Definitiv Code:Breaker. Ob gewollt oder nicht, aber die Ähnlichkeiten sind wirklich extrem auffällig. 
Dein Stil ist wirklich alles andere als verkehrt.
Beim Lesen hatte ich ein Bild vor meinem geistigen Auge und hatte keine Probleme mir den Schauplatz oder die Handlungen vorzustellen. Du schreibst auch recht flüssig, hast kaum Probleme mit Wiederholungen (eine ist mir aufgefallen, zweimal das Adjektiv "schwarz" in einem Satz) und produzierst auch keine unübersichtlichen Bandwurmsätze.
Vom Schriftbild sieht es also wirklich ganz gut aus. Allerdings macht es nicht alles vom Text aus. Soul hat es schon angedeutet, aber ich möchte darauf ein wenig genauer eingehen, um meine Sicht der Dinge zu verdeutlichen. (Bitte nichts des Folgenden als goldene Regel auffassen. Und auch nicht als 'Gebashe', sondern als gut gemeinte Verbesserungsvorschläge.)
Dem Prolog kann man verschiedene Fakten entnehmen:
1. Es gibt ein altes Lagerhaus.
2. Dort versteckt sich jemand.
3. Ein Mann im Anzug kommt aus unbekannten Gründen ins Lagerhaus, obwohl er anscheinend weiß, dass ihn der Tod erwarten könnte.
4. Er stirbt durch Verbrennung/Magie.
Fragen die sich mir stellen:
1. Wer ist der Tote gewesen?
2. Warum wurde er umgebracht?
3. Warum ging der Tote in das Lagerhaus, wenn er doch vorhersehen konnte, was ihn erwartet?
Alle drei Fragen sind für mich persönlich wenig interessant. Warum?
Weil es niemanden gibt, der mein Interesse geweckt hat. Der Mann im Anzug ist nur in der Szene gewesen um zu sterben, man weiß rein gar nichts über ihn, abgesehen davon, dass er genügend Geld für eine Waffe und einen Anzug hat. Und das er einen Grund hatte, warum er trotz der bestehenden Gefahr in das Lagerhaus gegangen ist.
Über den Täter weiß man noch weniger. Er kann töten und sonst ist alles ein großes Fragezeichen. Nicht mal eine Andeutung einer Handlungsmotivation.
Kurz zusammengefasst: Der Tote ist im Prolog interessanter als dein Protagonist, weil er mehr Fragen aufwirft. Der Prota ist bis auf seine Kaltblütigkeit völlig gesichtslos.
Guckt man noch genauer hin, stellt man noch eine Sache in der Struktur des Prologs fest, die meiner Meinung nach verbesserungswürdig ist.
Der Text fängt an mit einer Beschreibung der Gegend. Das ist in Ordnung. Wie ich bereits gesagt habe, ist dir diese Beschreibung auch wirklich gut gelungen. Allerdings enthalten Beschreibungen absolut gar keine Handlung. Wenn keine besonderen Orte, bizarre oder außergewöhnliche Situationen beschrieben werden, wird dadurch kein Interesse geweckt. Es geschieht schließlich rein gar nichts.
Im fließenden Text ist das absolut kein Problem. Allerdings ist ein Prolog das Erste, was der Leser von deiner Geschichte vorgesetzt bekommt. Wenn dann nicht sein Interesse geweckt wird, wie kann man dann erwarten, dass er überhaupt weiter liest?
Das ist natürlich nur mein Eindruck. Kann daher weiß Gott für niemanden sonst sprechen, was den Prolog angeht.
Ich hoffe inständig dich jetzt nicht demotiviert, sondern dir geholfen zu haben. Zumindest ein bisschen. 
Und wie gesagt ist das alles nur meine Meinung. Jeder schreibt so, wie er es selbst für richtig empfindet. Deshalb habe ich auch aus meiner Sicht deinen Text beurteilt. Du kannst es annehmen oder völlig in den Wind schlagen. Jeder hat seine eigene Art. 