Beiträge von Soulshadow

    Die allgemeinen Regeln zu den RPG sind einzuhalten!
    Power-Schreiben ist dabei eben so unzulässig wie das unabgesprochene Übernehmen von Charakteren anderer Schreiber! Lest sie also noch einmal durch!
    Link:
    http://board.animefanwiki.de/f…lgemeine-regeln-rpg-3827/


    Ich finde das mit dem zwingenden Prolog unnötig, Natsu. Die Geschichte der Charaktere steht im Steckbrief unter [Charakter]. Wenn jemand einen anderen Einstieg machen will, wie zum Beispiel aus einer Erinnerung heraus, dann sollte dass nicht einfach verboten sein!



    Auch noch einmal zu "Einzeiler"-Posts... Wenn es nur um die Bestätigung geht, dann kann auch der "Danke"-Button verwendet werden!

    Von angezeigter Position an alles gelöscht.
    Deinen ersten Doppelpost auch gleich gelöscht, Natsu.
    Denk bitte daran, dass Doppelposts nicht gestattet sind dabei ;)


    Jeder kann seinen angepassten Prolog des Charakters mit "Bearbeiten" in den ersten Post einfügen.
    Danach kann es dann entsprechend weiter gehen.

    [Takeshi Okamura]
    11:44 Uhr – Schulgebäude, Block A – Krankenzimmer


    Seine Worte schienen sie zumindest erreicht zu haben.
    "Aufbauen? Auf Trümmern kann man nur noch mehr Schutt häufen. Da frage ich mich, ob es nicht besser wäre sie komplett abzureißen und etwas Neues zu bauen." Ihre Einstellung zu sich selbst war demnach vollkommen am Boden. Takeshi hatte keine Ahnung, wie man sich selbst so gering einschätzen konnte, wie es ihre Worte gerade zeigten. Geschah das mit einem, wenn man sich vollkommen auf jemand anderen verließ?
    Sakamato-san wandte diesmal den Blick nicht wieder ab. Sie hatte zumindest begonnen, darüber nachzudenken.
    Eigene Entscheidungen zu treffen wurde von vielen angestrebt, aber nur wenige nahmen sich Zeit dafür. Sie hatte offenbar schon lange keine eigenen Entscheidungen mehr gefällt. Takeshi dachte an ehemalige Klassenkameraden, deren wichtigste Entscheidung der Ort an dem die nächste Party steigt gewesen war. Ihre Eltern hatten ja schon eine weiterführende Schule für sie ausgewählt... Hatte sie sich auch auf die Entscheidungen ihres Vaters verlassen?
    Seine Klassenkameraden hatten ihm immer wieder vorgeworfen, dass er viel zu ernst sei. Aber im Gegensatz zu ihnen musste er jeden Tag Entscheidungen treffen. Seine Familie hatte keine Zeit für ihn. Den Lehrern gefiel so etwas natürlich, weshalb er oft Aufgaben übernehmen durfte. Das ließ ihn im Blickwinkel der Klasse nur noch mehr wie ein Streber aussehen. Seine Zukunft, die er fest im Auge behalten hatte, stand auch nicht im Zusammenhang mit der jeweiligen Klassengemeinschaft. Sakamato-san war wahrscheinlich niemals so hervor gestochen...


    Das schwache Lächeln, dass sich in den Mundwinkeln von Sakamato-san zeigte, lenkte ihn etwas von den Erinnerungen ab.
    "Als Präsident des Schülerrats sollten Sie sich mit Erklärungen in Zukunft bedeckt halten, Kaichou-sama. Es könnte dafür sorgen, dass sich rebellische Geister entwickeln."
    Hinter seiner bewegungslosen Miene musste Takeshi lachen. In mehr als einer Hinsicht war er bereits lange Zeit ein rebellischer Geist! Es fiel nur niemandem auf, da sie nicht durch seine Maske blicken konnten.
    Wie oft hatte sein Vater ihm Dinge vorgeschrieben, die er niemals erledigt hatte. Er wollte niemals das Rädchen im Getriebe von jemand anderem sein. Mitschüler, die sich auf Kosten anderer durch Hausaufgaben und Prüfungen transportieren ließen, weil sie keine Lust zum Lernen hatten, waren ihm bereits vor Jahren zuwider geworden. Da seine Noten zu den Besten in der Klasse gehörten, hatten solche Figuren immer wieder versucht, sich seiner zu bedienen. Aber ebenso wie die keine Lust zum Lernen hatten, verspürte er auch keine Lust denen zu helfen. Ebensowenig, wie er den Forderungen seines Vaaters nachkam, der sich ebenfalls nur seiner bedienen wollte, nachdem er alt genug geworden war, um im Geschäft arbeiten zu können. Takeshi konnte sich nicht daran erinnern, dass sein Vater vorher jemals Interesse an ihm oder seinen Fähigkeiten gehabt hatte. Nur war er nicht mehr der kleine Junge, der sich alleine gelassen fühlte...


    "Wir lebten in einer merkwürdigen Gesellschaft, Sakamato-san. Diese gestand uns nur wenige Jahre des rebellischen Geistes zu, bevor wir uns in das Gefüge eingliedern sollten", erwiderte er mit einer Spur von Belustigung in der Stimme. "Doch nun sind wir gestorben und erwachten in dieser Welt. Kein anderes Zuhause als die Schule, keine Eltern. Das Ganze ist wie eine Insel, auf die wir nicht einmal unsere Lieblingsbücher mitnehmen durften! Aber trotzdem haben einige Schüler die Erinnerung an ihr früheres Leben behalten..." Er veränderte seine Sitzhaltung leicht und beugte sich etwas vor.
    "Wenn diese gebliebene Erinnerung nun die Basis dafür darstellen würde, dass diese Leute noch etwas unbedingt an sich verändern wollen. Wäre es dann nicht auch meine Pflicht, ihnen diese Möglichkeit zu geben?"

    11:44 Uhr - Schulgebäude - Große Treppe

    Kouta Nemura fühlte sich noch immer nicht wohl. Seine Kopfschmerzen pochten in beiden Schläfen und ließen ihn die geballten Hände dagegen pressen.
    Er war aus dem Schulgebäude gelaufen und dann beim Haupteingang die große Treppe hinunter, wo er am unteren Ende auf den Stufen sitzen blieb.
    Die künstlich angelegten Wasserläufe auf beiden Seiten der Treppe erzeugten mit ihrem Plätschern ein beruhigendes Geräusch, dass wenigstens ein klein bisschen Linderung brachte. Auch der sanfte und kühle Luftzug, der durch die Verdunstung entstand, gab ihm etwas Ruhe.
    Was war nur mit ihm passiert?
    Diese gemeinen Kopfschmerzen waren so plötzlich aufgetreten, dass er dem Unterricht gar nicht mehr folgen konnte. Als ihn endlich die Pausenglocke erlöst hatte, war er sofort in den Lichthof des Gebäudes B gerannt und hatte seine Marken umgetauscht.
    Erst jetzt bemerkte er, dass die beiden gefüllten Brötchen nicht mehr in seiner Tasche waren. Aber wegen der Kopfschmerzen hatte er sowieso keinen Hunger im Moment.
    Kouta massierte seine pochenden Schläfen und blickte über den leeren Sportplatz.

    Sicher kann ich alle Posts je nach Bedarf löschen.
    Da die Schreiber aber ja eh Startposts haben werden, schlage ich vor, dass diese die nicht mehr benötigten Post kennzeichnen, während sie die anderen umschreiben.
    Somit kommt es dann auch nicht zu Löschungen, die nicht gewollt wären.

    Den Einstieg brauchst dazu noch nicht einmal wegnehemen, sondern nur ergänzen.
    Vorschlag:
    Die Gilde ist ganz frisch gegründet. Die Ankündigung tauchte in der näheren Umgebung gerade erst auf, so dass die anderen Chars darüber Interesse bekommen haben. Dadurch müssten nur einige Anpassungen in deren Einstiegsposts gemacht werden.
    Dadurch habt ihr dann eine stabile Startstruktur und braucht keine Zwangsbeugungen machen. Wenn dann erst noch andere Dinge passieren, dann ist es halt Fairy Tail like... Vielleicht brauchen sie dann ein paar Stunden oder Tage länger ^^
    Jeder kann dann seinen Char erst einmal etwas vorführen, damit die anderen ihn besser einschätzen können.

    Na, dann noch einmal außerhalb des Chats ein Willkommen beim AFB!
    Das mit dem zeichnen werden einige dann bestimmt in dem entsprechenden Thread sehen wollen ;)


    Bei "Gunslinger Girl" ist es auch nur ein kleiner Teil der Handlung, der im ersten und zweiten Anime gebracht wird. Der Manga dazu hat zur Zeit 14 Bände, wobei im Sommer dann wohl der abschließende Band dazu kommt. Mit der ganzen Geschichte im Hintergrund wird es schon um einiges interessanter.
    Aber die Geschmäcker sind eh verschieden ;)

    Wäre besser, da derzeit die Einschnürung einfach zu deutlich rüber kommt.!
    Es killt dir den Spaß am Schreiben, wenn du es mit Gewalt auf einen Punkt hinbiegst.
    Und vorher anzufangen, nur um die anderen zum Nicken zu zwingen ist echt kontraproduktiv.


    Lieber noch mal ansetzen und die Gilde gerade neu gegründet haben! Dabei müssten die Einstiegsposts der anderen auch nicht umgeschrieben werden. Du würdest halt nur Amy anders ansetzen, da sie gerade ihre Gilde angemeldet hat. Die anderen könnten dann Interesse haben und hinzu kommen.
    Dabei haben einige auch Ideen für etwas Action, dass all dann zusammenbringen würde.
    Bestimmt für alle und auch dich selbst viel zufriedenstellender, oder nicht?

    Falls es im Chat nicht gelesen wurde, so noch einmal als Kritik hier angemerkt...


    Es ist derzeit eine ziemlich erzwungene Handlung, die sich dort entwickelt. Es erscheint, besonders auf die ursprünglichen Fairy Tail Charaktere sehr merkwürdig, dass Leute, die sich gerade noch kloppen wollten, plötzlich brav Platz nehmen und zuhören. Das die sich erst mal alle wild geprügelt hätten, würde eher zur Serie passen.
    Dann auch noch in beifälliges Nicken verfallen und einer gerade vorgetragenen Idee vorbehaltlos zustimmen.


    Die Charaktere hatten eigentlich keine Zeit überhaupt selbstständig aufzutreten und wurden gleich an einem Punkt zusammengeführt. Sofort im Anschluss wurde bereits die Zustimmung zu der Idee gegeben...
    Wenn es möglichst schnell eine Gilde geben soll, dann hätte man auch gleich mit deren Gründung beginnen können!
    Derzeit wirkt der Plot dermaßen flach, dass die Chars als Kämpfer unglaubwürdig sind. So, wie sich sich verhalten haben, wäre es eher natürlich, dass sie bei einem richtigen Bösewicht hinter der nächsten Ecke in Deckung gehen!

    [Takeshi Okamura]
    11:43 Uhr – Schulgebäude, Block A – Krankenzimmer

    Als sie den Blick senkte und seufzte verdeutlichte das für Takeshi nur noch die Größe ihres inneren Konfliktes. Nicht nur, dass sie vom eigenen Vater hintergangen worden war, sondern auch noch Schuldgefühle wegen dem, was sie nicht getan hatte. Takeshi wurde schlagartig klar, dass sie noch niemals vorher jemanden getroffen hatte, der ihr wirklich zuhörte.
    Sakamato-san eröffnete mehr von sich, als ihr scheinbar bewusst war. Sie hatte versucht, die Leere in sich mit irgendetwas zu füllen, um nicht die Einsamkeit zu spüren, die dort tatsächlich ihren Platz gefunden hatte.
    In der Stille des Raumes erreichten auch die gemurmelten Worte sein Ohr, aber er war schon sehr lange darauf trainiert, eine undurchdringliche Maske zu tragen. Nicht ein Muskel bewegte sich, als ihr eine weitere Information entschlüpfte. Obwohl er scheinbar vor sich zu Boden starrte, nahm er ihren besorgten Blick war. Sie hatte offensichtlich gar nicht so viel enthüllen wollen.

    Takeshi hielt sich an seinen eigenen Kodex und überging diese Informationen. Als hätte er gerade erst einen Gedankengang beendet schaute er auf.
    „Die Kraft des Handelns ist keine Selbstverständlichkeit, auch wenn viele das meinen. Wir haben in der Gesellschaft unseres Landes so viele Regeln, dass man sich leicht darin verfängt, Sakamato-san. Um jemandem gegenübertreten zu können, muss man zuerst sich selbst vertrauen. Um sich selbst zu vertrauen, muss man sich kennen. Wirklich kennen!“
    Sie hockte noch immer mit angezogenen Knien auf dem Bett, als er in ihre Richtung blickte.
    „Du weißt jetzt, wer du gewesen bist!“ fuhr er entschlossen fort. „Wenn du es willst, kannst du nun darauf aufbauen. In dieser Welt kannst du zu der Person werden, die du eigentlich sein wolltest. Diese Entscheidung kannst du aber nur selbst treffen, denn wenn du lieber auch weiterhin auf andere vertrauen möchtest, so ist auch das eine Art zu leben. Es steht mir nicht zu, dir dazu Weisungen zu geben, da diese wahrscheinlich eher schaden würden. Die Entscheidung solltest du für dich selbst treffen!“

    [Alex]
    Z-Day +2 - 11:37 Uhr - Präfektur Kanagawa, Yamato

    Takuya und Andreas hatten uns über Funk eine wirklich gute Nachricht zukommen lassen!
    Es gab tatsächlich noch organisierte Stellen im Land, die für nicht infizierte Menschen eine Evakuierung organisierte. Dazu waren über ein Notfall-Netz, auf das sie auch in dem Labor unter dem Krankenhaus Zugriff hatten, bestimmte Orte als Evakuierungspunkte aufgezeigt worden. Die Ordnungskräfte hatten mit den Verteidigungskräften Japans bestimmte Tage für diese Orte festgelegt.
    Wir mussten also nur noch zum passenden Zeitpunkt an einem dieser Orte auftauchen!
    Kori hatte sogar gelächelt, als wir diese Nachricht über das Funkgerät bekamen.
    Wir würden jetzt die anderen beim Labor wieder aufsuchen und dann passend zu einem dieser Evakuierungspunkte aufbrechen.



    ENDE DIESES KAPITELS

    [Takeshi Okamura]
    11:42 Uhr – Schulgebäude, Block A – Krankenzimmer

    "Ich will etwas ändern... Mehr als du dir vorstellen kannst. Allein deswegen bin ich mit den anderen mitgegangen. Weil sie sagten, dass sie sich nichts von dieser Welt diktieren lassen würden..." ihre Reaktion und wie sie sich aufgesetzt hatte unterstrich ihre Aussage irgendwie. Sie wirkte noch immer verletzlich, wie sie ihre Beine umschlang. Aber es zeigte sich auch eine feste Absicht.
    Takeshi schwieg, um ihre Gedanken nicht zu unterbrechen



    "Ich habe mich nicht auf ihn verlassen, weil ich es wollte..." fuhr sie fort. "Alles war abhängig von ihm, deswegen musste ich ihm alles anvertrauen. Ich... hatte eine Wahl. Aber Angst, Liebe und Unverständnis brachten mich dazu die falsche Entscheidung zu treffen. Und dann hat sich alles gerächt. Ich bin an all dem selbst schuld. Zuerst hatte ich gedacht, dass mein Tod die Bestrafung dafür gewesen wäre, dass ich meinen Mund all die Jahre gehalten habe. Aber in den letzten Stunden habe ich angefangen zu glauben, dass es erst der Anfang war." Die Last der Worte war ihrer Stimme anzuhören.
    Da seine Mutter sehr früh verstorben war und weder sein Vater noch sein Bruder Zeit für ihn gehabt hatten, hatte Takeshi sich nur auf sich selbst verlassen können. Sich auf andere zu verlassen war für ihn mehr ein theoretisches Konzept aus der Gesellschaft.



    "Ne, Kaichou-sama... Wenn Ihr Vater die Leben von unzähligen Menschen zerstört hätte... Und Sie ihn dafür hätten belangen können. Was hätten Sie getan?" ihre letzte Frage zeigte deutlicher als alles andere vorher, wie tief sie verletzt worden war. Gleichzeitig aber auch, wie wenig sie sich selbst vertraute.
    „Ich hätte ihn seiner gerechten Strafe zugeführt!“ sagte er mit tiefer Überzeugung und ohne zu zögern. Für ihn gab es keinen Unterschied zwischen Familienangehörigen und anderen Menschen, deshalb gab es kein nachdenken.
    „Meine Überzeugungen müssen aber nicht Allgemeingültigkeit haben!“ schränkte er ein, als er so etwas wie Erschrecken in ihrem bis dahin leeren Blick wahrnahm. „Ich habe ein anderes Leben gelebt und deshalb die notwendige Selbstsicherheit eine solche Entscheidung zu treffen. Trotzdem lässt sich erahnen, wie groß das Problem gewesen ist, Sakamato-san.“

    [Takeshi Okamura]
    11:41 Uhr - Schulgebäude, Block A - Krankenzimmer


    "Akzeptiere ich alles, habe ich mich kein Stück verändert. Ich würde weiterhin zusehen wie andere vor meinen Augen sterben, ohne auch nur einen Finger zu krümmen!" kamen die sehr leisen Worte aus ihrem Mund. Da sie, scheinbar durch Erinnerungen geplagt, stärker an seiner Jacke zog, musste sich Takeshi noch etwas tiefer beugen. Als sie danach zu ihm aufblickte, musste seine Nähe sie wohl erschreckt haben, denn sie ging rückwärts krabbelnd auf dem Bett vor ihm auf Abstand. Da sie seine Jacke gerade erst losgelassen hatte, brachte sie die Decke zum rutschen und fiel dann mit einem Aufschrei auf den Rücken.
    Ihr Blick traf kurz auf seinen bevor sie das Gesicht mit den Händen bedeckte und zu schluchzen begann.
    "Tut mir leid", kam dabei noch flüsternd über ihre Lippen.


    Ihre verkrampfte Haltung erinnerte Takeshi an einen Vorfall auf seiner früheren Schule. Er war gerade in die zweite Klasse der Oberschule gekommen, als ein Mitschüler aus der Parallelklasse aus Eifersucht seine Ex-Freundin angegriffen hatte. Diese hatte ähnlich verkrampft dagelegen.
    "Mach dir deswegen keine Gedanken, Sakamato-san. Manchmal braucht man einfach etwas Zeit!" antwortete er dann. "Jeder von uns muss zu sich selbst finden, was manchmal eine große Anstrengung bedeutet. Ich weiß nichts über deine Vergangenheit, aber die Art deines Verhaltens und deiner Worte zeigen, dass du dich sehr auf jemanden verlassen hast. Jemandem so sehr zu vertrauen ist etwas, dass ich nicht nachvollziehen kann. Aber es hinterlässt ein riesiges Loch... in einem drin."
    Er wollte ihr nun gewiss nicht von seinem Leben erzählen, denn es war ganz anders verlaufen als ihres. Aber Takeshi konnte nachvollziehen, wie verloren sich jemand vorkommen musste.
    Da niemand hier war, trat er etwas zurück und zog sich einen Stuhl heran, auf dem er sich niederließ. So hatte sie etwas Raum für sich.


    "Ich weiß nicht, ob du diesen Rat hören willst... ob es überhaupt dein Wunsch ist, etwas zu ändern... aber in dieser Welt hast du die Möglichkeit, für dich selbst zu stehen! Jeder von uns trägt Stärke in sich, man muss sie nur finden und zu nutzen wissen. Du könntest hier auf eigenen Beinen stehen und deinen Weg selbst bestimmen!" Takeshi hatte weiterhin ruhig gesprochen, betonte im letzten Satz die drei Worte "eigen, deinen und selbst" etwas, um ihre Reaktion zu sehen.
    Diese Mädchen war scheinbar niemals selbstständig gewesen und hatte sich immer auf die Führung anderer verlassen. Deshalb stand sie vor einer sehr schwierigen Wahl.

    Na ja, aber das handelt von den verschiedenen Spielen, die in der Originalvorlage vorkommen, das heißt nicht, dass es dazu einen Anime gibt!
    Der Manga / Roman ist meist bedeutend umfangreicher, was in den Spezialwikis auch entsprechend behandelt wird.
    Aber weder dort noch irgendwo anders wird auch nur die Idee erwähnt, es derzeit in einem Anime umzusetzen.

    Falls du zu deiner Ansage da auch noch eine Quelle nennen könntest, wären die Leser bestimmt erfreut!
    Derzeit ist dazu in offiziellen Quellen noch nichts zu lesen. Und da so was ja auch produziert werden muss, kann da schnell mal der Wunsch der Vater des Gedanken werden.


    Auch wenn es zwei Kapitel aus den Originalvorlagen sind, ist es doch ein Anime mit 25 Folgen.

    [Takeshi Okamura]
    11:41 Uhr - Schulgebäude, Block A - Krankenzimmer im ersten Stock


    Takeshi hatte es geschafft, die Tür zu öffnen, ohne Sakamato-san verrutschen zu lassen. Vorsichtig drehte er sich mit ihr durch den Türrahmen um in das Krankenzimmer hinein zu gelangen.
    "Wieso seid ihr alle so gefasst? Wie könnt ihr euch alle so leicht an diese Welt anpassen? Warum seid ihr so stark?" hatte sie vor wenigen Momenten gefragt.
    Ihre Finger hatten sich in den Stoff seiner Jacke gekrallt und ihre Tränen hatten diesen inzwischen durchnässt.
    Takeshi wusste nicht, was in ihrem Kopf vorgehen mochte, aber sie schien ziemlich fertig zu sein. Deshalb war im Augenblick die Angelegenheit mit dem Diebstahl in den Hintergrund gerückt. So lange sie in diesem Zustand war, schien es auch mehr eine Form von Kurzschlusshandlung gewesen zu sein.
    Er blickte sich nach einer Krankenschwester um.


    Mit einem ärgerlichen Stirnrunzeln rief er sich selbst ins Gedächtnis, dass es so etwas hier nicht gab. Also legte er Sakamato-san vorsichtig auf einem der Betten ab. Aber solange ihre Finger sich nicht aus seiner Jacke lösten, konnte er selbst nicht aufstehen.
    "Es ist nicht immer Stärke, wenn man gefasst wirkt. Manchmal ist es auch einfach nur das Akzeptieren von etwas, dass man nicht ändern kann", meinte er leise, während er immer noch über sie gebeugt stehen musste. "Jeder Mensch für sich reagiert und handelt auf der Summe seiner Erfahrungen. Für andere mag dies nach Stärke aussehen. Das wir alle gestorben sind und nun in dieser Welt leben müssen, lässt sich, besonders nach deinen Erfahrungen mit der Wiederbelebung, nicht ändern. Also warum sollte man sich den Kopf zermartern? Ich weiß nicht, wie dein früheres Leben war, aber es dürfte kein leichtes gewesen sein... "
    Takeshi machte eine kurze Pause und hob etwas unentschlossen seine Hand. Vorsichtig strich er dem Mädchen über das Haar.
    "Ich denke, dass niemand hier ein glückliches Leben geführt hat! Es scheint sogar eine Art Grundvoraussetzung zu sein, um überhaupt in diese Welt zu gelangen. Die Schüler in dieser Welt sollen etwas erleben können, was ihnen im vorherigen Leben nicht vergönnt war... eine sorglose Schulzeit!"

    Dann mal ein herzliches Willkommen beim AFB ;)
    Du hast es sehr anschaulich erzählt, wie du hierher gefunden hast ^^
    Einen Wall von Worten würde ich es zwar nicht nennen, aber ich bin halt Schreiber von Geschichten.


    Viel Spaß hier im Forum

    [Takeshi Okamura]
    11:40 Uhr - Schulgebäude Block A - Haupttreppe


    Langsam stieg Takeshi mit dem Mädchen auf seinen Armen die Treppe empor. Er hatte, nachdem er sie hochgehoben hatte, das Schulgebäude außen umrundet und war durch den Haupteingang vorne wieder hinein gegangen. Das Krankenzimmer im ersten Stock lag nach vorne raus, also mit Blick auf den Sportplatz etwas weiter unten am Hang. Was auch immer Sakamato-san an diesem Vormittag erlebt hatte, es hatte sie stark belastet!
    Ohne auf die Stufen zu sehen stieg er die Treppe so gleichmäßig hoch, dass kaum Erschütterungen den Körper des Mädchens erreichten. Sie hatte keinen Ton mehr gesagt.
    Takeshi beschäftigte sich dabei immer noch mit ihren Worten.


    Alle Anwesenden auf dem Gelände dieser Schule waren also gestorben, bevor sie hierher gelangt waren. Diese Welt sollte ihnen, nachdem sie in ihrem Leben davor keine Zeit oder Gelegenheit gehabt hatten, die Möglichkeit geben, ein unbeschwertes Schülerdasein zu führen. Diese beiden Punkte schienen zumindest einen Sinn zu machen.
    Aber das man hier Sterben konnte und dann wiederbelebt wurde... klang irgendwie unpassend.
    Takeshi war sich gar nicht sicher, dass es ein geplanter Vorgang war, um Schüler zu quälen. Andererseits würde Sakamato-san sich nicht so aufgeregt haben, wenn es eine Lüge gewesen wäre. Wie passte also dieser Umstand in eine Welt, die eigentlich gefahrlos sein sollte?


    So lange die Schülerinnen und Schüler dem eigentlichen Zweck dieser Welt folgten, schien dieser Umstand nicht relevant zu sein. Andererseits waren die Schüler, die am Morgen vor dem Haupteingang gehockt hatten, bestimmt nicht im Unterricht gewesen.
    Sie hatte gesagt, dass sie drüben im Lehrerwohnheim gewesen waren, wo etwas an der Tür zum Büro des Direktors passiert war. Eine Art Sicherheitsvorrichtung, die eine Schülerin mit einem Schlag getötet hatte. Diese hatte daraufhin dann Sakamato-san getötet, indem sie ihr das Genick brach. Das war möglich, weil alle beide wieder zum Leben erwachten.
    War es möglich, dass eine Art Überwachungssystem in dieser Welt darauf achtete, dass keine unerwünschten Handlungen ausgeführt wurden? Damit niemand feststellen konnte, dass kein Direktor in dem Büro saß, wurde ein Besucher einfach... Nein! Dann müsste es doch auch für eine Löschung des Gedächtnisses sorgen! Da sich Sakamato-san an den Schmerz und auch an das leere Büro erinnerte, war das aber nicht geschehen.
    Takeshi konnte sich keinen vernünftigen Grund für eine solche Sicherungsmaßnahme denken, wie sie ihm beschrieben worden war. Andererseits gab es eine einfache Möglichkeit, nicht damit in Berührung zu kommen! Solange man ein normales Schülerdasein führte, waren diese Gefahren belanglos.