Brandstiftung an Tokyo Animation Studio

  • Das Animationsstudio von Kyoto Animation Co. im Fushimi Distrikt etwa 100 Meter von der Rokujizo Bahnstation fiel am Donnerstag einem Brandanschlag zum Opfer.

    Morgens gegen 10:30 Uhr befanden sich etwa 70 Leute an ihren Arbeitsplätzen im Gebäude, als ein Mann dieses mit Kraftstoff in Brand setzte.

    Der Brandstifter fühlte sich seiner Idee beraubt und wurde von der Polizei nach der Tat verletzt in Gewahrsam genommen.

    In dem dreistöckigen Gebäude kamen bei dem Feuer 33 Personen ums Leben.


    Quelle: Asahi Shimbun, Reuters

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • Die Untersuchungen zu dem Vorfall ergaben inzwischen einen Ablauf zu dem Anschlag:

    Der Verdächtige, dessen Name von der Polizei inzwischen bekannt gegeben wurde, hat demzufolge etwa 30 Minuten vor dem Anschlag 40 Liter Benzin an einer Tankstelle gekauft. Er füllte dazu zwei 20 Liter Kanister, die er gegenüber einem Angestellten als Füllung für einen Generator angegeben hatte.

    Er benutzte einen Handwagen zum Transport, der von der Polizei samt einem Eimer in der Nähe des Studios gefunden wurde.


    Die Anzahl der Opfer stieg inzwischen auf 34.
    Quelle: Asahi Shimbun

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • Nach den letzten Meldungen sind die Verletzten inzwischen alle auf dem Weg der Besserung. Aber einigen von ihnen ist es nach den Erlebnissen nicht mehr möglich, an den Arbeitsplatz zurückzukehren.


    Eine Untersuchungskommission arbeitet mit Hilfe eines Modells des Gebäudes und den Augenzeugenaussagen daran, den Ablauf des Brandanschlages möglichst exakt nachzustellen.

    Quelle: Asahi Shimbun

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    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.