Der Takt bleibt erhalten...
Band 19 mit den Kapiteln 153 bis 160 und einem Sonderkapitel erschienen und im Handel erhältlich.
Beiträge von Soulshadow
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Band 2 ist erschienen und im Handel erhältlich.
Er liegt mir hier physisch vor, um noch einmal auf die Korrektur zu kommen

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Für den ersten Tag haben wir schon so einiges erreicht.
Nun brennt es aber auch in der Bibliothek, was einen Eintritt dort nicht mehr möglich macht...
Ein anderes Gespräch wurde sozusagen abgebrochen, um den Selbstschutz zu bewahren...Somit sollten wir den Chars doch etwas Ruhe gönnen

Ob Lardo und Solon nun Cales Angebot annehmen wollen, oder vielleicht lieber unter einer Brücke schlafen, bleibt ihnen ganz überlassen.
Denkt auch noch einmal über einen Menschencharakter nach...Der Tag, der bereits einige überraschende Enthüllungen bereit hielt, neigt sich der Nacht zu. Um ihn nicht zu überfrachten sollte es, trotz der noch frühen Uhrzeit, bald zu einem Übergang in den nächsten Tag kommen.
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09. Oktober – 19:55 Uhr - Kōchi-shi – Bibliothek
Hinter den hohen Fenstern ertönten plötzlich Sirenen und an einer Ecke des Gebäudes stieg Rauch auf.
Besucher verließen das Gebäude durch den Haupt- und die Nebeneingänge, während Sicherheitspersonal den Zugang absperrte.
Weitere Sirenen erklangen in der Ferne und kündigten die Feuerwehr an.Die automatischen Rauchschutztüren innerhalb der Bibliothek verschlossen sich mit einem saugenden Geräusch, um die nicht betroffenen Gebäudeteile vor dem Rauch zu schützen.
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Am 12. Mai 2012 ist es wieder soweit, der Gratis Comic Tag!
Das Spektakel, in dem bundesweit Buchhandlungen hunderttausende Comichefte verschenken. Natürlich gibt es auch eine Auswahl von Mangas dabei!
KAZE Manga startet seine Auftakt dabei ebenfalls mit zwei Manga Bänden aus ihren neu startenden Serien.Blue Exorcist
Akuma to Love Songerscheinen jeweils mit dem ersten Band und werden an diesem Tag kostenlos in den teilnehmenden Buchhandlungen zu bekommen sein!
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09. Oktober – 19:55 Uhr - Kōchi-shi – Haus der Tokumos
Athena war überrascht. Isamu hatte zwar einige Andeutungen gemacht, als er sie nach Japan gebeten hatte, aber diese rasche Entwicklung hatte auch er wohl nicht erwartet.
Natürlich konnte man mit einer solchen Erklärung nicht hausieren gehen, aber sie gab einem einen Ansatzpunkt. Die Behörden brauchten Fakten und empirisch nachweisbare Daten, deshalb würden sie allem keinen Glauben schenken, solange man diese nicht liefern konnte.
Ein weiterer Punkt aus den Ausführungen der jungen Frau kreiste in ihrem Kopf herum. Dass sie den Puppenspielern aus dem Weg gegangen war, konnte man auch so interpretieren, dass sie zu diesen nicht kontrollierbaren Menschen gehörte.
Aber das hatte Emma Dahlström nicht direkt ausgesprochen. Trotzdem umspannte sie schon etwas länger als sonst den Anhänger um ihren Hals.
Athena deutete dies erst einmal dahingehend, dass die junge Frau diesen Punkt vorerst nicht offenbaren wollte. Da es zum momentanen Zeitpunkt auch keine wichtige Rolle spielte, ließ Athena es dabei auch vorerst bewenden.
„Somit hätten wir eine Identifizierung der Täter erreicht, ohne dass wir ihre genaue Zahl oder ihre Motivation herausgefunden haben“, fasste Athena zusammen.
„Damit wären wir aber schon weiter, als alle Behörden hier zusammen!“ fügte Isamu hinzu. -
09. Oktober – 19:55 Uhr - Kōchi-shi – Haus der Tokumos
Isamu hatte diese Ausführung mit wenig Regung aufgenommen und auch seine Frau hielt sich ziemlich zurück, da Gefühlreaktionen als unschicklich gegenüber Fremden galten.
Athena hatte sich nach den Worten gerade aufgesetzt und die junge Frau weiterhin gemustert. Der Anhänger, den sie trug, musste etwas ganz besonderes sein, denn sie berührte ihn recht häufig. Zum Schluss hatte sie ihn sogar umfasst, so als wolle sie etwas verbergen.
„Auch wenn ich bislang keinen Dämonen begegnet bin, so lassen sich die Ausführungen nicht von der Hand weisen. Besonders der Part mit den Marionetten…“, setzte Athena leise an.
„Ayatsuri ningyō-shi!” sagte Yoko gerade laut genug, um verstanden zu werden. Isamus Frau hatte sich eher für Geschichte interessiert und dabei besonders die Legenden des Landes. Isamu schaute sie aufmerksam an, denn auf diesem Gebiet war Yoko die Expertin.
„Diejenigen, die Menschen zu Marionetten machen wurden in wenig bekannten Schriften erwähnt. Wir haben uns damals mit einem Vergleich zum Voodoo beschäftigt, da bei beiden die Kontrolle von anderen eine Rolle spielt. Es soll sich dabei um Wesen handeln, die Menschen für eine Zeit ihrer Seele berauben können, indem sie ihnen ein Zeichen einritzen!“ führte Yoko den Begriff etwas verständlicher aus.
„Wenn diese Wesen oder auch Dämonen auch noch Blut trinken, dann haben wir wohl unsere Übeltäter zumindest identifiziert. Wenn sich ihre Ansammlung hier dadurch noch nicht erklären lässt!“ erwiderte Athena ohne jeden Spott und blickte in die Runde. -
Um es mal deutlicher als der Hauptkommissar zu sagen... die Drei werden nicht im Polizeipräsidium bleiben können!
Offiziell waren sie zu einer Befragung dort, um die von dem Vorfall mit Ixie sehr nervös gewordenen Polizisten zu beruhigen.
Daher werden sie aber auch an diesem Abend dort keine Unterkunft finden, egal in welcher Räumlichkeit. Sie werden mindestens bis zum nächsten Tag erst einmal selbst etwas finden müssen, bevor der Hauptkommissar sie langsam als Hilfskräfte einzusetzen vermag.Die Polizei ist auch hierzulande kein Hotel, wo man sich einquartieren kann. Das ist in anderen Ländern auch nicht anders. Er könnte sie höchstens, wie er es schon ausdrückte, einsperren lassen!
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09. Oktober – 19:54 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi
Offensichtlich fühlte sich Cale-san etwas ausgeschlossen, dachte Hirake Togusa mit unbewegtem Gesicht. Wahrscheinlich war er von einer anderen Entwicklung ausgegangen, als er sich in das Präsidium begeben hatte.
„Da sie offiziell noch nicht für die Polizei arbeiten und sie wahrscheinlich nicht in einer Zelle schlafen wollen, wird dies vorerst ihr Problem bleiben!“ antwortete er dann auf den Teil der Fragen, zu der er etwas sagen konnte. Hirake hielt ihm nach wie vor zugute dass er nicht viel über Japan wusste. Einen Fremden nahm man hier nicht einfach so auf, so viel hätte er zumindest wissen können. Bevor sich da nicht eine gewisse Nützlichkeit für die Amtsleitung zeigte, würde sich daran auch nicht viel ändern. Außerdem hatte der Auftritt der Drei die sowieso schon aufgewühlten Polizisten noch weiter beunruhigt.
[Isamu Tokumo]
„Darf ich euch eine Studentin von der Universität vorstellen? Dies ist Emma Dahlström. Sie hat im Bereich der Blutraub-Vorfälle eigene Untersuchungen angestellt. Dabei ist ihr etwas aufgefallen…“, stellte Isamu die junge Frau im Esszimmer seiner Frau und Athena vor.
„Meine Frau Yoko…“, er deutete auf seine Frau, die eine höfliche Verbeugung machte.
„…und Athena Ravencloud, eine Studienkollegin und Freundin aus den USA.“ beendete er seine Vorstellung. Athena nickte ihr kurz zu.
„Diese Vorfälle, die seit einiger Zeit hier die Bevölkerung beunruhigen, sind auch der Grund, warum ich dich hierher gebeten habe, Athena. Es liegen noch immer keine verwertbaren Spuren zu den einzelnen Fällen vor, obwohl die Zahl der Opfer steigt. Dahlström-san hat nun einen weiteren Aspekt zu diesen Vorfällen eingebracht“, leitete Isamu nun den eigentlichen Grund des Gespräches ein.
Athena musterte die junge Frau mit ihren braunen Augen. Ihre Haltung und auch die Mimik drückten eine gewisse Unruhe aus, die sich erst einmal nicht näher definieren ließ.
„Würden Sie so freundlich sein, und ihre Schlussfolgerung Athena-chan noch einmal darzulegen, Dahlström-san?“ -
19:59 Uhr – Gelände der Schule – Umgebung des Haupttores
Der Zeitpunkt rückte näher und noch immer war keine Spur von Sousuke zu finden gewesen. Hikaru blickte zu den Positionen, an denen sich die anderen inzwischen aufgebaut hatten. Gleichzeitig vernahm er Felics amüsiertes Kichern in seinen Gedanken. Ihr schien all dies wirklich Spaß zu machen.
Kohana hatte sich von der anderen Gruppe gelöst und bewegte sich nun langsam auf das Tor zu. Ohne dass sie Sousuke vorher abfangen konnten mussten sie vorerst der schlechteren Planvariante folgen, bei der sich Kohana tatsächlich mit ihm am Tor traf.
Samusa Mayakashi hatte sich während der Wartezeit immer wieder nach Yume Tsuyu umgesehen, die ihm scheinbar aus dem Weg gehen wollte. Hikaru wusste nicht, was sich da zwischen den beiden abspielte oder auch abgespielt hatte, und jetzt war auch der falsche Zeitpunkt, sich damit zu beschäftigen.
Die Turmuhr schlug zur vollen Stunde. Es war soweit!
Mit dem zweiten Glockenschlag tauchte Sousuke zwischen den Wächtern auf und winkte Kohana zu, die nach einem tiefen Atemzug auf ihn zu ging. Wie auch immer die Tante es anstellen würde, jetzt konnte sie ihn nicht einfach wegzerren.
Kasumi Saito trat aus dem Schatten heraus, als Kohana gerade Sousuke erreicht hatte. Ehe Kohana auch nur ein Wort sprechen konnte lächelte die Tante zufrieden.
„Sehr klug von dir, diesen Test zu bestehen“, meinte sie, während Sousuke ebenfalls lächelte. „Er ist mein Kontakt hier in der Schule und hat dich die ganze Zeit überwacht!“
Kohana fühlte sich, als würde sie in einen bodenlosen Abgrund stürzen.
„Ohne deine Freunde kommst du auch nicht mehr auf so seltsame Gedanken, kleine Kohana. Du gehörst mir!“ meinte Kasumi Saito mit einem gehässigen Unterton in der Stimme.
Nicht weit entfernt spuckte Samusa angewidert auf den Boden.
Hikaru umschloss den Griff des Schwertes und versuchte Ruhe zu bewahren. Kein Wunder, das viele Vampire zu abfällig auf die Menschen herab sahen, wo diese doch untereinander Verrat begingen und sich für ein paar Vorteile umbrachten.
Die Wächter hatten wieder einen glasigen Blick bekommen und reagierten gar nicht auf die Personen, die sich am Tor aufhielten.
„Diese Kontrolle muss aus der Nähe ausgeführt werden!“ flüsterten Felics Gedanken in seinem Kopf. „Und es kann kein gewöhnlicher Vampir sein!“
Samusa schien zu einem ähnlichen Schluss gekommen zu sein, denn er verschwand lautlos. Hikaru behielt das Tor im Auge, denn die Aufgaben waren soweit abgesprochen worden. Corvin würde von der anderen Seite versuchen an den Gegner heran zu kommen.
Solange sich am Tor nichts Ungewöhnliches ereignen würde, wollten die Menschen diesen Part übernehmen. Takeya schien sich noch immer nicht mit der Tragweite des Geschehens abgefunden zu haben, aber er wollte eben hauptsächlich Chinatsu Takahashi schützen. Was auch immer Corvin mit ihm besprochen hatte, schien ihn jedenfalls besser fokussiert zu haben.
„Sie sind über die Mauer!“ teilte Felic ihm lautlos mit.
Hikaru warf noch einen kurzen Blick zu Tori, die sich für den Fall der Fälle bereit hielt. Sie war sozusagen die Notreserve, wenn etwas unvorhergesehenes passierte. Tori und er waren wohl die einzigen Menschen, die noch gegen die Vampire kämpfen konnten. Aber ohne Vertrauen aufeinander mussten sie die Einzelkämpfervariante einsetzen.
Er nickte ihr zu und löste sich aus seinem Versteck. Takeya bewegte sich mit Chinatsu ebenfalls langsam auf das Tor zu.
Kasumi Saito blickte auf, als sich plötzlich mehrere Personen auf das Tor zu bewegten. Sousuke schüttelte aber beruhigend mit dem Kopf. Er kannte schließlich die Freunde von Kohana. Von denen dort war es aber keiner. Kohana selbst war von dem Verrat Sousukes viel zu geschockt, um überhaupt zu reagieren. Ihre Gedanken kreisten wild in ihrem Kopf ohne einen klaren Bezug zu bilden.
„Warum laufen hier denn noch mehr Schüler rum?“ verlangte Kasumi leise zu wissen. Sousuke zuckte in den Schultern.
„Es sind immer noch einige Schüler unterwegs. Die beiden da sind schon etwas länger zusammen, da werden sie wohl etwas Zeit alleine verbringen wollen“, meinte er mit einem Blick auf Takeya und Chinatsu.
Shinji Toyotomi erblickte seine Chinatsu mit ihrem kleinen Menschenfreund, wie sie langsam auf das Tor zu schlenderten. Der Anblick ließ Zorn in ihm aufwallen, was wiederum die Kontrolle über die beiden Wächter lockerte. Er trat in seinem elegant geschnittenen Anzug einen Schritt weiter vor, um die Distanz zu verringern. In diesem Augenblick verspürte er die Präsenz von anderen Vampiren in seiner Nähe. Was ging hier vor?
„Das ist der Paladin der Catha!“ rief in diesem Augenblick Kasumi laut aus.
Hikaru zuckte zusammen, denn dass hätte diese Frau eigentlich nicht wissen dürfen! Während Sousuke einen ratlosen Blick auf Hikaru warf, setzte sich dieser richtig schnell in Bewegung.
Shinji zischte wütend, als er von zwei Seiten aus gleichzeitig angegriffen wurde. Dieser Abschaum wagte es tatsächlich? Mit einer eleganten Drehung wollte Shinji sich dem Zugriff der beiden entziehen, aber so einfach machten die es ihm nicht.
Im nächsten Moment trafen die Parteien aufeinander. -
09. Oktober – 19:54 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi
Hirake öffnete die Tür und winkte zwei Beamte herbei, die Lardo und den Jungen zum Ausgang bringen sollten.
„Nachdem es heute bereits zu spät werden würde, schlage ich 10 Uhr am morgigen Tag vor. Wieder hier bei der Präfekturpolizei“, gab er Lardo mit auf den Weg. Die beiden folgten den Beamten den Korridor hinunter.
„Und sie, Cale-san?“ wandte er sich an den verbliebenen Mann im Raum.
[Isamu Tokumo]
Die junge Frau hatte recht eindringlich gesprochen. Außerdem schien sie noch etwas zu beunruhigen, denn sie umklammerte den Anhänger, der um ihren Hals hing.
„Interessant, dass auch Sie zu diesem Schluss gekommen sind, Dahlström-san. Die wissenschaftlich nachweisbaren Erklärungen sind uns leider ausgegangen, so dass wir bereits Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Die Polizeibehörden tappen leider vollkommen im Dunklen, so dass sie uns keine Lösungen anbieten können“, stimmte er ihr mit ernster Miene zu.
Da er noch nicht mit Athena dieses Problem angeschnitten hatte, waren vielleicht die Ausführungen dieser Studentin dabei von Nutzen…
„Sagen Sie, Dahlström-san, hätten Sie vielleicht etwas Zeit?“ -
Tag 29 - 16:21 Uhr - Gelände der Akademie - Hauptgebäude
Valentina hatte den Blick nicht von Ryu genommen, während dieser seine Entscheidung getroffen hatte. Sie wusste genau, wie schwer ihm diese Entscheidung fallen würde. Schließlich ließ er ungern jemanden an sich heran!
Niemand außer ihr hätte die Furcht in ihm bemerken können, die er eisern in sich verschlossen hielt. Das Ereignis mit seinem anderen Ich hatte ihn zutiefst erschüttert, so dass er noch aggressiver als sonst auf andere reagiert hätte. Deshalb hatte sie ihn zur Wachabteilung der Insel versetzt, wo er die notwendige Zeit für sich erhalten hatte, um sich zu sammeln.
Nun schien aber nach der Tiefensondierung von Fumiko Yoshida das eigentliche Problem sich soweit verschlimmert zu haben, dass es nicht mehr warten konnte.
Nachdem Ryu seinen Entschluss gefasst hatte, beinahe unmittelbar gefolgt von Fumiko Yoshidas Meldung, atmete sie tief durch.
Sean Cuttlass und Senri Tsukamoto mussten das Ganze von Seiten der Ausbilder begleiten…
„Wir haben zwei Ausbilder, die dabei die Leitung übernehmen können. Yoshida-san ist ebenfalls eine Bereicherung für dieses Unternehmen. Allerdings wäre vielleicht noch eine weitere Person auszuwählen“, antwortete sie auf seine Frage. „Die Gewalttätigkeit deines anderes Ichs ist selbst nach Yoshida-sans Tiefenscan eine nicht genau definierte Kraft, deshalb sollte der Vorstoß so sicher, wie irgend möglich erfolgen. Denn wenn ihr dabei versagt, wird das andere Ich die Oberhand bekommen! Dann bliebe uns keine Wahl mehr.“
Ihr schwebte dabei zwar eine bestimmte Person vor, aber sie wollte bei dieser persönlichen Angelegenheit Ryu die freie Wahl lassen.
„Du musst noch jemanden auswählen, Ryu!“ -
[Isamu Tokumo]
"Eine Studentin?" wunderte Isamu sich, als Yoko ihm sagte, wer an der Tür wartete. Er entschuldigte sich bei Athena und ging zur Tür.
"Dahlström-san", erkannte er die Studentin, die sich gerade für die Störung entschuldigt hatte. Bei dem Thema zuckte er zusammen. Ausgerechnet zu diesem Thema hatte er nun Athena hierher geholt.
"Ah, haben Sie besondere Fakten finden können?" erkundigte er sich, während er die Mappe entgegen nahm. -
09. Oktober – 19:53 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi
Hauptkommissar Hirake Togusa sah in die Gesichter der drei vor sich. Cale schien irgendwie verwirrt zu sein. Verwirrter als er selbst konnte er eigentlich nicht sein.
"Ich würde mich gerne in der hiesigen Bibliothek umschauen... da keiner von uns zu wissen scheint, mit was wir es hier zu tun haben, könnte ich vielleicht durch frühere niedergeschriebene Ereignisse Informationen bekommen." schlug Lardo-san vor.
Möglich erschien es Hirake schon, dass es bereits früher Vorfälle gegeben hatte. Ob diese allerdings aufgezeichnet wurden, wusste er nicht.
"Ähm.. Lardo da... entschuldige Lardo-san darf ich mitkommen und dir bei der Suche helfen? Ich verspreche dir, ich werde versuchen dir nicht zur Last zu fallen. Versprochen."
Der Junge hatte wohl den Drang entwickelt, helfen zu wollen. Scheinbar waren die Erlebnisse der letzten 10 Minuten recht heilsam für ihn gewesen.
"Wenn Sie sich davon etwas versprechen, Lardo-san", erwiderte er auf die erste Frage.Als es an der Tür klingelte, hatte Yoko gerade erst das Essen aufgetragen. Wer wollte denn um diese Zeit noch etwas?
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Tag 29 - 16:20 Uhr - Gelände der Akademie - Hauptgebäude
Valentina sah die beiden einen Moment lang an. Fumiko Yoshida erwiderte den Blick ruhig und entschlossen, während Ryu etwas erschüttert wirkte.
"Ein Teil deiner Vergangenheit liegt für dich und die Welt im Dunklen, Ryu. Wenn Yoshida-san in deinen Geist geblickt hat und dort etwas gefunden hat, dass dir eigentlich auch bewusst sein müsste, dann besteht die Gefahr einer Wiederholung der Ereignisse von vor 10 Tagen", begann sie ruhig. "Du kennst mich lange genug, um zu wissen, dass ich Risiken minimiere, wenn dies möglich ist! Deine Fähigkeiten gehören in den Bereich, den du sonst den PSI-Spinnern, wie du dich gerne ausdrückst, zugehörig ist. Deine Vergangenheit ist dabei wohl der Schlüssel zu dem, was du tief in dir begraben hast. Aber der menschliche Geist ist noch immer nicht vollständig entschlüsselt..."
Viele Dinge, über die Ryu nie gesprochen hatte, erschienen in einem anderen Licht.
Man wusste von dem Vorfall aus seiner Kindheit nicht sehr viel, da die Konzerne zwar weltweit nach Fähigkeiten suchten, diese aber nicht aufzeichnen konnten. Und Ryu selbst schien sich an nichts erinnern zu können."Wir müssen ergründen, was du in dir trägst, Ryu. Deine Ablehnung gegenüber den PSI-Fähigkeiten erscheint nun eher ein Schutz gewesen zu sein, um das andere nicht zu wecken. Du hast schon früher in Momenten, wo du abwesend erschienst, Löcher in den Boden gebrannt. Irgendwie hast du diese danach immer ignoriert. Jetzt, wo diese Kraft in dir wieder erwacht ist und deine sonst so eisenharte Konzentration zerrütten kann, bleibt nur eine Alternative zu dem Vorschlag von Yoshida-san..." sie blickte kurz zu dem Mädchen, die noch immer Entschlossenheit ausstrahlte.
"...Du musst mit Hilfe und Unterstützung deine Vergangenheit ergründen! Nur wenn dieses andere Ich in dir bekämpft werden kann, hast du eine Chance auf ein Leben, Ryu. Du kannst gegen dein anderes Ich nicht trotzen. Ignorieren kannst du es nun auch nicht mehr! Aber alleine wirst du nicht siegen können! Du wirst das tun müssen, was du am wenigsten willst... du musst dich auf andere Verlassen. Ohne Hilfe kannst du diesen Kampf niemals gewinnen und ohne ihn zu gewinnen kannst du niemals wieder frei sein! Ich hatte immer gehofft, dass es einen einfacheren Weg geben würde, aber leider vergebens."Der Weg, den Ryu nun einschlagen musste, würde ihn zu seinem anderen Selbst und auch zu den Ereignissen seiner Vergangenheit führen. Und er führte nicht in der wirklichen Welt dorthin. Es war der Weg in sein Unterbewusstsein und den Wurzeln seines Ich.
"Das ist ein Kampf, der in deinem Inneren stattfinden wird und für den du Begleiter brauchst. Diese Begleiter werden dich in dein tiefstes Selbst führen, wo wohl auch die Ursache deiner Probleme liegt. Sie werden dich besser kennen lernen, als du dich selbst zur Zeit kennst! Wie entscheidest du also?"
Sie blickte Ryu ohne jeden Zwang an. Diese Entscheidung musste er aus freien Stücken fällen... -
09. Oktober – 19:53 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi
Hauptkommissar Hirake Togusa sog scharf die Luft ein. Wesen, die sich von Blut ernährten... Kontrolle über die Seelen der Menschen...
Es klang alles sehr unwahrscheinlich, aber leider sprachen die Fakten dafür.
...muss das, was dann übrig bleibt, so unmöglich es auch erscheinen mag, die Wahrheit sein! So in der Art hatte man es Sherlock Holmes ausdrücken lassen...
"Ich muss gestehen, dass es mir nach wie vor schwer fällt, diese Tatsachen zu akzeptieren!" sagte er leise.
Lardo-san hatte für sich und die anderen den Begriff "Splitter" verwendet. Demnach gab es wohl auch mehr von ihnen. -
Derzeit heißt es wohl eher: Still ruht der Untote!
Kitsubou hat nichts geschrieben, aber KaitoKid hat ja ne Erklärung da gelassen.
Ohne die beiden sind gerade mal zwei Schreiber übrig geblieben...Erst einmal lassen wir es so stehen und warten mal, ob sie wieder aus der Versenkung auftauchen.
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09. Oktober – 19:52 Uhr - Kōchi-shi - Marunouchi - Präfekturpolizei Kochi
Hirake Togusa beobachtete die Tiergefährten aufmerksam, während er zuhörte. Kitsune und Tanuki wären ihm dabei kulturell näher und bei den dreien handelte es sich auch nicht um Yōkai aus den Legenden. Er war zwar weder dem Buddhismus noch dem Shinto als Religion verbunden, aber so ganz konnte sich wohl niemand in Japan davor verschließen.
Da die Legenden Tiergefährten nur Göttern zurechneten, wurde hier möglicherweise eine der Wurzeln von Legenden sichtbar.
Cales Ansatz, sich wieder als echter Kerl zu profilieren, ging doch etwas durch die von ihm verwendete Anrede verloren. Hirake musste sich ein Grinsen stark verkneifen.
„Cale-san, mein Rang bei der Polizei ist Hauptkommissar, nicht Hauptmann. Dies ist eine Zivilbehörde und kein Militär“, sagte er mit absolut neutraler Stimme. „Trotzdem vielen Dank für ihre erklärenden Worte. Die Tatsache, dass ihre Tiergefährten sich verschiedene Formen geben können, verlegt auch die Überlegungen zu den Morden auf eine andere Ebene!“
Auch wenn er sich äußerlich den Anschein der Ruhe gab, brachte dieser Gedanke ihm doch sehr unangenehme Assoziationen. Wie sollte er als Mensch mit etwas in Konkurrenz treten, dass möglicherweise seine Form veränderte, oder sich wie ein Oni unter Menschen tarnte?
„Nun, da ich einen Einblick in ihre Fähigkeiten bekommen habe, bliebe die Frage, ob sie eine Vorstellung haben, gegen wen wir hier eigentlich ermitteln. Diese Gruppe scheint mir nun, mit den neuen Fakten betrachtet, imstande zu sein, die Wahrnehmung zu beeinflussen. Deshalb bringen die Ermittlungen wohl auch keine Ergebnisse…“ Es war erschreckend, wie gut die Puzzlestücke plötzlich zusammen passten! -
Ich möchte noch einmal auf die Kopfzeile und die Namensangabe hinweisen...
Jetzt wo wir einige Seiten zusammen haben, wird der Überblick langsam schwieriger... Tsubaron, da du im Gegensatz zu den anderen Beiden nicht den Namen deines Chars immer zu Anfang setzt, solltest du ihn in eckigen Klammer drüber schreiben.
Beispiel: [Solon Kale]Ab einem gewissen Punkt wird sonst die Orientierung beim Lesen schwierig
