Beiträge von Soulshadow

    Da geht es dir wie einigen anderen auch.
    In der Zeit wird wohl eine gewisse Ruhe einkehren.


    Die anderen, nicht am Kampf beteiligten, können nun aber noch etwas anderes bemerken. Somit müssen sie nicht auf euren nächsten Post warten.

    Der Körper des Seekönigs hatte, nachdem seine geteilte Masse wieder ins Meer gesunken war, eine große Welle ausgelöst.
    Diese war an dem Schiff vorbei in Richtung der Kaimauer im Hafen verlaufen und hatte sich dort gebrochen. der dadurch entstandene Wellenkamm floss nun zurück in Richtung Schiff und trug dieses in einer sanften Aufwärtsbewegung immer weiter von der Insel fort.


    Die Bevölkerung hatte sich dort inzwischen wegen der Brände einigen dringenderen Problemen zugewandt und auch die Soldaten der Marine zum Löschen eingeteilt.
    In ihrem Bestreben, den Abschnitt ihres Dorfes zu retten, hatten die Leute nicht mehr auf das Schiff geachtet.
    Aber einer der Soldaten hatte sich im Büro des Hafenmeisters über eine Teleschnecke mit der nächsten Zentrale der Marine in Verbindung gesetzt. Die Beschreibungen der Personen, die das Schiff gestohlen und wahrscheinlich auch den Mauereinsturz verursacht hatten, wurden von ihm so präzise wie möglich durchgegeben.
    Auch wenn niemand von hier im Hafen etwas unternehmen konnte, so würde sich die Marine um diese Piraten kümmern.

    [Takeshi Okamura]
    11:50 Uhr – Schulgebäude – Büro des Schülerrates

    Takeshi hatte die Akten erst einmal weggeschlossen und sich ausschließlich um die neuen Wertmarken gekümmert, die gleich von den Klassensprechern hier abgeholt werden würden. Mit einem schmalen Grinsen nahm er die Packen von Marken aus dem Tresor, der in der Wand hinter dem Schreibtisch eingelassen war.
    „Dieses Teil kann man wohl als Cheat-Box bezeichnen“, dachte er amüsiert. Niemand hatte den Tresor geöffnet und doch waren die Wertmarken in seinem Inneren. Sie würde auch morgen dort wieder sein. Wahrscheinlich war es zu umständlich gewesen, sich hierfür einen plausiblen Weg einfallen zu lassen. Schließlich kam nur er an den Tresor, wie das Informationssystem ihm neben der Kombination mitgeteilt hatte. War ja auch viel einfacher so…
    Die normalen Schüler hatten eh kein Interesse daran, wo die Marken herkamen. Sie interessierte nur, dass diese auch da waren.

    Jester war ebenfalls eine selbsttätig denkende Person, darin lag vielleicht der Grund, dass sie die Kombination nicht auch erfahren hatte. Da niemand krank werden konnte, war eigentlich auch kein Stellvertreter notwendig. Takeshi konnte den wilden Haken der Logik, die offenbar in dieser Welt angewendet wurde, auch nicht folgen. Andererseits hatte er auch gelernt, geduldig zu sein, was einem nicht immer leicht fiel.
    Auf dem Tisch nahmen die Stapel für die einzelnen Klassen inzwischen Formen an. Takeshi wunderte sich ein wenig, dass er noch gar keinen Hunger verspürte. Er hatte wegen dem Vorfall weder etwas gegessen noch getrunken. Aber so ging es dem Mädchen im Krankenzimmer ja auch. Sakamato-san schien ein sehr einsames Leben geführt zu haben, wenn er an ihren letzten Dankesruf dachte. Da hatte sie einem anderen die Brötchen geklaut und sie dann noch nicht einmal gegessen.

    Die erste Glocke erklang fünf Minuten vor dem Unterrichtsbeginn. Mit ihrem Erklingen trafen auch die ersten Klassensprecher am Schülerratsbüro ein, um die Wertmarken abzuholen. Diese quittierten den Empfang der Marken, nahmen diese an sich und kehrten dann in die Klassenräume zurück. Die zweite Glocke erklang mitten in der Ausgabeaktion. Der Stundenplan war so eingerichtet, dass nach der Pause die Klassenlehrerstunde folgte, so dass man etwas Spielraum hatte. Trotzdem wäre in der Welt vorher eine solche Aktion niemals so glatt abgelaufen.

    Ich empfehle dabei dringend, dass man die Beherrschung des Elementes Luft nicht mit Schweben gleichsetzt!
    Das Schweben entgegen der Schwerkraft hat nämlich genau damit zu tun und nicht mit Luft!
    Solange es Winde sind, die etwas tragen, oder auch kleine Lufthosen, die etwas transportieren, kann man es noch den Element hinzurechnen.


    Überhaupt sollten euch bei den jeweiligen Magiearten auch deren Einschränkungen interessieren. Zu viel an Beherrschung sollte dabei auch immer einen Preis haben, da ihr sonst in einen Überkrieg der Gottgleichen abdriftet, bevor es überhaupt richtig bewusst wird.
    Ryoki macht sich gerade bei seinem Char sehr viel Gedanken um das Für und Wieder der verwendeten Magie. Bei Rey wurde da wohl eher kein Gedanke dran verschwendet!
    Erfahrungsgemäß killt man mit solchen nicht vorgenommenen Einschränkungen ein RPG sehr schnell.
    Warum sollte noch jemand mit der Figur kämpfen, wenn sie jedes Mal einfach noch stärker ist? Deshalb ist die Entwicklung solcher Kräfte ja so wichtig. In keinem Anime gehen die gleich mit 100% los. Und viele Serien verlieren stark, wenn es nachher nur noch um stärkere Gegner geht.


    Außerdem fällt mir auf, dass niemand darüber nachgedacht hat, ob in der langen Zeit seit der Originalgilde nicht auch einige Dinge sich verändert haben. Dass ihr gerade mal an ein Pferdefuhrwerk gedacht habt, wo schon in der Originalgeschichte Eisenbahnen und diese Magiefressermobile da waren...
    Es ist, als würdet ihr beim Spielen nur auf die Puppen in euren Händen schauen, dabei erschafft ihr da eine Welt!

    21:15 Uhr - Irgendwo in der Stadt – Ein alleinstehendes Haus

    Tori wehrte einen weiteren Schlag ab und griff mit der anderen Hand den Arm des Angreifers. Mit einer schnellen Drehung brachte sie den Arm über ihre Schulter und hebelte den Vermummten dank seiner eigenen Energie in einem Schulterwurf aus. Der Mann prallte mit einem dumpfen Laut gegen einen weiteren und riss diesen mit zu Boden.
    Kasumi Saito wehrte sich gegen den Griff des Mannes, der sie festhielt. Warum dieser sie festhielt, wollte ihr nicht klar werden, schließlich hatte sie im Auftrag des Meisters gehandelt. Dieser hatte für seine Pläne die ganzen Personen in seine Reichweite bringen wollen. Dass sie sich dabei wieder Kohanas bedienen konnte, war sozusagen die Kirsche auf der Sahne gewesen.
    Der Direktor der Cross Akademie hatte vor einiger Zeit ihr Gedächtnis mit Hilfe der Vampire dort löschen lassen. Ihr selbst war dies gar nicht bewusst gewesen, aber der Meister hatte es bemerkt und den Prozess rückgängig gemacht. Als Gegenleistung hatte sie diese Lockvogelfunktion einnehmen müssen. Nun waren doch alle Personen hier, warum hielt man sie also fest?

    Kanade hatte sogar von den letzten Kämpfen gute Bilder bekommen und hielt sich weiterhin im Hintergrund, während die anderen sich um die Gegner im Haus kümmerten. Sie konnte dabei gut sehen, dass diese anderen Wesen gegen die Vampire aus ihrer Gruppe nicht den Hauch einer Chance hatten. Corvin und Samusa hätten es auch gut alleine mit allen aufnehmen können, aber so räumten sie die mit Level E am untersten Ende der Vampirhierarchie stehenden Kreaturen beiseite.
    Allerdings wurde Kanade auch als erster klar, dass diese Aktion nur eine Ablenkung gewesen war. Die Geräusche des Kampfes von Draußen drangen nicht wirklich bis nach innen durch, aber sie sah Tori gegen fremde Angreifer kämpfen.
    Während sich also ihre besten Kämpfer hier drinnen ablenken ließen, wurde draußen der verbliebene Rest von anderen Leuten angegriffen.

    Ai fühlte ihr Blut pulsieren. Die Überlegungen traten in den Hintergrund, während die Instinkte den Körper leiteten. In ihrem Gesicht erschien ein breites Grinsen, als sie mit einer Hand den Arm mit der Spritze aufhielt.
    „Dazu gehören immer noch Zwei!“ lachte sie ihm dann ins Gesicht. Ihre Flügel waren noch einmal größer geworden, als der Effekt richtig in Kraft trat. Ihr Gegner riss erstaunt die Augen auf, als sein Arm mit spielerischer Leichtigkeit zurück gedrückt wurde. Ai verstärkte den Druck noch etwas mehr und genoss den Anflug von Furcht, der sich bei ihrem Gegenüber in den Augen zeigte.
    Tendam Nagoya stand etwas abseits von den Kämpfenden und blickte zu Ai in den Himmel hinauf. Er hatte schon einmal gesehen, wie sie ihre Schwingen bekommen hatte. Auch auf diese Entfernung sah er das manisch wirkende Grinsen in ihrem Gesicht. Ihr Angreifer hatte einen Riesenfehler gemacht, indem er diese Kraft in ihr geweckt hatte. Ihre Kräfte und Fähigkeiten verstärkten sich dabei um ein Vielfaches, aber als Nebeneffekt verlor sie die Kontrolle über sich.
    Dank Ais Großmutter wusste Tendam auch, was in einem solchen Fall zu tun war.

    Für den Forscher kam dieses Wissen aber zu spät, als Ai ihre volle Kraft erlangte und ihm lächelnd den Arm ausriss. Während das Entsetzen über die Wildheit in ihren Augen noch seinen Verstand zu füllen begann, machte sie seinem Leben ein Ende. Eine Wolke von Blut folgte der Schwerkraft und zwang Tendam zu einigen Schritten. Ai stieß ein schrilles Lachen aus, wobei sie die restlichen Körperteile fallen ließ. Ihre Flügel ließen sie in einer Gleitbahn wieder dem Boden näher kommen.
    In ihren Augen stand jetzt nur noch Kampfeslust und sie stürzte sich wie ein Raubvogel auf die vermummten Angreifer, die Tori immer noch bedrängten.
    In jeder Hand einen schreienden Menschen stieg sie wieder in den Himmel hinauf, um sich dort ihren nächsten Opfern zu widmen. Tori hatte keine Zeit, sich deswegen Gedanken zu machen, denn die ausgebildeten Kämpfer hielten sie auch mit zwei Männern weniger auf Trab.

    Cynthia Ceilan
    Feierabend


    Neue Missgeschicke mit Todesfolge


    "Stellen Sie sich vor, Ihr neuer Wecker erschreckt Sie zu Tode.
    Oder Sie wollen Ihr Kaugummi geschmacklich aufpeppen und erwischen leider die falsche Chemikalie.
    Und was, wenn Sie als Gläubiger ausgerechnet vom Kirchturm erschlagen werden?
    Gut, wenn Sie dann die Anleitung für die eigene Entsorgung schon als Tattoo tragen...


    Bitterböse und unvergleichlich skurril - diese wahren Geschichten werden Sie bis an Ihr Lebensende nicht vergessen. Zum Todlachen!"


    ...von der Autorin des Bestsellers "Dumm gelaufen"

    [Takeshi Okamura]
    11:46 Uhr – Schulgebäude, Block A – Krankenzimmer


    Takeshi hatte einen Moment lang darüber nachgedacht, dass er im realen Leben seine Schulzeit schon fast abgeschlossen hatte. Wie lange die Schulzeit in dieser Welt nun tatsächlich dauern würde, konnte er nicht einmal abschätzen. Die Schule hier würde alles für Schüler soweit Notwendige berücksichtigt haben, mal abgesehen von den Klassenfahrten. Obwohl das Gelände so erst einmal recht weitläufig aussah, war es doch Grenzen unterworfen.
    Tätigkeiten außerhalb der Schule fielen damit ganz aus dem Konzept heraus.
    Da er im Verlauf seiner letzten Klassenfahrt gestorben war, machte ihm das nichts aus, wenn er hier darauf verzichten musste.
    Sakamato-san hatte das Thema mit dem freien Geist aufgebracht, was auch in ihm einige Fragen aufwarf. Es wäre bedeutend einfacher, wenn man diese Welt einfach akzeptierte, wie sie eben war. Aber diese Schülergruppe und auch er selbst waren nicht in ihrem Denken nur darauf ausgerichtet. Stattdessen konnte Takeshi über den Sinn des Ganzen nachdenken…

    Unerledigte Dinge oder Wünsche aus dem Leben davor… Gehörte er selbst auch dazu? Konnte er deswegen hier unabhängig denken, weil es noch etwas gab, das er erledigen wollte? Sakamato-san hatte wohl mehr als einen Grund in dieser Welt etwas an sich zu verändern, aber ihm wollte nicht einfallen, welchen Grund er offen haben könnte.
    Allerdings schien auch seine Erinnerung nicht ganz vollständig zu sein, denn wenn er gezielt an seine letzten Momente dachte, verblasste die Erinnerung.
    Da die normalen Schüler hier gar nicht in dieser Form über ihre Umgebung nachdachten, war er durch seine Position im Schülerrat womöglich als Verbindungsstelle zu den anderen Schülern hier eingesetzt worden.
    Je mehr man versuchte, eine Antwort auf solche Fragen zu finden, desto mehr Fragen tauchten auf. Schlussendlich waren sie ja gerade erst wenige Stunden hier, da konnte man nicht unbedingt Antworten erwarten. Dies war kein Film mit einer bestimmten Lauflänge, also konnten sie auch über Jahre oder noch länger hier bleiben.

    "Kaichou... Vielen Dank für alles, aber... Ich... Darf ich irgendwann noch einmal mit Ihnen reden? Nur so? ... Bitte?" drang ihre schüchterne Frage in seine Überlegungen. Takeshi war überrascht. Zum einen konnte sie doch jederzeit wegen eines Gespräches mit dem Schülerrat einen Termin absprechen… Die letzten Worte klangen nach etwas anderem. Es ging hier nicht um das Reden speziell, dass konnte Takeshi erfassen.
    „Sakamato-san, selbst wenn es nicht eine meiner Aufgaben als Schülerratspräsident wäre, den Schülern zu helfen, so steht dem nichts im Weg“, antwortete er mit freundlichem Unterton. „Vielleicht lerne ich dann ja schon ein ganz neues Ich kennen?“ Seine letzten Worte schloss er mit einem ermunternden Blinzeln des linken Auges ab.
    „Jetzt warten noch ein paar Arbeiten auf mich. Etwas Ruhe, um Nachzudenken, wird dir jetzt hilfreich sein“, verabschiedete Takeshi sich mit einer leichten Verbeugung und ging aus dem Raum.

    Es soll einen weiteren Anime zur Serie geben!
    Ghost in the Shell Arise


    Im Jahr 2013 soll die Serie unter Kazuchika Kise als leitender Direktor veröffentlicht werden.


    Quelle: Anime News Network (posted on 2013-01-15 08:50 EST), IEEE802.11

    Die Anime-Film Reihe Patlabor wird für den Nordamerikanischen Raum von Maiden Japan und Section23 Films heraus gebracht.
    Nachdem die Lizenz erteilt wurde sollen alle sieben Filme der Reihe auf den Markt gebracht werden.
    Es sollen DVD und BD erscheinen.


    Bandai Visual hatte die Serie von Studio Deen in den Jahren 1988 und 1989 erstmals veröffentlicht.


    Quelle: Anime News Network (posted on 2013-01-15 13:24 EST)

    Yomigaeru Sora - Rescue Wings -
    よみがえる空 - Rescue Wings-




    Studio:
    J.C.Staff
    Produktionsjahr:
    2006
    Anzahl der Folgen:
    13
    Genre:
    Action, Adventure, Drama



    Hier geht es einmal um relativ alltägliches im Rahmen der Luftrettungskräfte in Japan. Der junge Kazuhiro Uchidaist eigentlich zu den JSDF gegangen, um als Kampfpilot einen Jet zu fliegen. Aber er landet als Helikopterpilot bei einer SAR-Einheit auf der JASDF Luftwaffenbasis in Komatsu.

    Die Gebäude 18 und 19, auf der Karte links am Rand oberhalb der Schule. Hier sind eher die wissenschaftlichen Clubs und Literaturclub untergebracht.
    Direkt da drunter ist die Sporthalle.
    Das ist innerhalb weniger Minuten vom Schulgebäude aus zu erreichen.


    Gebäude 16, rechts neben der Cafeteria, ist das größte Clubraumgebäude. Medienclub, Musikclubs und weitere haben dort ihre Räume.
    Da man vom Schulgebäude aus über eine der beiden Brücken muss, um dorthin zu kommen, dauert es mindestens 10 Minuten um hinzukommen.

    [Takeshi Okamura]
    11:45 Uhr – Schulgebäude, Block A – Krankenzimmer


    Und was sagen die Regeln ist eine Bestrafung für einen Diebstahl?“
    Ich rieche verbranntes Gummi!“ dachte Takeshi mit einer äußerlich nicht sichtbaren Belustigung. Wenn das kein abrupter Themenwechsel war, dann hatte er niemals einen gesehen.
    Sakamato-san zog ihre Schlüsse aus den Dingen, die er über sich angesprochen hatte. Dies nahm niemand unbeschwert in sich auf. Sie brauchte Zeit, um darüber nachzudenken.
    Takeshi bereitete gedanklich seinen Abgang vor, um ihr diese Zeit zu ermöglichen.
    „Für den Diebstahl gibt es einen Eintrag in deine Schülerakte. In der wirklichen Welt ein Makel, der einen lange verfolgt. Hier wird es wohl nicht so langfristige Auswirkungen haben. Ich rate aber von weiteren Aktionen dieser Art ab!“ ging er mit einem leichten Nicken auf ihren Themenwechsel ein.
    Das Verhalten der Lehrer würde sich wahrscheinlich gegenüber Schülern mit Eintragungen verändern, so wie es auch in der wirklichen Welt passiert war. Aber hier wurde keine Polizei hinzu gezogen, womit auch ein amtlicher Eintrag erfolgte.
    „Die Lehrer werden hier davon Kenntnis nehmen und ihr Verhalten anpassen“, informierte er sie weiter.


    Das grundlegende System sah hier die Teilnahme am Unterricht vor, durch die man auch zu den Wertmarken kam, die für das Essen und Trinken benötigt wurden. Für die Pause waren die in der wirklichen Welt als Verkaufsstände ausgelegten Versorgungsmöglichkeiten auf besondere Essenmarken umgestellt worden, die durch die Klassensprecher vor den Pausen verteilt wurden. Für die große Pause gab es dann andere Marken, die für die Automaten in der Cafeteria zugeschnitten waren.
    Diese Marken musste er noch aus dem Schülerratsbüro holen, damit sie dann auch verteilt werden konnten. Dazu war die Klassenlehrerstunde vorgesehen, wo diese dann den Schülern die benötigten Marken aushändigten. Allerdings konnten sich die Schüler auch Bonusmarken verdienen, die dann für spezielle Mahlzeiten verwendet werden konnten.


    „Ich sehe dieses Mal als eine Notmaßnahme an, die von dir nicht ganz zu Ende gedacht worden ist, deshalb wird es weiter keine Maßnahmen geben. Und jetzt solltest du etwas Ruhe finden, Sakamato-san!“ Mit diesen Worten erhob er sich vom Stuhl und schob diesen wieder an seinen Platz zurück.

    Um die Fraben nicht zu übermäßig einzusetzen, sollte der eigene Char nur bei anderen farbig gesetzt werden und nicht in den eigenen Posts.
    Und die NPC benötigen keine Farbe, da diese ja "Begleiter" sind.
    Wer von euch dann welche Farbe für seine Charakter benutzen kann/will müsst ihr unter euch ausmachen.

    [Takeshi Okamura]
    11:44 Uhr – Schulgebäude, Block A – Krankenzimmer


    "Kaichou, wenn Sie mich nicht angelogen haben, kann ich ihre Frage nur mit einem Nein beantworten. Es ist nicht ihre Pflicht, sondern ihre Wahl... Oder wissen Sie etwas über diese Welt, das uns noch unbekannt ist?" Ihre Frage zeigte einen aufmerksamen Geist. Takeshi überlegte einen Augenblick lang, ob er tatsächlich etwas wissen würde, was den anderen Schülern noch unbekannt war. Aber weder dieses Informationssystem noch seine eigenen Erinnerungen zeigten ihm zu dieser Frage etwas auf.


    "Trotzdem sprachen Sie von Pflicht... Kann es sein, dass Ihnen diese Welt einen Auftrag gegeben hat, den ein Schülerpräsident normalerweise nicht haben würde? Oder hat die Gesellschaft Sie so geformt, dass Sie es als Ihre Pflicht ansehen? Die Gesellschaft hat mir nie etwas getan. Niemand außer meinem Vater hat mir je etwas vorgeschrieben. Sie haben es sich wegen ihm nicht getraut. Ich musste nur die Rolle erfüllen, die er mir zugesprochen hatte. Ich war sie. Sie war ich. Und sie war nichts." Ihre sofort erfolgende Reaktion zeigte deutlich, dass sie wieder mehr gesagt hatte, als sie eigentlich wollte.
    Takeshi konnte sich dadurch ein ziemlich gutes Bild dieser Rolle vorstellen. Während sein Vater es nur versucht hatte, ihn ab einem bestimmten Alter in eine Rolle zu quetschen, hatte sich Sakamato-san von ihrem überlegenen Vater formen lassen. Ältere Männer schienen auf gehorsame Püppchen zu stehen... Sie hatte nie die Kraft gehabt, aus diesem Kreis der Regeln zu entkommen. Und ihr Vater musste jemand Wichtiges in der japanischen Gesellschaft gewesen sein!
    Ihr war es nun wohl peinlich, dass ihr so viel herausgerutscht war, denn sie bat ihn eindringlich, es niemandem zu erzählen.


    "Ich habe schon früh angefangen meine eigenen Entscheidungen zu fällen, deshalb habe ich auch meine Ziele selbst aufgestellt. Aber ich habe mich nicht von der Gesellschaft formen lassen, obwohl diese es immer wieder versucht hat. Scheinbar wurde ich aufgrund dessen hier der Präsident des Schülerrates", setzte er zu einer längeren Antwort an. "Die Ansicht, dass die Schüler vielleicht etwas verändern wollen, stammt aus meinen Beobachtunge. Jeder von uns strebt nach gewissen Zielen, manchmal wird einem das aber auch erst klar, wenn es viel zu spät ist! Diese Welt hat scheinbar nicht nur ein Gesicht, was Veränderungen an einer Person unterstützen könnte. Allerdings gibt es wohl auch Grenzparameter..." Takeshi dachte an diese Sicherheitsvorrichtung beim Büro des Direktors.
    "Und keine Angst, auch der Schülerrat hat Regeln. Zusammen mit meinen eigenen kann ich dir versprechen, es nicht weiter zu erzählen!"


    Seine Antwort auf ihre Bitte schien sie zu beruhigen. Takeshi dachte dabei weiter über diese Welt nach. Es gab neben dem Leben als Schüler scheinbar gewisse Freiräume, in denen sich Leute mit Erinnerungen aus dem Leben vor dieser Welt bewegen konnten. Trotzdem war aber auch eine Überwachung da, die weitere Ausnahmen verhinderte... Würde man es mit einem Computerspiel vergleichen, dann waren die Schüler wohl die NPC... Aber was waren dann die anderen Leute und er? So etwas wie Bugs im Spiel?