[Geschichte] Abunai-Akademie - Buch 1 "Ankunft"

  • Tag 1 - 12.04.2010 -Japanische Küste - An Bord der Vingt et un


    Der Himmel war nur mit wenigen Wolken bedeckt, die dem Sonnenschein keinen Widerstand leisteten. Das Meer glitzerte im Fahrwasser der Vingt et un, als es die Bucht von Tokyo verlassen hatte. Die abgedunkelten Panoramascheiben des Ausflugsschiffes ließen wenig von den Passagieren dahinter erahnen. Trotz des guten Wetters hielt sich niemand auf dem Oberdeck auf.
    Ruhig glitt das Schiff auf die offene See hinaus. Auf der Höhe von Tateyama drehte die Vingt et un auf Kurs Süd-Ost in Richtung der Izu Inseln. Das Meer lag glatt wie ein Spiegel da.
    "Wir danken ihnen allen für ihr Verständnis und dass sie sich nicht auf den Außendecks aufgehalten haben!" klang eine Stimme über Lautsprecher auf. In den beiden verglasten Decks blickten sich die jungen Passagiere um. Es war eine wirklich seltsame Reise, die sie heute angetreten hatten.
    Heitani Ichiru blickte über die auf dem Deck verteilt stehenden Schüler und Schülerinnen. Sie wurden als erste Gruppe auf der Abunai Akademie eintreffen und dort neben normalen schulischen Fächern auch ein besonderes Training erhalten. Seine Augen veränderten leicht den Fokus, als er einzelne Personen näher ins Auge fasste. Alle diesen jungen Leute waren paranormal und besaßen besondere Kräfte. Kräfte die von der Menschheit dringend benötigt wurden!


    Er selbst war auch Mitglied eines Pentagramms gewesen, wie man die speziellen PSI-Teams genannt hatte, die gegen die Bedrohung vorgegangen waren. Aber das, was sie bekämpfen sollten, war sehr mächtig gewesen. Von seinem Pentagramm war er der einzige, der heute noch lebte! Und so war es bei vielen Teams gewesen. Ja, sie hatten einen Sieg errungen, aber es war kein endgültiger! Der Preis war sehr hoch gewesen. Alle Länder, die zu diesem Zeitpunkt durch jahrelange Forschungen im Bereich der PSI-Phänomene, über PSI-Teams oder auch Pentagramme verfügt hatten, verloren fast neunzig Prozent ihrer Spezialisten! Als die Schlacht geschlagen war, hatte sich kein Jubel erhoben, denn alle wussten, dass sie nur einen Aufschub erreicht hatten. Heitani war nicht selbst bei den Suchteams gewesen, die überall auf der Welt nach PSI-Talenten gesucht hatten, aber all diese jungen Menschen hier an Bord waren gefunden worden und reisten nun zur Abunai-Akademie. Er selbst würde als einer der Ausbilder mit ihnen arbeiten und sie ausbilden damit sie sich zu Pentagrammen zusammenschließen konnten. Eine erzwungene Teambildung hatte sich in der Schlacht als zweischneidiges Schwert heraus gestellt. Einige Teams waren durch innere Unstimmigkeiten zerbrochen!Diesmal wollten sie, die den ersten Kampf überlebt hatten, es besser machen. Wenn diese jungen Leute zu wirklichen Pentagrammen zusammen wuchsen, dann würde ihre Macht die Bedrohung endgültig auslöschen können und damit das Überleben der Menschheit sichern.Er war gespannt, was sie aus der Insel wohl gemacht hatten, auf der er nun als Ausbilder tätig sein würde.Valentina Amasowa, der Major. Heitani kannte sie vom Schlachtfeld. Sie hatte die Akademie als Direktorin übernommen und damit die Leitung des Gesamtprojektes. Man würde ihre Stärke brauchen, denn die Aufgaben, die man diesen jungen Leuten aufbürden musste, waren gewaltig. Voraus wurde ein dunkler Fleck am Horizont sichtbar.
    Heitani fokussierte seine Augen neu und konnte dann die Insel deutlich sehen.
    In ein bis zwei Stunden würden sie dort sein...

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

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  • Tag 1 - An Bord der Vingt et un


    Ryu saß genervt auf einer Bank. Diese ganzen Leute um ihn rum. Am liebsten hätte er seine Waffen gezogen und sie alle niedergeschossen, hätte seine Mutter sie ihm nicht vor der Abreise weggenommen! Akademie... er hasste Schule denn da musste man sich unterordnen und Respekt zeigen. Ein Wort, das in seinem Wortschatz nicht vor kam, wenn es nicht gerade um seine Mutter ging. Plötzlich setzte sich jemand neben ihn. Der arme Junge wollte sich wahrscheinlich nur entspannen, doch hatte er sich leider den falschen Platz dafür ausgesucht. Als er erschrocken den bösen Blick Ryu's bemerkte wich er ein Stück zurück.
    "Du sitzt auf meiner Bank...du solltest verschwinden bevor ich dich in Stücke reiße, du Freak!"
    Der Junge stand schnell auf und verschwand. Genervt fuhr sich Ryu durch die Haare.
    "Na, das kann ja was werden..."
    Er blickte durch die Leute. Sie alle waren solche PSI-Freaks. Er war ja irgendwie auch einer doch war er nicht Stolz drauf solche Kräfte zu haben.
    "Tz...Anfänger und Schwachmaten...na herrlich...die Welt ist verloren."

    Yami Ryu

    "You want to know what real Pain is? So follow my Path!"


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  • Tag 1 ~ 15:30 - An Bord der Vingt et un

    Haruka fand es total ätzend, dass sie bei diesem schönen Wetter nicht ans Deck durften. Wie gerne hätte sie sich an die Reling gelehnt, die Sonnenstrahlen genossen und die leichte Brise in ihren Haaren gespürt.
    Haru sah sich um. Irgendwie schienen alle gelangweilt oder erschöpft. Und die, die sich nicht langweilten, sahen trotzdem in Harus Augen noch viel zu gelangweilt aus.
    "Man ist mir langweilig... am besten ich versuche meine Fähigkeiten zu trainieren, wenn wir deswegen schon nicht raus dürfen!"
    Sie versuchte sich zu konzentrieren, schloss die Augen und presste ihre Handflächen aneinander.
    "Ich möchte jetzt in die Schiffskantine."
    Sie hatte den Ort bildlich exakt vor den Augen, da sie erst vor ein paar Minuten sich dort mit Essen voll gestopft hatte.
    "Und los!"
    Haruka war plötzlich verschwunden. Doch anstatt in der Kantine, tauchte sie ganz wo anders auf: Direkt vor Ryu.
    Sie öffnete die Augen.
    "Oh... Mist! Schon wieder daneben!"
    Jetzt sah sie Ryu.
    "Hmm... der schaut aber böse..."
    "Hey du! Was schaust du so böse? Ist doch total der schöne Tag! Lach mal, das steht dir sicher besser!" Haruka zwinkerte und lächelte freundlich.

    So if you love me, let me go
    And run away before I know
    ____**
    <3 Slipknot - Snuff



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  • Tag 1 - An Bord der Vingt et un


    Mai saß mit ihrem Hasen im Arm auf einer Bank und sah sich um. Lauter fremde Gesichter! Alle die sie kannte und liebte würde sie für lange Zeit nicht wieder sehen, außer ihren Bruder. Einige der jungen Leute hier spielten mir ihren Kräften herum, andere hatten angefangen sich miteinander zu unterhalten.
    Sie langweilte sich, also beschloss sie auch ein bisschen rum zu experimentieren. Sie lege ihren Hasen zur Seite und schraubte heimlich ein Glühbirne aus einer Lampe, die neben ihr hing.
    "Okay, konzentriere dich, nicht zu viel, sie soll nur leuchten." Die Glühbirne leuchtete und brannte ausnahmsweise nicht durch.
    Licht aus, Licht wieder an und Licht wieder aus. Es klappte immer besser. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen und sie schraubte die Glühbirne wieder zurück in die Lampe.
    Sie drückte ihr Häschen fester an sich während sie aus dem Fenster sah und darauf wartete, dass sie endlich ihr Ziel erreichten.

  • Tag 1 - An Bord der Vingt et un


    Plötzlich erscheint einer dieser PSI-Freaks genau vor seinen Augen. Kurz erschrak er etwas. Dann traf sein Blick den ihren. Sie schien vor Energie schon fast zu explodieren. Es nervte ihn schon sie anzusehen.
    "Geh weg...gesünder für dich."

    Yami Ryu

    "You want to know what real Pain is? So follow my Path!"


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  • Tag 1 - An Bord der Vingt et un - 15:30 Uhr

    Die Kabine lag unterhalb der Aussichtsdecks und beherbergte drei Personen. Zwei davon waren Männer von etwa Mitte Dreißig, die etwas militärisches in ihrer Haltung hatten. Der andere war ein junger Mann von achtzehn Jahren, der betont lässig auf der Kante der einzigen Pritsche in der Kabine hockte. Sein Haar fiel ihm dabei über die Augen und verdeckte so das Funkeln.

    Hagen blickte auf seine beiden Bewacher, die sich stets in seiner Nähe aufhielten.
    "Als ob ich hier vom Schiff verschwinden könnte!", dachte er verächtlich. In dem Deck über ihm waren die anderen Schüler und konnten wohl aus den polarisierten fenstern hinaus schauen. Er wurde hier in einer kleinen Kabine mit Bullauge transportiert. Da gab es nicht viel Aussicht!
    Handschellen hatten sie ihm nicht mehr angelegt, nachdem er die letzten Paare geschmolzen hatte.

    Gelangweilt ließ er sich auf die schmale Pritsche zurücksinken und öffnete ein wenig den Block um seinen Geist. Sofort vernahm er die Gedanken der Personen auf diesem Schiff.

    "Du hast deine Kräfte nicht einzusetzen!" knurrte einer seiner Bewacher. Auch sie hatten Fähigkeiten, denn sonst hätten diese beiden ihn hier nicht halten können! Man hatte ihm sein Wort abgenommen, dass er an Bord bleiben würde. Deshalb empfend er die Bewacher auch eher als Beleidigung.

    Hagen schnaufte abfällig und schloß seinen Block wieder.
    In dem kurzen Augenblick hatte er schon genug erfahren. Besonders die Gedanken eines anderen Jungen hatte er deutlich vernommen!
    "Anfänger und Schwachmaten...", murmelte Hagen.

    "Vielleicht hättest du ja doch lieber als Agent in der Organisation bleiben sollen?!" meinte der andere Wächter, der die gemurmelten Worte anders interpretierte.
    Bestimmt nicht! Hagen war sich dieser Antwort vollkommen sicher.

    Etwas landete auf seinem Bauch und veranlasste Hagen, die geschlossenen Augen zu öffnen.
    "Wo kommt denn das Katzenvieh her?" zischte der Bewacher mit dem schmalen Oberlippenbart und starrte auf die schwarze Katze mit dem weißen Ohr auf der rechten Seite.
    "Milani ist immer da, wo ich auch bin!" sagte Hagen ausdruckslos, während seine Hand über die Ohren der Katze strich.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

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  • Tag 1 - An Bord der Vingt et un - 15:30 Uhr
    Weinend saß Nekomi in einer Ecke. Warum hatten diese Leute sie gefunden? Sie hätte doch ihr schönes Leben bei ihrer Familie fortsetzen können, aber nein diese Typen mussten sie ja auf dieses Schiff verschleppen.
    Sie hatte sich noch nicht einmal umgesehen, sie wusste nur eins, sie wollte weg von hier und zurück in ihr altes Leben, aber ohne Gewalt würde sie das wohl nicht schaffen. Also blieb sie ersteinmal einfach hier sitzen, denn jemanden verletzen kam für sie nicht in Frage, nicht wenn sie es umgehen konnte.

  • Tag 1 // 15.30 Uhr ~ An Bord der Vingt et un [Mamoru Tamura]


    Mit etwas gekrümmten Rücken saß Mamoru etwas abseits auf einem Stuhl. All die Leute, und er kannte niemanden von ihnen. Dabei hätte er sich gerne mit jemanden unterhalten. Als man ihn geholt hatte, hatte er nicht alles begriffen, was man ihm erzählt hatte. Man würde ihn zu einem Kämpfer ausbilden. Ihn?! Kämpfe verursachten nur Schmerzen, und er wusste was wahre Schmerzen sind.


    Er schloss die Augen und meinte den leichten Seegang spüren zu können. Sonst spürte er nichts und das erleichterte Mamoru. Wenigstens litt hier in der Nähe niemand an Schmerzen. Solche Orte waren selten.

  • Tag 1 - 15:32 Uhr - An Bord der Vingt et un
    So langsam sah Nekomi ein, dass weinen nichts brachte. Also hob sie ihren Kopf, der bisher auf ihren Knien Platz gefunden hatte und sah sich um. Nur fremde Menschen, manche schienen sogar spaß zu haben, sie konnte das nicht nachvollziehen. Sie ließ ihren Blick weiter schweifen, bis ihr ein Junge auffiel. Er wirkte als würde er sich nicht ganz wohl fühlen, so wie er mit geschlossenen Augen und gekrümmten Rücken auf einem Stuhl saß. Sie enschloss sich ihn anzusprechen, was war denn gegen etwas Ablenkung einzuwenden? Langsam stand sie auf und ging zu ihm hinüber.
    "Ähmm...Hi, ist alles in Ordnung?"
    Innerlich musste sie lachen, gerade sie musste so etwas fragen. Warscheinlich hatte sie selber ganz rote und verquollene Augen, nach dem sie schon den ganzen Tag geweint hatte.

  • Tag 1 // 15.32 Uhr ~ An Bord der Vingt et un [Mamoru Tamura]


    "Ähmm...Hi, ist alles in Ordnung?"
    Die Stimme schreckte Mamoru aus seinen Gedanken. Als er die Augen aufschlug, sah er ein Mädchen mit dunklen Haaren, dass sich zu ihm gestellt hatte.
    "Ha-Hallo! Äh nein mir gehts gut."
    Seine Stimme stockte ein wenig.
    "Ich bin Mamoru."

  • Nekomi lächelte ihn an.
    "Schön dich kennenzulernen, Mamoru. Ich bin Nekomi."
    Sie zog sich einen Stuhl heran und setzte sich neben ihn.
    "Und was denkst du, wie wird diese Akademie?"

    Wer, ich? Nein nein, ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur.
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  • Tag 1 - An Bord der Vingt et un - 15:33 Uhr

    Durch das offene Bullauge kam der Geruch der See in die kleine Kabine und Hagen sog ihn tief ein. Wie gerne wäre er jetzt alleine an einem Strand und würde einfach über die endlosen Wellen des Meeres schauen. Gedankenverloren streichelte er Milani, die sich auf seiner Brust zusammengerollt hatte und zufrieden schnurrte.

    Noch vor einem Tag hatte er vor dem Richter gestanden, der ihm seine Fluchtversuche und die Gefährdung von Staatsgeheimnissen vorwarf. Was für ein ausgemachter Blödsinn! Eigentlich typisch für die Welt. Die Leute sahen nur, was sie auch sehen wollten!

    Niemand hatte davon gesprochen, dass er nicht freiwillig in diesem Ausbildungslager gewesen war. Das man ihn dort zu jemandem ausbilden wollte, der ohne zu fragen Befehle ausführte. Nichts von all dem kam zur Sprache. Nur dass er dort abgehauen war, dass schien sie zu interessieren.
    Ein schmales Lächeln umspielte seine Lippen.
    Er war nicht nur einmal aus der Anlage entkommen. Leider besaßen sie dort auch Leute mit Fähigkeiten, die ihn immer wieder aufgespürt hatten!
    "Ihnen bleibt nur noch die Wahl zwischen Staatsgefängnis unter Subpressivdrogen, um ihre Kräfte zu blocken, oder der Abunai-Akademy, wo sie sich vielleicht doch noch als nützlich erweisen könnten!" Was für ein aufgeblasener Sack dieser Richter doch gewesen war. Und diese tolle Wahl, die man ihm gelassen hatte!

    Einmal hatte er eine Frau gesehen, die man mit Subpressordrogen ihrer Kräfte beraubt hatte... Nein, das war wirklich nichts, was er selbst erleben wollte!
    Somit hatten sie ihn mit diesen beiden Begleitern zum Hafen von Tokyo verfrachtet, wo sie an Bord dieses Schiffes gegangen waren.
    Soweit Hagen es mitbekommen hatte, war das noch vor den anderen Leidensgenossen geschehen.

    Auch wenn viele hier an Bord offenbar freiwillig die Reise antraten, so gab es doch einige, deren Situation mit seiner vergleichbar war!

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • Diese Frage stellte er sich schon, seit dem er dieses Schiff betreten hatte.
    "Ich weiß nicht. Es soll wohl eine Art Trainingslager werden, in dem wir das kämpfen mit unserer Gabe lernen sollen."
    Das hatten sie jedenfalls zu ihm gesagt. "Aber gefragt, ob ich überhaupt kämpfen will, hat mich keiner." Verlegen senkte er wieder den Blick und schaute auf seine Schuhe. Er hatte sie ausnahmsweise mal an. "Ähm, was glaubst du? Ob die uns wirklich zu Soldaten machen wollen?"

  • "Ich weiß nicht, aber ich will das auch gar nicht, ich will nicht kämpfen müssen! Man muss doch nicht immer alles mit Gewalt lösen. Es gibt doch auch andere Möglichkeiten, als Menschen zu entführen, sie auf einer Insel zusammenpferchen und dann auch noch zu Soldaten auszubilden."
    Wieder rang sie mit den Tränen, konnte sie aber zurückhalten.

    Wer, ich? Nein nein, ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur.
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  • "Ich möchte auch nicht kämpfen..."
    Er spürte etwas. Es war wie ein Windhauch, der durch seinen Körper zog. Es war der Hauch der Aura. Er konnte sie in der Menge von Leuten um ihn herum nicht zuordnen, aber er fühlte das jemand hier Schmerz empfand. Keinen physischen Schmerz, eher war diese Person sehr traurig.
    Dann war wieder alles normal. Sein Magen knurrte plötzlich. Stimmt ja, er hatte schon seit Stunden nichts mehr gegessen. Etwas erschrocken setzte er sich wieder gerade hin. Es war ihm peinlich, ob Nekomi es gehört hatte?
    " Tschuldige, ähm weist du wo man hier etwas zu essen finden kann?

  • Als sie seinen Magen knurren hörte, musste sie unweigerlich kichern. Doch erst dann merkte sie, dass sie selber großen Hunger hatte. Sie hatte den ganzen Tag nichts gegessen, denn sie hatte verschlafen und auf dem Weg in ihre eigentliche Schule hielt plötzlich eine schwarze Limousine, aus der ein Mann ausstieg, der sie in das Auto zerrte und zum Hafen brachte.
    "Hmm...ich glaube oben gibt es was. Weißt du was? Wir gehen zusammen gucken, ich hab nach der Aktion heute morgen auch Hunger."

    Wer, ich? Nein nein, ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur.
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  • Nachdem er ihr Grinsen nicht mehr ertragen konnte stand er auf. Ohne eine Miene zu verziehen ging er an ihr vorbei.
    "Ich sagte verzieh dich...aber bitte...wenn du nicht willst..."
    Er musste sich beherrschen. Er überlegte kurz was er jetzt mit seiner Zeit anfangen sollte. Sein Magen knurrte doch schon leicht. Er versenkte die Hände in den Hosentaschen und schritt voran. Als er an 2 Personen vorbei kam die sich unterhielten blieb er nur kurz stehen. "...ich will nicht kämpfen..." hörte er nur beiläufig. Er seufzte und Schritt weiter voran. Was für Schwachköpfe waren hier eigentlich auf dem Schiff? Plötzlich rempelte ihn jemand ungewollt an. Er stieß ihn während des Anrempelns so hart mit der Schulter, das er umfiel.
    "Geh mir aus dem Weg! Tz...Pass auf wo du hin läufst, Trottel! Oder muss ich dir Verstand ein prügeln?"
    'Wo sind nur meine Waffen wenn ich sie brauch? Achja...es wäre so zu gefährlich geworden für die Passagiere.' Seine Mutter hatte wohl mit allem gerechnet. Der Junge der ihn angerempelt hatte hob Schützend die Arme. Mann konnte leichte Tränen in seinen Augen sehen.
    "Tz...Weichei..."
    Ohne eine Miene zu verziehen ging Ryu weiter.

    Yami Ryu

    "You want to know what real Pain is? So follow my Path!"


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  • Ruckartig drehte Mamoru den Kopf zur Seite. Der Junge Mann, der eben an ihnen vorbei gegangen war hatte jemanden zu Boden geworfen. Drohend hatte er die Faust geballt. Hier würde es wohl auch nicht besser werden, als in anderen Schulen. Er merkte sich das Gesicht des Mannes. Vielleicht sollte er ihm künftig wohl nicht über den Weg laufen.
    Als sein Magen erneut einen grummelnden Laut von sich gab und er Nekomis Kichern hörte, kehrte seine Gedanken wieder zu ihm zurück.
    "Ja klar, lass uns mal schauen, wo sich ein Bordrestaurant oder so befindet." Dann stand er auf und schaute sich etwas verloren um.

    Und diese Augen raubten meine Seele...

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  • "Komm, hier lang, ich glaube da war eine Treppe."
    Nekomi griff seinen Ärmel und ging voraus, damit sie sich unter den vielen Menschen hier untern nicht verloren.

  • Heitani Ichiru blickte dem davonschreitenden Jungen nach. Valentina Amasowa hatte wieder einmal recht behalten!
    Hätte sie ihm seine Waffen gelassen, dann wäre das Temperament mit dem Jungen hier durchgegangen!
    Er würde mit Sicherheit einer der Problemfälle innerhalb der Akademy werden.

    Langsam ging er zu dem Jungen, der zu Boden gegangen war.
    "Alles in Ordnung, Kleiner?" fragte er.
    Er brauchte die kleine Karte nicht zu sehen, um zu wissen, dass der Junge nur passive Kräfte hatte.

    Bei aktiven Kräften kam es oft zu einem aggressiveren Revierverhalten, als es die Passiven entwickelten. Wenn man einem Aktiven jedoch im Kampf deswegen den kinetischen Schild zu dessen Schutz wegnahm, dann würde dieser sozusagen nackt im Regen stehen!

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.