TODAIII ![]()
Jetzt beginnt das Warten auf den nächsten Schnee...
Beiträge von Soulshadow
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Für alle die jetzt in den Ferien mal wieder reinschauen...
Aktuell ist der Tag 25 in der Handlung und es ist kurz nach acht Uhr Morgens. An diesem Tag hat es einen Angriff auf die Insel gegeben, von dem die meisten Schüler nichts mitbekommen haben. Außer vier Schülern weiß auch niemand was tatsächlich passiert ist!
Die Schüler wurden im Rahmen einer Alarmübung in die Simulationskuppel gerufen, wo sie etwa eine Viertelstunde blieben, Dabei wurden Bilder eines Raketenangriffes gezeigt.
Einige argwöhnen zwar, dass es nicht nur eine Übung gewesen ist, aber können keine Beweise für etwas anderes finden.
Die vier Schüler wurden zur Direktorin bestellt, angeblich weil sie die Übung nicht mit dem notwenigen Ernst absolviert haben, und die morgentliche Versammlung fiel deswegen aus.
Es würde jetzt also direkt in den Unterricht gehen, oder auch in die Zeit danach
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Für alle die jetzt in die Ferien kommenden...

Es ist der Tag nach dem Ball, ein Sonntag. Aktuell kurz vor 10 Uhr Vormittags.
Außer einigen Schülern scheinen alle anderen eine ganz andere Erinnerung an den Verlauf des Vorabends zu haben. Diejenigen, die nicht davon betroffen sind, beginnen sich zu wundern.
Einige Schüler haben mit Nachforschungen begonnen...
Soweit steht es in aller kürze im RPG -
Gab es dafür auch eine Sage, wie oft in den Anime?

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Die Schlacht von Hastings...
Hier ist ja eher der Kampf mit dem Schnee... oder den anderen Autofahrern.
Fliegen soll derzeit auch nicht so pralle sein... -
[Alex] Z-Day - 12:03 Uhr Yamato, Präfektur Kanagawa, Atsugi Marineluftwaffenstützpunkt
Alleine schon der Geruch von etwas Essbarem ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen! Ich beugte mich kurz zur Seite und packte den Riegel mit den Zähnen, da meine Hände in den letzten Stunden zu viele ekelige Dinge berührt hatten, und zog ihn aus der Verpackung. So konnte ich ihn auf etwa der Mitte durchbrechen, ohne ihn direkt dort zu berühren.
Mit einem Blinzeln bedankte ich mich und blickte dann wieder nach vorne, während ich kaute.
Nachdem wir die zweite Rasenfläche überquert hatten bog ich in einer der Fahrstraßen zwischen den aufgestellten Flugzeugen und Hubschraubern ein. Kampfjets standen auf den Flächen rechts von uns, obwohl da einige wohl unterwegs waren!
Die Transportmaschinen waren augenscheinlich noch alle da, so wie es links von uns aussah. Das Teil, was vorhin zu hören gewesen war, musste mindestens vier Propeller gehabt haben, so wie die Teile hier.
Als wir zwischen den Hangars bei den Transportfliegern durchfuhren, sahen wir auch wieder ein paar Viecher rumtaumeln. Aber es waren nur vereinzelte Schlurfer, die von Scharfschützen dann auch weggeputzt wurden. Rechts von der Fahrstraße hier lag ein mehrstöckiges Gebäude mit einem Parkplatz. Überhaupt waren hier zwischen Hangars und den nächsten Gebäuden eine Menge Parkflächen, auf denen auch viele Körper lagen. Ich bog rechts rum auf die breite Fahrstraße ein, da ein Stück weiter oben ein weiteres großes Gebäude lag, auf dem wahrscheinlich auch die Scharfschützen ihre Stellung hatten. Auch wenn es nur eine Vermutung war…
Das die Gegend hier nur Leichen, aber keine Schlurfer aufwies, war zumindest ein Zeichen dafür, dass die Jungs es noch unter Kontrolle hatten!
Ich hielt direkt vor einem der großen Zugänge des Gebäudes, aus dem uns schon Soldaten entgegenblickten.
„Wir sollten hier sehen, dass wir was zu essen bekommen und Informationen, was so vorgeht!“ wandte ich mich an Kōri. „Wenn es die JSDF ist, dann müsstest du wohl mit ihnen reden.“
Mit umgehängten Gewehren stiegen wir aus und gingen auf den Eingang zu. -
In dem Bereich wären dann "Vexille" und "TO - A Space Fantasy" noch zu nennen. Alle von den selben Machern produziert.
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Da die Frage ja auch "...wird Chobits mal zum Alltag?" war, hier noch eine andere Betrachtungsweise...
Sind wir Menschen überhaupt bereit? Einen Persocom für sich zu besitzen wird die Gesellschaft noch etwas weiter ändern. Man sieht es auch oft im Hintergrund der Serie... Jeder Mensch läuft mit einem Persocom, aber fast niemand mehr mit einem anderen Menschen herum. Der Mann der Lehrerin vergisst sogar, dass sie in der gleichen Wohnung wohnt und sperrt diese zu, weil er sich nur noch auf seinen Persocom konzentriert!
Wenn etwas einem sozusagen jeden Wunsch von den Augen abliest, warum sollte man noch etwas anderes wollen?
Mit Freunden kann man dann ja auch per Persocomanruf kommunizieren... wozu also noch Treffen?Wenn jede KI ebenfalls einen Menschen für sich sucht, dann muss die Gesellschaft sich zwangsläufig ändern...
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"Eigentlich müsstest du mir ja was bezahlen, weil du umsonst mit rauchst!" - "Es ist unser Recht, zu rauchen!" - Wer kennt diese Sprüche noch? Diese plötzlich herbei zitierte Freiheit, die den Rauchern abgesprochen wird.
Es gab Zeiten, in denen man von Rauchern regelrecht ignoriert wurde, während sie die Bude verpestet haben.
Nun haben sich die Vorzeichen um 180 Grad gedreht, und die Raucher stehen plötzlich da und sehen sich diskriminiert.Wie im Endeffekt diese Initiative auch immer ausgeht, diejenigen, die Rauchen wollen, werden sich eine Nische suchen. Und eigentlich stört es dann ja auch keinen mehr. Man will halt nur nicht mehr von diesem blauen Dunst belästigt werden!
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Den Ausspruch selbst liest man so zwar selten, aber die Tatsache, dass viele Menschen sich mit einem derart gelagerten Wunsch an andere wenden, wird bestimmt jeder schon beobachtet haben.
„Habt ihr nicht ein interessantes Thema?“ oder „Wisst ihr keinen interessanten Anime, den ich noch anschauen könnte?“ sind dabei Aussagen, die auch hier im Forum auftauchen.
Warum fällt es so vielen Menschen schwer, selbst ein Thema zur Diskussion zu stellen?
Um im Bereich unseres Forums zu bleiben… Hier starten auch manchmal Mitglieder einen neuen Thread mit einer vagen Formulierung in Richtung „Wie findet ihr?“, ohne jedoch den Kernpunkt zu definieren, um den es innerhalb dieses neuen Threads gehen soll. Viele davon landen dann einfach im Archiv, weil die Frage zu ungenau gestellt ist.
Zum anderen liest man auch oft „Ich bin nicht so gut im Schreiben“ oder auch „Ich kann nicht richtig schreiben“. Das mag vielen als ein triftiger Grund erscheinen, aber niemand hat das Schreiben von vorne herein perfekt beherrscht! Wie vieles andere im Leben ist es etwas, dass man durch Anwenden eben erst erlernt.
Ist es also die Angst, sich zu blamieren, die viele von eigenen Themen abhält? Oder kommt dabei auch der Bequemlichkeitsfaktor zum tragen?
Auf den ersten Blick erscheint es um vieles einfacher, wenn man sich immer Themen von anderen vorsetzen lässt und dabei schickerweise die für einen selbst interessantesten herauspicken kann. Aber kommen dabei die eigenen Ideen zum Zuge?
Viele Fragen, die sich zu diesem Feld stellen, reichen dabei auch in andere Gebiete wie Langeweile und Antriebslosigkeit, wobei sich immer wieder ein Komplex herausarbeiten lässt: Nur wenige setzen ihre Ideen auch tatsächlich um! Dabei kommt gerne der Begriff des Machers ins Spiel…
Damit werden dann Leute umschrieben, die einfach Themen einwerfen oder auch einen Thread mit einer spezifizierten Frage erstellen. Somit kann der Großteil daran partizipieren und trägt etwas dazu bei.
Schwierig wird es immer dann, wenn solche Leute wegbleiben. All diejenigen, die immer nur nachschauen, was es neues gibt, finden nichts Interessantes mehr. Springt nicht jemand in die Bresche, wird dann auch der Kreis der Lesenden langsam kleiner.
Als Beispiel kann man dazu einen Interessenclub anführen, bei dem die meisten Mitglieder zu den Treffen kommen, um sich dort unterhalten zu lassen. Liegt die Verantwortung für diese Unterhaltung dann nur in den Händen von zwei bis vier Leuten, dann wird dieser Anspruch mit der Zeit immer schwerer zu erfüllen sein. Die Mitglieder möchten ja am liebsten jedes Mal etwas Neues! Wenn nun diese paar Macher aber ständig nur gefragt werden, was es denn diesmal als Programm gibt, ohne das Mal jemand anderes vortritt, um etwas beizutragen, dann lässt deren Motivation nach. Sehen die Mitglieder dabei dann nur, dass nichts Neues kommt, dann wird der Club langsam „verblassen“!
Und dann? Auflösen und weiter zum Nächsten?
Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder sich gerne unterhalten lässt, wobei die Tiefe dieser Unterhaltung stark variiert. Während einer Person vielleicht die tägliche Telenovela reicht, möchten andere vielleicht doch etwas mehr.
Manchmal wird auch auf Masse gesetzt, da in einer großen Menge von Leuten ja auch die verschiedensten Interessen schlummern.
Die Frage, die sich dabei jedoch stellt: „Reicht es mir, immer nur von anderen unterhalten zu werden?“
Diese Frage möchte ich nun mal an alle stellen, um auch einmal verschiedene Meinungen zusammenzutragen! -
"Mir ist langweilig!" Wie oft liest man das in der heutigen Zeit, z.B. auch hier im Forum in der Chatbox?
Langeweile - Ein Gefühl der Person, dass die Zeit ungewöhnlich langsam vergeht, oft hervorgerufen durch eigene Untätigkeit oder auch fehlende Ablenkung. Diese immer subjektiv wahrgenommene Wahrnehmungsart führt schnell zu Empfindungen der Unlust.
Ursprünglich mal auf die Monotonie des Alltags zurückgeführt, wo eben die subjektiven Eindrücke nichts Interessantes oder Aufmunterndes vermitteln konnten, ist dieser Ausdruck heutzutage doch eher mit fehlender Ablenkung verbunden!
Die Medien bringen die verschiedensten Dinge hervor, die konsumiert werden sollen. Aber die Sinne stumpfen dabei auch ab, benötigen immer schneller neue Eindrücke!
Betrachtet man einmal ein japanisches Patchinko-Spielcenter, so sind dort so viele Sinneseindrücke auf einmal vorhanden, dass es für jemanden ohne Vorbereitung zur sofortigen Übersättigung kommt und dann nur abschreckend ist.
Bei den ganzen Schlangen von Menschen, die sich bereits eine Stunde vor der eigentlichen Eröffnung dort aufstellen, kommt einem doch schon der Begriff "Abhängigkeit" in den Kopf.
Ist es in der heutigen Zeit tatsächlich so, dass all die bunten Bilder mit Sounduntermalung und von weiteren Eindrücken begleitet ein unbedingtes Muss sind? Das sie inzwischen zum Leben dazu gehören, kann man allein an der Häufigkeit ihres Auftretens ersehen.
Wenn dann, beim Ausbleiben dieser Stimulation sehr schnell die Unlust aufkommt, sollte der Einzelne sich vielleicht schon mal die Frage stellen: "Kann ich auch ohne das was anfangen?"
Ein jeder kann ja leicht an der Zeit, die er über den Tag in solche Stimulationen investiert, erkennen, zu welchem Teil sein Leben bereits davon in Anspruch genommen ist.
Ist es dann tatsächlich noch Langeweile, oder eher die Abwesenheit äußerer Stimulation? -
[Alex] Z-Day - 12:01 Uhr Yamato, Präfektur Kanagawa, Atsugi Marineluftwaffenstützpunkt
Das Gebäude selbst war an deiner Hangarstruktur angesetzt, die wir erst richtig wahrnahmen, als wir die Tür ins Freie durchschritten hatten. Gleich hinter der Fahrstraße gab es noch andere Gebäude, die aber alle mehr nach Hangars und Wartungswerkstätten aussahen. Nach rechts war es eine offene Fläche. Wir schwangen uns in den Humvee, der am Gebäude geparkt worden war. Ich fuhr rückwärts auf die Straße und dann erst einmal an den Gebäuden vorbei.
Nach einer Rechtskurve brausten wir an den Hangars vorbei. Linker Hand waren Hubschrauber aufgestellt. Auf der anderen Seite der Start- und Landebahn waren hinter den Hangars weitere Bauten zu sehen, in denen wohl auch der Hauptteil der Administration untergebracht war.
Die Gebäude kamen ziemlich schnell näher, da ich den Humvee auch ordentlich trat! Bislang waren auf der Fläche keine Viecher zu sehen gewesen, aber ich ging auch davon aus, dass diese sich eher in Richtung des Flugzeugs bewegten, das freundlicherweise ja so einen Riesenkrach veranstaltet hatte!
Das unser Fahrzeug derzeit auch eine Geräuschquelle darstellte, ließ sich nicht vermeiden.
Um den Effekt zu minimieren, befuhr ich direkt die Start- und Landebahn, da momentan dort am wenigsten los war.
Da Kōri nicht groß genug für das Geschirr der Lafette war, saß sie auf dem Beifahrersitz. Die Fläche hier war tatsächlich noch frei von Blutflecken! Man konnte sich glatt noch einbilden, dass alles ganz normal wäre. Aber allein schon der Umstand, dass wir hier direkt das Flugfeld überquerten, wäre normal nicht möglich! Ich heftete den Blick an die Gebäude auf der anderen Seite des Flugfeldes. Meinem unguten Gefühl in der Magengegend nach, waren wir nach wie vor im Zielsucher von mehreren Scharfschützen, die da irgendwo auf dem Dach hockten!
Aber die Viecher fuhren kein Auto, deshalb ließen sie uns erst einmal in Ruhe. Mein Magen ließ sich auch deutlich vernehmen, da ich heute Morgen auf das Frühstück hatte verzichten müssen, um den Zug zu bekommen. Die ganze Stresserei hatte bislang verhindert, dass er sich zu Wort meldete. Wo jetzt etwas Ruhe eingekehrt war, kam er auch zu seinem Wort. Ach, sie meinen, bei all den Leichen und dem Blut wäre ihnen der Appetit vergangen? Falls sie einmal in diese Situation geraten, dann können sie ja mal Bescheid sagen, ob es tatsächlich so war!
Der Hund hockte zwischen den sitzen und schaute recht zufrieden aus. Leider waren wir Menschen nicht so einfach zufrieden zu stellen! An die Notrationen, die nun in meiner Weste steckten, war ich noch nicht ran gegangen, da ich nicht mit meinen besudelten Händen etwas Essbares anfassen wollte. Außerdem hatte ich das dringende Bedürfnis nach einer Dusche!
Wo die Transportmaschine, die wir ja öfters gehört hatten, nun tatsächlich stand, hatte ich auf dem Weg nicht sehen können. Wir waren bereits über die Start- und Landebahn hinweg und näherten uns den Stellflächen für Jets auf der anderen Seite. -
[Alex] Z-Day - 11:58 Uhr Yamato, Präfektur Kanagawa, Atsugi Marineluftwaffenstützpunkt
Ich kam mir schon vor, wie in einem Actionfilm, wie ich an den Fenstern herum wuselte, um nicht noch einmal im Zielfernrohr eines Scharfschützen zu landen. Aber die schienen inzwischen zumindest auf Infrarot umgeschaltet zu haben, so dass sie meine Thermosignatur wohl sahen. Jedenfalls war noch kein weiterer Schuss gefallen.
An der Seite hatte ich den Humvee entdeckt, mit dem die drei Soldaten wohl hergekommen waren.
Es war ein offenes Modell nur mit Überrollbügeln und einem Maschinengewehr auf Lafette.
Auf dem Flugplatz selber wurde inzwischen das Heulen der Triebwerke lauter, so als würde die Maschine in unsere Richtung kommen.
Da man in Situationen wie dieser nichts ausschließen konnte, wollte ich lieber rasch hier verschwinden und rannte zurück zur Treppe.
„Auf, auf!“ rief ich ihr zu. „Raus aus dem Gebäude und rechts rum, da steht ein Humvee. Den nehmen wir erst einmal!“
Von unten kam mir Kōri entgegen, so dass wir am oberen Treppenabsatz erst einmal kräftig ineinander rasselten. Der Hund hüpfte dann noch oben drauf, weil er es für ein Spielchen hielt.
Nachdem wir unsere Gliedmaßen wieder sortiert hatten und sie den Hund festhielt, streckte sie mir ihre Hand entgegen, auf der ein Handy mit einem kleinen Anhänger lag. -
[Alex] Z-Day - 11:53 Uhr Yamato, Präfektur Kanagawa, Atsugi Marineluftwaffenstützpunkt
Der Korridor hinter der Tür sah echt übel aus Boden und Wände waren voller Blut. Hier waren die Leute wohl in Panik geraten und dann erledigt worden. Aber jetzt waren hier keine Viecher mehr zu sehen. Außer denen, die wir vorne erledigt hatten war alles in Sichtweite leer. Hinter mir kam Kōri durch die Tür herein und die anderen Leute waren draußen, um sich zu bewaffnen.
„Kōri, achte auf die anderen. Mir ist nicht so wohl, das die automatische Waffen haben!“ flüsterte ich ihr zu, so dass die anderen draußen es nicht hörten.
Innerhalb des Gebäudes war nichts zu hören. Außer den Geräuschen von den Leuten draußen bei den Sandsäcken schien alles verlassen zu sein. Aber andererseits waren die Viecher ja auch keine Plaudertaschen! In jedem Raum könnten einige herumstehen, weil sie gerade keinen Reiz empfangen hatten! Obwohl die Schüsse ja laut genug gewesen waren.
Andererseits hatte ich nicht vor, hier die Zimmer zu durchsuchen! Wir wollten ja nur hier durch, um auf das Gelände zu kommen. Allerdings fiel mir gerade ein, dass Soldaten in solchen Situationen lieber einmal mehr, als zu wenig schossen! Da könnte es passieren, dass wir von Scharfschützen ins Visier genommen wurden, die irgendwo auf der anderen Seite des Flugfeldes waren.
Suchend blickte ich mich um. Normalerweise wurden keine Soldaten ohne Kommunikationseinrichtungen irgendwo abgesetzt, also musste es hier irgendwo Funkgeräte geben.
Während die Überlebenden von draußen hereinkamen, ging ich noch einmal wieder zu der Sandsackstellung hinaus. Drüben bei der Zufahrt taumelten schon die ersten von der Horde herum. In einer Ecke der Stellung fand ich dann das Funkgerät, dass ich hier irgendwo vermutet hatte. Da es sich um ein Militärmodell handelte, war es nur mit einfachen Funktionen ausgestattet.
„Hier sind Überlebende in dem Gebäude nach der Brücke, ehemalige Stellung von drei Soldaten am Haupteingang. Ist da draußen noch wer?“ sprach ich dann in das Gerät auf Englisch.
Es dauerte einen kleinen Moment, dann knackte es erneut.
„Hier spricht Second Lieutenant Tomkins, USNF. Wer sind sie?“ schnarrte eine Stimme.
„Wir sind hier acht Personen, die bislang am Leben geblieben sind, Leutnant!“ gab ich im gleichen Ton zurück. Wie sie sich inzwischen denken können, war ich ebenfalls mal Soldat! Diese typische Art, den Boss raushängen zu lassen, war mir deshalb bestens vertraut.
„Sie befinden sich unerlaubt auf militärischem Sperrgebiet!“ schnarrte es wieder.
„Lieutenant, sie sollten inzwischen begriffen haben, dass die Situation längst über dieses Stadium hinaus ist!“ blaffte ich zurück. „Wir wissen nicht, was hier im Gebäude vorgefallen ist, aber es waren sieben Viecher hier bei der Stellung. Drei davon waren einmal Soldaten.“
„Sie werden sofort das Sperrgebiet wieder verlassen!“ bestand der Mensch am anderen Ende auf seinem Standpunkt.
„Lieutenant, da draußen wimmelt es nur so von den Viechern!“ versuchte ich es noch einmal.
„Damit befassen wir uns, wenn die Ordnung wieder hergestellt ist!“ kam es von der anderen Seite. Ich hatte auf einmal eine böse Ahnung. Wenn bei denen die Kommandokette bereits zerstört worden war, dann waren da drüben plötzlich Leute am Ruder, die damit nicht wirklich umgehen konnten!
„Könnte ich dann ihren kommandierenden Offizier sprechen?“ benutzte ich eine Phrase, um meinem Verdacht auf den Grund zu gehen. Schweigen auf der anderen Seite. Verdammt!
„Ich kann ihre Situation nachempfinden, Lieutenant. Trotzdem sind hier lebende Menschen, die Hilfe benötigen! Wenn dies nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt, dann leiten sie uns an die JSDF weiter!“ setzte ich noch einmal an, aber es knackte nur, als die Verbindung getrennt wurde.
Ich ließ das Funkgerät sinken. Da ging es schon los! Zu viele Menschen wollten einfach nicht sehen, was wirklich passierte! Die Soldaten hatten sich wahrscheinlich in ihrem Kommandobunker eingeigelt, nachdem die erste Welle sie getroffen hatte. Wahrscheinlich hatten sie auch Infizierte in ihren Reihen… Jedenfalls würden die uns nicht helfen!
Ich ging wieder in das Gebäude, um den draußen rumtaumelnden Schlurfern keine neuen Anreize zu geben. Die anderen Leute waren nicht mehr zu sehen. Waren wohl schon auf der anderen Seite aus dem Gebäude gerannt. Nur Kōri hatte sich auf den Treppenabsatz gesetzt und schaute mir müde entgegen. Außer dem Trip über den Golfplatz waren wir bislang nur zu Fuß unterwegs gewesen.
Ich blickte auf der anderen Seite des Gebäudes aus der ebenfalls zersplitterten Tür. Auf der Fläche draußen rannten die Überlebenden in Richtung der fernen Gebäude auf der anderen Seite des Flugfeldes. Plötzlich nahm ich die Reflexion eines roten Lichtstrahls wahr. Ohne nachzudenken warf ich mich zur Seite, als auch schon eine Kugel an mir vorbei zischte.
Scharfschützen! Da ich keinen Schussknall gehört hatte, waren die wohl auch irgendwo da drüben auf den Dächern. Toll, und sie ballerten wie beim Tontaubenschießen auf alles was sich langsam bewegte!
„Kōri, wir haben da ein Problem!“ wandte ich mich an sie, während ich noch im Schutz der Mauer lag. „Die haben da draußen Scharfschützen auf den Dächern, die auf langsame Bewegungen feuern.“ Sie hatte nach meinem Hechtsprung überrascht aufgeblickt.
Ihr Blick schwenkte automatisch in Richtung der Tür, wo irgendwo da draußen die sechs Leute noch immer am rennen waren.
Denen hatten wir diesen unerfreulichen Umstand wohl zu verdanken, da sie wieder wie einer Horde aufgescheuchter Hühner da draußen rumrannten. Irgendwo heulten die Triebwerke eines Flugzeuges auf. Den Flugbetrieb hatten sie noch nicht eingestellt, aber sie würden bestimmt nur noch abtransportieren. Zumindest solange sie noch konnten!
Ich rappelte mich wieder hoch und warf einen schnellen Blick nach draußen. Hier im Gebäude sollten wir nun wirklich nicht bleiben! Verschiedene Ideen drehten sich in meinem Kopf, als mir plötzlich der Gedanke kam, dass die Soldaten vorne vielleicht nicht abgesetzt worden waren, sondern ein eigenes Fahrzeug hier beim Gebäude stehen hatten!
Noch einmal machte ich mich an die Durchsuchung der Toten und förderte außer loser Munition tatsächlich auch einen Schlüssel zutage. Die Notrationen aus deren Westen, die unversehrt geblieben waren, nahm ich jetzt auch an mich. Das Mädchen war auf der Treppe sitzen geblieben und hielt sich nur aus der Sichtlinie. Ich gönnte ihr den Moment der Ruhe, da es im Gebäude derzeit niemanden außer uns gab. Mit dem Schlüssel in der Hand kam ich wieder ins Gebäude zurück.
Das Fahrzeug würde irgendwo auf der anderen Seite des Gebäudes stehen, soviel war da mal klar.
„Ich versuche mal herauszufinden, wo hier ein Fahrzeug abzugreifen ist, Kōri!“ informierte ich das Mädchen und stieg die Treppe hoch. „Solange es so ruhig bleibt, kannst du dich ausruhen. Behalte aber die Eingänge im Auge, die Schlurfer werden vielleicht bis ans Gebäude kommen.“
Oben waren auch genug Blutlachen auf dem Korridor. Bei all dem Blut hier würde aus dem Gebäude wohl niemand mehr am Leben sein. Die meisten Türen im ersten Stock standen offen, so dass ich einen Blick in die Räume werfen konnte. Schreibtische, Computer… schien so was wie eine Verwaltung gewesen zu sein. Jetzt war alles durcheinander und mit Blut besudelt. Aber wenigstens waren keine Viecher hier. Weiter in Richtung des einen Endes lagen dann doch ein paar Leichen mit eingeschlagenen Schädeln. Ich griff das M4A1 fester. Wenn es hier Kämpfe gegeben hatte, dann könnte es…
Ohne Vorwarnung schnellte sich so ein Stück Gammelfleisch aus einer Gangecke hervor! In einer schnellen Reaktion landete die Schulterstütze seitlich am Kopf des Zombies und ließ den Schädel knacken. Ohne einen Laut ging der jetzt wirklich Tote zu Boden.
Durch den Schreck klopfte mir das Herz recht heftig. Mann! Hinterlistige Bande! Noch vorsichtiger als zuvor schon schlich ich weiter. -
Hihi, Iku
Ich lass die anderen nochmal raten 
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09:31 Uhr – Irgendwo in der Stadt
Nachdenklich lehnte sich Anselmo Castilliamo hinter seinem Schreibtisch zurück. Irgendetwas war gestern ziemlich schief gelaufen auf dem Gelände der Cross Akademie. Nach dem Anruf noch in der Nacht, bei dem ihm der Angriff genau beschrieben worden war, hatte Direktor Kurosu heute Morgen keinerlei Erinnerungen an diesen Vorfall mehr!
Anselmo war schlau genug gewesen, nicht weiter nachzuhaken und das Gespräch schnell zu beenden. Dass der Direktor absichtlich so plump lügen würde, war ausgeschlossen! Mit einem tiefen Atemzug strich er sich durch sein krauses Haar und blickte aus dem Fenster.
Der Pfarrer, in dessen Haus er sich einquartiert hatte, war noch in der Messe, so dass Anselmo im Haus alleine war.
Würde sich diese Wolke des Vergessens nur auf den einen Vorfall beziehen, wäre er bereit zu glauben, dass es nur um Mhairi Yelva gehen würde. Aber es hatte da weitere Vorfälle gegeben, die mit dem Ball zu tun hatten und die ihm gestern noch vom Direktor berichtet worden waren! Heute wusste er davon nichts mehr!
Offenbar hatte sich die Anzahl der Gegner vergrößert. Und alle hatten die Akademie als Ziel! Zusätzlich waren da noch die Level E Vampire gewesen, die nach dem letzten Angriff wieder verschwunden zu sein schienen.
Nach seinen Informanten wimmelte es in der Stadt derzeit von Agenten verschiedener Gruppen, was ihn nicht gerade ruhig schlafen ließ. Noch schlimmer war, dass sich diese ganzen Ereignisse nicht miteinander verbinden ließen!
Hinter den Kulissen hatte hier ein Spiel begonnen, dessen Drahtzieher nicht zu sehen waren! Es war ihnen wohl gelungen innerhalb der Akademie einen Bannkreis des Vergessens zu errichten. Aber dessen Auswirkungen waren nicht allumfassend, denn einige dort erinnerten sich auch weiterhin. -
[Alex] Z-Day - 11:44 Uhr Yamato, Präfektur Kanagawa, Atsugi Marineluftwaffenstützpunkt
Die Betonblöcke vor dem Zaun waren nicht gerade ermutigend und die Geretteten fingen schon wieder mit dem Gejammer an. Durch die Bäume war auf der linken Seite ein Gebäude zu sehen vor dem auch ein großer Parkplatz lag.
„Dort rüber, Kōri!“ rief ich dem Mädchen zu und überließ es ihr, die anderen zu informieren. Hinter dem Zaun waren nur wenige Militärfahrzeuge zu sehen. Die Fläche dahinter ließ eher auf eine Start und Landebahn hinzuweisen.
Da unsere Geretteten einfach nicht mit dem jammern aufhören konnten, waren die Viecher nach wie vor auf unserer Spur.
Da der Weg durch die Büsche auch nur wieder Krach verursacht hätte, gingen wir das kurze Stück zurück und bogen auf den Parkplatz ein. Zwischen den abgestellten Autos war nichts weiter zu sehen und mir lief nachträglich ein eiskalter Schauer den Rücken runter. Wenn hier auch noch eine Horde gewesen wäre, dann hätten sie uns eingekreist! Zukünftig musste ich da viel mehr drauf achten, da es zu Fuß keine Chance geben würde, aus einem Umschließungsring von den Viechern zu entkommen. Jedenfalls nicht ohne gebissen zu werden!
Es war noch immer der Fall, dass man in den Grenzen der normalen Welt dachte. Aber diese Welt hatte aufgehört zu existieren! Wenn wir in dieser veränderten Welt überleben wollten, dann durften wir nicht mehr daran denken, wie es einmal gewesen war. Lärm lockte die Viecher an. Da sie nichts mehr sahen, reagierten sie nur noch auf Geräusche und waren sonst absolut unempfindlich. Klang doch eigentlich ganz einfach… und solange es nur einer war, gab es auch wenig Probleme. Bei den Viechern war eben die Masse das Problem.
Da wir ihnen derzeit keinen Anreiz gaben, waren die Schlurfer langsamer geworden. Aber sie bewegten sich noch immer vorwärts. Die etwa fünfhundert Meter zwischen uns würden sie mit der Zeit trotzdem überwinden.
Bei dem Gebäude hatte man am Eingang eine Sandsackstellung errichtet hinter dem ein paar Helme zu sehen waren. Da die Soldaten ihre Köpfe unten hielten, konnte ich nicht sagen, ob es JSDF oder US-Kräfte waren. Ich blickte an der Fassade entlang und die Blutspritzer weiter oben an den Innenseiten der Scheiben waren nicht gerade beruhigend.
Ich warf einen schnellen Blick zur Uhr… 11:47 Uhr. Vor etwas mehr als zwei Stunden war dieser Wahnsinn angefangen. Und hier schienen sie auch ihren Teil abbekommen zu haben! Fast automatisch kam meine Waffe wieder nach vorne.
Hinter den Sandsäcken begannen sich die Soldaten zu regen, aber auch einige andere Figuren kamen in Sicht. Die eher grauen Gesichter waren Hinweis genug! Da war niemand mehr wirklich am Leben! Die Soldaten wurden wohl von hinten angegriffen, nachdem Infizierte im Gebäude aufgetaucht waren. Ob es nun ihre Schuld gewesen war, oder nicht. Jedenfalls waren ihre wandelnden Körper jetzt eine Bedrohung für uns!
Während die Überlebenden stehen blieben, diesmal sogar ohne zu schreien, ging ich weiter auf die Stellung zu. Ich zählte sieben Untote hinter den Sandsäcken. Zu viele, um sie leise erledigen zu können! Wir wären genug Leute, meinen sie? Zusammen mit den Geretteten? Wenn sie sich in einer solchen Situation darauf verlassen wollen, dann können sie es ja gerne versuchen! Ich wusste bislang nur, dass die Kleine sich zu wehren verstand. Die anderen hatte ich mehr jammern als kämpfen sehen! Also zog ich die Sache lieber schnell durch, auch wenn es wieder Krach machen würde.
„Schluss mit dem spuken, jetzt wird gestorben!“ rutschte es mir heraus, als ich bei der Sandsackstellung ankam.
Auf die geringe Entfernung konnte ich den Lauf schon aufsetzen. Die ehemaligen Zivilisten waren schnell erledigt, aber bei den drei Soldaten musste ich unter den Helm kommen, den sie noch immer auf dem Kopf trugen. Bei einem konnte ich einen Kopfschuss ansetzen, aber die beiden anderen stürzten im selben Augenblick vor. Die Schulterstütze brach den Schädel von der Seite des einen und ließ auch diesen endlich leblos zu Boden gehen.
Vor dem letzten konnte ich mich nur mit einem schnellen Sprung zurück in Sicherheit bringen, da einfach nicht genug Platz war. Neben mir tauchte Kōri auf und erschoss den letzten von ihnen.
Damit hatten wir nun der Horde auf der Straße wieder ein neues Ziel gegeben, aber was war schon perfekt in dieser Welt?
Während Kōri die anderen heran winkte, machte ich mir an der Ausrüstung der Soldaten zu schaffen.
Die Pistolentasche der Einsatzweste bekam nun auch einen Inhalt. Auch das Kampfmesser und die Granaten übernahm ich. Kōri hatte sich auch eine Pistole bei einem anderen Leichnam besorgt.
„Die anderen können sich die Gewehre schnappen, die sind mir zu sperrig!“ sagte ich zu Kōri und wandte mich der zersplitterten Tür des Gebäudes zu. -
Dann beginne ich mal mit einem A... mal sehen, ob meine Vermutung stimmt

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Arigatou Gozaimasu
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Suchen, finden und erkundigen... jou, passt gut
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