge von Schwert-Katas geübt hatte, war er durch Zufall auf die beiden späten Rückkehrer aufmerksam geworden. Da man ihm sein Wort abgenommen hatte, nachts nicht mehr umherzustreifen, interessierte ihn natürlich, was dahinter steckte. So war er nach unten gegangen und mit den tiefen Schatten einer Wandverkleidung verschmolzen. Mittels einer kurzen Atemübung hatte er den Zustand der Stille erreicht und die weitere Entwicklung beobachtet.
Woher hatte sie nur diese Verletzungen gehabt? Fanden irgendwo geheime Kämpfe statt? Zuzutrauen wäre es der Schülerschaft hier durchaus. Irgendwie hatten die Meisten hier etwas zu verbergen! Draußen zogen einige Wolken über den Himmel und erinnerten ihn daran, dass er morgen seinen Vater treffen würde. Da die beiden einen mehr kühlen und förmlichen Umgang pflegten, sollte er wohl besser noch etwas schlafen! -
19:12 Uhr Klassenwechsel - Ufer des Sees unterhalb des Pferdestalls [Hikaru Khanzu]
Die fernen Wolken wurden von der untergehenden Sonne in ein rotgoldenes Licht getaucht, während der See leise plätscherte. Auf der anderen Seite der Brücke war jetzt wohl wieder das allabendliche Spektakel dran! Hikaru schob den hölzernen Zahnstocher in den anderen Mundwinkel und blickte zu der untergehenden Sonne. Nach dem Mittagessen hatte Direktor Cross ihm mitteilen lassen, das sein Vater ihn telefonisch zu sprechen wünsche. Das war, nachdem ihn dieser in der Cross-Akademie abgesetzt hatte, auch noch nicht vorgekommen! Eigentlich hatten Hikaru und sein Vater sich nach dem Tod seiner Mutter nicht sehr viel zu sagen, daher war dieser Anruf umso ungewöhnlicher. Er wollte sich mit ihm morgen treffen! Hikaru konnte sich nicht so richtig vorstellen, was sein Vater ihn nach nunmehr fast vier Jahren so plötzlich mitzuteilen hatte. Aber Direktor Cross hatte seine Erlaubnis gegeben und mal einen Tag raus aus der Schule war schon so einiges wert!
Er hatte eine dieser seltsamen Pillen nach der Schule noch einmal genauer in Augenschein genommen. Ihre Beschriftung BL-XXX06 Y ließ auf eine gewerbliche Fertigung schließen, eine Mühe die man sich bei einer Droge nicht machen würde! Was ging nur hinter der Mauer des Schweigens einiger weniger auf dieser Schule vor? Yamada-san hatte nach dem Mittag ihren Anhänger sehr intensiv angeschaut und dabei war ein Lächeln um ihre Mundwinkel geglitten, das so gar nicht zu dem Gesichtsausdruck passen wollte, den sie normalerweise präsentierte. Auch Yami-san hatte heute nach einem seiner schon berüchtigten Auftritte ziemlich düster vor sich hingestarrt. Offenbar hatten auch die beiden etwas wichtigeres als den Lernstoff zu bearbeiten!
"Denk daran, dass du mir dein Wort gegeben hast!" erklang unvermittelt eine Stimme hinter ihm. Hikaru wandte sich überrascht um. Direktor Cross sah ihn mit ernstem Blick an.
"Sie brauchen mich nicht daran zu erinnern, Cross-sama. Und ich glaube, sie wissen das auch!" gab Hikaru leise zurück.
"Ja, dass weiß ich!" lachte der Direktor auf. "Es macht mir eben einfach Spaß!"
Manchmal war er einfach seltsam in seinen Anwandlungen.
"Heute werden weder ihre Tochter noch noch Kiryu-kun einen Grund haben, mich zu melden!" erwiderte Hikaru bestimmt.
"Dann ist es ja gut! Und morgen vormittag wird ein Wagen dich am Außentor abholen. Dein Vater hat mir zugesagt, dass du vor dem Klassenwechsel wieder hier sein würdest!" sagte der Direktor wieder mit ernster Stimme.
"Dann können sie sich auch darauf verlassen!" brummte Hikaru. Solche Versprechen hielt sein Vater immer ein!
"Was hattest du da gerade in der Hand, das dich so abgelenkt hat, dass du mich nicht hast kommen hören?"
"Nichts besonderes, Cross-sama. Ich war einfach nur in Gedanken versunken!" versicherte Hikaru ihm. Der Direktor nickte und wandte sich zum gehen.
Beinahe, dachte Hikaru und schob die Tablette tiefer in die Jackentasche.
Der Himmel begann sich in nächtlichem Blau zu verdunkeln. Die beiden Vertrauensschüler würden jetzt bald mit ihren Rundgängen beginnen. Hikaru erhob sich und schlenderte zum Sonnenwohnheim zurück. Irgendwie erinnerte es ihn an Hausarrest... -
09:45 Uhr Schulgebäude
Die beiden Vertrauensschüler waren gerade mal wieder wegens Schlafens im Unterricht zu Nachsitzen verdonnert worden, so das sich Hikaru zumindest optisch für den Unterricht zu interessieren schien. Er war derzeit nicht in der Position, sich weiteren Ärger einhandeln zu können! Trotzdem ließ er seine Gedanken schweifen. Direktor Cross wurde es niemals müde zu betonen, dass die Cross-Akademie etwas einzigartiges sei. Bislang war für ihn nur Einzigartig, welchen Austand die Mädchen wegen der Nightclass-Eliteschüler machten.
Als der Lehrer sich mit einer gezielten Frage an ihn wandte, konnte er diese glücklicherweise sofort beantworten. Somit war seines Vaters hartnäckige Forderung, sich mit der Geschichte Japans auseinander zu setzen, wenigstens mal nützlich gewesen! Nachdem der Lehrer sich wieder anderen Schülern zugewandt hatte, kam Hikaru auf die kleine Dose mit den Pillen zurück. Dabei drängte sich ihm plötzlich das Bild des Anhängers von Yamada-san in den Sinn. Sie gehörte zu den Wenigen, die ihn mit Namen grüssten. Da sie scheinbar auch ein kleines Problem mit dem Aufstehen hatte, waren sie morgens meist beide in Eile. Als er ihren Gruß erwidert hatte, war ihm die Kette mit dem Anhänger aufgefallen. War das etwa auch ein Behälter für solche Pillen? Und es war auch nicht das erste Mal, dass sie Morgens mit Pflastern im Gesicht aufgetaucht war...
Als der Lehrer plötzlich zu einem Überraschungstest aufrief, war seine Begeisterung keinen Deut höher als die der übrigen Schüler in der Klasse. -
Beim Zeichnen ist es bei den Schattierungen oft hilfreich, wenn man nach einigen Strichen mit einem weichen Bleistift den Finger selbst zum Schattieren nimmt. So lässt sich ein Muskeltonus auf der Haut darstellen.
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Vorname: Hikaru
Name: Khanzu
Alter: 17 Jahre
Geschlecht: männlich
Rasse: Mensch
Größe: 1,79
Gewicht: 78 kg
Aussehen / Kleidung: Hikaru hat dunkles rotbraunes Haar und graue Augen. Über seinem rechten Auge zieht sich eine Narbe bis in den Haaransatz hoch. Die Haare im Bereich der Narbe wirken ausgebleicht und eher rot. Während der Schulzeit trägt er die Uniform der Dayclass, nach der Schule meist eine dunkle Jeans zu T-Shirt und Lederjacke.
Geschichte: (wird erstellt)
Charakter: Er ist immer höflich und freundlich gegenüber anderen, ist aber lieber für sich. Ein Einzelgänger der seinen eigenen Kodex besitzt und dessen Wort man vertrauen kann. Niemand, mit dem man ausgehen würde, dessen Hilfe bei Problemen aber gern akzeptiert wird.
Fähigkeiten / Probleme: Er ist im Umgang mit japanischen und europäischen Schwertern geübt. Unterliegt nicht dem Zwang durch Vampirblicke. Mit Hierarchien und der Unterordnung hat Hikaru schon immer große Schwierigkeiten gehabt und so manchen Verweis deswegen kassiert. Wegen der europäischen Mutter könnte man ihn als Kind zweier Welten bezeichnen.
Zweiter Char: Schullizenz der Night Class
Vorname: Mhairi Yelva
Name: Khanzu
Spitzname: Felic
Alter: ~ 16 Jahre
Geschlecht: weiblich
Rasse: Vampir
Größe: 1,62
Gewicht: 46 kg
Aussehen / Kleidung: Mhairi hat silberblondes Haar, dass sie meist zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden trägt. Ihre Augen sind von einem intensiven Jadegrün. Trägt zu den Schulzeiten der Night Class die Schuluniform.
Geschichte: (wird noch nicht verraten)
Charakter: (wird noch nicht verraten)
Fähigkeiten / Probleme: Ihr Element ist das Eis -
Grüße von de Waterkant ins schöne Sachsenland!
Willkommen und viel Spaß! -
Schuluniformen im Anime oder Manga und die Uniformen, die dort in der Realität getragen werden, sind ein ziemlicher Unterschied.
Miniröcke? - könnt mir bei den Damen schon gefallen! - aber Fehlanzeige. Die meist knielangen Röcke dort werden so nur selten in Anime und Manga dargestellt. Die Farben sind eher dunkel, was die Oberbekleidung betrifft.
Bei den Jungs erinnert das Teil schon eher an Uniform in Richtung Militär.
Und, nicht nur bei fülligen weiblichen Personen, sondern auch bei den noch recht verbreiteten X-Beinen macht es nicht wirklich Sinn.
Hat jemand mal das Buch "Die Welle" gelesen? Schuluniformen können auch als Instrument zur Gleichschaltung verwendet werden. -
Ergänzen könnte man da noch, das Reiseunternehmen, die Japan mit im Programm haben, auch Japanologiestudenden als Reiseführer beschäftigen.
Aber auch hier nicht das große Salär erwarten. Es ermöglicht einem den Aufenthalt in Japan, bindet aber an die Tourenplanung der Unternehmen.
Außerdem, so wie ich es dort gesehen habe, ist das Leben dort - besonders in Tokio - nicht billig. -
Ich hätte da ein paar Ideen zu einer Handlung auf der Tagseite.
Wir haben uns ja bereits dazu via PN geschrieben.
Arbeitet ihr mit einem Storyboard oder fliesst die Handlung.
Ich kann eine in sich geschlossene Nebenhandlung auf der Tagseite einbauen, oder wenn ihr es möchtet, eine Verknüpfung mit der Nachtseite. Für diese müssten wir uns dann genau abstimmen. -
Musik? Auf alle Fälle!
Und von den Figuren schaut mich auch einiges an. Man kann sie in Japan auch billiger bekommen, als was sie hier für den Import abgreifen!
Revy im Tokio-Outfit ist eine Bereicherung des Schreibtisches!
Beim Essen bedaure ich sehr, dass es hier nicht die Ramen und Soba Terrinen gibt. -
Black Lagoon ist es echt wert mehrfach gesehen zu werden!
Und wie Dutch so passend sagte:
Ein Killer ist ein Profi! Wer aus einer Laune heraus schiesst ist kein Profi. Kühl und gelassen, wenn du das nicht schaffst, dann klettere auf einen Kirchturm und niete Idioten um! -
Dayclass 06:23 Uhr
Hikaru Khanzu setzte sich mit einem Ruck im Bett auf. Hatte er schon wieder verschlafen? Ein Blick auf die Armbanduhr beruhigte ihn. Es war gerade noch Zeit. Mit großer Eile wusch er sich und schlüpfte in die Schuluniform. Ein Blick in den Spiegel zeigte ihm nur wieder die Narbe über seinem rechten Auge, die zu einer bleichen Strähne in seinem dunklen Haar geführt hatte. Seine Lippen verzogen sich zu einem freudlosen Lächeln. Soetwas kam bei den Mädchen hier nicht wirklich an. Die träumten lieber von den Eliteschülern...
Er bleckte seine Zähne und knurrte sich selber an. Nur keine negativen Gedanken! Der Direktor hatte ihn bereits verwarnt.
Hikaru griff seine bereits gepackte Tasche und machte sich auf den Weg.
Die Sonne hatte sich bereits über die Wipfel der Bäume erhoben und tauchte die Umgebung in rotgoldenes Licht. Die letzten Schleier der Müdigkeit verflüchtigten sich in seinem Kopf. Auf dem Weg zur Klasse eilten die Mädchen meist ohne ein Wort an ihm vorbei. Einige nickten ihm zu und er grüßte höflich zurück. Es schien wieder einmal ein ganz normaler Tag zu werden.
Kaum hatte der erste Unterricht begonnen, als Hikaru seinen Blick aus dem Fenster wandern ließ. Seine Gedanken begannen sich wieder mit diesen merkwürdigen Pillen zu beschäftigen, die er vor einigen Tage an seinem Platz gefunden hatte. Hatten sie irgendetwas mit diesen Eliteschülern zu tun? Er hatte möglichst unauffällig mit seinen Nachforschungen begonnen, da ihm der Direktor bei der letzten Standpauke jegliche Aktivitäten während der Nacht untersagt hatte. Na ja, so ganz konnte er es sich nicht mit ihm verderben. Also hielt er sich an diese Vorgabe - vorerst!