Als Kohana den Raum verließ sah Kasumi ihre Chance. Blitzschnell wirbelte sie mit der Hand die Blätter auf dem Schreibtisch auf, sprang auf und lief zur Tür. Sie musste den Jungen, der dahinter stand zur Seite schubsen um zu Kohana zu gelangen. Zum glück waren die beiden Vampire nicht mehr zu sehen.
"Hab ich dich!"
Sie verpasste Kohana eine Ohrfeige und versuchte sie am Arm mit sich zu zerren.
Beiträge von renpicar
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Widerwillig ließ Kasumi sich alles erklären. Sie wollte nicht riskiren, dass dieser kranke Rektor ihr diese Organisation auf den Hals hetzte.
'Irgendwie muss ich es schaffen sie hier raus zu bekommen...Ich bezahl für dieses Gör dch nicht die Schule...'
Nebenbei ließ sie immer mal wieder ein 'mhm' erklingen. Jetzt musste sie nur noch auf den richtigen Moment zur Flucht warten. -
Bowser pwned Klemptner
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Kasumi ging ein paar Schritte zurück, doch wand den Blcik nicht von den beiden Vampiren ab, die sich vor der Tür aufgebaut hatten.
"Sie..Sie haben Vampire hier? Was ist das für eine kranke Schule?!"
Langsam ließ der Schockzustand nach und sie kam wieder zur vernunft.
'Dieser verdammte....Aber na gut...soll Kohana doch hier bleiben..wenn es hier Vampire gibt wird sie eh nicht mehr lange zu leben haben...'
Sie seufzte.
"Gut, ich werde Kohana hier lassen...Könnten wir die Formalitäten klären? Ich möchte nicht länger in diesem Irrenhaus bleiben." -
Sie versuchte immernoch das Ruder herumzureißen, aber ein histerisches kichern schlich soch langsam in ihre Stimme.
"I..Ich habe keine Ahnung wovon sie sprechen....Komm Kohana wir gehen lieber."
Sie packte Kohana am Arm und versuchte sie aus dem Büro zu bugsieren.
"Sie sind verrückt, verrückt sind sie!" -
Kasumi tätschelte beschwichtigend Kohanas Schulter.
"Vampire? Was für ein ausgemachter Blödsinn! Soetwas gibt es doch gar nicht. Meine Gä..."
Beinahe hätte sie von sich angefangen. Schnell stand sie auf um von sich abzulenken.
"Wie dem auch sei, ich habe noch Termine und würde Kohana jetzt gerne mitnehmen. Sie braucht etwas Ruhe." -
Kasumi setzte sich auf einen Stuhl vor dem großen Schreibtisch und blickte ernst drein.
Die Art des Direktors machte sie selbstsicher. 'Es wird einfach sein ihn zu überzeugen...'
"Nein, tut mir leid ich habe keine Ahnung. Was Kohana angeht...naja, sie war schon immer etwas anders gewesen...Manchmal bildet sie sich Dinge ein, die gar nicht da sind. Aber ich liebe sie trotzdem wie eine eigene Tochter und ich bin ihnen sehr dankbar, dass sie sie hier behalten haben. Ich freue mich sie unbeschadet wieder mit nach Hause nehmen zu können."
Sie warf Kohana einen Blick zu. -
Der Wachmann kam wieder und ließ Kasumi hinein.
"Direktor Kurosu erwartet sie. Mein Kollege wird sie in sien Büro bringen."
"Sehr schön, vielen Dank."
Ein zweiter Mann kam auf sie zu und bedeutete ihr, ihm zu folgen.Kurze Zeit später kamen die beiden an der Bürotür an und der zweite Wachmann klopfte. Nachdem auf der anderen Seite ein 'Herein!' erklang öffnete er die Tür, nickte Kasumi noch zu und verschwad dann wieder.
Kasumi trat ein und schloss die Tür hinter sich.
"Guten Morgen Direktor Kurosu. Mein Name ist...."
Jetzt entdeckte sie Kohana, die still auf einem Stuhl saß und umarmte sie voll gespielter Sorge.
"Ohhh, Kohana! Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht! Warum machst du nur sowas?"
Jetzt wandte sie sich wieder dem Rektor zu.
"Verzeihen sie..Mein Name ist Kasumi Saito und Kohana ist meine Nichte." -
06:55 Uhr ~ In der nähe der Akademie
Kasumi Saito ging Stocksauer den Gehweg an der Akaemiemauer hinunter. Das Klackern ihrer dunkelroten High-Heels unterstrich ihren energischen Gang noch zusätzlich.
'Diese inkompetenten Vampire....Alles muss man selber machen...'
Mittlerweile war sie am Eingangstor angekommen. Kurz richtete sie noch ihren Beigen Mantel und ein zuckersüßes Lächeln umspielte jetzt ihren dunkelrot geschminkten Mund. Sie schritt dicht ans Tor und lächelte den Wachmann an.
"Name und Anliegen?"
"Guten Morgen, mein Name ist Kasumi Saito und ich würde gerne den Direktor sprechen. Ich habe die Vermutung, dass meine Nichte, sie ist von Zuhause weggelaufen, sich hier aufhält. Ich mache mir wirklich Sorgen um sie, da sie ein wenig...naja...anders ist."
Der Wachmann gab ihr zu verstehen, dass sie warten sollte und ging in das kleine Häuschen, das sich hinter dem Tor befand. -
Sakura blieb auf der stelle stehen, als sie eine fremde Aura warnahm. Diese gehörte zwar einem Vampir, allerdings schien er nicht zu der ziwilisierten Sorte zu gehören.
'Level E...'
Sie stand in der Mitte der Brücke, die zum Mondwohnheim führte. An ihren Seiten war Wasser und vor und hinter ihr nur Stein. Ihre Kräfte würde sie hier nicht einsetzten können. Er war nur noch einige Meter entfehrnt und das Prassel des Regens auf dem Wasser überdeckte die meisten Geräusche. Doch Sakura war wegen ihrer hellen Kleidung selbst unter diese Umstände gut zu sehen. Der Level E blieb direkt vor ihr stehen und schaute sie verwirrt an. Die ganze Zeit über hatte sie starr geradeaus geschaut, doch jetzt blickte sie ihm direkt in die Augen und setzte ihr süßestes Lächeln auf.
"Hallo Onkel, hast du dich verlaufen? Leute wie du dürfen hier gar nicht hin."
Er beugte sich jetzt weit zu ihr runter und starrte sie mit einem bösen, aber auch gleichzeitig irren Blick an.
"Geh mal lieber ins Bett kleine Göre, ich suche nur jemanden."
Das 'Göre' konnte Sakura nicht auf sich sitzen lassen.
"Onkel? Ich mag dich nicht!"
Er war so nah an ihr dran, dass sie ihm ohne weiteres eine Kopfnuss verpassen konnte. Der Level E war zwar nicht verletzt, aber kurz verwirrt, sodass Sakura ein wenig Abstand gewinnen.
"Du kleine...aaaaarg!"
Er rannte auf sie zu. Genau im richtigen Moment sprang sie hoch und landete auf seinen Schultern.
"Auch wenn ich kleiner bin als du, ich bin stärker."
Er konnte gar nicht so schnell reagieren, wie Sakura ihre Hände an seinen Kopf legte und ruckartig drehte. Ein lautes Knacken war zu hören und der Level E stöhnte laut auf, bevor er zu Staub zerfiel. Sakura landete elegant auf den Füssen und wischte ihre Hände sauber. Kurz trat sie nach dem Staub.
"Ich hab ihm gesagt er darf nicht hier sein."
Der Regen prasselte weiter, als währe nichts passiert und wusch den Staub weg. -
02:31 Uhr ~ Mondwohnheim [Sakura Ito]
Sakura hörte, wie die anderen vom Unterricht zurückgekehrten. Jetzt wo sie auf wohl niemaden mehr begegnen konnte beschloss sie noch einmal hinaus zu gehen. Der Regen hatte ein wenig nachgelassen und Sakuras weiße Schuhe erzeugten leise 'patsch' geräusche auf dem Weg.
'Warum hab ich sie nur gebissen? Ich bin so ein schlechter Vampir...'
Sie merkte gar nicht, dass sie immer weiter die Brücke hochging, in Richtung der Gabelung. -
"Alles klar."
Thoralf kam mit den Schutzbrillen und dem Gehörschutz zurück.
"Super, also dann. Komm Mai, ich zeig dir wie das geht."
"Okay."Gemeinsam gingen sie zum Schießstand. Dort setzten sie sich die Brillen und den Gehörschutz auf. Senri nahm Mai die Beretta aus der Hand und steckte das Magazin hinein. Er stellte sich hinter sie und sprach automatisch lauter.
"So, stell deinen linken Fuss nach vorne...gut so...und jetzt nimm sie in die linke Hand. Mit der rechten ziehst du den Schlitten zurück."
"Alles klar."
Mai folgte seinen Anweisungen genau.
"Gut, die Pistole ist ungesichert....Jetzt greife mit deiner rechten Hand um dein linkes Handgelenk...genau so...und jetzt noch zielen und abdrücken."
Mai kniff ein Auge zu und versuchte genau auf die Mitte der Zielscheibe zu zielen. Dann drückte sie ab.
Der Rückstoß war heftiger als sie dachte, währe Senri nicht hinter ihr gewesen, währe sie wohl gefallen. Ihr Ziel hatte sie jedenfalls meilenweit verfehlt."Mist..."
Doch Senri lachte nur.
"Das war dein erster Schuss, mach weiter mit ein bisschen Übung triffst du bestimmt."Also schoss sie weiter und nach nur drei weiteren Schüssen traf sie zum ersten Mal die Zielscheibe. Auch die folgende Schüsse trafen. Zwar nicht ins Schwarze, aber immerhin trafen sie.
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Senri legte eine Hand auf ihren Kopf.
"Wie siehts aus? Willst du sie ausprobieren?"
"Ja, gerne!...Aber hat der Schiessstand denn noch geöffnet?"
Ein breites Grinsen lag auf seinem Gesicht. Er strahlte immer so eine Fröhlichkeit aus, dass die, die ihn nicht kannten, nicht glauben konnten, dass er auch ein verantwortungsvoller und ernster Mensch sein konnte.
"Mach dir da mal keine Sorgen, ich hab uns schon angemeldet."
Gemeinsam gingen sie in Richtung des Schiessstandes.
"Wie gefällt dir die Schule bisher, Inoutu-chan?"
"Weißt du es nicht schon längst?"
Mai wusste, dass er spätestens während des Essens schon einmal in ihren Kopf geschaut hatte. Doch er schaute nur unschuldig drein.
"Nur weil ich Telepath bin heißt das noch lange nicht, dass ich den ganzen Tag in deinen Gedanken rumwühle."
Sie seufzte nur.
"Eigentlich gefällt es mir hier..ich habe schon einige Freunde gefunden und die meisten sind sehr nett."
"Das freut mich sehr...Oh, da sind wir ja schon."
Mitlerweile waren sie schon am Schiessstand angekommen. Sie gingen hinein und warteten am Thresen. -
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Sakura hiert Kohana noch eine Weile im Arm.
"Ist schon gut. Wein dich aus...das muss wirklich schrecklich gewesen sein."
Kurz schnellten ihre Gedanken zu ihren Eltern.
'Kohana hat viel schlimmeres durchgemacht, als ich...die ärmste...ich hoffe sie kann hier bleiben und muss nicht zurück...' -
Sakura legte besorgt eine Hand auf Kohanas Schulter.
"Keine Angst Kohana, du musst da nie wieder hin!"
Aus der Hand auf der Schulter wurde eine Umarmung.
"Und ich werde mich ab jetzt immer zurückhalten! Versprochen....keiner hier wird dir etwas tun und wenn es jemand versucht bekommt er es mit mir zu tun!"
Sie stämmte eine Faust in die Luft und setzte einen kämpferischen Blick auf. Auch wenn sie sehr klein war und schwächer als die anderen Vampire, waren ihre Ranken doch eine sehr effektive Waffe. -
Sakura kam ein paar Schritte näher und nahm zaghaft ihre Hand.
"Ja schon, aber manche Schwänzen oder bauen mist..so wie ich..und dürfen dann eine Zeit lang nicht. In der Nightclass ist das mit dem Unterricht ein wenig lockerer als bei der Dayclass."
Sie waren jetzt fast schon wieder unten. -
Sakura sah Kohana noch hinterher, doch als sie das leise Klicken der Tür hörte sprang sie auf und riss die Tür wieder auf und rannte zu Kohana.
"I...ich sollte dich noch runterbringen....was wenn noch jemand hier ist und dich riecht..."
Sie ging neben Kohana, hielt aber ein wenig abstand, nur zur Sicherheit.