Beiträge von Soulshadow

    Tag 29 – 07:07 Uhr – Gelände der Akademie - Wohnheim

    Hagen streckte seinem Spiegelbild die Zunge raus und fuhr sich durch das zerstrubbelte Haar. Irgendwie war Frühaufstehen immer eine ungeliebte Angelegenheit geblieben.
    Gerade als er sich die Zahnbürste vorbereitet hatte, machte sich etwas bemerkbar...
    "Hilfe, ich brauche Hilfe! Ich habe am Strand jemanden gefunden, er ist Ohnmächtig! Kann mich irgendjemand hören? Irgendjemand?!"
    Da ihm die Gedankenfrequenz bekannt war, konnte er die Sendung problemlos auffangen. Mai Tsukamoto hatte einen fremden Jungen am Strand gefunden. Ein Abbild des Gesichtes konnte er ebenfalls mit ihren Gedanken empfangen. Diese stacheligen Haare waren ein Markenzeichen, das es noch nicht auf der Insel gab.
    Er nahm den Telefonhörer des Akademienetzes, von dem sich in jedem Zimmer einer befand, ab und wartete, bis sich jemand am anderen Ende meldete.
    "Unten am Strand wurde gerade eben ein unbekannter Junge gefunden! Er ist wohl hier angeschwemmt worden. Rettungssanitäter werden benötigt!" sprach er dann ruhig hinein.
    Am anderen Ende wurde seine Meldung bestätigt.
    Hagen nickte, hängte den Hörer wieder in die Wandhalterung und ging dann zu seiner Zahnbürste zurück.

    Tag 29 – 07:06 Uhr – Gelände der Akademie – Krankenhaus


    Akim Sokolow schaute in das abgesicherte Krankenzimmer. Sean Cuttlass blickte von seinem Stuhl auf, als Akim die Tür öffnete.
    "Bis jetzt keine Änderung!" blitzten seine Worte in Akims Kopf auf.
    Dieser blickte kurz auf den Körper im Krankenbett und zog sich dann gleich wieder zurück. Es waren noch genug Dinge am heutigen Tag zu erledigen, und hier konnte er nichts tun.
    Bei einem kurzen Briefing gestern nach der Rückkehr von der Vulkaninsel waren auch die Dronen angesprochen worden, die einen Angriff auf die Schülergruppe geflogen hatte.
    Die Situation außerhalb der Insel hatte sich eindeutig verschärft und verlässliche Informationen waren im Augenblick eher Mangelware.
    Aber der Schutz der Akademie stand an oberster Stelle, so dass alles andere eben warten musste.


    Ryu hatte die Nachricht von Kasumis Erwachen gerade telefonisch erhalten, aber er war sich alles andere als sicher, was er unternehmen sollte.
    Seit dem Tag, an dem sein anderes Ich die Kontrolle an sich gerissen hatte, hielt er sich von den anderen Schülern fern. Sein Dienst bei der Wacheinheit der Insel hatte ihn auch vom Unterricht befreit, was aber nicht hieß, dass seine Mutter ihm nicht weiterhin Lernmaterial auferlegte. Allerdings konnte er es alleine abarbeiten, was seiner derzeitigen Stimmung mehr als entgegen kam. Und das Kontrollieren übernahm sie selbst.
    Unschlüssig wanderte er vor dem Büro am Schiffsanleger auf und ab.

    Diese Idee würde ebenfalls ein neues RPG erfordern.
    Ich vermute mal, dass du mit deinem Post eine Art von Crossover durch verschiedene Serien meinst...
    Das wäre eine überaus komplexe Bogenspanne von Figuren und Fähigkeiten, die man nur mit einem Regelwerk kontrollieren könnte.


    Die meisten RPG haben durch ihren Bezug zu einer bestimmten Serie ja eine Regelung in sich.
    Trotzdem muss der Handlungsablauf ja koordiniert werden, wozu eben der GM da ist. Ohne einen solchen Bezug muss so ziemlich alles In-Game gesteuert werden.
    Falls deine Frage also in die Richtung geht, ob ich noch ein viertes RPG koordinieren will, dann kann ich dies verneinen!

    Als erstes einmal, Bezug nehmend auf den "Zuerst lesen" Thread... Willst du da den GM Part übernehmen?
    Dann müsstest du den gesamten Verlauf der Haupthandlung koordinieren.


    Des weiteren müssten sich dazu, wie ebenfalls dort steht, mindestens fünf weitere Mitschreiber finden.
    Und eine Handlung müsste dazu auch vorgegeben werden, da ja nicht einfach eine Dopplung der Geschichte des Originals, allein schon wegen Eigentumsrechten, genommen werden kann.

    Als bei Abunai wäre es nicht möglich, da wir damit die gesamte Storyline zerpflücken würden.
    Auch bei Vampire Knight ist die Hintergrundgeschichte gerade richtig angelaufen. Wenn man dann eine Reset ausführt, wie es vorgeschlagen wurde, dann ist alles vorher geschriebene plötzlich außen vor und es hätte den ganzen Handlungsrahmen unwichtig gemacht.
    Da eine Geschichte aber von der Entwicklung ihrer Handlung lebt, würde das dem Grundgedanken von RPG und Story widersprechen.

    [NPC]
    12:13 Uhr - Schulgebäude - Büro des Direktors

    Kaien Kurosu blickte überrascht auf. Gerade erst war Tooga Yagari, der neue Ethik Lehrer gegangen und das Gespräch war nicht ganz so gut verlaufen.
    Jetzt hatte es schon wieder geklopft und ein ihm unbekanntes Mädchen wurde hereingeschickt. Draußen erhaschte er einen kurzen Blick auf Ai-san, die neue Schülerin mit den ungewöhnlichen Flügeln und einen weiteren, ihm unbekannten Jungen.
    "Komm doch bitte herein!" forderte er das Mädchen im Büro auf und blickte auf seinen Schreibtisch.
    Hatte er noch weitere Neuankünfte dort einfach vergessen?
    Irgendwie schien er seit gestern sowieso etwas vergesslich zu sein, denn man hatte ihn während eines Telefonates bereits darauf aufmerksam gemacht, dass sein Gedächtnis wohl gelitten hätte.
    "Nimm doch bitte Platz und verzeih die Zerstreutheit. Was kann ich für dich tun, junge Dame?"

    Tag 29 – 07:06 Uhr – Gelände der Akademie – Krankenhaus

    Kasumi blickte Senri mit aufgerissenen Augen entgegen, als dieser das Zimmer betrat. Tanabe stand bereits neben ihrem Bett und nickte knapp in seine Richtung.
    „Zehn Tage?“ erschien ihr Gedankengang deutlich in seinem Kopf.
    „Es war eine Schocksituation, Kasumi. Um dir die notwendige Zeit zu geben, haben wir deinen Körper in künstlichen Tiefschlaf versetzt!“ sendete er ihr telepathisch zu.
    „Fumiko?“ fragte sie leise.
    „Sie hat es, dank dir, auch überlebt. Aber der Verlust ihres Bruders wiegt schwer. Vielleicht könnt ihr euch gegenseitig bei der Bewältigung helfen“ erklärte Senri ihr.
    Noch immer war die Betroffenheit in ihr, aber das Maß war in kontrollierbaren Bahnen. Sie würde das Erlebnis nun selbst bewältigen können.

    Wohnheim
    An diesem Morgen war immer noch der Schwertkampf des letzten Abends das Gesprächsthema Nummer Eins. Obwohl auch schon ein paar andere Zweikämpfe stattgefunden hatten, so waren diese nicht so verbissen geführt worden, wie der Kampf gestern.
    Während die ersten Schülerinnen und Schüler sich auf den Weg zum Verwaltungsgebäude machten, um dort zu Frühstücken, hielten sie Ausschau nach den beiden Kämpfern.
    Das andere Ereignis des gestrigen Abends war nicht weiter bekannt geworden, so dass dazu nicht einmal Gerüchte im Umlauf waren.
    Kaede hatte gleich nach dem Aufstehen einen weiteren Ausflug in die Lüfte gemacht, was inzwischen auch kein besonderes Aufsehen mehr erregte. Mit Rena hatte sie schon einige Wettflüge gemacht, nur so zum Spaß.

    Du kannst jetzt ins Gespräch einsteigen, dich dort vorstellen und eben mit den Figuren interagieren.
    Nur zeitlich müssen wir da etwas auf die Bremse treten.
    Das hat aber ja keine Auswirkung auf den Hintergrund deines Char, den sie ja auch erst einmal einbringen muss.
    Fall du für sie noch eine ganze Nebenhandlung geplant hast, wäre ein Tipp via PN nett ;)


    Wenn du etwas ausholen willst, bis sie da vor Ai steht, dann fang einfach irgendwann am Vormittag an, so hast du Spielraum bis zum Mittag.

    Hehe, schon ok ;)
    Erst einmal wäre ja ein Post von Dissi ganz nett, der ja oft reinschaut ^^

    Ich hatte da eigentlich noch eine andere Idee, die aus Geschehnissen des letzten Tages kommt, aber dazu müsste Ren was posten.
    Mal schauen, was sich da wie einarbeiten lässt.

    Da scheint er doch noch etwas verwirrt zu sein, der Samirall. Morgens um diese Zeit lassen sich die meisten Schüler ja noch im Wohnheim antreffen ;)

    Die Seite DIN A4 300 ist inzwischen auch geknackt, kann man doch schon mal ne Leistung nennen!

    Nein, nicht wirklich. Das uns einige Schreiber fehlen, die mitten im Gespräch sind, macht es innerhalb der Handlung schwierig.
    Ihr könnt da jetzt mit eurem Gespräch anfangen, aber lasst die Zeit etwas stehen.
    Die Handlungen sind um kurz nach Zwölf im Augenblick festgefroren, da Sayuri mit ner Antwort dran ist. Deshalb wäre es fast besser gewesen, wenn ihr etwas früher angesetzt hättet ;)

    Twinkie, bitte jetzt nicht zeitlich davonrasen!
    Ich hab dich mal 20 Minuten zurückgesetzt. Dabei jetzt auch nicht einfach weiter gehen.
    Gespräche, die jetzt völlig auseinander gerissen werden, findet man sonst nicht mehr wieder.

    Gerade aktuell in Japan am Laufen und von Taiyo Subs als Projekt aufgenommen...

    Zur Anime-Reihe "Gosick" haben wir nun diese als Artikel in der Wiki aufgenommen.
    Neben dem Anime sind auch Manga und Light Novel mit im Artikel zu bearbeiten.
    Wer Interesse hat, hier der Link zum Artikel:

    [WIKI]Gosick[/WIKI]

    Tag 29 – 07:03 Uhr – Gelände der Akademie – Krankenhaus



    Dr. van Hooten hatte inzwischen schon erste Untersuchungen angestellt, so dass er mit Bestimmtheit sagen konnte, dass Lena Kurnikowa von eine subkutanen Quelle aus in einen künstlichen Tiefschlaf geschickt worden war. Diese Vorrichtung wurde wohl als Absicherung installiert, sozusagen als Notabschaltung.
    Die kleine nadelähnliche Austrittswunde stammte wohl von dem winzigen Druckkörper, der ein bestimmtes Mittel direkt in den Hauptnervenstrang injiziert hatte. Diese Praxis sah doch sehr nach Geheimdienst aus. Nur konnte er sich nicht vorstellen, warum die Vorrichtung gerade jetzt eingesetzt worden war. Es ergab für ihn keinen Sinn, das Mädchen außer Gefecht zu setzen, während sie auf das Erwachen ihres Freundes wartete.

    Um diese Zeit war es in der Bibliothek noch leer. Katharina Croce schlenderte langsam zwischen zwei Regalen hindurch und ließ ihre Finger über die Buchrücken wandern. Sie mochte die Morgenstunden um diese Jahreszeit, wenn es noch kühler war. Nach ein paar Stunden Schlaf hatte sie einen Morgenlauf am Strand absolviert, geduscht und eine Kleinigkeit gegessen, bevor sie hierhergekommen war.
    Yuna Sakaiba hatte wohl wieder einmal hier geschlafen, denn Katharina hatte sie in einer der kleinen Leseecken zusammengerollt vorgefunden. Wie immer umgeben von Büchern.
    Seit der Information von gestern hatte es hier noch keine Neuigkeiten gegeben. Die zweite Yuna, die unter seltsamen Umständen auf der Insel erschienen war, hatte demnach noch nicht wieder das Bewusstsein erlangt.
    Das eine Person gleich zwei Mal existierte war schon ein wissenschaftliches Novum, aber in den Erzählungen kamen solche Fälle immer wieder vor. Katharina erinnerte sich an viele Geschichten, in denen eine Person aus der Zukunft in die jeweilige Gegenwart zurückkehrte, um vor einem fatalen Fehler zu warnen.
    Da sie Yuna wohl mit am besten hier auf der Insel kannte, war eine andere Möglichkeit ausschließbar.

    Heitani ließ das Wasser im Wechsel heiß und kalt über den Körper fließen. Auch er hatte die Nacht mit durchgewacht, ohne dass der Gast aus einer anderen Zeit erwacht war. Da er auch noch Unterricht abzuhalten hatte, musste er sich erst einmal wieder in Form bringen.
    Er hatte sich einen Teil der Technik angesehen, die von dem Mädchen mit in die Vergangenheit transportiert worden war.
    Dank seiner Augen konnte er auch ohne technische Hilfsmittel eine Untersuchung durchführen. Und alleine anhand der vorgefundenen Schaltkreise wusste er schon, dass die Technik derzeit noch nicht ausführbar war. Leider ließ sich, ohne dass die andere Yuna das Bewusstsein erlangte, nur spekulieren.
    Die beiden Schwertkämpfer würden heute Morgen ja auch wieder erwachen. Durch die Möglichkeiten auf der Insel waren die vielfältigen Verletzungen ihrer Körper durch die Überbeanspruchung bereits wieder verheilt.

    Die beiden würden wahrscheinlich mit neuer Motivation an das Training gehen, obwohl dieses Konkurrenzdenken hier nicht unbedingt erforderlich war. Aber manche Gemüter brauchten wohl diese Art der Herausforderung, um funktionieren zu können.
    Bis auf die genehmigten persönlichen Gegenstände waren die Waffen gestern durch den Waffenmeister wieder eingesammelt worden.
    Der Angriff gestern auf die neuen Schüler an dem abgelegenen Ort war auch ein Punkt, den man nicht aus den Augen lassen sollte! Verschiedene Gruppen agierten im Dunklen und bemühten sich, ihre Ziele vor den anderen zu erreichen.
    Nach den ganzen ungewöhnlichen Vorfällen am gestrigen Tag brauchten die meisten Schüler nun erst einmal einen Alltag, in dem sie wieder zur Ruhe kommen konnten. Dazu gehörte dann auch wieder der Unterricht, der Heitani nicht ganz so leicht fallen würde.