Nun haben sich so weit alle Charaktere versammelt. Die Zeitschiene ist angeglichen, so dass alle im „Jetzt“ agieren.
Im Schulgebäude innen stehen Ibuki, Rika, Yoshio und Yukiko in einer etwas angespannten Situation. Keiner von ihnen hat bislang auf der Treppe draußen nachgesehen. Ibuki hält sich an ihrem Messer fest, was Rika nicht gerade beruhigt.
Auf der Treppe draußen kann man vom Haupteingang her nur den oberen Zugang sehen, der sich etwa 16m entfernt befindet. Die Szene mit Kenichi und Leo hat sich auf dem ersten Absatz der Treppe abgespielt, etwa 5m unterhalb der Sichtebene vom Erdgeschoss mit Haupteingang. Es lässt sich also von dort aus nicht feststellen, was auf der Treppe los ist.
Auf dem ersten Absatz liegen Kenichi und Leo. Kenichi etwa in der Mitte des 3x4m breiten Absatzes, die Beine eingeknickt zur Seite, auf dem Rücken liegend mit dem Gesicht zum Himmel. Seine Arme liegen fast am Körper an, da sie einfach runter sanken nachdem der Griff sich gelöst hatte. Im Brustbereich hat sich eine Blutlache fast kreisförmig ausgebreitet.
Leo liegt am Ende des Absatzes (mehr zum Sportplatz) auf dem Bauch, Gesicht nach unten. Ein Arm liegt ausgesteckt und ragt über die Stufen, der andere auf der Seite mit der Wunde liegt fast am Körper an. Ausgehend von seiner Wunde hat sich der Blutfluss auch über mehrere Treppenstufen bewegt.
Hayato ist unten an der Treppe auf dem Plattenweg, der links neben dem Zaun des Sportplatzes zur Bibliothek führt. Durch Büsche und Bäume ist eine grüne Sichttrennung vorhanden.
Takeshi ist außer Sicht an der Bibliothek.
Beiträge von Soulshadow
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[Hayato Akuma]
Tag 3 – 08:54 Uhr – Gelände der Schule - Bibliothek - Unter dem Vordach
Hayato hatte noch nicht lange auf der Bank gesessen, als von der Treppe her ein Laut an seine Ohren drang, den er sofort erkannte. Da wurde jemand mit Gewalt an eine Betonwand gedrückt! Szenen, wie es sie wohl auf jeder Schule gab, wenn einige Schüler sich auf einen anderen stürzten um ihn zu drangsalieren.
Aber die normal dazu gehörenden Schlaggeräusche blieben aus, stattdessen vernahm er einen Laut, den er am Tag zuvor das erste Mal gehört hatte. Der Laut, wie eine Klinge in den Körper eines Menschen eindringt!
Mit einem Ruck stand er auf den Beinen und setzte sich in Bewegung. Als er auf dem Plattenweg am Zaun des Sportplatzes ankam, konnte er die Treppe einsehen. Weiter oben auf dem ersten Absatz klang ein Laut von reißendem Stoff und etwas Feuchtem auf und Hayato sah den Schülerratspräsidenten, wie er gerade einen Schüler mit dem Schwert aus der Luft zu Boden schlug. Mit einem weiteren irgendwie nass klingenden Laut schlug der Körper oben auf.
Erst jetzt konnte Hayato erkennen, dass bereits ein weiterer Körper auf dem Absatz lag, von dem aus Blut über mehrere Treppenstufen floss. Dieser Teufel hatte schon wieder getötet!
Noch ehe Hayato den Mund aufmachen konnte, wandte sich der Schülerratspräsident ihm zu, wobei die Klinge in seiner rechten Hand zu Boden zeigte. Er konnte den Blick der grünen Augen förmlich auf sich spüren.
Im nächsten Augenblick kam er sich wie in einem Action-Film vor, denn der grünäugige Teufel sprang von dem Treppenabsatz los und landete nur einen Meter neben ihm auf dem Plattenweg.[Takeshi Okamura]
Als Takeshi unten beim Sportplatz eine dritte Gestalt wegen deren schneller Bewegung wahrnahm, aktivierte er ein weiteres Programm, dass er SPEED-BOOST genannt hatte. Damit konnte er vom Fleck weg bis zu dem Schüler unten am Sportplatz springen.
Als er knapp neben diesem landete, erkannte er ihn auch. Akuma-san, den er gestern bei seiner Übung unabsichtlich getötet hatte!
"Wie du siehst, Akuma-san, kann man in dieser Welt nicht wirklich sterben! Es ist nur von kurzer Dauer, bevor man wieder erwacht. Du hast das gestern schon erlebt und der eine Schüler dort oben wollte einen Beweis, das dies eine Jenseits-Welt ist", sagte Takeshi mit ruhiger Stimme zu ihm.
"Eigentlich ist Gewalt nicht vorgesehen, da viele Anwesende nur noch einmal ein ruhiges Schulleben führen wollen. Offenbar gibt es aber einige Personen, die mit der Last ihres früheren Lebens hierher gekommen sind..."
"Wir sind alle gestorben!" unterbrach Hayato ihn.
"Das hat niemand in Zweifel gezogen", setzte Takeshi wieder an.
"Du bist ein Diener des Teufels, der uns in dieser Hölle leiden lassen will!" schrie Hayato ihn an.
"Nichts von dem, was ihr hier bislang ausgelöst habt, hätte sein müssen!" versuchte es Takeshi erneut. Aus irgendeinem Grund schienen ihn die meisten der Schulschwänzer für eine Art von Gefängniswärter zu halten.
"Du hättest uns ja auch einfach gehen lassen können!" fauchte Akuma-san zurück.
"Ich bin weder der Schlüsselmeister noch der Torwächter. Warum ihr in dieser Welt gelandet seid, müsst ihr für euch selbst herausfinden. Es ist wie eine Art von Übergangsritus..."
"Lass uns einfach hier raus!" rief Akuma-san wild und sprang auf ihn zu. Takeshi wich ihm mit SPEED-BOOST leicht aus, so dass dieser in den Schutzzaun des Sportplatzes prallte.
"Ich bin nur hier, um auf die Einhaltung der Regeln zu achten!" erklärte er ihm, als Akuma-san sich wieder um wandte. Dieser schien ihm aber keineswegs zuhören zu wollen. Wieder versuchte er einen Angriff, dem Takeshi erneut auswich. Wie schon auf seiner früheren Schule, waren die meisten Schüler innerhalb ihrer eigenen Wertvorstellungen gefangen, die sie an einmal gefassten Entschlüssen festhalten ließ. Warum die Schulschwänzer nun ausgerechnet ihn zu ihrem Erzfeind und Wegblockierer ernannt hatten, konnte Takeshi sich nicht abschließend erklären.
Das seine Aufgabe ihm hier ein paar Extras einräumte, war zumindest einer der Gründe, die er noch nachvollziehen konnte. Das diese Extras ein paar Dinge zuließen, die in der Welt vorher nicht möglich gewesen waren... es war eben das Afterlife. Zumindest war er niemand, der hier einen auf Weltherrschaft machen würde, was er nach seinen Beobachtungen nicht von jedem Schulschwänzer behaupten würde.
Akuma-san hatte die ganze Zeit über weiter versucht, ihn anzugreifen. Takeshi konnte ihm mit Leichtigkeit ausweichen, was wiederum bei seinem Angreifer zu ziemlichem Frust führte.
"Du quälst uns hier!" keuchte Akuma-san.
"Eigentlich quälst du dich gerade selbst", widersprach Takeshi ihm. Dabei fiel ihm wieder die Sache mit den gestohlenen Essensmarken ein.
"Ihr braucht doch bloß am Unterricht teilnehmen, dann bekommt ihr auch Essensmarken. Wenn ihr sie stattdessen stehlen wollt, ist dass auf jeder Schule ein Regelverstoß. Das kann ich nicht durchgehen lassen!" wandte er, seinem Gedankengang folgend ein.
"Damit wir auch zu solchen Zombies werden?" schnaufte Akuma-san empört.
Takeshi war einen Moment verwundert, dass ein solcher Begriff für die Schüler verwendet wurde. Sie lebten in ihrer kleinen Welt und unterhielten sich eigentlich über nichts anderes, als man sonst auch auf den Schulen zu hören bekam. Nur weil sie keine Probleme sahen und sich nicht an ihr früheres Leben erinnerten, waren sie doch noch lange keine Untoten!
"Ich glaube nicht, dass diese Bezeichnung den anderen Schülern gegenüber gerecht ist!" meinte Takeshi. "Nur weil sie nicht an allem was zu nörgeln haben, sind es noch lange keine Untoten!"
Irgendwie wollte Akuma-san ihm nicht wirklich zuhören. Takeshi warf bei einer weiteren Ausweichbewegung einen Blick zur Uhr. Es war bereits 08:59 Uhr.
Da ihm deutlich vor Augen geführt worden war, dass jede Erklärung auf taube Ohren stieß, obwohl gerade Akuma-san wissen musste, dass es nicht mehr das Leben war, dass sie vorher gelebt hatten, sah er keinen Sinn in einer Fortsetzung. Mit zwei schnellen Bewegungen war er an Akuma-san vorbei und unter dem Vordach der Bibliothek.[Rika Sumiyoshi]
Tag 3 – 08:59 Uhr – Gelände der Schule - Schulgebäude A - Haupteingang innen
Rika war Yukiko einfach erst einmal die Treppe hinunter gefolgt, bis sie am Haupteingang und den Schießfächern für die Straßenschuhe angekommen waren. Neben dem Doppelblatt der Tür stand bereits jemand, der auch erst kurz vor ihnen dort angekommen sein konnte.
Seit sie das Mädchen aus der improvisierten Zelle im Keller befreit hatte, war ihr immer mal wieder die Frage in den Kopf gekommen, ob sie richtig gehandelt hatte. Nukui-san hatte sich nicht gerade als umgänglich erwiesen und Yukiko schien sich von ihr bedroht zu fühlen.
Trotzdem schien Yukiko in ihrer Aufregung, die sie seit der Tat des Schülerratspräsidenten befallen hatte, nicht das Messer in der Hand von Nukui-san zu bemerken. Rika blieb etwas auf Abstand, während Yukiko an die Tür trat.
"Du hast es auch gesehen? Wie unser feiner Schulpräsident den Jungen aufgespießt hat, wie ein Schwein meine ich." fragte Nukui-san Yukiko, die sie aber zu ignorieren schien. Daraufhin begann sie nervös mit ihrem Messer zu spielen, was Rika dazu veranlasste, am Rücken unter die Uniformjacke zu greifen. Falls die Kamikazeterroristin Anstalten machen würde, mit ihrem Messer Yukiko anzugreifen, würde sie ihr blaues Wunder erleben. -
„Diese Anlage liegt unter der Schule. Ich bin über einen Eingang am Brunnen auf dem Hauptplatz hier hinein gelangt“, erklärte Milani in Gedankenbildern. Hagen erfuhr so von den Gängen und Räumen, die Milani bereits erkundet hatte.
„Ich hatte schon etwas in der Art vermutet, aber Direktorin Amasowa kennt genug von dem ganzen PSI-Getue der Behörden, um den Einsatz nicht gut zu heißen“, teilte er ihr mit.
Sie hatten die Halle der Zylinder auf einem anderen Weg verlassen, als Milani hinein gekommen war. Die paar Leute, die ihnen bislang begegnet waren, hatte Hagen mittels Suggestition einfach vergessen lassen, dass sie da waren.
An dem Gang, den sie genommen hatten, lagen nur ein paar kleine Lagerräume, von denen sie gerade einen nutzten. Die Nachwirkungen des Medikamentencocktails ließen Hagen noch immer schwach auf den Beinen zurück. Er brauchte erst einmal etwas Zeit, um seinen Körper wieder voll zu kontrollieren.
Dabei konnte er seinen Geist bereits nutzen, um sich weitere Informationen aus den Köpfen der Leute zu ziehen, die inzwischen die ganze Anlage geflutet hatten.Sergenant Dombrowsky rannte mit seinen acht Leuten zu der befohlenen Position innerhalb der Anlage. Obwohl sie erst ein paar Tage hier vor Ort waren, hatte man ihnen während der Vorbereitungsphase doch eine gute Ortskenntnis der Anlage vermittelt.
Allerdings wusste er nicht, warum man all diese jungen Leute bewusstlos gemacht hatte, um sie dann in diese befüllten Zylinder zu stecken. Das einzige, was man ihnen offiziell für diesen Auftrag mitgeteilt hatte, war das es alles PSI-Talente waren.
Die inoffiziellen Kanäle hatten da über eine Bedrohung gesprochen, die man nur mit Hilfe dieser PSI-Talente in den griff bekommen konnte. Allerdings waren die Informationen eher wage, da es sich um eine Verschlusssache auf oberster Ebene handelte. Dort hielt man es für besser, wenn so wenig Leute wie möglich die Wahrheit über die Situation auf dem Planeten kannten.
Das die GLA mit ihrem religiösen Getue ebenfalls in diese Bedrohung gehörte schoss ihm dabei plötzlich durch den Kopf. Ganz so, als hätte er gerade diese Verknüpfung selbst entdeckt. Mit dieser Verbindung machten einige andere Vorkommnisse, wie z.B. dieses zerstörte Lager in das man ihn vor einigen Wochen geschickt hatte, plötzlich auch einen Sinn.
Als dann plötzlich ein paar Leute vom wissenschaftlichen Team auf den Korridor traten und diese in eine gallertartige Masse gehüllt waren, fielen ein paar weitere Informationsbrocken wie durch Geisterhand an die richtige Stelle.
"Achtung, die GLA ist in der Station! Sie haben Mitglieder des Wissenschaftsteams übernommen!" sprach er in sein Funkgeräte, während er seine Männer abstoppte und in Position gehen ließ.
"Was ist denn mit denen los?" fragte einer von den Soldaten beim Anblick der Leute überrascht.
"Die Anlage wurde infiltriert und sie versuchen an die PSI-Talente heran zu kommen!" sprach Dombrowsky weiter, während seine Gedanken das Puzzle zusammen setzten.
Hinter den Wissenschaftlern tauchten noch ein paar mehr Leute auf, die in schweren Schutzanzügen steckten und große Tanks auf dem Rücken trugen.
"Rückzug!" befahl Dombrowsky, ehe ihm auch nur der Sinn dieser Tanks aufgegangen wäre.
War er überhaupt selbst auf diesen Gedanken gekommen? -
Während Leo auch erst mal warten muss, bis die zwei Stunden verstreichen, ist Yoshio jetzt direkt am Zug.
Er stand ja mit am Fenster und erlebt gerade den Abmarsch der beiden Mädchen mit, die aus der Krankenstation stürzen. Dazu wird als nächstes ein Post benötigt.Ibuki ist immer noch in der Zukunft und wird wohl mit den beiden Mädchen unten am Eingang zusammentreffen, wenn diese unten ankommen.
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[Takeshi Okamura]
Tag 3 – 08:54 Uhr – Gelände der Schule - Große Treppe - Erster AbsatzNoch während Inugami-san am Ende der Klinge hing bemerkte Takeshi eine Bewegung aus dem Augenwinkel und sah eine weitere Gestalt auf sich zuspringen.
Er zog die gerade Klinge aus dem Körper, der wie eine Marionette ohne Fäden zu Boden ging. In einer fließenden Bewegung bewegte Takeshi die Klinge nach oben und dann wieder runter. Einen Bruchteil vor dem Kontakt der Klinge erkannte er Leopold-san als den Angreifer, dessen Gesicht gleichermaßen Wut und Angst widerspiegelte. Die Klinge traf zwischen Hals und Schulterblatt auf den Körper und veränderte den Bewegungsimpuls.
Sie schnitt problemlos durch Fleisch und Knochen, so dass die Lebensfunktionen noch im Flug erloschen.
Takeshi wich mit einer Drehbewegung dem fallenden Körper aus, der ein Stück weiter unten auf die Treppenstufen prallte. Die kurze Bewegung, mit der er das Blut von der Klinge schüttelte, erfolgte eher automatisch als bewusst.[Rika Sumiyoshi]
Nachdem sie an Yukis Seite gegangen war, hatte ihr Blick automatisch die Szenerie unten auf der Treppe erfasst. Inugami-san war wohl direkt aus der Schule gerannt, nachdem er die Krankenstation verlassen hatte. Und auf dem Weg war er wohl dem Schülerratspräsidenten über den Weg gelaufen.
Durch seinen momentanen Zustand der Verwirrung war Inugami-san ziemlich unberechenbar, wenn nicht gefährlich. Rika konnte nicht sehen, was die beiden dort unten miteinander sprachen. Okamura-san hatte Inugami-san wohl angesprochen. Dieser hatte ähnlich wie in den letzten Momenten hier oben in der Krankenstation reagiert. Dann war er auf den Schülerratspräsidenten losgegangen und hatte ihn gegen die Mauer gedrängt. Da Inugami-san den größeren Okamura zu sich herunter gezogen hatte, war nicht zu erkennen, wass die beiden in dem Augenblick gesprochen hatten.
Aber dieses seltsame bläuliche Leuchten, dass sich zu formen begann, gleich nachdem der Schülerratspräsident Inugami-san zurückgeschoben hatte, erinnerte Rika sofort an die Erschaffung von Tauschgütern. Nur war es eine lange gerade Klinge, die dort entstand. Noch ehe Rika sie richtig erfasst hatte, stieß der Schülerratspräsident sie direkt in Inugami-sans Herz.
Rika hörte einen Schreckensschrei neben sich, der wohl von Yukiko gekommen war. Sie konnte es selbst nicht recht glauben, obwohl es direkt vor ihren Augen passiert war.
Noch während Inugami-san am Ende der Klinge hing, tauchte eine weitere Gestalt oben an der Treppe auf. Rika erkannte Leopold-san, der in einem wilden Ansturm auf den Schülerratspräsidenten los sprang. Dieser hatte ihn jedoch bemerkt und zog mit einer fließenden Bewegung die Klinge aus Inugami-san Körper, der wie ein nasser Sack zu Boden ging, und schlug in einem Bogen nach dem anderen Angreifer.
Seine ruhige Haltung war dabei ziemlich beängstigend, denn die Klinge erwischte Leopold-san noch im Sprung, wobei die Klinge zwischen rechter Schulter und Hals durch den Körper schnitt, als ob dieser aus frischem Tofu bestünde. Rika nahm nicht bewusst wahr, wie ihre Augen sich weiteten und ihr Mund sich leicht öffnete.
Was ging da unten vor? Wer war Okamura nun wirklich?Yuki wandte sich ihr kurz mit einem flehenden Blick zu und stürmte dann aus dem Raum. Rika machte eine kurze Geste in Richtung Kouta, das er bei den Tauschgütern bleiben sollte und folgte ihr dann.
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Der erste Teil der Szene gemahnt ein wenig an die Serie, wo die Aufforderung zum Beweis ja auch zu radikal gebracht wurde.
Leo ist nun also im Sprung und an seinem Schicksal ist auch nicht mehr viel zu ändern.
Da Ibuki ja noch auf dem Weg nach unten ist, derzeit, sieht sie nichts vom Geschehen.
Nun sind die Zuschauer in der Krankenstation dran, sich ihre Gedanken zu der gerade gesehenen Szene zu machen, wobei sie Leos Todesstoß auch gleich als gegeben nehmen können.Nach den vorherigen Anfeindungen durch andere und dem Angriff auf der Brücke wird Takeshi ihn sofort beim Bemerken mit einem Hieb aus der Luft zu Boden schlagen. Die Klinge wird dabei zwischen dem rechten Schulterblatt und dem Hals auf Leo treffen.
Damit sind die Zwei für die nächsten zwei Stunden raus... -
[Takeshi Okamura]
Tag 3 – 08:54 Uhr – Gelände der Schule - Große Treppe - Erster Absatz"Du erwartest doch nicht, dass ich dir das glaube? Wir alle sehen recht lebendig aus, wenn du mich fragst. Und was würde das für einen Sinn ergeben in eine Schulwelt geschickt zu werden? Als ob man dort nachholen könnte, was man versäumt hat! Du wirst mir deine dämliche Theorie schon beweisen müssen, Freundchen."
Wieso nur mussten die Leute immer alles bewiesen haben? Takeshi fühlte mit dem Widerwillen auch ein wenig Fatalismus in sich aufsteigen.
Diese Welt war für jeden einfach nur eine Schule. Ohne die direkte Erinnerung an den Tod im vorherigen Leben blieb es jedem fern, dies hier für eine Jenseits-Welt zu halten. Der einzige Aspekt, der dafür einen schnellen Beweis liefern konnte, war die Tatsache, dass man hier nicht wirklich sterben konnte!
Da Takeshi sich wieder einmal fühlte, als hätte man ihn per Dekret zum Gegenspieler ernannt, huschte ein wenig freundlicher Gedanke in sein Bewusstsein.
Dieser Junge wollte ja einen Beweis dafür, oder?
Takeshi straffte seine Schultern, was den Griff von Inugami-san abschüttelte, als hätte dieser ihm nur die Hand auf die Schulter gelegt.
"Einen Beweis willst du?" fragte er mit einem schmalen Lächeln.
Seine linke Hand schob den überraschten Inugami-san dabei etwas von sich fort.
"Dann wird dieser Beweis dir vielleicht genügen", fuhr er fort, als genügend Platz an seinem rechten Arm war. "WÄCHTER-FÄHIGKEIT: BALMUNG!" sprach er überdeutlich aus.
Handgelenk und Hand begannen in einem bläulichen Licht zu schimmern, als die Klinge sich zu materialisieren begann. Da er nach dem Unfall mit Akuma-san noch etwas verändert hatte, blieb Inugami-san genug Zeit, um die Klinge als solche erscheinen zu sehen.
"Wenn du wieder erwachst, wirst du es wissen!" sagte Takeshi und stieß die Klinge in einer fließenden Bewegung in Inugami-sans Herz.
"In dieser Welt kann man nicht sterben! Und man verlässt sie auch nicht ohne weiteres."
Takeshi wusste, dass auch diese Worte noch an Inugami-sans Ohren gelangten, bevor diese sie nicht mehr weiterleiten konnten. Somit sollte ihm eine wortreiche Diskussion über Dinge, die er eh nicht ändern konnte, erspart bleiben. -
[Takeshi Okamura]
Tag 3 – 08:54 Uhr – Gelände der Schule - Große Treppe - Erster AbsatzKenichi Inugami schien unter großen Schmerzen zu leiden. Außerdem wollte er wohl niemanden in seiner Nähe haben, was sein Blick deutlich ausdrückte, als er auf das Offensichtliche verwies.
"Lass mich lieber in Ruhe", presste er zwischen seinen Zähnen hervor. "Ich stehe gerade unter dem Eindruck, die letzte Zeit in einer Lügenwelt gelebt zu haben. Und ich weiß nicht ob..."
Er brach mitten in seinem Satz ab und schien stattdessen etwas vor seinem inneren Auge zu sehen. Was auch immer es war, es machte ihn wohl ziemlich wütend. Trotzdem fokussierte er Takeshi mit seinem leicht verschleiert wirkenden Blick.
"Es sind wohl die Erinnerungen an dein Leben vorher, die dich plötzlich quälen, oder?!" fragte Takeshi, war sich aber nicht sicher, ob Inugami-san ihn auch verstanden hatte. Takeshi hatte begriffen, dass bei diesem Schüler die wohl bislang verschütteten Erinnerungen wieder an die Oberfläche kamen, so dass Inugami-san sich an sein früheres Selbst erinnern konnte.
Die ganze Wucht der verschütteten Emotionen traf das Bewusstsein des Schülers mit der Wucht eines Taifuns und er reagierte mit rasendem Zorn. Obwohl Takeshi den Angriff im Ansatz sah, erfolgte er doch zu schnell, um ihm ausweichen zu können. Inugami-san presste ihn gegen die Betonmauer, die an beiden Seiten die Treppe zu den künstlichen Wasserläufen hin absperrte.
"DU bist doch hier der Boss, richtig, Kaichou-san yo... Du kannst mir sicher erklären, warum meine Freunde plötzlich neue Gesichter haben? Warum ich nicht weiß, was sich außerhalb der Schule befindet und warum ich hier bin." Inugami-san verstummte und sein Gesicht verzerrte sich erneut. "Und wie komme ich zurück? Wie es aussieht habe ich aus Gründen, die noch gerne erfahren würde, vergessen, dass ich wichtige, unerledigte Dinge zu tun habe. Und Kaichou-san... Besser wäre es, wenn die Erklärungen simpel genug ausfallen würden, damit ich sie jetzt und hier verstehen kann..." knurrte er dann.
Takeshi fragte sich leicht distanziert, warum alle Leute immer wieder mit den gleichen Fragen ankamen. Dieses System, dass sonst auch Angaben zu Orten hier machte, hätte doch nun wirklich diesen Punkt mit abdecken können.
"Wenn du es simpel haben willst, Inugami-san... Du bist tot! Gestorben und in diese Welt gelangt, weil du noch unerledigte Dinge hast", antwortete er ihm knapp. Dabei fühlte er wieder diesen Widerwillen, wenn jemand ihn für den Boss in dieser Welt hielt.
Mit dem Widerwillen tauchten auch die Bilder aus seiner Vergangenheit wieder in seinem Kopf auf. Murasaki, wie er die beiden Mädchen zurückstieß, um selbst aus den sinkenden Bus zu kommen. Wareyuma, der ihn auch so gepackt hatte, weil seine Angst ihn vom klaren Denken abhielt.
"Es gibt keinen Weg zurück!"
Er blickte Inugami-san in die Augen, um dessen nächste Reaktion schneller zu bemerken. -
Nachdem der Moment nun gekommen ist, befindet sich nur Leo in Hörweite, wenn sie weiter unten laut werden. Normal gesprochene Worte und Flüstern kann auch er nicht hören.
Geographisch ist der Standpunkt der Beiden auf der großen Treppe, etwa 15-20 Meter vom Schulgebäude A weg und gut fünf Meter tiefer, als das Straßenniveau vor dem Schulgebäude.
Also viel Raum für Annahmen und falsche Schlussfolgerungen der Zuschauer oben im Gebäude.
Denkt bitte daran, dass sie nicht auf den Wortlaut zurückgreifen können, den ihr als Schreiber ja lesen könnt
Also können sie die wahren Hintergründe auch nicht als Basis ihrer Überlegungen einsetzen.Derzeit würde man von der Krankenstation bis an das obere Ende der Treppe etwas mehr als 4 Minuten brauchen, so dass ein Eingreifen eines Chars aus der Position nicht möglich ist. Selbst Leo, der oben vor dem Schulgebäude sitzt, kann in das direkte Geschehen nicht mehr eingreifen.
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Und auch Band 7 ist auf dem Markt erhältlich. Sind wohl wegen Weihnachten etwas vor dem genannten Termin damit rausgekommen, damit sie sich dann frei nehmen können

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Die Positionen sind soweit bezogen:
In der Krankenstation blicken Yuki und Rika schon aus dem Fenster, Yoshio wird dann wohl dazu treten.
Unten vor dem Haupteingang sitzt Leo
Hügelabwärts auf der Treppe sind Inugami und Takeshi in den StartlöchernTsubaron muss nun für Ibuki einen Grund zum rausschauen finden, denn zu laut darf es nicht werden, um die NPC draußen zu halten

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[Rika Sumiyoshi]
Tag 3 – 08:53 Uhr – Gelände der Schule - Schulgebäude - KrankenstationYuki hatte sich ihre eigenen Gedanken gemacht und sie hatten ihr offenbar nicht gerade mehr Zuversicht gegeben. Als sie das Gespräch nicht sofort weiter führte, sah sich Ishiguro Yoshio berufen, für sich ein paar Fragen zu stellen.
Natürlich hatte er schon einen Teil dessen gehört, als er vor der Tür gestanden hatte. Als er mit seinen Fragen begann, fühlte Rika wieder dieses Gefühl vom ersten Tag in sich aufsteigen. Da sie es schon da nicht gemocht hatte, für eine Quelle der Weisheit gehalten zu werden, wurde ihr Blick gleich wieder strenger, so dass der Junge wegblickte.
Trotzdem wollte er nicht aufhören zu fragen. Rika machte sich gerade mehr Sorgen wegen der Schuldgefühle, die Yuki für die augenblickliche Situation empfand. Diese war nach ihrem letzten Ausspruch zum Zustand von Inugami-san an eines der Fenster getreten, aus dem sie blickte.
Yukis Augen weiteten sich plötzlich wegen etwas, das sie dort unten sah. Rika brachte sich mit einem schnellen Schritt neben sie und blickte ebenfalls hinunter.
Es war zwar nicht gerade höflich, den Jungen mit seiner Frage einfach so stehen zu lassen, aber in dieser Situation konnte Rika gar nicht anders handeln.Sie entdeckte Inugami-san auf der großen Treppe, die direkt runter zum Sportplatz führte. Er war bereits auf dem Absatz nach dem ersten Drittel angekommen und war gerade von Okamura-san, dem Schülerratspräsidenten, aufgehalten worden. Natürlich konnte man nicht verstehen, was dort unten gesprochen wurde, aber der sich unsicher bewegende Inugami-san war stehen geblieben.
Was ging da unten vor? -
Bei 4 von 6 kann man da wohl sagen... abhaken!
Gut, Kisara hat den 05.01.2014 als möglichen Termin vorgeschlagen. Wie schaut es da aus? -
Da die Feiertage ja bei den meisten auf die eine oder andere Art und Weise belegt sind, schlage ich den 29.12.2013 als nächsten Termin vor.
Beginn wie immer um 15 Uhr.
Wie sieht es da bei euch aus? -
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[Rika Sumiyoshi]
Tag 3 – 08:53 Uhr – Gelände der Schule - Schulgebäude - KrankenstationDie Reaktion von Yuki war etwas anders, als Rika sie erwartet hatte. Offenbar war es bei jedem irgendwie anders. Oder der Grad der Verarbeitung unterschied sich. Jedenfalls wurde Yukiko sofort blass und schien sich in den eigenen Erinnerungen zu verlieren. Der fremde Junge schien sich eher seiner Neugierde hinzugeben, als dass er sich zurück zog.
"Senpai, ist es wirklich eine gute Idee Inugami-senpais Erinnerungen wiederbringen zu wollen? Was ist wenn er sich gar nicht erinnern will? Zu vergessen ist für mich keine Lösung, aber vielleicht es für ihn eine. Was ist wenn er sich freiwillig dieser Welt angepasst hat? Es wird unsere Schuld sein, wenn er sich wünschte zu sterben, aber es nicht kann, weil ihn diese Welt davon abhält... Ich möchte nicht, dass noch jemand das durchmacht."
Rika stutzte etwas bei Yukis Worten. Scheinbar gab sie sich irgendwie die Schuld, dass bei Inugami-san die Erinnerung erwacht war.
Das der fremde Junge nun ihrem Gespräch lauschte, ließ sich wohl nicht verhindern...
"Ich glaube kaum, dass wir es beeinflussen können, Yuki", erwiderte sie so leise wie nur möglich. "Auch wenn die normalen NPC hier wie eine Hintergrundbelebung rüber kommen, so werden vielleicht weitere Personen mit schlummernden oder verdrängten Erinnerungen dabei sein. Das jetzt Inugami-san seine Erinnerungen erneut durchlebt, kann auch eine Folge der Art seines Todes sein. Vielleicht verliert man in bestimmten Fällen seine kompletten Erinnerungen und erleidet eine Amnesie. Das hat erst einmal nichts mit uns zu tun."
Sie blickte zu Ishiguro Yoshio, der bereits einen Ansatz machte, sich in das Gespräch einzuschalten. Sie schoss einen warnenden Blick in seine Richtung ab, so dass er seinen Mund erst einmal wieder zuklappte.
Rika legte Yukiko ihre linke Hand auf die Schulter.
"Yuki, er hat durch seine Vorstellung, was wir hier anstellen könnten, bei sich diesen Riegel gesprengt. Auch wenn wir in diesem Jenseits nicht gerade die angepassten Leute sind, so scheint man uns zumindest nicht in die Rolle der NPC zwingen zu wollen."
Sie drückte sanft zu, um die abdriftenden Gedanken von Yukiko bei sich zu behalten.
"Wenn wir mal annehmen, dass die Wiedergeburt existiert, dann könnte hier so eine Art Warteraum oder Bewährungszone sein. Das könnte dann auch bedeuten, dass man sich auflösen könnte, indem man alles zurück lässt. Um sozusagen als Fliege oder Ameise in die andere Welt zurück zu kehren!"
Rika merkte, wie sich Yukiko leicht versteifte. Diese Überlegungen gingen schon ziemlich weit, aber sie hatte die letzten Abende auch Zeit gehabt, sich ein paar Dinge zurecht zu legen. Ob es nun die Wahrheit war, oder eine haltlose Annahme, konnte sie nicht sagen.
Ishiguro Yoshio hatte sich freundlicherweise erst einmal zurück gehalten, aber man konnte seine kreisenden Überlegungen förmlich auf dem Gesicht sehen.[Takeshi Okamura]
Inugami-san war aus dem vorderen Haupteingang hinaus gestolpert und schien sich seiner Umgebung gar nicht bewusst zu sein. Takeshi holte nun auf, aber die große Treppe zum Sportplatz war schon im oberen Drittel überwunden, bevor er den Schüler erreichte.
"Inugami-san? Ist mit dir alles in Ordnung?" rief er ihn an, als dieser auf dem ersten Absatz angekommen war. -
[Rika Sumiyoshi]
Tag 3 – 08:52 Uhr – Gelände der Schule - Schulgebäude - KrankenstationRika war ziemlich erstaunt, wie sich die Situation entwickelt hatte. Inugami-san schien von seinen Erinnerungen gepeinigt zu werden und war nach Yukis wohl mehr emotionaler Reaktion mit dem Hervorholen einiger Schminkutensilien aus dem Raum gestürmt. Und noch während sich Yuki fragte, was in ihm vorging, war eine weitere Person in den Raum gekommen und fing auch gleich an Fragen zu stellen.
Dafür, dass die Krankenstation bislang eher eine leere Zone in diesem Gebäude gewesen war, hatte sie sich ausgerechnet heute in eine Bahnhofshalle verwandelt.
Die etwas gestelzte Ausdrucksweise erinnerte sie eher an eine Aufführung von Shakespeare.
Das er die nicht ganz ins Schloss gefallene Tür geöffnet hatte und nicht einfach draußen davor geblieben war, wo er ihnen hätte lauschen können, war jedenfalls besser so.
"Er ist sich dessen noch nicht ganz bewusst, Yuki", antwortete sie erst einmal in Richtung der Freundin. "Wir sind schon mit der Erinnerung hier erwacht, während seine wohl gerade erst an die Oberfläche seines Denkens zurückkehrt!"
Rika dachte kurz an die erste Nacht und an die schweißtreibenden Alpträume, die ihre Erinnerungen verursacht hatten.
"Und überleg doch mal, wie die erste Nacht hier war..." fügte sie daraufhin laut hinzu.Danach blickte sie zu dem Jungen, der noch in der Tür stand.
"Eigentlich stellt man sich doch erst einmal vor, wenn man unangekündigt einen Raum betritt", meinte sie dann, um der immer noch etwas verwirrten Yuki etwas Zeit zum Nachdenken zu geben.
Auf alle Fälle sollte nicht gleich die halbe Schule von der kleinen Aktion hier sprechen, was nach so vielen Zwischenfällen aber immer wahrscheinlicher wurde. Noch ließ sich nicht abschätzen, was dieser Schüler gehört hatte.[Takeshi Okamura]
Nicht das er sich sonderlich beeilt hätte, aber als ihm auf der Treppe ein anderer Schüler entgegen gestürmt kam, nahm Takeshi gleich das schmerzhaft verzerrte Gesicht wahr. Kenichi Inugami, half ihm das Informationssystem sofort aus, als er sich fragte, welcher Schüler das gewesen war.
Inugami-san hatte nicht angehalten und war einfach weiter die Treppe hinunter gelaufen.
Takeshi wandte sich ebenfalls wieder um und folgte dem Jungen. Wenn er wegen etwas Schmerzen hatte, dann könnte es mit dem Vorfall gestern in der Cafeteria zusammen hängen. Deshalb wollte er sich lieber selbst davon überzeugen, dass es Inugami-san gut ging.
Er beschleunigte seine Schritte, um nicht zu weit zurück zu fallen.[Hayato Akuma]
Auch wenn es im Büro des Direktors ein sicherer Ort war, aber allein gab es dort einfach nichts zu tun. Hayato hatte nach dem Frühstück sich dorthin begeben, in der Absicht den Tag dort zu verbringen.
Aber die Langeweile hatte ihn dann doch wieder vor die Tür getrieben...
Hayato hatte sich auf der kleinen Treppe, die auf Höhe des Lehrerwohnheimes runter zur Bibliothek führte, dorthin aufgemacht, um sich mit etwas Lesestoff zu versorgen.
Durch die computerisierte Ausleihmöglichkeit hatte er nun etwas Lektüre, mit der sich die Zeit vertreiben ließ. Aber Hayato hatte keine Eile, wieder zurück ins Büro zu gehen, sondern setzte sich auf der anderen Seite erst einmal auf eine Bank.
Von dort konnte er, im Schein der Sonne sitzend, den Sportplatz und die große Treppe sehen.
Durch die überstehende Glasfront über ihm war er hingegen dort vom Schulgebäude aus nicht zu entdecken. -
Dann lass mich noch ergänzen, dass die erste Stunde bis 08:45 Uhr ging, die Klasse den Raum gewechselt hat, um sich zum Beginn der zweiten Stunde ab 09:00 Uhr gerade einzurichten.
Meldung wird die "Tomate" eh machen, da im System entsprechende Auslöseparameter vorliegen, die sie im Freiflug übertroffen hat, so wie es bislang dort steht^^ -
Du legst das Informationssystem etwas zu weitflächig aus, Tsubaron. Das hat keine Navigationsfunktion, wie du sie ihm da zusprichst.
Raumnummer kann ja noch sein, aber eine Beschreibung des schnellsten Weges dorthin führt dann doch etwas zu weit. Das wäre schon eher eine "Denken einstellen" Funktion, die es nie haben wird.
Denk auch dran, dass der Unterricht um 8 Uhr begonnen hat und die erste Stunde um ist. Nur falls sie, wie sie ja plante, pünktlich dort war. -
Takeshi ist derzeit ja auf dem Weg vom Schülerratsbüro zu seinem Klassenraum. Also wird er ja eher von dem lautstarken Abgang oder so etwas angelockt.
Er ist also bereits in Block A unterwegs. Letzter zeitlicher Logpunkt war da 08:49 Uhr.