Beiträge von Soulshadow

    Nachdem die Schülerinnen und Schüler die ersten Tage auf der Insel hinter sich gebracht hatten, begannen sie sich langsam im Tagesablauf der Akademie einzuleben. Mit den Tagen wurde es ein Umgang, wie in anderen Internaten auch. Bekanntschaften wurden zu Freundschaften ausgebaut und in der Freizeit gepflegt. Nachdem einige der Freizeitbeschäftigungen um das Funhouse ihren ersten Reiz verloren hatten, gründeten einige Gruppen im Rahmen ihrer Interessen dann erste Clubs, wo gemeinsam musiziert oder diskutiert wurde. Viele Dinge integrierten sich in diesen Tagesablauf mit ein, wie zum Beispiel diese neuen Clubaktivitäten. Nach dem Unterricht folgte das Training der Fähigkeiten und im Anschluss daran kamen die körperlichen Übungen, teilweise verbunden mit Kampfsport für Interessierte. Viele blieben wegen der militärischen Nutzbarkeit der Ausbildungsprogramme skeptisch über die tatsächlichen Ziele. Die Befürchtung, dass man hier zu einem Killer erzogen werden sollte, verblasste bei dem ganzen Training zwar nicht ganz, aber niemand wurde beispielsweise zum Waffeneinsatz gezwungen. Somit fanden sich eigentlich alle mit der Situation ab.



    Die Fähigkeiten der Einzelnen begannen sich weiter zu entwickeln, je öfter sie von ihnen angewendet wurden. So kamen viele auf der Insel zu dem Schluss, dass man diese Fähigkeiten auch überall da einsetzen konnte, wo es nicht gerade explizit verboten war.
    Innerhalb der ersten Woche wurden daraufhin fliegende Menschen oder schwebende Tabletts zu einem alltäglichen Anblick, an dem niemand mehr Anstoß nahm. Telekinetische Duelle um die letzten Leckereien bei den Mahlzeiten wurden im fairen Rahmen ausgeführt, oder auch Becker, die selbst zum Tresen flogen und sich selbst füllten. Man gewöhnte sich einfach daran, dass andere ihre Fähigkeiten überall einsetzten. Auch wenn einige es mehr zu ignorieren schienen!
    Da auch während dieser Zeit keine neuen Schüler in die Akademie kamen, waren auch die Informationen von der Außenwelt recht gering geworden, was aber den meisten gar nicht wirklich aufgefallen war. Die Schülerschaft begann sich aufeinander einzuspielen.


    Mit dem Umgang der Fertigkeiten und deren Verbesserung bei den Einzelnen wurden auch die Kombinationsmöglichkeiten den Anwendern immer bewusster. Schon in den Trainingseinheiten begannen einige immer öfter zusammenzuarbeiten. Spitznamen wie „Batterieschwestern“ oder „Eiswind“ fanden dabei ihren Ursprung. Der Begriff Pentagramm war allen geläufig, aber noch hatte ihnen niemand gezeigt, was es tatsächlich mit dieser besonderen Form der Verbindung auf sich hatte. Doch je mehr Kräfte sich ergänzten, desto besser wurde auch die Vorstellung, was sich hinter den Begriff Pentagramm verbergen konnte. Es wurden immer neue Experimente durchgeführt. Wobei die spielerische Leichtigkeit langsam Spuren von Übermut zu zeigen begann.



    Tag 19 – 30.04.2010 - Gelände der Akademie - Freigelände

    Ryu hatte diese ewige Unentschlossenheit bei den Verbindungen langsam satt! So langsam wurde es Zeit für eine vernünftige Verbindung zu einem Pentagramm! Sein Gesicht nahm einen entschlossenen Ausdruck an, als er auf die anderen Schüler zulief. In seinem Kopf hatte er schon eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern ausgewählt, die eine ausgewogene Kombination darstellten. Da sie sich gerade auf dem Freigelände befanden, musste er die verschiedenen Personen wohl selbst zusammenholen. Die weißhaarige Fumiko Yoshida gehörte mit ihrer Intelligenz und den Fähigkeiten zu den von Ryu ausgewählten Personen.
    „Komm mit, wir zeigen diesen Jammerlappen mal, wie eine vernünftige Verbindung auszusehen hat!“ forderte er Fumiko auf und ergriff gleichzeitig ihren Arm. Auf das wütende Aufblitzen in den Augen ihres Bruders achtete er dabei nicht.

    Dieser eingebildete Junge meinte sich hier auch noch so aufspielen zu müssen! Ohne eine bewusste Anstrengung setzte Isamu seine Fähigkeit ein, als Ryu nach seiner Schwester Fumiko gegriffen hatte. Die Projektion eines Alptraumes in den Kopf des anderen würde diesen schon lehren, dass man nicht ungestraft nach seiner Schwester griff! Die Suggestitionskraft des Jungen projizierte einen gespeicherten Alptraum direkt in das Bewusstsein des Anderen. Ganz deutlich sah Isamu, wie sich die Augen bei Ryu weiteten. Aber nicht der Ausdruck von Angst überzog sein Gesicht! Nach einem kurzen Moment der Überraschung breitete sich ein bösartiger Ausdruck darauf aus.

    Der unterdrückte Teil von Ryu nutzte die ausgelöste Verwirrung, um sich innerhalb des Bewusstseins freizusetzen! Seine pyrokinetischen Kräfte wurden schlagartig verfügbar! Kasumi, die den Wechsel des Gesichtsausdruckes bei Ryu bemerkt hatte, eilte ihm zu Hilfe. Robert Craven, der sich wegen Kasumi Sorgen machte, folgte ihr. Der unterdrückte Teil von Ryu nutzte die Bereitwilligkeit von Kasumi und riss sie in einer Verbindung, die er auch gleich Robert Craven aufzwang. Auf der Gegenseite entstand eine kleine Verbindung, bei der eine sehr starke Abwehr durch die Geschwister Yoshida aufgebaut wurde.

    Mit Ryu in der Mitte baute sich eine Verbindung auf, deren Nahbereichsabwehr durch Robert gesichert wurde und bei der Kasumi sich ganz auf Ryu konzentrieren konnte. Ob ihrer Sichtweise auf den Jungen bemerkt sie die Veränderungen in seinen Augen nicht, als das Schlummernde sich gewaltsam die Oberhand verschafft hatte. Das andere Ich von Ryu griff trotzdem auf die Verbindung der Geschwister zu, um diese ebenfalls zu integrieren. Dabei führten die Suggestitionen von Isamu nur zu einer Stärkung des unterdrückten Teils von Ryu, der um die Kontrolle seines Körpers kämpft.

    Im nächsten Moment entsteht ein Feuerball, der durch die Windmauer nur noch stärker aufgeheizt wird. Kasumi kann nur die Schwester greifen und vor der furchtbaren Hitze schützen, während die beiden Jungen zu Asche zerfallen. Als Ryu seine dunkle Seite wieder unter Kontrolle bekommen hatte, stand er in einem total verbrannten Kreis, an dessen Außenrand noch immer Gras brannte. Die beiden Mädchen wurden von Robert mit einem Windstoß aus dem Feuerball geschleudert, so dass sie außerhalb dieses Kreises lagen.

    Schülerinnen und Schüler in der ganzen Umgebung standen noch wie erstarrt, während Franka Milagrosso und Heitani Ichiru auf den Ort des Geschehens zu rannten. Erst in diesem Augenblick wurde vielen klar, in welch kurzer Zeit dieses Ereignis abgelaufen war. Es war nicht einmal eine Minute vergangen, seit Ryu den Arm von Fumiko gegriffen hatte. Wie ein warmer Hauch strich ein Teil der thermischen Energie des Ausbruchs noch über die Gesichter der Umstehenden. Franka untersuchte schnell die beiden Mädchen, während Heitani langsam auf Ryu zuging. Dieser bewegte sich gar nicht und schien mehr nach innen konzentriert zu sein.

    Einige der Telepathen hatten Probleme, da die letzten Gedanken der beiden Jungen recht intensiv gewesen waren. Erst jetzt schlich sich das Erkennen um das gerade Passierte in die Köpfe der Anwesenden. Ryu blickte Heitani mit beschämten Augen an, da sein innerer Kampf vorerst wieder entschieden war. Ohne ein Wort ließ er sich vom Platz bringen.
    Franka hatte die Sanitäter bereits gerufen und blieb bei den bewusstlosen Mädchen. Andere Ausbilder übernahmen es, die übrigen Schülerinnen und Schüler zu betreuen.

    Kasumi und Fumiko überleben diesen Ausbruch, aber Kasumi lag aufgrund der Anstrengung im Koma. Um ihr die nötige Zeit zu verschaffen, wird dieser Zustand künstlich auf eine Woche verlängert. Fumiko Yoshida muss ebenfalls in ärztliche Behandlung, hat aber mehr mit dem Verlust ihres Bruders zu kämpfen. Sie hält sich nach dem Vorfall sehr zurück und kapselt sich innerhalb der Schülerschaft ab.
    Ryu selbst zieht sich nach diesem Ereignis erst einmal zurück, da seine dunkle Vergangenheit wieder zum Vorschein gekommen ist. Vom Schulunterricht befreit ist er dann bei der Absicherungsgruppe der Insel eingesetzt und Patrouilliert. Außer der Direktorin bekommt ihn kaum jemand von den Schülern zu sehen!

    Die auf diesen Vorfall stattfindende Untersuchung brachte die Umstände ans Licht, dass es eine psychische Instabilität gewesen war, die durch den Suggestivangriff zu diesem Unfall geführt hatte!
    Durch dieses Ereignis war aber auch allen die Möglichkeit einer größeren Verbindung vor Augen geführt worden. Die Macht einer Verbindung wurde dargestellt, so dass auch andere Schüler sich in solchen Zusammenschlüssen probieren. Allerdings ist jetzt die Frage des gegenseitigen Vertrauens zu einer entscheidenden Grundlage geworden. Niemand wollte einen weiteren Vorfall riskieren, indem er jemand anderen zu einer Verbindung zwang.

    Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihren Schrecken vor dem Ereignis überwunden haben, und die auslösenden Hintergründe ihnen bewusst geworden sind, ging auch das Gewaltpotential zwischen ihnen zurück. Die Demonstration der möglichen Kräfte hat einen neuen Umgang mit den Fähigkeiten ausgelöst. Die teilweise Sorglosigkeit ist verschwunden und hat zu einem mehr verantwortungsvollen Umgang geführt.
    Die gegenseitige Akzeptanz ermöglicht es vielen, eine harmonische Verbindung mit anderen einzugehen. Doch die tatsächliche Bildung eines Pentagramms ist auch weiterhin nicht gelungen.

    Die Ausbilder hatten die verschiedenen Aspekte mit ihren Gruppen durchgesprochen. In den Experimenten war es dann auch schnell klar geworden, dass in einer großen Verbindung eine klare Hierarchie benötigt wurde, da bei dem Durcheinander der einzelnen Persönlichkeiten und ihrer eigenen Ziele und Vorhaben keine koordinierte Vorgehensweise möglich war. Meist führte dies dazu, dass die Verbindung auseinanderfiel, weil es keine Einigkeit der Individuen gab. Der Aufbau der Verbindung war leicht, aber das gezielte Handeln der verbunden Individuen und der gezielte Einsatz von Fähigkeiten aus dem Verbund heraus bei einer simulierten Bedrohung innerhalb der Kuppel gelang nur bei kleinen Gruppen. Sobald mehr als zwei Individuen eine Verbindung eingingen, kam es aufgrund der Uneinigkeit in der Vorgehensweise zu einem völligen Versagen. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei festgestellt, dass es kaum jemanden mit der Eignung zum Koordinieren eines Pentagramms unter ihnen gab.

    Neben vielen anderen Tätigkeiten begannen sie in ihren Reihen zu suchen, ob es jemanden gab, der dieses konnte. Trotz des unglücklichen Ausgangs der Verbindung war bislang nur Ryu zu einem gezielten Handeln einer Gruppe fähig gewesen. Mit ihm wollte es derzeit aber niemand versuchen und auch er selbst hielt sich von jeder Verbindung und auch den Schülerinnen und Schülern fern. Doch auch unter Freunden ließen sich ob der Individualität des Einzelnen keine geeigneten Koordinatoren finden.
    Auch am Morgen des 25. Tages auf der Insel hatte sich noch niemand angefunden…

    Mit dem letzten Satz muss ich dir Recht geben, Revanius!


    Von deinen fünf Punkten trifft bei mir nur 3 zu. Für alles andere ist kein Platz mehr.
    Akatsuki Mishiro, die Box mit den CD dazu...
    Celica Lucraft... hab ich hier in Europa sonst nirgends gesehen
    Revvy, Tokyo Outfit
    Kano Unchou, Chinese Dress
    ...hab ich mir aus Japan mitgebracht.
    Von Haruhi und Taiga eine andere Version, als du da auf dem Bild hast.
    Major Kusanagi, die SAC Version
    ...andere Bestellungen waren leider vergriffen.

    [Hikaru Khanzu]
    09:11 Uhr – Akademiegelände – Vor dem Schulgebäude


    Hikaru sah schon von weitem die putzenden Schüler. Einer der Lehrer führte dort die Aufsicht und achtete darauf, dass sich niemand verdrückte. Doch damit wollte er nun erst einmal nichts zu tun haben!
    Da Felic noch immer schlief, konnte er schon mal ein wenig mit seinen Ermittlungen beginnen, um vielleicht doch ein paar Fakten zu erhalten. Aber deshalb bei den Aufräumarbeiten mitmachen? Nein, das klang für ihn nicht nach einer guten Idee!
    Ehe jemand ihn sehen konnte, schlug er sich deshalb wieder seitwärts in die Büsche.
    Hikaru musste nachher unbedingt mit Felic über Yume Tsuyu sprechen.

    Tag 3 - 19:13 Uhr - Wohnheim - Zimmer 037


    Erst nach dem Husten war Jamal der Gedanke gekommen, dass die Frage vielleicht an ihn gerichtet sein könnte. Da er hinter der Stellwand den anderen nicht sehen konnte, war er sich aber da auch nicht sicher. Selbst in seiner Familie wurde einer Frage immer der Name angefügt, an den diese gerichtet war. Außerdem... woher sollte er etwas von interessanten Informationen wissen?
    "Von mir erfährst du auch nicht mehr, als ich dir sage. Andere hier wissen noch viel weniger über mich!" setzte er also im Gedanken an die Höflichkeit zu einer Antwort an, wie sie in der westlichen Welt üblich war. "Und nach interessanten Informationen musst du nun wirklich nicht mich fragen!"
    Er legte die Bilder wieder fein säuberlich in die Schatulle zurück.
    "Mir reicht es völlig, wenn ich die relevanten Dinge dann erfahre, wenn ich sie brauche. Neugier ist mir fremd!"
    Damit meinte er alles gesagt zu haben und schaltete den kleinen MP3 Player an, um etwas Musik zu hören.

    Tag 3 - 19:11 Uhr - Wohnheim - Zimmer 037


    "Du scheinst heute morgen nicht im geringsten zugehört zu haben, oder?" fragte Jamal, ohne aufzustehen. "Wir alle sind hier, weil wir besondere Fähigkeiten haben, die wir hier weiterentwickeln sollen!"
    Er war trotzdem ganz froh, dass der andere nicht wieder zu ihm herübergekommen war. Ein wenig Privatsphäre war schon wichtig.
    "Du als Telepath meinst bestimmt, dass dir die richtigen Informationen immer zur Verfügung stehen, wenn du hier auf Verantwortliche triffst, Oder?" setzte Jamal aus einem Impuls heraus an. "Aber die haben alle noch bessere Gedankenblocks als ich ihn besitze! Da wirst du nichts erfahren, das habe ich schon von anderen Telepathen erfahren. Auch im Unterricht sind genug Telepathen da, aber die wirklich interessanten Informationen sind alle geblockt!"
    Da er schon am ersten Tag angekommen war, hatte er etwas mehr Erfahrung mit dem großen Unbekannten, wie viele die geheimnisvollen Hintergründe zu bezeichnen begonnen hatten.

    Nein, niemand von den Schülern weiß von den externen Gefahren!
    Die behalte ich gemeinerweise für mich und werde nur Stück für Stück das Mosaik aufbauen ;)
    Aber es hat bereits ein paar Andeutungen gegeben, die aber nicht als Broadcast an alle Schüler gingen. Also muss man dieses nachlesen ^^


    Aber du kommst zum richtigen Zeitpunkt noch rein ^^ Nach dem Sprung wird es dann doch aktionreicher werden!

    Ryu ist der Char, den Terades geschrieben hat... Und der machte auch immer auf die "Mir doch egal" Nummer... das sind Ryu Allüren.
    Da niemand von der Insel runter kommt, müssen die sich schon arrangieren... sonst würde alles nur auf ducken oder bluten rauslaufen... und das wäre nicht unbedingt interessant für die Leser!
    Für seinen Mitbewohner hab ich das Arrangement mal vorgenommen. damit er nicht überall aneckt. Aber da sind keine Duckmäuser und Kuscher versammelt! Und eigentlich soll die Handlung auf externe Gefahren hingehen und sich nicht in internen Kabbeleien verlieren.

    ...und lässt ihn dann in seiner Wut hilflos in der Luft hängen?
    Und lass ihn lieber einen Riesenbogen um die Direktorin machen... ist eine gutgemeinte Empfehlung ;)


    Ich hab mal eine erste Reaktion geschrieben, aber ich interagiere hier nicht ständig mit jedem Char, deshalb sollte er sich für seine weiteren schon mal andere suchen ^^

    Tag 3 - 19:11 Uhr - Wohnheim - Zimmer 037


    "Nikotinsüchtiger Straßenjunge" dachte Jamal bei sich und errichtete eine Luftwand in seinem Bereich des Zimmers.
    Seit er mit dem polnischen Jungen auf diesem Zimmer zusammengelegt wurde, hatte dieser sich bemüht den Harten raushängen zu lassen. Da Jamal aber aus einer richtigen Großfamilie stammte ging ihm das vorbei. Wahrscheinlich hatte man ihn deshalb auch mit diesem Jungen zusammengelegt.
    Jamal erlaubte sich ein Schmunzeln. Obwohl er ein Jahr jünger war, als sein Gegenüber, bezeichnete er den anderen als Jungen.
    Er ging zu seinem Bett und nahm die kleine Schachtel mit persönlichen Utensilien in die Hand.
    Da dies hier zu Japan gehörte, waren auch die kleinen Stellwände vorhanden, die ihn vor den Blicken des Rauchers bewahrten.

    Ich schlage dir vor, dir die anderen Chars einmal durchzulesen... Er befindet sich da nicht unter "Normalen" Menschen! Jeder von den Schülern dort hat Fähigkeiten und viele sind bedeutend geeigneter für Aggressivität als Telepathie!
    Ein wenig aggressiv könnte ihn schneller ins Krankenbett bringen, als ihm das bewusst würde.
    Und bitte keine Ryu Allüren da mit reinbringen, dass hatten wir alles schon!


    Ach ja, es gibt dort keine Etagenbetten... schau doch mal auf den Zimmerplan.

    Telepathen lesen meist nur die Gedanken von anderen... Wozu die eigenen lesen? Kennt man doch eh besser als alles andere!
    Die Fähigkeit reicht von den Gefühlen bei anderen (Empathie genannt) bis hin zur aktiven Beeinflussung von anderen, was dann Suggestition heißt.


    Sogenannte "normale" Telepathie ist das Lesen der Gedanken von anderen Menschen oder auch Lebewesen.


    Rauchen ist im Rahmen der gesetzlichen Regeln innerhalb der Gebäude grundsätzlich verboten... Ist tatsächlich so!

    Normal nennen die es auf der Akademie Telepathie... da es manchmal über Gedankenlesen allein hinwegreicht.
    Man kann auch als Nichttelepath eine Technik erlernen, die eine Art Gedankenblock darstellt und einfaches Gedankenlesen unterbindet.
    Deshalb wird er nicht ganz so viele Probleme haben, wenn erst einmal der Sprung von den drei Wochen erfolgt ist.


    Da er nun mit dem zweiten Schiff gekommen ist, sind sein Einstufungstest und der erste Unterricht ja bereits gelaufen. Derzeit ist es 19:20 Uhr am 3.Tag in der Handlung.
    Legen wir mal schnell eben fest, dass er Zimmer 37 im Erdgeschoss bewohnt. Über seinen Mitbewohner ist nichts festgelegt, aber er sollte über einen natürlichen Gedankenblock verfügen. Du solltest deinen Char vielleicht einmal das geschehen überdenken lassen, dass ihm über den Tag zugestoßen war.
    Beim Einstufungstest eines reinen Telepathen werden nur die Fähigkeiten dazu getestet, da mehrere Lehrer dazu imstande sind. Er wird dann wohl mit Sean Cuttlass den Test gemacht haben. Kannst über ihn ja kurz nachlesen...

    Neue Chars können jetzt nur mit dem Schiff am zweiten Tag eingetroffen sein.
    Ein Gespräch mit der Direktorin ist nicht obligatorisch, sondern wird nur auf Antrag durchgeführt. Also entweder durch den Schüler aufgrund eines besonderen Anliegens, oder auch durch jemanden, der den Schüler geschickt hat.


    Mit der Freiwilligkeit gibt es auch Ausnahmen. Mehrere Chars sind nicht auf eigene Veranlassung dort. Eine der Schülerinnen wurde von ihrer Regierung als Beitrag ausgewählt und gegen ihren Willen dorthin verfrachtet. Auch einer der Heiler wurde mehr gegen seinen Willen dorthin geschickt.
    Es gibt auch jemanden, der anstelle einer Haftstrafe auf die Akademie geschickt wurde...


    Wenn es geht, keine zu komplizierten Chars einbringen, da diese sich zu leicht in den Vordergrund drängen... und die Fähigkeiten des Chars müssen abgestimmt werden, da wir keine Überkräfte dazwischen haben wollen.

    Mitmachen kann man immer, Ding. ;)
    Die Hintergrundgeschichte ist erst noch im Aufbau, so dass man es als Kennenlernphase bezeichnen kann.
    Die Situation schildern... Ist irgendwie nicht so das Ergiebige, da es dir nicht genug Informationen gibt.
    Beim Nachlesen war von den letzten Neueinsteigern gesagt worden, das man ab dem zweiten Tag einsteigen sollte, der erste wäre nicht ganz so wichtig, weil viele der Chars derzeit inaktiv sind.
    Wir wollen eigentlich zum Abschluss des dritten Tages einen Sprung von etwa drei Wochen machen, damit die Ausbildungssituation weiter vorangeschritten ist...

    [Hikaru Khanzu]
    09:04 Uhr – Akademiegelände – Irgendwo unter den Bäume

    Hikaru verbeugte sich leicht, um seinen förmlichen Dank auszudrücken.
    "Ich danke ihnen, Tsuyu-san. Wir sollten nun vielleicht versuchen, ein paar Fakten zu bekommen!" sagte er dann. "Ich werde zum Schulgebäude gehen, wo derzeit die Aufräumarbeiten angelaufen sind. Wenn es ihnen recht ist, sollten wir uns zur Mittagszeit am Brückentor treffen?!"

    [Hikaru Khanzu]
    09:04 Uhr – Akademiegelände – Irgendwo unter den Bäume


    Das sie ihn in ihrer Aufregung plötzlich duzte, zeigte Hikaru, wie stark sie interessiert war. Er konnte ihr natürlich nicht verraten, dass er gegen jede Art von Beeinflussungsmagie oder erinnerungsbeeinflussende Drogen immun war. Auch wenn er wirklich zu einer Zusammenarbeit bereit war, gab es Dinge, von denen diese Vampirin nichts wissen durfte! Das sie versuchte, die Magie als unmöglich hinzustellen, war wohl mehr ein Reflex bei den Unsterblichen, als dass es Absicht war!
    "Wenn ihr einen ähnlichen Effekt bei den euren findet, Tsuyu-san, dann wird tatsächlich ein Grund hinter all dem stecken!" knüpfte Hikaru an seinem Punkt wieder an. "Ihr solltest dabei auch in Erwägung ziehen, dass die Gründe nicht immer offensichtlich sein müssen! Ein Zufall könnte ein paar wenige vor der Beeinflussung bewahrt haben. Es könnte genau so gut eine Absicht dahinter stehen, dass sich nur bestimmte Personen hier erinnern."
    Eigentlich theoretisierte er nicht so gerne ohne wenigstens ein paar handfeste Beweise in der Hand zu haben. Andererseits war das Interesse bei Yume Tsuyu geweckt... und sie könnte eine mächtige Verbündete sein!


    "Da es zur Zeit keinen wirklichen Beweis gibt, möchte ich euch bitten, die Sache diskret anzugehen, Tsuyu-san. Geheimnisse sind die Würze der Tage bei Unsterblichen, so sollte es euch nicht schwer fallen!" Hikaru lächelte verschwörerisch.

    [Hikaru Khanzu]
    09:03 Uhr – Akademiegelände – Irgendwo unter den Bäumen


    "So genau kann ich es nicht in Worte fassen, Tsuyu-san. Aber mir fiel heute Morgen auf, dass einige Lehrer, die gestern noch kurz vorm Ausflippen wegen dem Punsch gewesen waren, heute über irgendwelche Nebensächlichkeiten sprachen. So, als hätten sie ihren Ärger vollkommen vergessen!" gab er zu und versuchte seine Ahnung in Worte zu formen.
    Es war nichts wirklich greifbares, nur ein Gefühl der Verwunderung. Einer der Lehrer war gestern in der Krankenstation gewesen und hatte sich so laut aufgeregt, das Hikaru davon wach geworden war. Heute morgen saß er im Frühstücksraum und sprach mit einem Kollegen über die letzten Baseballspiele.
    "Man könnte es vielleicht als Ahnung beschreiben", fuhr er dann fort. "Möglicherweise ist das auch nicht nur auf die Menschen hier begrenzt! Wenn es zum Einsatz von Magie gekommen ist, wäre auch die NightClass betroffen!"
    Wieder unterbrach er sich. Es war schwierig, um gewisse Informationen herum zu sprechen, deshalb musste er sich konzentrieren. Von dem Vorfall in der Nähe der Mauer hatte scheinbar niemand etwas mitbekommen! Und dass sollte auch besser so bleiben!
    "Es mag etwas vermessen von einem Fremden klingen, Tsuyu-san, aber falls diese Auswirkungen auch die Vampire mit einbeziehen, dann wären es wahrscheinlich nur wenige, die sich erinnern. Ohne Beweise und Fakten möchte ich das jetzt nicht vertiefen, aber sie sollten es in Erwägung ziehen, sich umzusehen. Falls, und ich betone, falls ich recht behalten sollte, dann müssten gewisse Vorbehalte beiseite geräumt werden."
    Ein Bündnis zwischen DayClass und NightClass... der Direktor wäre bestimmt gerührt von diesem Gedanken! Aber genau darauf würde es hinauslaufen, wenn sich seine Ahnungen als richtig erwiesen. Menschen konnten kämpfen, aber Magie anwenden? Davon hatte er noch nie etwas gehört!
    "Wenn sie so freundlich sein wollen, dann prüfen sie es im Mondwohnheim nach, Tsuyu-san. Vielleicht haben wir dann einen triftigen Grund, über den es sich zu sprechen lohnt!"

    [Hikaru Khanzu]
    09:03 Uhr – Akademiegelände – Irgendwo unter den Bäumen


    Das sie tatsächlich von einem Reinblüter wusste, der hier aufgetaucht war, überraschte Hikaru dann doch! Offenbar waren selbst die Informationen des Direktors nicht allumfassend!
    Es fiel ihr augenscheinlich überaus schwer, es überhaupt zuzugeben. Der Name wollte ihr nicht über die Lippen kommen.
    Doch allein die Tatsache, dass sie ihm überhaupt davon berichtete... wo er doch nur ein Mensch war! Er rechnete ihr diese Offenheit hoch an, auch wenn ihm der Schmerz in ihrem Gesicht unangenehm war. Die persönliche Verwicklung zu dieser Person brauchte sie gar nicht aussprechen, sie schrie geradezu aus ihrer verkrampften Körperhaltung heraus!
    "Ihr müsst den Namen nicht preisgeben, Tsuyu-san!" sprach er mit sanfter Stimme auf sie ein. "Es genügt mir im Augenblick vollkommen, dass es tatsächlich fremde Reinblüter in der Umgebung gibt!"
    Sein Vater wäre bestimmt wieder wütend geworden, dass er die Gunst der Situation nicht ausnutzte und jeden Informationsfetzen aus dem Vampirmädchen herauspresste. Aber er hatte ihr so schon genug Schmerz zugefügt!
    "Es kann aber nicht nur einer gewesen sein, deshalb müssen noch weitere Reinblüter sich in der Stadt aufhalten!" eröffnete er ihr, um sie von ihren Gedanken abzulenken. "Es gibt einige Zusammenhänge mit unserer Schule hier. Und am Abend des Balls sind weitere Vorfälle..." Nachdenklich brach er an der Stelle ab.
    "Tsuyu-san, könnt ihr euch an alle Ereignisse vom Abend des Balls erinnern?" fragte er sie dann.

    [Hikaru Khanzu]
    09:02 Uhr – Akademiegelände – Irgendwo unter den Bäumen

    "Es geht um die vor einigen Tagen verstärkt aufgetretenen Level E, Tsuyu-san. Da nur Reinblüter diese Kreaturen erschaffen können, waren es zu viele für einen Einzigen. Hier von der Schule kommt niemand in Frage, deshalb müssen es Außenstehende sein!" setzte Hikaru wieder an. Er musste bei der Formulierung aufpassen, denn schließlich könnte es doch etwas mit der bedrohung von Felic zu tun haben.
    "Haben sie in der letzten Zeit fremde Vampire im Umfeld der Schule bemerkt?" stellte er dann seine Frage.