Beiträge von Soulshadow

    Tag 2 - 20:33 Uhr - Gelände der Akademie - Kellergeschoss des Funhouse


    Kaori Yamada hatte sich noch immer nicht so richtig mit den Verhältnissen auf der Insel anfreunden können. Aber trotz der ziemlichen Lautstärke innerhalb der unteren Etagen des Funhouse hatte sie einen Zeitvertreib gefunden. Die virtuellen Egoschooter waren etwas, an dem die Langeweile zumindest für eine gewisse Zeit verschwand.
    Wie das ganze hier nun eigentlich funktionieren sollte, hatte sie noch immer nicht verstanden. Ständig passierten Dinge, die einen geplanten Ablauf durcheinander brachten. Sie hoffte nur, dass soetwas nur Startschwierigkeiten waren!


    Nicht weit entfernt hatte Takashi Yamiro einen Platz am Rande der Tanzfläche gefunden, wo er sich auf einen umlaufenden Handlauf stützte und das Treiben auf der Tanzfläche beobachtete. Durch verschiedene Beleuchtungssysstem und Spiegelkugeln wurden innerhalb der Tanzfläche interessante Lichteffekte erzeugt.
    Einer der Tänzer hatte keinen Bodenkontakt mehr sondern schwebte einige Zentimeter über der Tanzfläche, was seine Bewegungen aber nicht weiter beeinträchtigte.
    Takashi kannte das Gesicht aus der Klasse. Der Vorname war Gino, aber den Nachnamen hatte er sich nicht gemerkt. Offenbar setzte er seine Fähigkeiten ganz selbstverständlich ein. Vieles war hier anders, aber ob es wirklich besser war, konnte Takashi bis jetzt auch nicht sagen.


    Als die Glastüren sich öffneten, schlug Ricarda ein wahrer Geräuschorkan entgegen. Da sie aber schon öfter in solchen Spielhallen gewesen war, auch wenn sie nicht so richtig verstand, was die Japaner daran begeisterte, kannte sie diesen Effekt schon. Die geschwungenen Glaswände, die den Weg zur Treppe abschirmten, hielten gleichzeitig auch die Töne ab, so dass sie sich vorkam, als wenn man aus einem heulenden Orkan in das Auge des Sturms gerät.
    Ricarda gestattete sich einen erleichterten Seufzer und schritt dann an den Hinweisschildern vorbei.
    Zum Kino im zweiten Stock wollte sie nicht, aber sie hatte sich einen der kleineren Karaoke-Räume vorbestellt. Franka und Rika waren bestimmt auch schon auf dem Weg. Nach dem Tag brauchte sie einfach eine Ablenkung, um sich auf andere Gedanken zu bringen!

    20:02 Uhr - Klassenzimmer der Night Class


    Kaname Kuran erhob sich, nachdem Felic sich gesetzt hatte.
    "Vielen Dank, Khanzu-san. Aber damit sind wir heute noch nicht am Ende der Vorstellungen. Wir haben noch zwei weitere neue Schülerinnen bekommen. Kuraiko Kanagore, würdest du dich bitte als nächstes der Klasse vorstellen? Ai Minamoto wird gleich vom Direktor zur Klasse gebracht und kann sich dann vorstellen." wandte er sich an die etwas gelangweilt wirkende neue Schülerin in der Klasse. "Deinem Blick entnehme ich, dass man dir noch nicht viel erklärt hat. So darf ich mich vielleicht zuerst vorstellen... Mein Name ist Kaname Kuran und ich bin der Hausvorstand des Mondwohnheims!"
    Er machte eine formvollendete Verbeugung und forderte sie dann mit einer Handbewegung auf, nach vorne zu kommen.

    Tag 2 - 20:05 Uhr - Gelände der Akademie - Nordwestklippen


    Kayalyn Rivet hockte im Schneidersitz dicht an der Klippenkante und sah über das Meer.
    Jetzt war der erste ganze Tag hier in der Akademie auch schon fast vorbei! Und es war tatsächlich schon zu einem Zwischenfall mit der GLA gekommen!
    Diese terroristische Organisation hatte ihr bereits ein schlimmes Erlebnis bereitet, als diese 2006 die Insel mit der amerikanischen Staatsversion von Abunai durch eine Mini-Atombombe vernichtet hatten!
    Sie war gerade auf dem Weg dorthin gewesen, als der grelle Lichtblitz aufzuckte. Die Druckwelle hatte kurz darauf Yakutat erreicht und dort ebenfalls noch Schäden angerichtet. Von der Insel war praktisch nichts mehr übrig geblieben!


    Ihr damaliger Freund war bereits auf der Insel gewesen. Man hatte weder von ihm noch von jemand anderem etwas gefunden!
    Kayalyn schloß kurz die Augen und flüsterte ein leises "Ich vermisse dich!"


    Waldstück in der Nähe des Schießstandes
    Tabetha Ravenwood war nicht gleich zu den anderen Schülern geeilt, um ihre neuen Sprachfertigkeiten auszuprobieren. Statt dessen hatte sie sich im Wald ein ruhiges Plätzchen gesucht und saß dort nun unter einem Baum. Zwischen ihren gekreuzten Beinen hielt sie eine kleine Trommel und begleitete den Takt mit ihrer Stimme.
    Eine alte Weise der Crow hallte so durch ihre dunkle Altstimme durch den Wald und ließ die Tiere aufhorchen.


    Funhouse
    Marcella trat durch die Doppeltür in den Patchinkobereich des Funhouses. Die Lautstärke von Musik und elektronischen Geräuschen überraschte sie im ersten Moment.
    Bunte Lichter flackerten und die Automaten zirpten und trällerten. Sie gelangte an eine Gallerie und konnte von dort in den tiefer liegenden Tanzbereich blicken. Hier war bereits eine Menge los!
    Links von ihr lag die Treppe, die in die oberen Stockwerke führte. Im ersten Stock sollten dann ja auch die Karaoke-Kabinen sein. Gruppen von bis zu 12 Leuten konnten sich so eine Kabine mieten und dann dort nach Herzenlust ihrer Sangeslaune nachgehen.
    Aber Marcella wollte sich erst einmal unterhalten, um neue Bekanntschaften zu machen! Das Kino im zweiten Stock war dazu wohl auch nicht geeignet. So wanderte sie am Rand der Gallerie entlang, um vielleicht doch jemanden zu treffen.

    [Mhairi Khanzu]
    20:00 Uhr - Klassenzimmer der Night Class
    Felic hatte ihre Vorstellung vor der Klasse beendet und wurde von dem Lehrer aufgefordert sich einen Platz zu suchen. Die Blicke der weiblichen Vampire folgten ihr und beobachteten genau, wohin sie sich bewegte.
    Da im Fensterbereich sich schon einige abgesondert hatten, wandte sie sich der anderen Seite zu. Oben in der Ecke des Klassenzimmers setzte sie sich. Die Wahl des Platzes schien die anderen weiblichen Vampire dann auch erst einmal beruhigt zu haben. Innerhalb der Klasse waren Gruppenbildungen zu erkennen, wie auch Außenseiter.
    Während der Unterricht begann musterte Felic bei gesenktem Kopf ihre Mitschüler.

    Mal kurz zu den weitergeschriebenen Handlungen:

    Wir haben dabei jetzt gesagt, der Kampf findet innerhalb eines magischen Schutzwalles statt, der jede Einmischung von außen verhindert. Nach dem Ende kehrt ihr dann in die zu dem Zeitpunkt anliegende Zeit zurück.
    So können wir zumindest mal etwas weiter kommen ;)

    So wie sie dort saß konnte er keinerlei Bedrohung feststellen, die von ihr ausging.
    "Einverstanden", stimmte er zu. "Ich werde dich auch nicht weiter stören."
    Ohne auf eine Antwort zu warten, ging er wieder in eine Grundstellung. Die Klinge des Katanas begann langsam wieder die in der Kata vorgegebenen Bewegungen.
    Er ließ die Übung absichtlich etwas langsamer ablaufen, damit seine Sinne nicht zu sehr abgelenkt wurden.
    Aber das Mädchen saß nur da und machte nichts weiter.
    Schließlich beschleunigte er die Klinge auf seine normale Übungsgeschwindigkeit. Seine Füße begannen sich wieder zu bewegen. Langsam verschwand die Unruhe aus seinen Gedanken, während er sich voll auf die Übungen konzentrierte.

    "Hikaru Khanzu", antwortete er und machte eine knappe Verbeugung. Den Sternenhimmel zu beobachten? Dem Schrei nach musste sie etwas anderes gemacht haben, etwas das ihr eine große Angst eingejagd hatte! Selbst jetzt schien ihr Herz noch zu rasen und ihr Atem ging leicht beschleunigt.
    Es könnte alles ein ganz normaler Zufall sein... aber sein Leben hatte sich verändert!
    "Eigentlich bin ich zum Üben hier rauf gekommen und würde damit auch gerne fortfahren, Ito-san!" fuhr er dann fort, ohne direkt auf ihre Frage einzugehen.
    Er hatte schließlich nicht mehr oder weniger recht hier zu sein, wie es ihr zustand.

    Hikaru trat zwei schnelle Schritte zurück und blickte sich dabei absichernd um. Bislang war doch noch nie jemand auf das Dach gekommen! Wieso also gerade jetzt?
    Er brachte die Klinge in eine neutrale Ausgangsstellung, bei der die Spitze auf den Boden zeigte.
    "Wer bist du? Und was machst du hier auf dem Dach?" fragte er, während seine Augen mißtrauisch funkelten. Sie war doch gerade erst hier aufgetaucht. Aber sie hatte etwas mit Vampiren zu tun!
    Er legte die freie Hand um das Amulett unter seinem T-Shirt und schloß eine Sekunde die Augen. Nein, es war alles in Ordnung!
    Der ihm noch fremde Begriff sealgair huschte durch seine Gedanken. Nein, dieses Mädchen war bestimmt keine Jägerin!
    Er öffnete die Augen wieder und blickte sie ruhig an, während er auf ihre Antwort wartete.

    [Hikaru Khanzu]
    19:15 Uhr - Dach des Sonnenwohnheims
    Die blitzende Klinge erzeugte ein schwirrendes Geräusch vor ihm, als er sie in schnellen Vor- und Rückhandkombinationen kreisen ließ. Nachdem sein rechter Arm einen gleichmäßigen fließenden Bewegungsablauf aufgenommen hatte, begann er sich zu bewegen. Ohne das Schwirren der Klinge zu verlangsamen huschte er auf dem Dach herum.
    Sein Vater wäre sicherlich wieder sehr wütend geworden, denn so etwas entsprach nicht dem Training, dem sich Hikaru widmen sollte! Aber sein Vater hatte bei seinem Training auch nicht mit Pfeilen oder Wurfmessern zu tun. Dieser Klingenwirbel bildete einen effektiven Schutz gegen diese Dinge. Möglicherweise würde er eines Tages sogar Kugeln damit aufhalten können!

    Hikaru bewegte sich trotz der beginnenden Dunkelheit sicher. Hier auf dem Dach des Schülerwohnheims trainierte er schon so lange er hier war, daher kannte er die Umgebung sehr gut. Da von den anderen Schülern niemand nach Sonnenuntergang hier rauf kam, war es zum Trainieren ideal.
    In der Umgebung herrschte nach dem Klassenwechsel immer wieder Bewegung, so dass man einfach nicht ungestört trainieren konnte. Hikaru hatte auf seinen nächtlichen Ausflügen nicht nur die beiden Vertrauensschüler gesehen, aber ausgerechnet diese hatten ihn ja erwischt.
    Jetzt hatte er eine Erlaubnis für besondere Fälle von dem Direktor bekommen, um seine Schwester beschützen zu können!

    Dieser Tag hatte sein Leben wirklich grundlegend verändert. Nicht nur das seltsame Amulett, das er nun um den Hals trug, sondern auch die Aufgabe, die ihm übertragen worden war.
    Damit seine Schwester als Vampir sich gegenüber den Menschen friedlich verhielt, war er zu ihrem Schild geworden! Man hoffte zwar, dass keine Verfolger auftauchen würden, aber versprechen wollte man es nicht. Er würde die Menschen nicht an sie heran lassen!
    Mit einem letzten Schwung brachte er den Klingenwirbel zum stehen und begann mit einer klassischen Schwert-Kata.

    Seine Bewegungen hatten gerade wieder Fahrt aufgenommen, als jemand mit einem Schrei hinter einem kleinen Dacherker hochschnellte. Die Klinge war bei dem Schrei automatisch in die Richtung gewechselt, als die Reflexe einen möglichen Gegner erkannt hatten.
    In letzter Sekunde brachte er die Klinge dicht vor dem Gesicht des Mädchens zum Stehen, die mit der kleinen Vampirin Händchen gehalten hatte.

    In der näheren Umgebung des Schulgebäudes:
    Der Mann beobachtete aus dem Unterholz heraus das Schulgebäude. Es hatte sich als bedeutend schwieriger herausgestellt, auf das Gelände zu gelangen, als es schon von außen her gewirkt hatte. Auch gab es hier Wächter, die auf dem Gelände patrouillierten. Ohne die Ausrüstung, die von den Gönnern zur Verfügung gestellt worden war, hätte er es nicht auf das Gelände geschafft. Die Nacht war Wolkenverhangen, so dass sie dem Beobachter Deckung gab. Über die Abläufe hier in der Schulanlage wusste man bislang gar nichts. Ein leises Rascheln kündete die Annäherung eines Wächters an. Bevor dieser dicht genug heran war, zog sich der Beobachter zurück.

    [Hikaru Khanzu]
    19:00 Uhr Brücke zum Sonnenwohnheim
    Von der untergehenden Sonne angestrahlte Wolken glühten in verschiedenen Rot- und Goldtönen, während die drei Personen den Weg vom Schulgebäude hinunter gelaufen kamen. Die beiden Vampire vor ihm unterhielten sich angeregt, während Hikaru ihnen bis zum Tor der Brücke folgte. Dort traten die beiden etwas zur Seite, um Hikaru vorbei zu lassen. Kaname Kuran wandte sich noch einmal direkt an ihn.
    „Ich werde hier auf deine Schwester acht geben!" versprach er ihm.
    Hikaru nickte nur stumm und blieb hinter dem sich schließenden Tor stehen. Zero Kiryu streifte ihn von der anderen Seite mit einem misstrauischen, kurzen Blick. Für die Vertrauensschüler war er jetzt wohl zu einem unbequemen Ausnahmefall geworden. Ein Mensch und ein Vampir als Geschwister, wenn das nicht einmalig war! Bei den Vampiren sah er derzeit noch relativ wenig Probleme, da sie ihren eigenen Kodex hatten. Bei den Menschen war es bedeutend schwieriger. Zum einen durften sie nichts von den Vampiren wissen, zum anderen würden sie neugierig sein. Und dann waren da noch die Hunter. Hikaru seufzte. Einige der merkwürdigen Verhaltensweisen seiner Mitschüler hatten nun eine Erklärung gefunden, aber sein Leben auch um einiges komplizierter gemacht! Er würde wohl besser mit den Schwertübungen fortfahren, denn die Welt in der er lebte, war um einiges Gefährlicher geworden!

    Schulgebäude der Cross Akademie - Büro des Direktors - 18:55 Uhr

    Nachdem er die Tür hinter den beiden Mädchen geschlossen hatte, blickte Kaien Kurosu ernst auf Sakura hinab.
    "Du weisst, das der hier herrschende Frieden zwischen Vampiren und Menschen keinesfalls sicher ist!" begann er. "Dein Unvermögen, sich an die Regeln zu halten, gefährdet all das, was hier geschaffen wurde, Sakura Ito. Es muss dir klar sein, dass diese Chance, die das Mädchen dir bietet, deine Letzte hier ist! Ich muss an alle meine Schüler denken, da darf ich niemanden bevorzugen." Sein Blick ruhte noch einen Moment auf der kleinen Vampirin, dann wechselte er zu dem anderen Mädchen.
    "So, und du bist also ganz zufällig auf dem Schulgelände gelandet, Kohana Ito. Hmm, wirklich ein seltsamer Zufall..." Direktor Kurosu musterte sie aufmerksam. "Du scheinst auch schon vorher etwas von Vampiren gewusst zu haben, daher müssen wir deine Geschichte prüfen! Aber dein Angebot gefällt mir. Sie entspricht ganz meinen Vorstellungen vom Zusammenleben hier. Bis zur Klärung deiner Herkunft darfst du also erst einmal hier bleiben!"
    Plötzlich wieder schlacksig und aufgedreht wirkend riß er die Tür wieder auf.
    "Yuki! Yuki, meine Tochter. Bringst du dieses Mädchen bitte zum Sonnenwohnheim und sorgst dafür, dass sie dort ein Zimmer bekommt?!" rief er in den Korridor. Als Yuki daraufhin herbeieilte, komplimentierte er die beiden Mädchen aus seinem Büro und schloß die Tür.

    Titel:
    Tenchi Muyo
    Genre:
    Science Fiction, Harem
    Publisher:
    AIC (in Japan)
    Pioneer LDC (Großbritannien)
    Pioneer (US für Folgen 1-13)
    Funimation Entertainment (US für Folgen 14-20)
    Erscheinungsjahr:
    1992 (Folgen 1 bis 6)
    1994 (Folgen 7 bis 13)
    2003-2005 (Folgen 14 bis 19 +20)
    Volumes/DVD's/Packs:
    Sprachoptionen:
    Japanisch, englisch, (Folgen 1-13) deutsch
    Hauptcharaktere:
    Tenchi Masaki ist der Hauptcharakter, der ein friedliches Leben auf dem Land führt, zusammen mit seinem Vater Nabuyuki und seinem Großvater Katsuhito, bis die Geschehnisse der Serie beginnen.
    Ryoko, eine Weltraumpiratin
    Ayeka, Kronprinzessin von Jurai und ihre jüngere Schwester Sasami
    Washu, eine legendäre Wissenschaftlerin
    Mihoshi, eine Beamtin der Weltraumpolizei, die ihren Vorgesetzten viel Papierkram beschert.
    Eigene Beschreibung:
    Tenchi Muyo (天地無用! tenchi muyō!) ist eine Anime-Reihe von Masaki Kajishima und Hiroki Hayashi. 1992 startete die erste OVA-Serie unter dem Titel Tenchi Muyo! Ryo-Ohki (天地無用! 魎皇鬼) mit sechs Folgen. Sie erschien bei Pioneer LDC in Großbritannien 1994. Mit steigender Popularität wurde sie dann auch fortgesetzt.
    Nach einer siebten Sonderfolge kamen bis 1995 die Episoden 8 bis 13. Von 2003 bis 2005 wurden dann noch einmal weitere Episoden (14 bis 19), gefolgt von einer besonderen zwanzigsten Episode in einer dritten OVA herausgebracht.
    Innerhalb der Serie geht es um Tenchi Masaki, der beim Familienschrein einer alten Sage hinterherspürt. Geschichten um einen Dämon, der hier gefangen sein soll, haben in schon von klein auf fasziniert. Als er tatsächlich in einer seltsamen Höhle auf ein mumifiziertes Wesen trifft, flüchtet er erschrocken, als sich dieses zu bewegen beginnt.
    Zurück in seiner Schule taucht plötzlich eine junge Frau auf, die sich als Ryoko vorstellt und Tenchi für ihre Gefangenschaft zur Rechenschaft ziehen will. Durch ein geheimnisvolles Familienschwert gewinnt Tenchi den Kampf und Ryoko quartiert sich bei ihm ein. In der Folge tauchen weitere Mädchen aus dem Weltraum auf, die alle in Tenchis Haus bleiben.
    Meinung:
    Eine Wohngemeinschaft mit vielen liebenswerten Ecken und Kanten, die sich durch viele Abenteuer hindurch zusammenraufen.
    Sonstige Informationen:
    Es wurden weitere Serien produziert, die Tenchi TV (Tenchi Universe), und Shin Tenchi TV (Tenchi in Tokyo) betitelt wurden, die Hintergrundgeschichte aber leicht variieren.

    Kaname erwiderte die Verbeugung und blickte dann dem Mädchen in die Augen.
    "Ein Mensch verbürgt sich für einen Vampir? Ihre Idee funktioniert tatsächlich, Kurosu-sama. Aber sie müsste dann ihre Erinnerungen behalten, um diese Aufgabe erfüllen zu können!" Langsam wandte er sich um und blickte Kaien Kurosu an.
    "Ich muss trotzdem wissen, woher das Mädchen kommt. Wenn sie hier auf der Schule bleiben soll, dann muss es eine vernünftige Anmeldung geben!" Der Direktor klang etwas verschnupft, da er bei den Unterlagen keine Schlamperei mochte.
    "Ich denke, diesen Punkt werden wir zu ihrer Zufriedenheit klären können, Kurosu-sama. Kain und Aido werden sich darum kümmern!" stimmte Kaname dem zu und blickte seine beiden Klassenkameraden an. Diese setzten sich ohne ein weiteres Wort in Bewegung.


    "Es ist auch ihre Entscheidung, Kuran-san. Ich habe sonst keine Einwände. Die finanziellen Angelegenheiten werden wir klären, wenn die notwendigen Daten für die Anmeldung vorliegen!" Kaien Kurosu nickte ihm zu. Kaname hatte die anderen Schüler mit Aufgaben losgeschickt, ohne das diese sich auf Hikaru oder Felic konzentrieren konnten.
    "Wenn sie gestatten, Kurosu-sama, dann begleite ich erst einmal unsere neue Schülerin?!" wechselte Kaname das Thema.
    Der Direktor nickte zustimmend und nahm sich gleichzeitig der beiden Mädchen an.
    "Ihr werdet mich in mein Büro begleiten. Wir werden sehen, ob wir noch ein Zimmer vorbereiten können!" Während er auf die beiden Mädchen einredete, stellte er sich immer so, dass sie nicht mehr auf Hikaru und Felic blicken konnten.
    Kaname bedeutete den beiden, ihm zu folgen.

    "Ja sicher, das wird das Beste sein. Danke Takuma-san!" antwortete Kaien Kurosu und wandte sich dann den Eintretenden zu.
    "Sakura Ito? Schon wieder?" Seine Arme fuchtelten lamentierend zu den Worten. "Der Hausarrest war wohl nicht die richtige Strafe?!"
    Langsam blickte der Direktor zu Kaname, der als Hausvorstand seinen Teil zu erfüllen hatte.
    "Und wer bist du, junge Dame?" sprach er dann das Mädchen an, die Sakuras Hand hielt. Seine Augen weiteten sich ein wenig vor Überraschung, als er sie als Menschen erkannte.


    Hikaru hielt sich zurück, da ihn die derzeitige Situation nicht betraf. Aber er hatte bei Tori Yamada kurz die Dolche gesehen, die sie unter ihrer Kleidung trug, da Takuma sie immer noch trug. Sie war also eine Jägerin!
    Dann wanderte sein Blick zu der kleinen blonden Vampirin, die wohl Tori angefallen hatte und damit gegen den Vertrag verstoßen hatte. Sie stand Hand in Hand mit einem anderen Mädchen dort, die offenbar ein Mensch war. Die Situation war sehr viel komplizierter geworden.
    Felic schmiegte sich an seine Seite und musterte die anderen Personen.

    Hagen blickte ihr nach.
    "Na komm, Milani. Du brauchst nicht mehr hinter dem Baum zu hocken!" rief er leise, so dass Rena es nicht mehr hören konnte. Im Schatten des Baumes erschien als erstes das weiße Ohr. Ganz langsam kam die Katze näher.
    "Ein eigenartiges Los, das dieses Mädchen ertragen muss!" murmelte er und hob Milani vom Boden hoch. "Und Reika spürt ihr Angst... sie wird sich dem stellen müssen!"
    Mit einer geübten Bewegung setzte er die Katze auf seine Schulter.
    "Wollen doch mal sehen, ob wir nicht ein ruhiges Plätzchen finden!" Er kraulte Milani unter dem Kinn. Wenn die heiße Quelle Publikumsverkehr hatte, dann würde es wohl in der Bibliothek sehr viel ruhiger sein. Hagen setzte seinen Weg fort...

    "Dann ist sie wahrscheinlich imstande, deine Erinnerung zu unterdrücken!" schloß Hagen daraus. "Da ihr Geist mindestens so ausgeprägt wie deiner ist, muss sie zwischendrin mit anderen Menschen kommuniziert haben."
    Hier kamen wirklich eine Menge seltsamer Fähigkeiten zusammen!
    "Dem sollten wir auf alle Fälle nachgehen, denn so etwas ist äußerst ungewöhnlich!" fuhr er dann fort. Er dachte dabei an einen anderen Fall der Selbstverleugnung, dem er vor knapp zwei Jahren begegnet war.
    "Komm, du solltest nicht alleine hier draußen rumhocken!" forderte er sie auf. "Wenn die heiße Quelle nicht zu überlaufen ist... oder gehörst du zu den eher Spiel- oder Sangessüchtigen? Die sollen da im Funhouse auch vier Karaokeräume haben... Na, mein Fall ist das nicht!"

    Kaname blickte Takuma an, ohne ein Wort zu sprechen. Indessen stürmte Kaien Kurosu mit ausgebreiteten Armen auf Takuma und Tori zu.
    "Wer hat das getan? Geht es dir gut? Wie konnte das nur passieren?" prasselten die Fragen nur so aus dem Mund des Direktors.
    Hinter ihnen blieb Hikaru stehen und hielt seinen Arm vor Felic, die eigentlich hatte weitergehen wollen.

    Hagen trat zwei Schritte näher.
    "Ich bin kein Arzt, also kann ich dazu wenig sagen. Aber Reika ist eine ausgeprägte Persönlichkeit. Kann es sein, dass du manchmal Erinnerungslücken hast?" fragte er.
    Dass Reika sich erst jetzt herausgebildet hatte, war unwahrscheinlich. Aber wenn sie zeitweilig ohne Renas Wissen deren Körper benutzt hatte, dann würde das einiges erkären.