Beiträge von Ryoki

    Wie der Titel schon sagt, ist der RPG Maker VX Ace für 50 % des ursprünglichen Preises, also 30 € bei Steam zu erhalten. Und da man damit Spiele im Anime/Manga Stil macht, dachte ich mir, poste ich es einfach mal. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Interessierten.


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die RPG Maker ihr Geld definitiv wert sind. Und damit mein ich den Vollpreis. Der aktuelle Sale ist ein wirkliches Schnäppchen für jeden, der irgendwann schon einmal versuchen wollte ein eigenes Spiel zu machen. Die Engine an sich ist natürlich ohne Programierkenntnisse nicht so mächtig wie eine eigens geschriebene... Aber dafür braucht man im Grunde kein Stück Code schreiben.

    Ist gebongt. Alles weitere zu dem Shop dann nur noch per PN. Möchte nicht unnötig den Diskussionsthread mit den spezifischen Sachen zuspammen. ;)


    Unter den 200 Köpfen des Dorfs sind bestimmt auch Holzfäller. Wäre ja ziemlich schräg, wenn die einen Wald vor der Haustür haben und das nicht nutzen. Oder hattest du dir da was anderes überlegt und ich habe es einfach nur überlesen?



    Wie steht es eigentlich mit dem Klima? Wie warm wirds so durchschnittlich im Sommer, Frühling, Herbst? Wie kalt im Winter? In welcher Jahreszeit befinden wir uns eigentlich gerade? (ich glaub das hattest du schonmal erwähnt, aber mir ist es entfallen)

    Okay habs jetzt mal überflogen (Tsuyoira habe ich vorerst übersprungen) und finde, dass es schon mal ein guter Anfang ist. Wenn wir (die Schreiber) die Informationen jetzt auch noch nutzen, sollte es dem RPG einen ordentlichen Schub in die richtige Richtung geben.


    Kessaito kann sich recht ordentlich selbst versorgen, wenn man mal von Metallen (für Waffen und Werkzeuge) absieht. Ich nehme an die werden dann von außen eingefahren.


    Zum Einkommen und zur Wasserversorgung habe ich allerdings noch Fragen. Du hast gesagt, dass ein Bürger durchschnittlich 2k Jewels am Tag verdient. Ich habe das jetzt mal grob überschlagen und bin damit folgende Preise für die Gerichte im Morning Dew gekommen. Günstige Gerichte kosten 10 bis 25 Jewels und die teuren gehen dann bis zu 50 hoch. Getränke liegen bei unter 5 Jewels für den normalen Kram und für die Morning Dew exklusiven Tees (und den selten ausgeschenkten Alkohol) geht es dann bis zu 10 - 15 Jewels hoch.


    Leitet man daraus die Preise für Kleidung durchschnittlicher Qualität ab, müssten die so um die 100 Jewels (pro Teil) liegen. Entspricht das so ungefähr deinen Vorstellungen vom Preisniveau?



    Bezüglich des Wassers. Gibt es eine zentrale Verwaltungsstelle dafür? Ein Reservoir aus dem dann alles abgeleitet wird? Oder ist das ein Netz aus Leitungen die quasi direkt an die Quelle angeschlossen sind?
    Gibt es fließend Wasser in den Haushalten?



    Zum Strom: Ich habe ja im Laden diese Lichtpflanzen hingesetzt... Aber Rose wird definitiv nicht die Erlaubnis haben Strom zu produzieren. Aber da die Pflanzen das Licht ja selbst produzieren und die Energie anderweitig auch nicht nutzbar ist, sollte es nicht unter die Regelung fallen, oder? Wenn nicht könnte Rose noch ordentlich Probleme mit den Gesetzeshüter bekommen. xD


    Ebenso werde ich dir noch eine PN schreiben wegen den Lieferungen an die Gilde. Wegen Preis und Timing und so. ^^

    Bin ich froh, dass ich den Manga lese... :D


    Nein aber jetzt mal im Ernst. Die Filler von Fairy Tail waren genauso wie die von Bleach schon immer schlecht. Wenn ich da an diese böse "Pobacken" Bande in den Bodysuits denke kriege ich das kalte Grauen.... ^^'


    Besser Pause als Filler. Insbesondere da es gut möglich ist, dass der Anime dadurch einen Qualitätsschub in Sachen Animation bekommt. War bei Fate Stay/Zero auch so. ^^
    Ist zwar trotz alle dem schade, dass es überhaupt eine Pause gibt, aber naja. Kann mal wohl nichts dran machen. In drei Monaten wird aber vermutlich die aktuelle Arc abgeschlossen sein. Die werden zwar zu 100% mit einem derben Cliffhanger enden, aber irgendeine Art abschloss wird vermutlich da sein.

    Eigentlich niemand. Habe nur angemerkt, dass dies möglich wäre, da wir ja noch nichts über den technischen Entwicklungsstand dieser Welt wissen. Es könnten Lacrimas sein, Dampftechnologie, Elektrizität oder sonstwas.


    Habe mir gerade mal den editierten Startpost bezüglich der Infos von Kessaito durchgelesen. In einigen Dingen bin ich jetzt deutlich schlauer, doch bei einer Aussage musste ich ein wenig grübeln.


    "Kessaito ist so klein, dass nur die Angestellten und die Gildenleute dort leben."


    Folgende Infos entnehme ich der Karte.
    In dem einzigen Wohnhaus der Stadt leben 4 Familien.
    Insgesamt pro Familie zähle ich 7 Einwohner. Ein Ehepaar, 3 Kinder (eins davon im erwachsenen und damit arbeitsfähigen Alter) und zwei noch lebende Großeltern. Macht insgesamt 28 Einwohner, geschätzt davon nur ~12 die in der Lage sind zu arbeiten (kleine Kinder, alte Leute mit Beschwerden und erziehende Elternteile werden rausgerechnet).
    Wir haben 4 Läden + Morning Dew + das Amt des Bürgermeisters.
    Also eine Familie für eine Einrichtung, quasi Familiengeschäfte. Das würde sogar noch passen, auch wenn dann jeder Laden von etwa 3 Leuten betrieben werden müsste... Hätte ich das vorher gewusst hätte ich die Angestelltenzahl im Morning Dew von 3 auf 1 oder 2 reduziert... Aber okay, das krieg ich noch mit der Gilde begründet.


    Also haben wir insgesamt 28 Köpfe aus vier Familien, 12 davon können Arbeiten, 4 davon sind alte Knacker, 8 davon sind Kinder und 4 haben den Volltagsjob Mutter/Vater + Rose und die Gilde (von der ich mir bis jetzt vorgestellt habe mehr als 30 Mitglieder zu haben... Die ganze Gilde größer als das Dorf? Wow. Ich glaub da lag ich mit meiner Vorstellung wieder daneben^^)
    Die Bevölkerung kommt mir ziemlich mickrig vor... Wenn es so klein ist, erklärt es allerdings warum es keine Schule gibt.


    Aber. Zwei Gründe warum es niemals so klein sein kann:
    1. Das Dorf existiert schon etwas länger. Es MUSS schon länger existieren, damit es 1. sich aufbauen kann und 2. damit es für seinen niedlichen Charme überhaupt bekannt werden konnte. Das braucht seine Zeit. In dieser Zeitspanne würde ich vermuten, dass sich die Leute dort doch bedeutend fleißiger fortgepflanzt hätten...


    2. Der Tourismus müsste den Zufluss von "Außenseitern" in das Dorf fördern. Wenn es wirklich so idyllisch und schön ist, dann müssten sich mehrere Leute direkt in das Dorf vernarren. Schätzungsweise junge Paare mit romantischer Ader und alte Leute auf der Suche nach Ruhe. Das Dorf müsste dementsprechend eine ablehnende Haltung gegenüber Außenseitern aufweisen, damit sie nicht einfach hinzuziehen und ihre Häuser dort bauen...


    Mir persönlich fehlt auch irgendwo der landwirtschaftliche Betrieb, außer die alle verdienen mit dem Tourismus so unglaublich viel Geld, dass sie sich sowohl Lebensmittel wie auch Luxusgüter von Außerhalb liefern lassen können. Und wenn der Tourismus in dem Maße lukrativ ist, müssten auch "Außenseiter" auf die Idee kommen, dass es dort was zu holen gibt -> Bevölkerungszuwachs. Damit es zu dem Punkt kommt müssten dann aber auch wieder ein paar Jahre ins Land streichen -> schon vorher Bevölkerungszuwachs.

    Wenn die Nachkommen der Leute allerdings immer wieder in die größeren Städte abwandern würden, dann könnte man es erklären. Das wäre dann aber ein ordentliches Problem für das Dorf und könnte wohl für mehr als einen Generationskonflikt sorgen. Deswegen sollte das wohl erwähnt werden, wenn dem wirklich so ist.

    Also ich würde sagen, dass du zumindest noch einen Bauernhof oder so einführst, damit die eine lokale Versorgung mit Lebensmitteln haben. Luxusgüter etc. können ja eingefahren werden. Außerdem solltest du dir ein paar Gedanken über die Geschichte des Dorfs vor Kessaito machen. (Gründung, Entwicklung und Gründe für die geringe Einwohnerzahl)
    Rose lebt jetzt schon seit über 2 Jahren in Kessaito. Wenn das Dorf jünger ist, wäre es ziemlich schlecht. ^^



    Und schon wieder so ein langer Post... Bitte meine Gedanken über die Aufteilung der Bewohner nicht zu sehr bare Münze nehmen. Die ist stark verallgemeinert um eine ungefähre Vorstellung darüber zu bekommen, wie das da alles aufgeteilt, organisiert ist und wie es wohl funktionieren würde.

    Normale Menschen können keine Magie benutzen Sawa. Also fallen jegliche mit Magie betrieben Transportmittel für die unter normalen Umständen flach. (Außer man würde es wie in der Edolas Ark mit Lacrimas machen.)


    Was Soul mit Steampunk meint wäre z.B. die Sache mit der Anbindung an die anderen Städte. Es könnte eine Eisenbahn geben, die halt auch für "normale" Menschen zur Verfügung stehen sollte. Deswegen kann man von der Magie weg und Steampunkelemente benutzen. Das heißt sie würde mit Dampf angetrieben werden. (Steampunk ist so eine Fantasy Richtung in der "Dampf"-Technologie besonders weit entwickelt ist und somit überall irgendwo eine besondere Rolle nimmt.... Wenn ich was falsches sage, wird Soul mich bestimmt korrigieren ^^)


    Darüber musst du dir aber auch weniger die Gedanken machen Sawa. Als Spielleiter ist es Natsus Aufgabe die Welt aufzubauen. ;)

    Also ich würde sagen, dass die wichtigste Priorität erstmal darin besteht, die wichtigsten Schauplätze zu beschreiben. Das heißt die Gilde (Gildengebäude, Gildenwohnheim sobald die ersten Chars sich dort einquartieren und der Ruf der Gilde -> In meinem letzten Post habe ich angedeutet, dass man noch nicht weiß, was man von denen halten soll weil die neu sind... Es würde sich also erst ein Ruf entwickeln), die Stadt (Park und alle anderen Orte, die für die weitere Handlung wichtig sind, was ist der grobe Lebensstandard der Bevölkerung) und vielleicht die geographische Eigenheiten von Kessaito und Umgebung (Hügellandschaft, Flachland, gibts Minen oder ist Haupteinnahmequelle der Bevölkerung die Landwirtschaft, oder dann doch Dienstleistungen?, Gibts Wälder? Flüsse? Anbindung an größere Städte durch ... ?).


    Neue Schauplätze können auch anders gehandhabt werden. Das könntest du den Schreibern überlassen, die als erstes den Ort besuchen. Allerdings... könnte das auch schief gehen. Ich würde dir raten, dass selbst in die Hand zu nehmen, damit du keine unbekannte Variable in deiner Welt hast.
    Ich würde also zur PN Variante tendieren. Will jemand einen neuen Schauplatz einführen, sagt er dir Bescheid und entweder gibst du ihm die Infos oder du machst einen separaten Post zur Beschreibung des Ortes.


    Das mit den Mitgliedern der Gilde ist so ne Sache... Optimal wäre es, wenn du alle schreiben würdest. So wie ich es mit Yuro, Mina und Kaya in "Morning Dew" mache. Aber das ist bei einer ganzen Gilde extrem hochgegriffen.... Deswegen war ich ja auch eher dafür vor der Gildengründung anzufangen, damit eine kleine Gilde aus den Spielercharakteren entsteht, die dann je nach Lust und Laune eigene NPCs hinzubringen können.
    Hier haben wir jetzt quasi die umgekehrte Situation. Ein Pool von NPCs unbekannter Größe (wieder so ein Punkt... Wie groß ist die Gilde eigentlich?) aus dem man sich mehrere für Aufträge und Abenteuer aussuchen muss/kann.
    Der beste Kompromiss wäre wohl, dass du etwas ausführlichere NPC Steckbriefe für solche Charaktere schreibst. Neben Fähigkeiten, Eigenschaften und dem ganzen Standardzeug müssten dann noch Punkte wie "Zeit in der Gilde, Ruf, Alltag" hinzugefügt werden.
    Wie lange er in der Gilde ist, bestimmt zum Teil wie mit ihm innerhalb der Gilde umgegangen wird ("Yo Frischling, gibste schon auf?"), der Ruf bestimmt wie ihn die Bewohner von Kessaito sehen und eventuell wie er über Kessaito hinaus bekannt ist, seine Alltagsplanung bestimmt was er tut wenn er nicht gerade an einem Auftrag arbeitet und wie dadurch mit den Bewohnern von Kessaito interagiert.


    Dann liegt es in der Verantwortung der Schreiber mit den genauen Daten über die Charaktere das Beste anzufangen. ^^
    Wenns zu abstrus wird, kannst du ja eingreifen, auch wenn sich Ungereimtheiten trotzdem nicht vermeiden lassen werden.

    [Rose]
    Kessaito - Restaurant "Morning Dew" - 14:10 Uhr

    Der große Ansturm gegen Mittag hatte sich gerade wieder ein wenig abgeschwächt und Rose begann in ihrer geübt flotten Routine damit die Tische abzuräumen und zu wischen, um Platz für neue Gäste zu schaffen. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie dann plötzlich etwas Ungewöhnliches. Normalerweise wäre ihr der Mann nicht sofort aufgefallen, doch dieser stach auf einzigartige Art und Weise aus der Masse heraus. Seit der Eröffnung der Gilde hatte Rose viele merkwürdige Gestalten in Kessaito gesehen, doch er setzte einen neuen Rekord. Komplett in dunkle Klamotten verhüllt, mit einem Tuch über dem Kopf schienen seine himmelblauen Augen förmlich zu strahlen. Doch das Auffälligste an ihm waren die Zauberstäbe, die er am Rücken trug und die mit einer Kette an seiner Brust befestigt waren. Definitiv ein Magier.


    Rose faltete ihren Lappen langsam und beobachtete, wie viele andere Gäste ebenfalls, aufmerksam wie die auffällige Gestalt zur Bar ging und dort Yuro fragte:
    "Hallo, mein Name ist Xanxes und ich bin neu in der Gegend. Ich würde gerne wissen, ob es eventuell Aufträge in dieser Gegend gibt, die nicht über die Gilde abgewickelt werden."
    Verwundert wanderten Rose Augenbrauen nach oben. 'Die Gilde wird wohl noch öfters für Überraschungen sorgen' dachte sie sich und setzte sich nun ebenfalls in Richtung Bar in Bewegung. Währenddessen antwortete Yuro mit zusammengekniffenen Augen und in einem herablassenden Ton:
    "Warum willst du das wissen? Haben deine Stäbe nicht gereicht, um dich in die Gilde zu bringen?"
    Rose beschleunigte sofort ihre Schritte und fluchte innerlich. Normalerweise war Yuro die Höflichkeit und Freundlichkeit in Person, allerdings hatte er eine tiefe Abneigung gegenüber Magiern seitdem seine Schwester wegen einem missglückten Zauber gestorben war.
    "Wir...", setzte Yuro erneut an, wurde jedoch von Rose unterbrochen, die sich neben den Fremden stellte und Yuro mit einem Blick den Mund verbot, der keinen Widerspruch duldete. Für einen Moment erwiderte er diesen Blick mit glühender Intensität bevor er einen zischenden Laut ausstieß, sich ein Glas schnappte und anfing es mit schon fast aggressiven Bewegungen zu putzen. Erleichtert wandte sich Rose darauf an den Fremden, lächelte entschuldigend, legte die Hände ineinander und verbeugte sich.
    "Ich hoffe Sie verzeihen mir das Verhalten von meinem Angestellten, Herr Xanxes." Rose bedachte ihn noch einmal mit einem Blick der sagte, "Darüber sprechen wir noch!"
    Dann fasste an die Ränder ihres Rocks, um ihn leicht anzuheben und machte einen Knicks.
    "Mein Name ist Rose und ich bin die Inhaberin des Morning Dew. Wenn Sie wollen, können wir uns bei einer Tasse Tee unterhalten. Als Entschuldigung geht die auch aufs Haus." Sie deutete auf den rechten Bereich des Ladens, der vor neugierigen Blicken geschützt war.


    Rose war entschlossen zuerst etwas über diese Person in Erfahrung zu bringen, bevor sie ihm mitteilte, was sie wusste. Noch wusste sie noch nicht so recht, was sie von der Gilde "New Age" halten sollte, doch eines war klar. Es musste einen Grund geben, warum er nach Aufträgen verlangte, die nicht zur Gilde gelangten.

    @Sawada


    Wenn du meinen Charakter als Informationsquelle benutzen willst, dann wirst du das tun müssen.
    Wenn Xanxes sich auf eigene Faust umhören möchte (was für den Anfang unwahrscheinlich ist, da er ja kaum jemanden in Kessaito kennt), dann natürlich nicht.
    Du kannst mir gerne vorher per PN schreiben, was für eine Art Auftrag du dir ausgedacht hast. Dann kann ich das abstimmen, zu wem ich dich schicke. Ich habe mir das so überlegt, dass ich dir eine gewisse Situation gebe, aus der du dir dann die Informationen holen kannst, die du brauchst.
    Wir können es natürlich auch anders machen und du gibst mir vor wie und wo du an die Informationen kommst.



    @Natsu


    Übertreibe es nicht. Ich weiß, dass sich das jetzt eventuell doof anhört, wenn ich vorher gesagt habe, dass noch so viel fehlt. Aber das sollte alles Pö a pö an der richtigen Stelle kommen.
    Ein Beispiel ist der Park. Wir haben eine Karte und da fand schon ein Kampf statt, aber Genaueres wissen wir über den nicht. Wie groß ist er? Ist es eine riesige Grünfläche mit nur wenigen Bäumen, oder gibts dort angelegte Wege mit Markierungen, vielleicht sogar Kieswege? Wie steht es mit dem Teich? Gibts da vielleicht einen von Magie betrieben Springbrunnen? Oder ist das so ein kleines Tümpelding, das eigentlich alles andere als schön ist? Wie ist die Atmosphäre? Da kann man wunderbar ins Detail gehen.
    Ein gutes Timing dafür wäre der erste Rey Post gewesen. " Er sah etwas weiter weg einen großen Park voller Gras und Bäume." -> Zitat aus dem ersten Rey Post und so ziemlich das einzige, was wir über den Schauplatz des Kampfes wissen.


    Natürlich kannst du alles in einem einzigen Mamutspost erklären, aber das ist meiner Meinung nach recht unelegant.
    Ich möchte damit auch nicht sagen, dass du alles jetzt rigoros umschreiben sollst. Lediglich für künftige Posts solltest du das im Kopf behalten. ;)

    @Natsu
    So offensichtlich wie du das darstellst ist das alles nicht. Es geht ja nicht um Amy, sondern um die ganze Gilde. Und du kannst mir nicht sagen, dass jedes einzelne Mitglied 24/7 auf Reisen ist, sein Geld nie dafür ausgibt essen zu gehen/nen Kaffee zu trinken, etc. Eine weitere gute Frage in der Beziehung wäre, ob es in den Wohnheimen der Gilde eine Küche gibt? Wenn nicht, dann wird das Restaurant von Gildenmitgliedern sowieso regelmäßig besucht. Und dementsprechend weiß Rose dann halt auch einige Dinge über die Gilde. Wenn nicht über die Gilde, dann wenigstens über die einzelnen Personen.


    Einige Monate hätte auch alles sein können, von daher ist eine genau Angabe nicht verkehrt. Ich hätte jetzt z.B. aus dem Bauch heraus auf ~10 Monate getippt -> direkt hätte es beim Schreiben Ungereimtheiten gegeben.
    Jedenfalls hat mein Charakter damit die Gründung der Gilde miterlebt. So weit so gut. Gibts irgendwas Besonderes, das die Gilde in der Zwischenzeit geleistet hat? Du meintest sie wäre eine Verkörperung von Ehrlichkeit und Stärke. Wodurch zeigt sich das? Ehrlichkeit vermutlich durch die Aufträge, aber die Stärke? Wie kommen sie dazu? (Amy ist stark, aber wissen die Leute das, wenn sie so oft auf Reisen ist?)


    Dass du zu viel schreibst sollte deine geringste Sorge sein. ;)
    Die ganze Welt ist noch so gesichtslos, dass du eigentlich nicht genug Infos rausrücken kannst. Das ganz Grobe steht zwar schon, aber die genaueren Sachen, die Details und Zusammenhänge fehlen noch alle (was zum Teil auch daran liegt, dass es noch nicht sonderlich viele Posts gibt). Als Referenz dazu: Ich habe mit meinem Einstiegspost knapp 3000 Wörter allein über einen einzigen kleinen Laden verloren und 3 Charaktere ganz kurz vorgestellt. Dabei habe ich gröbere Details beschrieben, damit sich die Charaktere der anderen Spieler gut orientieren können und alles gegebene in ihren Posts benutzen können.
    Solche Details fehlen völlig im Bezug auf die Gilde. Sowohl zum eigentlichen Gebäude der Gilde, als auch über die Gilde selbst. Das kann man eigentlich über den kompletten Rest der Stadt sagen (das ist auch nicht schlimm, das kommt mit der Zeit).
    Deswegen werde ich dich wohl noch öfters mit solchen Fragen löchern Natsu.



    @Sawada


    Jap Namen ändern, kürzen und du solltest halt beachten, dass Rose da der Chef ist. Das heißt unsere Charaktere werden interagieren, wenn du dich dafür entscheidest.
    (und vergiss nicht die Angestellten nicht einfach mitzuschreiben)

    Okay find ich gut. ^^


    Dann noch einmal in die Runde, um die Dinge klarzustellen. "Forest Mat" wurde in "Morning Dew" umbenannt. Es ist weiterhin das einzige wirkliche Restaurant in Kessaito (immerhin ists nen Dorf) und mein Charakter Rose ist die Inhaberin von dem Laden. Die Angestellten sind in dem Sinne zwar auch NPCs, allerdings werde ich der einzige sein, der sie schreibt.
    Genauere Infos zum Laden finden sich in dem Startpost hier: http://board.animefanwiki.de/f…222/index3.html#post49932


    Da fällt aber noch ein paar Frage ein.
    Wie ist der Ruf der New Age Gilde? Raufbolde? Gibts da ein paar bekannte Arschlöcher? Wer ist laut den Gerüchten der stärkste Magier von denen? Sind sie bei der Bevölkerung beliebt? Was ist das Licht, in dem die Öffentlichkeit sieht? Wie weit verbreitet ist ihr Ruf (hat die Gilde wie im FT Original von Anfang an den Ruf besonders stark zu sein)? Wie stehen sie zum Magier-Rat?
    Halt so die Dinge, die Dinge, die deren Platz in der Welt auf den ersten Blick so bestimmt.


    @Sawada


    Für dich heißt das jetzt konkret, dass du entweder woanders hingehst, um diesen "Auftrag" zu bekommen, oder du kürzt deinen Post soweit (und änderst den Namen zu "Morning Dew" :P), dass du in den Laden reingehst und anfängst dich umzuhören.

    Das meine ich ja mit rumfragen.
    Aus "Hallo, haste ne Quest?" wird ein "Ich suche Arbeit, kennst du zufällig jemanden, an den ich mich wenden kann?". Dann gerne auch mit der beiläufigen Erwähnung, dass die Gilde nichts für einen ist.
    Es geht ja gerade darum, dass es Aufträge gibt, die nicht von der Gilde angenommen werden, weil sie eben nicht mit dem Image von Ehrlichkeit, Stärke und Gerechtigkeit übereinstimmen.



    Du bist elegant das Problem mit dem Restaurant übergangen Natsu. ^^
    Wie soll das jetzt gehandhabt werden?

    Momeeeent, ich bin gerade verwirrt. Natsu, ich dachte wir hätten es soweit abgesprochen, dass "Forest Mat" durch "Morning Dew" aka Roses Restaurant/Cafê alles in einem Laden ersetzt wird. (Wenn ich dich nicht falsch verstanden habe, müsstest du das in deinem Startpost mit der Karte noch ändern... Oder ich ändere dann doch den Namen in Forest Mat, auch wenn ich das doof fände. ^^)


    Zum eigentlichen Problem. Ganz Unrecht hat Natsu nicht. Allerdings halte ich für äußerst fragwürdig, dass alle Jobs bei der Gilde landen. Die schwierigen und potentiell gefährlichen zwar höchst wahrscheinlich, aber wenn das, wie Amy wunderbar dargelegt hat, solch eine rechtschaffene Gilde ist, werden da wohl kaum auch nur ansatzweise zwielichtige Aufträge aushängen.
    Allein um Charakteren die nicht durch und durch rechtschaffend sind (wie Xanxes) jegliche Handlungsmöglichkeiten zu nehmen was Jobs angeht (niemand interessiert es wie die Charaktere mit normalen Jobs ihr Brot verdienen), sollte es für solche Spieler derartige Aufträge geben.
    Man kann die Charaktere nicht zwingen der Gilde beizutreten, indem man ihre Handlungsfreiheit einschränkt.


    So wie es Xanxes gemacht hat, sollte es aber auch nicht unbedingt gehen, meiner Meinung nach. Aufträge, die nicht bei der Gilde landen, sind nicht ohne Grund dort nicht eingereicht worden. Entweder sind es nur Gerüchte, oder die Klienten haben kein Geld für ein besonders großes Problem, es ist etwas nicht unbedingt "Gutes" (wie z.B. Rache oder sonstwas) usw.
    Der Barkeeper hätte ihn also eher an die entsprechenden Personen, die solche Probleme haben, weiterleiten können. Das geht also mehr in die Richtung sich in entsprechenden Kreisen umzuhören, anstatt eine zentrale Anlaufstelle zu haben.


    Und wenn das, was ich am Anfang angemerkt habe noch zutrifft (Forest Mat = Morning Dew), müsste der letzte Teil des Posts auch angepasst werden.

    Mein Vorschlag wäre es einfach wegzulassen. Mit dem Ende deines Posts ist es schließlich klar, dass du auf eine Reaktion wartest.
    Oder stattdessen wie Soul es schon erwähnt hat, auf die Körpersprache eingehen. Vor Wut oder Frustration zitternde Fäuste, Haltung, Mimik, etc.
    Auch möglich wär es den Gedankengang zu beschreiben, warum er wo, was tut.

    [Yukiko Sakamato]
    13:37 Uhr - Lehrerwohnheim - Büro des Direktors


    "Einen Zwischenfall? Ich hoffe es nichts Schlimmes passiert?", fragte Yukiko alarmiert. Immerhin schien Leo nicht wieder mit ihr zusammen ins Büro zurückgekehrt zu sein. Für einen Moment hatte sie die Befürchtung, dass er eventuell einer weiteren Falle erlegen wäre. So wie sie ihn einschätze würde er wohl in Zukunft derjenige sein, der aus purem Pech in diese Art der Fettnäpfchen treten würde.
    Doch dann wanderten ihre Gedanken weiter zu Honokas Frage.
    "Sag mal, was hältst du von Leo-san? Magst du ihn oder so?"
    Skeptisch sah Yukiko Honoka an und schwieg zuerst. Diese Frage ließ darauf schließen, dass ihre Befürchtungen bezüglich Leos Gefühlslage vielleicht tatsächlich zutrafen.
    Mit Bedacht wählte sie ihre folgenden Worte:
    "Er ist ein wenig sprunghaft und teilweise erstaunlich direkt..." Sie erinnerte daran wie er ihr Komplimente über ihre Augen gemacht hatte und errötete leicht vor Scham.
    "Aber sonst scheint er keine schlechte Person zu sein. Ich habe also keinen Grund ihn nicht zu mögen. Er hat mir auch geholfen Hayato-kuns Körper ins Büro zu tragen. Also ja... Ich finde ihn schon nett... Als Freund", sie betonte die letzten Worte besonders, damit Honoka bloß keinen falschen Eindruck bekam. Dann straffte sie ihren Rücken, starrte die Decke an und fragte:
    "Ne, Honoka... Hat Leo... Anspielungen gemacht... die eventuell auf etwas anderes hindeuten könnten?"

    [Yukiko Sakamato]
    13:36 Uhr - Lehrerwohnheim - Büro des Direktors


    Erstaunt sah Yukiko auf und begegnete Honokas Blick.
    “Wenn du das möchtest, werde ich es natürlich für mich behalten… Aber… Wenn du mich fragen würdest, würde ich sagen, dass es wirklich sehr schade wäre. Du kannst wirklich wunderbar singen und deine Stimme gefällt mir wirklich gut. Ich wäre froh, wenn ich auch nur einen einzigen Ton treffen könnte”, sagte Yukiko sanft und lächelte Honoka aufmunternd zu.
    “Und danke, dass du es mir nicht übel nimmst”, sagte sie und setzte sich neben Honoka auf das Sofa. Dabei überlegte sie, was sie ihr wegen ihrem Treffen mit dem Kaichou sagen sollte. Allein der Gedanke Honoka von ihrem Zusammenbruch zu erzählen, trieb ihr beinahe die Schamesröte ins Gesicht. Sie wollte das Mädchen aber auch nicht anlügen.
    “Morgen muss ich mich bei der Schülervertretung melden, um zu erfahren, was für eine Bestrafung mir bevorsteht”, seufzte sie und zuckte dann mit den Schultern.
    “Habe ich mir wohl selbst eingebrockt. Bist du denn wenigstens erfolgreich gewesen? Erwischt wurdest du schließlich nicht.”

    Was ich noch wegen meines Posts anmerken wollte. Wundert euch nicht über die Zeit. Ich habe nicht die Intention euch mit dem normalen Ablauf von Roses Arbeitstags zu "quälen". Der Mamutpost war eine einmalige Sache (in der Beziehung :P).
    Das heißt der Laden und die Charaktere werden erst wieder auf den Plan treten, wenn sie tatsächlich irgendwo miteinbezogen werden. Oder wenn ich mich erdreiste eine separate Sidestory zu starten. :P

    [Rose]
    Kessaito - Restaurant “Morning Dew” - 07:30 Uhr



    Mit den Händen in den Hüften stand Rose inmitten des einzigen Restaurants in ganz Kessaito und schaute sich stolz um. Es war jetzt schon einige Monate her, dass die alte Dame verstorben war und Rose in ihrem Testament das komplette Gebäude vermacht hatte. Noch immer konnte Rose ihr Glück nicht fassen. Die alte Dame hätte sie nicht aufnehmen müssen und sie einfach ihren Schulden und sonstigen Problemen überlassen können. Aber sie hat ihr ein warmes Bett, ein Dach über dem Kopf, einen vollen Magen und einen Job verschafft. Und jetzt war sie dank ihr Inhaber eines Geschäfts. Dieses Erbe antreten zu dürfen erfüllte sie mit Stolz und Tatendrang.
    Der anfangs noch sehr schlichte Laden, sie hatte es zu Lebzeiten ihres Schutzengels nicht geschafft nicht von dem Vorteil diverser Veränderungen zu überzeugen, hatte sich nicht nur in seiner äußeren Erscheinung drastisch verändert.



    Der vom Eingang erste Raum war es, wo sich die Gäste die meiste Zeit über aufhielten. Früher war er nach allen Maßstäben als schlicht, und nach Rose Vorstellungen als potthässlich zu beschreiben. Vier Reihen von langen Tischen aus massivem Ebenholz hatten sich bis in die hinteren Bereiche erstreckt und den ganzen Raum komplett ausgefüllt. Rose hatte es schon immer furchtbar unpraktisch gefunden, da man sich als Bedienung immer durch die Reihen kämpfen durfte.
    “Es ist ein Andenken an die Anfänge Kessaitos. Damals war Komfort zweitrangig. Platz und die Möglichkeit alle Bewohner zur selben Zeit unter ein Dach zu bringen war viel wichtiger. Solange ich lebe wird hier alles so bleiben wie es ist!”, hatte sie immer gesagt und nichts hatte Rose tun können, um sie von dieser Meinung abzubringen. Nach ihrem Tot und der Überraschung das ganze Gebäude geerbt zu haben, fingen die Veränderungen an. Zuerst hatte Rose ein schlechtes Gewissen sich gegen den Willen der alten Dame zu richten, doch ihrem Testament lag nicht nur die Besitzurkunde bei, sondern auch ein Brief, in dem die alte Alte sie förmlich dazu aufforderte alles nach ihren Vorstellungen zu gestalten.
    “Rose, Kleines, Respekt den Toten gegenüber ist eine Tugend, doch lass dich davon nicht abhalten das deiner Meinung nach Richtige zu tun. Unsere Generation ist nun nicht mehr, es ist eure, die jetzt an der Reihe ist”, war der exakte Wortlaut. Die Erinnerung brachte sowohl ein Lächeln auf ihre Lippen, als auch die Tränen in ihre Augen.
    Mit dieser Erlaubnis hatte Rose schließlich angefangen den Laden nach und nach umzubauen. Mittlerweile war das Dorf eh zu einer kleinen Stadt herangewachsen, wodurch es unmöglich war alle Bewohner in einem einzigen Raum unterzubringen. Deswegen gab sie diese Gestaltungs-Philosophie und nutzte alles, was ihr zur Verfügung stand, um den Laden so hübsch und angenehm wie möglich zu gestalten. Die vier riesigen Tische ließ sie von Handwerkern in mehrere kleinere Tische unterschiedlicher Größe für zwei bis vier Personen zersägen. Die Bänke (welcher Mensch setzte sich denn schon freiwillig zum wohlfühlen auf eine Bank?), schmiss sie komplett raus und ersetzte sie mit gepolsterten Stühlen.
    Aber auch den Raum an sich teilte sie in sich auf. Die Bereiche vor den beiden großen Fenstern zur Straße hin nahmen, wie zu erwarten, den Großteil des Restaurants ein. Sie waren hell, Blumen zierten die Rändern der Fenster und auf jedem Tisch stand mindestens eine Vase mit einer anderen Blumenart, die jeweils einen einzigartigen Duft verströmten. Da jede einzige Blume in diesem Laden von ihr selbst gezüchtet und von ihrer Magie genährt wurde, konnte sie beeinflussen, wie weit sich die Düfte der jeweiligen Pflanzen ausbreiten. Um nicht ein völliges Duftchaos zu erzeugen hatte sie daher die Reichweite der Düfte auf die entsprechenden Tische begrenzt und ihre Stärke deutlich zurück geschraubt. So wurde der Blumenduft nie zu stark und hielt ein stetes und sehr angenehmes Level.
    Nicht nur konnten sich die Kunden den Tisch mit ihrem Lieblingsduft aussuchen, egal wo sie sich setzten, egal unter wessen Einfluss sie sich befanden, jeder Duft hatte die Eigenschaft zu entspannen, sobald er eingeatmet wurde. Und es hatte Wunder gewirkt. Ehemals ruppige oder stets gestresste Kunden wurden ruhiger und fingen an ihre Mahlzeiten ganz offensichtlich zu genießen. Selbst die Mehrzahl der Magier aus der Gilde mochten diese Wirkung. Die wenigen, die sich nicht von Roses Magie entspannen lassen wollten, konnten den Effekt mit dem Einsatz einer minimalen Menge an Magie vollständig ausschalten.
    Der große Unterschied zur früheren Aufteilung waren zwei neue Bereiche, die jeweils durch eine Rankenwand links und rechts vom Eingang hinter den Fenstern vom Hauptbereich getrennt sind. Eigentlich waren diese Bereiche nur für Leute gedacht, die lieber allein sein wollten. Deswegen gab es dort nur Einzeltische und eine etwas größere Sitzecke in Form eines runden Sofas mit entsprechendem Tisch. Die Rankenwände schützten dank ihrer Magie nicht nur vor neugierigen Blicken, sondern auch vor lauschenden Ohren. Deswegen wurden die Bereiche schnell von frisch verliebten Paaren, depressiven Leuten und Geschäftsleuten, die meinten ein diskretes Abendessen mit eventuellen Partnern wäre eine gute Idee in Beschlag genommen. Da aber diejenigen, die alleine sein wollten und bloß keine glücklichen Menschen sehen wollten, die Paare in ihrer aktuellen Verfassung wohl mit jeder Faser ihres Körpers hassten und die Geschäftsmänner sowieso keine Gesellschaft haben wollten, entwickelte sich schnell eine Eigendynamik, ohne dass Rose da nachhelfen musste.
    Die Paare (insbesondere die jüngeren) nahmen den abgeschotteten Bereich links vom Eingang in Beschlag (in Anspielung darauf das die linke Hand schließlich näher am Herzen ist), während sich die Einzelgänger (meist etwas ältere Männer) in den rechten Bereich zurückzogen. Selbst die Spitznamen für die beiden Bereiche wurden von den Leuten eingeführt. Links war die “Liebeshöhle” und rechts einfach “Die Grotte”. Mit dem ersten hatte sich Rose schnell anfreunden können und unterstützte diesen Trend, auch wenn sie ihn mehr als kitschig fand. Sie ließ die Ranken satt rote Blüten sprießen, die den kompletten Eingang umwucherten. Im Inneren hatte sie anstatt normaler Beleuchtung Blumen deren glockenförmige Blütenblätter einen dunkelrot bis pink leuchtenden Fruchtstempel umschlossen aufgestellt. Sie reichten einem ausgewachsenen Mann etwa bis zur Hüfte und der Stiel bog sich kurz vor der Blüte, so dass die Lichtquellen teilweise direkt auf den Boden teilweise aber auch schräg in den Bereich hinein verliefen. Da sie nicht sonderlich stark leuchteten, war die gesamte Liebeshöhle in einen sanften Schein gebadet, der selbst den uneinfühlsamsten Pinsel in eine romantische Stimmung brachte.
    Die Grotte dagegen hatte Rose noch nie gemocht. Die Leute, die sich freiwillig in einen Bereich mit solch einem Ruf zurückzogen taten ihr Leid. Und deswegen wollte sie dem Trend soweit wie möglich entgegen wirken. Zum einen hörte sie auf außerhalb gebuchten Reservierungen Alkohol auszuschenken. Das hatte für ordentlich Protest gesorgt und für einen Einbruch bei den Einnahmen, doch das war ihr egal, da die Bilanz noch immer mehr als gut für sie aussah. Das war allerdings auch mehr eine praktische Entscheidung gewesen. Wenn sich unzufriedene Leute in einem Punkt konzentrierten, war vorherzusehen, dass es irgendwann zu Reibungen kommen würde. Insbesondere wenn der Alkohol ins Spiel kommt. So hatte sie sich gezwungen gefühlt nach der vierten Schlägerei innerhalb einer Woche das Verbot auszusprechen. Und seitdem war Ruhe. Zum einen kamen jene nicht mehr, die sich nur besaufen wollten und zum anderen wirkten die beruhigenden Düfte besser.
    Des weiteren wollte sie im Gegensatz zur Liebeshöhle den Trend nicht durch dunkle Töne weiter fördern. Stattdessen gestalte sie die Grotte bedeutend heller, als sein Gegenstück. Die Rankenwand spross Blüten in den verschiedensten Grüntönen, was sich auch im Inneren weiter fortsetzte. Auch hier gab es Blumen als Lichtquellen, die sich aus Roses Magie speisten. Allerdings waren diese von einem hellen grün, das beinahe schon als weiß durchgehen konnte. Auch die Form dieser Lichtpflanzen war anders. Anstatt der gebogenen Stile mit den glockenförmigen Blüten, waren die Pflanzen hier ausgesprochen gerade und bedeutend größer. Für Rose drückte diese Form eine unausgesprochene Entschlossenheit aus, von der sie hoffte, dass sie auf alle überspringen würde, die sie brauchten. Besonders an dieser Pflanze war, dass sie keine wirkliche Blüte besaß. Vielmehr war es ein ein einziger, zapfenförmiger Knubbel aus Fruchtfleisch, der das Licht ausstrahlte. Da es durch keine Blütenblätter gedämpft wurde, war der Bereich dementsprechend heller. Trotzdem reichte es nicht aus, den Bereich komplett auszuleuchten und zu erhellen. Das war für Rose ein Kompromiss zwischen ihrem Wunsch ihre Stimmung zu erhellen und ihnen die Ruhe, und meist auch den Wunsch nichts zu sehen, zu geben, für die sie gekommen waren.

    Das war so ziemlich alles, was die normalen Kunden von dem Laden mitbekamen. Versteckt hinter einer weiteren Rankenwand, vor dem Eingang zur Liebeshöhle, war ein Gang der zur Küche, zur Treppe in den ersten Stock und zum Garten führte. Rechts davon ein wenig schräg gegenüber vom Eingang war die Bar, wo sich auch die Kasse befand.
    Im ersten Stock lebte Rose. Er war bedeutend kleiner als das Erdgeschoss, aber für eine Person war es mehr als ausreichend. Sie hatte sogar genügend Räume zur Verfügung um den Angestellten dort einen Raum zum Umziehen und zum Lagern diverser Klamotten zur Verfügung zu stellen. Die Küche befand sich links gegenüber der Treppe und zum Garten gelangte man, wenn man geradewegs dem Gang folgte.
    Ursprünglich hatte sie den Garten für alle Kunden geöffnet als eine Art Teegarten. Allerdings stellte sie schnell fest, dass dabei zu schnell zu viel Schaden an ihren wertvollen Blumen entstand, die sie ebenfalls dort züchtete. Egal ob es unachtsame Kerle waren, die in die Beete trampelten, oder halbstarke Kinder, die meinten sich beweisen zu müssen, in dem sie die schönsten Blüten nachts pflückten und sie ihren Freunden als Beweis ihres Mutes brachten.
    Und so schloss sie den Teegarten nach nur wenigen Wochen wieder. An den Bänken hatte sie nichts geändert, die Tische und Stühle dagegen hatte sie entsorgt. Nur einen ließ sie stehen, im Fall von Besuch oder wenn sie sich einfach mal selbst entspannen wollte. Das führte aber auch dazu, dass sie schnell mehr Blumen hatte, als sie für den Laden brauchte. Und so entwickelte sich schnell ein neuer Weg Geld zu machen. Insbesondere die Frauen von Kessaito waren fasziniert von den einzigartigen Blumen, die in ihrem Laden zu finden waren und waren bereit erstaunliche Summen für bestimmte Arten zu zahlen. Deswegen machte Rose nun ab und zu Führungen mit kleinen Gruppen von Interessierten und verdingte sich als Blumenhändlerin.



    Rose Blick wanderte zur Uhr an der Wand hinter der Bar und dann wieder zurück zum Laden. Ein letztes Mal genoss sie das Gefühl etwas aufgebaut zu haben, bevor sie ihre Gedanken zurück zum Geschäft lenkte.
    Und wie es der Zufall wollte, kündigte das leise Knarren der Tür den ersten Angestellten an. Rose lächelte warm, als sie Yuro erkannte. Der blondhaarige Junge (in Wirklichkeit war er mit 20 Jahren nur ein Jahr jünger als sie) erwiderte ihr Lächeln und sagte mit einer melodischen Stimme:
    “Guten Morgen Rose. Du scheinst motiviert wie eh und je.”
    “Darauf kannst du dich verlassen, Yuro! Ich werde dich auch heute nicht schonen”, antwortete sie mit einem Zwinkern.
    “Du kannst dich schon umziehen. Bist heute der Erste.”
    Er nickte und verschwand die Treppe hinauf. Yuro war schon länger angestellt in diesem Laden, als sie selbst. Er kannte die alte Dame und wurde von ihr aus genau dem gleichen Grund eingestellt, aus dem er von Rose weiterhin beschäftigt wurde. Nicht nur war er sehr sorgfältig und pflichtbewusst. Viel wichtiger war es, dass er die weibliche Kundschaft in den Laden lockte. Und darin war ein wirklicher Meister, auch wenn er das nicht einmal beabsichtigte. Er zeigte kein Interesse an den meisten Frauen, doch trotzdem war er der Schwarm von jedem Mädchen, das Rose kannte. Das war eine wunderbar einfache Art und Weise kompetente Arbeitskraft mit Kundenbindung zu verbinden. Abgesehen davon war er wirklich hübsch anzusehen. Das musste Rose auch für sich selbst zugeben. Es gab sogar mal eine Zeit da hatte sie sich in ihn verschossen, was für ordentliche Patzer im Geschäft gesorgt hatte. Die alte Dame hatte ihr daraufhin den Kopf gewaschen. Und das gründlich.



    Deswegen machte ihr die Person, die in der Tür erschien, sobald Yuro nach oben verschwunden war, auch Sorgen. Mina war eine derjenigen, die sich Hals über Kopf in Yuro verliebt ist. Zuerst war es genau das Gegenteil. Sie hatte ihn gemieden und gehasst wie eine struppige Ratte. Deswegen hatte Rose sie auch immer zusammenarbeiten lassen, was auch wunderbar geklappt hatte. Bei der Arbeit hatten sie beide ihre Gefühle unter Kontrolle und zeigten genügend Professionalität um ihre Antipathie nicht vor den Kunden auszuleben. Was auch der einzige Grund war, warum sie die Paarung nach Minas Gefühlswandel weiterhin beibehielt. Sie ließ es sich nicht anmerken und war weiterhin so gewissenhaft und sorgfältig wie Yuro. Außerdem wollte Rose das Mädchen nicht entlassen. Sie gehörte zwar zu den hübschesten Mädchen in Kessaito, aber das sicherte ihr nicht unbedingt einen Job. Und ihre Familie gehörte auch zu den ärmeren, weswegen sie einen weiteren Grund hatte ihre Arbeit wegen Yuro nicht schludern zu lassen.



    “Guten Morgen, Chefin!”, gähnte sie müde.
    “Warst du wieder die ganze Nacht auf, um zu zeichnen?”, fragte ich tadelnd und betrachtete die schwachen Anzeichen der roten Augenränder, die sich unter einer Schicht stilvollem Make Ups zu verstecken versuchten. Darauf nickte sie und gähnte herzhaft. Rose seufzte und fragte:
    “Bist du wenigstens fertig geworden?”
    “Nein noch nicht ganz. Zwei Nächte müssen wohl noch investiert werden.”
    “Wirst du es dann auch wieder dem Laden zur Verfügung stellen? Natürlich gegen eine entsprechende Summe. Ich mag meine kleine Künstlerin doch nicht hungern sehen!”, bot ich ihr an. Doch sie schüttelte nur den Kopf und lief kaum merklich rot an. Rose zog ihre Augenbrauen hoch und sagte:
    “Okay… Yuro ist schon da. Du kannst dich dann auch gleich umziehen.”
    Sie lächelte entschuldigend und machte sich auf den Weg nach oben.



    Wenige Minuten später standen die beiden in ihren Uniformen zusammen mit Rose in der Küche und mussten sich ihren kritischen Blicken unterziehen. Sie beide waren eine Augenweide. Wie immer sah Yuro in seiner schwarzen Kombination (Stoffhose, Jackett, weißes Hemd mit hochgestelltem Kragen, schwarze Krawatte) und seiner schlanken Statur mehr als nur elegant aus. Das einzige, was Rose störte, war wie unglaublich locker er seine Krawatte band. Jedes Mal aufs Neue. Sie warf ihm einen bösen Blick zu, während sie an heran trat und den Knoten ein wenig fester zog. Er seufzte ließ es aber über sich ergehen, während er Rose Blick auswich.
    “Du lernst es nie, oder?”, seufzte sie, worauf er nur erwiderte:
    “Ich könnte es, aber ich will es nicht.”
    “Irgendwann werde ich dir deswegen eine Lohnkürzung verpassen”, drohte Rose mit einem Augenzwinkern. Yuro lächelte und sagte:
    “So oft wie du mir damit jetzt schon gedroht hast, müsste ich eigentlich umsonst arbeiten.”
    “Da siehst du wie viel ich von dir halte. Der Glaube, dass du dich bessern wirst, ist noch immer nicht erloschen”, seufzte Rose überzogen theatralisch und wandte sich dann Mina zu.



    Das Mädchen war in Rose Augen die Definition von Niedlichkeit. Große rehbraune Augen, schulterlange kupferrote Haare, zierliche Statur, ein quirliges Wesen und auch wenn sie mit 17 Jahren noch nicht ausgewachsen war, so war es so ziemlich jedem in Kessaito klar, dass sie niemals größer als 1,55 werden würde. Auch wenn sie selbst fest davon überzeugt war, im letzten Moment noch einen Schuss nach oben zu machen. Ihre Maid-Uniform war die selbe, die auch Rose trug. Kurze schwarze Ärmel, ein Herzausschnitt aus hellblauem Stoff verziert am Rand mit aufwendiger Spitze der einen winzigen Einblick in das Dekolleté der Mädchen ermöglichte, ein Faltenrock bis kurz über die Knie und Kniestrümpfe mit einem niedlichen Schleifchen, die bis genau zu dem Punkt reichten, wo der Rock endete. Sie waren figurbetont geschnitten, zeigten aber so gut wie keine Haut. Rose hatte nichts gegen Sexappeal aber sie wollte nicht, dass die Männer auf falsche Ideen kamen. Aus den Zeiten, wo sie selbst noch nicht Inhaberin war, wusste sie, wie schwer es war die Männer davon abzuhalten ihre Hände zu den falschen Orten wandern zu lassen.



    “Ihr seht wunderbar aus. Kaya wird heute erst gegen Mittag kommen, das heißt Mina bis dahin wirst du die Küche übernehmen. Wenn du Hilfe brauchst sage mir einfach Bescheid”, instruierte Rose. Mina nickte, worauf Rose sich an Yuro wandte.
    “Und du… Wehe du wagst es noch ein einziges Mal auf eigene Faust Mina auszuhelfen. Du bist das Vorzeigebeispiel für Verfechter von Vorurteilen. Auch nach drei Jahren verwandelt sich alles, was du in der Küche anfasst zu purem Gift.”
    Sein Mundwinkel zuckte schuldbewusst und er nickte. Er wusste, dass Rose es ernst meinte und sie ihm tatsächlich eine Lohnkürzung aufbrummen würde, wenn er noch einmal dafür sorgte, dass sich die Gäste übergaben oder nicht mehr die Toilette freigaben.


    “Gut, dann an die Arbeit. Die ersten Gäste müssten bald kommen. Und nicht vergessen. Immer lächeln wie der Sonnenaufgang!”, sagte Rose und schickte die beiden an die Arbeit. Sie selbst schenkte den Tischen einen letzten untersuchenden Blick, während sie auf den Beginn ihres Arbeitstages und die ersten Gäste wartete.