Tag 1 – 18:45 Uhr - Vor dem Verwaltungsgebäude der Akademie
Pünktlich trat die erste Gruppe ihre Führung über das Gelände an. Durch die Fahnen waren die einzelnen Gruppen deutlich voneinander zu unterscheiden.
Nachdem das Verwaltungsgebäude den Meisten bereits bekannt war, wurde dazu nur ergänzt, dass sich in den oberen Stockwerken die Verwaltung für die Insel untergebracht war. Die Schüler würden damit kaum in Berührung kommen.
An dem ersten Wohnheim vorbei führte der Weg zwischen den beiden Wohnblocks hindurch. Hinter den Fenstern des anderen Wohnheims waren die Mahler zu sehen, die noch mit den Malerarbeiten beschäftigt waren.
Vor der Gruppe erstreckte sich ein Gelände mit verschiedenen Trainingsparcours, das den Neuankömmlingen als Freigelände vorgestellt wurde. Im Hintergrund war dabei auch eine Felswand zu sehen, die offenbar zu Kletterzwecken vorbereitet worden war.
Die Führung ging über das Gelände weiter, so dass sie an der Schießanlage und dem Haus der Rektorin vorbei wieder in Richtung Platz gelangten. Das Gebäude hier am anderen Ende des Platzes erwies sich als das Schulgebäude, in dem die Klassenräume und alle anderen für den Schulbetrieb notwendigen Räumlichkeiten untergebracht waren.
Dahinter, etwas zurückgesetzt, lag das Wohnheim für die Lehrer und Ausbilder.
Die riesige Kuppel, die allen bereits beim ersten Anblick der Insel vom Schiff aus ins Auge gefallen war, wurde als Simulationskuppel vorgestellt. Hier konnten die Umgebungsvariablen wie Licht, Klima und Umgebung künstlich beeinflusst werden.
Die meisten Schüler nickten nur, ohne die wirkliche Bedeutung hinter den Worten zu begreifen. Der Zugang zu dieser Kuppel war über breite Doppeltüren, die aber alle geschlossen waren.
Von dem Weg zur Kuppel zweigte ein kleiner Trampelpfad ab, dessen Steinplatten wohl schon sehr viel länger als die Gebäude auf dieser Insel existierten. Das dieser zu einer heißen Quelle mit Badehaus führte, war für die Schülerinnen und Schüler viel interessanter, als die technischen Erklärungen zu der Kuppel.
Gegenüber dem belegten Wohnheim lag das Krankenhaus an dem großen Platz. Das es sich dabei um ein eigenes Gebäude handelte, und nicht um einige Krankenzimmer im Schulgebäude, ließ die Befürchtungen über die Gründe ihres Hierseins bei einigen Schülern gleich wieder dunkler erscheinen. Einige tuschelten aufgeregt miteinander, während andere schweigend an dem Gebäude empor blickten.
Sie verließen den Bereich des Großen Platzes und gingen die Straße zum Anleger hinunter. Dort befanden sich weitere Gebäude, wie sie bei der Anfahrt mit den Bussen bereits gemerkt hatten. Der große Sportplatz erstreckte sich zu ihrer Linken. Auf der einen Seite hatte er den bekannten Anblick eines Baseballkäfigs, in der Mitte befanden sich die Laufbahnen und am anderen Ende gab es zwei Tennisplätze. Eine Gerätehalle befand sich ein kleines Stück des Weges die Straße entlang.
Die Glasfront des Gebäudes an der Straße zum Anleger war der Blick- und Interessenmagnet.
Als Funhouse vorgestellt erfuhren die Neuankömmlinge, dass sich darin eine Patchinko-Halle nebst Spielautomaten befand. Zusätzlich gab es andere Betätigungsmöglichkeiten zum Freizeitvertreib, wie z.B. Tischtennis.
Die anderen Gebäude, die als Zentrallager und Außenlager vorgestellt wurden, fanden danach kaum noch Beachtung. Die letzten beiden Gebäude unten beim Anleger als Unterkünfte der Sicherheitsleute und Lagerräume interessierte kaum noch jemand. Eigentlich warteten alle darauf, dass die Führung beendet wurde, um sich das Funhouse richtig ansehen zu können.
Nach einer letzten Erinnerung an die Ruhezeit wurden sie dann auch entlassen.