Beiträge von Soulshadow

    [Alex] Z-Day - 11:42 Uhr Yamato, Präfektur Kanagawa

    Die Straße war beinahe voll gestopft mit diesen blutüberströmten Widersprüchen des Lebens und sie schlurften alle langsam näher. Obwohl mit jedem Schuss mindestens einer von ihnen fiel, ging der Rest unbeirrt weiter! Kōri hatte jetzt auch wieder zu schießen begonnen, so dass jetzt doppelt so viele von denen um fielen. Trotzdem durfte man nicht darüber nachdenken, was wir hier eigentlich taten… und damit meine ich nicht auf Menschen schießen!
    Wer bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht begriffen hatte, dass man aus ungeklärten Gründen die Zivilisation das Klo runtergespült hatte, der würde nicht viel länger überleben! Diese Viecher da vor uns waren keine Menschen mehr, auch wenn sie bestimmt nicht zu so etwas hatten werden wollen!


    Da ich in der Zeit weiter gefeuert hatte, klickte jetzt der Schlagbolzen auf eine leere Kammer. Die ersten 30 Schuss waren schon weg! Mit einer geübten Handbewegung löste ich das leere Magazin und drehte das andere angeklebte herum. Auf diese Weise dauerte der Wechsel nur Augenblicke… Trotzdem waren die Zombies in diesem Augenblick bereits wieder näher gekommen!
    Rational überdacht, konnte man niemals gegen einen massiven Ansturm dieser Untoten bestehen! Und dabei war es vollkommen egal, das sie nur langsam dahin schlurften. Sie hielten nicht an, mussten keinen Atem schöpfen und brauchten keinen Schlaf!
    Das wieso und weshalb war jetzt eigentlich nicht mehr wichtig, da die Viecher bereits hier waren. Jeder, der von denen gebissen wurde, ging daran ein und kam dann als Zombie wieder, der andere Menschen anfiel. Keine guten Voraussetzungen für die Menschen! Jeden, den wir verloren, gewannen die dazu.
    Wie ein Automat hatte ich in der Zeit bereits weiter geschossen. Von den erst kürzlich durch die Zombies getöteten Menschen standen auch schon wieder die Ersten auf. Da ich große Bewegungen zum Zielen möglichst vermied, war das Treffen eine fast schon garantierte Folge. Kamen da jetzt neue Bedrohungen im näheren Umfeld dazu, dann würde die Effektivität unserer Trefferquote sinken.
    „Wir können hier nicht bleiben!“ rief ich zu Kōri rüber. Die Horde wurde irgendwo von der Seite her noch weiter verstärkt. Gegen diese schiere Masse konnten wir nicht lange durchhalten! Wir mussten uns zurück ziehen, bevor die Schlurfer zu nahe gekommen waren.


    „Zieht euch zurück, es werden zu viele!“ wandte ich mich an die Überlebenden, aber die schienen mich nicht zu verstehen. „Kōri, die verstehen mich hier nicht! Sie sollen verschwinden! Und wir müssen hier auch weg!“
    Mit einem schnellen Schwenk des Laufes und einem weiteren Schuss brachte ich einen neuen Zombie, der kurz vorher noch ein Mensch gewesen war, zur ewigen Ruhe. Aber die wankende Masse wurde dadurch nicht aufgehalten!
    Von vorne schienen hauptsächlich ehemalige Schüler zu kommen. Da musste oben an der Straße eine Schule sein. Neben uns waren die Türen und Fenster der Gebäude geschlossen, so dass von dort vorerst nichts zu erwarten war, aber der Krawall, den wir hier wegen der Überlebenden veranstalteten, würde alle Untoten der Umgebung anlocken. Ich dachte kurz an die Zombies unter der Brücke. Die waren bestimmt schon auf dem Weg zur Treppe, daher würden wir auf dem Weg nicht mehr wegkommen. Aus der anderen Straße waren die Viecher bestimmt auch schon auf dem Weg!
    Wir mussten unbedingt von diesem Ort verschwinden!

    Titel:
    Kyoko Karasuma
    Sprache:
    Deutsch
    Genre:
    Fantasy, Seinen
    Verlag:
    Japan: Gentosha-Verlag
    Deutschland: Carlsen Manga
    Erscheinungsjahr:
    Japan: 2003 im Manga Magazin Comic Birz, Sammelbände ab 2004 beim Gentosha-Verlag
    Ab Mai 2007 beim Carlsen Verlag
    Volumes/Bände:
    Bisher sind 8 Bände erschienen
    ISBN:
    Band 1 ISBN 978-3-551-78301-1
    Band 2 ISBN 978-3-551-78302-8
    Band 3 ISBN 978-3-551-78303-5
    Band 4 ISBN 978-3-551-78304-2
    Band 5 ISBN 978-3-551-78305-9
    Band 6 ISBN 978-3-551-78306-6
    Band 7 ISBN 978-3-551-78307-3
    Band 8 ISBN 978-3-551-78308-0
    Hauptcharaktere:
    Die Hauptfigur Kyoko Karasuma selbst verfügt ebenfalls über ungewöhnliche Fähigkeiten, die eventuell abnorm sein könnten.
    Zur Abteilung Sicherheit des Asakusa Police Department gehören neben Kyoko Karasuma auch ihr besonnener Chef Kozo Mitamura, der einäugige Draufgänger Raymond Kumano sowie der Uniabgänger und Schreibtischhengst Shoichi Ise.
    Eigene Beschreibung:
    ImTokyo des Jahres 2050 gehört die 16 Jahre alte Kyoko Karasuma zur Abteilung Sicherheit des Asakusa Police Department, die sich mit ungewöhnlichen Fällen beschäftigt, die im Tokioter Stadtteil Asakusa stattfinden. Diese Verbrechen werden meist von sogenannten Abnormitäten begangen, Wesen aus den Sagenwelten, die eigentlich nicht existieren dürften.
    Kyoko kämpft dabei gegen Oni, Tengu und andere Gestalten aus der asiatischen Mythen- und Legendenwelt, die die Stadt terrorisieren...
    Obwohl die Abteilung viele Fälle löst, hat sie kein gutes Ansehen, weil die Regierung die Existenz der Sagen-Wesen nicht anerkennt und die Erfolge der Abteilung totgeschwiegen oder unterdrückt werden.
    Meinung:
    Wer die locker flockige Unterhaltung mehr schätzt, sollte etwas anderes wählen. Wer hingegen gerne mal etwas hintergründiges liest, findet hier interessanten Stoff. Die Sagen und Mythen, die plötzlich wieder zum Leben erwachen, werden in der deutschen Ausgabe in einem Glossar erklärt. ;) Da ich den Stadtteil kenne, sind die Schauplätze noch interessanter.
    Sonstige Informationen:
    Am Ende der deutschen Fassung befindet sich ein Glossar, das die vorkommenden Sagen und Wesen aus der japanischen Mythologie näher erklärt.
    Nach einem Szenario von Hiroi Ohji.Der ZeichnerYusuke Kozaki ist deutschen Fans bislang als Character-Designer des Anime-DVD-Bestsellers SPEED GRAPHER bekannt.

    Willkommen beim AFB ^^
    Klingt doch nach dem richtigen Ort, wo du deine Arbeitszeit verbringst ;)


    Schau dich um und wenn es Fragen geben sollte helfen die Mods dir gerne weiter! ^^
    Ansonsten lässt sich am Abend eigentlich immer jemand in der Chatbox finden, falls dir danach sein sollte ;)

    Tag 25 - 08:00 Uhr – Verwaltungsgebäude – Büro der Direktorin

    Hagen hatte die Mädchen noch an der Tür zum Büro der Direktorin eingeholt, so dass die Vier zusammen eintraten.
    Valentina Amasowa stand am Fenster und blickte auf den Vorplatz hinunter, wo bereits einige Schüler unterwegs waren. Samirall Satoshi huschte da mit Lena irgendwo von der Seite auf den Platz hinaus. Der Geschwindigkeit nach, die er vorlegte, hatte er nicht mitbekommen, dass die Morgenversammlung abgesagt worden war. Seit er seine Begabung offen akzeptiert hatte, war er etwas umgänglicher geworden, aber Unterricht war immer noch nicht seine Stärke. Dass er sich ausgerechnet mit Lena zusammengefunden hatte, war zwar überraschend gewesen, hatte sich aber für beide als Vorteil erwiesen.

    Mit einem Ruck wandte sie sich vom Fenster ab und blickte die Vier an.
    „Mit diesem Ereignis hier schaffen wir jetzt eine glaubhafte Erklärung für eure Abwesenheit in der Kuppel, ohne das die anderen jetzt schon etwas davon erfahren!“ begann sie das Gespräch. „Die Organisation, die hinter dem Anschlag heute Morgen steht, wird GLA genannt, was ausgesprochen Globally Lifeform Agitation heißt. Sie hat einmal als eine Glaubenssekte im Jahr 1990 begonnen und steht im Zusammenhang mit der Bedrohung, die damals das erste Mal auftrat.“
    Haruka blickte überrascht auf.
    „Ja, genau, Haruka. Das war auch der Zeitpunkt, wo deine Mutter in Bystraya gewesen ist!“ warf Valentina ein, bevor sie mit der eigentlichen Erklärung fortfuhr. „Als es 2001 zum zweiten Vorfall kam, änderte sich die Ausrichtung der bis dahin friedlichen GLA. Ihre Forderungen wurden aggressiver und sie setzten plötzlich Gewalt ein.“
    „Das gipfelte dann 2006 in dem Anschlag auf die Einrichtung der Amerikaner auf einer Insel vor Yakutat in Alaska!“ fügte Hagen leise ein.
    „Als die amerikanische Regierung das Vorläuferprojekt zu Abunai starten wollte“, ergänzte Tabetha.
    „Da der Anschlag der GLA mit einer Atomexplosion endete, konnte man damals ihre Vorgehensweise nicht genau ermitteln. Ihr seid heute also ungewollt Zeugen ihrer Vorgehensweise geworden! Nur dass sie diesmal durch euch gestoppt wurden, bevor es zum Schlimmsten kam“, führte Valentina weiter aus. „Noch einmal unser aller Dank an euch, dass ihr sie aufgehalten habt!“
    „Auch wenn es derzeit niemand wissen darf!“ meinte Hagen ruhig.

    „Es ist vorerst notwendig, die Hintergründe zu verschleiern, da hier zu viele Schüler sonst zu Solotrips neigen würden. Und der Gegner darf auf keinem Fall unterschätzt werden!“ ermahnte Valentina ernst.
    Mai und Haruka blickten sich an. Ihnen war gerade klar geworden, dass weder Hagen noch Tabetha so ahnungslos gewesen waren, wie sie beide sich in diesem Moment fühlten! Sie waren plötzlich Teil einer riesigen Verschleierung geworden. Haruka ahnte jetzt, was ihre Mutter ihr alles hatte verschweigen müssen. Das die anderen beiden hier bei ihnen bereits Teile dieses riesigen Puzzles besessen hatten, ohne das es zu merken gewesen war!
    Jetzt gehörten sie auf einmal auch zu dem Kreis derjenigen, die etwas wussten, was den meisten Menschen nicht bewusst war!
    Valentina sah es in den Gesichtern der zwei Mädchen arbeiten.
    „Macht euch nicht zu viele Gedanken!“ schlug sie den beiden vor. „Es werden hier auf der Insel rechtzeitig alle wissen, worum es wirklich geht! Aber zurzeit sind noch zu viele Eigenheiten bei euren Mitschülerinnen und Mitschülern, deshalb halten wir die Informationen noch zurück!“
    „Und damit wir uns nicht verplappern, hat man uns diese kleine Sperre eingebaut, die eine Weitergabe dieser Informationen verhindert. Nicht einmal ein Telepath kann sie aus euch herausholen, ohne gewaltsam den Block zu durchbrechen!“ fügte Hagen gleichmütig hinzu. Seine ganze Haltung drückte inzwischen diesen Gleichmut aus. In der Welt der Verschleierung und der Geheimnisse kannte er sich recht gut aus!
    Valentina blickte auf die Uhr. Bei solchen Informationen merkte man gar nicht, wie schnell die Zeit verging. Es waren beinahe 10 Minuten vergangen!
    „Ihr solltet euch langsam auf den Weg zum Unterricht machen!“ meinte sie ruhig. „Und schaut angemessen zurechtgewiesen aus, wenn ihr das Büro verlasst!“

    Tag 25 - 07:58 Uhr - Verwaltungsgebäude der Akademie – Speisesaal



    Tabetha blickte auf, als die Lautsprecherdurchsage begann.
    „Folgende Schüler haben sich innerhalb der nächsten 10 Minuten bei der Direktorin zu melden: Hagen Kosaka, Haruka Takahashi, Mai Tsukamoto und Tabetha Ravenwood.“ wurden die Namen aufgezählt. Marcella, die sich zu ihr an den Tisch gesetzt hatte, blickte überrascht auf.
    „Was hast du denn bei dieser Übung verbockt?“ fragte sie Tabetha.
    „Ich bin nicht in die Simulationshalle gegangen, sondern war noch etwas Schießen üben!“ lautete ihre knappe Antwort. Marcella war die knappe Sprechweise der schwarzhaarigen Crow inzwischen gewöhnt und wusste auch, dass es keine Ignoranz oder sowas wie die kalte Schulter war.
    „Und unser Sprachlehrer auch?“ fragte sie deshalb weiter.
    „Auf dem Schießstand hab ich ihn nicht gesehen!“ kam die gleichmütige Antwort.
    „Komisch, bist du ihm nicht auf dem großen Platz hinterhergerannt?“ mischte sich Gino vom Nachbartisch aus in das Gespräch ein.
    „Eigentlich war ich auf dem Weg zu einem Platz für das Sniper- Schießen!“ antwortete sie darauf.
    „Vielleicht war er ja wieder zur heißen Quelle?“ mutmaßte Marcella.
    „Möglich!“ erwiderte Tabetha wage.
    Sie blickte kurz zu den anderen beiden Mädchen, die ebenfalls von dem Aufruf betroffen waren. Sie beendete ihr Frühstück und stand mit einem kurzen Nicken auf.
    „Die Direktorin lässt man wohl besser nicht warten!“ meinte sie und ging zum Tablettband.
    Auch die beiden anderen Mädchen standen auf und gingen mit ihr zusammen aus dem Speisesaal.

    [Alex] Z-Day - 11:41 Uhr Yamato, Präfektur Kanagawa
    Da lief die Kleine doch glatt einfach los! Während ich gerade in die andere Richtung geschaut hatte, war sie auf die Gruppe losgelaufen. Als sie dann auch noch den Schuss abfeuerte, war die ganze Horde aufmerksam geworden!
    Bestimmt hatten die weiter oben an der Militäranlage auch den Schuss gehört. Aber die würden nicht kommen, um nachzusehen! Diese Suppe würden sie uns hier alleine auslöffeln lassen!
    Mit einem Seufzen setzte ich dem Mädchen nach. Was sollte es auch? In einer solchen Situation über Dinge wie Normalität nachzudenken, brachte eh nichts. Es waren zwar sehr viel mehr von diesen Untoten hier, aber jeder, den wir jetzt schon mal erledigten, würde uns später nicht mehr auf den Senkel gehen!
    Kōri hatte zwar nach dem ersten Schuss nur noch die Schulterstütze benutzt, aber von weiter oben kam bereits einiges an taumelnden Gesocks an. In der Kurve war rechts ein Parkplatz, der wohl zu dem Park gehörte und einer der Zugänge zu einer Schule. Eine Mauer, auf die man direkt zukam, diente wohl als Sichtschutz. Daneben konnte man auf ein Parkgelände blicken, der wohl einen runden Brunnen auf einem Platz zu bieten hatte. Von all diesen Ecken kamen jetzt weitere Schlurfer.
    Das zwang mich zu etwas drastischeren Maßnahmen! Mit einer fließenden Bewegung ging ich auf ein Knie runter und zog das M4A1 in die Schulter. Die Kleine hatte zwar darüber nachgedacht, aber die Schreihälse hatten alle Untoten in Hörreichweite bereits angelockt! Wegen dem, was ich hier gleich abziehen würde, hatten sie mich vor zwei Monaten rausgeschmissen!
    Ohne mein linkes Auge zu schließen visierte ich und eröffnete das Feuer. Schuss auf Schuss verließen den Lauf und jeder einzelne bedeutete das Ende von einem Zombie!

    Oftmals haben die keine Neuauflagen gemacht, so dass die Versuchen, irgendwelche Lagerbestände ausfindig zu machen. Deshalb kann es dann auch mal lang dauern.
    Da sind wir mit dem Markt irgendwie noch auf einem sehr niedrigen Level.
    Vielleicht klappt es ja noch ;)

    Ja, es ist sein Name, Fox. Und da er ja eigentlich kein Mensch ist, haben sie auch einen Namen gewählt, der nicht mit anderen vergleichbar ist.
    Durch die Übersetzung wurde daraus Chrono, was ja eine andere Bedeutung mit sich bringt. Aber derartiges passiert denen beim Übersetzen ja immer wieder.

    Es ist schließlich sein Kampf, den er zusammen mit Rosette gegen die anderen Dämonen austrägt.

    Also, etwas voraus sind sie uns schon drüben in Amerika, aber nicht soweit!


    Das mit den deutschen Übersetzungen der Namen ist ja eine grausige Tatsache, die sich durch viele Reihen hindurch zieht!
    Das Chisame, Chachamaru und auch Chao richtig sind, haben ja durchaus die Übersetzungen im Anime bewiesen, die da etwas akkurater vorgenommen wurden!
    Nun sind wir bei der deutschen Ausgabe aktuelle bei Band 28 und vielleicht schaffen sie noch zum Jahreswechsel die 29 ;)


    Das bei den Anime-Adaptionen immer wieder die Abweichungen zum Manga auftreten ist ja auch hinlänglich bekannt.
    Als zu dem jetzt laufenden "Magische Welt"-Zyklus in Japan spezielle OVA als Beigabe zu bestimmten Bänden verkauft wurden, sind die Verkaufszahlen dort regelrecht explodiert.
    Natürlich haben wir hier im Lande davon mal wieder nichts mitbekommen.

    Nachdem es doch so seine Zeit gedauert hat, bis er ausgeliefert wurde, hab ich ihn heute dann gesehen.


    Da ich eh gerne auf Kleinigkeiten achte, fand ich es schon von Anfang an sehr interessant. Die Wendungen, die der Handlung immer wieder gegeben werden, lassen einen immer neue Facetten wahrnehmen.
    In sich gut geschlossen ist der Film das Ansehen mehr als wert!

    Die Film Society des Lincoln Center hat angekündigt, das sie ein Programm mit dem Titel "Zum Andenken an Satoshi Kon" am 22. Dezember 2010 präsentieren will. Das Programm enthält Filmvorführungen von zwei der Anime Filme, "Perfect Blue" aus dem Jahr 1997 und "Paprika" aus dem jahr 2006. Die Filme werden um 18:30 Uhr und 20:15 Uhr vorgeführt. Tikets für die Veranstaltung sind ab dem 09. Dezember zu erwerben. Preise und weitere Details werden später noch angekündigt.


    Funimation hat ebenfalls angekündigt, das es zusammen mit ForbiddenPlanet und der SoHo Gallery für Digitale Kunst sechs Episoden der Anime Serie "Black Butler" vorführen werde. Das Event ist kostenlos und beinhaltet einen Cosplay Contest. Für diesen Contest ist eine Vorab-Onlineregistration eingerichtet.


    Originalartikel:
    Satoshi Kon Films, Black Butler Screened in NYC - Anime News Network

    Hat inzwischen eigentlich schon jemand den 13. Film "Der nachtschwarze Jäger" gesehen?

    Hier mal ne Kurzangabe zum Inhalt:
    Auch wenn Schülerdetektiv Shinichi Kudô seit dem Giftattentat der geheimnisvollen schwarzen Organisation im Körper eines kleinen Jungen gefangen ist und sich als Conan Edogawa ausgeben muss, hatte die Sache bisher einen Vorteil: Die veränderte Gestalt bot ihm Schutz vor seinen ihn für tot haltenden Feinden. Dies gab ihm die Gelegenheit inkognito weiter nach einem Heilmittel zu suchen. Doch mit der Ruhe hat es jetzt ein Ende, denn leider entdecken die Männer in Schwarz zufällig, dass Shinichi zwar geschrumpft, ansonsten aber quicklebendig ist. Nun setzen sie alles daran, Conan zu finden, um ihren Widersacher endgültig zum Schweigen zu bringen. Und nicht nur Conan soll getötet werden, sondern alle die sich in seinem näheren Umfeld bewegen. Jeder in seiner Umgebung gerät in tödliche Gefahr. Der brandneue, dreizehnte Spielfilm aus der durch ihre jahrelange Ausstrahlung auf RTL II bekannten und äußerst erfolgreichen Detektiv Conan-Reihe von Gosho Aoyama lief erst 2009 in den japanischen Kinos.

    [Alex] Z-Day - 11:35 Uhr Yamato, Präfektur Kanagawa
    Am anderen Ende der Gasse war dann auch ein großer Maschendrahtzaun mit Übersteigschutz zu sehen, wie er auch oft bei Militäranlagen verwendet wurde. Das konnte nur der Außenrand der Militärbasis sein! Trotzdem blieben wir erst einmal bei unserer langsamen Gangart, die eben keine Zombies aufmerksam machte.
    Von irgendwoher kamen einige Kirschblütenblätter herangeflogen. Durch einige kalte Tage hatte sich das Ereignis um einige Tage nach hinten verschoben, so dass die Bäume jetzt in voller Pracht dastanden. Eigentlich war ich ja wegen einer Einladung zu einem Kirschblütenfest nur in den Zug gestiegen!

    Für einen kurzen Augenblick ließ ich die Erinnerungen an die vergangenen Tage zu…
    Ich hatte die Satoris erst auf dieser Reise bei einem Spaziergang draußen in der Wildnis kennen gelernt. Das junge Paar war ebenfalls in die Wildnis hinaus gewandert, um etwas Abstand zu gewinnen. Dabei hatten sie lauthals gesungen, was mich dann doch aufmerksam gemacht hatte. Als wir und dann plötzlich gegenüberstanden, hatte ich aus dem Reflex heraus in meiner Heimatsprache gesprochen: „Es gibt hier keine Schwarzbären!“
    Die beiden hatten sich angesehen und lauthals gelacht. Dann erklärten sie mir, dass sie ein Studienjahr in meinem Heimatlang gemacht hatten und ihr Lied eigentlich „Es gibt keine Bären in diesem Wald“ geheißen hatte. Masataka und Hiromi Satori waren an die westlichen Umgangsformen gewöhnt, so dass wir gut miteinander auskamen.
    Nach einem gemeinsamen Abendessen war es dann zu der Einladung gekommen. Danach war ich erst einmal weiter nach Kyoto gereist.

    Mit eine bewussten Anstrengung zwang ich meine Gedanken in die Gegenwart zurück. Ob die beiden wohl noch lebten? Die Frage galt genauso für die Familie und die Freunde in Europa. Aber es war eine müßige Frage, die weder mir noch ihnen half! Jetzt musste man auf die augenblickliche Situation konzentriert bleiben, alles andere brachte einen nur unnötig in Gefahr!
    Am anderen Ende der Gasse sahen wir den Grünstreifen hinter dem Zaun. Da ich nicht genau wusste, in welche Richtung wir uns wenden mussten, um zum Eingang zu kommen, wandte ich mich erst einmal nach Süden.
    Als in der Ferne die Brücke hinter den Häusern auftauchte, war mir gleich klar, dass wir auf der falschen Ebene waren! Diese Brücke war mit Sicherheit eine der Zufahrten zu dem Militärgelände! Und die Seitenstreifen waren zu steil gehalten, um einfach dort hochklettern zu können. Es blieb uns gar nichts anderes übrig, als noch mal wieder nach Osten abzubiegen. Das schmale Flussbett würde ich auch eher als Bach bezeichnen. Wir liefen an irgendwelchen Verladerampen entlang, als hinter einem Müllcontainer ein Zombie hervorkam. Da er mir die Zeit ließ, nahm ich den Nothammer und schlug ihm damit den Kopf ein. Mit einem dumpfen Laut fiel der jetzt ganz Tote um.

    An dem Gebäude entlang liefen wir die Straße direkt am Bach hoch auf die Brücke zu, die dort oben wohl zum Gelände der Atsugi NAF Basis führte. Aber direkt am Hang bog die Straße nach links ab, während ein Fußweg unter der Brücke weiter führte. Da in dem Bereich unter der Brücke wieder ein paar Zombies umher wankten, folgten wir der Straße. Am Ende des Häuserblocks bog eine weitere Straße ab, wir blieben aber am Hang und folgten der Straße, bis wir an eine Treppe kamen. Die führte direkt dorthin, wo wir eigentlich hinwollten! Trotzdem blieben wir in einem Spaziergängertempo, da wir bislang damit gut gefahren waren.
    Am oberen Ende blickten wir auf eine Halle mit halbrundem Dach, die fast schon wie ein Hangar wirkte. Nur die verschiedenen Rundungen mit den teilweise vielen Fenstern wiesen diese Überlegung gleich von der Hand. Von links erklangen Schreie, so dass wir die Straße in die Richtung blickten. Ein Stück weiter oben war eine ganze Menge Zombies zu sehen, die wohl von den Schreien aktiviert worden waren.
    Eigentlich mussten wir ja nach rechts, wenn wir zu Militäranlage wollten…