Da ist die Erdbeere ![]()

Ich wünsche mir jemanden mit einer ausgefallenen Waffe ![]()
Beiträge von renpicar
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Erst wenn alles fertig ist :p
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Also ich hab mal ein bisschen rumgemalt und dann ist das irgendwie dabei rausgekommen xD
Sein Name ist Sky und sein Alter ist unbekannt, wird aber weit über die Tausend geschätzt.
Er ist ein Dämon und kann durch seine Tätowierungen Waffen, geschmiedet aus Höllenfeuer, aus dem Nichts erscheinen lassen. Er ist egoistisch und begeisterungsfähig wie ein Kind. Allerdings verliert er dieses Interesse auch genauso schnell. -
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07:23 ~ Gelände der Akademie ~ Vor dem Verwaltungsgebäude
Mai?
Mai blickte von ihrem Tee auf und suchte nach Senri, der in der Tür stand.
Kommst du bitte mal kurz raus? Ich muss mit dir reden.
Sie wusste sofort worüber er reden wollte. Aber sie konnte doch nicht!
Sie brachte ihre Tasse weg und ging zur Tür.
Senri, ich kann nicht!
Er legte eine Hand auf ihren Rücken und schob sie mehr oder weniger in ein leeres Büro.
"Doch kannst du."
Sie sah ihn erstaunt an.
Hör zu, du weißt, dass ich es nicht gut finde, dass du dich einfach so von den anderen entfernt hast, dir hätte sonst was passieren können!
Dass sie mit ihm darüber sprechen durfte war für sie eine riesengroße Erleichterung!
Tut mir Leid... Aber es ist ja alles gut gegangen! Niemandem von uns ist etwas passiert und das ist doch gut, oder etwa nicht?
Er lächelte leicht.
Natürlich ist es das, aber ihr hattet auch eine ganze Menge Glück! Trotzdem hättet ihr alle sterben können!
"Besser tot, als einer dieser freakigen Anhänger vom 'galaktischen Bruder'...."
Er warf ihr einen tadelnden Blick zu und sie verstummte ganz schnell. -
The Red Jumpsuit Apparatus - Face down
Das hats mir im moment angetan^^ -
So, hier mal was aus dem Buch: Zu Gast bei Freunden: Schimpfen und Fluchen in 114 Sprachen

onara atama = Furzkopf
kisama tama = König der Eseleier
kuso atama = Kackekopf
miihaa = blöde Ziege
kuma kuso =Bärenscheiße
kusokuare = Scheißefresser
onibaba = alte Hexe
deka = Bulle (Polizist)
hotaru = Glühwürmchen (Mann der nur auf dem Balkon rauchen darf)
busaiku = arschhässlich
senkato itay = Flachbrüstig (wörtlich: Bügelbrett)
momojiri = Pfirsicharsch
Kocha koi! = Komm her und lass dich in den Arsch treten!
Bukkoroshite yaru zo! = Ich werde dich zu Brei schlagen! -
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Soooo kann mal wieder nicht schlafen, also hab ich mal ein bisschen dran rumgeklöppelt.
Nr. 203 Version 1.1Ich weiß nicht wie ich hier her gekommen bin und ich weiß auch nicht, warum ich hier bin. Ich weiß nur, dass seit dem viel Zeit vergangen ist. Als ich hier ankam war ich noch kleiner als Rachel, doch jetzt überrage ich sie schon um einiges. Ich hatte sie immer Mama genannt, denn sie war von Anfang an da gewesen, jede Nacht kam sie mich besuchen. Sie war die einzige hier, die mit mir sprach und ich war froh darüber.
An den Tagesablauf hier war immer gleich. Wenn es dunkel wurde hat man uns geweckt, dann kamen zwei Männer, die mich in einen Raum brachten. Auf dem Weg dorthin kamen wir immer an vielen Türen vorbei. Dahinter waren andere, sie waren nicht wie Rachel oder die beiden Männer, ich konnte sie hören, sie riechen, sie spüren. Sie waren so wie ich.
Nachdem wir an genau 73 Türen vorbeigegangen waren gingen wir durch eine große Tür. Der Raum dahinter war groß und weiß und kalt.
Sie setzten mich dann auf einen Stuhl. Als nächstes würden sie mir eine kleine orangefarbene Tablette geben, die ich mit Wasser schlucken musste. Früher hatte ich angst vor dieser Tablette. Ich habe mich geweigert und mit allen Mitteln versucht die Männer von mir fern zu halten. Doch dann kamen nur noch mehr, die mich festgehalten haben und dann wurde mir die Tablette in den Mund gesteckt. Einmal, daran kann ich mich noch gut erinnern, da habe ich es geschafft einen von ihnen wegzuschubsen, allerdings habe ich ihn, seit sie ihn aus dem Raum getragen haben nie wieder gesehen. Nach diesem Tag haben sie dann immer gleich, wenn ich auf den Stuhl gesetzt wurde meine Hände und Füße daran festgemacht, damit ich mich nicht mehr bewegen konnte. Rachel war dann zu mir in den Raum gekommen, das tat sie selten, und hatte mir dann erklärt, dass die Tablette gut für mich sei und ich wirklich keine Angst haben sollte. Ich vertraute ihr, also habe ich auf sie gehört.
Wenn ich die Tablette geschluckt hatte, haben sie mir immer kleine weiße Kreise auf die Brust geklebt und mir eine Mütze aufgesetzt, aus der Kabel hinausschauten. Immer wenn sie mir diese Mütze aufgesetzt haben, hat es angefangen komisch an meinem Kopf zu kribbeln. Sie fragten mich dann immer ob ich etwas Spüren würde und früher hatte ich immer geantwortet, dass es in meinem Kopf wehtun würde irgendwann war der Schmerz dann nur noch ein leichtes kribbeln, das ich kaum noch wahrnahm.
Dann haben sie mich immer vom Stuhl losgemacht und mir die Mütze abgenommen. Ich sollte mich dann auf ein Laufband stellen und anfangen zu laufen. Manchmal dauerte es sehr lange und mir wurde ich hatte keine Lust mehr, doch ich musste auf sie hören, denn sonst würde Rachel böse auf mich werden.
Als sie dann fertig waren wurde ich zurück auf mein Zimmer gebracht, wo ich dann gespannt darauf wartete, dass Rachel mich besuchen kam. Sie stellte mir dann verschiedene Fragen. Manchmal über das was in dem weißen Raum passierte und manchmal fragte sie mich nur wie es mir ging.
Auch wenn ich ihr so gerne selbst ein paar fragen gestellt hätte, darüber, wer die anderen waren, von deren Existenz ich ja wusste, doch nie auch nur einen von ihnen gesehen hatte und über das was hinter meinem Fenster war, tat ich es nicht. Früher hatte sie mir noch ein paar Fragen beantwortet, doch jetzt tat sie es nicht mehr, vielleicht hatte ich zu viele gestellt.
Nach einiger Zeit ging sie und dann war ich alleine. Ich setzte mich dann auf mein Bett, lauschte den Selbstgesprächen von dem, der sich in dem Raum neben meinem Zimmer befand und wartete bis die Sonne aufging.
Auch wenn sie mich blendete und schmerzte war sie irgendwie wunderschön. Sie zeigte mir, dass es hinter den Zäunen noch mehr gab, mehr als nur diese kleine Welt in der ich hier lebte. Manchmal konnte ich sehen wie ein Vogel durch den Himmel flog und wünschte mir dann, ich könnte mir ihm tauschen. Der Vogel konnte überall hinfliegen, sogar zu den Bergen die ich in ferne sehen konnte. Die breite Straße, die an dem großen Zaun anfing, führte auch dorthin.
Ich hatte gesehen, was vor den Bergen war und Rachel hatte mir versprochen, dass ich auch irgendwann einmal sehen dürfte, was dahinter war, wenn ich immer auf sie hören würde."Kommen sie Dr. Jones? Der Neuzugang müsste jeden Moment eintreffen."
"Natürlich." Sie legte den Zettel zur Seite und folgte dem Mann im weißen Kittel zur Tür. "Vor drei Tagen hat man Nr. 203 abgeholt... Glauben Sie, dass sie mit ihr zurechtkommen?"
"Aber sicher doch Doktor, da müssen Sie sich gar keine Sorgen machen. Sie haben reife Arbeit bei ihr Geleistet, die Auftraggeber waren mehr als zufrieden."
Dr. Jones verschränkte die Arme.
"Es lag am Alter. Je später die Operation durchgeführt wird, desto schlechter kommen sie mit der Veränderung klar. Werden verrückt, bringen sich selbst um oder müssen gestoppt werden. Aber 203... Durch ihr Alter konnte ich dafür sorgen, dass sie auf mich hört, sie brauchte eine Bezugsperson und ich war da, das war das was und bei den vorherigen immer gefehlt hat, das Gehorchen. Sie war mein erster Erfolg, hat alle bisherigen Testergebnisse in den Schatten gestellt und war auch noch gehorsam."
Zustimmendes Nicken.
Gemeinsam schritten sie durch eine Tür, über der zeitgleich ein rotes Licht aufleuchtete. -
Ich drehte mich um und ging einen Schritt auf ihn zu, als mir plötzlich schwarz vor Augen wurde. Schwankend trat ich noch einen Schritt vorwärts und konnte mich grade noch so an der Tischkante festhalten. John war aufgesprungen und hielt mich an den Schultern fest. Seine eindringliche Stimme drang an mein Ohr.
"Tara! Hey, hörst du mich? Ist alles in Ordnung?!"
Ich kniff die Augen zusammen und ließ dieses widerliche Schwindelgefühl über mich ergehen. In letzter Zeit passierte das öfters, es fühlte sich an als währe man betrunken, aber nach eins, zwei Minuten verschwand es dann auch immer wieder.
"Ja, ... Alles ... Okay..."
Er zog meine Hände vom Tisch und drückte mich auf einen Stuhl. Langsam wurde es wieder besser und ich öffnete die Augen. Hätte ich gewusst, was ich zu Gesicht bekommen würde, dann hätte ich sie zu gelassen.
John sah anders aus, und es lag nicht daran, dass er zur Abwechslung seine Grummelmine mal gegen einen besorgten Gesichtsausdruck getauscht hatte. Nein, es war etwas anderes. Um ihn herum war etwas, irgendwie mausgrau, aber leuchtend. Plötzlich überkam mich ein drang, ich wollte es haben und ich wusste wie ich es bekommen würde! Es war einfach... wenn John sterben würde, dann würde ich es bekommen. Es war so simpel!
...Moment mal was denke ich denn da?!
Ich musste hier weg! Keine Minute länger würde ich es mit John in einem Raum aushalten und ich wusste noch nicht einmal warum, aber ich wusste, dass sonst etwas schlimmes passieren würde.
"Ich ... Ich muss das Vogelfutter hochbringen!" stieß ich hervor und verließ fluchtartig die Wohnung.
Draußen ließ ich mich auf eine Treppenstufe fallen und hielt mir den Kopf. Was war das gewesen? Warum wollte ich John töten, nur um an dieses etwas heranzukommen? Das war doch krank! Ich musste diesen Gedanken loswerden, also stand ich auf und ging zur Wohnung vom Mrs. Carter. Kräftig klopfte ich gegen ihre Tür. Nach einigen Augenblicken schwang sie auf.
"Ah, hallo Tara, du bist das. Hast du alles bekommen?"
Ich reichte ihr das Futter.
"Jap, alles da."
Ich brachte sogar ein Lächeln zustande, doch ihr Blick wurde besorgt.
"Ist irgendetwas Kindchen?"
"Ich... nein es ist nichts wirklich."
Sie hob eine Augenbraue.
"Ich glaube wir sollten uns mal drinnen unterhalten."
“Nein, ich habe leider keine Zeit. Ich... Hey! Ah! Nein, Moment was machen sie mit mir?!“
Plötzlich konnte ich mich nicht mehr bewegen und wurde in die Wohnung gezogen! Mrs. Carter ging vorweg und als ich drinnen war knallte die Tür hinter mir zu. Dann war ich wieder frei. Sofort drehte ich mich um und rüttelte an der Tür, doch sie ließ sich nicht öffnen!
“Versuchs erst gar nicht Kindchen, setzt dich in die Küche und dann reden wir. Möchtest du Tee?”
Bevor ich etwas entgegnen konnte war sie schon in die Küche gegangen.
Ihre Wohnung war zwar genauso aufgebaut wie meine, doch durch die ganzen antik wirkenden Möbel, sah es hier ganz anders aus. Das ewige trällern der Vögel tat sein übriges. Selbst wenn man den Bewohner dieser Wohnung nicht kannte wusste man einfach, dass es eine alte Frau war, die hier lebte.
Ich lief ihr hinterher.
“Wie haben sie das gemacht?!”
Sie winke ab und setzte einen Teekessel auf den Herd.
“Das war doch noch gar nichts. Glaub mir.”
Ich wusste nicht warum, aber ich hatte das Gefühl, dass sie nicht log und es ein großer Fehler sein würde sie zu unterschätzen. Jetzt hatte sie nämlich nichts mehr von dieser alten Frau, die ich gekannt zu haben glaubte. Sie wirkte nicht mehr klein und zerbrechlich, sondern strahlte Unerreichbarkeit aus, so als würde ihr niemals jemand etwas anhaben können. Wer war diese Frau nur wirklich und warum hatte ich nie etwas bemerkt?
“So Kindchen, du setzt dich jetzt da hin”, sie zeigte auf einen Stuhl, “und erzählst mir was dir grade eben passiert ist.”
Brav setzte ich mich und fing an zu erzählen. Von meinem ersten Schwindelanfall, bis hin zu dem, was heute passiert ist.
Sie hörte mir aufmerksam zu und nippte ab und an mal an ihrem Tee. Als ich fertig war sah ich sie erwartungsvoll an. Wie würde sie jetzt reagieren?
“... Wie ich es mir gedacht hatte. Es währe auch zu einfach gewesen, wenn du ein Mensch geblieben wärst.” -
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Es war erstaunlich was in der Vergangenheit alles passiert war und besonders, wie viel Harus Mutter damit zu tun gehabt hatte.
Sie schien wirklich eine bewundernswerte Frau zu sein, doch das konnte man wohl auch von vielen der Lehrern hier sagen, obwohl sie gar nichts über sie wusste.
Sie bogen um eine Ecke und Senri kam ihnen entgegen. Als er die Beiden erblickte beschleunigten sich seine Schritte.
"Mai, ich hab dich schon gesucht. Hallo Haruka." begrüßte er sie.
Er lächelte sie kurz an und wandte sich dann wieder seiner Schwester zu, wirklich erfreut sah er nicht aus.
"Sag mal, warum musstest du denn auch zur Rektorin?"
Mai hasste es Senri etwas zu verheimlichen, doch sie wusste nicht, ob sie es ihm erzählen durfte, also ließ sie es lieber bleiben.
"Ähm naja, ich... ich hab eben die Übung geschwänzt..."
Er hob eine Augenbraue und sah sie zweifelnd an. Natürlich merke er, dass irgendetwas war und das lag nicht nicht nur an seinen Fähigkeiten.
"Das ist alles?"
Mai nickte eifrig.
"Ja wirklich, das ist alles. Ähm, es tut mir Leid aber.. aber Haru und ich müssten dringend weiter. Also.. wir sehen uns dann später, bis dann."
Sie griff schnell Harus Handgelenk und zog sie an Senri vorbei. Hätte er sie länger so angeschaut, hätte sie wahrscheinlich doch noch drauf los geplappert. -
[Tori]
10:10 Uhr ~ Schultor der Cross AkademieTori bewegte sich langsam in Richtung Stadt. Sie hatte es nicht eilig, denn gleich beim ersten Versuch würde sie eh noch nichts brauchbares herausfinden.
Also schlenderte sie gemütlich die Straße entlang und ließ die Gedanken schweifen.
Welche Gründe es für diese Vorfälle beim Ball gab, woher diese ganzen Level E kamen und vor allem, was Kaname Kuran davon wusste.
Eine vertraute Stimme riss sie wieder aus ihren Gedanken.
"Hey, TOOOOORRIIII!!!"
Schwer atmend kam ihre Freundin Mai neben ihr zum Stehen. Sie war die Erste gewesen, mit der Tori sich hier angefreundet hatte und die Grundlage für diese Freundschaft war ein kleiner Streit gewesen.
"Geh doch nicht einfach in die Stadt ohne mir Bescheid zu sagen! Da suche ich dich und sehe wie du durchs Schultor gehst. Einfach so ohne irgendjemanden mitzunehmen, was ist denn nur los mit dir?"
Tori setzte ein Lächeln auf.
"Tut mir Leid, hatte ich ganz vergessen."
"Also hör mal, wie kannst du mich denn vergessen? Dafür musst du dir jetzt mit mir den neuen Liebesfilm im Kino angucken!"
Nach einem Liebesfilm stand ihr zwar gerade jetzt überhaupt nicht der Sinn, doch das wollte sie Mai auch nicht unbedingt auf die Nase binden. Also stimmte sie zu, vielleicht war eine Pause nach den Ereignissen auf dem Ball gar keine so schlechte Idee. -
Lily hatte sich Kleidung aus der Männerabteilung genommen, da sie in der Frauenabteilung viel zu lange hätte suchen müssen.
In kompletter grün-schwarzer Motorradmontur trat sie aus einer Umkleidekabine. Hi hatte sie ein schwarzes Halstuch umgebunden, aber nicht aus irgendeinem praktischen Grund, sie fand einfach, dass es süß aussah. Beim Eingang wartete Alex schon auf sie.
"Fertig."
Er nickte und gemeinsam gingen sie zurück zum Kitsune.
“Du sag mal, denkst du wir finden eine Bleibe für die Nacht? .....Ich glaube nicht, dass es so angenehm ist hier im Kitsune zu schlafen....” -
Ein wenig Schutzkleidung könnte wirklich nicht schaden! Wie gerufen sah man von weiten das Werbeschild eines Geschäftes, das Motorradzubehör verkaufte.
"Ich glaube, dass wir da was passendes finden könnten."
Leder war ja ziemlich bissfest und in Motorradkleidung konnte man sich ja trotzdem noch gut bewegen!
Langsam aber sicher erwies es sich als wirklich gute Entscheidung sich weiterhin gemeinsam mit Alex durchzukämpfen.
Er hielt vor dem Laden und sie stiegen aus. Es waren nicht viele Zombies in der Nähe, also konnten sie sich leise in das Geschäft begeben. -
Alex hatte recht, es war der richtige Moment um Robert anzurufen. Sie zog ihr Handy hervor und wählte schnell die Nummer. Während sie auf das Freizeichen wartete knabberte sie nervös an ihrem Daumennagel. Sie kam durch und ein erleichtertes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
"Hallo, hier ist Robert." ertönte nach dem dritten Tuten eine vertraute Stimme
Ihre Augen weiteten sich.
"Robert! Hier ist Lily..."
Sie hatte sich so gefreut, dass sie noch nicht einmal darauf geachtet hatte ihren Namen zu sagen, doch sie wurde unterbrochen.
"Ich bin gerade leider nicht zu erreichen, hinterlasst eine Nachricht nach dem Signalton."
Das Lächeln verschwand und sie steckte das Telefon wieder weg. Langsam wandte sie sich zu Alex.
"Er geht nicht ran...."
Sie fuhren gerade in die Richtung aus der sie anfangs gekommen waren. Tränen brannten ihr in den Augen, doch sie würde nicht weinen. Sie biss sich auf die Unterlippe und starrte durch die Windschutzscheibe. Nein, er lebte bestimmt noch, sie müsste es nur später noch einmal versuchen. Ja genau das war es! Er hatte nur viel zu tun und später würde er sicher ans Telefon gehen! Ihre Hand wanderte schon fast automatisch zu His Kopf. Er beruhigte sie irgendwie. -
Gemeinsam liefen sie in den Laderaum. Der Fuchs war noch gut befestigt, also mussten sie erst einmal die Zurrgurte lösen. Lily an einer Seite und Alex an der anderen.
Hi lief schwanzwedelnd hinter ihr hin und her, er schien verstanden zu haben, dass sie etwas hilfreiches entdeckt hatten. Die Gurte waren gelöst und Lily warf einen Blick ins innere.
Wie sie gedacht hatte, bis auf die Standartbewaffnung, war nichts besonderes zu sehen. -
Irgendwo mussten sie jetzt ein Fahrzeug finden!
Wie Alex ließ Lily ihren Blick umherschweifen und suchte nach einem brauchbaren fahrbaren Untersatz.
Die großen Panzer und Flugzeuge, die hier überall standen, fielen auf jeden Fall schon einmal weg! Es musste doch ein Fahrzeug zu finden sein, dass zwar groß war und einiges aushielt, aber trotzdem nicht zu viel Sprit fraß, immerhin waren sie hier auf einem Militärstützpunkt!
Als sie in einen Hangar blickte, sah sie ein amerikanisches Transportflugzeug. Von ihrem Vater wusste sie, dass die Amerikaner darin oft Radpanzer transportierten, die sie von den Deutschen bestellt hatten. Vielleicht hatten sie ja Glück und würden in dem einen Flieger finden.
"Ich glaube ich weiß, wo wir ein Fluchtfahrzeug finden könnten."
Sie zeigte auf das Flugzeug und wechselte auch gleich die Richtung. -
Alex packte Lilys Hand und sie stolperte überrascht hinter ihm her. Hauptsache jetzt war erst mal weg von den Zombies!
"Warum mussten die denn auch die Gebissenen ins Krankenhaus bringen?!"
Während die Drei zu dem Flugfeld rannten, ertönten hinter ihnen Schüsse und Schreie.
Die Waffe schlug ihr beim Laufen auf den Rücken und sie hielt den Gurt ein wenig fester. Langsam fing sie an sich zu fragen, wie lange es wohl noch so weiter gehen würde und was überhaupt der Auslöser für dieses wahr gewordene Fantasieprodukt war. -
Als Alex ein wieder zurück kam, sprang jetzt auch Lily auf und krallte sich ihre Waffen. Die Ärmel und Hosenbeine des Kombi hatte sie sorgfältig umgekrempelt, damit sie nicht im Weg waren.
"Ich glaube wir sollten hier schleunigst verschwinden!"
Sie zog sich die Weste über und brachte Hi dazu aufzustehen. Er schien zu merken, dass sie in Eile waren und hörte auch gleich auf sie.