Das ist Full Metal Panic :3
Beiträge von renpicar
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Day war aufgewacht, als Yukiko das Zimmer verließ. Eine Weile hatte sie dem Gespräch gelauscht und hatte sich nun dazu entschlossen, auch in den Schankraum zu gehen.
"Guten Morgen", sagte sie, als sie am Fuss der Treppe angekommen war. Sie strich sich durch die Haare und setzte sich auf einen Stuhl. -
[Tori Yamada]
12:10 Uhr ~ In der Stadt ~ Vor dem Kino
"War der Film nicht toll Tori? Der Hauptdarsteller sah soooo gut aus! Das war sooo romantisch als er dem Auto nach gelaufen ist! Ich will auch so einem Mann begegnen! Du nicht auch Tori?"
Tori ließ Mai reden und stimmte nur hier und da zu. Sie hatte noch nicht mal ansatzweise auf den Film geachtet. In ihrem Kopf herrschte zu viel Chaos. Der neue Auftrag, die Ereignisse des gestrigen Balls, das plötzliche Verschwinden Ryus. Es war zu viel um es einfach auszublenden wie sonst immer. Am meisten machte ihr die Sache mit Ryu zu schaffen. Wie konnte sie so dumm gewesen sein und denken, dass er vielleicht auch mögen könnte. Das einzige was sie verbunden hatte, war ihre Tätigkeit als Hunter und mehr nicht.
"Hey, alles in Ordnung Tori? Du wirkst so abwesend."
Schnell versuchte Tori wieder ein Lächeln in ihr Gesicht zu bringen.
"Ja ja, alles in Ordnung, wirklich."
Jetzt blieb Mai stehen.
"Veräppel mich nicht! Du hast doch irgendwas. War vielleicht was mit Ryu? Da ist doch was zwischen euch gelaufen!"
Ertappt.
Sie wusste, dass Mai nicht locker lassen würde, also erzählte sie ihr die Geschichte mit Ryu. Allerdings ließ sie den Part mit den Vampiren natürlich weg. Das war etwas, was sie Mai nie anvertrauen konnte und wollte. -
Vergangenheit
Gerade, als ich aus dem Bereich, in dem sich das Gepäckband befand hinausging, kam Onkel Domenico mir schon entgegen.
“Sofia! Wie groß du geworden bist und so hübsch, ganz die Mutter.”
Er umarmte mich und betrachtete mich dann von oben bis unten. Eine besondere Eigenschaft von Domenico war, dass er immer lächelte. Ich hatte ihn noch nie mit einem ernsten Gesicht gesehen.
“Hallo Onkel Domenico.”
Ich ließ mir den Koffer abnehmen und folgte ihm zum Parkplatz. Mein Blick wanderte über die Gesichter der Leute um uns herum, aber niemand schien uns zu beachten. Doch trotzdem fühlte ich mich schrecklich beobachtet. Schnell schloss ich dichter zu Domenico auf und glaubte zu hören, dass er kicherte. Das musste ich mir eingebildet haben. Gemeinsam gingen wir durch die Tiefgarage.
"Wie war dein Flug?"
"Ziemlich öde..."
Er schmunzelte.
"Na dann ist ja gut."
Was war denn los mit ihm? Gab es irgendeinen Witz den ich nicht kannte? Er schien ja alles ziemlich lustig zu finden.Als wir am Wagen ankamen nahm Domenicos Chauffeur ihm meinen Koffer ab und hievte ihn in den Kofferraum.
"Michael, das ist Sofia, meine Nichte. Sofia, das ist Michael Bovino mein Chauffeur, bester Freund und Berater."
"Freut mich sie kennen zu lernen."
Ich streckte ihm die Hand entgegen, er ergriff sie. Er hatte einen festen Händedruck, der nicht wirklich zu seiner Größe und seinem jungenhaften Gesicht passen wollte.
"Freut mich auch, aber sag doch du zu mir."
Ziemlich sympathisches Kerlchen. Er hielt mir die Tür auf und ich stieg ein. Dann ging er um den Wagen und hielt auch für Domenico die Tür. Dieser beugte sich kurz näher zu Michael.
"Irgendwelche Zwischenfälle?"
"Nichts, was nicht zu lösen wäre."
"Ausgezeichnet."
Michael grinste, schlug die Tür zu und setzte sich hinters Steuer und fuhr los.
Ich verstand nur noch Bahnhof, was sollte das? Ich meine, meine Familie war schon immer ein wenig... Merkwürdig gewesen, aber jetzt benahmen sich alle noch viel, viel merkwürdiger.
Irgendwann bemerkte ich, dass Domenico mich die ganze Zeit ansah. Irgendwie war er heute noch seltsamer als sonst und würde nur zu gerne wissen warum. Doch das hatte noch Zeit, erstmal waren andere Fragen wichtiger.
Die fahrt vom Flughafen, bis in die Stadt, in der Domenico wohnte dauerte lange und wir unterhielten uns über belanglose Dinge. Zum Beispiel, wie es meinen Eltern ging, ob ich schon aufgeregt war und so was. Doch irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und stellte die Frage, die mir schon die ganze Zeit auf der Zunge brannte.
"Du möchtest mich nicht zufällig mal darüber aufklären, warum ich eigentlich jetzt hier bin oder?"
"Nein noch nicht. Das hat noch Zeit."
Na toll. Geheimniskrämerei war etwas, was wohl jeder in meiner Familie liebte. Jeder außer mir, doch mehr als abwarten konnte ich auch nicht.
"Aber...."
Ich konnte nicht Weitersprechen. Ein Krachen. Mein Kopf stieß gegen etwas hartes. Schmerz. Etwas Warmes, was mein Gesicht hinunterlief. Dann wurde die Tür neben mir geöffnet und ich fiel auf die Straße. Ich war benommen, sah Füße, hörte undeutliche Stimmen. Laute Rufe. Waren das Schüsse? Dann tauchte ein Gesicht direkt vor meinem auf.
"Schlaf gut Prinzesschen."
Ein stechender Schmerz in meinem Arm und dann.... Stille. Der Schmerz verringerte sich zu einem dumpfen Pochen und es fühlte sich an, als hätte man mich in Watte gewickelt, ich hörte nichts, sah nichts, spürte nichts.
Als ich aufwachte, schmerzte mein Kopf tierisch. Stöhnend versuchte ich mich aufzurichten. Nach einigen Versuchen klappte es auch und ich konnte mich an eine Wand lehnen. Dann vernahm ich ein leises Lachen. Mein Kopf zuckte in die Richtung aus der es kam und ich sah einen Mann, der neben der Tür auf einem Stuhl saß.
"Ah, unsere Principessa ist also aufgewacht.”
„Wo bin ich? Und... wer sind sie?”
Er stand auf, ging langsam zu mir und hockte sich vor mich.
"Ich bin der, der entscheiden darf was wir mit dir machen."
Ein Klicken ertönte und ich spürte wie er mit dem Lauf einer Pistole langsam meine Kehle hinab fuhr und schließlich direkt über meinem Herzen stehen blieb.
"Ob ich dich hier und jetzt schnell töte oder meine Freunde da draußen noch ein wenig mit dir spielen lasse."
Ein bösartiges Grinsen zeichnete sich auf seinen Lippen ab und meine Augen weiteten sich.
"Töten?! Aber was habe ich ihnen denn getan? Welchen Grund habe ich ihnen gegeben mich töten zu wollen?!"Mein Atem ging flach und schnell. Panisch sah ich mich in dem Raum um. Ein Schreibtisch auf dem ein PC stand, einige Briefe und ein Brieföffner lagen. Allerdings würde er über den wahrscheinlich nur lachen. Bilder an der Wand, ein kleines Regal, auf dem etwas lag das wie ein Schwert aussah.
"Oh, noch hast du uns keinen Grund gegeben. Aber warum sollten wir warten bis es soweit ist, wenn wir dich jetzt schon aus dem Verkehr ziehen können?"
Ich spürte, wie er den Lauf der Pistole fester gegen meine Brust drückte, war aber zu panisch um ihm weiter zuzuhören. Mir blieb nichts anderes übrig, ich musste es versuchen.Mit einer Hand packte ich die Pistole, zog sie ihm aus der Hand und warf sie ans andere Ende des Raumes. Mit der anderen schlug ich ihm ins Gesicht. Benommen wich er ein wenig zurück und untersuchte seine Nase, aus der nicht wenig Blut herausschoss. Ich nutzte die Zeit um aufzustehen und wegzulaufen. Das war jedenfalls mein Plan, doch ich war immer noch leicht benebelt und wäre fast hingefallen. Dann schaffte ich es doch zum Regal zu gelangen und den Gegenstand, bei dem es sich tatsächlich um ein Schwert handelte aus der Scheide zu ziehen. Es war eines dieser japanischen Samuraischwerter. Mein Degen lag viel leichter in der Hand und ich musste das Schwert mit beiden Händen halten.
Mittlerweile war er wieder auf den Beinen und kam auf mich zu gestürmt. Seine Pistole schien er völlig vergessen zu haben, denn sie lag immer noch auf dem Boden.
Panisch ging ich ein paar Schritte zurück, bis ich mit meinem Rücken an das Regal stieß.
Ich konnte ihn doch nicht umbringen! Aber wenn ich es nicht tat würde er es tun, so viel stand fest.
Kurz bevor er bei mir angelangt war, tat ich es. Ich stieß zu. Es gab keinen Widerstand, ich sah nur, wie er erst die Waffe, die in seiner Brust steckte und dann mich anstarrte. Langsam färbte sich sein weißes Hemd um das Schwert herum rot. Mein Blick musste mindestens so geschockt gewesen sein wie seiner, als er wir ein nasser Sack hintenüber fiel. Langsam sank ich auf die Knie, weil ich so sehr anfing zu zittern, dass ich nicht mehr stehen konnte. Er lag reglos auf dem Boden und ich konnte nicht aufhören ihn anzustarren. Er war tot und es war meine Schuld gewesen. Ich wollte mich nur wehren, aber ihn töten? Nein, sicherlich nicht.
Von draußen waren Schüsse zu hören, doch ich kümmerte mich nicht darum. Ich kniete weiterhin nur zitternd auf dem Boden und starrte die Leiche an.
Irgendwie schien alles wie im Zeitraffer zu laufen, unwirklich, als würde ich das ganze nur beobachten. Die Tür wurde aufgerissen und jemand kam hinein. Ich wurde an den Schultern gepackt und geschüttelt.
"Sofia! Sofia rede mit mir! Bist du verletzt?"
Es war Domenico. Langsam sah ich zu ihm auf und schüttelte den Kopf.
"Ich.. Ich habe ihn... Er..."
Er unterbrach mich.
"Ich weiß Kleines, ich weiß. Komm wir gehen nach Hause, weg von hier, okay?"
Ich musste genickt haben, denn er zog mich auf die Beine und führte mich nach draußen. Alles wirkte, als würde ich es durch einen Schleier betrachten, vage nahm ich wahr, wie ich in ein Auto stieg und wie wir losfuhren. Es wirkte alles so, als würde ich mich in einem Traum befinden, aus dem ich gleich aufwachen würde. Zuhause, in meinem Bett, weit weg von allem Übel.Irgendwann während der Fahrt begann ich wieder klar zu denken und brach mein Schweigen.
"Ich habe ihn umgebracht... W.. Was passiert jetzt mit mir? Komme ich ins Gefängnis?"
Domenico schien sich ein Grinsen zu verkneifen. Wie konnte er nur in so einer ernsten Lage lachen?
"Keine Angst Sofia, du kommst nicht in Gefängnis. Der Erste ist immer am schwersten, das glaub mir mal.Ich erinnere mich noch an meinen, als wäre es erst gestern gewesen. Drei Tage lang habe ich keinen Bissen hinunter bekommen und dein Vater hat mich ausgelacht, weil ich geweint habe wie ein kleines Kind. Ich bin wirklich Stolz, dass du das so gut hinbekommen hast."
Verständnislos starrte ich ihn an.
"Der Erste? Domenico! Was ist hier los? Ich habe gerade einen Menschen getötet und du... Du sagt, du wärst stolz auf mich?!"
Er versuchte immer noch nicht zu lächeln.
"Tut mir leid. Das muss dich jetzt noch alles verwirren, aber ich werde dir alles noch früh genug erklären. Wenn wir zu Hause sind solltest du erstmal schlafen gehen und morgen früh sieht die Welt wieder ganz anders aus. Du wirst zu Schule gehen, neue Leute kennenlernen und sehen, dass alles so läuft wie es laufen soll. Ganz einfach."
Erst jetzt registrierte ich, dass es dämmerte, wie lange war ich dort gewesen und warum war niemand schon früher gekommen um mir zu Helfen?Irgendwann kamen wir an seinem Haus an, oder wohl eher Villa. Das altmodische, weiß verputzte Gebäude ragte mindestens drei Stockwerke hoch vor mir auf. An der einen Seite war ein Türmchen, an dem Wein hochrankte. In der Einfahrt standen einige Autos, Domenico hatte schon immer einen Fable dafür. Zu dem Eingang führte eine kleine Treppe, an deren Fuß zwei Säulen standen, die das Vordach und auch gleichzeitig einen Balkon mit verschnörkeltem, schwarzen Eisengeländer stützten.
Ich ging hinein und landete in einer großen, mit dunklem Holz vertäfelten Eingangshalle. Domenico ging an mir vorbei und breitete übertrieben die Arme aus.
“Na, wie gefällt dir mein Haus? Es ist größer als das in Italien nicht wahr? Fühl dich ganz wie Zuhause. Rebecca wird dir dein Zimmer zeigen, deine Sachen sind schon dort und ich habe noch ein bisschen was zu tun. Schlaf gut.”
Er ging und neben mir tauchte eine junge etwas dickliche Frau auf, die mich freundlich anlächelte.
“Hallo Sofia, ich bin Rebecca. Komm, wir gehen jetzt nach oben. Du hast heute viel mitgemacht.”
Ich nickte nur und folgte ihr zwei Treppen hinauf. Den Gang entlang, links abbiegen, dann noch mal rechts und letztendlich standen wir vor einer schweren Holztür. Sie öffnete sie und ich ging hinein.
“Gute Nacht Sofia.”
Die Tür schloss sich und ich war allein in dem Raum. Er war um einiges kleiner als der bei mir Zuhause. Ein großer Schminktisch, ein Schreibtisch mit einem gemütlich aussehenden Drehstuhl davor, ein großer Kleiderschrank und eine Couch mit passendem Kaffeetischchen befanden sich hier drinnen. Eine Tür ging zur Fensterseite hinaus und eine andere an einer anderen Wand. Ich öffnete die an der Fensterseite und fand dort ein großes halbrundes Bett vor. Es füllte fast den ganzen Raum aus und dem Wein, der an den kleinen Fenstern vorbeirankelte nach zu Urteilen musste ich mich in dem Türmchen befinden. Ich ging zurück zum Kleiderschrank, alle meine Klamotten hingen dort fein säuberlich aufgehängt. Ich pickte mir ein Nachthemd heraus, zog mich um und warf einen Blick durch die andere Tür. Hinter ihr befand sich ein Bad. Ich wusch mir das getrocknete Blut aus dem Gesicht und betastete die Wunde. Sie war gar nicht so groß wie sie sich anfühlte, sicher würde sie schnell verheilen und bis dahin konnte ich sie unter meinen Haaren verstecken. Ich putzte mir noch die Zähne und verwand dann im Turmzimmer, wo ich sofort einschlief.Es war circa halb eins als ich schweißgebadet aufwachte. Aufrecht saß ich in meinem Bett und starrte in die Dunkelheit. Es war ein Traum gewesen oder? Ich hatte nie jemanden umgebracht, ich hatte das nur geträumt. Nein, das gute zureden half auch nichts es war einfach passiert, ich hatte einen Menschen, einen lebenden, atmenden und vor allem noch relativ jungen Menschen einfach so das Leben genommen. Ich hätte es auch anders lösen können, ich weiß doch wie man jemanden außer Gefecht setzt, ohne ihn umzubringen, aber ich hab es nicht getan. Damit musste ich mich jetzt abfinden, je stärker ich mich da hineinsteigerte, desto schlimmer würde es für mich werden.
Ich stand auf und öffnete die Tür um in den größeren Teil meines Zimmers zu gelangen. Mein Hals war wie ausgedörrt, also schaltete ich das Licht an und sah mich nach etwas zu Trinken um, doch hier stand nichts. Ich beschloss runter zu gehen und die Küche zu suchen. Ich hätte auch etwas aus dem Wasserhahn in meinem kleinen Bad trinken können, aber ich suchte nach etwas Ablenkung.So trat ich hinaus auf den schwach beleuchteten Flur und ging ins Erdgeschoss. Der größte Teil davon wurde von der Eingangshalle, dem riesigen Wohn- und Esszimmer und dem Wintergarten, den man von der Einfahrt aus nicht sehen konnte, eingenommen. Ich ging davon aus, dass in der Nähe des Esszimmers auch die Küche sein musste, deshalb fing ich an verschiedene Türen zu öffnen.
Gerade als ich die dritte öffnen wollte, bisher hatte ich nur Büros vorgefunden, legte mir jemand seine Hand auf die Schulter. Erschrocken wirbelte ich herum und sah in das Gesicht von Michael.
"Na na na, kleine Lady. So spät noch wach und am herumschnüffeln?"
Das selbe hätte ich ihn auch fragen können, doch ich ließ es lieber.
"Nein, ich..."
Ich holte einmal tief Luft und ließ die Hände, die Automatisch in Abwehrhaltung hochgeschnellt waren, wieder sinken. Sonst war ich nie so schreckhaft gewesen!
"Ich suche nur die Küche. Ich bin grade aufgewacht und hatte furchtbaren Durst."
Er grinste mich an.
"Gut, dann komm mal mit."
Er ging voraus und ich folgte ihm. Wir gingen aus dem Raum hinaus und er öffnete eine Tür, hinter der sich ein recht kurzer, schmaler Gang befand. Am Ende des Ganges war noch eine Tür, die er ebenfalls öffnete und dahinter befand sich die Küche.
"So da hinten ist der Kühlschrank, da solltest du etwas zu Trinken finden und dann gehst du schnell wieder ins Bett, okay?"
Ich nickte und ging zum Kühlschrank. Er drehte sich um und ging.
"Gute Nacht Sofia."
"Gute Nacht."
Der Kühlschrank war riesig und nachdem ich ein wenig gesucht hatte, fand ich sogar mein Lieblingsgetränk.
Genüsslich leerte ich das Glas voller eiskalten Grapefruitsaft, stellte es auf die Spüle und machte mich wieder auf den Weg nach Oben. Überraschenderweise fand ich den Rückweg auf Anhieb. Als ich wieder im Bett lag, zog ich mir meine Decke über den Kopf und rollte mich zusammen. Irgendwann schlief ich wieder ein.Ein Klopfen an der Tür weckte mich. Ich setzte mich auf und sah auf die Digitaluhr, die auf dem kleinen Regalbrett, direkt neben mir stand. Es war 7 Uhr morgens.
"Ja?"
Auf der anderen Seite der Tür erklang Rebeccas hohe Stimme.
"Guten Morgen Sofia, es ist Zeit zum aufstehen. Deine Schultasche und die Uniform liegen auf der Couch und das Frühstück ist schon fertig.
"Okay, danke Rebecca."
Ich setzte mich ans Fußende des Bettes und rieb mir den Kopf. Wie sollte ich mich denn vorstellen? Hi, ich bin Sofia und habe gestern jemanden umgebracht, ich dachte ich komme deswegen ins Gefängnis, aber mein Onkel hat auch noch Witze darüber gemacht. Also scheint es okay zu sein, ich freue mich darauf mit euch in eine Klasse zu gehen?! Nein, ich musste mich zusammenreißen! Niemand wusste davon also warum machte ich mir Sorgen? Es gab keinen Grund.
Halbwegs entschlossen stand ich auf und ging ins Bad. Ich putzte mir die Zähne und wusch mich, die Wunde an meinem Kopf wurde perfekt von meinen Haaren verdeckt. Ein wenig zweifelnd blickte ich auf mein kleines Schminktäschchen. Sollte ich mich für den ersten Schultag schminken? Ich beschloss nur ein bisschen Mascara aufzutragen.
Ich wurde auf eine Privatschule geschickt, an der Uniformpflicht herrschte. Ich zog die Kombination aus weißer Bluse, schwarzen Rock und burgunderfarbenem Pullunder an und besah mich in dem großen Spiegel an der Schranktür. Seufzend nahm ich meine Tasche und ging nach unten.Auf dem Tisch im Esszimmer stand Frühstück, doch ich ging geradewegs in die Küche und füllte mir erneut ein Glas mit Grapefruitsaft.
"Oh, Sofia. Möchtest du gar nichts essen?"
Rebecca betrat grade ebenfalls die Küche und sah mich verwundert an. Ich schüttelte nur den Kopf und nahm einen weiteren Schluck aus meinem Glas. Jetzt kam auch Domenico herein.
"Guten Morgen Onkel Domenico."
"Kannst du mich nicht bitte einfach nur Domenico nennen? 'Onkel' klingt so alt!"
Ein bisschen musste ich lächeln, denn meiner Meinung nach konnte man ihn mit seinen 35 Jahren schon Alt nennen. Trotzdem nickte ich und er wirkte zufrieden.
"Michael wird dich zur Schule fahren und auch wieder abholen"
Er lächelte und legte mir eine Hand auf die Schulter.
“Mach dir keine Sorgen, wenn du von der Schule wiederkommst werde ich dir alles erklären.”
“Und warum nicht jetzt?”
“Weil es zu lange dauern würde und jetzt Abmarsch.”
Domenico verpasste mir einen kleinen Stoß und ich ging mit einem kurzen ’Ciao’ aus der Küche.
Einige Minuten später saß ich auf dem Beifahrersitz von einem der Autos die Domenico gehörten und sah auf die Straße. Neben mit tippte Michael mit seinem Zeigefinger im Takt der Musik, die halblaut aus dem Radio tröpfelte, auf das Lenkrad."Alexander von Klint, 17."
Der Junge neben mir starrte genervt vor sich hin und vergrub die Hände in seinen Hosentaschen. Er war gut einen Kopf größer als ich und ziemlich gut gebaut.
"Mein Name ist Sofia Albarella, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Italien."
Ich lächelte nervös. Alle Blicke schienen auf mir zu kleben.
"Gut, habt ihr irgendwelche Fragen an unsere zwei Neuankömmlinge?"
Sofort schnellte eine Hand in die Höhe. Das Mädchen, das zu der Hand gehörte hatte kurze, weiß-blonde Wuschelhaare und war sehr zierlich. Hätte sie längere Haare und würde vielleicht eines der Kleider tragen, die meine Mutter mir angezogen hatte, als ich noch kleiner war, würde sie glatt als Puppe durchgehen.
“Nora?”
Der Lehrer wies sie mit einer Handbewegung an aufzustehen. Nora sprang auf und öffnete ihren, sorgfältig mit pinken Lipgloss ausgemalten Mund.
“Wo seid ihr zwei denn vorher zur Schule gegangen?”
“Ähm, also ich, wurde immer Zuhause unterrichtet.”
Ich musste aufhören so nervös zu sein! Sie sahen mich nur an weil ich neu war und nicht weil sie irgendetwas wussten!
“Das geht niemanden was an.”
Da schien jemand richtig gute Laune zu haben, ein wunder, dass er nicht vor Sonnenschein platzte.
“Okay”, sagte der Lehrer gedehnt, “wenn ihr keine weiteren Fragen habt könnt ihr zwei euch einen Platz suchen.”
Alexander setzte sich alleine an einen Tisch am Fenster und ich wählte den freien Platz neben Nora.
“Hi, ich bin Nora. Sag mal kennst du den Griesgram da?”
Ich schüttelte den Kopf.
“Nein, aber freut mich dich kennen zu lernen, ich bin Sofia.”
“Hey! Nicht schwatzen! Ihr hattet die Chance Fragen zu stellen, den Rest könnt ihr auf die Pausen beschränken.”
Schnell wandten wir unsere Aufmerksamkeit wieder dem Lehrer zu.Der Schultag verging ziemlich schnell da Nora und ich und gut verstanden und sie es auch tatsächlich schaffte mich ein wenig abzulenken. Wir erzählten uns voneinander und mehr und mehr merkte ich, wie meine Nervosität weniger wurde. Natürlich verschwand sie nicht ganz, wie konnte sie auch? Aber ich fühlte mich auf jeden Fall ein wenig besser.
Nach dem Unterricht gingen wir gemeinsam hinaus und als ich das Auto erblickte, mit dem Michael mich diesen Morgen gefahren hatte, machte sich sofort wieder dieses flaue Gefühl in meinem Magen breit. Ich verabschiedete mich von Nora und stieg in das Auto.
Michael achtete gar nicht auf mich, denn sein Blick war auf etwas anderes fixiert. Ich folgte ihm und sah grade noch so, wie Alexander in einen schwarzen Wagen einstieg und die Tür zuknallte.
"Michael?"
Ruckartig wandte er seinen Blick zu mir.
"Oh, Sofia. Na, wie war dein erster Tag?"
Er legte einen Gang ein und fuhr los.
"Gut gut, die Leute aus meiner Klasse sind wirklich nett."
Ich entschloss mich nicht zu fragen, warum er diesen Wagen angestarrt hatte, denn ich hatte jetzt ganz andere Sorgen. Mit den Händen knetete ich den Griff meiner Tasche, die ich die ganze Zeit fest umklammert hielt.
"Alles okay?" Michael blickte zu mir hinüber.
"Jah", sagte ich gedehnt, "es ist alles in bester Ordnung."
Jetzt lächelte er.
"So aufgeregt? Keine Angst wir sind gleich da."
Ich schwieg und bearbeitete weiter meinen Taschengriff.Als wir wieder Zuhause waren wartete Rebecca schon vor der Haustür. Sie nahm mir meine Tasche ab und klopfte mir aufmunternd auf die Schulter.
"Dein Onkel wartet in seinem Arbeitszimmer im ersten Stock auf dich. Gleich die erste Tür links du kannst es gar nicht verfehlen."
Ich nickte nur und sprintete die Treppe hinauf. Vor der Tür verharrte ich kurz.
Dass meine Familie merkwürdig war wusste ich schon lange, dass sie auch noch ein Geheimnis hatte war mir zwar neu, aber irgendwie passte es doch. Doch ob ich dieses anscheinend ziemlich blutige Geheimnis wirklich lüften wollte wusste ich nicht so genau.
Ich atmete tief ein, nahm mich zusammen und klopfte.
"Herein!", ertönte Domenico Stimme von innen und ich öffnete langsam die Tür. Er saß an seinem Schreibtisch und sah ziemlich ernst aus. So kannte ich ihn gar nicht!
"Setzt dich doch."
Ich nahm platz und sah ihn erwartungsvoll an. Ich wusste wohl, dass das, was er mir jetzt erzählen würde mein Leben um einiges verändern würde, doch sein wir mal Ehrlich, wie viel verrückter konnte es jetzt noch werden, nachdem so darauf reagiert wurde, dass ich einen Menschen umgebracht hatte?
"Sofia, dass unsere Familie ein wenig anders ist weißt du ja sicher."
Natürlich wusste ich das. Nur weil ich, wie Nora es ausgedrückt hatte, in einem goldenen Käfig aufgewachsen war hieß das nicht, dass ich keine Filme und kein Internet hatte. Ich wusste wie andere Menschen leben und ich wusste auch, dass es nicht grade normal war, dass ich noch nicht mal wusste, was meine Eltern beruflich machten. Normalerweise waren solche Eltern dann immer Geheimagenten oder gehörten zur Mafia und so was.
Ich nickte.
"Naja, wir kümmern uns... wie soll ich das ausdrücken... ziemlich unkonventionell um Angelegenheiten von Leuten, die nicht möchten, dass irgendwas von dem was sie tun an die Öffentlichkeit gelangt."
Ich war mich nicht sicher, ob er grade wirklich versuchte zu umschreiben, dass unsere Familie eine Mafiaorganisation war oder ich da etwas falsch verstand. Also versuchte ich erstmal ruhig zu bleiben und vorsichtig nachzufragen.
"Also so was wie die Mafia, ja?"
Ein leichtes Schmunzeln zeichnete sich jetzt auf seinen Lippen ab.
"Ja so ähnlich kann man es sehen."
So ähnlich... Aha. Ich wollte ihn noch zu Ende erzählen lassen und dann vielleicht ausrasten. Das konnte er doch nicht ernst meinen!
„Wie du sicher gemerkt hast, haben wir allerdings auch Feinde, die uns gestern übrigens erspart haben, einen Test für dich zu organisieren.“
Okay, wo war die versteckte Kamera? Der wollte mich doch auf den Arm nehmen! Sie hatten daraus einen Test gemacht? Ich traute mich noch nicht einmal zu fragen, was denn passiert wäre wenn ich nicht bestanden hätte. Irgendwie konnte ich es mir schon ganz gut vorstellen.
"Du bist jetzt in dem Alter, in dem alle Nachfolger eingeführt werden. Dein Cousin Gino hat das schon vor zwei Jahren hinter sich gebracht. Allerdings setzten wir drei eher Hoffnung in dich als unsere Nachfolgerin.“ Mit 'uns dreien' musste er meinen Vater, Giuseppe und sich meinen. "Und nachdem, was du alleine gestern aus Reflex geleistet hast sind wir und ziemlich sicher, dass wir von dir nicht enttäuscht werden. Deine Eltern haben dich optimal vorbereitet und ich bin wirklich froh, dass ich dich zu Ende ausbilden darf."
Ich war perplex. Wenn ich das jetzt richtig verstanden hatte würde mir gar keine Wahl gelassen werden, um abzulehnen.
"Und was wäre, wenn ich das gar nicht wollen würde?", setzte ich vorsichtig an und schlagartig wurde Domenicos Blick wieder ernst.
"Es gibt kein 'Und was wäre, wenn'. Geh jetzt nach unten, du musst etwas essen." -
Gegenwart
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, wie selten man als berufstätige Frau zum Schreiben kommt. Daher habe ich mir angewöhnt mein Notizbuch immer bei mir zu haben, falls ich, wie gerade jetzt, zwischendurch ein wenig Zeit habe um jedenfalls ein paar Zeilen niederzuschreiben. Zurück zum Thema.
Diese 'Geschäftsmänner' damals hatten alle ein Auge auf mich gehabt, denn alleine wäre ich wahrscheinlich schon auf diesem Flug gestorben. Auf besagtem Sitzplatz Nummer B3 saß ein Mann der von der anderen Seite bestochen wurde und für sie als Spion in unserer Organisation arbeitete. Doch dank der guten Arbeit von unseren kompetenten Mitarbeitern passierte nach unserer Landung folgendes:
Einer der Männer packte unseren Freund vom Platz B3 am arm und brachte ihn unter einem Vorwand nach draußen. Dort wartete schon ein Wagen, mit dem er einige Kilometer weiter in eine verlassene Fabrik gefahren wurde. Als ihm klar wurde, dass sie ihn aus dem Verkehr ziehen wollten, war es allerdings schon zu spät um zu flüchten. Es war drei gegen einen, und alles nur zu meiner Sicherheit. Mittlerweile weiß ich, dass ich ihn auch damals ohne Probleme selbst hätte verschwinden lassen können. Doch unsere drei netten Mitarbeiter waren besser darin, eine Leiche unauffällig verschwinden zu lassen als ich und außerdem hatten sie noch etwas Spaß daran. Sie ließen ihn einen Revolver in den Mund nehmen und zwangen ihn dazu selbst abzudrücken. Es gab zwar eine riesige Sauerei, aber in einer verlassen Fabrik würde es eh nicht auffallen. Sie zerhackten ihn und ließen seine Überreste in einer Müllpresse auf der nahe gelegenen Müllhalde verschwinden. Somit war er Geschichte und die drei hatten ihre Arbeit erfolgreich erledigt.
So weit dazu. Übrigens die Zeit zum Schreiben habe ich grade gefunden, weil ich mich auf einem Motorboot befinde, dass mir eine der beiden Gestalten, die neben mir schwimmen, freundlicherweise geborgt hat. Die Füße der beiden habe ich höchstpersönlich, mit Hilfe einer wirklich außerordentlich stabilen Kette, mit einem Betonklotz verbunden . Dieser Klotz steht jetzt auf dem Grund des Meeres, doch leider lassen die, wohl etwas zu kurzen Ketten den beiden Jungs gerade mal so viel Bewegungsfreiraum, dass sie wenigstens ihre Gesichter aus dem Wasser strecken können. Noch, bald kommt ja auch die Flut und auf die warte ich grade. Mittlerweile macht es mir wirklich nichts mehr aus, sie zu töten, denn sie sind so wie so nichts weiter als Marionetten, opferbare Bauern in einem Schachspiel. Niemand trauert ihnen nach, sie haben ihr Leben schon mit Beginn dieser Arbeit beendet. Ziel dieses Spiels ist es doch, wie jeder weiß den König letztendlich Matt zu setzten. -
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Day überlegte kurz. Was würde das denn werden? So wie es aussah waren alle hier in der Lage sich zu verteidigen, aber wie stark waren sie denn wirklich?
"Tja, ich denke das müssen wir noch herausfinden..." -
Hi Murgy herzlich willkommen hier im afb :3
Ich hab auch niemanden im Freundeskreis der mit mir cossen würde aber wenn man auf cons geht lohnt es sich allemal
ausserdem kann man sich ja auch absprechen und auf cons dann gemeinsam cossen
macht bestimmt spaß 
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Day war erstaunt.
"Hm... was bin ich... ich glaub man kann mich als ausgerissene und gleichzeitig verstoßende Halb-Göttin bezeichnen."
Sie grinste.
"Ich hätte nicht erwartet, dass auch Menschen in unserem Grüppchen sind... Denkst du, dass du der einzige Mensch hier bist? Die anderen haben sich ja ziemlich bedeckt gehalten... Kann ich ihnen aber auch nicht verdenken." -
Nachdem die Beiden ein paar Räume angesehen hatten, machten sie es sich auf den ausrangierten Polstermöbeln in einem Gästezimmer gemütlich.
"Du sag mal.. was bist du eigentlich?"
Sie rollte sich auf die Seite und raffte eine Decke zu einem Kopfkissen zusammen. Es wurde langsam dunkler und sie musste sich anstrengen um Yukiko in dem schwummrigen Licht zu erkennen. Einfach fragen war die einfachste Möglichkeit um herauszufinden um was es sich bei den anderen Handelt. -
Day ging zu Yukiko und tippte ihr auf die Schulter.
"Hey, wollen wir uns vielleicht etwas gemütlicheres als den Fussboden hier suchen?"
Sie nickte mit dem Kopf zur morschen Treppe und lächelte. Es könnte sicher nicht schaden sich mit denen, die hier waren gut zu stellen und wenn man zu mistrauisch auftrat würde man eh keinen Spaß bei der Sache haben. -
Z-Day ~ 19:30 Uhr ~ Takatsu Bezirk ~ Das Haus am Fluss
Mittlerweile war Alex schon ziemlich lange oben gewesen, also beschloss Lily nach dem Rechten zu sehen.
"Risa? Ich gehe eben gucken, ob Alex mit Yui klarkommt. Er ist schon ziemlich lange da oben..."
Sie ging die Treppe hinauf und steuerte auf Yuis Zimmer zu. Es war sehr still und als sie die Tür öffnete, bestätigte sich ihr Verdacht.
Die Beiden waren zusammen eingeschlafen!
Sie überlegte erst Alex zu wecken, doch das hätte auch die kleine Yui geweckt und außerdem sahen die Beiden sehr süß aus, so wie sie da lagen. Leise schlich sie wieder die Treppe hinunter und ging wieder zu Risa ins Wohnzimmer.
"Sie schlafen, alle Beide wie die Murmeltiere", sagte sie grinsend. -
weitere überarbeitung jap jap jap
Vergangenheit
Ich ließ meine langen, hellbraunen Haare durch meine Finger gleiten und wandte mich wieder meinem Spiegelbild zu. Schnell betonte ich meine grünen Augen noch mit ein wenig Mascara und schlüpfte in mein Lieblings T-Shirt und einfache Jeans. Meine Mutter hatte es noch nie gemocht, wenn ich mich so anzog. Sie kaufte mir immer wieder schöne Kleider, Blusen und Röcke, doch sie waren einfach nicht mein Stil. Manchmal, selten, zog ich sie trotzdem an um meiner Mutter einen Gefallen zu tun. Mein Vater war da anders, ihm war es relativ egal was ich trug und meistens ließ er sich dann auch dazu überreden, mich Klamotten im Internet bestellen zu lassen, die mir auch gefielen. Allerdings war er dann in anderen Hinsichten wieder strenger als meine Mutter.
Zusammen mit den beiden und ein paar Angestellten lebte ich in einem großen Haus am Stadtrand von Ragusa.Ich ging hinunter ins Erdgeschoss und setzte mich an den Esstisch, auf dem nur ein einziger Platzt gedeckt war. Dort befanden sich gebratener Schinken und Rührei mit frischen Kräutern und ein Glas voller Grapefruitsaft. Normalerweise frühstückte ich immer gemeinsam mit meinen Eltern, doch es war Sonntag, mein Ausschlaftag und die Beiden waren schon längst fertig.
Am Freitag hatten sie mir eröffnet, dass sie in der nächsten Woche geschäftlich verreisen mussten. Ich wusste nicht genau, welchen Job meine Eltern hatten, doch ich hatte es schon lange aufgegeben nachzufragen, denn eine Antwort hätte ich eh nie erhalten. So verschieden sie auch waren, wenn es um ihre Arbeit ging waren sie sich immer einig.
In der Zeit, in der sie verreist waren sollte ich zu meinem Onkel Domenico ziehen. Er war der jüngere Bruder meines Vaters und vor einem Jahr nach Deutschland gezogen. Davor hatte er uns oft besucht und ich mochte ich ihn sehr gerne. An sich hätte ich nichts gegen diese ganze Sache einzuwenden gehabt, wäre da nicht noch der Tatsache gewesen, dass sie mich auf eine normale Schule schicken wollte. Davor hatte ich Angst. Mein Leben lang hatte ich hier gelebt, ich kannte niemanden in meinem Alter! Abgesehen von meinem Cousin Gino. Sein Vater war der ältere Bruder meines Vaters und seit dem Tod seiner Frau vor vier Jahren, hatte ich die Beiden nicht mehr gesehen. Ich wusste nur von Domenico, dass sich Gino hauptsächlich für Technik interessierte. Wie sollte ich es also schaffen unter fremden Menschen zurechtzukommen?
Ich hatte versucht mit meinen Eltern darüber zu reden, doch sie sagten nur, dass es notwendig wäre, dass ich auf eine Schule ginge und damit war für sie die Diskussion beendet. Für mich hieß das also folgen und nicht widersprechen.
Als ich aufgegessen hatte entschloss ich mich raus zu gehen, denn in Deutschland würde es kälter werden als hier an dem Mittelmeer und ich wollte wenigstens noch ein wenig das Wetter genießen.Ich ging in unsere Eingangshalle. Die großen Fenster fluteten die, mit Brokat Tapeten und Gemälden verzierten, Wände den ganzen Tag lang mit Sonnenlicht und selbst nachts, wenn der Mond hell genug schien war sie in sein weißes Licht getaucht. Früher, als ich noch jünger war, bin ich an Regentagen in ihr so lang Rollschuh gefahren bis jemand mich in mein Zimmer geschickt hatte. Meistens war das der Assistent meiner Mutter gewesen, denn er war der einzige, der etwas dagegen hatte. Er hatte dann immer sozusagen die Ersatzstandpauke abgeliefert, wenn meine Mutter arbeiten musste.
Selbst jetzt hielt ich mich noch gerne in der Eingangshalle auf. Manchmal saß ich stundenlang auf einer Fensterbank und las. Doch heute wollte ich zu meinem eigentlichen Zufluchtsort, dort wo ich wirklich nie gestört wurde. Sobald ich den Kiesweg, der von unserer Haustür zum Parkplatz führte verlassen hatte fing ich an zu rennen. Immer auf die Mauer zu, die unser Grundstück umgab und vor ungebetenen Gästen schützte. Ich folge ihrem Verlauf ein Stück, bis ich zu einer Baumgruppe kam. Vor seinem Tod war Opa Albarella so gut wie immer hier zu finden gewesen. Wenn man näher kam sah man, dass die Bäume exakt kreisförmig angeordnet waren und ein steinernes Schachbrett, mit zwei passenden Sitzen umringten. Damals hatte ich hier oft mit ihm gesessen und gespielt, doch irgendwann war er zu krank um hinauszugehen und wir spielten nur noch an seinem Bett.
Wenn ich jetzt herkomme, dann nur um auf einen Baum zu klettern und meinen Gedanken nachzugehen. Dieser Ort beruhigte mich und ich fühlte mich hier am wohlsten. Bis zum Mittagessen blieb ich dort.Als ich ins Esszimmer kam saß meine Mutter schon am Tisch und las etwas. Ihr war sehr wichtig, dass wir wenigstens das Mittagessen gemeinsam aßen, deshalb wusste ich, dass mein Vater auch bald dazukommen würde.
„Hallo Mutter“, sagte ich, währen ich mich auf den Stuhl ihr gegenüber setzte.
„Hallo Sofia, meine Süße.“ Als sie aufblickte und meine Kleidung sah verzog sie kurz das Gesicht, sagte aber nichts. So wie ich nicht mehr danach fragte, wie sie ihr Geld verdienten, so hatte sie es aufgegeben sich über meinen Kleidungsstil aufzuregen.
„Deine Koffer für morgen sind schon Gepackt“, sagte sie, wieder in ihre Lektüre vertieft, „wir müssen dann nur noch losfahren.“
Ich hob eine Augenbraue. „Wir?“
„Natürlich, du fliegst das erste Mal alleine, da werden dein Vater und ich es uns doch nicht entgehen lassen dich persönlich zum Flughafen zu bringen.“
Ich war ein wenig verwundert, freute mich jedoch. Allerdings machte ich mir Sorgen um den Inhalt meiner Koffer, denn irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass mir eine Menge Pastellfarben und Rüschen entgegenkommen würden, wenn ich nicht nochmal einen Blick in sie werfen würde.
Dann kam mein Vater hinein und wir begannen zu essen.Meine Eltern, Elodie und Giovanni hatten sich bei einem Fest, auf dem Anwesen der Familie meiner Mutter kennengelernt und sich sofort ineinander verliebt. Als Giovanni zurück nach Italien musste, wollte Elodie nicht in Frankreich verweilen und folgte ihm. Danach ging alles Knall auf Fall. Sie heirateten, setzten mich in die Welt und waren seit dem 18 Jahre lang ein glückliches Ehepaar.
Nach dem Essen ging ich im mein Zimmer um die Koffer zu inspizieren und wie erwartet fand ich nur Kleider vor, die meine Mutter ausgewählt hatte.
Ich seufzte genervt und fing an alles wieder in meinen Schrank zu hängen. Dann suchte ich meine normalen Klamotten zusammen und steckte sie in die Koffer. Nach kurzem Überlegen suchte ich mir noch ein paar möglichst schlichte Röcke, Kleider und Blusen raus und packte sie dazu. Man konnte ja nie wissen.Am nächsten Tag wurde ich schon früh geweckt. Ich hatte zwar ein paar Stunden geschlafen, doch es kam mir vor, als wären es grade mal fünf Minuten gewesen. Letzte Nacht hatte mich auf einmal die Aufregung übermannt und ich hatte stundenlang wach dagelegen und die Decke angestarrt.
Nachdem ich gefrühstückt und mich angezogen hatte fuhren meine Eltern und ich zum Flughafen. Nur wir drei, noch nicht mal ein Chauffeur war dabei.
Das meiste Gepäck war schon vorausgeschickt worden, nur der kleine Koffer mit meinen Kosmetikartikeln musste noch aufgegeben werden. Das machte mein Vater für mich, während meine Mutter und ich auf ihn warteten. Überall liefen beschäftigt aussehende Menschen herum. Es waren wirklich viele, die meisten davon trugen Anzüge oder Kostüme und zogen kleine schwarze Trolleys hinter sich her. Kaum Touristen waren zu sehen, was in Anbetracht der Jahreszeit auch nicht verwunderlich war, denn jetzt waren auch nirgendwo Ferien, so weit ich wusste.
Nachdem mein Vater wieder da war gingen wir zusammen zum Gate, wo wir und verabschieden mussten.
Meine Mutter zerquetschte mich fast mit ihrer Umarmung, während sich die Verabschiedung meines Vater sich nur auf ein Schulterklopfen beschränkte. Als ich die Sicherheitskontrollen durchlaufen hatte wurde auch schon mein Flug aufgerufen und ein paar Minuten später saß ich dann auch schon im Flieger nach Deutschland.
Das Flugzeug war nicht sehr voll und außer mir befanden sich dort ausschließlich Geschäftsmänner und Frauen in Schlips und Kragen.
Irgendwann fing der Mann schräg hinter mir an Selbstgespräche zu führen. Er murmelte irgendwas von wegen Sitzplatz B3 und dass er irgendwas gefunden hätte. Ich war zu müde um ihn weiter zu lauschen und schloss für einen Moment die Augen.
Als ich sie wieder öffnete befanden wir uns kurz vor dem Landeanflug.
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Hi Sai herzlich willkommen hier

Damit bist du ja jetzt die Jüngste hier
Du wirst hier bestimmt vieles finden was dir gefällt und in der Chatbox ist auch fast immer jemand da :3
Und wenn du irgendwelche Fragen hast dann einfach raus damit
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So ich bin mit den Überarbeitungen fertig und poste jetzt nochmal alles von Anfang an.
Gegenwart
Wenn ich auf die letzten zehn Jahre meines Lebens zurückblicke, dann erscheint es mir doch so, dass ich alles richtig gemacht habe. Teils habe ich die Regeln befolgt und teils habe ich selbstständig gehandelt. Zwar sind viele Dinge passiert die ich nur zu gerne verhindert hätte, doch jetzt ist das auch nicht mehr möglich.
Der Tod kommt immer schneller als man zu hoffen gewagt hat. Man muss sich einfach daran gewöhnen. Ein Kampf, eine Schießerei, der kleinste Auslöser, wenn niemand damit rechnet. Gevatter Tod begleitet dich in diesem Gewerbe auf Schritt und Tritt. Man kann nur sein bestes geben, um zu verhindern, dass man selbst sein Opfer wird. Seien Sie vorbereitet und Wachsam, denn schon im nächsten Zug können Sie Matt gesetzt werden.Am Anfang, da wäre ich am liebsten allem entflohen, doch mit der Zeit wurde mir immer klarer, dass ich meine Familie nicht in Stich lassen kann. Tradition ist Tradition und das, was wir tun ist zu wichtig, um es einfach so fallen zu lassen.
Sie kennen mich nicht und Sie kennen meine Familie nicht. Wir arbeiten in der Dunkelheit und doch würde ohne uns einiges ziemlich aus dem Ruder laufen.Hier schreibe ich nieder, was mir in den letzten zehn Jahren widerfahren ist und wie sehr es mein Leben doch verändert hat. Die Ereignisse werden so geschildert, wie sie geschehen sind und nicht anders. Sie werden im Folgenden also die pure Wahrheit zu lesen bekommen. Sie war nicht immer schön und wenn Sie etwas heiteres erwarten, dann hören Sie jetzt auf zu lesen und versuchen Sie es mit einer anderen Geschichte.
Für die die Weiterlesen möchte ich noch eine Warnung aussprechen. In den folgenden Zeilen werden Dinge stehen, die eigentlich niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollten und ich kann Ihnen nicht garantieren, dass Sie in vollkommener Sicherheit sind, nachdem sie diese Geschichte gelesen haben, denn man kann nie genau wissen, von wem man beobachtet wird. -
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Der Schultag verging ziemlich schnell da Nora und ich und gut verstanden und es auch tatsächlich schaffte mich ein wenig abzulenken. Wir erzählten uns voneinander und mehr und mehr merkte ich, wie meine Nervosität weniger wurde. Natürlich verschwand sie nicht ganz, wie konnte sie auch? Aber ich fühlte mich auf jeden Fall ein wenig besser.
Nach dem Unterricht gingen wir gemeinsam hinaus und als ich das Auto erblickte, mit dem Michael mich diesen Morgen gefahren hatte, machte sich sofort wieder dieses flaue Gefühl in meinem Magen breit. Ich verabschiedete mich von Nora und stieg in das Auto.
Michael achtete gar nicht auf mich, denn sein Blick war auf etwas anderes fixiert. Ich folgte ihm und sah grade noch so, wie Alexander in einen schwarzen Wagen einstieg und die Tür zuknallte.
"Michael?"
Ruckartig wandte er seinen Blick zu mir.
"Oh, Sofia. Wie war dein erster Tag?"
Er legte einen Gang ein und fuhr los.
"Gut gut, die Leute aus meiner Klasse sind wirklich nett."
Ich entschloss mich nicht zu fragen, warum er diesen Wagen angestarrt hatte, denn ich hatte jetzt ganz andere Sorgen. Mit den Händen knetete ich den Griff meiner Tasche, die ich die ganze Zeit fest umklammert hielt.
"Alles okay?" Michael blickte zu mir hinüber.
"Jah", sagte ich gedehnt, "es ist alles in bester Ordnung."
Jetzt lächelte er.
"So aufgeregt? Keine Angst wir sind gleich da."
Ich schwieg und bearbeitete weiter meinen Taschengriff.Als wir wieder Zuhause waren wartete Rebecca schon vor der Haustür. Sie nahm mir meine Tasche ab und klopfte mir aufmunternd auf die Schulter.
"Dein Onkel wartet in seinem Arbeitszimmer im ersten Stock auf dich. Gleich die erste Tür links du kannst es gar nicht verfehlen."
Ich nickte nur und sprintete die Treppe hinauf. Vor der Tür verharrte ich kurz.
Dass meine Familie merkwürdig war wusste ich schon lange, dass sie auch noch ein Geheimnis hatte war mir zwar neu, aber irgendwie passte es doch. Doch ob ich dieses anscheinend ziemlich blutige Geheimnis wirklich lüften wollte wusste ich nicht so genau.
Ich atmete tief ein, nahm mich zusammen und klopfte.
"Herein!", ertönte Domenicos Stimme von innen und ich öffnete langsam die Tür. Er saß an seinem Schreibtisch und sah ziemlich ernst aus. So kannte ich ihn gar nicht!
"Setzt dich doch."
Ich nahm platz und sah ihn erwartungsvoll an. Ich wusste wohl, dass das, was er mir jetzt erzählen würde mein Leben um einiges verändern würde, doch sein wir mal Ehrlich wie viel verrückter konnte es jetzt noch werden, nachdem so darauf reagiert wurde, dass ich einen Menschen umgebracht hatte.
"Sofia, dass unsere Familie ein wenig anders ist weißt du ja sicher."
Natürlich wusste ich das. Nur weil ich, wie Nora es ausgedrückt hatte, in einem goldenen Käfig aufgewachsen war hieß das nicht, dass ich keine Filme und kein Internet hatte. Ich wusste wie andere Menschen leben und ich wusste auch, dass es nicht grade normal war, dass ich noch nicht mal wusste, was meine Eltern beruflich machten. Normalerweise waren solche Eltern dann immer Geheimagenten oder gehörten zur Mafia und so was.
Ich nickte.
"Naja, wir kümmern uns... wie soll ich das ausdrücken... auf ziemlich unkonventionelle Weise um Angelegenheiten von Leuten, die nicht möchten, dass irgendwas von dem was sie tun an die Öffentlichkeit gelangt."
Ich war mich nicht sicher, ob er grade wirklich versuchte zu umschreiben, dass unsere Familie eine Mafiaorganisation war oder ich da etwas falsch verstand. Also versuchte ich erstmal ruhig zu bleiben und vorsichtig nachzufragen.
"Also so was wie die Mafia, ja?"
Ein leichtes schmunzeln zeichnete sich jetzt auf seinen Lippen ab.
"Ja so ähnlich kann man es sehen."
So ähnlich... Aha. Ich wollte ihn noch zu Ende erzählen lassen und dann vielleicht ausrasten. Das konnte er doch nicht ernst meinen!
"Du bist jetzt in dem Alter, in dem alle Nachfolger eingeführt werden. Dein Cousin Gino hat das schon vor zwei Jahren hinter sich gebracht. Allerdings setzten wir drei eher Hoffnung in dich als unsere Nachfolgerin", mir 'uns dreien' musste er meinen Vater, Giuseppe und sich meinen, "Und nachdem, was du alleine gestern aus Reflex geleistet hast sind wir und ziemlich sicher, dass wir von dir nicht enttäuscht werden. Deine Eltern haben dich optimal vorbereitet und ich bin wirklich froh, dass ich dich zu Ende ausbilden darf."
Ich war perplex. Wenn ich das jetzt richtig verstanden hatte würde mir gar keine Wahl gelassen werden, um abzulehnen.
"Und was währe, wenn ich das gar nicht wollen würde?", setzte ich vorsichtig an und schlagartig wurde Domenicos Blick wieder ernst.
"Es gibt kein 'Und was währe, wenn'. Geh jetzt nach unten, du musst Mittag essen."Gegenwart
Den Rest der Woche verbrachte ich dann damit zur Schule zu gehen und, unter dem Vorwand mit Domenicos Hund Hector spielen zu wollen, das Grundstück auszukundschaften.
Das was Domenico mir damals erzählt hatte, hatte mir noch ziemlich lange zu schaffen gemacht.
Also suchte ich nach blinden Punkten im Überwachungssystem. Ich wollte wenigstens die Möglichkeit haben unbemerkt verschwinden zu können, denn damals war ich mir noch nicht darüber bewusst, was alles passieren konnte, wenn ich mich nicht an Domenicos Regeln hielt. Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, hätte ich mich vielleicht daran gehalten. Allerdings wäre ich mir dann nicht so sicher, ob ich auch genauso wie jetzt auf einem Sessel sitzen und jemandem beim ersticken zusehen würde.
Vieles wäre wohl nicht passier und vieles doch genauso und da man die Zeit ja nicht zurückdrehen kann sehe ich das ganze so positiv wie es nur geht. -
Also ich find das auch sehr interessant^^ Wenn das klappt wäre ich gerne dabei

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"Okay, mach das. Hoffentlich wird sie schlafen können..."
Lily ging ins Wohnzimmer und hockte sich neben Hi, um ihn zu kraulen.
"Jetzt müssen wir auch noch den Abend irgendwie rumkriegen... " -
"Wow, grade erst hier angekommen und schon ein Duell?"
Haru und Mai gingen grade zum Schulgebäude, wo schon einige Schüler hinströmten.
"Ja, das ist wirklich aussergewöhnlich... Aber es wird sicher interessant zu sehen ob der Neue stärker ist als Samirall."
Jetzt konnten sie schon Ichiru-senseis Ausruf hören. Keine PSI-Kräfte, das würde das ganze zwar nicht spektakulärer, aber doch interessanter machen, da die PSI Kräfte hier schon Alltag waren und kaum noch jemand im Alltag auf sie verzichtete.