Tag 2 – Gelände der Akademie – Schulgebäude, 1. Stock
10:00 Uhr
Senri Tsukamoto blickte auf seine Uhr. Es war jetzt kurz nach 10 Uhr und damit Zeit den Unterricht zu beginnen.
„Noch einmal guten Morgen an alle. Einige von ihnen habe ich ja bereits zu den Einstufungstests gesehen.
Einige werden sich vielleicht über die Zusammensetzung der Altersgruppen in der Klasse wundern, aber das ist durchaus so gewollt. Da sie alle ja bereits wissen, welches Fach wir jetzt haben, beginnen wir doch auch gleich!“ er lächelte in die Runde.
Draußen vor der Tür verspürte er die Präsenz von Mamoru, der etwas unsicher war und gerade zaghaft geklopft hatte. Bei der leichten Unruhe innerhalb der Klasse war er nicht einmal gehört worden.
„Geh dich erst einmal umziehen!“ sandte er seine Gedanken zu dem Jungen hinaus. Kaum war Mamoru in Richtung Umkleide losgelaufen, als eine weitere Präsenz sich der Tür näherte. Diesmal wurde nicht geklopft, stattdessen marschierte Ryu herein und setzte sich auf einen freien Platz.
„Nun, da wir soweit alle da sind, fangen wir an. Ach ja…“ ein weiteres Grinsen huschte über sein Gesicht. „Ich erinnere noch einmal daran, dass hier die kleinen Tricks mit euren Fähigkeiten schneller auffallen, als es vorher der Fall gewesen war. Ihr werdet euch also sehr viel mehr anstrengen müssen, wenn ihr abschreiben wollt!“
Sein Grinsen wurde noch breiter, während er sich vorbeugte.
„Und ich werde mir alle Mühe geben, euch zu erwischen!“
Beiträge von Soulshadow
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Tag 2 – Gelände der Akademie – Schießstand, Ebene K
09:30 Uhr
Das Telefon summte und forderte Aufmerksamkeit. Thoralf blickte von dem letzten Ergebnis des Durchganges und der ausgezeichneten Zeit auf.
„Kontrollraum Schießstand!“ meldete er sich am Telefon.
„Ich weiß, dass der Junge gut mit seinen Waffen umgehen kann!“ erklang die Stimme der Direktorin an seinem Ohr. „Daher sollten sie die Übungen nicht zu sehr ausdehnen!“
Diese Frau war Thoralf irgendwie unheimlich. Es war sicher gestellt, dass sie keine Telepathin war, trotzdem wusste sie immer, was die Leute taten!
„Entschuldigung, Major!“ antwortete er schuldbewusst. Er war zwar nie im aktiven Militärdienst gewesen, sondern hatte die Schießanlage einer Polizeiakademie geleitet, nahm aber trotzdem ihren ehemaligen Dienstrang.
„Richten sie dem Jungen aus, dass er sich wieder zum Unterricht einzufinden hat!“ ordnete sie an und legte wieder auf.
Thoralf seufzte und ließ die Panzertür wieder auffahren.
„Ende des vergnüglichen Teils, Junge. Du musst dich wieder zum Schulgebäude begeben.“ teilte Thoralf über die Sprechanlage mit. -
Tokyo - Shibaura Pier – Absperrung vor der Vingt et un
09:25 Uhr
Die Sicherheitsbeamten sahen dem Mann entgegen, der gerade aus einem vorgefahrenen Taxi gestiegen war. Er musste an die zwei Meter groß sein, was ihn aus der Menge der Asiaten wie einen Turm herausragen ließ. Das er bei den Temperaturen noch einen Schal um den Hals trug, war bei dem Anblick irgendwie das Tüpfelchen auf dem I.
Edeljeans mit breitem texanischen Gürtel und Adlerschließe, sandfarbenes kurzärmeliges Hemd und ein dunkelblaues Sakko über der Schulter, während die andere Hand die Reisetasche hielt marschierte er auf den Kontrollposten zu.
Seine blauen Augen unter dem dunkelblonden Haarschopf musterten die Sicherheitsbeamten, ohne das ein Wort über seine Lippen kam.
Als der Aufsichtführende sich erhob, erklang in seinem Kopf eine Stimme.
„Mein Name ist Sean Cuttlass, und ich wurde als Ausbilder und Lehrperson angefordert. Nach einer Kampfverletzung ist meine normale Stimme nicht mehr einsetzbar, daher melde ich mich auf diese Art und Weise bei ihnen!“
Gleichzeitig stellte er seine Tasche ab und zog seinen Ausweis aus der Hemdtasche.
Der Sicherheitsbeamte starrte ihn unsicher an und nahm dann den Ausweis.
Über die Computeranlage, die in einem Transporter installiert worden war, kontrollierte man die Ausweise, da diese spezielle Signaturen aufwiesen. Über den Kommunikationsverbund wurden die enthaltenen Angaben geprüft und als Kurzinfo auf einem Bildschirm dargestellt.
Der Beamte nickte kurz und reichte den Ausweis zurück.
Sean Cuttlass war eine solche Reaktion inzwischen schon gewohnt. Normale Menschen reagierten immer verwirrt, wenn man Telepathisch mit ihnen kommunizierte. Gerade das Unvermögen dieser Menschen, mit solchen Kräften umgehen zu können, hatte ihn dazu bewogen, die Anfrage von der Abunai Akademie anzunehmen. Dort würden nur Menschen mit besonderen Fähigkeiten sein, so dass es nichts Besonderes mehr war.
In einigen Ländern wurden Menschen mit außergewöhnlichen Talenten noch immer gejagt und verfolgt. Manchmal fragte man sich, ob die Menschheit aus dem Mittelalter heraus gewachsen war. Alles was die Menschen nicht verstanden, war grundsätzlich erst einmal schlecht!
Die Absperrung wurde geöffnet, so dass er zur Gangway des Schiffes gehen konnte. Mit einem freundlichen Nicken nahm er seine Tasche wieder auf und ging an Bord. -
Tag 2 - Gelände der Akademie - Verwaltungsgebäude
09:20 UhrKayalyn blickte auf das Mädchen, das sich so gar nicht wohl zu fühlen schien.
"U..und was mu..muss ich gleich machen?" hatte sie mit zittriger Stimme gefragt.
Sie schien sich vor der ganzen Situation zu fürchten, in die man sie gebracht hatte.
Einzig und allein der Gedanke an ihre Familie schien sie beruhigen zu können.
Also hatten die beiden einen kleinen Deal gemacht!
Nekomi machte den Test mit ihr in der Simulationskuppel und dafür ermöglichte Kayalyn ihr ein Telefongespräch mit der Mutter.Nun, Nekomi hatte die Tests tapfer über sich ergehen lassen. Dabei schien ihre Tätigkeit als Kellerin ein ausgezeichnetes Training für Konzentration und Einsatz der Telekinese gewesen zu sein. Wäre das Mädchen nicht so unsicher und verängstigt, würde sie eine starke Telekinetin abgeben.
Nachdem sie also ihren Teil eingehalten hatte, war Kayalyn mit ihr ins Verwaltungsgebäude gegangen und hatte eine abgesicherte Leitung schalten lassen. Zwar musste Nekomi die Anwesenheit von Kayalyn im Raum akzeptieren, aber das Telefongespräch schien ihr wichtiger zu sein!
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Auf dem Schießstand - Ebene K
Thoralf ließ die Panzertür wieder auffahren und blickte dem Jungen entgegen.
"Eine gute Zeit!" meinte er zu dem Jungen. Dabei warf er einen Blick auf die Uhr.
"Eigentlich müsstest du jetzt ja zurück zum Unterricht, aber wie wäre es mit einer weiteren Runde gegen eine Teroristeneinheit mit Sonderausstattung?" fragte er dann den Jungen. -
Tokyo - Shibaura Pier
09:20 UhrDie Vingt et un lag für ihre nächste Fahrt vorbereitet am Anleger. Die Regenbogenbrücke warf sogar noch einen Schatten auf das Ausflugsschiff.
Wie schon in den Morgenstunden des gestrigen Tages war das Gelände vor dem Gangways mit mobilen Zäunen abgesperrt.
Mit Bussen und Taxen wurden weitere Schülerinnen und Schüler auf den Anleger gefahren. Diesmal waren es aber längst nicht so viele wie bei der letzten Abfahrt.Außer dem Sicherheitspersonal wurden an Bord auch noch zwei weitere Lehrer erwartet.
An einzigen Zugang, den der mobile Zaun zuließ, versammelten sich die Neuankömmlinge für den Check-in.
Durch einen kleinen Defekt an der Schiffselektrik waren sie diesmal recht spät dran. Dafür war jetzt die Erlaubnis für höhere Geschwindigkeit eingeholt worden.
Somit würde das Schiff den Ankunftszeitraum einhalten können. -
Da hing ja dein Name auch nicht dran, oder?
Da hier ja auch die Infos zur Story reinwandern, war das gleich der Passende Zeitpunkt, um dieses Thema für später Nachlesende klar zu stellen. -
Und wieder... haben der Herr das grinsende Gesicht übersehen?
texliche Mimik ist ja weitaus komplizierter als wenn man direkt das Gegenüber ansehen kann
Also, um es deutlich zu sagen: Ich habe es durchaus als humoresken Einwurf erkannt und bewertet!
und im Barth-Parameter: Nee, ja. Is kla!
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Ob und wann entscheidet jeder selbst für seinen Char

Und nein, kommt er nicht, Raith!
Dimensionale und überdimensionale Verstrickungen sprengen den Rahmen um ein Vielfaches, also vergiß es! -
Auf der Schießbahn:
Thoralf nickte, als er dass nächste Ergebnis sah. Der Junge hatte Potential, er musste nur lernen, sich zu beherrschen!
"Als nächstes gehen wir nach unten. Holographische Kampfbahn! Da ich außerhalb bleibe, kannst du dich dort unter Gefechtsbedingungen austoben. Und die Gegner werden ebenfalls bewaffnet sein! Es gibt aber auch harmlose Passanten."
Eine schwere doppelwandige Tür öffnete sich und gab den Blick auf eine Treppe frei.Thoralf machte eine auffordernde Geste, damit der Junge die Treppe hinunter ging.
Am unteren Ende gab es eine kleine Vorhalle, die an einer Seite eine Panzertür und ein Panzerglasfenster aufwies.
"Da durch!" forderte Thoralf den Jungen auf. "Erste Übung, sechs Magazine, 32 Gegner! Die Magazine bekommst du drinnen!"Ohne darauf zu warten, das der Junge durch die Panzertür ging, verließ Thoralf den Raum durch eine schmale Tür, die zu einem Kontrollraum führte. Die Direktorin hatte gesagt, der Junge solle sich abreagieren können. Na, dort drinnen würde er wenigstens niemandem außer sich selbst schaden! Wie ihm wohl die echten Kugeln der Gegner gefallen würden?
In der Bibliothek:
Kathy grinste sogar noch breiter.
"Das regele ich schon. Man kann dich für deinen Einstufungstest auch hier abholen!" beruhigte sie das Mädchen. "Ich werd drüben Bescheid geben, wo du bist und dass du dich nicht fit genug fühlst, um weiter Sport zu machen, ok?!"Auf dem Sportplatz:
Akim Sokolow hatte wieder den Sanitäter gerufen, der sich des bewusstlosen Mädchens angenommen hatte.
"Folgewirkung einer Verletzung!" informierte dieser Akim. "Ist wohl nicht richtig behandelt worden. Sie kommt erst einmal mit ins Krankenhaus!" -
Warum nicht?
Geburtstage feiert man aber auch mit Familie - und die kann nicht zur Insel kommen!
Also wird da eher der Freundeskreis bleiben...
Und da du die Anzahl der Tage ja schon kennst, hast du auch schon was vorzubereiten.btw. Auch wenn dein Char sich recht schnell langweilt wird das nicht dazu führen, dass ein kunterbunter Zirkus aus dem Boden sprießt, um sie zu unterhalten! Im Interesse der Mitlesenden solltest du nicht so sehr darauf rumreiten.
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Nein, ein Datum ist nicht geplant, warum auch?
Es werden schon Feiertage kommen
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Auf dem Schießstand:
Thoralf blickte den Jungen an uns grinste schmal:
"Was du willst, Junge, ist mir auf meinem Schießstand scheiß egal! Und Magazine bekommst du nicht, weil du es so willst. Vielleicht meinst du ja, das die Welt nur mit deinen Bediensteten gefüllt ist, die sich alle deinen Wünschen beugen, aber dem ist nicht so! Hier gelten Regeln! Und wenn du hier rumballern willst, dann halte dich an sie. Ansonsten kannst du meinetwegen im Unterricht versauern!"In der Bibliothek:
Kathys Augen leuchteten auf, als sie die Worte des Mädchens hörte.
"Ich freue mich, dass du hier bist, Yuna Sakaida! Und es wäre auch mir eine Freude, wenn du hier mit hilfst. Es gibt heutzutage nicht viele Menschen, die noch gute Bücher lieben. Sie sitzen lieber vor den Bildschirmen!" -
Tag 2 - Gelände der Akademie - Bibliothek unter dem Schulgebäude
09:20 UhrKatharina Croce hob den Kopf, als sie eine Stimme über das Summen der Klimatisierung vernahm.
Hatten die Lehrer tatsächlich daran gedacht, dass sie hier unten ganz alleine war?
Sie legte die beiden Bücher, die sie gerade kontrolliert hatte, behudsam auf dem Rolltisch ab und wandte sich in dem Regalgang um.
"Hier hinten!" rief sie dann laut und setzte sich in Bewegung.
Als sie aus dem Regalgang in das Licht des Hauptganges hinaustrat, leuchtete ihr rotes Haar auf und begann zu funkeln. Sie hatte es, wie immer auf der Arbeit, zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Ihre Augen hinter den Gläsern einer schmalen Brille hatten eine dunkelviolette Farbe, die ihnen eine unendlich Tiefe verlieh.
Die Cargohose mit den großen Taschen, wie auch das Hemd ließen sie im ersten Moment mehr wie eine erfahrene Wildniswanderin wirken.
An der Annahme stand ein Mädchen, dass ihr erwartungsvoll entgegenblickte.
Kathy wusste sofort, dass sie hierher passte.
"Du bist also gekommen, um mir hier zu helfen? Freut mich, du kannst mich Kathy nennen!" begrüsste sie das Mädchen. -
[Hikaru und Mhairi Khanzu]
18:15 Uhr – Außentor vor dem Schulgebäude
Die Wächter am Außentor blickten ihnen entgegen, als der Wagen sie dort abgesetzt hatte. Da man Hikaru bereits kannte, nickte man ihm zu, aber Felic musste ihren Schülerausweis vorzeigen. Erst jetzt fiel Hikaru die leichte Anspannung der beiden Männer auf. Sie wussten ebenfalls bescheid und hatten Felic als Vampir erkannt.
„Dies ist Mhairi Yelva Khanzu, meine Schwester!" stellte er sie hinter dem Tor Yuki Cross vor, die vom Rektor geschickt worden war, um sie beide direkt zu dessen Haus zu geleiten. Felic hatte bereits die Uniform der Night Class an und verbeugte sich höflich vor der Vertrauensschülerin. Diese blickte leicht irritiert zwischen den beiden hin und her.
Direktor Cross erwartete sie bereits in seinem Arbeitszimmer. Erst nachdem seine Tochter den Raum wieder verlassen hatte, erhob er sich und begrüßte die beiden.
„Eine wirklich außergewöhnliche Konstellation!" stellte er lächelnd fest. Felic überreichte ihm ein versiegeltes Schreiben.
„Dazu kommen wir, wenn der Hausvorstand Kuran eingetroffen ist!" tat er das Schreiben erst einmal ab und legte es auf den Schreibtisch. „Hat dein Bruder die Offenbarung der Tatsachen bereits verarbeitet?"
Hikarus Augen verengten sich. Konnte er ihn das nicht selbst fragen? Felic gab ein leises Lachen von sich und wandte sich Hikaru zu.
„Noch nicht so ganz, nicht wahr, Aniki?"
„Der Umfang meiner Aufgabe ist noch nicht vollkommen klar, da ich die Gefährdungen nicht einschätzen kann!" antwortete er steif. Felic stieß ein glockenhelles Lachen aus und schmiegte sich an seinen Arm.
Der Direktor blickte ihn jetzt direkt an.
„Die Vertrauensschüler werden in der ersten Zeit nichts von dem erfahren, was wir hier besprechen. Ebenso wenig der Vize der Night Class. Einzig deine Sondererlaubnis müssen wir ihnen mitteilen, was du sicher verstehst! Derzeit sind bestimmt auch einige Hunter unter den Schülern, du wirst sie sicher selbst identifizieren können. Ich gehe davon aus, dass du Banshee Catha immer trägst!"
Er wusste ganz eindeutig, wovon er sprach! Hikaru tastete unwillkürlich nach dem Amulett, das an einer unzerteilbaren Kette um seinen Hals hing.
„Vater hat gesagt, dass er soweit ist, Cross-sama!" entfuhr es Felic mit spürbarer Ungeduld. Bevor weitere Worte gewechselt werden konnten, klopfte es an der Tür und Yuki führte Kaname Kuran herein.
„Danke, meine Tochter. Lass uns nun bitte allein!" Kaien Cross klang sehr entschieden. Yuki warf noch einen Blick auf den Hausvorstand und verließ dann sichtlich widerwillig das Arbeitszimmer.
„Niemand wird uns bei diesem Gespräch stören oder belauschen!" versicherte Kaname Kuran mit ruhiger Stimme. Das eigentliche Gespräch begann. -
Senri lächelte und nahm einen Schluck von dem frisch gekühlten Eistee.
"Sehr schön, Daisuke-kun. Dann werden wir uns nach dem Mittagessen wieder treffen, um ein weig mit deinen Fähigkeiten zu experimentieren!"
Er blickte bei seinem nächsten Schluck zufällig auf die Uhr.
"Oh oh. Tut mir leid, aber meine Kollegen werden mich grillen, wenn ich dich noch länger vom Unterricht abhalte!" sagte er daraufhin mit einem entschuldigenden Lächeln zu Daisuke.
"Du musst erst einmal zurück zum Unterricht. Wie gesagt, wir treffen uns dann zum Beginn der Trainingszeit am großen Brunnen. Dann werden wir mal schauen, wo wir die Übungen machen können!" -
Tag 2 - Gelände der Akademy - Büroraum im Krankenhaus
Senri Tsukamoto blickte auf den Jungen, der gerade zwei Gläser Eistee ihren Namen alle Ehre machen ließ. Eine richtige dünne Eisschicht bildete sich auf der Flüssigkeit.
"Wie ich dir schon zu Beginn erzählt habe, Daaisuke-kun. Deine Kräfte sind zur zeit noch zu wenig erforscht, als dass wir einen test in der Kuppel damit machen können. Aber wir werden bei deinen grundlagen anfangen, und sehen, was so noch in dir steckt, wenn du damit einverstanden bist?!" -
Tag 2 -Gelände der Akademie - Sportplatz
09:15 UhrAkim Sokolow atmete noch einmal tief durch, als die letzten Sekunden der Pause verstrichen.
"Ookay, Ladys und Gentlemen. Gehen wir es an. Die ersten Freiwilligen bitte vortreten. Die nötige Ausrüstung für das Baseballfeld gibt es am Zugangstor des Käfigs. Und keine Angst, die Sachen sind alle neu!" rief er dann den sich langsam versammelnden Schülerinnen und Schülern zu.
Der große hohe Gitterkäfig sollte hauptsächlich die geschlagenen Bälle im Inneren des Spielfeldes halten. -
Hagen wandte sich um und ging wortlos davon.
Er verstärkte den Abwehrblock um seine Gedanken.
Natürlich wussten die Mädchen nichts, selbst er kannte aus seiner Zeit beim Geheimdienst nicht die ganze Wahrheit! Aber er wusste aus verlässlicher Quelle, das man Leute, die das Geheimnis in der Öffentlichkeit ausposaunen wollten, dies nicht überlebten!
Schließlich hatte er selbst mehrfach für das Ableben solcher Menschen gesorgt!
Nun, er hatte der Direktorin sein Wort gegeben, also würde er vorerst mitspielen.
Trotzdem konnte er diese Gedankenlosigkeit nicht leiden!Ohne direkt ein Ziel vor Augen zu haben, führten ihn seine Schritte zu einer Treppe, die neben einer Hütte in die Felsen führte. Auch das Plätschern einer Quelle konnte er hören.
Richtig, es gab ja eine heiße Quelle auf der Insel! Ein Bad würde jetzt den Ärger aus seinem Körper herauswaschen. -
Als Hagen auch noch ihre vergnügte Freude in den Gedanken des fremden Mädchens las, wurden seine Augen dunkel vor Zorn.
Er konnte es überhaupt nicht leiden, wenn jemand so gedankenlos durch Leben zog!"Rena Murasaki, deine Art im Umgang mit anderen Menschen ist verdammt überheblich, wenn du meinst, dass ein freundliches Lächeln alle fehler, die du machst, gleich wieder aus der Welt schafft!" sagte er mit leiser, aber deutlicher Stimme.
"Und den Gedanken an deine Waffe solltest du gar nicht erst zuende denken!"