[PWSM RPG] Labyrinth

  • Es ist still...
    Der Raum wird nur von sechs kahlen Glühbirnen, die ein einfachen Schraubhalterungen an der Wand befestigt sind, erleuchtet. Die beiden diagonalen Wände tragen dabei jeweils zwei Glühbirnen, während die horizontalen Wände nur je eine besitzen. Die Ecken des Raumes werden nicht ausgeleuchtet, ebenso wie die Mitte. Dort wird der Boden von einem großen runden Teppich bedeckt, der schon bessere Tage gesehen hat.
    Im Halbschatten der Glühbirnen sind darauf Körper zu erkennen.
    Die Wände sind ansonsten glatt und wirken metallisch.
    Der Raum lässt die Atemgeräusche der Körper leicht hallen. Die Decke ist selbst für eine stehende Person nicht zu sehen.


    Auf dem Teppich beginnt sich etwas zu bewegen...

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • Sie öffnete langsam die Augen, ihr zierlicher und kleiner Körper erhob sich sachte und vorsichtig. Das kleine Mädchen, dass nun im Raum saß, strich sich sachte das schulterlange samtig-lockige schwarze Haar zurück. Ihr Blick schweifte durch den düsteren Raum woraufhin sie die Hände ängstlich vor der Brust zusammen schloss. Zunächst blieb sie sitzen, grübelt kurz. Erhob sich dann aber, wobei erst deutlich wurde das sie mit ihren 1,40m nicht sonderlich groß war. Nun löste sie die Hände um sich ihr Schwarzes Kleid mit den weißen Rüschen zurecht zu zupfen. Nochmals schaute sie sich um, in ihrem Gesicht war pure Verwirrung und Angst zu lesen. "W-Wo bin ich hier?", dachte sie sich und verweilte weiterhin auf dem Teppich, denn weiter traute sie sich noch nicht.


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    !Jinsei wa namida de sore o mudanisuru ni wa mijika sugiru! <3

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  • Jack Frost öffnete die Augen. Er wusste nicht, wo er war, konnte sich nicht orientieren. Das diffuse Licht trug einen Teil zu seinem Unbehagen bei. Sein Kopf brummte und gewöhnte sich nur langsam an die Umstände. Er lag auf einem staubigen Teppich, der so zerfleddert war, als wäre er Patchwork.
    Jacks Hände glitten neben seinen Körper und brachten die Kraft auf, seinen Körper zu stemmen. Sein schwarzes Hemd war voller Staub und Dreck, ebenso wie seine dunkelblauen Jeans. Als er auf seinen Knien war, überkam ihn ein Gefühl der Übelkeit, was er jedoch abschütteln konnte.
    Wie war er hier her gekommen? Wo war er eigentlich? Jack blickte sich um. Seine Augen hatten sich noch nicht ganz an das Licht gewöhnt, doch er konnte einige schwache Glühbirnen ausmachen und bis auf die kahlen, metallischen Wände war da nicht viel. Erst beim zweiten Hingucken erkannte er, dass in seiner Nähe noch andere Körper lagen. Langsam kam Bewegung in den Raum, der ein wenig hallte.

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  • Er öffnete schlagartig die Augen und erhob sich mit einer ruckartigen Bewegung. Irritiert schaute er sich in dem sehr düsteren Raum, der nur wenig Licht besaß, um. Langsam fing er an zu schwitzen und bekam Angst. Er schaute sich nochmal genauer um und blickte zur Decke, die er nicht mal mit seinen 1,85 sehen konnte, was bedeuten musste das es ein sehr großer Raum war. Er fand auch nirgends einen Eingang bzw. Ausgang und seine Angst wurde immer größer. Er setzt sich erst einmal wieder hin fasste sich an den Kopf, der von schulterlangem schwarzen Haar bedeckt war. Blickte seinen schwarzen Anzug an, der von Dreck übersät war und in seinem Gesicht konnte man die pure Angst und Verwirrung lesen.
    "Wo zum Teufel bin ich hier gelandet? Und warum bin ich überhaupt ohnmächtig geworden, ich kann mich an nichts erinnern!" dachte er und setzte sich wieder auf den Teppich, auf dem er aufgewacht war.


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  • Dunkelheit war das Erste was Fina bemerkte, vorsichtig öffnete sie ein Auge. Alles nur verschwommen, ihre Brille fehlte. Sie tastete suchend danach. War sie etwa eingeschlafen? Jedoch lag sie auf dem Boden. Sie stemmte sich hoch und suchte weiterhin nach ihrer Brille. Da stießen ihre Fingerkuppeln leicht gegen die Gläser. Sie griff vorsichtig danach, strich ihre ins Gesicht gefallenen braunen Haare hinters Ohr und sah sich forschend um. Sie konnte ein paar Silhouetten anderer Menschen erkennen. Sie war bestimmt nicht mehr in der Bibliothek, dort wo sie eigentlich hätte sein sollen. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken, was war geschehen? Warum war sie hier? Wer waren die anderen Personen? Sie zog ihre Knie zu sich heran und legte ihren Kopf darauf. Sie würde wohl erst einmal warten, sie wollte diese unbehagliche Stille nicht durchbrechen.

  • [Ryan]


    Für Ryan war es ein ganz normaler Tag gewesen. Von der Schule aus war geradewegs zu seinem Job in der Gärtnerei gegangen. Er hatte damit wirklich Glück gehabt. Die Arbeit war zwar hart, aber trotzdem sehr begehrt unter den Schülern, einfach weil sie gut bezahlt wurde. Man konnte locker die steuerfreien 400 € pro Monat verdienen, wenn man sich reinhängte. Und wenn man dann auch noch auf der guten Seite der Besitzer stand, was bei ihm der Fall war, bekam die ein oder andere Stunde noch extra unter der Hand bezahlt.
    Ryan gehörte mit seinen zwanzig Jahren zu den älteren Aushilfen. Es war halt ein typischer Schülerjob und dementsprechend wimmelte es in den Gewächshäusern und auf den Feldern von pubertierenden 16 jährigen, die sich einen Spaß daraus machten sich untereinander einen Konkurrenzkampf zu leisten, oder beständig Scheiße bauten, die er dann wieder ausbügeln musste. Aber das war ihm auch egal. Zwar hatte er eigentlich besseres zu tun gehabt, die Abschlussprüfungen des Abiturs standen kurz bevor, aber er brauchte das Geld. Und er würde sich den guten Verdienst nicht nehmen lassen. Egal was passieren würde.


    Zumindest dachte er das. Nachdem er Feierabend gemacht hatte, wollte er sich auf den Weg zu Lillian machen. Mittlerweile war das eine feste Routine, die er ihr versprochen hatte. Die Straßenlampen gingen gerade an und die Dunkelheit senkte sich immer weiter über die Stadt. Als er an einer Ampel anhielt und darauf wartete, dass sie grün wurde, kamen zwei weitere Gestalten dazu. Lederjacken, einer hatte einen Irokesen Schnitt, Piercings und Ohrringe. Die typischen Punks. Sie lachten laut und warfen immer wieder Blicke zu ihm herüber. Es steigerte sich. Der eine schubste den Irokesen in meine Richtung. Ganz klar waren sie auf Konfrontation aus.
    Ryan trat einen Schritt zurück und ließ ihn ins Nichts hinein stolpern. Er machte sich noch nicht einmal die Mühe seine Hände aus den Taschen seiner billigen Arbeitsjeans zu ziehen. Es war nicht notwendig. Ein warnender Blick von oben herab auf die beiden Clowns reichte völlig aus.
    "Überlegt es euch gut, sonst habt ihr Probleme", war die Nachricht, die seine stechenden, stahlblauen Augen herüber brachten. Und die Punks verstanden es. Sie grollten und schimpften bevor sie sich von der Ampel verzogen. Ryan schnaubte verächtlich und setzte seinen Weg fort, sobald die Ampel auf Grün sprang. Auf halbem Weg wankte er plötzlich. Ein Stöhnen entglitt ihm und er versuchte sich aufrecht zu erhalten. Erfolglos. Er ging in die Knie. Seine Sicht verschwamm. Zuerst wurden die Ränder schwarz und jegliche Farben wurden zu einem einheitlichen Grau. Er versuchte zu kämpfen und bei Bewusstsein zu bleiben, doch die Schwärze breitete sich immer weiter von den Rändern seines Sichtfelds aus, bis sie ihn schließlich vollständig umschlossen hatte.



    Mit dröhnenden Kopfschmerzen wachte er wieder auf. Ein Stöhnen entglitt ihm, während er seine Augen öffnete. Diffuses Licht und Schwärze begrüßten ihn. Er registrierte, dass er auf dem Rücken lag, auf einem Teppich, der einen alten, muffigen Geruch absonderte. Über ihm war es schwarz und an den Seiten erkannte er Lampen.
    "Diese verdammten Punks...", brummte er, während er versuchte sich aufzurichten. Vorsichtig tastete er seinen Kopf ab, in der Erwartung eine Beule zu finden. Sie mussten ihn niedergeschlagen und verschleppt haben.
    Doch dann entdeckte er, dass er nicht alleine war. Überrascht weiteten sich seine Augen, als er die anderen Gestalten entdeckte, die noch auf dem Teppich lagen. Er schluckte und wischte sich die glatten, schwarzen Haarsträhnen aus dem Gesicht, die ihm immer wieder die Sicht versperrten. Er hätte schon länger mal zu Friseur gemusst, doch geizig wie er war, hatte er es immer wieder vor sich her geschoben.
    Er stand auf und sah sich noch einmal um. Auf den ersten Blick konnte er keine Tür erkennen und auch nach einem zweiten Blick nach oben, machten seine Augen nur Schwärze aus. Eine Decke schien völlig zu fehlen.
    'Das gefällt mir ganz und gar nicht... Ich muss hier raus... Aber vorher...'
    Nun glitt sein Blick über die Körper der anderen. Seine erste Wahrnehmung hatte anscheinend getäuscht. Sie waren alle gar nicht so regungslos, wie er gedacht hatte. Vier Personen regten sich bereits. Ein kleines Mädchen, das er beinahe übersehen hatte, weil sie von seiner Position aus hinter einem weiteren Mädchen saß. Dieses tastete gerade nach ihrer Brille und schien mindestens so verwirrt zu sein wie er selbst. Für einen kurzen Augenblick baute er mit jedem Blickkontakt auf und sagte dann laut mit einer tief vibrierenden und rauen Stimme:
    "Okay was ist hier los? Wer seid ihr und wo sind wir? Hat jemand eine Ahnung?"
    Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu:
    "Wahrscheinlich nicht... Ich glaub wir sind alle gleichermaßen planlos oder?"

  • "Ahhhhh!", das kleine Mädchen ließ einen schrillen verängstigten Schrei von sich als sie plötzlich eine Stimme vernahm. Der Gedanke das noch andere Personen hier sein könnten, kam ihr noch nicht in den Sinn. Sie betrachtet die Person vor sich und bekam keinen weiteren Ton heraus.

  • 14:50 Uhr - Sopron - Ungarn


    Albrecht war auf dem Weg nach Hause. Der Himmel war strahlend blau, nur teilweise bewölkt und die Sonne schien kräftig auf die goldenen wirkenden Weizen- und Gerstenfelder. Niemand hätte mit diesem Wetterumschwung gerechnet. Die Bauern waren sogar davon ausgegangen, dass sie die Felder früher einziehen müssten, bevor sie vom Regen vollkommen zerstört werden.
    Mit der Einkauftüte über der Schulter ging er an den Feldern vorbei, welche so abrupt endeten wie sie begonnen, und kam ohne vielen Federlesens zum Dorfzentrum. Das, mit einer Statue gezierte, radial angelegte Zentrum war der Verbindungspunkt zu beinah jedem Haus und jedem Laden in diesem Dorf und heute wie auch jeden anderen Sonntag von Menschenmassen überschwemmt. Zu einem die Alten, zu denen er sich selbst zählen durfte, welche in ihrer freien Zeit Freunde und Verwandte hier trafen und sich über Wetter, den letzten Klatsch und Tratsch und allen anderen Angelegenheiten unterhielten. Zum anderen waren es auch Touristen, welche sich über den Weg schlau machten oder in den seltensten Fällen hier sogar Urlaub machten, und zu guter Letzt die Jungen und Mädchen, die aus der Schule kommen und sich noch etwas zu essen holen wollen oder hier einfach einen schönen Tag verbringen wollten.
    Albrecht drehte sich gerade zu der kleinen Straße in der auch sein Häuschen lag, als er plötzlich von gewaltigen Pranken festgehalten wurde. Eine Hand hat der Verbrecher ihn schon über Mund und Nase gehalten, und machten so nicht nur sprechen sondern auch atmen unmöglich, mit der anderen Hand hielt er Albrechts Hand und drückte sie ihm in den Rücken, verdrehte den Arm des Alten und fügte ihm unsäglich Schmerzen zu. Seine gebrechlichen Finger versuchten den Arm des Verbrechers zu umschlingen, vergebens jedoch. Dieser Mann, Albrecht ging davon aus das nur ein Mann eine solche Kraft aufbringen konnte, musste sehr viel und sehr hart trainieren, denn er hatte Arme wie Stahlseile, vielleicht sogar doppelt so dick. Es hatte keinen Zweck, Albrecht riss und riss an den Arm

  • Jack blickte die Menschen nacheinander an. Durch den schwachen Schein konnte er nicht viel an seinen Leidensgenossen ausmachen. Verunsicherung war jedoch auch bei dem kleinsten Licht zu sehen und Jack war froh, dass er nicht der Einzige war, dem die ganze Situation auf den Magen schlug. Er wollte gerade etwas sagen, als eine raue Stimme und ein Schrei die Stille förmlich zum bersten brachten.
    "Wahrscheinlich nicht... Ich glaub wir sind alle gleichermaßen planlos oder?"


    "So scheint es." sagte Jack knapp. "Da die Stille nun entschwunden ist, wäre ich dafür, dass wir uns kurz orientieren, mit wem wir es zu tun haben. Jack Frost mein Name. Mit wem habe ich das fragliche Vergnügen?" Seine angenehm tiefe Märchenvorleser-Stimme und seine Betonung nutzte er, um erst einmal Ruhe hier herzubringen, denn das, was jetzt am ineffizientesten wäre, wäre Panik.
    Jack wandte sich dem Mädchen zu, welches geschrien hatte und blickte ihr so aufmunternd in die Augen, wie er konnte. Sie war sehr klein und auch scheinbar ziemlich schreckhaft.

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  • "So scheint es. Da die Stille nun entschwunden ist, wäre ich dafür, dass wir uns kurz orientieren, mit wem wir es zu tun haben. Jack Frost mein Name. Mit wem habe ich das fragliche Vergnügen?"
    "Mein Name ist Slice Justice" antwortete er knapp auf die Frage von Jack. Slice versuchte den Mann zu finden, der als erstes zu Sprechen begonnen hatte. Er entdeckte ihn einige Schritte rechts von sich.
    "Du scheinst sehr gefasst zu sein selbst bei der Lage in der wir alle stecken. Wie ist dein Name?"


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  • Die anderen Leute waren anscheinend wach. Sie begannen sich einander vorzustellen. Wie konnten sie sich nur so ruhig verhalten? Der Schrei dieses Mädchens hatte sie total verschreckt. Sie hatte schon mit dem schlimmsten gerechnet. Eine riesige Gestalt stand nämlich da, jedenfalls kam es ihr so vor. Die Stimmen waren gesenkt, klangen auch einigermaßen freundlich, doch sie wollte lieber erst mal nichts sagen. Beobachten war besser. Damit erregte man kein Aufsehen und hielt sich aus Streitigkeiten raus. Und in so einer angespannten Situation wie es schien konnten leicht Diskussionen entstehen. Fina zog fröstelnd ihre schneeweiße Jacke enger um sich. Dieser Raum, diese Personen, alles erschien ihr unheimlich. Sie wollte nur weg hier.

  • "Du scheinst sehr gefasst zu sein selbst bei der Lage in der wir alle stecken. Wie ist dein Name?"


    "Ryan heiße ich", antwortete antwortete er der Runde und kratzte sich am Hinterkopf.
    "Panik, nützt uns nichts und ich will so schnell wie möglich hier raus." Darauf folgte ein weiterer Blick in die Runde, wobei sein Blick an den beiden Mädchen kurz hängen blieb. Sie schienen verängstigt und er konnte es auch sehr gut nachvollziehen. Auch an ihm nagte Angst, aber er wenn man sich von ihr leiten ließ, dann erreichte man nichts.
    Dann wanderten seine Augen weiter zu dem alten Mann. Ryan war sich sicher, dass er die Mädchen besser besänftigen konnte als er selbst. So wie er es sah, war er der größte aus der Runde und seine Erfahrungen hatten ihn gelehrt, dass sein Äußeres die Leute eher abschreckte. Zudem war seine teils zerrissene Arbeitskleidung bestimmt auch nicht vertrauenserweckend. Deswegen nickte er dem Mann leicht zu, bevor er seinen Blick wieder abwandte.


    "Wir wissen nicht warum wir hier sind, aber ich vermute es hat einen Grund, warum wir zusammen in diesen Raum gesteckt wurden. Es wäre nicht verkehrt, wenn wir zusammenarbeiten würden, um hier heraus zu kommen. Ich wette ihr wollt genauso so sehr wie ich, in euer Leben zurückkehren." Mit diesen Worten ging er in Richtung der einheitlichen Wände in der Hoffnung einen Hinweis auf einen Ausweg zu finden.

  • Die Wände behielten ihre metallische Farbe auch beim näher kommen bei. Von den Glühbirnen aus fiel das Licht eher nach vorne, als auf die Seitenwände.
    Die Schatten zu den Raumecken hin waren ziemlich ausgeprägt und erlaubten keine Sicht auf das, was sich dort befand.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • Der Schrei des Mädchens ließ ihn hochfahren, während eine Hand nach Halt an der Eisenwand suchte. Das Durcheinander, welches im Raum herrschte, half ihm nicht sonderlich, es hatte aus irgendwelchen Gründen sogar den gegenteiligen Effekt. Ein paar der jungen Männer waren schon fleißig am Gedanken austauschen, doch wirklich verstehen konnte er nur ein paar der letzten Aussagen.
    "Du scheinst sehr gefasst zu sein selbst bei der Lage in der wir alle stecken. Wie ist dein Name?" sagte der Junge, der in Albrechts Augen aussah wie einer dieser Punks die ständig Metal hören und sich Frisuren wie Frauen schneiden ließen, weshalb hat er bis zum heutigen Tag nicht verstanden.
    Langsam gefasst stand er mittlerweile, ging auf das Mädchen auf dem Boden zu und hielt ihr die Hand hin um ihr aufzuhelfen.
    Kurz darauf nannte auch der Gartenarbeiter seinen Namen, was fraglos nützlich werden würde wenn sie hier raus wollten. Seinem Namen folgte eine kurze Erklärung der Situation, welche ihm persönlich schon klar war. Sie saßen fest und niemand würde sich die Arbeit machen Leute aus aller Welt zusammen zu kratzen, um es ihnen danach einfach zu machen, wieder zu verschwinden. Das warum war momentan nicht einmal zu erahnen, doch Albrecht befürchtete das Schlimmste.
    "Ich bin Albrecht", sagte der Alte mit heftigen österreichischen Akzent. Daraufhin folgte eine kleine Pause in der er versuchte einen Satz zusammenzubringen.
    "Ihr seid schon länger wach als ich, hab ihr irgendwelche Informationen über diesen Ort?" Der kahle Kopf des Alten reflektierte leicht das Licht der Glühbirne unter der er stand.

  • "Da die Stille nun entschwunden ist, wäre ich dafür, dass wir uns kurz orientieren, mit wem wir es zu tun haben. Jack Frost mein Name. Mit wem habe ich das fragliche Vergnügen?", sprach eine Männer Stimme, die in ihren Ohren beruhigend klang. Sie bemerkte dann seinen hoffnungsvollen Blick und schaute dem Mann, der sich als "Jack" vorgestellt hatte tief in die Augen. Ihr Augen schimmerten leicht im schwachen Licht und eine leise und zittrige, aber auch zu gleich süßlich-helle Stimme erklang als sie den Mund öffnete: "M-Mein Name ist Taylee..." Sie blickte sich nochmals in der Runde um und bekam einen kurzen Schreck als sich der große Junge zu den Wänden begab.

  • "Slice Justice, nebenbei ein sehr interessanter Name, Ryan, Albrecht und Taylee.", sagte Jack noch einmal laut, um sich die Namen besser behalten zu können "Das ist doch schon mal was. Natürlich ist es einfacher, wenn wir zusammenarbeiten, da stimme ich dir vollkommen zu Ryan." Dieser schien beim genaueren Betrachten der Wände keinen Erfolg verbucht zu haben. Dem Alten, der zuletzt aufgestanden war, war nicht viel zu sagen, denn die ganze Situation war für ihn nicht viel anders als für alle anderen. Jack selbst überlegte kurz und wendete sich der Gruppe wieder zu. "Wir müssen mit dem auskommen, was wir grade an Informationen haben. Wir haben unsere Namen. Weiß einer von euch, ob ihr irgendwas nützliches am Körper oder in euren Taschen habt? Gibt es Hinweise auf irgendwas, was euch zugefügt wurde wie Wunden, die es zu versorgen gilt? Betrachtet euch bitte so genau wie nur möglich und nennt nach deutlicher Überprüfung alles, was nicht so sein sollte oder der Gruppe nützen kann." Das sollte im Moment das einzige sein, was sie machen konnten, ohne sich direkt in unbekanntes Terrain zu begeben. Mit gutem Beispiel ging er voran an einen Punkt, an dem er etwas mehr Licht hatte und begann, seinen Körper und seine Kleidung so gut es möglich war zu untersuchen.

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  • "Wir müssen mit dem auskommen, was wir grade an Informationen haben. Wir haben unsere Namen. Weiß einer von euch, ob ihr irgendwas nützliches am Körper oder in euren Taschen habt? Gibt es Hinweise auf irgendwas, was euch zugefügt wurde wie Wunden, die es zu versorgen gilt? Betrachtet euch bitte so genau wie nur möglich und nennt nach deutlicher Überprüfung alles, was nicht so sein sollte oder der Gruppe nützen kann."


    Slice begab sich auch in einen Teil, wo es mehr Licht gab und betrachtete seinen Körper mit einen analytischen Blick. Er bemerkte, das er eine lange Wunde am rechten Unterarm hatte.
    "Wo kommt diese Wunde her? Und dazu auch noch so eine große Wunde?!"
    "Ich habe an meinem rechtem Unterarm eine lange Wunde entdeckt, die da vorher nicht war. Das komische ist, sie tut mir nicht einmal weh" erklärte er den anderen. Er ging zu Jack und zeigte ihm seine Wunde "Hier. Kannst du sie dir mal anschaun?"


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  • Mit einem elektronischen Klicken schaltete sich ein Gerät ein, dass ein Projektionsfeld auf einen Teil der Wand warf. In diesem Feld erschienen Buchstaben nacheinander und bildeten einen ganzen Satz.
    "Ihr habt ab jetzt 10 Minuten, um einen Ausweg aus diesem Raum zu finden!"
    Als nächstes projizierte das Gerät einen Countdown mit Minuten und Sekunden ein. Jeweils waren zwei Zahlengruppen vorhanden, die mit einem Doppelpunkt voneinander getrennt waren. Einmal die Eins und dreimal die Null. Die Schrift verblasste und die Zahlen liefen an und zählten dabei von 10 Minuten an abwärts.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • Nützliches. Was konnte in einem in solch einem Raum nützlich sein? Ihre Jackentaschen waren leer, genauso wie bei ihrer Hose. In ihrem Schaal und T-Shirt konnte sie ja nichts haben. Das einzige was sie noch hatte war ihr Medaillon. Jedoch war da nicht mehr als ein Bild ihrer Familie darin. Sie griff vorsichtig danach und sah auf das Bild. In die fröhlichen Gesichter die ihr entgegen lächelten. Dann bemerkte sie etwas Schwarzes auf der Hand. Das erste was ihr in den Sinn kam war Spinne. Erschrocken sprang sie auf und schüttelte ihre Hand. Sie wollte nicht los lassen. Vorsichtig sah sie das schwarze Etwas genauer an. Das war keine Spinne sondern ein Barcode. Sie strich vorsichtig mit ihrer anderen Hand darüber. Etwas Nasses tropfte auf ihre Hand hinunter. Es war eine Träne. Was war hier nur los? „Ich hab einen…einen Barcode auf meiner Hahand.“, schluchzte sie leise fast schon zu sich selbst und schaute die anderen an, während ihr die Tränen übers Gesicht liefen.

  • [Ryan]


    Langsam wurden Ryan die Ausmaße der Situation klar. Sie waren gefangen und wurden zu Spielbällen in den Händen eines unbekannten reduziert. Der kurze Clip des Projektors, die Entdeckung der Barcodes vom Mädchen... Wahrscheinlich mussten sie um ihr Leben fürchten.
    Schweigend untersuchte sich Ryan und entdeckte ebenfalls auf der Unterseite seines Handgelenks einen Strichcode. Für einen Moment starrte er ihn böse an, als könnte er ihn so vertreiben. Dann schnalzte er mit der Zunge und registrierte dann erst, die Tränen des Mädchens. Ryan war schlecht gelaunt und er war schon immer schlecht darin gewesen in solchen Situationen ein freundliches Gesicht zu machen. Würde er versuchen sie zu trösten, würde er wahrscheinlich nur den gegenteiligen Effekt erzielen.
    'Wunderbar..', dachte er und sah wieder zur Projektion des Countdowns. Sie musste hier raus.


    Er drehte sich um und tastete die Wände mit seinem Blick ab. Nur in den Schatten konnte sich noch etwas verstecken. Dann glitt sein Blick wieder zur Mitte und blieb am Boden hängen. Unter Umständen konnte sich noch etwas unter dem Teppich verbergen.
    "Ich will nicht wissen, was passiert, wenn der Countdown abläuft", sagte er entschlossen.
    "Einer tastet die Wände in den dunklen Ecken des Raums ab. Vielleicht verbirgt sich da noch etwas. Der Rest hilft mir am besten den Teppich wegzuschaffen. Vielleicht geht es nach unten weiter. Nach oben können wir ja ganz offensichtlich nicht." Er verstärkte seine Aussage, indem er dem Lichtstrahl folgte, der aus der Schwärze der Decke auf die Wand strahlte.
    Dann krempelte er sich die Ärmel hoch, wodurch er ein paar muskulöser Arme entblößte. Mit einem Lächeln sagte er:
    "Also hopp steht auf. Ich will euch nicht einrollen."


    'Wenn ich den Verantwortlichen in die Finger kriege, wird er seines Leben nicht mehr froh!'