Beiträge von Soulshadow

    Tag 29 - 16:09 Uhr - Gelände der Akademie – Simulationskuppel

    Yuna Sakaiba sah die Tentakel, die aus dieser Masse in ihre Richtung schwangen und wurde von einem Ekelgefühl erfasst. In ihrem Inneren baute sich ein Energieschub auf, der einen Ausweg suchte. Keiner der Versammelten nahm bewusst den Funken wahr, der sich aus einer gewissen Bereitschaft bei ihnen gebildet hatte.
    Samirall sah es genau so wenig wie die anderen, aber seine Bereitschaft war die Größte innerhalb der Gruppe, so dass er den Zündfunken gab.
    Die verschiedenen Energien flossen zusammen und ein Wirbel aus Wind umhüllte die kleine Gruppe, deren Mitglieder in der Mitte langsam nach oben schwebten. Bilder und Gefühle von den einzelnen teilten sich allen anderen mit, als das Pentagramm entstand.
    Die Windkräfte in Verbindung mit der Levitationskraft von Cuja Mara hob sie von der Bedrohung weg, während die Eiskräfte einige Tentakel abwehrten.
    Buchinhalte von verschiedenen Büchern, die Yuna gelesen hatte, standen innerhalb des Pentagramms plötzlich allen anderen auch zur Verfügung, als ob sie diese selbst gelesen hatten.
    Wie schon die andere Schutzhülle schwebten auch sie nun innerhalb einer solchen über die Masse hinweg.
    Aber diese schien nicht gewillt zu sein, die schon sicher geglaubte Beute einfach so entkommen zu lassen. So flossen an verschiedenen Stellen größere Mengen zusammen, die dann zu einem Riesententakel wurden.
    Noch bevor diese sich nach den beiden schwebenden Schutzhüllen ausstrecken konnten, begannen diese sich umeinander zu drehen. Energien flossen um diesen Doppelkörper, die alle Riesententakel vernichteten. Im nächsten Moment erreichte der Energieausstoß der Pentagramme ein bis dahin nicht gekanntes Maß, dass von den Schutzvorrichtungen der Kuppel nicht mehr kontrolliert werden konnte.
    Überlastschalter flogen an der Hauptversorgung raus und beendeten schlagartig das Programm der Simulationskuppel. Im Kontrollraum übernahmen redundante Systeme, so dass die Aufzeichnungen nicht verloren gingen.
    „Tilt!“ meinte Valentina mit einem schmalen Lächeln.
    In der Simulationskuppel waren alle Simulationen verschwunden und Leuchtkörper schalteten sich ein, um die kurze Dunkelheit zu beenden. Schlagartig waren auch die Spezialanzüge der „Gefallenen“ nicht mehr blockiert.
    Im Licht sahen sich die Schülerinnen und Schüler überrascht um, denn auch die Schutzhüllen der Pentagramme waren verschwunden. In dem kurzen Moment der Dunkelheit hatten sich die Verbindungen wohl gelöst, so dass alle beteiligten, die nicht Bewusstlos waren sich anblickten.
    „Was für eine Show!“ meinte einer von denen, die gleich zu Anfang ausgeschaltet worden waren.
    Die Doppeltore der Zugangsschleuse öffneten sich.
    „Die Übung ist beendet!“ erklang eine andere Stimme über Lautsprecher.

    09. Oktober – 19:34 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi


    Hirake Togusa hatte gerade mit dem Amtsleiter direkt aus der Halle telefoniert, als er unverhofft angesprochen wurde.
    Der Junge von draußen hatte offenbar schon länger nichts mehr gegessen, denn er war einfach direkt in die Kantine gestürmt und hatte dort den Angestellten seine Bestellung offeriert. Hirake hatte ihm ein beruhigendes Handzeichen vom Eingang her gegeben und zwei Beamte an der Tür postiert, damit der Junge nicht einfach einen Abgang machte.
    Andere Beamte waren bereits mit der Stadtpolizei auf der Suche nach dem Tatort, so dass er den Dezernatsleiter kurz informieren konnte.
    Noch während des Telefonats hatte er den anderen Fremden bemerkt, der sich über den Platz zielstrebig dem Haupteingang näherte. Auch den kurzen Blick auf das Bündel hatte er bemerkt.
    Weitere Beamte waren gerade aus dem Bereitschaftsraum in die Eingangshalle gekommen, als dieser Fremde eintrat.
    Die Maske vor Mund und Nase zog er herunter, bevor der Hirake ansprach:
    "Verzeihen sie bitte, gehe ich richtig in der Annahme, dass sie hier Arbeiten?"
    "Sie gehen richtig in der Annahme, mein Herr. Hauptkommissar Hirake Togusa von der Präfekturpolizei Kochi", stellte er sich, der Höflichkeit folgend selbst vor, wenn es schon nicht der Fremde für nötig gehalten hatte.

    09. Oktober – 19:29 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi


    Hirake Togusa war hin und her gerissen. Zum einen entsprach der Junge genau der Beschreibung des Hafenmeisters, der diese von einer Schiffsbesatzung bekommen hatte, und zum anderen hatte er als einziger Zeuge eine Tötung beobachtet. Natürlich konnte der Junge keine Adresse liefern, wo sich das Ganze abgesspielt hatte und wahrscheinlich war er danach in wilder Panik kreuz und quer gelaufen, aber die Beschreibung von der anderen Frau in dem Kaputzenmantel war sehr präzise gewesen.
    "Als erstes müssen wir den Tatort finden!" erklärte er dem Jungen, während er unbewusst an der Unterlippe kaute.
    Da der Junge mit großer Wahrscheinlichkeit der illegale Einwanderer vom Schiff war, würde er spurlos verschwinden, wenn man ihn erst mal weg ließ.
    Aber das deutliche Knurren des Magens bei den Jungen gab Hirake einen Ausweg.
    "Wie wäre es, wenn du erst einmal was isst, während wir den Tatort suchen. Danach können wir uns noch einmal unterhalten...", mit einer einladenden Geste wies er auf den Haupteingang des Polizeireviers.

    Tag 29 - 16:08 Uhr - Gelände der Akademie – Simulationskuppel

    Als die Angreifer plötzlich den Beschuss einstellten, kehrte eine merkwürdige Ruhe ein. Zum ersten Mal seit Minuten konnte man den eigenen Atem wieder hören. Viele der an Boden liegenden Schülerinnen und Schüler versuchten irgendwas aus den Augenwinkeln zu erkennen.
    Ein dumpfes Grollen, das gerade den Bereich des Hörbaren erreicht hatte, schwoll schnell zu einem Donnern heran und im mittleren Bereich der Kuppelfläche schoss etwas aus dem Boden hervor.
    Die Viskosität entsprach mehr Honig oder auch Öl.
    Innerhalb der Schutzkuppel teilte sich das Wissen von Hagen auch den anderen mit. Die Kugel, in der sich die Neun befanden, stieg noch weiter in die Luft, um jeden Kontakt mit der Flüssigkeit zu vermeiden. Haruka erkannte darin auch die Masse wieder, die sie bereits auf dem U-Boot gesehen hatte.
    Die Angreifer wurden von der Masse umspült, die an ihnen wie ein lebendes Wesen empor kletterte. Wie ein Schutzmantel umhüllte es die Gestalten, deren Form sich kurz darauf zu verändern begann.
    „Bloß nicht berühren!“ blitzte es in allen neun Gehirnen gleichzeitig auf.

    „Ach, du Sch…“, entschlüpfte es Daisuke, als er die sich ausbreitende Masse ausmachte. Instinktiv begriff jeder in der Gruppe, dass dieses Zeug gefährlich war. Von der Schutzkugel ging jetzt eine sengende Hitze aus, die jeden Tropfen dieser Masse auflöste, bevor dieser auf die Hülle treffen konnte.
    Die Formen, die von den umhüllten Angreifern angenommen wurden, waren geradezu monströs. Die beiden Gruppen von der Abunai waren in Windeseile wieder umzingelt. Diesmal waren es keine Geschosse, sondern Tentakel, die ihnen entgegen gereckt wurden. Doch mit dem Wissen, dass diese Masse sie ebenfalls einhüllen würde, wenn sie sich berühren ließen, stieg auch der Abwehrwillen.

    Tag 29 - 16:07 Uhr - Gelände der Akademie - Simulationskuppel
    "Bis auf Yuna fehlt keinem von uns was. Wir waren die ganze Zeit gut geschützt!" erwiderte Daisuke sofort, obwohl er sich weiter umsah. "Und ich bin ebenfalls dafür, hier möglichst schnell zu verschwinden!"
    Die kleineren Gruppen von Angreifern waren ein zu bewältigendes Problem geworden, nachdem sie nicht mehr in Massen auftraten.
    "Es geht schon", versicherte Yuna leise.
    So schnell, wie sie sich als Gruppe bewegen konnten, arbeiteten sich alle am Rand der Kuppel entlang. So konnten sie dann auch die schwebende Schutzkugel sehen, die sich ein paar Meter über dem Boden befand. Noch immer war kein Blick in das Innere zu bekommen.


    "Aufzeichnungen abgeschlossen. Stufe Zwei ist damit komplett!" meldete ein Techniker.
    "Es sind noch immer zu viele individuelle Ansätze in ihnen, um den Weg bis zum Schluss gehen zu können", murmelte Valentina über mehrere Monitore gebeugt.
    "Der Energieoutput der zwei vorhin war doch ein ziemlicher Hammer!" meinte ein Operator.
    "Das schon", gab Valentina zu. "Aber jetzt haben sie sich verausgabt und sind bewusstlos. Alles, was jetzt noch kommt, können sie nicht mehr abwehren. Wie ist der Energiestatus der Neunergruppe?"
    "Pentagramm stabil, keine Fluktuationen!" antwortete sofort ein Techniker. "Energielevel ist immer noch ausgezeichnet."
    "Wahrscheinlich stimmt die Zusammensetzung. Sonst sind noch einige wenige andere auf den Beinen, die sich aber nur so unterstützen. Also werden wir ihnen einen kleinen Ausblick gewähren... Phase drei aktivieren!"

    Tag 29 - 16:07 Uhr - Gelände der Akademie - Simulationskuppel
    Cuja Mara schwebte etwas in die Höhe und ließ einen Luftwirbel zusätzlich um den Eisschild entstehen.
    Sie hatte den Schwertkämpfer auch bei seinem Duell im Talkessel gesehen. Da er sich ansonsten aber meist mit dem blonden Mädchen zusammen getan hatte, war niemand an ihn herangetreten.
    Aber so verkehrt schien er nicht zu sein, wie er gerade mit einem Luftstoß eine Gruppe Angreifer weg schleuderte.
    "Hey Leute! Kann es los gehen?"
    Daisuke half der erschöpften Yuna, während sie eine Gruppenabwehr aufbauten.
    "Wir scheinen hier wohl hauptsächlich Eis und Luft versammelt zu haben", wandte sich Akira an die anderen. Er hatte die gigantische Welle gesehen, die ganze Massen von Angreifern weggespült hatte, aber die Verursacher schienen sich damit ausgepowert zu haben, denn man konnte dort niemanden mehr stehen sehen. Außer der Abschirmkugel und einigen weiter verteilten Gruppen der Angreifer war nichts mehr zu sehen.
    "Ich hab da ein ganz mieses Gefühl...", murmelte Daisuke und blickte sich misstrauisch um.
    "Wie heißt du eigentlich?" wandte sich Yuna an den Schwertkämpfer.

    Azusa Wakiri starrte noch immer auf das unheimliche Tier mit dem Stachel. Was wollte dieser Mann nur? Er war ganz eindeutig ein Fremder in dieser Stadt. Noch dazu ein Fremder der Fragen nach Morden stellte...
    "Ich kann ihnen nicht helfen", sagte sie leise. "Niemand sieht etwas, sonst hätte die Polizei längst eine Spur!"
    Nach diesen Worten hob sie ihre Hand senkrecht vor ihr Gesicht und zog sich schnell zurück.
    Auch die übrigen Passanten taten ganz so, als würde der Mann mit dem Skorpion nicht existieren und gingen rasch weiter.

    Tag 29 - 16:07 Uhr - Gelände der Akademie - Simulationskuppel - Pentagrammblase


    Verschiedene Eindrücke aus den Bewusstseinen der Beteiligten mischten sich, so dass jeder einen Teil mit den anderen teilte. Gemeinsam erlebte jeder etwas einzigartiges und wusste zugleich, dass es den Übrigen auch so ging.
    Mit der Verbindung waren ihre physischen Formen nicht mehr zu erkennen, denn die strahlende Schutzblase umhüllte sie vollkommen.
    Hagen sah jetzt auf eine ganz ähnliche Weise, wie er es bei Samirall gesehen hatte. Gleichzeitig verschiedene Richtungen wahrnehmend, konnte er die Gruppen der Angreifer deutlich ausmachen. Mit der Geschwindigkeit eines Gedankens konnten alle untereinander die Gefahren aufteilen. Wie eine Blume aus Eis und Feuer ging der Gegenschlag kreisförmig von der Blase aus.
    Aktive Kräfte, die von den Passiven unterstützt wurden, kreisten wie lebende Wesen um die Schülerinnen und Schüler herum, die sich im Wirkbereich befanden, ohne jemanden zu verletzen.
    Sie alle schwebten innerhalb der Sphäre und konnten ihre Kraft je nach Bedarf miteinander teilen.
    Als bei einem gezielten Angriff von Kampfjets nun auch noch konzentriertes Feuer auf die Schutzblase traf, war diese nicht mehr im Stande, alles aufzuhalten. Aber die schwebenden Körper drehten und bewegten sich, begleitet von Renas gedanklichem Lachen und Reikas unbändiger Freude. Mamoru schenkte allen seine Wahrnehmung, so dass niemand getroffen wurde, als sie sich wie ein Reigen bewegten.
    Bälle aus Feuer schossen den Jets entgegen, die gerade über die Blase hinweg ziehen wollten. Grelle Explosionen ließen sie vollkommen verschwinden.
    Energien aus einer anderen Richtungen liefen kurz vor der Blase aus, als die Verursacher ihre Kraft verbraucht hatten und bewusstlos zusammenbrachen.
    Innerhalb der Verbindung wurden die Energien nach wie vor geteilt, so dass alle weiterhin einsatzbereit waren. Harukas Energieblitze hatten weitere Jets aus dem Rennen geworfen.
    "Das war ganz bestimmt noch nicht alles..." teilte sich Hagens Gedanke an alle in der Verbindung mit.


    Gleichzeitig innerhalb einer Zeitblase
    Yuna Sakaiba hatte sich furchtbar erschrocken, als das Getöse losgegangen war. Da in ihrer direkten Umgebung auch gleich einige Schülerinnen und Schüler getroffen wurden, reagierte sie instinktiv...
    Cuja Mara, die gerade nach oben levitieren wollte, Daisuke Yuudai, der sich einen Eisschild erschuf und Akira Shindouhou, der mit Eisklingen Geschosse abwehrte waren dich bei ihr und wurden in den Schutzeffekt von Yuna aufgenommen. Der Lärm, das Geschrei und alles andere hörte schlagartig auf.
    Überrascht blinzelte Yuna, als sich neben ihr noch weitere Personen bewegten, denn bislang war sie die Einzige gewesen, die sich nach einem Zeit-Stopp noch bewegen konnte.
    Aber irgendwie war es auch kein Zeit-Stopp, wie sie ihn vorher erlebt hatte. Um sie herum bewegte sich alles sehr viel langsamer, war aber nicht vollends erstarrt.
    "Was geht hier vor?" verlangte Akira zu wissen, deren Körper schon von Adrenalin geflutet war.
    "Komisch", murmelte Yuna überrascht. "Sie bewegen sich noch!"
    "Wir können uns auch bewegen, also lasst uns hier verschwinden!" schlug Cuja vor und deutete in eine etwas ruhigere Ecke der Kuppel.
    Sie mussten um jeden einzelnen herum laufen, der ihnen im Weg stand, denn deren Gewicht schien sich vertausendfacht zu haben. Somit brauchten sie ziemlich lange, um in die ruhigere Zone zu kommen. Dabei bemerkten sie auch, dass sie nicht zu weit von Yuna weg durften, wenn sie sich weiter schnell bewegen wollten.
    Endlich waren sie auf dem Gelände angekommen, das Cuja ausgemacht hatte. Yuna stöhnte, denn sie merkte die Anstrengung. Die Bewegungen um sie herum wurden wieder schneller. Als sie wieder den normalen Zeitfluss eingenommen hatte, sah Daisuke ein bekanntes Gesicht.
    "Hey, Schwertkämpfer! Hierher!" rief er dem Duellkämpfer zu, den er in dem Talkessel gesehen hatte, während er einen neuen Eisschild aufbaute.

    09. Oktober – 19:25 Uhr - Kōchi-shi - Universitätsgelände


    Nachdem das Taxi Athena am Haupttor der Universität abgesetzt hatte, war sie dank der Angaben des freundlichen Sicherheitsbeamten dort ohne große Umschweife zum Büro von Isamu gekommen.
    "Rabenhaar!" rief der 30 jährige Professor erfreut aus, als sie sein Büro betrat. Diesen Spitznamen hatte sie bei ihm seit ihrer Studienzeit behalten. Auch wenn Isamu bereits seit drei Jahren verheiratet war, ließ er sich eine Umarmung nicht nehmen. Für ihn gehörte Athena zum engen Kreis der Freunde und die Tür war ja geschlossen. Isamu unterrichtete im Bereich Geisteswissenschaften hier auf dem Asakura-Campus der Universität in Kochi.
    Aus dem Fenster waren einige der alten Gebäude zu sehen, die von der Fakultät Pädagogik verwendet wurden. Man sah ihnen ihre ursprüngliche Verwendung innerhalb der Kaiserlich Japanischen Armee immer noch an.
    "Grübchenpeiler", begrüßte sie ihn ebenfalls mit seinem Spitznamen.
    "Ich bin froh, dass du da bist!" fuhr er fort, bevor sie noch mehr sagen konnte. "Wir sollten gleich zu Yoko gehen, sie wartet schon mit dem Essen!"
    Athena spürte eine gewisse Eile bei ihrem Freund. Offenbar wollte er nicht hier sprechen.
    "Einverstanden! Aber nur wenn ich nicht Seiza sitzen muss", gab sie einen weiteren alten Scherz erneut zum Besten. Isamu lachte und blinzelte ihr dankbar zu.
    Er beendete seine Arbeiten und verließ dann mit Athena das Gebäude.


    09. Oktober – 19:28 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi
    Hirake Togusa zupfte noch einmal den Sitz der Krawatte nach, bevor er das Polizeirevier der Präfekturpolizei verließ. Links von ihm konnte er die Burg sehen, die den Park überragte. An der Straße stand der weiß-schwarze Dienstwagen bereit, mit dem er seine Tour fahren würde. In den letzten Tagen hatte er immer peinlich genau darauf geachtet, dass seine Dienstwaffe auch funktionierte.
    Diese "Blutraub"-Fälle hatte auch die Präfekturpolizei mächtig unter Druck gesetzt.
    In dem Park auf der anderen Seite hielten sich viel weniger Leute auf, als es sonst um diese Jahreszeit üblich war. Das man noch immer keine konkrete Spur von diesen Tätern gefunden hatte, beunruhigte Hirake besonders. Aufmerksam um sich schauend ging er zu seinem Wagen.

    Da wir uns sozusagen am Anfang der Geschichte befinden, wo die Charaktere am Ort der Handlung eintreffen, sind nicht gleich für jeden einzelnen Kämpfe eingeplant.
    Deshalb vorab die Bitte, wenn ihr etwas einplanen solltet, doch mir einen Tipp per PN zu geben ;)


    Noch sind alle zu weit auseinander, so dass es dann eher Singleszenarios werden würden ^^

    Wie jetzt wohl die Meisten erkannt haben dürften, ist das Ziel dieser Übung die Bildung von Pentagrammen. Normalerweise werden diese aus Gruppen von fünf oder sechs Individuen gebildet, um Angriff und Verteidigung sowie auch den Kräfteverbrauch zu kombinieren.
    Dieser Zustand macht es dann der wie ein Wesen agierenden verbundenen Gruppe möglich, auch gegen eine große Anzahl von Gegnern vorzugehen.
    Auch die Kombination von passiven und aktiven Kräften spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, deshalb geht die Entwicklung ja auch von Einzelkämpfern weg...


    Die Verbindung, die Hagen erzeugt hat, soll jetzt nicht gleich der Standard sein, sondern ein Ausblick ;)
    Im Zuge dieser Übung werde ich weiterhin versuchen, euch eine Vorstellung von der Verbindung zu geben, damit ihr sie umsetzen könnt. Die Ausrichtung zur Gruppe hin wird jetzt noch stärker forciert, so dass ihr eure Einzelchars schon mal darauf vorbereiten könnt.
    Die Umsetzung bislang verdeutlicht hoffentlich auch im Kleinen, wo es noch einmal hingehen wird ^^

    Das ist mit an ziemlicher Sicherheit anzunehmen ^^
    Falls du dabei bestimmte Vorlieben hast, so solltest du sie mit einbringen, bevor man das Füllhorn über dir öffnet ;)


    Bei einigen Serien hast du ja bestimmt mitbekommen, dass es dazu auch in unserer Wiki Artikel gibt.

    Sousuke ist der Schüler, der von Kohana angesprochen wurde. Derjenige, der um 20 Uhr am Tor erscheinen soll.
    Wenn ihn sonst keiner schreibt, werd ich es übernehmen.
    Hatte da zwar für den ursprünglichen Verlauf noch eine kleine Überraschung geplant, aber die wird jetzt wohl wegfallen. Zu viele Verwicklungen, die vom Ziel wegführen...
    Jetzt konzentrieren wir uns lieber auf ein spannendes Finale ;)


    An Chars mit dabei sind:
    Yume
    Samusa
    Hikaru
    Felic
    Ai
    Tendam
    Chinatsu
    Takeya
    Kohana
    Corvin
    Tori
    Kanade Asakura


    ergänzend wären noch möglich:
    Yuuka Sato
    Kuraiko Kagore
    Kai Takeshi
    Sakura Ito

    Dann bleibt jetzt nur noch die Frage, ob Sousuke auch tatsächlich zum verabredeten Zeitpunkt auftaucht ;)
    Mal sehen, ob die ursprüngliche Idee noch ihre Umsetzung finden wird, oder ob wir es neu konfigurieren...
    Jedenfalls beginnen wir das Finale!

    Leider ist nichts davon richtig...


    Wusstet ihr, das Laborratten tatsächlich lachen, wenn man sie kitzelt?
    Der Neurowissenschaftler Jaak Penksepp von der Washington State University hat es für menschliche Ohren hörbar gemacht...


    Bei YouTube sollte "rats laughing" zu dem entsprechenden Clip führen.

    Douglas Adams hat da mal eine einfache und plausible Dreiteilung für alle technischen Neuerungen aufgestellt...


    >>"1) Alles, was schon existierte, als wir geboren wurden, ist für uns normal.
    2) Alles, was zwischen unserer Geburt und unserem 30. Geburtstag erfunden wird, ist wahnsinnig aufregend und kreativ, und mit etwas Glück machen wir damit Karriere.
    3) Alles, was nach unserem 30. Geburtstag erfunden wird, ist gegen die natürliche Ordnung der Dinge und das Ende der Zivilisation, wie wir sie kennen. Bis es etwa 10 Jahre existiert hat, dann freunden wir uns langsam damit an."<<

    Grüß dich und willkommen beim AFB.


    Durchgehende Kleinschreibung ist nicht ganz so schick. In einigen Bereichen wird da eher drauf geachtet als in anderen.
    Zu den Kurzbeiträgen hat Lerra ja schon alles gesagt ;)