Beiträge von Soulshadow

    09. Oktober – 19:52 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi


    Hirake Togusa hatte der Szenerie nach seinem Eintreten eine Weile schweigend zugeschaut. Jeder von den dreien hatte ein Tier bei sich, dass wohl bei Bedarf eine Art von Totemform annehmen konnte. Alleine diese Tatsache, verbunden mit einigen weiteren Informationen, ließ die Blutraub-Morde in einem neuen Licht erscheinen.
    Leider nicht gerade in einem besseren!
    Das dann Cale auch noch fragte, was es mit den verschiedenen Speisen auf sich hatte, ließ ihn unwillkürlich die Augen verdrehen. Warum nur kamen Leute in sein Land, die mit einer derartigen Unwissenheit in Bezug auf Speisen und gesellschaftlichen Regeln?
    Sicher, sie besaßen Fähigkeiten, die niemand hier in der Präfekturpolizei hatte. Aber gerade von einem Mann aus Schottland, deren Highländer über deren Landesgrenzen hinaus bekannt waren, hätte er irgendwie etwas mehr Einfühlungsvermögen erwartet.
    "Es könnte hierzulande etwas schwierig werden, Haggis zu schätzen, da unsere Küche mehr dem Fisch zugeneigt ist", entfuhr es ihm mit einer Spur von Sarkasmus, was Hirake bewies wie angegriffen auch sein Nervenkostüm inzwischen war.
    Lardo trug zwei Schwerter, was auch nicht gerade zur Beruhigung seiner Sinne beitrug. Außerdem waren die Reaktionen des Jungen mehr als ungewöhnlich gewesen.
    Einigen seiner Worte hatte er entnehmen können, dass er versuchte in der Welt der Erwachsenen mit Wissen zu glänzen. Dem Schluss des Gespräches beim Eintreten, welches sich irgendwie um Gut und Böse bei Menschen und Taten gedreht haben musste, schien auch in diese Richtung geprägt gewesen zu sein.


    "Onigiri sind Reisbälle, die mit verschiedenen Füllungen versehen wurden und in ein Blatt aus Tang gewickelt wurden. Rohen Fisch sollten sie auch in ihrem Land kennen, auch wenn sie ihn dann kochen oder braten. Da es aber kein bestimmter Fisch ist, wird es Sashimi und nicht Sushi genannt. Diese anderen in Teig gebratenen Teile sind Gemüsestücke und werden Tempura genannt..." kam er dann der Aufforderung zum Beschreiben der Speisen nach. Dabei drängte sich ihm wieder ein Wort gedanklich auf, das mit Langnasen zu tun hatte.
    "Da das offene Führen von Waffen hier im Land inzwischen nicht mehr gestattet ist, was Lardo-san offenbar bekannt ist, möchte ich sie eindringlich bitten, sich daran zu halten. In Bezug auf ihre erscheinenden Tiergefährten möchte ich sie meinerseits um Aufklärung bitten."

    09. Oktober – 19:51 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi


    Hirake Togusa schob einen der kleinen Rollwagen aus der Kantine vor sich her, auf dem sich einige verschlossenen Behälter befanden.
    Um der Gesprächsrunde einen möglichst entspannten Rahmen zu geben, würden die drei wahrscheinlich erst einmal etwas essen.
    Sashimi, Onigiri, gefüllte Omelett und einiges an Gemüse hatte er zusammenstellen können. Mit den beiden Kannen grünen Tees gab es auch etwas Warmes zu trinken dazu.
    Er hatte die Uhr dabei möglichst genau im Auge behalten, um den Zeitrahmen auch exakt einzuhalten.
    Pünktlich mit dem Ablauf der Frist machte er sich an der Tür bemerkbar, bevor er den Raum wieder betrat.

    Athena Ravencloud sah sich in der Wohnung um, die sie gerade betreten hatten. Im Gegensatz zu Tokyo gab es hier wohl mehr flache Gebäude.
    Nachdem die Schuhe ihren Platz am Eingang gefunden hatten, war aus dem Inneren eine Stimme erklungen.
    "Seid ihr schon da?"
    Nachdem sie während des Weges schon den eigentlichen Grund ihres Hierseins nicht weiter angesprochen hatten, konnte es jetzt wohl auch noch etwas warten. Isamu stellte ihr seine Frau Yoko vor, die scheinbar einige der Geschichten aus der Uni kannte.

    Tag 29 - 16:20 Uhr - Gelände der Akademie - Hauptgebäude


    Rika schaute die Schülerin überrascht an. Fumiko Yoshida hatte sich keinen Termin geholt und tauchte aus dem Nichts auf, gerade als Ryu wieder aus den Schatten trat.
    Sie sah hinter der ersten Säule einen optischen Verzerrungseffekt, dann stand die Direktorin dort, von dem Teleporter Hanagata Kanazawa herbei gebracht.


    "Ich bin im Augenblick ziemlich beschäftigt, habe also nicht lange Zeit", begann Valentina, als sie hinter der Säule hervortrat. Das Ryu dort zusammen mit dem Mädchen stand, dessen Bruder bei dem Vorfall getötet worden war, verwunderte sie doch ein wenig.
    An der Körpersprache war auch einiges zu erkennen...
    Ryu, der sonst die meisten Leute eher als Unwürdig seiner Aufmerksamkeit erachtete, schien diesem Mädchen eine Spur von Respekt entgegen zu bringen. Scheinbar war in den letzten Stunden etwas passiert.
    Er hatte das Zittern seiner Hände immer zu verbergen gesucht, und konnte auch weiterhin brauchbare Ergebnisse in der Zielsicherheit bringen, aber sein Inneres war durch etwas erschüttert worden. Ryu hatte natürlich nicht darüber gesprochen. Es war einfach nicht seine Art! Er fraß so etwas lieber in sich hinein...
    Fumiko Yoshida schien bedrückt zu sein, vielleicht auch nur beunruhigt, dass ließ sich ohne nähere Informationen nicht sagen.
    "Falls es sich einrichten lässt, würde ich das Gespräch gleich mit euch beiden führen, wenn es so dringend ist!" sagte sie, die in dem langen Rock und der Bluse wie eine Konzernvorstandsvorsitzende wirkte.


    Hagen hatte sich von Haruka auf den Klippen der Insel absetzen lassen und saß dort auf den Felsen und blickte über das Meer. Aber seine Augen nahmen den Anblick gar nicht auf, denn er schaute nach innen. Die Bilder, die sich jetzt aus dem Verbund der Gedankenübertragung von der anderen Yuna entschlüsseln ließen, beunruhigten ihn. Da er trotzdem die gedankliche Version von Samiralls Einspruch mitbekommen hatte, war er tief versunken.

    Hallo und Willkommen beim AFB, Shione ;)
    Es wird sich bestimmt der eine oder andere gerne zum austauschen finden, ob du nun bekannte Serien besprechen oder auch neue Serien kennenlernen möchtest ^^


    Bei Fragen kannst du dich ans Team wenden, ob nun direkt oder auch via PN.
    Ansonsten findet sich auch jemand unten im Chat ^^

    Tag 29 - 16:15 Uhr - Gelände der Akademie – Hauptgebäude


    Rika van den Haas blickte überrascht auf einen der neuen Bildschirme, die mit der neuen Hologrammtechnik in ihre Konsole integriert worden waren.
    Nach dem Vorfall war es ja ziemlich ruhig um Ryu geworden, so dass man ihn sogar etwas aus den Augen verloren hatte.
    Das er nun scheinbar der Meinung war, dass die Direktorin mit einem Gerät, dass an alle Schüler auf der Insel ausgeteilt worden war, so einfach zu erreichen war, ließ auf ihrer Stirn eine steile Falte entstehen.
    Die sprachaktivierte Anwahl der neuen Geräte gab die Anfrage an die Hauptstelle auf der Insel weiter. Als dort kein passender Anschluss gefunden werden konnte, landete die Anfrage auf ihrem Bildschirm.


    "Die Direktorin ist nicht über dieses System zu erreichen. Melde dich an der Rezeption!" ließ sie mit einer Eingabe über Tastatur auf dem Projektionsfeld von Ryus Holocom aufleuchten. Über ein anderes System gab sie die Information an Valentina Amasowa weiter.

    09. Oktober – 19:41 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi


    Hirake sah den Dreien dabei zu, wie sie sich einander vorstellten. Den Begriff, den dieser Cale-san verwendet hatte, kannte er nicht.
    Aber er war bereits lange genug im Dienst, um die Unsicherheit zwischen den drei Personen zu spüren. Sie kannten einander nicht und hatten offensichtlich auch nicht erwartet, hier verwandte Fähigkeiten zu finden.
    "Ich werde ihnen etwas Zeit geben, um sich auszutauschen. Vielleicht lassen sich noch ein paar Bentos auftreiben!" sagte er dann und erhob sich von seinem Stuhl. "Ich werde etwa 10 Minuten brauchen."
    Diese Angabe machte er für die beiden älteren Personen, die somit besser die ihnen zur Verfügung stehende Zeit einschätzen konnten. Hirake wusste, dass der Raum hinter dem Spiegel derzeit nicht besetzt war, da sich der Schlüssel noch in seiner Jackentasche befand.
    Als er auf den Flur trat, blickten ihn einige Beamte überrascht an.
    "Alles in Ordnung!" versicherte er ihnen. "Wir werden etwas zu essen brauchen und uns dann weiter unterhalten!"
    Mit diesen Worten ging er den Flur hinunter, wohl wissend, dass die Polizisten noch längere Zeit dort stehen bleiben würden.

    09. Oktober – 19:40 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi


    Dadurch, dass sich die drei Fremden alle in einem Raum befanden, hatten sich die anderen Polizisten wieder etwas beruhigt. Da sich keiner von ihnen aufsässig verhalten hatte, konnte Hauptkommissar Togusa die anderen aus dem Raum schicken.
    "Sie werden sich fragen, warum sie nun in diesem Raum sind", begann er daraufhin, wobei er die Frage nach dem Spiegel überging.
    "Wir haben hier Vorfälle, die wir trotz der Massierung von Ereignissen nicht erklären können. Die Menschen in der Stadt haben Angst und reagieren deshalb vollkommen anders, als sie das gewöhnlich tun. Nun kommen ein paar Fremde zu uns ins Haus und erzählen, dass sie etwas zu den Fällen wissen!"
    Hirake machte eine kurze Pause und blickte dabei von einem zum anderen.
    "Durch den Vorfall mit diesem Tier wurde die Situation für die Männer unbegreiflich, deshalb musste ich sie erst einmal hierher bringen!" setzte er dann wieder an. "Wenn sie genau zugehört haben, dann wissen sie auch, dass sie nicht verhaftet sind. Lediglich zur Klärung einiger Fragen wurden sie hierher gebeten."
    Er ließ den Dreien wieder etwas Zeit, die Worte einsinken zu lassen.
    "Lardo-san hat seine Hilfe angeboten und wollte gerade einige Einzelheiten aufführen, die ihm an Opfern aufgefallen sind. Dann kam der junge Mann dort, der wahrscheinlich illegal von einem Schiff aus in unser Land gekommen ist, hier auch noch einen Mord zu sehen bekam und diesen dann meldete, wohl auf den Gedanken, dass sich Zusammenhänge ergeben würden..."
    Bei den letzten Worten blickte er auf den Jungen.
    "...Dabei kam das dieses Tier ins Spiel! Dass auch Lardo-san nach etwas griff, dass vielleicht ein ähnlicher Talisman sein könnte, war zu diesem Moment nur ein weiterer Beweis für ein besonderes Wissen. Als nun auch noch der uns bislang unbekannte Mann..." er blickte auf denjenigen, der bei der Auseinandersetzung in die Halle gekommen war. "...Mit einem Interesse an diesen Talismanen hinzu kam, war es mit dem Weltverständnis der Männer dort draußen vorbei!"
    Hirake atmete tief durch und zog sich einen Stuhl heran, auf dem er sich niederließ.
    "Obwohl sie drei sich nicht kennen, verbindet sie etwas. Dieses Etwas hat vielleicht auch etwas mit den "Blutraub"-Fällen zu tun... All das sagt mir, dass ich eine bessere Chance habe, etwas gegen diese Vorfälle zu unternehmen, wenn ich ihnen zuhöre. Also bitte..."

    Nachdem nun erst einmal alle dort in dem Raum sind, wäre ein kurzer Eindruck der einzelnen Chars ganz gut.
    Keine großen Aktionen ;) Dazu sind die anderen Polizisten viel zu nervös...
    Die Jungs dort haben keine Ahnung von Splittern und ihren Tieren, deshalb war die Aktion etwas kontraproduktiv


    Es wird ein kleines informatives Gespräch angestrebt durch den Hauptkommissar, der zur zeit versucht die Wogen zu glätten.

    Tag 29 - 16:10 Uhr - Gelände der Akademie – Kontrollraum

    "Das war eine heftige Pille, die den Schülerinnen und Schülern da verabreicht wurde!" meinte Kayalyn Rivet mit dem Blick auf den Monitor des Außenbereichs bei der Zugangsschleuse.
    "Ich weiß!" stimmte Valentina ihr zu. "Leider haben wir nicht mehr die Zeit für den langsamen Weg. Ich hätte ihnen wirklich lieber die nötige Zeit gegeben, um sich einiger Tatsachen bewusst zu werden, aber diese Möglichkeit habe ich nicht mehr!" Die Direktorin zuckte bedauernd mit den Schultern.
    "Wie viele dort unten wissen denn schon etwas?" fragte Kayalyn.
    "Es gibt nur einen, der mehr weiß, aber inzwischen haben einige Schülerinnen bei dem Überfall ebenfalls schon Kontakt gehabt. Der Junge mit dem Gedächtnisverlust wird auch einiges gesehen haben, wenn er sich erst einmal wieder erinnern kann!"
    "Ab heute werden es jedenfalls einige mehr erahnen. Und bestimmt werden nicht wenige die nächsten Tage Alpträume haben!" Franka Milagrosso hatte ein Team in die Simulationskuppel geschickt, die sich dort um die Bewusstlosen kümmerten.
    "Metro hat es sich mal wieder nicht nehmen lassen", meinte Ricarda mit einem Blick auf einen Bildschirm, auf dem man den Jungen gerade nach draußen brachte. "Stur wie ein Eisenferritmeteorit!"
    Valentina blickte auf den Bildschirm.
    "Viel Potential, aber leider bislang zu sehr auf sich ausgerichtet. Er hat sich zwar mit dem anderen Jungen zusammengetan, aber mit diesem ist er eh überall zusammen. Mit den anderen in der Halle hatten sie kaum Kontakt und konnten entsprechend nur die eigenen Energien einsetzen! Da fand ich den jungen Schwertkämpfer bedeutend interessanter... Er konnte trotz seiner sonst kaum geknüpften Kontakte mit anderen interagieren. Seine Bereitschaft hat ihn in die Steuerfunktion eines Pentagrammes gebracht." sagte sie dann.


    Hanagata Kanazawa rief eine weitere Gruppe aus der Halle zu sich.
    "Jeder von euch hat dort drinnen die verschiedensten Eindrücke gehabt. Ich möchte, dass ihr sie innerhalb dieser Gruppe untereinander austauscht!" forderte er sie auf. "Besonderes Augenmerk solltet ihr auf den Einsatz von Fähigkeiten werfen. Als zweites solltet ihr die verschiedenen Reaktionen betrachten. Versucht euch darüber klar zu werden, was alles passiert ist!"
    An den Gesichtern der Gruppe konnte er sehen, dass viele unter ihnen gleich zu Anfang ausgefallen waren. Sie hatten so ziemlich alles aus der Froschperspektive mitbekommen und versuchten sich nun einen Reim auf das Gesehene zu machen.


    Nicht weit entfernt hatte man die Bewusstlosen mit den Tragen auf dem Boden abgesetzt. Bei einigen wurde Sauerstoff verabreicht, andere hatten sich einfach nur total verausgabt. Von ihnen würde keiner mehr in der nächsten Stunde trainieren!

    Ich habe deinem Vorschlag mal Folge geleistet und mir auch beide gleich kommen lassen.
    Gestern Abend sind die auch gleich hintereinander gefolgt.
    Die Geschichte wird gut und detailreich erzählt, wenn man die kleinen Ereignisse umzu einbezieht.
    Mit Sicherheit werde ich ihn öfter lesen, da seine Charaktere sehr intensiv sind!

    09. Oktober – 19:35 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi


    "Die Situation ist zur zeit sehr angespannt. Daher möchte ich sie beide und auch den Herrn dort hinten wirklich eindringlich bitten, keine hastigen Bewegungen zu machen!" sagte Hirake langsam und deutlich betont. Ihm war die Gefährlichkeit der Situation sehr bewusst und er bemühte sich möglichst entspannt zu wirken.
    "Niemand von ihnen hat uns direkt angegriffen, aber sie beide wissen zumindest von Umständen zu den "Blutraub"-Vorfällen. Auch wenn es ihnen jetzt Unannehmlichkeiten bereitet, so möchte ich ihnen doch eindringlich nahe legen, mich in einen Verhörraum zu begleiten. Derzeit wird keine direkte Anklage erhoben, aber der Verdacht der Verwicklung ist leider gegeben!"
    Hirake hob seine Waffe und steckte sie dann langsam unter das Jackett.
    "Auch den jungen Mann dort drüben, der sich während der Geschehnisse genähert hat, möchte ich aufgefordert wissen! Sie haben den Ereignissen deutlich zu unbeeindruckt zugesehen, so dass auch sie verdächtig erschienen. Durch die Befugnisse der Präfekturpolizei die durch ihre Einreisevormalitäten eingeleitet wurden, kann ich dieses anordnen!"
    Er wandte sich leicht zur Seite und machte eine einladende Geste.


    In der Zwischenzeit hatten einige der nervösen Polizisten auch den dritten Fremden ins Visier genommen, der noch immer ziemlich unbeeindruckt wirkte.

    Leider lässt sich so was nicht ganz rauslöschen, Lardo. Nur der Inhalt. Deshalb müssen wir da etwas aufpassen ;)
    Elogan hat ja schon in seinem Post einiges falsch hingestellt, denn das Revier ist nicht in dem Park sondern am oberen Ende des Parks in dem auch die Burg der Stadt ist.
    Deshalb müssen wir da einmal eine Generalanpassung durchführen.
    Wenn es dir recht ist Lardo, dann kopiere deinen Post, wie er sein soll in das erste Fenster und ich benutze das letzte Fenster dann für meinen Post, da ich es ja editieren kann.


    Jetzt sollten wir erst mal schauen, dass wir den Ablauf so sortieren, dass ihr nicht gleich im nächsten Augenblick erschossen werdet ^^
    Denn die ganzen Polizisten einfach so stehen zu lassen, könnte fatale Folgen haben ;)


    Hier mal nen Kartenlink: http://maps.google.de/maps?q=Kochi+Japan&oe=utf-8&rls=org.mozilla:en-US:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&hl=de&sa=N&tab=wl
    Wenn ihr da reinzoomt, seht ihr den Park und auch das Polizeigebäude.

    Tja, nach der Vorführung dürften alle beide wohl erst einmal in der Zelle landen, da die Eingangshalle ja voll mit Polizisten ist...


    Ich möchte auch noch einmal anmerken, dass Doppelposts innerhalb der RPG-Geschichte nicht erwünscht sind.
    Für Änderungen ist der "Bearbeiten"-Button da.


    Nach der Festlegung gewisser Grundregeln gehört auch das Einsetzen des Charakters eines anderen zu den Sachen, die man nicht ohne Einwilligung von dessen Schreiber einfach so machen darf.
    Am Ergebnis seht ihr schon die unterschiedliche Situationsbeschreibung... Einmal ist ein Schwert da, und einmal nicht...
    Da die Halle voller Polizisten mit Sicherheit bei der momentan herrschenden Stimmung nur zugeschaut hätte, sollten wir die ganze Szene vielleicht noch einmal abstimmen ;)

    Nein, da die Puppenspieler eigentlich in allem Individualisten sind, gibt es kein nachvollziehbares Muster.
    Ob Schnitt, Biss oder auch medizinisch korrekt abgezapft kann da alles vertreten sein.
    Einige töten ihre Opfer ja nicht, da sie nur eine bestimmte Menge an Blut entnehmen, anderen ist es völlig egal...


    Nicht umsonst lässt sich für die Polizei kein Muster finden. Bei einem gleichartigen Ritual wäre schon längst mehr bekannt.

    Und da ist er endlich, der lang ersehnte Band 13!!!
    ISBN 978-3-7704-7581-0
    Da liegt er bereit, die Geschichte weiter zu erzählen, die wohl dem Höhepunkt entgegen strebt ;)


    Wow... also wirklich! Ich will ja nicht spoilern, aber das ist ein heftiger Ritt!
    Falls es noch jemand gelesen hat, könnte man ja mal über PN austauschen ;)

    Nein, nicht allgemein. Nur einige Menschen wissen um die Splitter und was es mit ihren Tieranhängern auf sich hat.
    Wurde von den Splittern auch zum Schutz so eingerichtet, da kein Mensch davor gefeit ist, eine Nashiko zu werden.
    Über mehrere Generationen mussten die Splitter lernen, dass sie besser geschützt sind, je weniger von ihnen wissen.
    Da auch die Kämpfe außerhalb der menschlichen Wahrnehmung stattfinden, ist es diesen eh kaum möglich, das Wissen nachzuvollziehen.


    Jeder Splitter kann aber entscheiden, bestimmte Menschen einzuweihen.

    Tag 29 - 16:10 Uhr - Gelände der Akademie – Simulationskuppel

    „Was ist passiert?“ fragte Haruka im Scheinwerferlicht die anderen um sich herum. Die Gruppe war auch so auf dem Boden gelandet, da die Kräfteverbindung noch bis zur Landung gereicht hatte.
    „Wow, was für eine Show!“ meinte Rena und drehte sich kurz über dem Boden begeistert im Kreis.
    Allen war noch ein Nachhall der Verbindung gegeben, die sie gerade mit allen anderen gehabt hatten.
    „Wir haben ihnen wohl die Anlage aus geschossen!“ schloss Tabetha nach einem Blick in die Runde aus der Situation.
    Hagen stand inmitten von ihnen und sagte nichts. Für einen kurzen Augenblick war es zum Kontakt mit der anderen Gruppe gekommen. Und durch diesen kurzen Kontakt hatte sich ein Teil der Blockade von der Nachricht der anderen Yuna Sakaiba in seinem Kopf gelöst.
    Ob dies nun zur Überlastung der Schutzvorrichtungen geführt hatte, oder die schiere Energie der verbundenen Schülerinnen und Schüler konnte er nicht sagen. Von dem Moment des kurzen Kontaktes zum Geiste der jetzigen Yuna waren andere Bilder in seinem Kopf aufgetaucht…
    „In Folge eines starken Energieimpulses wurden die PSI-Dämpfer der Kuppel überlastet und sind ausgefallen. Alle begeben sich daher bitte wieder nach draußen, wo die Ausbilder ein anderes Training der Fähigkeiten organisieren werden. Die Simulationskuppel ist bis zur Reparatur der Schutzvorrichtungen erst einmal offline!“ gab die Lautsprecherstimme eine kurze Erklärung ab.
    „Sie haben also über diese Anzüge die Treffer simuliert und damit einen Eindruck einer solchen Schlacht vermittelt. Trotz das einem nichts passiert ist, war das nicht witzig!“ murrte Daisuke ganz in der Nähe.
    Hagen war sich, wie einige andere innerhalb der Halle, darüber im Klaren, dass man ihnen gerade einen kleinen aber heftigen Blick auf die Zukunft verabreicht hatte. Nicht jeder in der Halle war damit gut klar gekommen, denn einige hatten begonnen zu weinen. Das all diese Dinge in nicht einmal 10 Minuten passiert waren, verstärkte den Eindruck der Dringlichkeit sogar noch.
    Er selbst hatte im Augenblick ziemliche Probleme mit den Bildern in seinem Kopf, die er dringend sortieren musste, um die pochenden Kopfschmerzen los zu werden.
    Um aus der Kuppel zu kommen, wählte er den schnellsten Weg, indem er Haruka bat, ihn an einen anderen Ort zu teleportieren.
    Gerade als die beiden verschwanden und sich die Luft mit einem leichten Plopp in das entstandene Vakuum erstreckte, betraten mehrere Ausbilder von der Doppeltür her ins Innere.
    „Bitte begebt euch alle nach draußen!“ rief Akim Sokolow den Anwesenden zu. „Achtet dabei auf andere, die vielleicht bewusstlos sind.“

    09. Oktober – 19:34 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi


    Ein wenig verwundert über die Vorstellung mit nur einem Namen war Hirake einen Moment länger still.
    Jemand kam also einfach so in das Polizeirevier der Präfekturpolizei und bot seine Hilfe bei Mordfällen an, die bereits über Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden waren.
    Allerdings waren die Umstände der "Blutraub"-Morde bislang noch immer nicht eingegrenzt worden. Hirake wusste, welcher Druck in den oberen Etagen herrschte, in dieser Angelegenheit endlich Ergebnisse vorweisen zu können.
    "Das ist ein großzügiges Angebot, Lardo-san", antwortete er dann. "Die Lage in Bezug auf diese Fälle ist überaus angespannt, da sich bislang keine konkreten Hinweise an den Tatorten sichern ließen. Normalerweise würden wir in solchen Angelegenheiten keine Fremden involvieren, aber keine Regel ohne Ausnahme!"
    Nachdem nun schon der Junge einen merkwürdigen Mordfall beschrieben hatte, zu dem allerdings noch der Tatort fehlte, kam nun jemand, der auch bereit war Antworten zu liefern.
    "Derzeit müssen wir für alle sachdienlichen Hinweise offen sein, denn etwas wie diese Vorfälle hat es in der langen Geschichte unseres Landes noch nicht gegeben!" Damit gab er mehr zu, als jemand aus der Oberen Ebene derzeit bereit gewesen wäre. Aber Hirake Togusa war nicht zur Polizei gegangen, um sich hinter Ausflüchten zu verstecken. Die Angst, die in der Stadt herrschte, machte ihn betroffen und er wollte daran etwas ändern!
    "Welche Antwort könnten sie mir als Einstieg anbieten?"