LoL so jetzt hab ich hier schon so viele tolle Geschichten gelesen, da musste ich einfach auch mal versuchen eine gute Story zu schreiben^^
Also hier Kapitel 1 meiner Geschichte, ich werde tüchtig weiterschreiben und hoffe auf viel konstruktive Kritik^^
Kapitel I
Die Gefahr naht
Es ist ein Tag wie jeder andere und doch ganz anders, so wie die Sonne scheint und Vögel singen könnte man meinen, es sei ein schöner Tag. Jedoch nicht für Zoris, einen kleinen recht schwächlich wirkenden Jungen, mit recht kurzem türkisenem Haar, das unmöglich zu bändigen war. In seinen tiefblauen Augen spielten Schatten umher, er war wirklich ein besonderes Schattenkind, mit einer besonderen Zukunft. Von Alledem sollte er noch nichts ahnen, als er gerade wach wurde.
Zoris mag die Sonne nicht, er fürchtet sie, denn er ist ein Kind der Schatten und in der Sonne schwindet seine Kraft. Er würde diesen Tag, wie schon so viele davor Zuhause verbringen und das passte ihm ganz und gar nicht, doch was sollte er machen, an einem solchen Tag würde er kaum Hoffnung auf ein schattiges Plätzchen haben. Das er das genau wusste, blieb ihm nichts anderes übrig als sich seiner Situation geschlagen zu geben und sein Zuhause nicht zu verlassen.
Er begann damit, leise vor sich hingrummelnd, das Essen vorzubereiten. „Mistwetter oder was sagst du dazu?“ Zoris drehte sich um, es war Verugard, sein älterer Bruder, der ihn von hinten angesprochen hatte. „Ja du hast recht, bei dem Wetter ist es zu gefährlich raus zu gehen. „Pah, du hast doch nur die Hosen voll, du Angsthase!“ „Das ist nicht wahr!“ Zoris wusste, dass sein Bruder ihn nur aufziehen wollte. Wenn die Sonne schien war sein Bruder wie jedes Schattenkind, auch wenn er gut 2.30 Meter groß war und Schultern wie ein ausgewachsener Gorilla hatte, völlig machtlos. Zoris würde sich nicht weiter um die Bemerkungen seines Bruders kümmern und diesen Tag zum trainieren nutzen, denn in dieser Zeit konnte man nie vorsichtig genug sein und wer unvorbereitet durch die Länder zog wurde schnell ein Opfer der vielen Gefahren, die im Moment lauerten.
Dies war nicht immer so, aber seit dem Fall des alten Schattenkönigs, eines großen und mächtigen Herrschers, war dessen Sohn auf dem Thron. Der war noch zu jung und anscheinend absolut unfähig zu regieren. Er hatte weder Geduld noch Mitleid. Er hatte das Schattenland schnell heruntergewirtschaftet und herrschte nun eher wie ein Tyrann, denn wie ein weiser und mächtiger König. Zoris war, anders als sein Bruder, nicht so stark und selbstsicher, zumindest nicht körperlich. Durch seinen mächtigen Geist war er ein begabter Hexer, der viele Arten der Magie beherrschte. Gerade dies machte ihn zu einem gefährlichen und nicht zu unterschätzenden Gegner. Während Verugard verschiedene neue Kampftechniken mit seiner selbstgeschmiedeten Zerasichel ,einer speerähnlichen Waffe, die den Händen eines Kriegers wie Verugard zu einer absolut tödlichen Waffe wurde, entwickelte und erprobte, lernte Zoris neue Zauber- und Hexenkünste ,um seine magische Präsenz zu erhöhen.
Man brauchte eine große Präsenz, um in die Kreise des Kampfmagierzirkels zu gelangen und genau das war Zoris Ziel. Er wollte genau wie sein Bruder, der schon vor langer Zeit ihm Kriegerzirkel aufgenommen wurde, an der Front kämpfen und so das Bestehen seiner Heimat sichern. Er wollte endlich zu Ruhm, Ehre und Anerkennung gelangen.
Wäre die Sonne nicht gewesen , hätte Zoris sich heute mit seinem Bruder aufgemacht ,ein paar von diesen ,so wurden sie genannt , Lichtbringern, Wesen ,die ähnlichkeit mit Wespen hatten ,aber sie waren viel größer und hatten statt Beinen riesige Krallen, einen ausgeprägten Jagdinstinkt und ihre Flügel fingen an zu glühen, sobald sie Gefahr witterten, zu jagen ,denn es wurde von den Weisen prophezeit ,dass, wenn man diese Wesen nicht vernichtete, die Sonne ,die nun schon immer öfter in dem einst ewig dunklen Schattenland erschien, nie wieder untergehen würde ,was das Ende der Schattenwelt und somit auch der Schattenkinder bedeuten würde . Deshalb war es die Pflicht eines jeden kampffähigen Schattenkindes die, inzwischen weit verbreiteten, Lichtbringer zu jagen und zu töten.
Am nächsten Morgen war die Sonne verschwunden und Zoris beschloss gleich nach dem Essen seinen besten Freund Mercanis aufzusuchen um mit ihm und Verugard auf Jagd zu gehen. „Mercanis, bist du da? Wenn ja, bitte öffne die Tür, ich bin es doch Zoris.“ Zuerst geschah nichts und nach ein paar Minuten wollte Zoris schon wieder gehen, als sich plötzlich die Tür öffnete und Mercanis ins Zwielicht der Schattenwelt trat. Zoris schmunzelte, denn es hatte den Anschein, dass er Mercanis geweckt hatte, seine faszinierenden orangen Augen ,in denen man ,wenn man genau hinsah ein loderndes Feuer sah, wirkten müde und seine feuerroten Haare standen zerzaust in alle Richtungen ab. „Typisch du hast mal wieder verschlafen Mercanis“ „Begrüßt man so seinen besten Freund, du elender Schlafräuber?“ Zoris musste lachen und beide Jungen grinsten sich breit an. „Heute ist es wieder Zeit zur Jagd und du hast versprochen mitzukommen!“ „Achja genau die Lichtbringer entschuldige, ich war noch nicht ganz wach, natürlich habe ich es nicht vergessen, warte kurz, ich mach mich kurz fertig, dann komme ich.“ Nach etwa 10 Minuten war Mercanis aufbruchsbereit und die Beiden machte sich auf den Weg um Verugard bescheid zusagen, dass sie nun aufbrechen könnten. Verugard wartete schon ungeduldig, als Zoris und Mercanis endlich ankamen. „Ah wie ich sehe hast du den Meisterjäger mitgebracht Bruder.“ Obwohl Mercanis es nie zugeben würde ,denn dafür war er zu bescheiden ,so stimmte es doch genau ,was Verugard sagte ,denn Mercanis war wahrlich ein Meisterjäger ,er hatte die Augen eines Adlers und die Ohren einer Fledermaus ,er konnte mit seinem Bogen umgehen wie kein Zweiter und traf auch auf 100 Meter Entfernung noch jedes Ziel genau da ,wo er es beabsichtigte. Auch bei dieser Jagd bewies Mercanis mal wieder sein Talent, indem er die ersten 15 Lichtbringer erschoss, bevor seine Gefährten diese überhaupt sehen konnten. An diesem Tag hatten sie Glück und fanden ein Nest der Lichtbringer, denn wenn dies auch sehr gefährlich war, so hatte ein Nest der Lichtbringer doch einen hohen Wert und sie würden viel Geld mit dem Verkauf machen können. Mercanis erlegte die ersten Lichtbringer aus der Ferne mit seinem Bogen, doch es waren zu viele für ihn alleine und sie kamen rasch näher. Die erste Welle die ankam löschte Zoris mit einem gewaltigen Flammenstoß aus ,doch so ein Flächenzauber kostete zu viel Kraft ,um ihn oft einsetzen zu können und es gab noch immer viele Feinde ,daher musste Zoris sparsam mit seinen Kräften umgehen. Die Gegner der zweiten Welle ,die ankam konnte Zoris nicht ganz aufhalten ,doch Verugard tötete die Restlichen innerhalb weniger Sekunden mit seiner Zerasichel ,doch noch immer stürmten immer neue Wellen von Lichtbringern auf sie zu und ein Ende des Kampfes war noch lange nicht in Sicht. Welle um Welle löschten die Gefährten aus ,doch langsam wurden sie müde und immer öfter vermochten sie Attacken der Gegner nicht ganz abzublocken und trugen immer mehr Schnittwunden durch die messerähnlichen, extrem scharfen und spitzen Krallen der Wesen davon . Eines der Wesen Flog steil und mit erhobenen Krallen auf Zoris zu, doch der hatte keine Kraft mehr um jetzt noch einen Zauber zu wirken. *Das ist das Ende ,dabei wollte ich unbedingt mein Heimatland retten und jetzt muss ich sterben* Plötzlich wurde Zoris aus seinen Gedanken gerissen ,den Mercanis hatte Zoris Lage erkannt und das Wesen mit einem wunderbar gezielten Schuss erledigt ,doch er musste dafür einen Moment zu lange seien eigene Deckung vernachlässigen und eines der wesen stürzte sich auf ihn bohrte seine Krallen tief in Mercanis Leib. Als Zoris sah ,wie sein Freund zu Boden ging überkam ihn eine ohnmächtige Wut und ihm wurde schwarz vor Augen, er konnte nicht mehr klar denken und spürte eine Macht in sich aufsteigen ,wie er sie niemals zuvor gespürt hatte ,seine magische Präsens wuchs ins Unvorstellbare ,aber nicht nur das auch sein Körper schien anzuschwellen und schließlich hätten sich ohne Schwierigkeiten 5 Männer wie Verugard hinter ihm verstecken können. Auch der Dolch, den Zoris immer bei sich trug, ein Erbstück seines Vaters, schwoll an ,bis er ein gewaltiges Schwert ,mit flammenden Verzierungen geworden war. Und mit einer tiefen ,kehligen Stimme ,die er von sich selbst nicht kannte stieß Zoris einen lauten Ausruf des Hasses aus und mit einem einzigen Hieb seiner Waffe löschte er alle Lichtbringer aus und verbrannte den Boden in mehreren 100 Metern Umkreis. Plötzlich war Zoris wieder Zoris, so wie er schon immer gewesen war. Wackelig stand er auf den Beinen und starrte den am Boden liegenden, blutüberströmten Mercanis an, dann wurde er ohnmächtig vor Erschöpfung. Zoris schlug die Augen auf und sah, dass er Zuhause war. „Ah endlich bist du wach, ich dachte schon du wachst nie mehr auf nachdem, was passiert ist, das war echt merkwürdig.“ Da fiel es Zoris wieder ein, Mercanis, was war mit Mercanis geschehen? Als wenn er seine Gedanke gelesen hätte, sagte Verugard „Keine Angst es geht Mercanis gut ,er schläft gerade ,seine Wunden waren nicht so schlimm ,wie sie aussahen ,mehr als zwei Narben wird er nicht davontragen.“ „Da bin ich beruhigt, ich dachte schon er wäre gestorben, das hätte ich mir niemals verziehen, wenn er wegen mir gestorben wäre!“ „Danke, dass du mich gerettet hast, dein Zauber war unglaublich, sowas habe ich noch nie gesehen, was hast du da genau gemacht?“ „Ich weis es nicht, es ging alles so schnell ich konnte nicht mehr klar denken und meine Wut hat mich übernommen, ich hatte keine Kontrolle mehr über mich.“ „Dein Dolch, seit diesem Tag ist er anders als zuvor ,er scheint unablässig zu beben und flammende Muster überziehen ihn ,ich glaube er hatte mit deinem Zauber zu tun ,anders kann ich es mir nicht erklären. Auf jeden Fall solltest du ihn von nun an immer bei dir tragen, denn er scheint eine mächtige Waffe zu sein.“ „Wie lange habe ich geschlafen?“ „ Einen Monat lang…“ „So lange? Dieser Zauber muss mich wirklich sehr erschöpft haben.“ „Schlaf jetzt noch ein wenig, ich wecke dich zum Abendessen, dann können wir alles ich Ruhe zusammen mit Mercanis besprechen.“
ENDE Kapitel I
Ich werde noch weitere Äbsätze einfügen und die Rechtschreibung weiter checken, was die angeht bitte nachsichtig sein, ich habs da nicht so mit^^ Ich habe aber glaube ich inzwischen (fast) alle Fehler raus^^