Lily sah zu wie Alex den Getränkeautomaten aufbrach und nahm sich auch eine Dose. Eigentlich war das ja kriminell, aber jetzt, jetzt gab es keine Regeln mehr. Während sie einen Schluck trank, sah sie sich um. Tatsächlich fand sie das, was sie suchte. Kurz sah sie sich um und ging dann über die Straße um die kleine Plastikschale aufzuheben. Dann nahm sie Mineralwasser aus den Automaten, füllte die Schale damit und stellte sie Hi vor die Nase. Der fing glücklich an sie auszuschlabbern. Sie lehnte sich an die Wand und trank weiter.
“Was sollen wir jetzt machen? Ich glaube nicht, dass unsere Waffen noch lange weiterhelfen...”
Sie sah sich den Rock ihrer Uniform an. Natürlich, er war voller Blut, das Blut ihrer besten Freundin. Ein Schluck aus der Dose, einmal tief durchatmen. Jetzt könnte es tödlich sein sich an seine Vergangenheit zu klammern, diese Welt war nicht mehr die von früher und an den Gedanken musste sie sich gewöhnen wenn sie weiterleben wollte.
Hi stieß ihr mit seiner nassen Nase gegen das Bein und sie begann ihm am Kopf zu kraulen.
Beiträge von renpicar
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noch ein stückchen :3
"Hmmm, wie das duftet."
John sah mich vom Türrahmen her an. Rasiert und gewaschen erinnerte er mich wieder mehr an den John, den ich kannte. Ich beförderte das Steak auf einen Teller.
"Los setzt dich hin, tut mir leid, dass es nichts dazu gibt, allerdings hat mein letzter Besuch alles leer gemacht. Ich muss einkaufen gehen, wenn ich geschlafen hab...."
Er konnte nicht antworten, da noch während ich sprach angefangen hatte sich Fleisch in den Mund zu schaufeln und ich hatte das Gefühl, dass es ihm gar nichts ausmachte.
Ich wartete, bis er fertig war."Wie ist es dir in den letzten Jahren ergangen? War es die richtige Entscheidung Jäger zu werden?"
Er sah aus dem Fenster. Der Himmel hatte sich schon etwas aufgehellt, bald würde die Sonne aufgehen.
"Ja, das war es. Ich bin viel rumgekommen und die Bezahlung ist auch gar nicht mal so schlecht."
Ich hörte ihm gespannt zu. Er erzählte von den Städten in denen er gewesen war und den Monstern mit denen er es zu tun gehabt hatte. Es war wie früher, nur dass er die Geschichten jetzt aus erster Hand erzählte.
"Und wie bist du hier in Winchester gelandet? Wie hast du mich gefunden?"
Sein Blick hing immer noch am Fenster.
"Zufall, ich sollte diesen außer Kontrolle geratenen Vampir erledigen und heute Nacht hatte er dich zu seinem Snack erwählt."
"Hmpf, du hättest dir ruhig etwas cooleres und spektakuläreres ausdenken können.”
Er lächelte.
“Apropos spektakulär. Wie hast du es denn geschafft, Kontakt zu dem Alphaweibchen des örtliches Werwolfrudels zu knüpfen?”
Natürlich war es ihm nicht entgangen. Ich hätte nichts anderes von ihm erwartet.
“Du hast das Foto gesehen, nicht wahr?” Ich seufzte. “Wir sind befreundet, wer sie wirklich ist kam erst später heraus.
“Du kannst auch immer nur das Gute in den Menschen sehen nicht wahr"
Ich wich seinem Blick aus. Klar war es für ihn ein Tabu mit einem Werwolf befreundet zu sein, aber ich konnte doch selbst entscheiden mit wem ich mich einließ und mit wem nicht.
“Wirst du jetzt länger hier bleiben?”
“Weiß nicht, kommt darauf an, wann der nächste Auftrag reinkommt.”
Ich stieß mich von der Küchenzeile ab und klopfte John mit einer Hand auf die Schulter.
“Zeit fürs Bett Kleiner, sonst bin ich morgen auf der Arbeit nicht zu gebrauchen.”
Er stand auf und ging ins Wohnzimmer. Eine Decke und ein Kopfkissen lagen auf dem Sofa.
“Wenn du irgendwas brauchst sag einfach Bescheid. Du weißt ja wo ich bin.”
Er nickte. Wir wünschten uns eine gute Nacht und ich verschwand in mein Bett. -
Leider hat die Geschichte noch keinen Namen darum hab ich sie erstmal 2 genannt^^
"Alles ist vergänglich. Das Leben ist kurz, also sollte man darum kämpfen. Ich bin alt, ich kann nicht mehr kämpfen, aber du, du kannst es." sagte mein Großvater vor vielen Jahren zu mir. Kurz darauf stellte man bei ihm Krebs im Endstadium fest und noch im selben Jahr starb er.
Er hatte es gewusst, hatte schon vorher gewusst, dass er sterben würde und sich damit abgefunden. Nur ich nicht, ich konnte die Tatsache einfach nicht akzeptieren, dass der einzige Mensch, der mir jemals Halt und Zuversicht gegeben hatte, einfach so gestorben war. Meine Eltern starben, als ich noch sehr jung war, ich kannte ihre Gesichter nur von Fotos. Geschwister hatte ich nie gehabt. Mein Großvater war der Einzige aus meiner Familie gewesen, der noch lebte. Damals war ich noch zu jung gewesen, um alleine zu leben, also wurde ich von Heim zu Heim geschoben. Als ich dann endlich 18 wurde suchte ich mir einen Job. Ich verdiente nicht allzu viel, doch es war genug um eine kleine Wohnung zu finanzieren.
In den letzten 4 Jahren zog ich oft um, bis ich letztendlich hier in Winchester gelandet war.Neuer Ort, neuer Job. Natürlich würden viele meinen, dass eine 1,70m große Frau nicht nachts und vor allem alleine in einem 24 Stunden Shop arbeiten sollte, doch mir war das egal.
Auf den Rat meines zukünftigen Chefs hin machte ich einen Waffenschein. Man konnte ja nie wissen, wer da des nachts so aufkreuzt. Denn die Dunkelheit lockte die zwielichtigen Gestalten aus ihren Verstecken. Ich kaufte mir eine Smith&Wesson M37 und damit war auch das letzte Geld futsch, das ich noch von meinem Großvater hatte.Draußen war es schwül. Eine sternenklare Julinacht. Ich ließ mir von einem Ventilator kühlen Wind ins Gesicht pusten und war voll und ganz in ein Buch vertieft. Mittlerweile arbeitete ich schon seit einem guten dreiviertel Jahr hier.
Erschrocken sah ich auf, als plötzlich jemand vor den Tresen stand. Ich musste die Glocke an der Tür überhört haben. Schnell legte ich das Buch beiseite und setzte mein Geschäftslächeln auf.
“Kann ich ihnen behilflich sein?”
Er war groß, mindestens 1,90m, hatte lange schwarze Haare, sah gepflegt aus. Ich schätzte ihn auf Ende 20.
“Ja.” Seine Stimme war tief und klang eiskalt.
Er beugte sich zu mir herunter, sein Gesicht nur einige Zentimeter von meinem entfernt. Ich stolperte einen Schritt zurück und meine rechte Hand schloss sich um den Griff meiner Pistole. Der Kerl machte mir Angst und wenn es sein musste würde ich schießen. Ein Lächeln zeichnete sich jetzt auf seinen Lippen ab und er ging langsam um den Tresen herum. Seinen Blick wandte er nicht einmal von mir ab. Verdammt! Ich hätte mich wegen ein paar ruhiger Nächte nicht in Sicherheit wiegen sollen!
Ich zog die Waffe und zielte auf ihn.
“Ich.. Ich werde schießen!”
Er lachte leise. Warum mussten die gut aussehenden auch immer die Bekloppten sein? Ich hätte gleich misstrauisch sein müssen!
“Nein, das wirst du nicht.” Er sprach leise, aber bestimmt.
Er kam langsam auf mich zu und ich fing an darüber nachzudenken, ob es wirklich eine so gute Idee gewesen war, den erstbesten, freien Job anzunehmen. Seine große Hand legte sich um den Lauf meiner Pistole. Ein eiskalter Schauer nach dem anderen jagte über meinen Rücken. Er zog sie mir einfach so aus der Hand und schleuderte sie davon. Ich wollte mich bewegen, weglaufen, doch er hielt mein Handgelenk fest umklammert. Seine Augen hielten mich mit ihrem Blick gefangen. Sie waren grau und besaßen eine unglaubliche Tiefe, in der man sich verlieren konnte. Es war kalt geworden. Gänsehaut überzog meine nackten Arme und ich fing an zu zittern.
Eine seiner Hände schloss sich jetzt unerbittlich fest um meine Schulter und die andere strich meine langen, blonden Locken zur Seite. Dann drückte er meinen Kopf zurück um meinen Hals endgültig zu entblößen. Ich wusste ganz genau was er war!Plötzlich ging die Ladentür auf und der Kerl ließ mich auf der Stelle los.
Unsanft landete ich auf dem Boden. Ich konnte nicht sehen, was jetzt passierte, nur hören.
“Schlaf schön, Arschloch!” sagte eine Stimme von der Tür her.
Dem Mann entfuhr ein Knurren, doch dann war es still. Ein paar Sekunden verstrichen und dann zerfiel er zu Staub. Einfach so! Geschockt starrte ich auf den Haufen, der jetzt unweit von meinen Füßen lag. Staub, Kleider und ein Pfeil.Ich stützte mich mit einer Hand auf dem Tresen ab und zog mich daran hoch. In meinen 22 Lebensjahren hatte ich zwar schon eine Menge gesehen, doch dran gewöhnt hatte ich mich deswegen noch lange nicht!
Vor mir stand jetzt ein anderer Mann. Er hielt eine Armbrust in Händen und sah auch sonst ziemlich abenteuerlich aus. Er hatte zerzauste braune Haare, die von einem bescheuerten braunen Cowboyhut verdeckt wurden, ein Dreitagebart bedeckte seine kantige untere Gesichtshälfte und seine grünen Augen strahlten mich regelrecht an. Sie verrieten ihn, ich erkannte ihn sofort.
“Verdammt John, da sehen wir uns mal ein paar Jahre lang nicht und dann legst du so einen Auftritt hin? Wie siehst du überhaupt aus, bist du schon mal auf die Idee gekommen dich zu rasieren?”
Er zuckte mit den Schultern und lächelte. Das alte vertraute Lächeln war wohl das einzige, das sich nicht an diesem Kerl verändert hatte.Er war zwei Jahre älter als ich und ich hatte ihn damals in meinem letzten Heim kennen gelernt. Er war ein Jahr lang dort gewesen. Er hatte sich geweigert seinen eigenen Namen preiszugeben und wurde von da an nur noch John Doe genannt. Er war der lebende Max Mustermann. Ich war wohl der einzige Mensch gewesen, dem er vertraut hatte. Er hatte mir von Dingen erzählt die jeder andere für Schwachsinn halten würde, doch aus irgend einem Grund hatte ich ihm geglaubt. Ich hatte ihm geglaubt, dass es Lykanthropen und Vampire gab, Geister und Dämonen aus Gruselgeschichten. Ja, ich glaubte ihm. Er erzählte mir alles, nur über sich und sein vorheriges Leben schwieg er. Ich wusste nicht, woher er sein Wissen hatte, doch ich hatte beschlossen nicht nachzubohren. Wenn er es nicht von sich aus erzählen würde, würde er es nie tun. Dann ging er. Er sagte mir noch ich solle auf mich aufpassen und wir würden uns wieder sehen, doch wo und wann hatte keiner von uns beiden gewusst.
Er hob meine Smith&Wesson auf und hielt sie mit einem belustigten Gesichtsausdruck hoch.
“Ach, die kleine Tara versucht sich mit den kleinen Teilchen zu schützen? Komm schon du solltest es doch besser wissen!”
Ich zog einen Flunsch.
“Das war auch eher gegen menschliche Bedrohungen gedacht und nicht gegen so was.”
Ich wies mit dem Daumen auf den Haufen, der immer noch neben mir lag.
“Du solltest aber gegen alles geschützt sein.”
Da war er wieder, der große Bruder, der auf mich aufpasste. Ich lächelte mild. Er wusste ja nicht, dass ich normalerweise schon gegen die anderen Bedrohungen geschützt war. Kurz nachdem in diese Stadt gezogen war, traf ich auf Isabel. Wir freundeten uns an und verbrachten viel Zeit zusammen. Es war unausweichlich gewesen, dass ich ihr Geheimnis irgendwann entdeckte. Ich kannte die Anzeichen ja schon und musste sie nur noch deuten. Ihre Abwesenheit bei Vollmond ihre Vorliebe für besonders blutiges Steak. Es war gar nicht zu übersehen gewesen. Ich sprach sie darauf an und sie hatte sich so darüber gefreut, dass ich trotzdem keine Angst vor ihr hatte, dass sie mich gleich dem ganzen Rudel vorstellte. Es waren nette Menschen mit normalen Berufen und einem mehr oder weniger normalem Leben, bis auf die Sache mit der Lykanthropie. Isabel war zwar klein und zierlich, hatte es aber trotzdem zum Alphaweibchen gebracht. Auf ihren Befehl hin war nachts immer einer der Wölfe in meiner Nähe und sorgte dafür, dass mir nichts zustieß. Nur in dieser Nacht war ich schutzlos. Vollmond.“Du solltest mir lieber helfen das hier zu entsorgen bevor meine Schichtablösung kommt.”
Ich warf einen Blick auf die Uhr.
“Was in 5 Minuten ist... Los schnapp dir einen Besen!”
Er hörte auf mich. Ich sammelte die Kleidung auf und warf sie in einen Mülleimer, während er anfing den Staub auf ein Fegeblech zu befördern.
Sein Magen knurrte laut und ich kicherte.
“Sag mal wann hast du denn das letzte Mal was vernünftiges zwischen die Beißerchen bekommen?”
Wieder ein Schulterzucken.
“Weiß nicht genau, könnte schon ein paar Tage her sein...”
Ich starrte ihn entrüstet an. War er etwa tagelang unterwegs gewesen ohne etwas zu essen?
“So, das reicht! Du schläfst heute bei mir auf der Couch. Du wirst duschen, dich Rasieren und ich mach dir ein großes Steak!”
Tatsächlich hatte ich nämlich noch ein paar im Gefrierfach meines kleinen Kühlschrankes vorrätig. Er nickte nur. Zufrieden nahm ich meine Waffe, die er auf die Ladentheke gelegt hatte und steckte mein Buch in meine kleine Handtasche, die über der Lehne des Stuhles hing auf dem ich mich vor einigen Minuten noch gelümmelt hatte und nichts böses ahnte.
Meine Ablösung kam pünktlich und sah uns beide verwirrt an. Ich nickte dem kleinen dicken Mann kurz zu und bedeutete John hinauszugehen.
“Es ist schön dich wieder zu sehen...”
Er lächelte und breitete die Arme aus. Ich nahm die Einladung an und umarmte ihn. Er war ein guter Mensch, auch wenn er das andere nicht gerne sehen ließ.
“Du stinkst ganz fürchterlich.”Nach einem sehr kurzen Fußmarsch waren wir in meiner Wohnung angekommen. Vor mir brutzelte jetzt das versprochene Steak in der Pfanne und ich hörte das dumpfe Rauschen der Dusche. Ein Handtuch und frische Klamotten hatte ich ihm gleich in die Hand gedrückt. Ich hatte fast immer zusätzliche Kleidung im Haus, da ich den Wölfen als Dank half. Ich wusch denen, die es entweder nicht konnten oder keine Zeit dafür hatten die Wäsche und jedes Rudelmitglied konnte Jederzeit zum Essen vorbeikommen. so war ich eigentlich immer auf Besuch eingestellt. Wir halfen uns gegenseitig und auch wenn ich nicht zu ihnen gehörte akzeptierten sie mich als eine der ihren, sie beschützten mich.
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Sie sah den Fremden von oben bis unten genau an. Ein Tourist!
Eigentlich passte es ihr überhaupt nicht in den Kram sich mit einem Unbekannten einzulassen, das hatte ihr Vater ihr schon früh beigebracht, aber in extremen Situationen musste man manchmal alte Gewohnheiten ablegen. Trotzdem wollte sie ihm nicht ihren richtigen Namen sagen. Mit ernstem Blick in dem ein Hauch Angst lag streckte sie ihm die Hand entgegen.
“Ja das habe ich. Sie können mich Kori nennen. Mein kleiner Freund hier heißt Hi.”
Den Namen für den Hund hatte sie wegen seinem roten Fell gewählt und Kori war sie davor oft von ihrer Freundin genannt worden. Das lag daran, dass sie ein sehr misstrauischer Mensch war und anderen gegenüber oft ziemlich kalt war. -
Den Tennisschläger fest umklammert starrte sie auf den Zug, der in kürzester Zeit von einem Ort voller normaler Menschen zu einem Schlachtfeld geworden war.
Sie musste hier weg! Wenn sie jetzt weiter vor dem Zug herumstehen würde, würden diese Viecher sie ohne weiteres erwischen. Wie es wohl in der Stadt aussehen würde, waren da auch Zombies oder war das nur im Zug passiert? Mit einigen schnellen Schritten erreichte sie eine der Türen in der Lärmschutzwand, die den Zuglärm von den Anwohnern fern hielten, öffnete diese und huschte hindurch. Da auf dieser Seite der Abhang etwas steiler war, rutschte sie hinunter und lief dann einfach durch die Unterführung unter den Gleisen in Richtung der Häuser weiter.
Lily rannte die Straße entlang, sie wusste nicht wo sie genau war, aber das war ihr auch egal. Alles war wie leer gefegt, nur weiter hinten über der Stadt sah man Hubschrauber. Sie beschloss kurz eine Pause zu machen, da sie schon ziemlich außer Atem war und ihre Kräfte wohl noch brauchen würde. Sie setzte sich auf den Boden und sah sich wachsam um, während sie versuchte ihren Puls wieder auf ein normales Maß zu bringen.
Plötzlich hörte sie hinter sich ein Jaulen und als sie sich umdrehte sah sie einen Hund, der sich angstvoll in die Ecke seines Zwingers drückte. Ein Zombie lief immer wieder gegen die Gitter, es schien sich bei ihnen wirklich um die dumme Sorte zu handeln, das war schon mal gut zu wissen. Schnell sprang sie auf, sie wollte den Hund einfach nicht sich selbst überlassen.
“HEY! Gammelfresse komm hier rüber und lass den Hund in Ruhe!”
Sie sprang auf und ab und der Zombie drehte sich tatsächlich zu ihr um. Mit einer weiten Ausholbewegung schlug sie ihm gegen den Schädel und wieder ertönte ein lautes Knacken. Der Untote ging mit einem letzten Stöhnlaut zu Boden und blieb reglos liegen.Sie brauchte unbedingt eine neue Waffe, der Schläger würde nicht mehr lange mitmachen.
Schnell lief sie zum Zwinger und öffnete die Tür. Der Hund war ziemlich groß und hatte glänzendes rotes Fell. Lily hockte sich hin und lockte ihn und er kam tatsächlich.
“Komm Kleiner, wir hauen hier ab!”
Gemeinsam gingen sie die Straße entlang, der Hund blieb ihr auf den Fersen.
Irgendwann sah sie jemand anders auf der Straße. War das auch ein Zombie? Vielleicht nicht, dafür ging er zu normal. Sie musste es versuchen, ihr Gang wurde schneller.
“Hey, sie da! Warten sie!” rief sie auf Japanisch und auf Englisch, da er der Größe nach zu urteilen nicht unbedingt ein Einheimischer sein musste. -
Die Musik schallte laut aus ihren Kopfhörern, während sie aus dem Fenster schaute und mit ihrem Finger im Takt dazu auf ihr Bein tippte. Neben ihr schlief ihre beste Freundin und um sie herum quatschte spielte oder schlief der Rest ihrer Klasse. Sie kehrten gerade von einer Klassenfahrt zurück. Japanische Kultur in Form der Tempelanlagen rund um Kyoto und Nara. Die Lehrerin wies ein paar Jungen zurecht, die versuchten mit Tennisschlägern zu fechten, als plötzlich ein Schrei ertönte.
Lily sprang auf, als eine blutüberströmte Gestalt wankend aus der Toilette kam, jemand wollte ihr helfen, doch sie biss ihn. Sie biss einfach zu! Der Mann ging zu Boden, stand aber kurz darauf wieder auf und fiel jemand anderes an. Was war da los?! Warum griffen sich die Leute plötzlich alle nacheinander an, wie Zombies? Es gab doch gar keine Zombies! War das etwa die versteckte Kamera? Oder war das einer dieser Flashmobs, die in letzter Zeit sehr beliebt waren? Nein das konnte nicht sein, dafür sah es zu echt aus und viel zu blutig!Mittlerweile schlief niemand mehr, ihre Freundin und auch alle anderen quetschten sich schreiend und sich gegenseitig umrennend durch den viel zu schmalen Mittelgang. Nur Lily nicht, sie saß wie gelähmt auf ihrem Platz und starrte auf das Geschehen. Sie kam sich vor wie in einem schlechten Film, so etwas wie Zombies gab es doch gar nicht! Sie waren Fiktion und Hauptthema von irgendwelchen schlechten 08/15 Filmen! In der Realität hatten sie nichts zu suchen, rein gar nichts!
Die Notbremse wurde gezogen und die Leute in den Gängen wurden durch die Gegend geschleudert. Auch Lily wurde in ihrer Sitzreihe herumgeschleudert und rutschte in den Fußraum.
Sie war leise gewesen und die Viecher einfach an ihr vorbei geschlurft, immer der schreienden Masse nach. Auf den Sitzbänken gegenüber lag immer noch ein Tennisschläger. Vielleicht wäre es besser eine provisorische Waffe zu haben, jedenfalls wenn man überleben wollte.
Sie war aufgesprungen und wollte ihn gerade nehmen, als sie hinter sich etwas hörte. Erschrocken drehte sie sich um."Oh! Ayaka du lebst no...?" setzte sie erleichtert an, als sie ein bekanntes Gesicht sah.
Jetzt bemerkte sie die klaffende Wunde am Hals ihrer besten Freundin. Nein, nicht sie auch! Das war nicht mehr einer von den wenigen Menschen, der keine Vorurteile ihr gegenüber hatte, der ihre Freundin war, es war ein untotes Ding, das sie auch zu so etwas machen wollte. Wenn Lily in dieser Situation überleben wollte, musste sie sich gegen jedes Ding verteidigen.
“Es tut mir Leid… es ist zu deinem Besten!”
Sie holte mit dem Schläger aus und schlug Ayaka mit voller Wucht gegen den Kopf. Das Knacken des Schlägers übertönte das Geräusch der brechenden Knochen. Dann schlug sie ein Fenster mit dem Nothammer kaputt und schlüpfte ins Freie. -
Was war heute negativ:
Zu wenig Schlaf zu viel Schule.
Was war heute positiv:
...laut im laden horoskopbücher vorlesen udn sich todlachen
Was hast du heute gegessen:
drei astronauten pressobst bio was weiß ich riegel
ne halbe salamipizze
ein paar bisse von nem käsebrötchen
Welchen Anime hast du heute geschaut:
leider keinen
Erkenntnis des Tages:
ich liebe mein bett zu sehr
Fazit:
..öhhh esst euer obst? -
öhm falls du mich meinen solltest: nein ich bin kein emo und ich weiß leider auch nicht wo du das sehen könntest
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Name: Johnson
Vorname: Lily
Nickname: Kori
Alter: 17
Größe: 1,70 m
Haare: Dunkelbraun
Augen: Bläulich-violett
Geschichte: Sie wurde in Japan geboren und ist dort aufgewachsen. Ihre Eltern sind beide Amerikaner und mittlerweile wohnt sie mit ihnen in einer kleinen Wohnung in Tokio und geht dort auch zur Schule. Ihre Mutter ist Hausfrau und ihr Vater arbeitet für amerikanische Armee. Außerdem hat er ihr den Umgang mit Schusswaffen beigebracht. Am Tag des Vorfalls kam sie von einer Klassenfahrt nach Kyoto zurück.
Verhalten: Sie ist ziemlich hart im nehmen, hat aber auch ihre Schwachstellen. Sonst ist sie eigentlich ganz nett, wenn auch anfangs sehr misstrauisch und abweisend Fremden gegenüber. -
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Ich währe auch dafür :3 Hab zwar noch nie gecosst will aber auf jeden fall diesen Winter damit anfangen.
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da bitte musst aber drei minuten warten^^
ich wünsche mir etwas geschocktes :O
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Genau wie Haru machte Mai sich sofort auf den Weg zur Essensausgabe und füllte ihr Tablett ausnahmsweise mal. Dieser Morgen war aber auch anstrengender gewesen, als die vorherigen!
Sie achtete gar nicht auf die anderen, sondern ihre Blicke suchten nur ihren Bruder, der aber nirgendwo zu sehen war.
Gemeinsam setzten Haru und Mai sich an einen Tisch und begannen zu essen. -
Mai sah zu Haruka und stand ebenfalls auf. Erst nachdem die Rektorin es ausgesprochen hatte, wurde ihr klar was die vier da alle zusammen geleistet hatten!
"Ja, ich möchte frühstücken."
Wie zur bestätigung knurrte ihr Magen. -
Mai sah dem Lichtblitz nach, als er verschwand richtete sie ihren Blick auf die anderen. Sie brachte kein Wort heraus, aber die Frage stand ihr deutlich in das noch leicht geschockte Gesicht geschrieben. Doch damit war sie nicht alleine. Die drei hatten dieses U-Boot nicht einfach zerstört, sie hatten es komplett in die Luft gesprengt! Sowas hätte Mai sich noch nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorstellen können!
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Als Mai Hagens 'Nein!' hörte wusste sie, dass Haru nicht tun sollte, was auch immer sie grade vor hatte, als sie verschwand. Diese Leute mussten sehr gefährlich sein, wenn noch nicht einmal Hagen allein mit ihnen fertig wurde!
'Hagen, was ist los mit denen?' -
Mai hatte sich grade wieder aufgerichtet, als Hagens Stimme in ihrem Kopf ertönte. Die Batterien waren leer und Mai so aufgeladen, dass kleine Blitze von ganz alleine um sie herum zuckten. Auch Haru hatte das Gedankensignal empfangen und sah sie an.
Mai nickte und beide rannten zu Hagen, um ihm zu helfen. -
Was war heute negativ:
Spinne im Schuh gehabt beim Outdoortetris D: (anderes Wort für Holz packen)
Was war heute positiv:
Salat gemacht :3
Was hast du heute gegessen:
Salat und was vom Chinesen
Welchen Anime hast du heute geschaut:
Noch gar keinen D:
Erkenntnis des Tages:
Spinnen werden einfach nie sympatisch sein Q_Q
Fazit:
Nie wieder barfuss Outdoortetris spielen D: -
Gemeinsam bewegten sich die beiden Mädchen auf den hintersten Teil des U-Bootes zu. Im Maschienenraum sahen sie jeweils links und rechts neben dem Gitterrostgang große Motoren. Unter ihren Füssen befanden sich große Batterieblöcke. Das einfachste währe wohl die als erstes auszuschalten. Mai hockte sich hin und sah kurz zu Haruka hoch.
"Ich werde die Batterien ausschalten, dann müssten wir uns nur noch um die Motoren kümmern."
Sie legte ihre Hände auf einen der Blöcke und spürte gleich das vertraute Kribbeln, das sich durch ihren Körper zog. Dieses Gefühl genoss sie immer wieder und selbst in dieser Situation fühlte sie sich jetzt völlig entspannt.