• Die dritte Reise nach Japan führte diesmal in den Norden hoch, nach Hokkaido.

    Während man von Tokyo aus in etwa zwei Stunden bis nach Sendai kommt, braucht man von dort noch einmal zwei Stunden bis Hakodate. Dabei geht es im Tunnel unter dem Wasser zur nördlichen Insel durch. Von Hakodate fährt man dann noch einmal gute drei Stunden, um nach Sendai zu kommen.

    Im dortigen Touristen-Center riet man von weiter nördlichen Touren ab, wenn man nicht auf japanisch Kommunizieren kann. Mit Englisch wäre es da nicht mehr so breit gestreut.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • Der Norden vom Japan ist im Herbst unseren heimischen Temperaturen am Ähnlichsten.

    Während man in Tokyo noch gut ohne Mantel rumlaufen kann, ist dort schon ein Schal zusätzlich angesagt. Die Temperaturen geben durchaus die Bedingungen für Schnee her.


    Besonders im Frühjahr, so gegen Ende Februar, gibt es im Odori Park das Schneeskulpturen-Fest, wo man durch eine Landschaft aus beleuchteten Schneeskulpturen laufen kann. Im Dezember findet man eher einen an unsere Weihnachtsmärkte erinnernden Budenaufbau am Fuße des Fernsehturmes mit seiner digitalen Uhr. Den konnte man in Sora no Method auch sehr oft sehen.


    Ganz in der Nähe des Parks findet man einen unterirdisch liegenden Bereich, der als Ramen-Allee, bezeichnet wird. Viele dieser kleinen Läden sind dort direkt aneinander aufgereiht. Die Spezialität in Sapporo sind Miso-Ramen.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.


  • Neben dem Sapporo TV Tower an einem Ende des Odori Parks, unter dem natürlich auch wieder Einkaufspassagen liegen, wird ja meist von Susukino, dem größten Entertainmentbezirk nördlich von Tokyo gesprochen.

    Wer sich dafür interessiert kann in Sapporo auch Biergärten samt Museum finden.

    An Sehenswürdigkeiten fallen das Akarenga (Rote Backsteine), als ehemaliges Regierungsgebäude, und der Uhrenturm als nationale wichtige Kulturbauten schnell ins Auge. Vor dem Akarenga gibt es eine Alleefläche, die im Dezember mit nach Musik getakteten Lichtbändern eine ganz eigene Unterhaltung abgibt.


    Wenn man etwas Laufen nicht scheut, dann sind viele dieser Orte innerhalb einer halben Stunde zu Fuß vom Hauptbahnhof zu erreichen. In Susukino kann man auch mal Straßenbahn fahren, wenn man nicht nur Untergrund reisen möchte.

    Vom Hauptbahnhof bis zum Odori Park kann man auch unterirdisch gelangen, falls oben das Wetter mal schlecht ist.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


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  • Auf dem Hin- und Rückweg nach Hokkaido hab ich in Sendai Station gemacht und dort auch mal einen Blick in die Runde geworfen.

    Wie in vielen anderen Städten auch, gibt es hier eine Buslinie (Loople Sendai), die alle Sehenswürdigkeiten der Stadt anfährt. Man kann am Bahnhof runter zur Busstation gehen, sich dort ein Tagesticket kaufen und damit den Tag diese Buslinie nutzen.


    Von der Sendai Burg (Lord Date Masamune) über der Stadt ist nicht sehr viel übrig geblieben, dort ist das Aoba Castle Museum zu besichtigen. Es gibt den Osaki Hachimangu Schrein, der die oft im Anime gezeigten langen Treppen bergan besitzt. Mehrere Museen und eine Mediathek stehen auch zur Verfügung.


    Da Sendai eine Hafenstadt mit Containerport ist, finden sich hier auch Ausländer. Wenn man Touristenorte wie Kyoto oder Tokyo dagegen setzt, ist es natürlich kein Vergleich.

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  • Von Tokyo aus habe ich dann noch einen Tages-Trip nach Hakone unternommen. Dazu fährt man mit der Bahn erst einmal bis nach Odawara.

    Dort kann man sich dann einen TagesPass für etwa 40€ kaufen, mit dem man alle Fortbewegungsmittel in dem Gebiet verwenden kann.

    Dann kann man von Odawara aus nach Hakone Yumoto fahren, wobei man aufpassen muss, da das Gleis zweigeteilt ist und man von der einen Hälfte wieder Richtung Shinjuku geschickt wird.

    Mit dem Hakone Tozan Zug geht es dann weiter nach Gora. Bis nach Gotemba, wo man wieder dichter am Fuji ist, bin ich nicht gefahren, sondern habe in Gora den Hakone Tozan Cable Car genommen, der steil den Berg hinauf fährt.

    An der Station Sounzan ist für diesen Endstation, denn von da geht es nur wieder runter, wobei zwei Züge verkehren. In der Station wechselt man dann auf die Seilbahn. Vor dem Einsteigen bekommt man noch ein feuchtes abgepacktes Tuch gereicht, denn an der Station Owakudani gibt es ein aktives vulkanisches Gebiet, wo die Schwefeldämpfe auch mal belastend sein können.


    Das Gebiet der Seilbahnen ist auch nur bis 16 Uhr verwendbar, so dass man seine Zeit planen sollte.

    An der ersten Wechselstation gibt es Aussichtsplattformen für all jene, die sich dampfende Bergrücken gerne länger ansehen wollen. Das Hakone Geomuseum lädt auch zu einem Besuch ein.

    Die zweite Teilstrecke führt zur Station Ubako. Auf der Strecke hat man aus der Kabine auch einen guten Blick auf den Fuji. Ich hatte an der Station das Hotel Green Plaza mit einem Außenbad entdeckt, dass man auch über Tageskasse benutzen kann. Die Tür aus der Station auf der Hotelseite ist kaum gekennzeichnet und liegt dem Haupteingang gegenüber. Von dort geht es über einen Trampelpfad durchs Unterholz, bis man zum Hotel gelangt. An der Rezeption erhält man auch seine Handtücher und wird dann als Tagesgast zum Bad gelassen, wo man die Kleidung in einem abschließbaren Schrank verstauen kann, um nach üblichen gründlichen Vorreinigung mit Blick auf den Fuji im heißen Wasser zu sitzen.


    Nachdem man wieder reisefertig war, ging es auf der dritten Seilbahnstrecke wieder bergab nach Togendai-Ko, direkt am Ashi-See. Dort kann man dann mit einer Fähre einen Ausflug über den See machen.

            

    Ich verließ die Fähre an der Station Motohakone-Ko und bestieg den Hakone Tozan Bus, bei dem auch der Schnellbus für die Rückfahrt nach Odawara fast eine Stunde braucht, wo man auch mal Berg-Serpentinen kennen lernt.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


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