[Geschichte] Angel Beats! Again

  • Eine Welt, die geschaffen wurde, um jungen Seelen, die ein unerfülltes Leben geführt haben, eine Möglichkeit zu geben, ihre Jugend auf der Schule zu genießen. Ohne eigene Schuld in jungen Jahren nach so viel Leid und Schmerz bereits wieder in den Kreislauf des Lebens zurückzukehren, würde ihnen die Last der Qualen nicht nehmen. Deshalb landen sie in dieser Welt, wo sie ein normales Schulleben führen können. Die Seele wandert auf der Suche in diese Welt hinein und nimmt dort Gestalt an.
    Normalerweise soll ihnen dort ein unbeschwertes Schulleben mit Klubaktivitäten geboten werden, dass ihnen ein sicheres Umfeld bietet. Die Last des Lebens davor wird dabei leichter und die Seele kann sich reinigen. Die Wünsche und Sehnsüchte aus dem letzten Leben enthalten oft noch Dinge, die einmal erlebt werden wollen. Manchmal geht es auch nur um das Akzeptieren dessen, was man ist oder tatsächlich will.


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    Der blaue Himmel wurde von Wolken durchzogen und eine leichte Brise wehte über die Fläche der Schulakademie. Auf der Anlage befanden sich alle für den Schulbetrieb notwendigen Gebäude bis hin zum Wohnheim. Die Natur war nach dem Winter wieder erwacht und zeigte in ihren Farben den eingetroffenen Frühling an. Die Sonne beschien die Gebäudefront, deren Backsteinfassade von Betonplatten unterbrochen wurde, die als Geländer der Balkone dienten. Das Plätschern von Wasser war zu hören, aber die Quelle wurde von Pflanzkästen aus Beton mit grünen Heckengewächsen verdeckt. Direkt gegenüber dem Haupteingang führte eine breite Treppe mit Mittelgeländer die am Hügel liegende Anlage hinunter zu einem Sportplatz mit Aschenbahn. Außer dem leisen Plätschern, das von Wasservorhängen rechts und links der Treppe kam, war kein Geräusch zu vernehmen.


    Wie ein Regen von Glühwürmchen sanken kleine Leuchtfunken aus dem Himmel auf das Gelände herunter. Kurz über dem Boden nahmen sie plötzlich die Gestalt von Mädchen und Jungen an, die mit einem verträumten Gesichtsausdruck auf der Stelle stehen blieben. Immer mehr Schülerinnen und Schüler in passenden Schuluniformen füllten die Flächen rechts und links neben dem gestaffelt gebauten Schulgebäude, das sich der Steigung des Hügels anpasste.
    Auf der einen Seite reichten sie bis zur Turnhalle, während sie auf der anderen Seite sich über beide Brücken, die einen Bach überspannten, und den Platz um die Cafeteria erstreckten. Aber nicht alle Leuchtfunken wurden zu stehenden Menschen…
    Direkt vor dem breiten Haupteingang des Gebäudes lagen mehrere Gestalten regungslos am Boden. Keine der Personen berührte eine der anderen, so als wäre jede für sich dort platziert worden.
    Die einzelnen Personen trugen ebenfalls alle die Uniform der Schule. Sie lagen mit dem typisch entspannten Gesichtsausdruck auf dem Rücken, der nur bei einem nicht aktiven Bewusstsein eintrat.


    Die Szenerie erschien wie das Standbild eines Filmes, der nur darauf wartete fortgesetzt zu werden.
    Wie auf ein verabredetes Zeichen schnellten plötzlich die liegenden Personen zu einer sitzenden Position hoch, während sich ihre Augen in einem kurzen Schrecken öffneten. Nach dem ersten Lidschlag blickte sich jede der nun sitzenden Personen mit neugierigen Augen um.
    Gleichzeitig ertönte die Schulglocke über ihren Köpfen und die übrigen Schülerinnen und Schüler begannen sich zu begrüßen und bewegten sich auf den Haupteingang des Schulgebäudes zu.
    Dort saßen noch immer die gerade erwachten Jugendlichen, die von der Bewegungslosigkeit der anderen nichts mitbekommen hatten.


    Mit Entschuldigungen schoben sich die Massen an ihnen vorbei, so als wäre es völlig normal, dass Personen vor dem Eingang am Boden saßen.
    Die Vorbeiströmenden unterhielten sich dabei über irgendwelche Erlebnisse oder fragten nach Hausaufgaben. Während sich die wenigen Personen am Boden verblüfft musterten wurde der Strom der Schüler bereits geringer. Das Signal der Schulglocke hatte ja angezeigt, dass der Unterricht bald beginnen würde.
    Schließlich waren alle anderen an den sitzenden Personen vorbei gelaufen, ohne ihnen mehr als eine knappe Entschuldigung zu widmen. Aber niemand hatte ihnen auf die Hände getreten oder sie sonst wie berührt. Mit einem leisen Schwappen fiel die Tür hinter der letzten Schülerin zu und ließ die anderen draußen alleine zurück.


    Auf der Treppe kamen jetzt noch zwei weitere Personen die Stufen hoch gelaufen. Eine war ein gertenschlankes Mädchen, die eindeutig keine Japanerin war. Ihre Bewegungen kopierten die der zweiten Person. Der Schüler mit den kurz geschnittenen silbergrauen Haaren bewegte sich mit kraft sparenden Schritten die Stufen zum Schulgebäude hoch. Die Uniform saß geradezu tadellos an dem hochgewachsenen Schüler. Seine grünen Augen wirkten konzentriert, als er von den anderen näher betrachtet werden konnte. Als er die oberste Stufe erreichte musterte er kurz die am Boden sitzenden.
    „Der Unterricht beginnt in wenigen Minuten“, sagte er im Vorbeigehen zu den Sitzenden, dann ging er durch die Tür zu den Schuhschränken, um aus den Straßenschuhen zu wechseln.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

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  • Hayato's Prolog


    Ein Pfleger hatte ihn nach draußen geschoben, damit er frische Luft bekommt. Hayato selbst war es vollkommen egal. Für ihn war sein Leben, seit dem Unfall, eh vorbei. Es war als würde Gott selbst ihn verspotten, indem er ihn am Leben ließ. Diese widerliche Welt.


    "Ich muss kurz weg Akuma-san. Ich komme in kürze zurück."
    Hayato hätte Antworten können, doch redete er schon seit Monaten nicht mehr. Sein Lebenswille reichte gerade mal noch Nahrung zu sich zu nehmen. Aber warum erwähnte dieser Idiot das überhaupt? Wo sollte er denn hin? Er konnte sich ja nicht mal mehr bewegen. Es war als würde man ihn verspotten. Sein Blick ging in die leere Nacht. Es war schon Winter. Er spürte den kalten Wind im Gesicht. Eine melancholische Ruhe. Er atmete tief durch und schloss kurz die Augen.
     
    Der Idiot von Pfleger war immer noch nicht zurück. Wie viel Zeit mochte vergangen sein? Er hörte Stimmen. Um die Uhrzeit waren noch Leute im Krankenhausgarten? Was interessierte es ihn überhaupt... Doch hörte er, das die Stimmen näher kamen. Es waren betrunkene Jugendliche, vermutlich sein Alter. Sie hatten sich wohl aus unerfindlichen Gründen aufs Gelände geschlichen. Vielleicht wussten sie auch das hier um diese Uhrzeit sie wohl keiner finden würde. Hatten wohl Daddy's Alkoholfach geplündert. Als er die Jungen deutlicher sehen konnte, bemerkte er, das sie auch auf ihn aufmerksam geworden waren. Sie schienen ihn zu kennen. Er hörte einen der Jungen sprechen.


    "Hey...iss das nich' dieser Vollidiot von 'ner Schule damals? Dieser Streber der sich für was besseres hielt? Akura oder so..."
    Hayato's Blick blieb ausdruckslos. Ein paar weitere, die ihn verspotten wollten. Nicht mehr und nicht weniger. Es war ihm mittlerweile egal geworden.
    "Schaut ihn euch an...hahaha."
    Einer der Jugendlichen kam näher an sein Gesicht heran. Es roch nach Alkohol. Ein widerlicher Gestank, der sich durch Hayato's Nase schlich. Er hätte ihm am liebsten ins Gesicht gespuckt, aber was hätte das gebracht?
    "Komm! Sag scho was Akuza... freust dich nich uns zu sehn?"
    Ein freudiges Wiedersehen? Sicher nicht... Es waren welche von den Jungs, die vermutlich neidisch auf sein Intellekt waren. Armselig sich mit einem Krüppel anzulegen, aber das war vermutlich das einzige was sie konnten.
    "Komm lass uns 'n bisschen Spaß hab'n"
    Das Funkeln in ihren Augen verhieß nichts gutes für ihn. Wo war eigentlich der verdammte Pfleger geblieben?
     
    Sie schoben ihn wild durch die Gegend. Eine gefühlte Ewigkeit verging, ehe der Typ der ihn geschoben hatte, abrupt stoppte. Hayato flog aus dem Stuhl und landete mit dem Gesicht in einem Haufen Müllsäcke. Gestank von verrottendem Abfall stieg ihm in die Nase. Sie drehten ihn auf den Rücken und lachten.
    "Jetz' bist du da wo du hingehörst... Drecksack!"
    Alle Drei erhoben die Fäuste und schlugen auf ihn ein. Die Schläge am Körper spürte er nicht, aber die im Gesicht. Dennoch schwieg er. Erst nach einiger Zeit ließen sie von ihm ab und spuckten ihn an. Sein Blick ging nur noch ausdruckslos in den Nachthimmel. 'Eine widerliche Welt...'


    "Das hassu davon...hehe...schnell, Jungs. Wir verschwinden, bevor noch irgendwelche Pfleger oder so kommen."


    Die Jungen liefen davon und ließen ihn zurück. Er verspürte Schmerz. Seelischen Schmerz, denn er wünschte sich, er hätte einige Sachen anders machen können. Wieder spürte er die kalte Brise auf der Haut bis sein Blick leer wurde. Es fing an zu schneien...



    8:23 Große Treppe vor dem Schulgebäude


    Als er die Augen öffnete schien der Winter verflogen zu sein. Wo zur Hölle war er plötzlich? Er hörte eine Glocke läuten. Um ihn herum saßen noch andere. Hatte er mit ihnen irgendwas zu tun? Scheiße! Er hatte doch förmlich gespürt, wie das Leben aus ihm entwich. Also was zur Hölle war hier los? Eine Art pervertierter Traum? Unbewusst fasste er sich an den Kopf. Erst nach einem kurzen Moment registrierte er plötzlich das er seinen Körper unter Kontrolle hatte. Er konnte sich bewegen? Ungläubig ballte er die Faust und öffnete sie wieder. Als er an sich herunter schaute bemerkte er, das er eine Schuluniform trug. Ein Schwall von Schülern lief an ihnen vorbei als wäre es normal das sie hier sitzen würden, doch schienen sie fast teilnahmslos. Nur einer von schien sie wirklich anzusehen. Er machte die Leute am Boden darauf aufmerksam das ja der Unterricht beginnen würde. Unterricht? Er war doch schon lange aus dem Unterricht...halt... Er konnte sich ja auch bewegen. Hatten man ihm eine 2te Chance gegeben? Nein, bestimmt nicht. Er ballte die Faust. Gott versuchte nur wieder ihn zu verspotten! Er versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Schnell analysierte er seine Lage. Eine Art neue Welt. Was würde das Wichtigste sein? Informationen! Und die einzigen Personen, die scheinbar in derselben Situation waren wie er, saßen um ihn herum. Die Person, die den Unterricht erwähnte... sie schien mehr zu wissen. Alle anderen schienen sie ja förmlich zu ignorieren. Hatte er Erwachsene gesehen? Bisher nicht. Büro der Schulleitung besuchen würde wohl sein zweiter Plan sein, doch vorerst musste er feststellen wer diese Leute um ihn herum waren und was sie verband.


    "Weiß einer wo zur Hölle wir sind?"

    Yami Ryu

    "You want to know what real Pain is? So follow my Path!"


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  • [Rikas Prolog]


    Das Zimmer roch nach Desinfektionsmittel. Ein leises Murmeln zeigte ihr an, das außerhalb des Raumes andere Leute waren. Ihre Augen versuchten die Umgebung genauer zu erfassen, aber irgendwie lag ein Schleier über ihrem Blick.
    "Das ist doch alles nur ein schlechter Scherz!" dachte sie verbittert. Obwohl ihre Arme sich bewegten, konnte sie ihre Hände nicht fühlen.
    Verlust der sensorischen Wahrnehmung hatte es wohl der Arzt genannt. Obwohl sich ihre Finger bewegen ließen, war durch den Unfall das Gewebe so stark beschädigt worden, dass sie sich wie Fremdkörper ausmachten. Tote Gegenstände, die sich bewegen ließen...
    Damit konnte sie doch keine Maschinen mehr auseinander und wieder zusammen bauen!


    Aber das hatte Gott nicht gereicht! Nein, er musste auch noch eins oben drauf legen!
    Ein Blutgerinnsel, oder so etwas hatte sich in ihrem Kopf gebildet. Der Arzt hatte nach ihrer Einlieferung eine Menge medizinischer Ausdrücke verwendet, aber so wirklich hatte sie es nicht verstanden.
    Aber dass ihr Sehvermögen beeinträchtigt war und ihr Kopf sich merkwürdig taub anfühlte, das begriff sie noch.
    Eine einzelne Träne rollte aus ihrem linken Augen. Diese ganze Welt war nur eine einzige Qual! Ihr Leben war irgendwie sinnlos...
    Ein kurzer scharfer Schmerz ließ ihr Blickfeld in Schwärze zurück und ein komisches schrilles Piepen erklang... aber weit weg...
    "Dieses Leben war Scheiße!" dachte sie mit ihrem letzten Atemzug.


    08:23 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A


    Rika zuckte hoch. War das gerade eine Schulglocke gewesen?
    Verwirrt blickte sie sich um. Warum saß sie vor einem Gebäude am Boden? War sie nicht gestorben?
    Um sie herum liefen andere Schüler, die durch die großen Türen im Gebäude verschwanden. Es war wohl tatsächlich eine Schulglocke gewesen...
    Sonnenstrahlen fielen auf das Gebäude und ein leichter Luftzug wehte. Diese anderen Schüler umgingen sie zwar, aber nahmen sie kaum zur Kenntnis.
    Ihr Blick wanderte an sich herunter und sie stellte fest, dass sie eine Schuluniform trug. Nur die dünnen Mechanikerhandschuhe an ihren Händen passten nicht ganz dazu.
    Erst jetzt wurde ihr klar, dass sie wieder Gefühl in ihren Händen hatte. War sie nicht eigentlich gestorben?
    Zwei weitere Personen kamen an ihnen vorbei und der hochgewachsene Junge erinnerte sie daran, das der Unterricht gleich begann. Sie konnte sich nicht erinnern diesen Jungen mit den kurzen silbernen Haaren jemals vorher gesehen zu haben.
    Rika kannte weder ihn noch die Umgebung... An diesem Ort war sie mit Sicherheit noch niemals vorher gewesen! Trotzdem wusste sie irgend woher, dass vor ihr das Gebäude A des Schultraktes war. Ihr Klassenzimmer befand sich im ersten Stock, Klasse 3-2.


    Ein eisiger Schreck durchfuhr sie. Diese Informationen stammten nicht aus ihrer Erinnerung! Sollte das etwa das Leben nach dem Tod sein?
    "Weiß einer, wo zur Hölle wir hier sind?" fragte jemand in ihrer Nähe.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

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  • [Ibukis Prolog]


    Es war ein wundervoller Abend in Saitama. Die Leute benahmen sich wie eh und je. Sie gingen nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause und freuten sich auf ihre Familie. Einige Kinder rannten mit den Taschen voll mit Süßigkeiten zu ihren Eltern, um nicht allein gelassen zu werden. Touristen informierten sich über die Stadt und bestimmte Wege und die Köche und Händler brüllten gegenseitig um die Wette, um die meisten Kunden anzulocken. Die Autofahrer wirken gestresst, wenn eine Ampel vor ihrer Nase rot anzeigte oder Mopedfahrer sich durch das Getümmel drängelten.
    Doch ein Schrei durchbrach das sonst so alltägliche Gewirr. Dann noch einer. Und wieder einer. Langsam realisierte die große Menschenmasse, dass es sich hier nicht nur um einen kleinen Zwischenfall wie eine hinfallende, alte Dame oder ein davonlaufenden Taschendieb handelte.
    Stattdessen sah man ein Mädchen, eine Jugendliche mitten auf der Straße stehen. Niemand hatte bemerkt, wie sie da hin gekommen war oder warum sie es tat. Man konnte sich jedoch einen Reim machen, was sie vorhatte.


    Ibuki sah keinen Sinn mehr darin weiter zu leben. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie aufgegeben. Sonst wollte sie sich immer beweisen, immer zeigen, dass sie die Stärkste und die Raffinierteste war. Doch mittlerweile war sie es leid, immer wieder aufstehen und sich selbst anspornen zu müssen, immer wieder sich selbst und ihre Fähigkeiten zu hinterfragen.
    Aber das, was sie nun tat, würde sie nicht bereuen. Es gab nichts für sie was sie halten würde, nichts was ihr einen Grund gäbe weiterhin diese Tortur durchzustehen. Stattdessen nur diese simple und vollkommene Lösung auf all ihre Probleme. Sie musste einfach... einfach nur loslassen.


    Die Menschen schrien in diesen endlos langen Sekunden, sie solle weg von der Straße, fragten sie ob es sich lohnen würde oder ob sie Geisteskrank wäre.
    Als sie ihnen antworten wollte, traf sie schon ein LKW. Sie hat ihn nicht einmal kommen sehen. Ein höllischer Schmerz durchführ sie, stärker als alles was sie je gespürt hat. Sie spürte eindeutig wie ihr linker Arm brach und auch einige Rippen.
    Und dann wa da noch etwas. Etwas, was zu verlehrnen sie sich immer erhoffte und nun in jeder Faser ihres Körpers spürte.


    Angst. Angst um ihr Leben.
    Irgendwann aber wachte sie wieder auf, mit Schmerzen wie man sie nicht mal seinem schlimmsten Feind wünschte. Doch sie sah kaum was, alles war verschwömmen und hell.
    "Können sie uns hören, Madam? Nicken sie, wenn sie uns verstehen."
    Langsam nickte Ibuki, während sich ihre Sicht langsam wieder verbesserte. Sie konnte sehen, dass sie sich in einem weißen Zimmer aufhielt. Der Mann, welcher sie untersuchte, war bestimmt ein Arzt, da er ebenfalls irgendwas Weißes trug. Er sprach kurz mit der Schwester, welche nach einem schnellen Nicken irgendwas in Ibukis Arm spritzte. Und nun sah sie auch das sie nicht nur an einen Schlauch angeschlossen war. es waren rund 4 Schläuche, außerdem trug sie ein Beatmungsgerät.
    Ihren linken Arm konnte sie überhaupt nicht mehr spüren. Sie wusste nicht ob er noch heilen musste oder die Ärzte ihn amputiert haben.
    Noch bevor sie überhaupt nachgucken konnte, was nun Tatsache war, hörte sie ihren Vater. Sie drehte sich trotz all den Schmerzen die sie hatte zu ihm um und hätte ihn fast nicht erkannt. Dort saß er und hielt ihr Hand fest umschlossen. Hinter im konnte sie sogar aus dem Fenster sehen und bemerkte das es früher Morgen war.
    Sie spürte eindeutig wie ihr Herz vor Freude raste, doch ihre Sicht verschlechterte sich wieder drastisch. Sie hörte kaum noch was sondern sah nur noch Silhouetten des einstigen Arzt und der Schwester. Ihr Vater musste schreien, denn ihn konnte sie noch hören, wenn auch dumpf.
    Doch irgendwann verging auch das und alles was sie noch sah war weißes Licht.


    08:23 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A

    Als sie die Augen öffnete, fand sie sich auf dem kalten Boden wieder. Sie war vollkommen verwirrt. Wo war sie nur? Ist sie wirklich gestorben?
    Erst jetzt begriff sie das hier Studenten rumliefen und nicht nur das, neben ihre lagen ebenfalls ein Haufen Leute. Einige richteten sich sofort auf, vor Schreck möglicherweise. Sie blieb einfach liegen. Was würde es ihr auch bringen nun wie von der Tarantel gebissen aufzuspringen, um sich über alles und jeden zu wundern. Mittlerweile wurde ihr klar, was hier abging, doch noch bevor sie überhaupt die Chance hatte die anderen zu inspizieren, erklang schon eine Schulglocke und ein Pärchen kam ihnen entgegen.
    Dem Mädchen schenkte sie keinerlei Beachtung, sie schätzte sie kurzerhand auf 16 ein und ließ es dabei bleiben.


    Der Kerl schien sich zwar vom Kleidungsstil in keinster Weise von den anderen Schülern zu unterscheiden, die vorhin noch an ihr vorbei gelaufen waren, außer vielleicht in der Tatsache, dass er anscheinend penibel auf seine Uniform achtete, jedoch kam er ihr anders vor.
    Er hatte grüne Augen und graues Haar, war nicht winzig und auch gut trainiert. Alles in allem kein schlechter Fang, wenn man es denn drauf anlegen wollte.
    Doch diese monotone und emotionslose Stimme, welche sie darauf hinwies, dass der Unterricht anfinge, war zum Davon rennen.
    Lieber würde sie sich das liebliche Kreischen von rostigen Nägeln, die eine Tafel entlang kratzten, anhören, als weiterhin diesen Schnösel zu ertragen. Wenigstens sprach er nicht mehr und ging weiter.
    Plötzlich meldete sich einer der vorhin noch Liegenden zu Wort und fragte: "Weiß einer wo zur Hölle wir sind?"


    "Na wo wohl, du hast es dir doch grade selbst beantwortet, Idiot." Ibukis Stimme war, verglichen mit anderen Mädchen, tief. Das half ihr immer Leute einzuschüchtern oder einfach davon zu jagen und wenn doch mal einer der Dummköpfe nicht den Schwanz einzog und auf Helden spielen wollte, dann war Ibukis Stimme das Letzte wovor er Angst hatte.
    "Wir sind in der Hölle, so einfach ist das." Sie starrte noch kurz in die Luft, malte sich aus was nun auf der Erde los sei. Vielleicht sind schon Monate vergangen, wer weiß das schon.
    Doch sie wollte eh gleich los. Irgendjemand hatte ihr ihre Klamotten genommen und durch diese scheußliche Schuluniform ersetzt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von Tsubaron () aus folgendem Grund: Rechtschreibung+ Selbstmörder sind nicht erlaubt...

  • Yukikos Prolog



    Yukiko befand sich in einem fensterlosen Raum. Ihre Hände waren hinter ihrem Rücken an einen Stuhl gebunden und ihr Kopf lag kraftlos auf ihrer rechten Schulter. Die rotumränderten Augen waren geschlossen, um sich vor der einzigen Lichtquelle im Raum, einem Scheinwerfer, der links vor ihr stand, zu schützen. Ab und zu bebten ihre Schultern. Doch die Bewegung erstarb immer wieder nach nur wenigen Augenblicken. Sie hatte keine Tränen mehr zu vergießen, keinen klaren Gedanken mehr zu fassen. Keine Hoffnung, an die sie sich hätte klammern können.


    Dann ertönte das Kreischen von Metall. Hinter ihr wurde die Tür geöffnet. Sie hörte die Schritte ihrer Peiniger. Reflexartig versuchte sie ihren Kopf herum zudrehen und die beiden Männer anzusehen. Doch das Licht war zu grell, ihre Augen zu empfindlich und sie zu schwach. Lediglich zwei verschwommene Gestalten konnte sie hinter der Wand aus Licht erkennen. Dabei hatte sie gewusst, wie sie aussahen. Ganz genau. Doch jetzt, nach Tagen der Gefangenschaft und des Entzugs, war nicht mehr viel von ihren Erinnerungen übrig geblieben. Nur die stärksten Eindrücke hatten ihre Tortur überstanden. Einer von ihnen stank nach Aftershave. Ein intensiver und schneidender Geruch, an den sie sich immer erinnern würde.
    Einer von ihnen stellte sich neben den Scheinwerfer und montierte eine Kamera auf einem Stativ. Der andere, Yukiko wusste sofort, dass es der Mann mit dem Aftershave war, stellte sich vor sie und zwang sie ihn anzusehen, indem er sie am Kinn packte.
    „Es ist deine letzte Chance. Sag der Welt, was dein Vater für Verbrechen begangen hat!“, forderte er. In Yukikos Ohren war seine Stimme blechern, Donner aus nächster Nähe. Sie verdrehte die Augen und versuchte den Sinn hinter seinem Gebell zu verstehen. Er wurde daraufhin nachdrücklich. Lauter. Ihr Verstand weigerte sich ihn zu verstehen. Dann schlug er sie. Der Schmerz war ihr nicht neu. Ihre spröden Lippen platzten auf und Blut tropfte auf ihr Kleid.
    „Bitte...“, hauchte sie mit letzter Kraft. Sie wusste nicht, was er wollte. Nicht mehr. Aber sie wollte, dass er aufhörte... Die Schmerzen aufhörten...
    Und ihr Wunsch wurde ihr erfüllt. Die Männer unterhielten sich kurz und dann gingen sie hinter Yukiko. Einer zog eine Waffe, zielte auf ihre Schulter und drückte ab.
    Als die Kugel ihr Fleisch durchbohrte, flammte ihr Körper in ungeahnten Schmerzen auf. Jeder ihrer Muskeln verkrampfte sich und ihr Stuhl kippte um. Eine rote Lache bildete sich unter ihr, wurde beständig größer.
    Sie schrie. Dann wimmerte sie. Und verstummte.



    08:23 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A


    Langsam öffnete Yukiko die Augen. Sie fühlte sich, als wäre sie aus einem langen und unheimlich tiefen Schlaf erwacht. Die Restmüdigkeit machte sie lichtempfindlich, also hob sie eine Hand vors Gesicht, um sich vor der Sonne zu schützen.
    ‚Sonne?‘, dachte sie stutzig. Irgendetwas daran ließ sie misstrauisch werden.


    "Weiß einer wo zur Hölle wir sind?", fragte jemand und da brachen die Erinnerungen über sie ein.
    Die letzte Szene, die Erinnerung an den Schmerz in ihrer Schulter reichten aus. Sie blendete den Rest der Welt aus und starrte in den Himmel.
    „Ich bin tot“, flüsterte sie leise, um ihre eigene Stimme zu hören. Die Erkenntnis war so grausam und faszinierend zugleich, dass sie nicht wusste, wie sie reagieren sollte.
    ‚Ich bin verblutet... Nachdem mir in die Schulter geschossen wurde‘, erinnerte sie sich mühselig.
    ‚Ich dürfte gar nicht denken können... Ich müsste mich vor Schmerzen winden und mein ganzer Körper müsste nach den Drogen verlangen. Aber... Aber ich fühle mich so gut, wie ich es seit Jahren nicht mehr tat.‘


    "Wir sind in der Hölle, so einfach ist das."
    Die unbekannte Stimme riss Yukiko aus ihren Gedanken. Sie blinzelte und richtete sich vorsichtig in eine sitzende Position auf. Sie fühlte sich wirklich erstaunlich gut. Dann sah sie sich um und entdeckte eins der seltsamsten Bilder, die sie je gesehen hatte. Mehrere Schüler lagen oder saßen vor dem Eingang zu einem großen Schulgebäude, das sie ihr völlig unbekannt war.
    Neugierig betrachtete sie die anderen. Als erstes fiel ihre Aufmerksamkeit auf die Person, die zuletzt gesprochen hatte. Yukiko schätzte, dass sie deutlich älter als sie war. Der tiefe Klang ihrer Stimme ließ sie in ihren Augen erwachsener als die anderen beiden wirken.
    Dann musterte sie den einzigen wachen Jungen in der Runde. Er war ungefähr in ihrem Alter, auch wenn sie seine silbernen Haarsträhnen im ersten Moment für die ersten Anzeichen des Alters gehalten hatte. Aber seine Art hatte diesen aberwitzigen Eindruck schnell vertrieben. Er schien voller Tatendrang zu sein. Wahrscheinlich war ihm diese Situation genauso ein Rätsel wie Yukiko selbst.
    Das Alter der letzten der drei Erwachten war für sie ein Rätsel. Die Rothaarige war nicht viel größer als sie, hatte aber eindeutige Kurven, die sie als Frau und nicht als Mädchen auswiesen. Hätte Yukiko sie nicht unter diesen Umständen gesehen, wäre sie glatt ein wenig neidisch geworden. Im Moment hatte sie jedoch viel zu viele Fragen, als das sie das hätte beschäftigen können.


    „Ano...“, begann sie schüchtern, nachdem sie aufgestanden war, „Ich glaube nicht, dass das hier die Hölle ist. Immerhin sehe ich hier nichts, was uns irgendwie Qualen bereiten könnte. Nur... Nur eine Schule.“
    Mit einem schnellen Blick zum Gebäude entdeckte sie zwei Schüler an den Schuhschränken. Nur zögernd löste sie sich von dem so normalen und doch durch und durch befremdlichen Bild und wandte sich wieder den anderen dreien zu.
    „I-ich hoffe, dass ihr das nicht falsch versteht... Seid ihr... Seid ihr auch... ehm, gestorben?“, fragte sie kleinlaut und blickte schüchtern von einem zum anderen.

  • [Takeshi Okamura]
    08:23 Uhr - Schulgebäude A - Schuhschränke im Foyer


    Warum? Dieses eine Wort ging Takeshi immer wieder durch den Kopf, während er automatisch von seinen Straßenschuhen in die Hausschuhe wechselte.
    Du bist hier, um anderen Schülern ein sicheres und erfülltes Schulleben zu ermöglichen!
    Dieser Gedanke war nicht von ihm! Ebenso wenig wie das Wissen um die Räumlichkeiten, des Stundenplans und vieler anderer kleiner Dinge des alltäglichen Lebens. Er war hier auf einer großen Treppe wieder zu Bewusstsein gekommen, die er zusammen mit einem Mädchen hinauf stieg. Er wusste sogar ihren Namen, obwohl er sie in diesem Moment zum ersten Mal erblickte.
    Du bist der Präsident des Schülerrates und für die Einhaltungen der Schulordnung und der Hausregeln im Wohnheim verantwortlich!
    Auch diese Information war einfach in seinem Kopf gewesen. Das schlanke Mädchen neben ihm schien sich etwas unwohl zu fühlen. Es war nichts, was man äußerlich sehen konnte, eher etwas, dass man mit anderen Sinnen erfasst.
    Als er oben an der Treppe ankam, waren die meisten der Schülerinnen und Schüler bereits im Gebäude, aber es hockten noch ein paar auf dem Boden verteilt auf der Fläche vor dem Gebäude. Er konnte sein Spiegelbild in der Türfont aus Glas sehen und wusste, dass er diese Schuluniform zum ersten Mal trug.
    "Der Unterricht beginnt in wenigen Minuten", sagte er im Vorbeigehen zu diesen Nachzüglern.
    Sie alle trugen die Last eines kurzen aber entbehrungsreichen Lebens in sich.
    Takeshi war viel zu nachdenklich, um sich länger mit diesen Leuten zu befassen. Damit kamen seine kreisenden Gedanken wieder bei ihm vor den Schuhschränken an.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • 8:23 - Große Treppe - Schulgebäude A


    Hayato schaute abwechselnd zu den Mädchen die sich äußerten. Die Beleidigung ging spurlos an ihm vorbei. Er wurde in seinem Leben oft genug beschimpft, das es ihm schon fast egal geworden war.
    "Deine Schlussfolgerung lässt nur darauf deuten...das für dich die Schule wohl die Hölle war. Warum? Hattest du etwa keine Freunde? War es zu anstrengend für dich?"
    Er konnte es sich nicht nehmen lassen das zu sagen. Sein Tonfall ließ es durchaus wie eine Beleidigung klingen, denn so war es auch beabsichtigt. Das andere Mädchen hingegen schien wesentlich Objektiver. Immerhin hatte sie erwähnt, das sie wohl auch gestorben sei. Das war zumindest schon mal eine Verbindung. Die anderen Personen schienen sich, im Moment, wohl noch nicht zu rühren. Vielleicht waren sie noch zu verwirrt, um reagieren zu können. Eigentlich ging es ihm auch am Arsch vorbei. Fakt war, das sie wohl gestorben waren. Eine Art Leben nach dem Tod? Wollte Gott ihn vielleicht nur weiter Quälen? Doch warum waren dann diese anderen Personen hier? Zu viele Fragen und zu wenig Antworten um klar sagen zu können was hier los war. Die anderen schienen allerdings auch nicht mehr zu Wissen als er. Informationsbeschaffung bei diesen Personen schien also mehr als sinnlos, doch im Moment waren sie die einzige Verbindung. Er würde sie wohl noch brauchen. Zumindest vorerst. Das dritte Mädchen hatte bisher nicht einen Ton von sich gegeben. Die ersten Gedanken, die er hatte, als er sie sah behielt er lieber für sich. Sie hatte einen wirklich... beeindruckenden Körperbau. Warum trug sie Handschuhe?
    "Hey Rotschopf! Weißt du vielleicht was hier los ist?"

    Yami Ryu

    "You want to know what real Pain is? So follow my Path!"


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  • 08:23 Uhr - Schulgebäude A - Schuhschränke im Foyer

    Jester hatte die Augen aufgeschlagen.
    Sie lag mit einem jungen Mann auf einer Treppe vor einer Schule. Dieser war gut zwei Jahre älter als sie, vielleicht sogar drei. 'Takeshi.' Sie wusste seinen Namen. Doch sie hatte ihn nie zuvor gesehen, geschweige denn von ihm gehört. Er blickte sie mit seinen grünen Augen konzentriert an. Seine silbernen Haare glänzten in der Sonne und er schien alles in allem ein sehr gefasster Mensch zu sein.
    Du bist seine Vertretung, die Vizepräsidentin des Schülerrats und sorgst für die Einhaltungen der Schulordnung und der Hausregeln im Wohnheim, wenn er nicht da ist oder er deine Hilfe benötigt.
    Dieser Gedanke hatte weder eine Stimme noch war es ihr Gedanke. 
    'Was geht hier vor sich?'
    Sie blickte an sich herunter und weitete ungläubig die Augen. Ihre Kleidung war anders, sie hatte eine Schuluniform an, welche sie so nur bei den Japanern gesehen hatte! 
    'Was zur Hölle...? Wo sind meine Kla-'
    Jester hörte das leise Klimpern von Schmuck. Ohrringe. Sie hatte nie Ohrringe gehabt. Doch darum konnte sie sich auch später kümmern. Sie folgte dem Jungen ohne ein Wort, denn sie wusste, genau wie er, wohin es ging. Die meisten Schüler waren schon im Schulgebäude verschwunden, als sie an einem Haufen Schüler vorbei kamen, welche auf dem Boden lagen.
    Ein kurzes "Der Unterricht beginnt in wenigen Minuten" war von Takeshi zu vernehmen und die beiden beachteten die Liegenden nicht weiter. Viel zu irritierend war die neue Situation, in der Jester schon alles und doch nichts zu wissen schien.


    Als sie am Eingang standen, hatte Jester die Möglichkeit, sich im Glas der Türen zu sehen. Ein Spiegelbild stand vor ihr, ein Mädchen, das zwei Zöpfe hatte. Die metallenen Haare waren einzeln von violetten und türkisen Strähnen durchbrochen, wie gewohnt. An ihren Ohren hingen zwei Ohrringe, ein violettes Pik an ihrem rechten und ein türkises, vertikal gedrehtes Pik an ihrem linken Ohr.
    Die Tattoos auf ihren Wangen waren verschwunden, nicht das kleinste Zeichen, dass sie jemals existiert hatten. Ihre Augen! Sie waren eisblau und das ungewohnte Gefühl sagte ihr, dass sie farbige Kontaktlinsen trug. Diese Schulkleidung stand ihr doch nicht so schlecht, wie sie gedacht hatte. Doch sie musste zum Unterricht, Takeshi war schon ein paar Schritte weiter und die Nachzügler erhoben sich langsam.
    Jester hörte noch, wie einer von ihnen fragte:"Weiß einer wo zur Hölle wir sind?", als sie mit verneinendem Kopfschütteln außer Hörweite kam und den Platz neben Takeshi wieder einnahm.

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    Gewappnet gegen Rechtschreibfehler!
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    Hast du Fragen, Anregungen, etwas auf dem Herzen oder einfach Lust mit jemandem zu reden? Schreib eine PN an meine Kollegen oder an mich!

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  • 08:23 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A
    [Rika Sumiyoshi]


    Nach dem Jungen mit den silbernen Strähnen im Haar hatte ein Mädchen mit hochgebundenem Haar einen Spruch abgelassen, der sie zugleich von anderen abgrenzte.
    "Na wo wohl, du hast es dir doch grade selbst beantwortet, Idiot." sagte sie mit einer ziemlich tiefen Stimme. "Wir sind in der Hölle, so einfach ist das"
    Rika war sich ziemlich sicher, dass dies hier nicht die Hölle war. Aber warum sollte sie ihre Meinung mit den anderen teilen?
    Mit einem schnellen Blick in die spiegelnden Glasflächen der Tür überzeugte sie sich davon, dass ihre Haare am Hinterkopf mit einer Spange hoch gesteckt waren. Obwohl sie ihr langes leicht gewelltes Haar sehr mochte, so stand sie überhaupt nicht auf die Blicke der Typen, die dieses im Zusammenhang mit ihrem Körper auslösten. Deshalb trug sie es in der Öffentlichkeit immer hoch gesteckt, so dass es nicht auffiel, wie lang sie waren. Scheinbar hatte man auf solche persönlichen Bedürfnisse hier Rücksicht genommen. Noch ein weiterer Grund dafür, dass es nicht die Hölle sein konnte.
    Ein drittes Mädchen, das wohl zur ersten Jahrgangsstufe hier gehörte, antwortete etwas schüchtern auf den Spruch mit der Hölle nachdem sie aufgestanden war.
    Die grünen Augen blickten etwas schüchtern, als sie ihre zweite Frage stellte:
    I-ich hoffe, dass ihr das nicht falsch versteht... Seid ihr... Seid ihr auch... ehm, gestorben?
    Der Junge schien eher auf die andere Schülerin zu reagieren:
    "Deine Schlussfolgerung lässt nur darauf deuten...das für dich die Schule wohl die Hölle war. Warum? Hattest du etwa keine Freunde? War es zu anstrengend für dich?" antwortete er in Richtung von dieser. Rika war sich recht sicher, das dieses Mädchen sich selbst immer wieder beweisen wollte. Deshalb sprach sie wohl auch mit einer bewusst tief gehaltenen Stimme. Der Junge selbst wirkte beherrscht und gehörte nach seiner Jacke zur zweiten Jahrgangsstufe auf dieser Schule.
    Der Blick des Jungen hatte sie die Beine anziehen lassen. Er brauchte seine Gedanken nicht aussprechen, denn diese Art Blick war ihr nur zu gut bekannt. Sie hätte jetzt gerne einen verstellbaren Schraubenschlüssel gehabt!
    "Hey Rotschopf! Weißt du vielleicht was hier los ist?"
    Noch so eine Anrede, die sie gar nicht leiden konnte! In einer fließenden Bewegung kam sie vom Boden hoch und strich sich den Rock glatt. Demonstrativ wandte sie sich erst einmal an das jüngere Mädchen mit der schüchternen Stimme.
    "Ich glaube schon, dass wir alle gestorben sind!" beantwortete sie zuerst deren Frage, während ihre Finger in den eng anliegenden Handschuhen sich leicht bewegten. Erst dann wandte sie sich zu dem Jungen.
    "Sollte ich spekulieren, so wäre eine Zwischenwelt oder auch Afterlife ein naheliegender Gedanke", sagte sie langsam. "Keine Geräusche von Autos oder Flugzeugen. Keine Sirenen von Polizei oder Feuerwehr. Ich würde mich nicht wundern, wenn dieses Schulgelände alles ist!"
    In Gedanken hatte sie die vielen kleinen Details bereits analysiert, die ihr hier aufgezeigt wurden. Auch wenn sie nicht gerade viel von Fantasy verstand, so war sie sich ziemlich sicher, dass dieses Schulgelände, obwohl ziemlich weiträumig, keinen Zugang zu einer weiterführenden Umgebung hatte. Am seltsamsten fand sie die Informationen, die in ihrem Kopf aufblitzten. In der einen Richtung war ein Gebäude mit einem verschachtelten Dach, hangabwärts die Treppe runter, bei dem sie sofort wusste, dass es die Bibliothek war. Aber sie wollte nicht zu sehr spekulieren und erst einmal alle Informationen verarbeiten.
    Auf ihrer Armbanduhr veränderte sich das Display und zeigte an, das eine weitere Minute vergangen war.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

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  • 08:24 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A


    Der Rotschopf hatte gar nicht so Unrecht. Aber eine Art Leben nach dem Tod? In einer Zwischenwelt?
    Es klang alles sehr bizarr aber war wohl die offensichtlichste Antwort. Mittlerweile war Hayato nun auch aufgestanden und klopfte sich die Klamotten ab. Die Erinnerungen an diese Schule, die wohl nicht die seinen waren, zumindest schien es so, verdrängte er bewusst. Es war als wären diese Erinnerungen schon immer da gewesen, doch sein Verstand sagte ihm etwas anderes. Das letzte was er wohl tun würde, wäre den Unterricht besuchen, wie es der Typ vorhin erwähnt hatte. Nachdenklich legte er die Hand an sein Kinn. Schlimm genug das Gott ihn in diese Situation geworfen hatte, doch was hatte das hier alles für einen Sinn oder Grund? Was feststand war,das er sich vorerst nicht die einzigen gleichgesinnten zu seinen Feinden machen sollte.
    "Wir sollten wohl am besten erst einmal hier bleiben." sprach er mehr gedacht als gesagt.
    Dann blickte er ernst in Richtung der beiden. Sie hatten ihn wenigstens nicht gleich beleidigen wollen. Die am Boden ignorierte er absichtlich.
    "Akuma Hayato."
    Mehr war seiner Meinung nach zur Zeit nicht nötig.

    Yami Ryu

    "You want to know what real Pain is? So follow my Path!"


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  • Nachdem Ibuki ihre Vorstellung des Geschehens preisgab, meldete sich ein recht zierliches Mädchen zu Wort.
    "I-ich hoffe, dass ihr das nicht falsch versteht... Seid ihr... Seid ihr auch... ehm, gestorben?"
    Ibuki konnte sie nicht ganz einschätzen, entweder hatte sie extreme Angst vor irgendwas oder sie war wirklich so zerbrechlich wie sie es gerade vorgab. Sie tendierte jedoch zu der Annahme, dass dies einfach ihre Art war. Kurz darauf versuchte der Junge ihr etwas zu erzählen, sie hörte jedoch nicht zu, er war in ihren Augen komplett uninteressant, vor allem da sie noch immer versuchte die Situation zu verstehen.


    Irgendwann drehte er sich um und versuchte sein Glück wohl bei dem vollbusigen Mädchen rechts von ihm, welche Ibuki erst nun wirklich auffiel. Ihr Haar war rot, lang und leicht wellig, aber leider hoch gesteckt, was ihrem Aussehen ein sachten Dämpfer verpasste. Vielleicht war das auch beabsichtigt, dass konnte sie nicht mit Gewissheit sagen. Ihr Vorbau war im Vergleich zum Körper riesig und ihrem eigenen meilenweit überlegen.
    Ibuki war wirklich neidisch, mit solchen Teilen konnte sie sich nicht nur die Männer aussuchen, es müssten sich auch alle ihre Wünsche erfüllen, wenn sie sich ein paar Zentimeter nach vorne beugte.
    "Hey Rotschopf! Weißt du vielleicht was hier los ist?" fragte der Junge. Wenn die Situation nicht eine solch seltsame gewesen wäre, war sich Ibuki sicher, dass er nur gefragt hatte, um ihr in den Ausschnitt zu starren. Die junge Frau dachte anscheinend das Selbe wie sie und zuckte zusammen. Ibuki konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, darauf hoffend der Junge würde gleich seinen Blick bitter bereuen.
    Ihre Hoffnungen flammten auf, als das Mädchen aufstand und ihren Rock richtete. Leider folgte nichts dergleichen. Sie verkündete lautstark, dass sie alle gestorben waren und sich deshalb hier befänden. Darüber hinaus fügte sie hinzu, dass es hier in dieser Zwischenwelt nichts anderes gäbe als diese Schule. Ein scheußlicher Gedanke, aber momentan konnte keiner das Gegenteil behaupten, geschweige denn beweisen.
    Die Ausstrahlung der jungen Frau war bemerkenswert, sie war dominant und würde beim nächsten Versuch des Jungen, einen Blick in unerahnte Weiten zu erhaschen, nicht zögern ihn zur Rechenschaft zu ziehen.


    Der Junge äffte der Frau nach und stand ebenfalls auf. Ibuki blieb noch sitzen, überlegte was man denn nun als nächstes machen könnte. Aber der Junge konnte ja nicht die Klappe halten und schlug vor, dass alle am besten hier bleiben sollten. Sie wusste nicht ob das nun eine schlechte Idee war oder nicht, aber weil er ihr so sympathisch war hielt sie es für eine schreckliche Idee.
    "Akuma Hayato" sagte er so wortkarg wie es nur ging. Wahrscheinlich war das sein Name, aber wer wusste schon, was er damit sonst hätte meinen können.


    "Kannst du uns dann auch sagen in welcher Religion wir uns befinden?" fragte Ibuki, welche so langsam auch aufstand.
    "Wenn das hier nämlich das Christentum oder etwas ähnliches ist, dann haben wir gelitten, dann hängen wir für immer hier fest. Aber wenn es eine Religion mit Reinkarnation ist, dann stellt sich die Frage was wir tun müssen um hier verschwinden zu können. Hast du dazu auch eine Theorie?"
    Mittlerweile stehend, drehte sich Ibuki nun zur Eingangstür in die das Mädchen und der Schnösel verschwunden waren. Sie winkte der Gruppe bei der Treppe zu und verschwand mit den Worten: "Sobald ihr es wisst, sagt ihr mir Bescheid, klar?"
    Nun war ihr Ziel aus dem Jungen herauszuquetschen, wo sich das Zimmer des Direktors befand.
    'Wenn wir uns wirklich in dem Leben nach dem Tod befinden, dann dürfte der Direktor wohl das Sagen haben.'

  • 08:24 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A
    [Yukiko Sakamato]


    Für einen Augenblick war Yukiko versucht dem fremden Mädchen zu folgen, das sich gerade auf den Weg zum Schulgebäude machte. Es war bestimmt nicht verkehrt die Lehrer dieser Schule aufzusuchen und auszufragen. Jedoch galt ihr Interesse vorerst den anderen beiden, insbesondere da die junge Frau, die sie soeben verlassen hatte, ganz offensichtlich wenig von Gesellschaft hielt.


    "Akuma Hayato“, sagte der Junge und lieferte damit eine äußerst wortkarge Vorstellung ab. Wenigstens er schien nicht auf eigene Faust losziehen zu wollen. Sie verbeugte sich höflich vor ihm und der jungen Frau und stellte sich vor:
    „Ich heiße Sakamato Yukiko. Sehr erfreut euch kennen zu lernen.“
    Nach der Verbeugung lächelte sie schüchtern, streifte über den Rock ihrer Schuluniform, um den Dreck des Bodens loszuwerden und meinte:
    „Diese Welt hier könnte so ziemlich alles sein. Hölle, Himmel, Purgatorium, eine bedeutungslose Zwischenwelt, in der wir uns nur kurz aufhalten, bevor wir wiedergeboren oder gerichtet werden, oder etwas von dem ich noch nie gehört habe. Das alles ist möglich... Glaube ich. Wir sollten uns wirklich versuchen zu informieren.“
    Sie warf einen schnellen Blick zum Schulgebäude und wandte sich dann wieder an die anderen beiden. Diesmal wieder etwas ängstlicher.
    „Vielleicht sollten wir dem Rat von diesem Jungen folgen und uns in der Schule umsehen. Die anderen Schüler wissen bestimmt, was hier los ist. Sie scheinen immerhin schon länger hier zu sein. Und...“
    Sie stockte für einen Moment und kämpfte innerlich mit den Schreckensbildern, die ihre Phantasie ihr vorspielte. Dann sagte sie:
    „Es gibt bestimmt einen Grund warum all die Leute hier zur Schule gehen. Vielleicht gibt es so etwas wie Wächter mit übermenschlichen Kräften, die uns bestrafen, wenn wir nicht gehen. Was ist, wenn die uns zwingen zu gehen? Oder wenn die uns zwingen diese Zwischenwelt zu verlassen, um dann direkt in der Hölle oder so zu landen? Und dann...“
    Plötzlich verstummte sie und blickte beschämt zu Boden. Ihre Wangen strahlten in einem feurigen rot, als sie begriff wie absurd diese Gedanken waren.
    „Tut mir leid...“, flüsterte sie, „Meine Gedanken sind mit mir durchgegangen. Das ist schließlich nicht möglich... Oder, Senpai?“
    Sie hatte das Gefühl etwas furchtbar Dummes gesagt zu haben. In ihrem alten Leben hatte das immer eine Bestrafung als Konsequenz gehabt.

  • 08:24 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A
    [Rika Sumiyoshi]


    Nachdem das Mädchen mit den braun-schwarzen Haaren ihre Meinung kund getan hatte, wobei sie Rikas Aussage ziemlich weitläufig interpretierte, setzte sie sich in Richtung Tür in Bewegung. Das andere Mädchen mit der schüchternen Stimme stellte sich ebenfalls vor.
    'Seltsam, alle Informationen sind uns also nicht eingepflanzt worden' dachte Rika, da ihr deren Name nicht bekannt war.
    "Sumiyoshi Rika", stellte sie sich vor, wobei ihre Verbeugung sehr viel knapper ausfiel, da sie den Sitz dieser Kleidung noch nicht kannte.
    "Ich würde mir nicht zu viele Gedanken machen, denn die Vorstellungskraft geht da schnell mit einem durch."
    Allerdings empfand Rika keinerlei Lust, jetzt am Unterricht teilzunehmen. Außerdem war eine andere Möglichkeit von Sakamato-san nicht bedacht worden.


    "Wir werden bestimmt nicht aufgrund einer bestimmten Religion hier sein, also sollte das vorerst nicht so wichtig sein. Aber ich möchte euch eine andere Frage stellen... Diese anderen Schüler... was wenn sie nicht alles gerade Verstorbene sind? Es mag vielleicht etwas weit hergeholt klingen, aber in einem künstlichen Umfeld wird immer eine bestimmte Ausstaffierung und schmückendes Beiwerk eingesetzt, um das Wohlbefinden zu verbessern..."
    Sie unterbrach ihre Ausführung, als ihr wieder die Gesichter der vorbeiströmenden Schüler vor dem inneren Auge erschienen. Wegen ihrer Begabung bei mechanischen Dingen hatte sie sich eine Beobachtungsgabe antrainiert, durch die sie Dinge wieder vor das innere Auge holen konnte.
    "Es besteht die Möglichkeit, dass die meisten Schüler und auch die Lehrer etwas in der Art sind?"
    Sie hatte den Gedanken ausgesprochen... Eigentlich waren die Informationen und die Fakten noch lange nicht ausreichend, um eine solche Behauptung aufzustellen. Aber andererseits war dies hier keine normale Welt.
    "Der Punkt mit dem Wächter erscheint mir gar nicht so unplausibel, da unsere Anwesenheit hier ja einen Zweck haben wird. Um uns diesen Zweck erfüllen zu lassen, wäre eine Schutzfunktion eine logische Ergänzung."
    Rika hatte bereits jetzt das Gefühl, dass Informationen hier nicht in den Klassenräumen zu finden waren. Zumindest keine, nach denen sie jetzt suchte!
    "Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich werde nicht in die Klasse gehen!"

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • 8:24 - Große Treppe - Schulgebäude A


    Wächter mit Kräften die einen in die Hölle befördern? Aus der Zwischenwelt reißen und in die Hölle werfen? Das sollten sie nur versuchen.
    "Wenn dies wirklich eine von "Gott" geschaffene Welt sein sollte, werde ich nicht dem Idealbild folgen, weil alle anderen es tun. Aber leider kann ich dir nicht sagen was in dieser Welt möglich ist und was nicht. Zumindest noch nicht."
    Er wusste nicht warum aber er mochte sie irgendwie. Zumindest lieber als diesen sturen Esel, der sich alleine auf machte um die Gegend zu erkunden. Sie war wirklich die letzte, der er sagen würde wenn er etwas herausgefunden hatte. Sie wollte verschwinden? Nur zu. Dann wäre er sie wenigstens los.
    "Gerade weil sie länger zu dieser Schule gehen, sind sie mir suspekt. Alle Schüler bis auf 2 schienen uns förmlich zu ignorieren und diese beiden..."
    Hayato stockte und dachte nach. Er hatte zwar das Gefühl der junge würde mehr wissen aber wollte er wirklich mit ihm reden? Er bemerkte, das ihr ihre letzten Sätze wohl wirklich zu schaffen machten. Es war als würde es von selbst über seine Lippen kommen.
    "Niemand wird dich dazu zwingen... dafür Sorge ich."
    Er wunderte sich selbst über seine Worte. Eigentlich war ihm jede Person egal und dennoch...tat sie ihm irgendwie Leid. Schnell verwarf er den Gedanken daran. Er musste objektiv bleiben. Was erwähnte der Esel noch zum Schluss? Religion? Vom Prinzip her war jede Religion gleich. Doch das Thema Reinkarnation... wollte er überhaupt wieder geboren werden? Es ging ihm im Moment super und die Welt vorher? Eine Welt voller Leid und Qualen. Warum sollte man das freiwillig wollen?
    "Bevor wir wirklich etwas sagen können, sollten wir wirklich Informationen beschaffen. Ich geh zum Büro des Direktors. Ob ihr zum Unterricht gehen wollt oder nicht ist eure Sache."

    Yami Ryu

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  • 08:24 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A
    [Yukiko Sakamato]


    Rikas Worte beruhigten Yukiko nicht. Eher bewirkten sie das komplette Gegenteil. Deswegen sah sie Akuma-san auch mit einem dankbaren Lächeln an und dachte, dass er doch gar kein schlechter Kerl war. Insbesondere da sie nicht erwartet hatte, dass er ihr überhaupt seine Hilfe angeboten hätte. Ähnlich wie das Mädchen mit den braun schwarzen Haaren hatte er auf sie eher wie ein Einzelgänger gewirkt. Aber offensichtlich hatte sie sich geirrt. Und sie musste zugeben, dass sie darüber mehr als froh war. Allerdings machte es sie auch ein bisschen verlegen.


    'Ein Glück das meine Wangen schon rot sind', dachte sie in diesem Augenblick, bevor sie sich an ihn wandte.
    „Danke, Senpai“, sagte sie, „Aber die Vorstellung, das all diese Schüler... leblose Dinge sein könnten ist gruselig...“ Passend zu ihren Worten lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken.
    „Die sahen doch genauso aus, wie ganz normale Menschen. Wie wir... Wenn die tatsächlich Beiwerk für diese Welt sind, dann muss der Schöpfer ganz schön krank im Kopf sein. Oder könntet ihr euch umgeben von falschen Menschen wohlfühlen? Ich zumindest nicht...“, meinte sie.
    Aber diese Idee ließ Yukiko nicht mehr los. Sie wollte wissen, was es mit den anderen Schülern und dieser Schule auf sich hatte.
    Wieder an Akuma-san gewandt bat sie zögernd:
    „Akuma-senpai, darf ich dich begleiten? Der Direktor muss schließlich etwas wissen.“

  • 08:25 Uhr - Große Treppe - Schulgebäude A
    [Rika Sumiyoshi]
     
    Rika überlegte, wie sich am einfachsten Informationen beschaffen lassen würden. Hayato und Yukiko schienen sich da auf die Werte einer Welt zu verlassen, in der sie davor gelebt hatten. Ein anderes Mädchen mit blondgefärbten Haaren und braunen Augen stand neben ihnen und verfolgte die Worte jedes einzelnen.
    Rika war sich absolut nicht sicher, was sie von den anderen Leuten hier halten sollte. Aber umso sicherer war sie, dass man sich den Weg zum Direktor sparen könnte. Allerdings wurden von den anderen Aussagen zu schnell vermischt, so dass sich ein dagegen anreden nicht lohnen würde. Sie blickte an dem Schulgebäude hoch, ohne das eine Information in ihrem Kopf auftauchte. Nach links sah sie ein kleines Gebäude und dahinter, fast von der Hausecke verdeckt…
    Turnhalle
    Da war wieder eine Information! Rika wandte sich in die andere Richtung, um es dort ebenso zu versuchen. An der rechten Gebäudeseite konnte sie nicht nichts sehen, dahinter kam eine Brücke. Langsam schritt sie rückwärts, bis sich der Zipfel eines anderen Gebäudes zeigte.
    Lehrerwohnheim
    Dieses obskure Orientierungswissen erschien tatsächlich, wenn man etwas zum ersten Mal anschaute und legte sich dabei im Gedächtnis ab. Die Information für die Bibliothek erschien nicht noch einmal, als sie erneut darauf blickte. Allerdings wusste sie nun ja auch, was in dem Gebäude war. Eine effektive Methode um ein unbekanntes Gebiet schnell bekannt erscheinen zu lassen. Das Interesse in ihr, dieses Phänomen noch genauer zu erforschen, erwachte.
     
    Hayato und Yukiko hatten ihre Meinung bereits kund getan. Das andere Mädchen musste im gleichen Alter wie Yukiko sein. Ihre braunen Augen wirkten unschlüssig. Aber alleine dass sie weiterhin hier draußen stand, zeigte an, dass sie keine Lust auf Unterricht hatte. Scheinbar neigte sie auch nicht zu vorschnellen Äußerungen und hörte erst einmal zu.
    Rika trat noch zwei Schritte zu Seite und deutete auf das Lehrerwohnheim.
    „Das Büro des Direktors findet ihr dort drinnen, zweiter Stock, auf der rechten Seite, nach vorne raus gelegen“, nutzte sie die Informationen, die inzwischen in ihrem Gedächtnis verankert waren. „Schaut einfach auf neue Gebäude, dann bekommt ihr weitere Informationen dazu.“
    Nach dem Ratschlag setzte sie sich in Bewegung und ging am Lehrerwohnheim vorbei auf die Brücke. Unter ihr floss ein breiter Wasserstrom und hangaufwärts gab es noch eine weitere Brücke. Dort lag ein weiteres großes Gebäude.
    Cafeteria
    Mit diesem Begriff tauchten gleichzeitig die grundlegenden Informationen in ihrem Kopf auf. Getränkeautomaten, Essenausgabe über Automaten mit Essensmarken, wie Schatten blitzten die Fragmente auf. Die Schulglocke erklang zum zweiten Mal.
     
    [Takeshi Okamura]
    Takeshi hatte die Schuhe für das Gebäude angezogen und stand bereits auf dem etwas erhöhten Flurweg, der zu den Treppen und Korridoren führte. Irgendwie waren die Bewegungen ganz automatisch erfolgt. Seine Stellvertreterin war noch nicht ganz so weit.
    Es war ihm aufgefallen, dass sie sich selbst gemustert hatte. Auch sie schien nicht mit einer Schuluniform gerechnet zu haben und war wohl ein anderes Äußeres gewöhnt. Obwohl Takeshi ihren Namen wusste, wie viele andere Dinge hier ebenfalls, hatte er ihn noch nicht ausgesprochen. Die Violett und Türkis eingefärbten Strähnen, passend dazu die Ohranhänger, sie waren aus einem bestimmten Grund bei ihr vorhanden. Takeshi wusste nur nicht, welcher das war.
    „Wir sollten erst noch einmal ins Büro des Schülerrates gehen, falls dort noch etwas abgegeben wurde“, schlug er vor und umging dabei die Nennung ihres Namens.
     
    Die anderen Schüler draußen waren inzwischen aufgestanden, schienen sich aber noch immer über etwas zu unterhalten. Die Schulglocke schlug zum zweiten Mal. Automatisch blickte Takeshi auf seine Armbanduhr. In fünf Minuten würde der Unterricht beginnen!
    Da er es zur Genüge gewohnt war, den Erwartungen der Familie zu entsprechen, bewegte er sich, ohne seine Gedanken darauf auszurichten. Lacrime-san sollte ja nicht unter Druck gesetzt werden, weil er plötzlich losrannte, deshalb schlenderte er gemächlich in Richtung der Treppe.
    Die Eingangstür hatte er gehört. Jemand von der Gruppe draußen war wohl doch noch reingegangen.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • 08:25 Uhr - Eingang der Schule - Schulgebäude A
    [Ibuki Nukui]


    Als Ibuki durch die Tür schritt, konnte sie beinahe schon Takeshi greifen. Sie lief noch ein paar Schritte weiter, an dem silberhaarigen Mädchen vorbei, auf den Jungen mit der grauenhaften Stimme zu. Sie hob ihre Hand um den Jungen umzudrehen und Klartext mit ihm reden zu können, da griff wie aus dem Nichts das Mädchen Ibukis Hand, umschloss sie mit ihren Händen, als würde sie ihr gerade einen Antrag machen wollen und sah ihr tief in die Augen. Ihre Augen funkelten und Ibukis Skepsis für das zopftragende Mädchen stieg ins Unermessliche. Die Hände des Mädchens schmiegten sich um ihre und sie fing zu allem Überfluss auch noch an ihre Lippen zu spitzen.
    'Warte!Was hat die vor?! Ist sie etwa les-' 
    Bevor sie noch diesen Gedanken zu ende gedacht hatte, fragte das Mädchen, welche rund einen Kopf größer als sie selbst war: "Gibt es irgendwas, was wir, die Präsidenten dieser Schule, für dich tun können?"
    Ibuki gefiel die Sache immer weniger. Das waren doch eindeutige Zeichen für ihr Interesse in... Sie hatte Angst es auch nur zu denken, da es wohl möglicherweise genau dann passieren könnte. Plötzlich sprach das Mädchen, die wahrscheinlich noch für viele Alpträume schuldig sein würde, weiter, während ihre Hände Ibukis immer stärker umschlossen.

    "Ich werde dir wirklich bei all deinen Problemen behilflich sein, das verspreche ich."
    Das war zu viel. Ibuki riss ihre Hand aus den Fängen dieses Dämons und schaute, für alle sichtbar verstört, selbigen an. Ihr Mund öffnete sich langsam, aber kein Wort wollte raus kommen. Sie hatte mittlerweile vollkommen vergessen, weshalb sie hergekommen war, sie wusste nur, dass sie nicht hier sein wollte. Langsam drehte sie sich zu dem angeblichen Präsidenten, den sie herzlichst in die Arme schließen würde, wenn er dafür sorgen wurde, dass seine Partnerin für immer verschwinden würde.


    Sie tippte den Jungen, immer mit einem Auge auf das Mädchen, an um ihn endlich ihre Frage, welche ihr wieder eingefallen war, zu stellen.
    "Sag mal, weißt du-", sie sah sich kurz nach hinten um und erwischte das Mädchen, wie sie sich in ihre Richtung beugte und mit fragender Miene dreinblickte, "weißt du wo der Direktor ist?" Das Mädchen schaute ihr noch immer ins Gesicht, jedoch sanken ihre Augen merklich in Bereich von Ibukis Hintern.
    Sie drehte sich sofort um und schrie aus vollem Hals: "Ok, hör auf damit, klar?! Ich bin nicht so eine, also verzieh dich!"

  • 08:25 Uhr - Eingang der Schule - Schulgebäude A

    Jester versuchte wieder zu Takeshi zurückzukehren, als jemand an ihr vorbeiging. Es war eine der Personen, die vor dem Eingang gelegen hatten. Sie wollte anscheinend Takeshi etwas fragen, aber Jester würde diese Frage wohl auch beantworten können. Bevor das Mädchen ihre Hand auf die Schulter der Schülerratspräsidenten niederlassen konnte, packe Jester diese und umschloss sie mit beiden Händen, um ihr zu zeigen, dass sie sich keine Sorgen machen musste. Das Mädchen blickte sie verwirrt an. Sie schien nicht erwartet zu haben, dass Jester dazwischen gehen würde.
    "Gibt es irgendwas, was wir, die Schülerratspräsidenten dieser Schule, für dich tun können?"
    Das angesprochene Mädchen weitete die Augen, als hätte sie Angst davor, es auszusprechen, was immer es auch war. Jester umfasste ihre Hände reflexartig fester, um ihr zu verdeutlichen, dass sie sich vor nichts fürchten müsse.
    "Ich werde dir wirklich bei all deinen Problemen behilflich sein, das verspreche ich."
    Da riss die Fremde ihre Hände aus der Umklammerung und blickte Jester sehr verstört an, so als wäre sie ein Geist. Das Mädchen öffnete den Mund, um etwas zu sagen, wandte sich dann aber zu Takeshi, während sie Jester im Auge zu behalten schien.
    "Sag mal, weißt du-" Sie blickte erneut zu Jester, um sich irgend wovon zu vergewissern. Anscheinend hatte sie die Hilfe, die Jester ihr angeboten hatte, falsch interpretiert. Während das Mädchen die Frage mit "weißt du, wo der Direktor ist?" vervollständigte, versank Jester in Gedanken.
    'Sie hat darin wohl etwas falsches gelesen... Aber was? Könnte es sein, dass sie glaubt...'
    bevor sie den Gedanken beenden konnte bemerkte sie, dass sie den Blick gesenkt hatte, wie so oft, wenn sie in Gedanken war. Plötzlich drehte sich die Fremde um, welche diesen Umstand im gleichen Moment erfasst haben musste, so wie sie schrie.
    "Ok, hör auf damit, klar?! Ich bin nicht so eine, also verzieh dich!" Schnell wandte sie sich wieder Takeshi zu und sah nicht, wie sich ein Lächeln auf Jesters Gesicht stahl. 'Also glaubt sie das wirklich... Das wird ein Spaß!' Sie fühlte, dass diese Welt, in der sie sich befand, ihr immer sympathischer wurde.

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  • [Takeshi Okamura]
     08:25 Uhr - Schulgebäude A - Schuhschränke im Foyer


    Takeshi hatte den Beginn der Szene nicht mitbekommen, da er sich bereits der Treppe zugewandt hatte.
    Als er sich nach Lacrime-sans ersten Worten wieder umwandte, hielt sie die eine Hand einer Schülerin mit beiden Händen umschlossen. Der Ausrichtung der Hand-Arm Haltung nach zu urteilen, hatte die Schülerin versucht, nach seiner Schulter zu greifen.
    Sie gehörte zu der Gruppe, die draußen vor dem Eingang am Boden gesessen hatten. Ihre dunkelbraunen Augen zeigten eine gewisse Ungeduld, obwohl sie sich im nächsten Augenblick weiteten.
    "Ich werde dir wirklich bei all deinen Problemen behilflich sein, das verspreche ich."
    Die auf diese Worte folgende Reaktion der Schülerin zeigte eine bestimmte Implikation an, die sie wohl aus der Gestik seiner Stellvertreterin getroffen hatte. Offensichtlich fand sie die Situation verstörend genug, dass die Schülerin versuchte, beide Personen im Auge zu behalten.
    Ihre Frage nach dem Direktor überraschte Takeshi ein wenig.


    'Normalerweise wandte sich eine Schülerin nicht direkt an den Direktor einer Schule', war sein erster Gedanke. Dann fiel ihm auf, dass bei Direktor keine Informationen in seinem Kopf auftauchten. Bislang waren alle erforderlichen Namen und Positionen doch zur Verfügung gestellt worden. Sollte es in dieser Welt tatsächlich einige Dinge nicht geben?
    Eigentlich war der Direktor einer Schule nicht zwingend für deren täglichen Ablauf erforderlich...
    Bei dem Gedanken an das entsprechende Büro erschienen wieder die schon bekannten Informationen. Takeshi dachte absichtlich an die Berichterstattung des Schülerratspräsidenten an den Direktor, aber wieder geschah nichts.
    Durch seine kleinen Gedankenspiele war er der Szenerie vor sich nicht mehr aufmerksam gefolgt. Durch den Schrei der Schülerin blickte er wieder auf. Da sie ihn nun wieder anblickte, sah sie nicht das Lächeln auf dem gesicht von Lacrime-san. Ihr schien die kleine Szene Freude zu bereiten.


    "Das Büro des Direktors findest du im Lehrerwohnheim. Wenn du das Gebäude wieder verlässt, links rum und am Schulgebäude vorbei", erklärte er ihr mit freundlicher Stimme.
    Bislang hatte sie ihm keinen Grund gegeben, dass er ihr diese Information nicht geben sollte. Allerdings müsste sie diese Fakten doch genauso wie er wissen. Nach dem Kragenspiegel war sie ebenfalls Schülerin im letzten Jahr.
    "Ob der Direktor dort ist, kann ich dir nicht sagen. Im normalen Schulbetrieb handelt der Schülerrat eigentlich ohne Kontakt mit dem Direktor!" schob er noch als Erklärung hinterher. "Du musst uns nun entschuldigen, denn eigentlich wollen wir noch vor dem Unterricht im Schülerratsbüro vorbei gehen."
    Er nickte in Richtung von Lacrime-san, um ihr anzuzeigen, dass sie nun gehen wollten und wandte sich wieder der Treppe zu.
    Nach dem Unterricht würde er sich mit den Ungereimtheiten befassen, die ihm seit seinem Erwachen aufgefallen waren.

    Nicht immer ist das, was wir sagen auch das, was wir meinen. Doch wenn wir sagen, was wir


    meinen, kann man immer noch falsch verstanden werden.

  • 08:25 Uhr - Schulgebäude A - Große Treppe


    Warum hatte er ihr nur gesagt, das er sie beschützen würde? Jetzt würde sie ihm vermutlich für immer folgen. Vielleicht war das aber auch nicht so schlecht. Wenn dies eine von Gott geschaffene Welt war... vielleicht war dann auch er selber hier? Naja, zumindest würde er nicht einfach so gehen. Es war wie gegen Gott selbst zu rebellieren. Ihm gefiel der Gedanke, doch dazu würde er wohl ein paar mehr brauchen.
    "Wenn du möchtest..." antwortete er nur knapp.
    Rika schien ihre eigenen Pläne zu haben. Die Wegangaben von ihr waren hilfreich. Er schaute in Richtung des Lehrerwohnheims und wusste plötzlich was sie meinte. Es war als würde es in seinen Gedanken aufblitzen. Ein Schulplan schien sich in seinen Gedanken zu formen und er wusste nun genau wo das Zimmer war.
    "Danke für den Tipp, Sumiyoshi-san." sagte er noch ehe sie von dannen zog.
    Das blonde Mädchen hatte sich zu seiner Gruppe gesellt. Sie hatten nicht viele Worte gewechselt, doch schien sie eher der Kumpeltyp. Sie würde ihnen wohl folgen. Womöglich eine weitere Person, die er in seine Rebellion mit einbinden konnte.
    Er machte sich auf den Weg Richtung Lehrerwohnheim.
    "Kommst du Sakamato-san?"

    Yami Ryu

    "You want to know what real Pain is? So follow my Path!"


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