Da nun auch alle Chars in den Threat eingetragen sind, seid ihr eigentlich startklar.
Natsu kann dann mit einem Einführungspost den entsprechenden Threat unter Geschichten unter dem Titel erstellen:
[h=2][Geschichte] Fairy Tail New Age[/h]Dabei sollten es schon ein paar Zeilen mehr sein, damit die anderen die Eingangssituation entsprechend wissen.
Da wahrscheinlich jeder irgendwo in der Stadt beginnen wird, sollte zumindest Tageszeit und was so allgemein in den Straßen los ist klar sein ![]()
Beiträge von Soulshadow
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Ah, nur mal der Platznahme wegen angemerkt:
Man muss nicht für jeden Charakter einen neuen Post beginnen. Wenn ihr später von jemanden den Char sucht, wollt ihr nicht durch mehrere Seiten blättern, deshalb sollte man, wenn mehrere Charaktere geschrieben werden, diese in einem Post untereinander eintragen

Bei Natsu hab ich seinen Doppelpost dann auch gleich zusammengeführt.
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Um das Bild noch einmal ins Gedächtnis zu rücken:
Mit Hilfe von Klapptischen war von drei Frauen ein kleiner Stand errichtet worden, der jetzt Körbe voller Brötchen und Backwaren aufwies. Daneben stand ein Rollwagen mit einer Glasfront nach vorne, in dem sich verschiedene Bentos zur Auswahl befanden. Vom Seiteneingang des Blocks B wurden noch weitere Kisten mit Broten und bereits belegten Sandwichs herein getragen, die von den drei Frauen eiligst auf den noch verbliebenen Platz auf den Tischen verteilt wurden. Die Getränkeautomaten bildeten hinter den Frauen eine Rückwand, während die jetzt beladenen Tische wie ein Tresen vor ihnen standen.
Jeden Moment würde der Strom der Schüler hier eintreffen!
Es sind im Bereich der Stände also keine frei stehenden Getränkeautomaten vorhanden.
Das System sieht dort auch keine vor, da sowieso kein Geld im Umlauf ist. Die Schüler sagen den Frauen einfach, was sie haben wollen und bekommen es dann.
Man sollte sie lieber als Kühleinheiten mit verschiedenen Getränken sehen, da diese keine Einzugs- und Lesesysteme für Marken haben. Da bei der Pause andere Marken verwendet werden, können diese auch nicht bei den Automaten in der Cafeteria verwendet werden, die solche Systeme haben.Um etwas zu trinken zu bekommen, muss man wieder an den Stand gehen und mit der Marke dann sagen, was man haben will. Deshalb machen es die NPC auch gleich in einem Arbeitsschritt, um schnell auf einen ruhigen Platz zu kommen.
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[Rika Sumiyoshi]
11:37 Uhr - Bibliothek - Zwischen den SäulenRika hatte einen angenehmen Platz gefunden, an dem sie sich für einige Zeit entspannen konnte. Diese Welt war zwar etwas merkwürdig, aber man würde hier schon zurecht kommen. Leider gab es für ihr eigentliches Interesse derzeit überhaupt keinen Bedarf. Sie hatte bis jetzt noch nicht einmal etwas gefunden, das man hätte zerlegen und wieder zusammenfügen können. Alles war zwar recht praktisch angelegt, aber es fehlte ziemlich an persönlichen Kleinigkeiten.
Die Sonne wurde nur von wenigen weißen Wolken am Himmel begleitet, aber ihr als aufmerksamer beobachterin war das Fehlen von Kondenzstreifen, eigentlich auch von Flugzeugen, am Himmel bereits aufgefallen.
Vögel hatte sie auch noch nicht gesehen...
Unterhalb des Gebäudes führte eine weitere Treppe durch eine parkähnliche Anlage weiter den Hang hinunter. Rika hatte auch einen großen Parkplatz gesehen, der allerdings vollkommen leer war. Das gab es in Japan schon mal gar nicht!
Machte der Gott dieser Welt Fehler? Oder war es eigentlich nicht notwendig, diese Details einzufügen?Es kam ihr so vor, als wären die Schüler mit der angebotenen Umgebung zufrieden. Na ja, bis auf diejenigen, die mit ihr vor dem Gebäude gehockt hatten!
Waren sie vielleicht eher die Fehler?
Rika schüttelte unwillig den Kopf und griff sich mit beiden Händen ins Haar. Sie dachte einfach zu viel über Dinge nach, die sie nicht ändern konnte!
So lange sie in dieser Welt war, konnte sie zumindest einige Dinge erschaffen, deren Aufbau sie im Detail untersucht hatte. So etwas hatte sie vorher nicht gekonnt.
Allerdings ging das auch nicht einfach so, wie sie bei weiteren Versuchen festgestellt hatte.
Es musste eine Art Grundlagematerial vorhanden sein, damit diese Fähigkeit funktionieren konnte. Es ließ sich nicht etwas anderes dafür zerlegen.
Rika war zu der Überzeugung gekommen, dass es Unrat oder Dreck sein musste, der sich zu etwas nützlichem umwandeln ließ. So etwas fand man an den normalen Plätzen, an denen sich die Schüler aufhielten, nicht. Danach musste man schon abseits solcher Orte suchen. -
Nach einigen Informationen aus Verlagskreisen hat es da einen Streit zwischen dem Künstler und dem Verlag gegeben.
Deshalb ruht dort auch weiterhin still der See.
Aber vom Tisch ist die Serie nicht
Die müssen sich nur wieder irgendwie zusammen raufen!Wenn sich da was Neues ergibt, dann werden wir es hier posten.
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Für Band 4 ist jetzt März 2013 beim Verlag notiert.
Band 5 wird mit September 2013 dort angegeben, ist also noch etwas hin
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Da ist jetzt in aller Stille doch tatsächlich der zweite Film erschienen!
Am 07.12.2012 ging Mardock Scramble: The second Combustion als DVD und BD auf den Markt.Endlich wird man erfahren, wie es in der Situation weiter geht, in der man uns hat stehen lassen

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Es ging da ja um eine Diskreditierung vom Tenchi. Und sie haben den Unterricht dabei ja auch massiv gestört
So eine Aktion darf aber wohl als absolute Ausnahme gesehen werden.
Da wir nun ja gerade so ein paar Spezies haben, die sich einfach in den Unterricht setzen, muss erst einmal die Regel festgelegt sein.
Auch Jester muss da nun aufpassen und sich etwas einfallen lassen. Der Originalstellvertreter hatte da ja auch seine Masche. Und Elogan hat sich dazu ja etwas ausgedacht
Jedenfalls werden die Lehrer auf schlafende, abgelenkte oder störende Schüler reagieren, was ich aber nicht jedes Mal explizit schreiben will, daher hier noch einmal deutlich sage. Ebenso werden Verspätungen geahndet und nicht etwa belohnt. Diese einfachen kleinen Kniffe werden nicht wieder funktionieren.
Dabei löst man sich natürlich nicht gleich auf. Anders wird es werden, wenn eben alle Wünsche und Sehnsüchte erfüllt worden sind. Da bleiben wir dicht am Original. Die Geschichte mit dem Unterricht müssen wir etwas expliziter handhaben, da es eine Grundlage geben muss.
Ausnahmen für bestimmte Aktionen können in Einzelfällen abgesprochen werden.
Derzeit ist es ein Gegenhalten zu einigen Posts, wo alles ohne Fragen von der Lehrerschaft akzeptiert worden ist. Der Fall ist einfach so unwahrscheinlich, dass es eine Festlegung geben musste.
Ihr habt es vielleicht überlesen, aber es gibt auf dem Schulgelände auch Trinkbrunnen, teilweise in den Gebäuden und auch auf den Flächen. Diese hab ich in Japan auch dort gesehen und daher ergänzt. Es steht also einfaches Trinkwasser (Im Realen leicht mit Chlor versehen) zur Verfügung. Nur die übrigen Getränke sind in Automaten und müssen dort gezogen werden. Da es mit Geld immer wieder die Frage geben würde, woher es kommt, geschieht dies mit Marken.
Einen Supermarkt, wie ihn sonst viele Akademien auf dem Gelände haben, gibt es deshalb auch nicht.
Für die normalen Schüler (NPC) ergibt sich ja kein Engpass, da der normale systemische Ablauf das über die Marken geregelt hat. Die von den Rebellen verursachten Störungen im System werden da auch mal Gegenmaßnahmen auslösen (je nach GML).
Versteht eure Chars also eher als Störfaktor in einer normierten idealisierten Schulwelt. Als flexible Gegenmaßnahme wurde ja der Tenchi implementiert, der somit eine Sonderform zwischen NPC und Rebell ist.
Derzeit, wir haben am ersten Tag knapp Mittag erreicht, sind noch keine Waffenkampfhandlungen in Sicht. Dazu muss es erst einmal, wie wir ja wissen durch Missverständnisse ausgelöste, verhärtete Fronten geben. Diese sollen auch nachvollziehbar aufgebaut sein, deshalb lasse ich den Chars da noch freie Handlungsmöglichkeiten. Man muss es nur verstehen, dass wenige da gegen viele stehen, die an dem bestehenden System nichts ändern wollen. Das sorglose Leben ist wie süßer Zuckerguss, eben ziemlich klebrig, deshalb darf man sich nicht einlullen lassen, wenn man Rebell werden will
Im Augenblick stören sie den Ablauf ja kaum, so dass auch nur wenige Maßnahmen erfolgen. Da der Tod grundsätzlich in der NPC-Welt gar nicht vorgesehen war, wurde die Wiederbelebungszeit auch nicht näher definiert. Erst mit dem Eingreifen der Chars musste das System sich anpassen. Ebenso wird es bei anderen Begebenheiten, die im normalen Ablauf nicht vorgesehen sind, nachregulieren. -
Wenn er sich wiedersetzt, indem er seinen eigenen Problemen nachhängt, stört er entweder den Unterricht oder wird vom Lehrer angesprochen. Im Endeffekt wird er also entweder die Klasse verlassen, oder doch eingelullt werden.
Die Welt ist ja eigentlich, wie bereits geschrieben, zum Erleben eines „wunderbaren“ Schülerlebens gedacht. Deshalb sind die NPC ja auch keine blassen Leichen, die durch die Ringe der Hölle wandeln. Für sie ist es tatsächlich ein angenehmes und stressfreies Erleben der Schulzeit. Es kann durchaus angenommen werden, dass einige der NPC nach einem Leben voller Kummer in hohem Alter einfach den Wunsch hatten, noch einmal die sorglose Jugend auf der Schule zu erleben.
Unsere „Problemkinder“ haben ja alle auch ihre persönlichen Gründe, die sie in diese Welt geführt haben. Sozusagen als Vorstufe, um Sehnsüchte und Wünsche, die den Seelen noch anhaften, dort ausleben zu können.
Der Widerstand ist ja eines der Angel Beats! Kernelemente, aber sie ist absolut nicht das Ziel der Welt dort. Die Gegenmaßnahmen beruhen meist auf dem Angel Player Programm, das dem Widerstand der Rebellen entgegen wirkt.
Also kann man sich der Sorglosigkeit ergeben und ein NPC werden, bis man die Last der Seele abgelegt hat, oder man widersetzt sich und wird ein Störfaktor im System. -
Am Unterricht teilnehmen ist dann wie ein Einlullen. Man findet die Themen interessant und folgt willig den Lektionen der Lehrer. Damit verblasst das Anders-sein-wollen und man fügt sich in die Klassengemeinschaft ein. Ab diesem Moment unterhält man sich mit ihnen über ganz alltäglich Dinge und freut sich auf die Aktivitäten in den Klubs.
Die reine Teilnahme reicht nicht aus, um zu verschwinden. Es geht ja darum, dass die NPCs das unbeschwerte Schulleben erfahren sollen. Das Leben, dass sie in ihrem Leben davor nicht hatten, aus welchen persönlichen Gründen auch immer. Man kann mit dem Abschluss der Schule verschwinden oder bei einigen wenigen Fällen, wenn sie mit dem Erlebten so zufrieden sind, dass sie ins nächste Leben weiterziehen können.
Die NPC reagieren nicht auf Punkte wie Wiedergeburt, den Gott dieser Welt und ähnliche Dinge. Sie leben in ihrer zufriedenen Welt und blenden störende Faktoren einfach aus. Das System unterstützt dieses Ignorieren, um den Schülern ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen.
Sie sind also keine schlurfenden grauen Gestalten, sondern unterhalten sich über Filme, Konzerte und andere Dinge, die nicht unbedingt auf dem Schulgelände stattgefunden haben. Sie sind also keine Toten, sondern einfach nur in ihrer friedlichen Glückseeligkeit gefangen
Manchmal können sie auch daraus erwachen.Speziell auf deine letzte Frage, Ryoki. Sie würden eher meinen, dass man sie verulken will. Ihre Ausblendung lässt sie nur wahrnehmen, was sie auch sehen wollen. Ansonsten sind sie ganz normal im Umgang.
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Noch einmal hier angemerkt, falls es an anderer Stelle überlesen wurde:
Einfach so in den Unterricht eine Stunde vor der Pause zu marschieren, wird nicht noch einmal ungeahndet bleiben.
Diese Leichtigkeit des Seins entfällt für die Zukunft
Außerdem werden, als eine der Strafen für soetwas, keine Marken ausgegeben. -
Nach 12 Folgen hat die Animeserie ein vorläufiges Ende gefunden.
Ein Teil der Handlung wurde abgeschlossen, aber die letzte Folge hat etwas von einem Cliffhanger
Wenn die Verkaufszahlen in Japan entsprechend sind, dann werden wir wohl wieder davon hören. -
[Takeshi Okamura]
11:36Uhr - Neben dem Schulgebäude - Ein Weg zwischen der GrünanlageTakeshi war erstaunt, was das Mädchen ihm da alles erzählte. Scheinbar hatte eine Verkettung von Vermutungen sie zu der Annahme gebracht, dass man ihnen hier Antworten auf einem silbernen Tablett servierte. Auch wenn das Büro des Direktors im Lehrerwohnheim lag, so war es für einen Schüler schon ziemlich anmaßend, einfach dorthin zu gehen. Das Lehrerzimmer im Schulgebäude wäre doch viel näher gewesen.
Takeshi konnte sich an keine Schule erinnern, wo ein Schüler einfach so beim Direktor ins Büro marschierte und dort zu etwas Antworten verlangte. Da waren wohl einige dieser von sich sehr überzeugten Charaktere in der Gruppe, die glaubten, alles würde sich um sie drehen.
Während ihre Stimme langsam ihren Dienst versagte, flossen die Worte weiter aus ihr heraus.Natürlich hatte es nichts gebracht, dorthin zu gehen. Selbst ihm, der hier auf die Einhaltung der Regeln achten sollte, hatte dieses Informationssystem nicht alle Antworten gegeben. Seltsam war diese Vorrichtung, die scheinbar die Tür absicherte. Auch wenn ihre Worte unzusammenhängend kamen, ließ sich doch erkennen, dass sie in den Raum gekommen waren. Die Vorrichtung war erst etwas später ausgelöst worden.
Das Mädchen mit den hochgesteckten Haaren... Ibuki Nukui. Sie hatte heute Morgen einen starken Wiederwillen ausgestrahlt. Takeshi hatte sie sofort als Problem in der Schülergemeinschaft identifizieren können. Jemand mit ihrer Ausstrahlung tat viele Dinge in der festen Überzeugung, sie dürften es ungestraft tun. Ähnlich wie der andere Schüler, Hayato Akuma. Seine Persönlichkeit war zwar anders gelagert, aber innerhalb der Schülergemeinschaft ebenfalls problematisch.Das er selbst seine Individualität auf ganz andere Weise aufrecht erhielt, hatte ihm schon früher oft den Spott anderer eingebracht. Die Welt der Erwachsenen war von ganz anderen Regeln durchsetzt, ganz besonders in Japan. So lange man jung war, konnte man sich zwar austoben. Aber in der Oberschule wurde man schon in die Schablone der Gesellschaft gepresst, damit man ein nützliches Zahnrad werden würde. Ein kalter Zorn blitzte in seinem Inneren auf, ohne sich außen zu zeigen.
Er hatte gelernt eine Maske zu tragen, durch die niemand hindurch blicken konnte. Nicht einmal sein Vater!
"Tut mir leid... Kaichou-sama, ich wollte nicht... I-ich..." ihre letzten Worte wiederholte sie, während ihre Stimme endgültig versagte. Sakamato-san war scheinbar von den Ereignissen vollkommen überfordert worden und brach hier vor seinen Augen zusammen. Takeshi sagte nichts. Im Augenblick gab es auch nichts zu sagen, denn sie war gar nicht aufnahmefähig. Ein leichtes Mitgefühl führ ihre Lage ließ ihn an sie heran treten.Einen Arm schob er um ihren Rücken und unter die Achsel, den anderen unter ihre Knie und hob sie mit der Leichtigkeit eines trainierten Kämpfers auf. Er wandte sich um und schritt zurück zum Schulgebäude. Sie brauchte erst einmal etwas Ruhe, die sie im Krankenzimmer wohl finden konnte. Dorthin würde er sie bringen.
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[Takeshi Okamura]
11:36Uhr - Neben dem Schulgebäude - Ein Weg zwischen der Grünanlage"Kaichou-sama, sind Sie... auch gestorben?"
Das blaue Wasser des Pazifiks... der Sturz von der Klippe mit dem Bus... Takedas merkwürdig verrenkter Kopf, wie er vom eindringenden Wasser bewegt wurde. Umidas spitze Schreie, die plötzlich mit einem Gurgeln abbrachen...
Wie ein Kaleidoskop von Bildern rauschten die Eindrücke vor seinem inneren Auge vorbei. Der letzte Schulausflug vor dem Abschluss! Sie waren mit dem Bus von ihrem Ryokan in Richtung Strand unterwegs. Aus irgendeinem Grund war der Bus von der Fahrbahn abgekommen. Sie hatten die Leitplanke durchbrochen und waren dann in die einige Meter tiefer liegenden Wellen des Pazifiks gestürzt.
Takeshi meinte wieder die Kühle des Wassers zu spüren, dass in den versinkenden Bus eingedrungen war.
"Und wurden dann hier wiederbelebt? In dieser Welt kann man sterben, aber... man bleibt nicht unter den Toten. Man wird erneut wiederbelebt. Und man kann wieder sterben..."
So schnell, wie sie aus seinem Unterbewusstsein emporgestiegen waren, verblassten die Bilder auch wieder.
Sein erster Gedanke hier begann auf der Treppe, heute morgen, als er zum Schulgebäude hoch gestiegen war.
"Nach meiner Ankunft an diesem Morgen bin ich wieder gestorben. Vorher... ist das Mädchen mit den hochgebundenen Haaren gestorben und ist wieder aufgestanden..."
Was hatten diese Schüler nur gemacht? Er hatte im Schulgebäude nichts von Schreien oder einem Kampf, geschweige denn von Toten, gehört. War das System dieser Welt da vielleicht selektiv?
"Diese Welt ist nicht friedlich. Sie ist grausam und ungerecht."
Diese Worte erstaunten ihn. Nach seinen eigenen Erfahrungen war das doch der normale Zustand einer Welt. Wie kam sie nur auf die Annahme, dass es in dieser Welt anders sein könnte? Waren sie vielleicht zu der Ansicht gelangt, dass sie nach ihrem Tod im Paradies gelandet waren?"Du hast recht, ich bin tatsächlich gestorben!" antwortete er ihr dann. "Allerdings kann ich mich nicht mehr genau erinnern, wie ich tatsächlich gestorben bin. Es sind nur aufblitzende Bilder..." Dies hier war so eine Art Leben nach dem Tod, das wurde ihm auch klar. Aber er hatte bisher keinen Hinweis darauf gefunden, dass sie hier endlos gequält werden sollten. Eigentlich sollte man sich hier wohl eher von der Last aus dem leben davor befreien...
Hier wurde doch ein ereignisloser Rahmen geboten, in dem man sich seiner Wünsche und Sehnsüchte klar werden konnte, die man aus dem Leben davor noch in sich trug. Warum sollte es also notwendig sein, immer wieder zu sterben?
Takeshi dachte plötzlich an eine Szene aus einem Film: "Dort drinnen ist nur, was du mit dir hinein nimmst!"
War diese Aggressivität vielleicht ein Teil dieser Schüler und sie hatten sie mit sich in diese Welt gebracht? Keine der Aktivitäten an dieser Schule würde den Tod eines Schülers verursachen. Deshalb gab es nicht einmal Ärzte, obwohl auf der anderen Seite des Flusses ein Krankenhaus stand.
"Wo seid ihr denn nur gewesen, dass etwas euch töten konnte?" fragte er dann. -
[Takeshi Okamura]
11:36Uhr - Neben dem Schulgebäude - Ein Weg zwischen der GrünanlageIrgendwie passte das alles nicht zusammen. Takeshi erinnerte sich an die Akten zu den neuen Schülern, die er kurz vor dem Unterricht im Raum des Schülerrates eingeschlossen hatte. Ob in denen wohl etwas mehr stand?
"Kaichou-sama ich weiß nicht warum Sie es tun, aber einem System, das unendlich viele Tode vorsieht, werde ich nicht einfach akzeptieren"
Beinahe wäre ihm ein "Hä?" über die Lippen gekommen, als er die leisen Worte hörte.
Was meinte sie denn nun damit?
Takeshi hob leicht den Kopf und wartete, ob dieses seltsame Informationssystem ihm eine Antwort dazu liefern würde. Aber auch diesmal kam nichts in sein Bewusstsein, was die Aussage des Mädchens erklärte.
"Sakamato-san? Was meinst du mit unendlich vielen Toden?" fragte er, da sie ihm wohl als einzige nähere Informationen dazu geben konnte. "Es gibt nicht einmal Extremsport auf dem Schulgelände. Warum sollte also jemand sterben?" -
[Takeshi Okamura]
11:36Uhr - Neben dem Schulgebäude - Ein Weg zwischen der GrünanlageSie war definitiv eine der Schülerinnen vor dem Schulgebäude gewesen!
"I-ich h-habe keine Marken gehabt. Aber ich wollte auch nicht hungern..." kam die sehr leise Antwort von ihr.
Keine Marken? Das konnte einem ja nur passieren, wenn man nicht am Unterricht teilnahm. Gehörte sie etwa zu dem Typ Schüler, die dem Unterricht ohne Grund fern blieben?
Eigentlich wirkte sie gar nicht so.
"Du hättest doch nur am Unterricht teilnehmen müssen, Sakamato-san. Dann wäre es nicht notwendig gewesen, einen Mitschüler zu bestehlen!"
Nach der Schüleragenda wäre eigentlich einer der Ordnungshelfer des Schülerrates für so etwas zuständig, damit eine entsprechende Ahndung des Vergehens vorgenommen wurde. Andererseits gab ihm das bislang so eifrige System der Informationsübertragung keinen Hinweis darauf, welche Leute hier dafür zuständig waren.
Die einzigen Namen, die ihm beim Schülerrat zur Verfügung standen, waren Jester und seiner.
Also war das System dieser Welt wohl nicht so perfekt, wie es einen glauben machen wollte."Ein Diebstahl ist nun mal leider ein Vergehen, um das wir uns kümmern müssen. Auch wenn es normalerweise nicht der Präsident des Schülerrates selbst macht", setzte er im Plauderton wieder an. "Würdest du mich bitte zum Büro des Schülerrates begleiten?"
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[Takeshi Okamura]
11:36Uhr - Neben dem Schulgebäude - Ein Weg zwischen der GrünanlageWas für eine seltsame Reaktion, dachte Takeshi. Das Mädchen war zusammengezuckt, als hätte sich der Lauf einer Waffe in ihren Rücken gebohrt.
Vor wem auch immer sie in ihrem Inneren weggelaufen war, es konnte nicht das geklaute Brot sein.
Wie sie sich mit wackelnden Knien umwandte wirkte sie wie ein Hundewelpe, den man erwischt hatte.
Takeshi kam mit etwas Abstand zu ihr zum Stehen.
"Du hast einen Mitschüler bestohlen", setzte er an. Ihre Hände krampften sich um die Beweise der Tat. Sie hatte ebenfalls grüne Augen, aber mehr wie frisches Laub, obwohl sich gerade Tränenfeuchte in ihnen spiegelte. Seine eigenen Augen waren eher wie dunkle Jade, als er sie musterte.
"Warum?" fragte er. -
[Takeshi Okamura]
11:35Uhr - Schulgebäude - Block BTakeshi hatte es endlich auch aus der Menge geschafft und sah das Mädchen bereits einige Meter voraus. Auch wenn sie keine wirkliche bedrohung darstellte, so war sie doch eine Diebin, die einen anderen Schüler bestohlen hatte!
Er konnte sich schon denken, dass es sich eher um eine Kurzschlusshandlung gehandelt hatte, aber nicht umsonst hieß es "Wärt den Anfängen!""Sakamato-san! Bleib stehen!" bellte er in einem Ton, den er während eines Sommerlagers gelernt hatte. Diese laute und eher schnappende Aussprache benutzten Ausbilder, um die Neulinge rasch zu stoppen.
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Hoi Julio,
da deutsch vertonte Animes auch lizenzierte Animes sind kannst du dazu hier keine Antwort bekommen!mfg
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[Takeshi Okamura]
11:34Uhr - Schulgebäude - Block BSo langsam fragte sich Takeshi, was das Mädchen da eigentlich trieb. Sie trippelte auf den Zehenspitzen und dann hüpfte sie auch noch einige Male auf und ab.
Ihrem Blick nach suchte sie wohl nach jemandem. Jedenfalls bekam er so die Gelegenheit, den Abstand zu ihr zu verringern. Da die anderen Schüler ihn nun ja nicht unbedingt sahen, machten sie natürlich auch keinen Platz, so dass sich Takeshi wie jeder andere hindurch zwängen musste.
So lange sie sich durch die Massen quälen mussten, würde es nicht einfach sein, sie tatsächlich einzuholen.
Aber sie schien ebenfalls bemerkt zu haben, dass sich innerhalb der Masse nicht viel bewerkstelligen ließ, denn sie schob sich nun zu einem der Ausgänge. Im Augenblick waren diese noch ziemlich frei, da die meisten Schüler noch nicht an den Ständen gewesen waren.
In den nächsten Minuten würde das ganz anders aussehen!Das Mädchen verließ das Schulgebäude nach Osten, also in Richtung Lehrerwohnheim und Cafeteria. Takeshi schob sich ebenfalls kräftiger durch die Menge, um den Vorsprung nicht zu groß werden zu lassen.
Dass er das Schulgelände bereits wie eine Navigationskarte im Kopf hatte musste an diesem komischen Informationssystem liegen, dass ihnen die Daten einfach in den Kopf packte. Er hatte inzwischen auch das Gesicht wiedererkannt.
Sakamato Yukiko, sie war bei den Schülern gewesen, die heute morgen vor dem Haupteingang gesessen hatten! Während sein bestreben, ihr zu Folgen, eine gewisse Unruhe in der Menge schuf, fiel ihm noch eine weitere Quelle der Unruhe auf. Jemand schob sich da offensichtlich noch etwas rücksichtsloser als er durch die Masse. Der Unruhe-Herd lag schon fast hinter ihm, als er ihn bemerkte. Mit einem Blick über die Schulter sah er nach, wer das wohl sein konnte.Die ziemlich wüste Frisur aus braun-schwarzen Haaren war mit Sicherheit nicht so gewollt. Aber sie verhinderte auch einen freien Blick auf das Gesicht. War das womöglich die Komplizin von Sakamato? Takeshi konzentrierte sich wieder nach vorne und gelangte langsam an den Rand der Menge.
Sakamato hatte den Durchgang schon passiert und bewegte sich draußen auf dem Weg, wo sie schneller voran kam.