Beiträge von Soulshadow

    2. Honey Trap

    Die Staffel von 16 ChangeBots bewegte sich mit dem Bewegungsimpuls ihres Katapultstartes auf die inneren Planeten des Systems zu. Die Menschen im Inneren der Kampfmaschinen waren nervös. Seit die Assault die Erde 2017 ohne jeden Grund angegriffen hatten, war es zu weiteren Zusammenstößen gekommen, die für die Menschen immer unschön ausgegangen waren.
    Warum diese Rasse die Menschen angriff und was hinter ihrer Kompromisslosigkeit steckte, hatte man nicht ergründen können!
    Mirea Tharsis hatte ihre Staffel in eine Delta-Formation gebracht und beobachtete die Kontrollschirme, die von den Systemen in ihr Gesichtsfeld projiziert wurden.
    „Bis hierher ging alles gut…“ murmelte sie den Spruch des Aufklärungscorps leise vor sich hin.
    „…sagte der stürzende Mann, als er das dreißigste Stockwerk erreichte!“ erklang eine Stimme aus ihrem Kommunikator.
    Mirea zuckte zusammen, denn eine solche Antwort hatte sie nicht erwartet.
    Deckard, der Langstreckenscout, schien dem Spruch eine weitaus ältere Bedeutung zuzumessen.
    Nachdem dieser die Frage im Kantinenbereich gestellt hatte, ob noch nie jemand versucht hatte, eine planetare Sprengfalle zu entschärfen, war dieser Punkt von der Einsatzplanung aufgegriffen worden. Durch die Verluste, die diese Sprengvorrichtungen verursachten, waren die Vorstöße der Menschen immer wieder zurückgeworfen worden.


    „Wenn alles immer nur von der Erde aus starten muss, dann sind die Chancen bei der Ausdehnung des Universums nur als lächerlich bis nicht vorhanden zu sehen, dass man die Assault jemals zu fassen bekommt!“ hatte er gemeint.
    Mirea wusste, dass das Flottenkommando unbedingt eine weitere planetare Basis haben wollte und deshalb die Verluste immer wieder in Kauf nahm. Das nun der Langstreckenscout einen Punkt ansprach, den schon seit vielen Jahren niemand mehr aufgebracht hatte, zeigte ich die Scheuklappen, die in der heutigen Zeit getragen wurden.
    Es hatte bislang niemand geschafft, eine dieser Planetenbomben zu entschärfen, also hatte man diesen Aspekt einfach als gegeben akzeptiert.
    „Wenn sie auf eine Chance warten, dass diese Wesen ein Sonnensystem vergessen haben, dann könnte das ziemlich lange dauern!“ hatte er den Offizieren direkt ins Gesicht gesagt.
    Als diese dann ausführten, dass ja niemals ein Sprengsatz erreicht worden ist, hatte er ihnen eine ungewöhnliche Gegenfrage gestellt.
    „Die Assault haben die Energiesignaturen der Menschen genauestens erfasst, warum sollten sie also dieses Wissen nicht auch nutzen?“
    In der darauf folgenden Diskussion wurde schnell klar, dass man sich irgendwie gar nicht mit der Art der Zündung bei den planetaren Bomben auseinander gesetzt hatte. Die fantastische neue Technik, die den Menschen vorher nicht zur Verfügung gestanden hatte, hatte wohl die Lösung für die Leute in den führenden Positionen dargestellt.

    Nun waren sie hier draußen, um etwas Neues auszuprobieren…
    Wenige Lichtsekunden vor der Formation der Changebots trieb eine kleine Kapsel, in der sich der Langstreckenscout befand. Diese hatte keinen Energiekern und besaß auch keinen Antrieb, von kleinen chemischen Korrekturdüsen abgesehen.
    Jede Sonne hatte eine bestimmte Zone, in der sich menschenähnliches Leben entwickeln konnte, was man auf der Erde einmal Biozone genannt hatte. In diesem Bereich wurde von den Menschen auch nach geeigneten Planeten gesucht.
    Diesmal stand der Nevertheless aber ein Datensatz des Sonnensystems zur Verfügung, so dass ihre Fahrzeuge nicht zur Erkundung aufbrechen mussten. Deckard hatte bereits einen Planeten mit einer geeigneten Ökosphäre gefunden, den er mit seinem Schiff auch bereits erreichen wollte.
    Nun befand sich die Kapsel auf dem Weg zu genau diesem Planeten.

    Mirea hielt die Kapsel mit ihrem Signallaser für die Kommunikation fest, so dass Deckard auch dafür keine Energie brauchte. Die ChangeBots hatten ihren Energieverbrauch auf ein Minimum gesenkt, so dass die Gefahr einer Ortung weitestgehend ausgeschlossen war.
    Der Kurs ihrer Staffel war so angelegt, dass sie ohne Energieverbrauch an dem Planeten vorbeitreiben konnten, falls der Plan nicht funktionieren würde.
    Der Langstreckenscout wollte mit der Kapsel nach alter Art einen Atmosphäreneintritt vornehmen und dann mit etwas, dass man Fallschirm nannte, auf der Oberfläche landen.
    Diese Kapsel war vorher mal ein Teil seines Schiffes gewesen, eine Art von Rettungsfahrzeug. Mirea hatte etwas Ähnliches in ihrer Kindheit im Museum gesehen. Aber im Zeitalter der Quantenmeiler war dieses Fahrzeug so antiquiert, dass niemand auf eine solche Idee gekommen wäre.
    Eine energielose Landung, die größtenteils wie ein Meteoriteneintritt verlief, würde eine automatische Anlage vielleicht hinnehmen, ohne den Planeten zu zerstören.

    „Eintritt in die Orbitalbahn steht bevor!“ kam die kurze Meldung von Deckard. „Die Atmosphäre scheint etwas dichter zu sein. Landmassen sind zu erkennen. Passive Messung ergab eine Energiequelle.“
    Nach seinem Plan wollte er in der Nähe der vermuteten Anlage landen, da er einen Eintritt in den Orbit nicht riskieren konnte. Die Daten von den Messsonden, die er in das System geschickt hatte, hatten einen direkten Anflug ermöglicht.

    Tag 29 – 08:02 Uhr – Vor dem Verwaltungsgebäude - Neben der Treppe des Krankenhauses


    "Wenn er denn meint..." dachte Hagen belustigt. Mochte sich Metro doch in alle Fettnäpfchen setzen, die er in näherer und fernerer Reichweite auf dieser Insel fand. Dass er in der Nähe von Valentina Amasowa kleine Tricks spielen wollte, zeigte nur einmal mehr, wie selten dieser Einzelgänger mit Regierungsorganisationen und deren verlängerten Organen zu tun gehabt hatte.
    Hagen selbst juckten die Narben des Spinalnervsprengsatzes jedenfalls oft genug, um seine Karten anders auszuspielen.
    Der Unterricht würde bald beginnen und damit eine Zeit, die er am Tag nicht gerade schätzte.


    Das Samirall ihn irgendwann innerhalb der Zeit nach dem Unterricht aufsuchen würde, stand für ihn außer Frage. Aber gerade jetzt hatte er noch etwas anderes zu tun.

    Gratuliere, dass es dir gelungen ist, dass Meiste aus dem Traum zu halten. Meist verblasst dass, was Bruchteile von Sekunden vorher noch vollkommen klar war, rasend schnell.
    Das beim Niederschreiben sich kleine Fehler einschleichen ist im Zeitalter der Rechtschreibkorrektur ja kein Problem mehr ;)
    Vielleicht könntest du aber die Vorstellung des Lesers besser unterstützen, wenn du einiges etwas bildhafter schilderst. Ich kenne es auch, dass man die Dinge selbst klar vor Augen hat und nur wenige Worte braucht, aber ein anderer hat nicht diesen Vorteil.
    Möglicherweise kommt der Traum auch noch einmal wieder.
    An einige Orte kehrt man zwei Mal zurück... und weiß es dann auch ;)

    Willkommen beim AFB!
    Das mit dem Text kann ich auch nicht bestätigen, also wird deine Aussage wohl doch etwas zu sehr über den Kamm kommen ;)


    Wie du an den anderen Themengebieten ersehen kannst, gibt es durchaus noch Dinge, die man für interessant befinden kann. Es ist eine große Bandbreite von Interessen vertreten, die, Geschmäcker sind ja verschieden, auch nicht von allen geteilt werden.
    Vielleicht möchtest du uns ja außer Elfenlied noch weitere Anime nennen, die dich begeistern können ^^

    Ist ja auch nicht mal eben schnell gesagt, das Thema, Kanako ;)
    Ich hab mir den Sony mal angesehen, weil er mehr Formate verarbeiten kann.
    Aber von der Grundeinstellung bin ich auch jemand, der ein Buch lieber in der Hand hält.


    Speicherkapazitäten und Erweiterungen über Sticks und Speicherkarten machen daraus eine Möglichkeit, eine Menge Buchtexte auf wenig Gewicht mitzunehmen, was wohl auch viele auf Reisen tun, um nicht die ganzen Bücher schleppen zu müssen.
    Display mit verschieden Vergrößerungsmöglichkeiten lassen sich da auf individuelle Wünsche anpassen...


    Also eine schöne Alternative, wenn man mal mehr Lesestoff transportieren will.

    Sicher, warum nicht ausführlicher?!
    Du musst halt nur nicht alles spoilern, sonst darf es gerne ausführlich sein ;) Ist ja schließlich auch eine lange Geschichte ^^
    Die eine Seite wird dann aber nicht langen, da diese ein Limit an Zeichen haben.
    Denk dir also eine passende Unterteilung aus, wie du die Informationen auf weitere Seiten verteilen kannst.
    Üblich sind da schon mal Charakterseiten und Episodenseiten... obwohl bei One Piece wohl eher die Arks pro Seite gepackt sein müssten ^^


    Über die Skeletonvorlage ist sonst ja schon viel vorgelegt, man muss seine Daten nur einfügen.


    Falls du sonst Hilfe brauchst, um weitere Technik-, Charakter- oder Episodenseiten anzulegen, einfach hier in diesem Thread nachhaken, oder per PN ;)

    Sei uns herzlich Willkommen hier beim AFB.
    Es lässt sich doch recht oft jemand zum Plaudern oder für ein bestimmtes Thema finden.
    Je nachdem wann und welches Thema ;)


    Falls man einfach mal nur etwas quatschen möchte, so ist ja auch eine Chatbox vorhanden.
    Oder man stellt sein neuestes Lieblingsmanga vor... ^^

    Sonderfälle bringen halt mal Bewegung in die festgefahrenen Zeiten. Sie haben mal einen Tag früher um 00:01 Uhr begonnen.
    Nach den Befragungen heute morgen im Radio ist er wohl auch gut angekommen..

    Ich spiele es zwar nicht, aber soweit ich der Beschreibung entnehmen kann, muss man die ganze Zeit über auch Geschossen ausweichen. Dazu werden wahrscheinlich auch kompliziertere Bewegungsmuster möglich sein.
    Getroffen gilt der Spielerchar nur im Bereich der Hitbox. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass du versucht mit den Standartbewegungen aus dem Level auch beim Boss durchzukommen.
    Da dieser bestimmte Geschossmuster, die auch als Spell-Carts bezeichnet werden, aussendet, wird dich dass wahrscheinlich recht schnell zerschreddern.
    Klingt in etwa wie bei dem Spiel "Venetica" wo man bei den Endgegnern mit den normalen Moves nicht mehr weiter kommt.
    Da gilt es neben dem Angriff auch die Bewegung entsprechend dem, was einem da entgegengeschleudert wird, anzupassen.


    Vielleicht hilft das ja etwas weiter ;)

    Da Lena so nicht selbst viel machen kann, wird erst eine entsprechende Situation benötigt.
    Außerdem wollte Samirall ja noch Hagen ansprechen, wegen der Entscheidung...
    Dies sollte nach seiner eigenen Aussage ja zur oder direkt nach der Morgenansprache stattfinden.


    Nach diesem Punkt wird dann ein Sprung entweder zur Mittagszeit (Falls jemand diese Zeit nutzen möchte) oder gleich weiter zum Nachmittagstraining stattfinden.
    Einmal wegen der Ausgabe der Holocoms und eben zum Training. Da wollen ja einige mit was neuem anfangen ;)

    Dann wollen wir den ersten Tag trotz der frühen Stunde doch so langsam mal ausklingen lassen ;)
    Kitsubou - Andreas hat sich wohl freiwillig für die erste Wache gemeldet, als er rausgegangen ist.
    Das Sofa im Wohnzimmer ist belegt.
    Oben ist Yui in ihrem Zimmer und Alex im Arbeitszimmer.
    Also bleiben noch Elternschlafzimmer und die beiden Zimmer der ehemaligen Brüder von Yui.

    [Alex]
    Z-Day - 20:51 Uhr - Takatsu Bezirk - Das Haus am Fluss


    Ich blickte den beiden hinterher, wie sie die Treppe nach oben gingen. Die beiden Neuankömmlinge waren innerlich wohl genau so fertig, wie wir anderen auch! Keiner von den beiden machte den Eindruck, dass sie über uns herfallen wollten. Langsam sank der Adrenalinspiegel in meinem Blut wieder und die Müdigkeit kehrte zurück. Plötzlich waren die Augenlider wieder schwer und ein gewaltiges Gähnen ließ meine Kieferknochen knacken.
    Unsere andere Begleiterin hatte sich noch nicht wieder bewegt. Das sie bei all dem Krach nicht hochgeschreckt war, sprach nicht gerade für ihre vorangegangenen Aussagen.
    Um ehrlich zu sein... Heute würde ich mich wohl eher weniger mit weiteren Entscheidungen befassen wollen!
    Viel mehr wollte ich, trotz der frühen Stunde, einfach nur noch schlafen.
    Langsam schlurfte ich die Treppe hoch und blieb kurz neben Kori stehen, die wohl kurz nach Yui geschaut hatte.
    "Ich werd mich jetzt im Arbeitszimmer des ehemaligen Hausherren hinlegen. Es wäre nett, wenn ich mindestens sechs Stunden schlafen könnte", teilte ich ihr mit und zeigte auf die entsprechende Tür. "Ich fühl mich irgendwie völlig ausgelaugt und das ständige hochschrecken hat es auch nicht besser gemacht. Danke für deine Geduld und wegen der einheitlichen Unterhaltung sprechen wir dann morgen, ja?!"
    Ich ging durch die Tür und sperrte hinter mir zu. Danach fiel ich wie ein nasser Sack auf das Sofa in dem Raum und war wieder eingeschlafen.