Beiträge von Soulshadow

    Die heiße Phase beginnt so langsam. Nachdem bereits zwei der hier angekündigten Cons gelaufen sind, kommen wir nun in die Hauptmonate.
    Ab Anfang Juni beginnt es richtig ;)

    Tag 29 – 07:16 Uhr – Gelände der Akademie – Krankenhaus


    „Junge, außer dir ist niemand in dem Raum“ sagte eine Krankenschwester von der einen Spalt geöffneten Tür. „Und du befindest dich hier auf einer Anlage, die nicht jedermann zugänglich ist! Deshalb kannst du auch nicht einfach herumlaufen. Draußen vor der Tür wartet ein Sicherheitsbeamter, der dich zum Frühstück begleiten wird.“

    Hehe, eigentlich war mehr von OMU die Rede ;)
    Die in andere Sprachen vertonten Serien sind nur ein kleiner Teil des tatsächlich am Markt in Japan vorhanden Angebotes.
    Da ist z.B. Taiyo Subs mit seinem Angebot an noch nicht lizensierten Serien...

    Mit Empfehlungen tue ich mich immer etwas schwer, da die Geschmäcker so unterschiedlich sind. Full Metal Panik! könnte etwas für dich sein.

    Ein Thema, das man wahrscheinlich auch hier nicht so offen diskutieren wird, würde ich mal schätzen, Zerul.
    Für einige läuft es da wieder auf Glaubensfragen hinaus.

    Deine erste Interessenfrage kann ich bejahen deine zweite verneinen. Unsere Lebenszeit ist eh begrenzt, so dass sich Sorgen in die Richtung nur blockierend auswirken.
    Ich gehöre auch keiner Religionsgruppe an, da Religionen meiner Meinung nach eher eine Krücke für Menschen sind.

    Im Leben zählen die Momente, auf die man zurückblicken kann. Diese lassen sich nicht einfach verifizieren, da die Bedeutung für den Einzelnen festgelegt werden.
    Vielleicht wirst du einmal feststellen, dass der Begriff "nicht besonders schön gestartet" sich später in ein Bild einfügen wird, da alle Ereignisse sich formend auswirken.

    Hoi Zerul,

    willkommen beim AFB ;)
    Da du scheinbar deine Serien gleich im Block wegschaust, mal die Frage, ob du noch einmal hineinschaust?

    Bei der riesigen Menge an Anime sollten sich da schon noch weitere Serien finden lassen, wenn auch nicht unbedingt mit deutscher Tonspur.
    Hast du schon den Film zu Eureka Seven gesehen?

    Ach ja, in der Spätschicht ist es immer ruhiger hier ^^

    Tag 29 – 07:15 Uhr – Gelände der Akademie – Krankenhaus


    "Hey, Junge! Was glaubst du, wo du in dem Aufzug hin willst?" knurrte Dr. van Hooten Takumi an. "Warum glaubt eigentlich jeder Schüler, dies wäre ein Zentrum für Eigeninnitiative?"
    Eine Schwester trat ihm ebenfalls in den Weg.
    "Zuerst solltest du etwas vernünftiges anziehen!" fuhr der Doktor fort, ehe Mai überhaupt auf die gestellte Frage antworten konnte.
    Man zeigte Takumi einen Nebenraum, in dem man einen der Sporttrainingsanzüge für ihn bereit gelegt hatte, damit er sich umzog.
    "Ihr zeigt ihm dann alles weitere!" ordnete der Doktor an und verschwand dann mit wehenden Kittelspitzen den Flur hinunter.

    Tag 29 – 07:14 Uhr – Gelände der Akademie – Krankenhaus

    Dr. van Hooten blickte von den Anzeigen auf, als Valentina Amasowa kurz in das Zimmer schaute.
    Die Daten auf dem Krankenblatt schwebten ohne jedes Zutun in ihre Hand und sie ging damit gleich wieder, ohne von den anderen bemerkt zu werden.
    Senri Tsukamoto, der gerade mit Kasumi unterwegs war, entdeckte seine Schwester im Krankenzimmer, weil die Tür noch nicht wieder geschlossen war. Sie sprach gerade mit einem ihm vollkommen unbekannten Jungen, den er bislang weder gesehen noch dessen Gedankenfrequenz kannte.
    „Dank Mamorus Eingreifen sind die Vitalwerte alle wieder im Normbereich. Ich würde sagen, Takumi-san lässt sich was Trockenes zum Anziehen geben und geht erst einmal mit euch frühstücken“, sagte Dr. van Hooten zufrieden, als alle Werte durchgelaufen waren.
    „Falls die Kette sich nicht am Strand findet, könnte man ja mal mit Kaori Yamada sprechen!“ erklang Senris Stimme von der Tür her. „Sie kann mit den Tieren besser als jeder andere kommunizieren, so dass sich das Amulett vielleicht sogar im Meer wiederfindet.“
    Er nahm seine Schwester kurz in den Arm und sandte ihr dabei seine Gedanken zu.
    „Hast du wieder nicht richtig schlafen können?“
    Danach kümmerte er sich wieder um Kasumi und winkte den anderen kurz zu.

    Tag 29 – 07:13 Uhr – Gelände der Akademie – Krankenhaus

    Dr. van Hooten lächelte, wie es nur Ärzte tun konnten. Der Junge wusste schon mal, wer er war und das er sich auf einem Schiff befunden hatte.
    „Das warum können wir dir auch nicht erklären, da uns keine Informationen über ein Schiffsunglück vorliegen. Deine Retter werden wohl gleich hier sein, dann kannst du dich selbst bei ihnen bedanken!“ antwortete er dem Jungen.
    Fast wie aufs Stichwort wurden in diesem Moment auch Mai und Mamoru ins Zimmer geführt.
    „Ah, siehst du? Diese beiden sind Mai Tsukamoto und Mamoru Tamura. Sie haben dich am Strand gefunden und können es dir viel besser selbst erklären“, fuhr der Doktor fort und trat dann einen Schritt zurück.
    Während die drei miteinander sprachen blickte er auf die Anzeigen des Scanners, der die Werte des Jungen überwachte.

    Hagen blickte kurz in Richtung des Krankenhauses, als er aus dem Wohnheim trat. Mit Milani auf der Schulter bot er wieder den normalen Anblick, den seine Mitschülerinnen und Mitschüler gewohnt waren. Die verschiedenen Gedankenwellen konnte er problemlos sortieren, so dass er sich einen Überblick verschaffen konnte. Sean Cuttlass sandte ihm eine Begrüßung, als er Hagens Anwesenheit spürte. Milani zuckte auf seiner Schulter kurz, als Rena Murasaki ziemlich tief an ihnen vorbei schwebte. Zusammen mit anderen schritt er in Richtung des Speisesaales weiter.

    Valentina Amasowa hatte kurz in dem Zimmer reingeschaut, in dem man Lena untergebracht hatte, und sich die Wunde in ihrem Nacken angesehen. Es hatte nicht geblutet und die Wundränder waren frei von Substanzen. Die Vergrößerungen, die man ihr von der Wunde gezeigt hatte, ließen tatsächlich nur auf einen Austritt von innen schließen. Man hatte ihr etwas ohne ihr Wissen eingepflanzt, was in der letzten Nacht durch irgendetwas ausgelöst worden war. Über das warum ließ sich nur spekulieren.
    Auf dem Weg zum nächsten Zimmer informierte eine der Krankenschwestern sie über einen angeschwemmten Jungen, den man gerade ins Krankenhaus gebracht hatte.

    Z-Day - 20:10 - Tama-Fluss


    Neben der Eisenbahnbrücke zog sich ein Überflutungsschutzdeich oberhalb und unterhalb des Flusses entlang. Von dort aus konnte der Blick über das Hinterland schweifen. Sie waren auf der Höhe des Tamagawa-Bahnhofes, der am anderen Ufer von den Gleisen erreicht wurde. In diesem Gebiet, auf der anderen Seite von Tokyo, war die Bebauung sehr viel spärlicher, da der Tama bekannt für seine Überflutungen war. Trotzdem stachen einige Häuser gegen die beginnende Dunkelheit des Himmels ab. In einiger Entfernung war ein größeres Waldgebiet mit einem See zu sehen.
    Die in dieser Gegend meist von einem Zaun umgebenen Häuser boten einen etwas kostspieligeren Anblick. Nur bei einem Haus zeichnete sich ein ungewöhnlicher Umriss in der Auffahrt ab, der viel zu klobig für ein normales Fahrzeug ausfiel. Diese befand sich fast zwei Kilometer entfernt und war gerade so am Rand des Waldgebietes, hinter dem es lag, mit dem Fernglas zu sehen.
    In den Straßen, die man vom Deich aus einblicken konnte, waren auch erfreulich wenige der schlurfenden Gestalten zu sehen.

    So, den Herrn Ethik Lehrer also auch kurz auftreten lassen, damit wir da mal weiter kommen.
    Aber als zusätzlicher NPC wird er nun nicht gebraucht ;)
    Schließlich haben wir unsere eigene Handlung, die wir mit eigenen Figuren dort verfolgen...

    Tag 29 – 07:12 Uhr – Gelände der Akademie- Krankenhaus


    Gerade hatten sie den unbekannten Jungen von der Trage auf ein Bett verfrachtet, als dieser aus einer Art Traum zu erwachen schien.
    Sein Blick irrte durch den Raum, ohne dass er mit den Informationen etwas anfangen konnte.
    "Wo bin ich hier nur?" äußerte er sich laut.
    Dr. van Hooten, der gerade zur Tür herein kam, fragte sich, ob das die nächsten Tage so weitergehen würde.
    "Dies ist ein Krankenhaus auf einer Insel. Man hat dich am Strand gefunden", begann er mit ein paar Informationen.
    Dem Zustand von Haut und Haaren nach zu urteilen, war dieser Junge länger als ein Tag im Meer gewesen.
    "Weißt du deinen Namen?" fragte der Doktor weiter, nachdem der Junge ihn ansah.

    Tag 29 – 07:09 Uhr – Gelände der Akademie – Oberhalb des Südstrandes


    Die beiden Sanitäter trugen die Krankentrage jeweils nur an einem Griff, als sie um das Verwaltungsgebäude herumgelaufen kamen.
    Etwas weiter Richtung Strand sahen sie die drei Personen sofort. Zwei Personen lagen am Boden und ein Mädchen kniete neben einer der Personen.
    Sofort fiel ihnen das verdorrte Gras und sogar einige vertrocknete Buschgewächse auf, die irgendwie ausgelaugt wirkten.
    Als sie näher kamen, erkannten sie den barfüssigen Heiler, der ja schon länger auf der Insel war.
    Die zweite Person am Boden war die mit der Stachelfrisur, die ihnen gemeldet worden war.
    Noch immer war der junge Mann zwar klatschnass, aber in sein Gesicht war bereits wieder Farbe gekommen.
    Vorsichtig hoben sie ihn auf die Trage, versicherten sich kurz, dass es den beiden anderen gut ging und marschierten dann los.
    "Wir bringen ihn gleich ins Krankenhaus, kommt ihr bitte nach, wenn er sich wieder soweit erholt hat?" mit diesen Worten entschwanden sie und der unbekannte Junge.

    Tag 29 – 07:07 Uhr – Gelände der Akademie - Wohnheim

    Hagen streckte seinem Spiegelbild die Zunge raus und fuhr sich durch das zerstrubbelte Haar. Irgendwie war Frühaufstehen immer eine ungeliebte Angelegenheit geblieben.
    Gerade als er sich die Zahnbürste vorbereitet hatte, machte sich etwas bemerkbar...
    "Hilfe, ich brauche Hilfe! Ich habe am Strand jemanden gefunden, er ist Ohnmächtig! Kann mich irgendjemand hören? Irgendjemand?!"
    Da ihm die Gedankenfrequenz bekannt war, konnte er die Sendung problemlos auffangen. Mai Tsukamoto hatte einen fremden Jungen am Strand gefunden. Ein Abbild des Gesichtes konnte er ebenfalls mit ihren Gedanken empfangen. Diese stacheligen Haare waren ein Markenzeichen, das es noch nicht auf der Insel gab.
    Er nahm den Telefonhörer des Akademienetzes, von dem sich in jedem Zimmer einer befand, ab und wartete, bis sich jemand am anderen Ende meldete.
    "Unten am Strand wurde gerade eben ein unbekannter Junge gefunden! Er ist wohl hier angeschwemmt worden. Rettungssanitäter werden benötigt!" sprach er dann ruhig hinein.
    Am anderen Ende wurde seine Meldung bestätigt.
    Hagen nickte, hängte den Hörer wieder in die Wandhalterung und ging dann zu seiner Zahnbürste zurück.

    Tag 29 – 07:06 Uhr – Gelände der Akademie – Krankenhaus


    Akim Sokolow schaute in das abgesicherte Krankenzimmer. Sean Cuttlass blickte von seinem Stuhl auf, als Akim die Tür öffnete.
    "Bis jetzt keine Änderung!" blitzten seine Worte in Akims Kopf auf.
    Dieser blickte kurz auf den Körper im Krankenbett und zog sich dann gleich wieder zurück. Es waren noch genug Dinge am heutigen Tag zu erledigen, und hier konnte er nichts tun.
    Bei einem kurzen Briefing gestern nach der Rückkehr von der Vulkaninsel waren auch die Dronen angesprochen worden, die einen Angriff auf die Schülergruppe geflogen hatte.
    Die Situation außerhalb der Insel hatte sich eindeutig verschärft und verlässliche Informationen waren im Augenblick eher Mangelware.
    Aber der Schutz der Akademie stand an oberster Stelle, so dass alles andere eben warten musste.


    Ryu hatte die Nachricht von Kasumis Erwachen gerade telefonisch erhalten, aber er war sich alles andere als sicher, was er unternehmen sollte.
    Seit dem Tag, an dem sein anderes Ich die Kontrolle an sich gerissen hatte, hielt er sich von den anderen Schülern fern. Sein Dienst bei der Wacheinheit der Insel hatte ihn auch vom Unterricht befreit, was aber nicht hieß, dass seine Mutter ihm nicht weiterhin Lernmaterial auferlegte. Allerdings konnte er es alleine abarbeiten, was seiner derzeitigen Stimmung mehr als entgegen kam. Und das Kontrollieren übernahm sie selbst.
    Unschlüssig wanderte er vor dem Büro am Schiffsanleger auf und ab.