Fangen wir einfach mal an...
Die Lehrerschaft an der Akademie
Heitani (nicht Hentai :D) Ichiru
Geschichte: Wurde nach seinem Abschluss an der Todai zu den PSI truppen geholt und hat an dem ersten Kampf teilgenommen. Ist von seinem Pentagramm der einzige Überlebende. Dadurch etwas melancholisch, aber ein recht netter Kerl.
Sieht sein Lehramt als Aufgabe, anderen etwas beizubringen und zwar durch Verständnis des Stoffes.
Fähigkeit: Späher. Kann den Fokus seiner Augen verändern und somit weiter als ein Fernglas sehen, ohne dabei die Schärfe des Blickfeldes zu verlieren.
Ausbilder für Kampfsport und Nahkampf
Lehrer für Geologie, Biologie und Wirtschaftswesen
Akim Sokolow
Geschichte: Gehörte zur Roten Armee und wurde nach dem Erwachen seiner Kräfte dem russischen PSI-Kampftruppen überstellt. Hat seit dem unter Major Amasowa gedient, wenn er auch nicht in ihrem Pentagramm war. Sieht es als seine oberste Aufgabe, den neuen Schülern das Überleben im Kampf als Team beizubringen. Kennt Ryu schon länger und mag dessen Temperament nicht - denn er besitzt ein sehr ähnliches!
Fähigkeit: Molekularverdichtung des Körpers - wird wie Stein - und Beeinflussung der Schwerkraft bei Körperkontakt (Er kann so das Gewicht von anderen bis zum 18-fachen erhöhen).
Ausbilder für aktive Fähigkeiten, zur Fähigkeitenoptimierung
Lehrer für Sport und Chemie
Ricarda Montenegro
Geschichte: Ricarda entdeckte ihre Kräfte mit 16 Jahren, verbarg dies jedoch vor allen. Sie durchlief ohne große Schwierigkeiten die High School und die Uni und wurde als Lehrerin angestellt. Durch den Stress der dicht beieinander liegenden Unterrichtszeiten setzte sie ihre Kräfte ein, um schneller in die Klassen zu kommen.
Man entließ sie daraufhin und sie kam in das Team für die Abunai.
Fähigkeit: Phasen. Kann mit ihrem Körper durch feste Materie hindurch gehen indem sie ihre Dichte verändert. Kann sich bis zu einer Art Nebelform wandeln.
Ausbilderin für passive Fähigkeiten
Lehrerin für Spanisch, Englisch und Geschichte
Kayalyn Rivet
Geschichte: Kayalyn wuchs in New York auf und hat eine Vergangenheit im Bandenwesen. Ihre Fähigkeit der Metamorphose trat mit 16 Jahren erstmalig auf. Damit geriet sie sehr schnell in den Fokus von staatlichen Institutionen. Eine feste Hierarchie ist für sie einengend. Als man ihr die Möglichkeit bot, sich für die Abunai zu qualifizieren, nahm sie diese sofort an.
Fähigkeit: Metamorph. Kann ihren Körper in andere Personen umwandeln.
Ausbilderin für passive Fähigkeiten
Lehrerin für Waffenkunde und Computertechnik
Hanagata Kanazawa
Geschichte: Mit seinen 38 Jahren gehört er schon zu den Älteren. Hat in Hiroshima Ingenieurswesen unterrichtet. Der klassische japanischen Pflichtstruktur folgend hat er die Aufgabe akzeptiert, an die Abunai zu gehen und dort zu unterrichten.
Fähigkeit: Teleporter
Lehrer für Physik, Technik, Statik und Digitaltechnik
Franka Milagrosso
Fähigkeit: Metabiogruppierung (Heilerin)
Lehrerin für Italienisch, Musik und Wirtschaftskunde
Beiträge von Soulshadow
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Tag 1 - Auf der Anlegemole der Insel
Valentina Amasowa steckte kurz den Kopf ins Innere des Humvee.
"Da ich es vorhin bereits nicht für nötig hielt, dir darauf zu antworten, könntest du zumindest daraus geschlossen haben, dass es heute bestimmt nicht eintreten wird!" informierte sie mit ruhiger Stimme ihren Adoptivsohn. "Nicht nach der Nummer, die du dir wieder geleistet hast!"
Sie ließ ihren Blick zu dem weinenden Mädchen wandern.
"Weinen hilft dir auch nicht, Nekomi Mao! Die chinesische Regierung hat dich zu ihrem Beitrag für diese Akademie erkoren und fragt nicht nach deiner Zustimmung. Aber du wirst schon sehen, so schlimm ist es hier nun auch wieder nicht!" diesmal klang ihre Stimme sogar freundlich. Ganz anders war der warnende Blick in Richtung Ryu..."Ihr könnt eure Emotionen erst einmal in den neuen Sicherheitszellen kühlen. Deine Sachen lasse ich in mein Haus bringen, Ryu. Du wirst aber die Nacht in der Zelle verbringen!" Ihr Kopf verschwand wieder aus dem Wageninneren.
Ein zweimaliges Klopfen war zu vernehmen und der Wagen fuhr los. Hagen hatte durch die Nebenwirkungen der Droge bereits ein wachsbleiches Gesicht bekommen.Für die übrigen Schüler fuhren jetzt mehrere Busse vor, die sie vom Anleger auf den großen Vorplatz transportieren würden.
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Tag 1 - an Bord der Vingt et un
„Gruseliger Aufpasser…“, ein Grinsen huschte über das Gesicht des Mannes. Er saß entspannt zurück gelehnt in einem Sessel in den Mannschaftsunterkünften. Als Telepath sondierte er in Folge der geforderten Durchsuchung das Schiff nach ungewöhnlichen Gedanken.
Die furchtsamen Gedanken des Mädchens waren klar zu empfangen gewesen. So konnte er ihre Position auch genau anpeilen.
„Unterdeck, Steuerbordseite. Die Kleine hat sich in einer Kabine eingeschlossen!“ sagte er in ein Kehlkopfmikrophon.
Zwei Decks tiefer nickten zwei der „Gruseligen Kerle“ und setzten sich in Bewegung. Sie sahen ein kleines Mädchen, dass schnell in die andere Richtung lief.
Ohne ein Wort sahen sich die beiden Männer an. Der eine von ihnen verschwand von einem Lidschlag zum anderen. Nur einen Augenblick später war er bereits wieder da. Aber er war nicht allein!
„Die Kabine da. Dritte Tür links!“ meinte der zurückgebliebene Mann mit einer kurzen Geste.
Ricarda Montenegro lächelte knapp und lief einfach durch die Wand. Die achtundzwanzigjährige Südamerikanerin beherrschte die Materiedichte und konnte so durch eigentlich feste Gegenstände einfach durchgehen. Diese Gabe hatte ihre Mitmenschen in Angst und Schrecken versetzt. Deshalb war ihre frühere Anstellung als Lehrerin gekündigt worden. Mit der Akademie hier hoffte sie auf einen neuen Anfang.
Ohne das die Wände ihr Widerstand entgegensetzten, trat Ricarda in die nächste Kabine. In ihrem Kopf versuchten die verdrängten Ängste wieder einmal, sich eine Bahn in ihr Bewusstsein zu bahnen. Sie war einmal in Panik geraten und in die Erde gesunken. Dort hatte sie mehrere Stunden in wilder Panik verbracht! Erst als es ihr gelungen war, sich zu beruhigen, hatte sie sich aus dieser Lage befreien können. Seitdem litt sie unter Angstzuständen in dunklen engen Räumen. Aber jetzt war ja alles hell und relativ weitläufig.
Als sie in die Kabine eintrat, in der sich das Mädchen befand, starrte dieses auf den Schrank, mit dem sie wohl die Tür verrammelt hatte. Leise trat Ricarda näher an sie heran und legte sanft die Hand auf die Schulter der Kleinen.
„Buh!“ sagte sie dazu mit normaler Stimme.
Das Mädchen versteifte sich unter ihrer Berührung und fiel dann wohl in Ohnmacht. Ricarda fing den schlaff werdenden Körper auf und hob das Mädchen auf ihre Arme.
Draußen ging die Vingt et un an den Anleger und wurde vertäut. An der großen Passagierschleuse wurde eine Gangway angelegt, damit die Passagiere aussteigen konnten.
Auf dem Anleger stand ein Humvee, in dem Ryu und Hagen bereits saßen. Valentina Amasowa blickte die Gangway hinaus, wo Heitani gerade erschien, der Ricarda das Mädchen abgenommen hatte. Ricarda lief neben ihm die Gangway hinunter und hielt bei der Rektorin kurz an.
„Nekomi Mao“, sagte sie zu der blonden Frau mit der Augenklappe.
„Bringt sie zum Humvee, auch wenn sie wahrscheinlich nur Angst hatte!“ ordnete die Rektorin an. „Ich werde nach der Begrüßung der anderen Schülerinnen und Schüler mit ihr sprechen. So lange kann sie in einer der Zellen warten.“
Akim Sokolow blickte oben aus der Passagierluke und grüßte militärisch. -
Moin.
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Tag 1 - Auf dem Schnellboot
Das Schnellboot dreht wieder um und lief auf den Anleger zu, während die Vingt et un einen großen Bogen schlug, um längsseits zu gehen.
"Normalerweise sollte ich euch in einen Raum sperren, damit ihr euch austoben könnt!" sinnierte Valentina Amasowa. "Und nur zu deiner Information, Ryu. Dieser Kosaka Hagen ist ebenfalls mit Waffen ausgebildet. Wenn ich richtig informiert wurde, dann benutzt er Walther P99 im Kaliber 40 S/W."
Bei diesen Worten blickte Hagen überrascht auf. Diese Information war nun wirklich nicht so einfach zu bekommen!
Die Rektorin lächelte und strahlte die Zufriedenheit einer Katze aus, die gerade einen Vogel verspeisst hatte.
Während Ryu einen Blick zu dem anderen Jungen warf, aktivierte die Rektorin einen Ohrstecker.
"Akim?" sagte sie laut. Ob die beiden ihr zuhörten schien sie nicht zu interessieren.
"Major?" konnte man die leise Antwort gerade noch vernehmen.
"Das Schiff wird noch einmal von oben bis unten durchsucht! Wie der junge Mann hier sind wohl noch ein paar nicht ganz freiwillig an Bord. Achtet darauf, dass sie auch mit von Bord gehen!"
Auf dem Anleger fuhren die letzten LKW beladen ab und die anwesenden Männer machten somit alles bereit für das Anlegemanöver.
Das kleine Schnellboot fuhr auf die Innenseite des Anlegers, wo das Meer duch die Betonmole bedeutend ruhiger war. Die Vingt et un würde auf der Außenseite anlegen.
Hagen spürte den ersten Anflug von Übelkeit, die von der Subpressordroge bei ihm immer ausgelöst wurde. Und er wusste, die Kopfschmerzen, wenn die Droge nachließ, würden mörderisch sein. Zwei hagere, aber durchtrainierte Männer traten neben ihn.
"Ja ja, schon gut!" brummte er und erhob sich. -
Sakura Feste, die an verschiedenen Orten gefeiert werden.
Bei "Love Hina" gibt es soetwas z.B.Kirschblütenfeste sind da im Frühling der Renner schlechthin

Aber die Damen, so sie den Yukata tragen, sollten den Gürtel doppelt knoten
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Sakura ist im Frühling... Mit Lampions und Futterbuden...
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Sie hat nix spezielles gesagt.
Nur dass sie bei unserer Vielschreiberei nicht nachkommt...
Sollte sie dann auf etwas stoßen, dann....Sollte uns nur erinnern, aufzupassen, weil wir ja so fleissig sind

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Er wird doch nicht etwa kuscheln wollen, Terades?

Können wir bei seinem Temperament erst mal so machen... nur sollte er den Major dann nicht zu sehr auf die Palme bringen!Und zum Essen muss er eh in den großen Speisesaal... Mami kocht nicht!
BTW. Robin erinnert und daran, dass wir auf die Rechtschreibung achten sollen! Nicht das sie uns das RPG sperren muss.
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Ist erst einmal für den Einstieg, Sayuri.
Wird nachher auf zwei Wohnheime verteilt und da sind es dann Doppelzimmer.So kann man erst einmal die Chars einbringen. Das Kennenlernen kommt dann gleich als Nächstes. Sind nur einige Arbeiten nicht fertig geworden, aber das kommt schnell

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Es hat unter "Geschichten" angefangen, Sunny.
Die Anreise zu der neuen Akademy an Bord eines Passagierausflugsschiffes und noch sind wir nicht angekommen.
Du kannst also deinen Char gleich auf dem Schiff auftauchen lassen
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Tag 1 - In der Nähe der Insel
Das erste Tasten fiel Hagen gar nicht auf, aber als plötzlich unsichtbare Hände seine Gliedmaßen festhielt blickte er sich erschrocken um. In einiger Entfernung konnte er eine weitere Gestalt hinter ihm schwimmen sehen. Den sich ausbreitenden Schwingen eines langen Kleidungsstückes nach zu urteilen, war es dieser Ryu. Er wollte wohl unbedingt seine Auseinandersetzung!
Aber im Augenblick konnte Hagen gerade mal seinen Kopf bewegen, während ihn unsichtbare Kräfte nach oben zogen. Ohne seine eigenen Kräfte, die inzwischen von der Droge vollkommen gelähmt worden waren, konnte er nicht sagen, wer es war.
Auf alle Fälle mussten es starke telekinetische Kräfte sein, die ihn gefangen hielten. Und da man ihn nicht wie einen Korken aus dem Wasser riss, wusste die Person dahinter sehr genau, was sie tat. Und alles ohne ihn zu sehen!
Auch Ryus Bewegungen hörten plötzlich auf und auch er wurde zur Oberfläche gezogen.
Wie schwerelos schwebte Hagen aus dem Wasser. Er schüttelte kurz den Kopf, um die nassen Strähnen aus dem Gesicht zu bekommen. Er war ein ganzes Stück von dem Passagierschiff weg gekommen, aber jetzt näherte sich ein kleines Schnellboot, an dessen Spitze er die Gestalt einer blonden Frau sehen konnte. Nach dem Bild, dass er in Ryus Gedanken gesehen hatte, konnte er die Frau sogar identifizieren!
Mit einem Ruck wurde er auf das kleine Boot zugerissen, so dass für einen Moment der Fahrtwind ihn blendete.
Im nächsten Augenblick hing er wie eine tropfnasse Angeltrophäe über dem Deck des Schnellbootes. Neben ihm kam gerade Ryus Gestalt zu einem Halt.
"Ein netter kleiner Versuch, Kosaka Hagen. Aber eben nur das!" sagte die blonde Frau mit der Augenklappe, während sie ihn mit einem schmalen Lächeln musterte. "Dies hier ist kein Kindergarten mehr und schon gar nicht dieses Agentenlager von diesen Möchtegernagenten!"
Ihr rechtes Auge funkelte ihn mit einer Intensität an, die ihn froh sein ließen, dass seine Kräfte blockiert waren. Ihre Gedanken wären bestimmt schmerzhaft gewesen! Mit einem Ruck wandte sie diesen Blick der anderen schwebenden Gestalt zu.
"Und du, Ryu?" ihre Stimme klang nicht ganz so kalt, wie sie Hagen angesprochen hatte. "Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du lernen musst, dich zu beherrschen! Ein Spezialist ist immer ruhig und gelassen. Du hast dich wieder einmal benommen wie ein wilder Hund, der alles und jeden angreift!" Klang da Enttäuschung in der Stimme mit?
"Nun gut, ihr beiden Heißsporne wollt es ja nicht anders!" Von einem Augenblick zum nächsten waren die unsichtbaren Kräfte verschwunden. Die Schwerkraft hatte sie wieder und ließ sie auf das Deck knallen. Ryu schien es gewohnt zu sein, denn er landete auf den Füßen, während Hagen auf dem Hintern landete.
"Ihr werdet dann eben unsere nagelneuen Spezialzellen kennen lernen. Extra für besonder Fähigkeiten entwickelt!" sagte sie und blickte mit einem wenig freundlichen Lächeln auf die beiden herab.
Das war also Valentina Amasowa, die Rektorin der Akademy! Hagen schniefte noch etwas Wasser aus der Nase und blieb gleich sitzen. -
Hallo KougaKun.
In diesem Bereich bitte nur News!
Im Bereich Anime etwas tiefer gibt es einen Such-Thread für sowas.Danke für verschieben

Welche Richtung interessiert dich denn, KougaKun?
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Für die erste Zuschleusung der Schüler wird erst einmal nur ein Wohngebäude zur Verfügung stehen, so dass Mädchen und Jungen in einem Gebäude untergebracht werden müssen.
Alle bekommen vorerst Einzelzimmer.
Die Unterteilung wird durch die Etagen vorgenommen.
Erdgeschoss - Jungen
1. Stock - Mädchen
2. Stock - Jungen
3. Stock - MädchenDie Zimmer sind grundsätzlich für zwei Personen ausgelegt und besitzen ein eigenes kleines Bad. Toilette mit Duschkabine.
Vom großen Brunnen auf dem Vorplatz kommt man in die Eingangshalle mit der großen Treppe. Eine breite Treppe führt in den ersten Stock, danach jeweils rechts und links etwas schmalere Treppen in die anderen Stockwerke.
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Na, da passt du doch perfekt hinein

Willkommen beim AFB.
Das mit den Kaufhäusern gefällt mir am Besten
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Hagen rannte weiter, während er das Chaos der Gedanken in seinem Kopf wahrnehmen konnte. Was war dieser Ryu doch nur für ein verbohrter Trottel! Dachte immer nur an sich und hatte damit Hagens Chancen auf eine erfolgreiche Flucht mindestens halbiert!
Die Panoramascheiben huschten an ihm vorbei, während er auf die nächste Treppe zu hielt. Elender Dreck! Die Schritte hinter ihm kamen näher.
Das war alles nur die Schuld von diesem engstirnigen, verbohrten...
Der Einstich in seinem Nacken fühlte sich an wie ein Treffer aus einem Nagelschußgerät. Subpressordroge! Was für verdammte Mistkerle.
Die Klarheit der Gedanken von den anderen Personen an Bord begann sich zu verschleiern.
Mit einem wütenden Schrei erzeugte Hagen einen Flammenstoß, der auf seine Verfolger zu hielt. Seine Kräfte begannen zu erlahmen.
Mit letzter Kraft rannte er auf das Sonnendeck hinaus und direkt auf die Reling zu.
Milani schien genau zu wissen, was er vorhatte und sprang aus seinem Arm und rannte mit aufgestelltem Schwanz an der Reling entlang.
Ohne weiter Nachzudenken flankte er über die Reling und sprang hinunter ins Wasser. Eigentlich hatte er sich doch ein Rettungsboot unter den Nagel reißen wollen...
Die Schreie von einigen der Schüler hörte er noch kurz bevor er eintauchte.
Die Kühle des Meeres umschloss ihn, während er tief ins Wasser tauchte.
Dieser Ryu war... ein blöder Idiot!
Auch wenn die Droge begann, seine Motorik zu beeinflussen, bewegten sich seine Arme und Beine unter Wasser mit gleichmäßigen Stößen. -
"Ist er nicht einmalig, Milani?" Hagen kraulte der Katze das Kinn. "Wie stark er sich doch fühlt. Und wie groß seine Angst vor den Kräften in seinem Inneren sind!"
Hagen entblößte seine Zähne, ohne es wirklich nach einem Grinsen aussehen zu lassen.
"Ohne deine Waffen hast du nicht gerade viel zu bieten, Ryu!" meinte er dann mit entspannter Stimme. "Da haben wir Freaks doch einiges mehr auf der Pfanne!"
Andere Gedanken drangen in sein Bewusstsein. Die Wachen hatten die Suggestion abgeschüttelt und waren wieder auf dem Weg zurück. Er musste sich jetzt echt beeilen!
"Hör zu, Wutkopf! Du stehst gerade zwischen mir und meiner Freiheit! Nicht unbedingt der beste Platz!"
Am anderen Ende des Korridors wurden Schritte laut.
Hagen konzentrierte sich kurz und ließ dann einen Feuerball direkt vor Ryus Augen explodieren, um ihn kurz zu blenden. Mit einem schnellen Sprung setzte er auf das Geländer der Treppe und sprang hinter Ryu wieder herunter.
Sollte der sich doch mit den Wachen prügeln! -
"Wenn du mich anrempelst, setzt es was, klar?!" der Gedanke war klar und deutlich zu verstehen, ohne das der andere ihn ausgesprochen hatte.
Hagen blickte unter seinen herunter hängenden Haaren zu seinem Gegenüber.
Die Wolke des Zorns und der Ablehnung war schon zu spüren gewesen, bevor der Typ mit dem langen Mantel überhaupt zu sehen gewesen war.Eine schnelle Sondierung brachte auch die Identität seines Gegenübers hervor.
Milani stieß ein warnendes Knurren aus und spannte sich auf seinem Arm an.
"Ich suche keinen Streit mit dir, Ryu Yami... oder Amasowa, wenn dir das lieber ist! Ich will hier nur raus! Wenn du also freundlicherweise zur Seite treten würdest?" wandte sich Hagen mit neutraler Stimme an sein Gegenüber.Der Mann mit dem Schnauzbart starrte überrascht auf den Jungen, der in der Tür zu dem Toilettenraum stand. Was machte er hier eigentlich? Sollte er nicht in der Kabine Wache halten?
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Die Durchsage klang auch auf dem Korridor vor der Kabine auf.
Hagen hatte die Augen noch immer geschlossen, aber seine Sinne waren weit geöffnet. Blitzschnell griffen seine mentalen Fühler hinaus und suggerierten den beiden Wachen den Wunsch, auf das Sonnendeck zu gehen.
"Ach verdammt, jetzt ein wenig von der Sonne genießen!" meinte der eine sofort.
"Was willst du..." begann der andere. Hagen setzte rasch nach und verstärkte den Wunsch.
"Sie haben ja gerade den Zugang zum Sonnendeck freigegeben!" erklärte er dazu laut.
"Na, wenn das so ist..." Fast gleichzeitig wandten sich die beiden Männer der Tür zu.
Hagen bewegte sich nicht, aber ein Grinsen zog seine Lippen in die Breite.
Ohne weiter an ihre eigentliche Aufgabe zu denken, verließen die beiden Männer die Kabine und strebten dem Sonnendeck entgegen.
Im Augenblick gab es für sie nichts wichtigeres!Kaum waren die beiden Wachmänner aus der Kabine verschwunden, da richtete sich Hagen auf und klemmte sich Milani unter den Arm.
"Dann wollen wir mal rasch verschwinden!" flüsterte Hagen der Katze zu, die ihm mit einem Maunzer antwortete.
Auf dem Korridor blickte er sich schnell nach beiden Richtungen um und huschte dann in die entgegengesetzte Richtung der Treppe. -
Gibst noch nen Tipp dazu, Samitoiri?