Auf einem Schiff herrscht keine Demokratie, da muss klar einer das Sagen haben. Der Kapitän! Einzahl... nicht teilbar. Von den Überlegungen her mag das vielleicht nicht so wichtig erscheinen, aber in einem Gefecht wird es schnell klar. Können mehrere Personen Anweisungen erteilen, dann erfolgen diese schlimmstenfalls gegensätzlich. Die Besatzung wird im Handeln gelähmt und kann nicht reagieren... Deshalb ist es absolut wichtig, dass nur einer das Sagen hat... über Offiziersränge könnt ihr euch dann immer noch Gedanken machen.
Beiträge von Soulshadow
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Band 22 mit den Kapitel 179 bis 187 setzt die Abenteuer in Extalia fort... und ist jetzt im Handel erhältlich

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Tag 30 – 12:17 Uhr – Gelände der Akademie – Außenbereich des Speisesaales
Hagen nahm sein Tablett auf, während Milani auf seiner Schulter nur leicht ihr Gewicht verlagern musste, um ihre Position zu halten.
"Ihr solltet euch langsam von diesem Kräftemessen loslösen. Was immer ihr auch meint, euch beweisen zu müssen, hilft nicht bei dem weiter, was uns noch bevor steht!" meinte er ruhig und ging mit dem Tablett in einer Hand auf die Glastür zu.
Trojimura war ihm vom Namen her durchaus bekannt, da dessen Clan auch von anderen Geheimdiensten bereits angeworben worden war.
Die Aggressivität, die er an den Tag legte, war eine direkte Folge seines Lebens. Er war es gewöhnt zu töten! Und er war es gewöhnt zu siegen!
"Egal wie stark einer hier ist... er wird niemals alleine gegen das bestehen, was uns schlussendlich erwartet. Übrigens ist wohl keinem von euch aufgefallen, dass wir eine ganze Stunde früher beim Mittagessen sind, als es vom Stundenplan her eigentlich der Fall sein sollte... Überlegt doch mal selbst, was diese Vorzeichen wohl zu bedeuten haben!"
Obwohl sich Metro leicht in seine Richtung wandte, hielt er sich im Zaum. Hagen spürte deutlich seine Kampfeslust, die sich ebenso in Samirall widerspiegelte.
"Wir sehen uns um 14:30 Uhr, Samirall-san. Konditionstraining kann dann wieder nach der Phase erfolgen", terminierte er das Treffen und durchschritt dann wieder die Glastür.
Es war noch genug Zeit für ein Bad in der heißen Quelle, bevor es soweit war. Und schon morgen könnte gar keine Zeit mehr für solche Dinge sein...Yuna hatte sich noch immer nicht wirklich beruhigt! Nach diesen komischen Ereignissen in der Bibliothek war sie gar nicht mehr im Unterricht erschienen. Sie hatte sich bei der Krankenschwester gemeldet und einige Zeit in der Krankenstation verbracht. Trotz das sie etwas geschlafen hatte, waren die Gedanken immer wieder zu den Fragen der Wachleute zurück gekehrt...
Was glaubten diese Leute nur? Das hier Spione zwischen den Bewohnern waren?
Im Krankenhaus war noch ein weiteres merkwürdiges Gefühl hinzu gekommen. Sie war sich irgendwie geteilt vorgekommen.
So, als würde ein Teil ihres Seins an einem anderen Ort weilen.
Dieses Gefühl hatte sie schließlich von dort vertrieben, weil es irgendwie Gruselig war.
Im Speiseraum hatte sie sich alleine an einen Tisch gesetzt, da ihr einfach nicht nach Unterhaltung war.Büro der Direktorin
"Das wäre dann soweit alles, Rika", beendete Valentina Amasowa die Verwaltungsroutine-Sitzung in ihrem Büro.
"Ah, eins wäre da doch noch... Auch wenn er bislang noch nichts in der Richtung gesagt hat, sollten wir Ryu wieder in den Klassenverband zurück versetzen. Nachdem er nun seinen inneren Konflikt in den Griff bekommen hat, sollte er sich auch dort besser zurecht finden. Und mit den beiden Mädchen scheint er sich ja ganz gut zu verstehen!" fiel ihr dann noch ein.
Rika lächelte. Obwohl es wie ein später Einfall aussah, so war der Zeitpunkt doch genau gewählt worden.
"Doktor van Hooten musste seinen Eifer zwar schon bremsen", Valentina erlaubte sich ein schmales Lächeln, denn sie hatte auch von dem verbrannten Bett gehört. "Aber zum Abendessen sollte er dann wieder entlassen sein. Wenn sie ihm also eine entsprechende Mitteilung auf dem Holocom zukommen lassen, dann kann er sich entsprechend einfinden."
"Mach ich gerne, Frau Direktor!" antwortete Rika ehrlich. Sie war tatsächlich gerne auf dieser Insel und an dieser Akademie. -
Robin Jarvis, Dancing Jax - Auftakt
Klappentext: Dieses Buch ist böse... Du solltest dich ihm nicht nähern. Du solltest nicht darüber sprechen.
Was auch immer du tust, öffne es nicht! -
Tag 30 - 12:17 Uhr - Gelände der Akademie - Krankenhaus
"So, der junge Mann meint also mal wieder, dass er alles besser weiß?!" Doktor van Hooten nickte langsam, nachdem die Krankenschwester von seiner kleinen Experimentierphase erzählt hatte. "Nur weil sein Körper sich gerade nicht müde anfühlt, meint der Herr nach einer knappen Stunde bereits wieder der Welt seine Regel aufpfropfen zu können..."
Ein listiges Grinsen fuhr über das Gesicht des Arztes.
Natürlich würde Ryu voller Ungeduld warten und gleich losposaunen, dass mit ihm alles Bestens wäre. Vielleicht würde er auch die Tour mit dem so lange nerven, bis man ihn raus schmiss probieren. Dabei vergaß er nach wie vor, dass er zur Zeit freigestellt war.
Weder im Bereich der Schule, noch beim Sicherheitsdienst war derzeit sein Platz. Obwohl die Angelegenheit in seinem Unterbewusstsein ziemlich glatt verlaufen war, würde die Direktorin ihn jetzt noch nicht rumlaufen sehen wollen.
Als der Doktor das Zimmer betrat, leuchteten die Augen von Ryu auf. Ungeduldig setzte er sich auf und wollte gerade zum sprechen ansetzen, als der Doktor eine Injektionspistole an seinen Oberarm setzte und mit einem kurzen Pfft ein hoch aktives Schlafmittel verabreichte.
"Ob du nun willst oder nicht, Ryu. Du wirst bis zum Abend schlafen!" versprach der Doktor ihm.
Natürlich versuchte Ryu gegen das Mittel anzukämpfen, aber die Rezeptur war speziell angepasst... Nach einem kurzen zornigen Aufflackern fielen ihm die Augen zu und sein Körper entspannte sich.
"Diese sechs Stunden geben deinem Körper und deinem Geist die nötige Zeit, sich wieder zu synchronisieren. Zum Abendessen kannst du dann hier raus, bevor ich meine Krankenschwestern noch zum Seelsorger schicken muss!"Hagen hatte die sich nähernden Gedanken einer anderen Person schon früher bemerkt, da sich diese mit irgendeinem Problem auseinandersetzte. Welches das war, konnte er so nicht sagen. Als die Person durch die Glastür in den Außenbereich trat, erkannte er Metro Trojimura, der bereits im Kessel gegen Samirall gekämpft hatte. Der kurze, einschätzende Blick, den dieser ihnen zuwarf, war typisch für einen Kämpfer. Eine schnelle intuitive Wertung des Gegenübers, die hauptsächlich auf den Erfahrungswerten des jeweiligen Kriegers basierte.
Scheinbar wartete er auf jemanden, denn er wandte sich danach wieder der Tür zu. -
Titel:
Children Who Chase Lost Voices (星を追う子ども, Hoshi o Ou Kodomo)
Genre:
Publisher:
CoMix Wave Films / Media Factory / KAZE
Erscheinungsjahr:
07.05.2011
Volumes/DVD's/Packs:
1 DVD - 116 min Spieldauer
Sprachoptionen:
deutsch / japanisch
Untertitel: deutsch
Hüllenrückseite:Hauptcharaktere:
Asuna Watase: Ein junges Mädchen, das durch den Tod ihres Vaters gezwungen war schnell erwachsen zu werden. Die Mutter arbeitet als Krankenschwester lange Schichten, so das sie kaum zuhause ist. Asuna verbringt ihre Freizeit damit, den Klängen eines Kristallradios zu lauschen, dass sie als Erinnerungsstück von ihrem Vater bekommen hat.
Eigene Beschreibung:
Nach dem Tod ihres Vaters verspürt Asuna eine große Einsamkeit in ihrem Inneren. Sie bleibt auch mehr für sich und lauscht an ihrem geheimen Ort den Klängen aus einem selbst gebastelten Radio, bei dem ein Kristall von ihrem Vater die wichtigste Komponente ist. Eines Tages hört sie dabei eine Melodie, die sie nicht mehr vergessen kann.
Ein seltsames Tier, das ihr begegnet, und vor dem sie ein fremder Junge rettet, ist der Anfang einer Reise.
Asuna weiß zwar, dass sie diese Reise unternehmen muss, aber sie kann sich selbst nicht einmal den Grund nennen. Dabei betritt sie das unterirdische Reich Agartha. Hier erlebt sie viele Dinge auf dem Weg zu der Erkenntnis, was ihr wahrer Grund für die Reise ist.
Meinung:
Eine sehr einfühlsam erzählte Geschichte über die Wege des Lebens, auf denen man Freude wie auch Leid erfährt. Für Asuna auch eine Reise, auf der sie lernt Abschied zu nehmen, Trauer zu akzeptieren und dadurch mit Freude den Weg des Lebens weiter zu gehen.
Vielleicht mag es nicht jedem so erscheinen, wenn man etwas ähnliches noch nicht erlebt hat...
Sonstige Informationen:
Film von Makoto Shinkai, der auch "5 Zentimeter pro Sekunde" erschaffen hat.
Die verschiedenen Sagen von Unterwelten haben oft gleiche Geschichten zu bieten, ob man es nun Hades, Hel oder Hölle nennt. Es findet sich immer eine Geschichte, in der jemand hinabsteigt, um einen geliebten Menschen wieder zu finden. -
Tag 30 – 12:16 Uhr – Gelände der Akademie – Außenbereich des Speisesaales
Hagen ließ Samirall die nötige Zeit, um die Dinge zu durchdenken. Da dieser nicht an ihn dachte, blieben die Gedanken auch verborgen, da Hagen ohne zwingenden Grund niemals in die gedankliche Privatsphäre eindrang.
Er beendete seine Mahlzeit und lehnte sich mit dem Getränk zurück, bis Samirall sich wieder an ihn wandte.
Das es ihn ärgerte, dass er nichts über den zu erwartenden Gegner wusste, war Hagen schon länger bewusst. Obwohl er es ihm hätte sagen können, sah er in dem Wissen kein Potential für eine verbesserte Lage. Eigentlich sehr viel mehr für das genaue Gegenteil...
Aber auch das brauchte Samirall zurzeit nicht zu wissen!
Die wenigen Informationen, die aus der gerafften Gedankenübertragung von der anderen Yuna bislang entschlüsselt waren, zeigten eine mehr als düstere Zukunft. Aber alleine die Tatsache, das diese Informationen in der jetzigen Gegenwart vorlagen, beeinflusste die Zukunft schon. In welcher Weise sich dadurch die Ereignisse veränderten, konnte man noch nicht absehen.
"Die nächste Phase beginnen wir noch heute während des Nachmittagstrainings! Die Zeit wird knapp und wir haben keine mehr zu verlieren!" antwortete er dann auf die Frage.
"Bis wir zum eigentlichen Gegner kommen, werden wir bereits andere Kämpfe ausgetragen haben, deshalb mag es zwar ärgerlich sein, aber im Augenblick benötigst du dieses Wissen nicht für deine Entwicklung. Und nur das Ego zu füttern erweist sich meist als nachteilig!"
Hagen trank den Rest seines Getränkes aus und räumte das Geschirr zusammen.
"Deine nächsten Gegner werden Menschen sein... ", sagte er wie nebensächlich dabei, führte den Satz aber nicht weiter. -
Tag 30 – 12:13 Uhr – Gelände der Akademie – Außenbereich des Speisesaales
Hagen ließ die Frage einen Moment auf sich einwirken und trank dabei einen Schluck.
"Ich glaube nicht, dass unsere Individualität gefährdet ist, Samirall-san. Du warst selbst in einer Pentagramm-Verbindung. Dabei wird die Einzigartigkeit des Einzelnen nicht unterdrückt oder verzerrt. Es ist gerade das gemeinsame Wollen, dass die Kraft der Einzelnen zu einem größeren Ganzen werden lässt!"
Milani gab einen leisen Laut von sich und blickte ihn seltsam an.
"Du willst Leute, die dir nahe stehen beschützen... eigentlich ist es auch das, wofür man uns hierher gebracht hat! Nicht weil man uns damit quälen will, sondern schlicht weil wir die benötigten Fähigkeiten haben. Die Herrschaften in den oberen Etagen haben noch nie gefragt, wie ihre Welt erhalten werden kann. Es ist ihnen wahrscheinlich auch egal! Aber ob man die Tatsache nun mag, oder sie zutiefst verabscheut... wir sind das Zünglein an der Waage.
Du hast, ob es dich nun verärgert hat oder nicht, einen kleinen Einblick in das bekommen, was uns erwarten kann!
Und glaube nicht, dass dieser Gegner mit sich diskutieren lässt! Er ist eher die Gefahr, dass die Individualität verloren geht!
Wir haben den Weg des Kriegers eingeschlagen und ein ganz besonderer Krieg hat uns gefunden..."
Hagen fragte sich, ob Samirall den Sinn der Worte erfassen konnte.
Eigentlich würde er wohl lieber sein sorgloses Leben fortführen, aber diese Option bestand schon nicht mehr. Auch wenn man ihnen keine Informationen von außen zukommen ließ, war Hagen bewusst, dass ihre Zeit des Lernens zuende ging. -
Der Artikel zu "Dance in the Vampire Bund" ist auch abgeschlossen.
[WIKI]Dance in the Vampire Bund[/WIKI]
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Und wir haben in der Textform die 400 DIN A4 Seiten geknackt!
Eine wirklich beachtliche Leistung von allen Schreibern, die man einfach mal hervorheben muss. -
Hier wollen wir mal einen Platz schaffen, wo man seine Anmerkungen und Kommentare zu den eingestellten Geschichten, Erzählungen und Fanfiction loswerden kann! Damit wir den Erzählfluss in den eigentlichen Geschichten-Threads nicht unterbrechen, sind alle Bemerkungen, die ihr dazu loswerden wollt, hier einzustellen.
Um Missverständnissen vorzubeugen schreibt bitte den jeweiligen Titel mit in euren Post.
Von mir gleich mal eine Anmerkung:
Die Wahrnehmung eines Kapitels bezieht sich eher auf eine etwas längere Handlung innerhalb einer Geschichte. Die hier gern genommene Praxis, ein Kapitel in einem Post zu haben, würde etwa einer DIN A4 Seite entsprechen. Finde ich viel zu kurz für ein Kapitel!Bestimmte Geschichten kommentieren:
Über den "Erweitert"-Button lässt sich auch die Titelzeile für die jeweilige Antwort anpassen, so dass man dort immer die Geschichte mit Titel und Autor eintragen kann. Das AW bitte davor stehen lassen. -
Tag 30 – 12:12 Uhr – Gelände der Akademie – Außenbereich des Speisesaales
Hagen blickte auf, als Samirall herantrat und einen guten Appetit wünschte. Da er gerade einen Bissen genommen hatte nickte er als Antwort, während er kaute.
Einen Teil der Gedanken, nämlich den, der sich mit ihm beschäftigte, hatte er mitbekommen. Wenn sich jemand auf eine Person in Gedanken konzentrierte, dann waren diese für einen Telepathen so deutlich, wie ein lautes Selbstgespräch.
„Ich brauche nicht einmal deine Gedanken zu erfassen, denn die Fragen stehen dir schon förmlich im Gesicht, Samirall-san!“ begrüßte Hagen ihn dann, nachdem er den Mund wieder leer hatte.
Milani musterte Samirall mit ihren unergründlichen Katzenaugen und schien ihm dann einen freundlichen Augenblinzler zu widmen.
„Der Schein entspricht nicht immer dem Sein, falls dein Meister diesen Spruch jemals verwendet hat“, fuhr Hagen fort. „Einer der Gründe, warum man manchmal nur sieht, was man auch sehen will, ist die eigene Fixierung. Eigentlich liegen dir doch so viele Überlegungen nicht. Aber die Dinge, die um dich herum vorgehen, stören dein Bedürfnis der Ruhe. Deshalb suchst du nun einen Weg, dich mit den Begebenheiten zu arrangieren, oder?“ -
Hier noch ein Artikel von Anime News Network von heute zu dem Thema:
[One Piece: Pirate Warriors Game Slated for September in English - News - Anime News Network One Piece: Pirate Warriors in Englisch]
Das Spiel soll demnach als Download im Playstation Network ab dem 25. September verfügbar sein.
Die Dialoge sind im Original mit dann englischen Texten dazu. -
Das ist so nicht ganz korrekt, Elogan!
Die Gedankengänge sind grundsätzlich kursiv auszuführen und nicht auch noch extra einzufärben. Sonst könnte es bei einem Mehrpersonendialog plus Gedankengängen zu bunt werden.
Außerdem sollten wörtliche Reden IMMER als neuer Satz beginnen und nur, wenn eine Rede fortgeführt wird, steht Text dazwischen. Das macht es übersichtlicher und auch bedeutend leichter zu lesen!Außerdem möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass diese endlosen Bandwurmsätze extrem schlecht zu lesen sind. Bitte überprüft euch selbst noch einmal, damit da kürzere Sätze zusammen kommen.
Ebenfalls fällt in der letzten Zeit eine extreme Vorliebe für "jenes"," welches" und andere Variationen auf, die teilweise so weit gehen, das die Artikel "der, die, das" komplett wegfallen. Eine Variation im Text ist immer begrüßenswert, solange sie kein Dauerfall wird. Denn dann empfindet man sie als anstrengend. -
Tag 30 – 12:06 Uhr – Gelände der Akademie – Verwaltungsgebäude
Heitani Ichiru sah den Schülerinnen und Schülern nach, die in den Speisesaal gingen. Nach den Ereignissen des gestrigen Tages waren viele besorgt und auch verärgert. Deshalb war auch im Unterricht die Aufmerksamkeit nicht besonders groß gewesen.
Solange diese jungen Leute nicht wussten, worum es in Wirklichkeit ging, war ihr Zorn aus deren Sicht ja berechtigt. Sie fühlten sich überrumpelt und wohl auch ausgenutzt.
Valentina Amasowa hatte die anderen Lehrer zu einer Sondersitzung nach oben gebeten, wo diese wahrscheinlich auf den letzten Stand der Dinge gebracht werden würden.
Heitani wusste aus eigener Erfahrung, wie furchtbar das Zusammentreffen mit dem tatsächlichen Gegner war und wie hoch dabei die Ausfallquote gewesen war.
Aus seiner Sicht war die Übung durchaus zielführend gewesen. Besonders nachdem die Zeit, die ihnen noch blieb, immer mehr zusammenschmolz.
Das sich die Lehrerschaft gegenüber den Schülern jetzt in so eine angespannte Position gebracht hatte, war gezwungenermaßen geschehen, um die Schüler dichter zusammen zu bringen. Noch waren zu viele von ihnen mit ihren persönlichen Problemen vollkommen ausgelastet und achteten zu wenig auf andere.
Heitani hatte schon von den Maßnahmen des Sicherheitsdienstes gehört und die Schüler würden es spätestens jetzt beim Essen mitbekommen. Das würde ihren Unmut noch weiter anstacheln, aber auch hier gab es keinen anderen Weg mehr.
Die Direktorin hatte besorgniserregende Informationen aus dem Vorstand erhalten, wo die einzelnen Fraktionen wohl unruhig wurden. Das bislang keine Ergebnisse in dem Maße vorgelegt werden konnten, wie es dort wohl einigen Herrschaften vorschwebte, würde noch zusätzlich Druck aufbauen.
Heitani konnte sich im Zusammenhang mit den ausgelösten Maßnahmen auf der Insel schon denken, was passieren würde.
Hagen kam gerade ins Gebäude, wobei Milena ihn in Katzengestalt begleitete und auf seiner Schulter ritt. Er empfing die Gedanken von Heitani Ichiru, ohne diese speziell angepeilt zu haben. Dieser dachte einfach zu konzentriert, während er den Schülern nachblickte.
Nach seinem Gespräch heute Morgen um kurz nach Zehn bei der Direktorin, hatte Hagen schon seine eigenen Schlüsse gezogen. Besser als die meisten hier auf der Insel wusste er um das brüchige Vertrauen unter den Geheimdiensten.
Andererseits war ihm auch bewusst, dass dieses Wissen der Allgemeinheit nichts nutzen würde. Einige würden sich gegenüber den anderen abschotten und nur für sich selbst Vorbereitungen treffen, was der eigentlichen Grundidee dieser Akademie vollkommen entgegenwirken würde. Das die Direktorin sich nun als Buhmann zur Verfügung stellte, auf den alle Schüller ihren Ärger richten konnten war eine zwar für sie unbequeme, aber gangbare Lösung, um den Zusammenhalt der anderen weiter zu stärken.
Sie lag damit momentan auch vollkommen richtig, wie Hagen an den Gedanken der anderen Schüler schon den ganzen Vormittag über mitbekommen hatte. Der ganze Ärger und die Empörung richteten sich auf die Lehrerschaft und besonders die Direktorin.
Natürlich war auch Misstrauen wegen der Ziele dieser Akademie im Spiel, aber dieses trat zurzeit eher sporadisch auf. Jedenfalls soweit es die offen zu lesenden Gedanken betraf.
Hagen ging während dieser Überlegungen weiter in den Speisesaal und stellte sich mit an der Ausgabe auf. Da man inzwischen an den Anblick von Milena gewöhnt war, machte sich deswegen auch niemand mehr Gedanken.
Er bekam wieder eine spezielle Mahlzeit für sie, was den Küchenkräften nun auch schon zur lieben Gewohnheit geworden war. Zusammen mit seinen eigenen Speisen begab er sich wieder durch die Glastür nach draußen und nahm auf seinem üblichen Stuhl unter dem Baum Platz. -
Ab heute ist auch Band 35 im Handel erhältlich.
Es geht auf den Höhepunkt des Finales zu...Negi kämpft gegen Fate im alten Grabwächterpalast und die Beschwörung erreicht einen Punkt, an dem eine Verbindung zur Mahora Schule über den Weltenbaum entsteht.
Magische Evokationen gelangen dabei auch auf die Erde und greifen die Schüler auf dem Gelände der Mahora an. -
Der Artikel zu "Canaan" wurde abgeschlossen und steht in der Wiki zur Verfügung:
[WIKI]Canaan[/WIKI]Da jemand mal wieder schnell was aus Wiki reinkopiert hatte, ist jetzt auch ein Artikel zu "Another" neu dazu gekommen.
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10.Oktober - 10:22 Uhr - Kōchi Asakura - Kochi Hospital
"Und diesen Entschluss könnt nur ihr fassen!" sagte Hirake in die wieder aufkommende Stille hinein. "So weit ich die Methoden bislang begriffen habe, sind Menschen ohne eure Fähigkeiten dem Einfluss dieser Wesen schutzlos ausgesetzt! Also wäre es für euch zu gefährlich, sich mitten in eine Gruppe von Menschen zu stellen, die im nächsten Moment angreifen könnte."
Der Hauptkommissar setzte sich ebenfalls auf einen Stuhl und seufzte.
"Die Situation ist schwieriger, als es erscheint. Trotzdem solltet ihr den Gegner nicht gleich als übermächtig ansehen. Ihr wisst, dass er geschlagen werden kann. Dabei müsst ihr aber euer Hauptaugenmerk auf euch selbst und Euresgleichen legen."
Sie waren alle noch so jung und gerade in dem Alter, wo sie meinten, schon alles über das Leben zu wissen. Hirake selbst hatte in den letzten Tagen zu viel erlebt und herausgefunden, was seine bisherige Lebensgrundlage erschüttert hatte. Aber einen Punkt hatte er klipp und klar erkannt... Menschen konnten von diesen Puppenspielern beeinflusst werden. In dem Moment waren es nicht die Personen, die sonst in den Körpern waren. Es war etwas anderes, das sie Dinge tun ließ, die sie sonst niemals gemacht hatten. Wie zum Beispiel eine Mutter ihre Familie angreifen zu lassen.
Dadurch konnte jeder Mensch ungewollt zu einer tödlichen Bedrohung für diese jungen Leute werden! -
Tag 30 - 10:46 Uhr - Krankenhaus der Akademie - Insertions-Überwachungsraum
Valentina blickte ein mal kurz in den Raum mit den Liegen hinüber, wo sich die Situation inzwischen wieder beruhigt hatte.
"Sean? Senry? Die Entscheidung ist damit gefallen. Die Drei müssten jeden Augenblick wieder bei euch eintreffen. Ihr könnt sie dann direkt zurück führen!" sprach sie die beiden Lehrer in dem virtuellen Raum über die Verbindung an.
"Ja, sie sind bereits auf dem Weg!" bestätigte Senry ihr sofort.Die Drei erschienen wieder durch eine Art Torbogen in dem virtuellen Raum. Hinter ihnen konnte man noch kurz die verbrannte Ebene sehen, auf der sie sich in Ryus Geist vorstellungsmäßig befunden hatten.
Die Mädchen stützten den erschöpften Ryu, der bei dem Kampf um sein Selbst alles gegeben hatte.
"Gratulation! Ihr habt es geschafft!" begrüßte Senry sie.
"Ryu wird wohl erst einmal etwas Ruhe brauchen, aber trotzdem werden wir direkt in unsere Körper zurück gehen. Schlaf ist da besser, als Ruhe hier im virtuellen Raum!" fügte Sean hinzu und machte eine einladende Geste.
Der spärlich eingerichtete Raum um sie herum verblasste. Einen Lidschlag später öffneten alle wieder in ihren eigenen Körpern die Augen.
Die Reise in das Unterbewusstsein war zu ende und Ryu hatte gewonnen. Die böse Seite in seinem Geist war besiegt und die Erinnerungen an seine Kindheit wieder vollständig.
Nun würde er in seinem Wesen wieder frei sein. Vielleicht sogar ein anderes Verhalten an den Tag legen..."Ein harter, aber erfolgreicher Kampf, Ryu!" begrüßte Valentina ihn vom Türrahmen her. "Der Doktor wird dir erst noch etwas Bettruhe verschreiben und du solltest sie nutzen."
Den beiden anderen Schülerinnen nickte sie kurz zu.
"Ihr beiden könnt bis zum Mittagessen noch frei über eure Zeit verfügen. Danach ist die Teilnahme am Training wieder erforderlich. Ihr habt eine besondere Erfahrung gemacht, die euch beide wohl enger mit Ryu verbinden wird. Somit habt ihr auch eine kleine Vorstellung über die Macht eines Pentagramms erhalten."
Nach einer kurzen Untersuchung erlaubte Doktor van Hooten den beiden zu gehen.
Ryu wurde erst noch in einen Ruheraum gebracht, wo er etwas schlafen konnte.
"Sollte noch etwas sein, Doktor, dann bin ich wieder in meinem Büro zu erreichen!" verabschiedete sich Valentina.Sean blickte auf die Uhr an der einen Wand des Raumes und schüttelte kurz den Kopf.
"Manchmal vergisst man einfach, wie sehr sich die Zeitempfindungen täuschen können!" übermittelte er Senry.
"Hier sind nur 36 Minuten vergangen, während es einem drinnen wie ein paar Tage vor kam!" erwiderte dieser grinsend.
Da die beiden nur überwachende Funktion gehabt hatten, fühlten sie sich im Gegensatz zu Ryu ausgeruht. -
Und damit hat Terades seine Nebenhandlung um Ryu und sein böses Ich abgeschlossen.
Ab jetzt läuft die Zeit wieder normal...
Bis zum Start des nächsten Abschnitts innerhalb der Handlung sind es nur noch zweieinhalb Tage In-Game.
Bei weiteren Nebenhandlungen vorerst keine Zeitstopps mehr einplanen, sondern möglichst den Fluss begleiten
Der rote Faden braucht jetzt wieder etwas Vorschub 