Beiträge von Soulshadow

    Tag 29 - 14:48 Uhr - Gelände der Akademie - Zwischen den Schülerwohnheimen


    Hagen war bereits auf den Plattenweg zwischen den beiden Wohnheimen abgebogen, als Samirall wieder aufholte und seine Frage stellte.
    Natürlich war er an der Situation interessiert, die er dort erleben musste. Andererseits hatte er vorher noch nie von der GLA gehört und wusste somit auch nicht, was diese Organisation vorhatte. Haruka und Mai hätten es da schon leichter gehabt, da sie an Bord des U-Bootes schon mit diesem merkwürdigen Schleim in Kontakt gekommen waren. Hagen war sich nicht sicher, ob es jetzt schon der richtige Zeitpunkt war, über die Gefahren zu sprechen, die von diesem Zeug ausgingen.
    "Du meinst den Vorfall in Rom?" erwiderte er. "Offiziell ist dieser Vorfall niemals passiert, deshalb weiß auch kaum jemand davon. Was ist dir an den Leuten aufgefallen?"


    Verwaltungsgebäude - Büro der Direktorin


    Valentina blickte dem Jungen nach, der erst vor kurzem an den Strand der Insel gespült worden war. Inzwischen hatte sie eine Akte bekommen, so dass die Identität feststand. Außerdem stand außer Zweifel fest, dass er an Bord des Schiffes gewesen war, denn er hatte seinen Anhänger sofort wiedererkannt. Das Erkundungsteam hatte an Bord auch Spuren des bereits bekannten Schleims festgestellt, der von der GLA seit zehn Monaten verstärkt eingesetzt wurde.
    Noch immer hatten die Wissenschaftler nicht feststellen können, aus welcher Quelle dieses Zeug kam, aber einige Auswirkungen eines Kontakts waren bereits bestätigt.
    Bei den Opfern in dem Wüstencamp hatte man genügend Stresshormone vorgefunden, um einen Menschen mit bloßen Fingern aus einer Gummizelle zu bringen. Da auch außer Zweifel stand, dass viele sich gegenseitig umgebracht hatten, war wohl auch ein halluzinogene Wirkung vorhanden. Definitives ließ sich aus den Resten jedoch nicht mehr herausbringen.
    "Das wird noch mehr Unruhe in die Vorstandsgruppe bringen!" murmelte sie betrübt.
    In den nächsten Tagen musste in Bezug auf die Bildung von Pentagrammen die Entwicklung voran getrieben werden, denn viel Zeit würde wohl nicht mehr bleiben!

    Hoi und sei willkommen beim AFB!
    Zu deiner Frage... Nein, bist du nicht! Aber die Damen sind aktiver, deshalb kann man auch mehr von ihnen lesen ;)


    Bei Anime wie z.B. One Piece mag ich dir aber nicht glauben, dass du schon damit durch bist! Die laufen nämlich immer noch ;)
    Mit den anderen Gebieten hier im Forum machst du dich am Besten selbst vertraut. Falls du Fragen hast, so kannst du sie jederzeit stellen.

    Die Sonnenstunden über Tag bleiben ja noch recht stabil.
    Bei den klaren Nächten in der letzten Zeit war morgens dann doch schon kratzen angesagt.


    btw. so lange ist es nicht mehr bis Weihnachten. So langsam sollte man die Geschenke zusammentragen ^^

    Tag 29 - 14:44 Uhr - Gelände der Akademie - Auf einer Wiese


    Hagen spürte die innere Unsicherheit bei Samirall in Bezug auf seine Freundin. So wie er Lena Kurnikowa einschätzte, war sie durch die Einmaligkeit ihrer Kräfte in ihrem langjährigen Lebensbereich sehr von sich und ihrer Unfehlbarkeit bei Entscheidungen überzeugt. Deshalb würde sie die Entscheidung von Samirall, sich an jemand anderen zu wenden, nicht gerade begrüßen.
    Aber auch sie hatte Samirall ja noch längst nicht alles erzählt, was man innerhalb einer Partnerschaft voneinander wissen sollte. Nun, es war nicht sein Job, sich darum zu kümmern!
    Als Samirall aufsprang und seine Bereitschaft bekundete, war ein leichtes Zittern einiger Muskelgruppen für das geübte Auge durchaus wahrnehmbar.
    "Also gut", stimmte er zu und setzte sich in einem kräftesparenden Trab in Bewegung. Sie würden mindestens zwei Durchläufe am Parcours absolvieren, um dem Training der körperlichen Fähigkeiten genüge zu tun. Und Samirall würde Zeit haben, sich mit dem Erlebten auseinander zu setzen. Da er nicht gerade der große Denker war, benötigte er etwas länger zum Verarbeiten solcher Erfahrungen.

    Tag 29 - 14:42 Uhr - Gelände der Akademie - Auf einer Wiese


    Hagen beendete fürs Erste die Verbindung, als Samirall die Grenze des derzeit Möglichen erreicht hatte.
    "Du hast soeben den ersten Schritt auf deine Fähigkeiten zu gemacht!" stellte er mit seiner wirklichen Stimme fest. "Damit sollten wir es für heute bewenden lassen, damit es nicht zu viel wird."
    Samirall war noch immer am Schwitzen und am Keuchen, als sein Körper in Reaktion auf das Erlebte den Kreislauf belastete.
    "Obwohl wir uns nicht vom Fleck bewegt haben, fühlst du dich wahrscheinlich wie nach 12 Runden durch den Parcours auf dem Freigelände...", Hagen sah sich um und blickte auf die Uhr. "Ach ja, deine Freundin Lena ist wieder erwacht und hat nach dir gefragt. Vielleicht schaust du nach dem Unterricht bei ihr mal rein."
    Da er sich noch kein Holocom geholt hatte, wollte Hagen das auf dem Weg zum Freigelände erledigen. Da die Geräte von allen hier verwendet werden sollten, war eh nichts kompliziertes an den Armbändern. Soweit er im Vorbeigehen gesehen hatte, gab es nur einen Entriegelungskopf für die Schirmprojektion. Alles übrige wurde über das Mikrofon erledigt.
    "Wenn du wieder bei Atem bist, sollten wir uns noch auf dem Parcours sehen lassen. Nicht das die Ausbilder noch meinen, wir würden uns drücken!" fuhr Hagen nach der kurzen Überlegung fort. Da er im Mentaltraining sehr viel mehr Übung und Erfahrung besaß, war er nicht im Mindesten erschöpft.
    "Sag Bescheid, wenn du soweit bist", meinte er, während er Milani wieder auf die Schulter setzte.

    Und jetzt ist auch Band 32 im Handel erhältlich.


    Die Ala Alba versammelt sich und Ako, Yuna und Makie schließen ebenfalls einen Pactio mit Negi.
    Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und Negi hat seinen Weg gefunden, mit der Magica Erebra zu leben.
    Im Bereich der alten Ruinenstadt von Ostia sammeln sich immer größere Mengen von Magie...

    Hallo und Willkommen beim AFB!


    Zum und um das Thema gibt es ja immer wieder was zu finden, so dass man sich austauschen kann.
    Vielleicht magst du ja auch mal in der Zeichner-Ecke reinschauen?


    Die meisten würden bestimmt gerne erfahren, welche Anime du so am Liebsten schaust ^^


    Falls sonst Fragen zu etwas bestehen, wird das Team dir gerne helfen ;)

    Tag 29 - 14:41 Uhr - Gelände der Akademie - Auf einer Wiese


    Als Samirall den richtigen Ansatz zu verfolgen begann, ließ Hagen die Spanische Treppe und Rom verschwinden und ermöglichte es den erwachenden Sinnen, mit der tatsächlichen Umgebung Kontakt aufzunehmen. Einige Insekten, die sich für die beiden reglosen Gestalten interessiert hatten, wurden von sanften Winden beiseite getragen.
    Zum ersten Mal nahm Samirall seine Möglichkeiten bewusst wahr...
    Hagen ließ ihn diese Entdeckung ganz alleine machen, da Samirall sich mächtig angestrengt hatte, endlich soweit zu kommen.
    Da die Luft um ihn herum ja keine optischen Eindrücke übermitteln konnte, schien Samirall von der plötzlichen Dunkelheit etwas verwirrt zu sein, aber er blieb am Ball.


    Während die Umgebung sich zu einem völlig neeuen Eindruck auf den Schwertkämpfer verwandelte, entdeckte Hagen neben sich einen Zettel.
    "Seine Freundin ist aufgewacht und fragt nach ihm" stand darauf geschrieben.
    Nun, wenn es soweit war, dass Samirall die Grundzüge der ihm möglichen Wahrnehmung richtig verarbeitet hatte, dann könnte man diese erste Übung wohl als erfolgreich beendet sehen. Ihn aber jetzt wieder an Lena zu erinnern würde sofort alles verschwinden lassen...
    Hagen blieb also an dessen Wahrnehmung gekoppelt und beobachtete weiter.


    "Was zum... ?" Samirall kam mit dem neuen Wahrnehmungen noch nicht wirklich zurecht.
    "Die Luft hat keine Augen, also siehst du nicht optisch, sondern nimmst alles durch die Berührung mit dem Wind, den du formst wahr. Damit kannst du deine Umgebung sehr viel vollständiger wahrnehmen, als es die Augen alleine vermögen. Beherrscht du diese Wahrnehmung, dann musst du dich nicht umsehen, um jemanden hinter dir zu spüren. Achte auf die Formen und wie sie sich anfühlen. Du solltest die Insekten in deiner Umgebung bereits als einzelne Objekte wahrnehmen können..."

    Z-Day+1 - 05:47 Uhr - Großraum Tokyo


    Nach den Schrecken des gestrigen Tages sollte auch dieser Tag mit einem Donnerhall beginnen. Überall hatten es Menschen geschafft, sich vor den Massen der Auferstandenen zu verstecken. Viele hatten sich in Gruppen zusammengefunden, die in verbarrikadierten Verstecken die Nacht verbracht hatten.
    Als nun diese Explosion die Scheiben zum Beben brachte zuckten sehr viele aus einem unruhigen Schlaf in die Höhe.
    Nicht für alle war das eine gute Idee...


    Da die Menschen noch immer keine genauen Informationen über die Art und die Verbreitungsform der Seuche informiert hatten, waren auch Verwundete bei kleineren Gruppen gewesen. Nur dass diese sich während der Nacht verwandelt hatten!
    Da die Schlurfer nur auf Geräusche reagierten, waren sie einfach an Ort und Stelle geblieben, bis ein Unglücklicher in ihrer Umgebung ein lautes Geräusch von sich gab.
    Damit war für einige Leute das Erwachen kein Gutes, denn sie wurden innerhalb der Verstecke von den Verwandelten angefallen.


    Anderenorts waren Menschen trotz des Grauens vom Vortag noch so schlaftrunken, dass sie auf die Straße hinaus liefen, um zu sehen, was da explodiert war. Und auch diese fanden sich inmitten von untoten Horden wieder, die mit mechanischer Gleichgültigkeit über sie herfielen und sie an Ort und Stelle zerfetzten. War die Gruppe der Schlurfer klein genug, so blieb genug von den Unglücklichen übrig was ebenfalls in den Reigen einkehrte.


    Im direkten Umkreis des Parkhauses setzten sich diese Horden in Bewegung, da durch Folgeexplosionen ein genügend starker Reiz entstand. Umherfliegende Trümmer von Fahrzeugen trafen andere geparkte oder stehengelassene Autos. Immer dann, wenn ein Tank beschädigt wurde und Kraftstoff austrat, kam ein weiterer Brandherd hinzu, so dass viele brennende Leichen um das Parkhaus herumwankten. Und wenn diese dann an weiteres brennbares Material kamen...
    Die um sich greifenden Brände scheuchten einige Überlebende aus ihrem Versteck und sie versuchten eilig mit unbeschädigten Fahrzeugen aus dem um sich greifenden Flammenmeer zu entkommen. Ein kleines Motorrad mit zwei Personen zirkelte zwischen den Fahrzeugen und den Untoten hindurch, um ebenfalls von dem Brandherd weg zu kommen.

    Tag 29 - 14:43 Uhr - Gelände der Akademie - Krankenzimmer


    "Auch wenn die Kryokinese dem Wohlbefinden ihres Selbst dient, Lena Kurnikowa, so ist ihr Körper kein Eis! Dieses von uns verabreichte Mittel ist speziell auf die Bedürfnisse ihres Körpers abgestimmt und keine Ringerlösung!" Die Krankenschwester blickte auf das Mädchen.
    Das sie trotz ihres nach wie vor menschlichen Körpers eine Affinität zur Kälte entwickelt hatte, war eine direkte Folge ihrer Fähigkeiten. Leider vergaß sie dabei vollkommen, dass ein biologisches System für eine Regeneration von Zellen einige Parameter benötigte, die nichts mit einem Kühlraum zu tun hatten.
    "Es ist uns bekannt, dass sie ihren eigenen Kopf gerne durchsetzen wollen. Allerdings macht dies sie nicht zu einer Medizinerin und schon gar nicht zu einer Spezialistin für beschädigte Nervenbahnen!" Die Augen der Krankenschwester blitzten auf und zeigten einen mehr als ebenbürtigen Willen.
    "Deshalb werden sie dieses Mittel nun weiterhin in ihren Körper lassen!" Entschlossen brachte sie die Infusionsnadel wieder an Lenas Arm an.
    "Um ihrem Wohlbefinden entgegen zu kommen, werde ich die Temperatur im Zimmer senken", fügte sie verständnisvoll hinzu. "Aber sie können die Verletzungen ihrer Nervenbahnen nicht durch Kälte regenerieren, auch wenn sie noch so davon überzeugt sind. Die Kontrolle ihrer Fähigkeiten könnte ihnen entgleiten. Versuchen sie auch einmal einem Arzt zu vertrauen, auch wenn es ihnen schwerfällt! Denn, wie sie schon sagten, sind wir für das Wohl der Kinder hier zuständig!"

    Und jetzt ist auch der zweite Nachfolgefilm "Das verlorene Paradies" im Handel erhältlich.
    Die Handlung knüpft dabei direkt an den ersten Film an und setzt diese fort.

    Tag 29 - 14:41 Uhr - Mentaläther - Die spanische Treppe in Rom


    Hagen ließ einen Seufzer hören, als er Samiralls zunehmende Unsicherheit und die damit unbewusst steigende Blockade seiner Fähigkeiten herauslas.
    "Du denkst einfach zu materiell, Samirall!" ließ er dann seine Stimme in dessen Kopf erklingen.
    Hagen drehte sich wieder zu den schreienden Menschen um und in seinen Augen glomm etwas auf.
    "Meine Kraft gehört zu einem anderen Element, aber trotzdem brauche ich weder Konzentration noch irgendwelche Vorbereitung, um sie einzusetzen", begann er mit leiser Stimme. Die Menschen um Samirall herum schrien plötzlich noch lauter. Unter der sich inzwischen stark ausgebreiteten Schleimschicht begann sich die Haut zu verfärben und aus den offenen Mündern schlugen plötzlich Flammen.


    Innerhalb von Augenblicken waren alle Menschen auf der spanischen Treppe von inneren Flammen aufgezehrt worden, wobei die Schleimschicht ganz zuletzt ebenfalls verbrannte. Dabei wirkte auf den plötzlich allein dastehenden Samirall keine nennenswerte Hitze ein. Die gerade noch schreienden und tobenden Menschen sanken zu kleinen Aschehäuflein zusammen, die von den letzten Windstößen aus Samiralls Fähigkeit weggeblasen wurden.
    "Du glaubst immer noch, dass du etwas tun musst. Aber wenn du dein Schwert schwingst, dann überlegst du dir doch nicht auch jede Bewegung. Du hast dir ganze Abläufe antrainiert, die automatisch ablaufen. Eine Fähigkeit, die man trainiert hat, lässt sich ebenso einsetzen."
    Langsam stieg er die Treppe hoch und schleckte dabei weiter sein Eis, da er seinen Mund ja nicht zum Kommunizieren benötigte.
    "Wenn du deiner Freundin zusiehst, dann wird dir doch aufgefallen sein, dass sie die Temperatur in ihrer direkten Umgebung stets recht kühl hält. Glaubst du, sie müsste sich die ganze Zeit darauf konzentrieren, um diesen Effekt auszulösen?"

    Da hatten wir uns schon sowas gedacht, Kaito. Wir haben inzwischen den Teil mit der Frage an Takuya durch die Explosion überbrückt, so dass er nun nach angemessener Überraschung immer noch reagieren kann.


    Auch wenn Andreas gleich zum Aufbruch drängt, sollten wir erst einmal ein Frühstück folgen lassen.
    Ich schau mir schon mal ne Route an, auf der wir dann weiterfahren werden. Das Boot wird dabei wohl keine Rolle spielen, da wir so viele Leute eh nicht auf ein Fischerboot bekommen.

    Tag 29 - 14:42Uhr - Gelände der Akademie - Krankenhauszimmer


    "Haben sie ihn gefunden?" waren die Worte, die von dem Mädchen kamen, nachdem die Kälte im Raum etwas weniger beißend geworden war.
    Die Schwester sah sie am Fenster stehen, während der Rest des Mittels aus dem Infusionsbeutel auf den Boden tropfte.
    "Ja, gefunden haben wir ihn, aber er befindet sich gerade in einem Mentalduell und wird deshalb vorerst nirgendwohin gehen. Und sie sollten hier nicht immer eigenständige Maßnahmen ergreifen!" Sie deutete auf die Infusion.
    "Auch wenn Kälte ihrem persönlichen Empfinden besser entsprechen mag, so können sie nicht alle Bedürfnisse ihres Körpers übergehen!"


    Zur selben Zeit auf dem Freiübungsgelände


    Rena hatte sich die Übungen mit ihrer Levitation erleichtert, so dass sie nicht ausgepumpt am Ende des Parcours ankam. Wie viele andere Schüler und Schülerinnen der Akademie hatte sie den Einsatz ihrer Kräfte bei den alltäglichen Dingen gelernt. Trotzdem würden die Ausbilder sie nicht ohne jedes körperliches Training davonkommen lassen.
    Ehe sie es sich versah, war sie mit einer Kombination von Situps, Liegestütze und einem 5000m Lauf zusätzlich belegt worden. Aber dabei war sie nicht die Einzige!

    Vorbehaltlich möglicher Änderungen, Elogan.
    Derzeit kann ich mir noch immer nichts darunter vorstellen. Und ob es dann für deinen Char letztendlich sinnvoll ist, kann man somit auch noch nicht entscheiden.


    Wegen des Holocom sollte er sich schon während dieses Trainings bemühen, dass noch bis 15:30 Uhr andauert.

    Tag 29 - 14:40 Uhr - Mentaläther - Die spanische Treppe in Rom


    Hagen sah zu dem doppelten Kirchenturm am oberen Ende hinauf und genoss die Eiskugeln. Samirall verstand noch immer nicht, worum es ging. Und nach wie vor waren seine Gedanken mit anderen Dingen und hauptsächlich Lena beschäftigt. Auf diese Weise würde er den Käfig seines bisherigen Seins nicht verlassen können.
    "Ich glaube kaum, dass dein ehrwürdiger Meister dir geraten hat, den Kopf mit unzähligen auseinander treibenden Gedanken zu füllen, Samirall. Und dieser Ort liegt nicht in Spanien, sondern in Italien. Dies ist die berühmte spanische Treppe in Rom... allerdings an einem Tag, von dem die Welt niemals erfahren hat. Achte genauer auf die Leute und besonders auf diesen seltsamen Schleim, der sie langsam überzieht."


    Hagen erinnerte sich genau an den Tag, an dem die GLA einen Anschlag verübt hatte. Die Leute auf der Treppe waren plötzlich durchgedreht, als dieser merkwürdige Schleim versprüht wurde. Er war in einem der umliegenden Häuser gewesen, um sich auf einen Auftrag vorzubereiten. Aber das gedankliche Chaos der Menschen hatte ihn vollkommen überrascht.
    "Deine Kraft liegt nicht in Lena und auch nicht in der Verbindung. Sie wird nur sehr verstärkt dabei. Aber derzeit verweigerst du dir selbst den Zugriff auf deine Fähigkeit, weil du sie nur bei anderen siehst! Für deine Lena war das nie eine Frage. Sie beherrschte einen Großteil ihrer Macht schon sehr früh, aber das war nicht ihre Schuld. Du verweigerst dir deine eigene Fähigkeit und klammerst dich an dein Schwert..."