Beiträge von Soulshadow

    [Hayato Akuma]
    Tag 3 – 12:02 Uhr – Gelände der Schule - Gemüsegarten (14) - Agrargebäude


    Hayato legte den Kopf leicht zur Seite, als er wegen der letzten Aussagen ins Nachdenken geriet. Er schien irgendwie zu erwarten, dass sich alle Ereignisse für ihn erklärten. War er selbst da genügsamer? Oder interessierte es ihn einfach nicht?
    Klar, auch er war bereits in dieser Welt gestorben. Nur dass er dem Zeitraum bis zu seiner Auferstehung nicht so viel Interesse gewidmet hatte. Was inzwischen geschehen war unterlag in keinerlei Weise seinem Einfluss, also ließ er es einfach links liegen.
    Warum Yoshio daran so viel Interesse hatte konnte er sich nicht vorstellen. Dabei stellte er Fragen, die ihm auch keiner beantworten konnte. Und er schien es sogar zu ahnen.
    "Niemand von uns kannte ihn, deshalb wissen wir auch nicht, wer er war. Wir vermuten, dass er vor uns in dieser Welt war. Und es scheint so gewesen zu sein, dass bereits zu der Zeit eine Auseinandersetzung zwischen Schülerratspräsident und einer Gruppe von Schülern stattgefunden hat." Hayato hielt ihm die Jacke entgegen, die er von dem Jungen bekommen hatte, so dass er das Emblem auf dem Ärmel sehen konnte.
    "Sie nannten sich Shinda Sekai Sensen. Viel mehr wissen wir dazu auch nicht. Dieser Junge wollte uns wohl nur einen Hinweis geben, dass es mindestens zwei Möglichkeiten gibt, diese Welt endgültig wieder zu verlassen. Die Möglichkeit, sich den geltenden Regeln zu unterwerfen, scheint dabei für die meisten NPC zu gelten. Aber die Erfüllung der eigenen offenen Wünsche stellt da eine zweite Möglichkeit dar. Bitte frag nicht, welche Wünsche. Dass haben wir auch nicht erfahren. Es ist wohl eher eine persönliche Sache, sich von den Lasten des alten Lebens zu befreien." Er zuckte noch einmal in den Schultern, um sein mangelndes Wissen zu unterstreichen.
    "Wir sollten jetzt wohl am Besten zum Schulgebäude rüber gehen. Dort dürfte der Großteil der anderen inzwischen sein. " Mit diesen Worten wandte er sich der Tür zu und öffnete sie. Danach wartete er, bis Yoshio sich in Bewegung setzte.


    Zeitgleich im Schulgebäude
    Rika hatte inzwischen schon ein leichtes Kratzen im Hals, da sie so viele Fragen beantworten musste. Die Mädchen hatten anfangs noch etwas zurückhaltend reagiert, aber einige waren noch immer begeistert wegen der Haarspangen, so dass sich schnell eine größere Gruppe gebildet hatte.
    Nachdem einige von den neuen Angeboten erfahren hatten, schien der Ansturm noch zuzunehmen. Rika war froh, dass Anfangs nur wenige zum Krankenzimmer gegangen waren, so dass Yuki sich etwas auf die Situation einstellen konnte.
    Durch den anwachsenden Pulk von Mädchen wuchs auch die Aufmerksamkeit. Dabei blieb nur zu hoffen, dass der Schülerratspräsident nicht gleich wegen unerlaubtem Auflauf in der Halle eingreifen würde. Rika war sich derzeit nicht wirklich sicher, wie man die Zusammenhänge in dieser Welt interpretieren musste. War es jetzt auch von der individuellen Einstellung abhängig, oder gab es feststehende Vorgehensweisen? Bislang hatten sie einfach zu viele unterschiedliche Eindrücke bekommen, um sich vollkommen sicher zu sein.
    Aus dem Bauch heraus würde Rika beim Schülerratspräsidenten auf individuelle Vorgehensweise tippen. Auch wenn er hier die Rolle des Tenshi inne hatte. Bei den anderen waren ja auch die persönlichen Beweggründe im Vordergrund, ohne dass sie jemand auf eine Rolle festlegen ließ.


    Krankenzimmer
    Das Stimmengemurmel im Raum war beträchtlich angeschwollen, als nach dem anfänglich wenigen Mädchen ein größerer Zustrom eingesetzt hatte. Während bei den meisten das Interesse eindeutig beim Make Up lag, gab es auch welche, die an den Kleidungsstücken Gefallen fanden.
    Kouta hatte sich aus dem hintersten Bereich zurückgezogen, da dort die Anproben stattfanden. Er behielt dafür die improvisierten Schminktische im Auge, die ziemlich begehrt waren. Einige der Mädchen schienen ihren Probezeiten eindeutig zu viel Gewicht beizumessen, denn es erhoben sich bereits leichte Proteste. Kouta kam sich zwar komisch dabei vor, dass er die Schminktische verwalten musste, aber alleine die Anwesenheit von Kenichi schien jede Eskalation der Unwilligkeit zu verhindern.
    Kouta wunderte sich noch immer, wie er plötzlich in die jetzige Situation geraten war. Auch Kenichi hatte in dieser Welt anfangs nichts von seinem vergangenen Leben gewusst. Erst mit dieser Erinnerung nahm man diese Welt anders wahr. Rika hatte ihm kurz von dem Auftauchen dieses merkwürdigen Schülers berichtet, der scheinbar vor ihnen bereits in dieser Welt gewesen war. Aber er war wohl auch ein Austauschschüler mit hauptsächlich englischen Sprachkenntnissen gewesen. Und zudem war seine Sprechweise auch noch ungewöhnlich ausgefallen. Jedenfalls schien er bei allen, die dabei gewesen waren, auch eine Menge Fragen hinterlassen zu haben. Sicher war nur, dass bereits vorher eine Gruppe von Schülern mit dem Tenshi gekämpft hatten. Dabei galt wohl die eiserne Regel, dass die NPC außen vor zu bleiben hatten. Warum nur einige wenige Schüler in dieser Welt ihre Erinnerung an das frühere Leben besaßen? Lag es etwa daran, dass ihnen allen ein früher und unangenehmer Tod zugestoßen war?
    Kouta wusste es nicht. Aber einige andere schienen mit Nachfragen ständig weiter zu machen. So als ob man nur oft genug Fragen musste, um etwas beantwortet zu kriegen. So einfach machte einem das Leben es nie!

    Eine neue Serie dazu wurde angekündigt!
    Ai: Tenchi Muyo!
    Wird auch wieder vom Studio AIC produziert. Bis auf Ayakas Stimme sind alle Synchronsprecher wieder dabei.
    Geplant sind 50 Folgen je 5 Minuten.


    Washu hat bei einem ihrer Experimente einmal mehr die Welt in Schwierigkeiten gebracht. Tenchi muss als Lehrer getarnt an eine Mädchenschule gehen, um die Probleme zu beheben. Wie man ihn kennt, werden dabei eher mehr Probleme entstehen ;)

    [Kouta Nemura]
    Tag 3 – 12:01 Uhr – Gelände der Schule - Schulgebäude A - Krankenzimmer


    Kouta hatte sich in den letzten Minuten möglichst unsichtbar gemacht, da die beiden mit ihren kleinen Wortgefechten scheinbar gar nicht merkten, wie sehr sie ihre Umgebung beeinflussten. Er selbst hatte noch keine echten Erfahrungen mit einer Freundin, da seine Hobbies ihn eher zu einem Freak abstempelten. Trotzdem konnte er als Außenseiter offenbar die Zeichen besser deuten, als es den beiden selbst möglich war.
    Während Yukiko nun auf dem Bett sitzend die ersten Kunden abwartete, schien sich Kenichi nicht so ruhig verhalten zu können. Als sich dann die Tür öffnete, schnellte er förmlich in die Richtung herum.
    Das Mädchen war aus der ersten Klassenstufe und blickte Kenichi erschrocken an. Wenn man mal von seinem Ruf ausging, dann dürfte die Reaktion wohl ziemlich normal sein. Kouta blickte um einen Sichtschirm herum.
    "Zu den Proben bitte nach hinten durchkommen!" sagte er mit möglichst neutraler Stimme. Das Mädchen blickte in seiner Richtung und schob sich mit einer gemurmelten Entschuldigung an Kenichi vorbei.


    Zeitgleich im Agrargebäude:
    Hayato wunderte sich ein wenig, dass Yoshio etwas länger gebraucht hatte, um ins hier und jetzt zu finden. Scheinbar gab es da doch ein paar Unterschiede.
    "So weit wir bislang wissen, braucht der Körper zwei Stunden, bis er wieder reaktiviert wird. Die anderen sind in der Zwischenzeit zum Schulgebäude aufgebrochen. Und es war nicht Ibuki, die dich umgehauen hat. Allerdings kann ich dir auch nicht wirklich sagen, wer es war. Der Typ tauchte auf und verschwand wieder." erklärte er Yoshio zu dessen Fragen.

    Inzwischen sind wir hier in Deutschland bei Band 7 angekommen.


    Dazu kommt über ANN die Information, dass es einen Anime dazu geben wird. Die Meldung, dass die Produktion grünes Licht bekommen hat, wurde zum Wochenende herausgegeben.

    Nach einer Crunchyroll-Seite hat die Serie übrigens 24 Episoden, was man in der englischen Wiki auch schon entsprechend angepasst und zu der Seite gelinkt hat.
    Bei der momentanen Entwicklung ist das auch die bessere Möglichkeit, denn sonst würde die Entwicklung der Handlung plötzlich übers Knie gebrochen werden müssen.

    Titel:
    All You Need Is Kill
    オール・ユー・ニード・イズ・キル
    Ōru Yū Nīdo Izu Kiru


    Genre:
    Militär, Science Fiction


    Verlag:
    Shueisha
    Tokyopop für Deutschland


    Sammelbände: 2


    Band 1: ISBN 978-3-8420-1055-0
    Band 2: erscheint Oktober 2014


    Erschienen in Magazin:
    Weekly Shonen Jump


    Geschrieben von:
    Ryōsuke Takeuchi


    Zeichnungen von:
    Takeshi Obata


    Handlung:
    Die Welt wird seit Jahren von unheimlichen Wesen angegriffen, die man Mimic nennt. Viele wuchsen bereits mit der Bedrohung auf, die zur Gründung der United Defense Force geführt haben. Keiji Kiriya gehört zu dieser Generation und ist nun als junger Soldat kurz vor seinem ersten Einsatz gegen die Mimic. Aber irgendwie scheint sich einiges zu wiederholen. Der Junge muss erkennen, dass er in einer Zeitschleife steckt, die immer einen Tag vor dem Einsatz beginnt und mit seinem Tod auf dem Schlachtfeld endet.
    Aber da er sich an das vorhergehende erinnern kann, ist nichts in Stein gemeißelt!
    Keiji Kiriya lernt im Kampf und kann sein Schicksal vielleicht doch noch ändern...

    Noch während die übrigen Schüler die Situation, in der sie sich wiedergefunden hatten, verarbeiteten, bildete sich die Sphäre in einem Teil der Halle. Wie eine unwirkliche, von innen heraus leuchtende, Wolke entstand sie im breiten Mittelgang dicht bei den Zugängen. Einige von den Schülern sahen auch kurz die Gestalten, die sich scheinbar in die Halle drängen wollten. Doch noch bevor eine der schleimbedeckten Personen einen der Türrahmendurchqueren konnte, gingen von der Sphäre wellenartige Schübe aus, die alle wieder zurück trieben.
    Die Sphäre des Pentagramms stabilisierte sich und begann sich als Ganzes zu bewegen. Mit einem Durchmesser von über drei Metern kam sie dabei auch in Kontakt mit Gegenständen, die dabei einfach aufgelöst wurden.


    Einige Schüler, die in ihrer Verwirrung auf die Sphäre zu liefen, wurden von sehr viel sanfteren Schüben aus dem Bereich fern gehalten.Die leuchtende Oberfläche durchlief dabei verschiedene Farbtöne, während sich die Bewegung beschleunigte.
    Auf dem Korridor entstand ein undurchdringliches Gewühl,als die Nachstrebenden mit den aus der Halle Zurückgeworfenen zusammen stießen.
    Einige Personen warfen sich der Sphäre entgegen und lösten sich bei Kontakt mit ihr spurlos auf. Auch die Türen und die Wand verschwanden,als sie in Kontakt kam. Es gab dabei keine Geräusche und auch keine Rückstände.Der Übergang von gerade noch vorhandener Materie zu Nichts geschah übergangslos,so als ob die Materie den Aggregatzustand wechseln würde.
    Die lichte Höhe der Halle gestattete mit ihrer Decke noch die Sphäre, aber die Flure waren dafür zu niedrig, so dass ein weiteres Vorankommen die bauliche Struktur zerstören würde.


    Auf der anderen Seite der Halle mit den Behältern kam nun auch Bewegung auf, als aus der Richtung weitere GLA-Kräfte einzudringen versuchten. Samirall sah die bedeckten Gestalten und erkannte die Gefahr für die übrigen Schüler. In seinem Denken kam es wieder zu der unbewussten Verknüpfung, die er bereits bei dem gruseligen Szenario in der Simulationskuppel benutzt hatte.
    Die Schülerinnen und Schüler, die er schon einmal in einem Pentagramm verbunden hatte, reagierten auf den Auslöser und liefen zu Samirall, während dieser auf die andere Seite der Halle zustrebte. In der Bewegung begann auch die Verschmelzung und eine zweite Sphäre stellte sich den neuen Gegnern.


    Die Direktorin und die anderen eingesperrten Ausbilder hatten sich aus ihren Zellen befreit und bahnten sich ebenfalls ihren Weg.Dabei waren sie von der GLA wohl eher als sekundäre Bedrohung eingestuft worden, denn die Hauptmacht stürmte den entstandenen Pentagrammen entgegen.
    Da sich die Kämpfe in den Korridoren so gut wie gar nicht unter der Verwendung von Waffen abspielten, liefen sie erstaunlich leise ab.Ohne das Knattern von automatischen Waffen konnte man sich beinahe normal unterhalten.
    Die Gruppe arbeitete sich schnell in Richtung Oberfläche vor, da sich alle der Auswirkungen von Pentagrammen nur zu bewusst waren. Wenn sie unterwegs versprengte Gruppen der ursprünglichen Besetzer fanden, so schlossen sich diese ohne Zögern an. Die Grundlage der Besetzung war mit der Anwesenheit der GLA verschwunden. Außerdem ließ sich nicht leugnen, wer die GLA in die Anlage gebracht hatte.


    Hagen spürte nicht nur das andere Pentagramm sondern auch das Schwarmbewusstsein der GLA. Er konnte im Augenblick nur ahnen, wie sehr sein Ausbruch die Planungen der verschiedenen Gruppen durcheinander gewirbelt hatte. Aber das war jetzt auch nicht mehr wichtig!
    Die Form der Sphäre veränderte sich, als das Pentagramm in den Hauptkorridor eindrang. Sie zog sich in die Länge, um nicht die strukturelle Integrität der Anlage zu zerstören. Wie eine Schlange glitt das Pentagramm durch den Flur. Bei Abzweigungen, in denen sich GLA-Truppen befanden,zuckten kleinere Auswüchse kurz hinein und löschten jede Bedrohung aus.


    Als die beiden Sphären nur wenige Minuten später an verschiedenen Zugängen wieder auf die Oberfläche der Insel kamen, war auf ihrem Weg jedes GLA-Element ausgelöscht worden. Die Endgültigkeit, mit der dies erreicht worden war, hatte nicht wenige innerhalb der Verbindung erschüttert.
    Die Direktorin stand mit den eingesammelten Personen auf dem Hauptplatz, während die beiden Pentagramme mehrere Meter über dem Boden schwebten.
    Aus dem Zugang beim Brunnen kamen die übrigen Schülerinnen und Schüler an die Oberfläche. Durch die zurückliegenden Ereignisse gab es keine Frage nach der Bedrohung mehr. Jeder hatte die Menschen gesehen, die von einer Hülle umgeben waren. Innerhalb der Pentagramme wussten alle, dass diese Menschen keine Individuen mehr gewesen waren, sondern nur noch Elemente eines großen Schwarm-Bewusstseins. Der „Galaktische Bruder“ war keine Religion, sondern eine Wesenheit mit einem Gesamtbewusstsein, dass irgendwie auf die Erde gelangt war.

    [Rika Sumiyoshi]
    Tag 3 – 12:00 Uhr – Gelände der Schule - Schulgebäude A


    Rika hatte sich gleich am unteren Ende der Haupttreppe vom Gebäude A hingestellt, als auch schon die Pause eingeläutet wurde. DieTüren zu den Klassenzimmern sprangen auf und die Schülerinnen und Schüler strömten heraus. Trotz der Gespräche bemerkten viele die einzelne Gestalt unten an der Treppe.
    Bei den Mädchen waren die kleinen Personifizierungen des ersten Angebotes gut angekommen, so dass sie gleich bei Rikas Anblick erneut Interesse verspürten.
    Während die Jungs an ihr vorbei in Richtung der Stände stürmten, blieben viele Mädchen erst einmal stehen.
    „Gibt es wieder etwas Besonderes zu tauschen?“ fragte gleich die erste, die bei Rika inne hielt. Viele der Nachfolgenden lauschten gespannt auf ihre Antwort.
    „Wir bieten einige neue Artikel an“, antwortete Rika ruhig. „Einige Blusen, MakeUp und andere nützliche Dinge. Probieren kann man oben im Krankenzimmer, bestellen ist auch möglich. Der Tausch erfolgt erst nach Unterrichtsschluss gegen Essensmarken.“
    Die inzwischen gewachsene Traube von Schülerinnen redete eifrig durcheinander, wobei nur einige etwas genauer wissen wollten, was es eigentlich gab. Die meisten machten bereits Verabredungen untereinander,wann sie sich das Angebot anschauen wollten.
    "Sumiyoshi-san, Sumiyoshi-san! Bist du noch da?" durchdrang eine Stimme den allgemeinen Geräuschpegel. Rika erkannte die Stimme als die von Leopold-san.
    Hatte er nicht mit „Miss Eisenhart“ sprechen wollen? Was wollte er dann hier von ihr?
    Durch das Gedrängel hindurch sah sie ihn neben der Treppe stehen, wobei ihn viele der vorbei strömenden Schüler etwas befremdet anschauten.
    „Habt ihr das Angebot fest ausgepreist?“ unterbrach ein anderes Mädchen ihre Gedanken.
    „Nein, durch die Unterschiede bei den Essensmarken wird da gehandelt, um den Wert festzulegen“,ging sie auf die Frage ein. Schließlich wollten sie nicht nur haufenweise die billigsten Gerichte haben.
    Wenn sie sich selbst gegenüber ehrlich war, dann hatten sie diesen Punkt nicht wirklich ganz durchdacht. Aber klar war jedenfalls, dass die unterschiedlichen Gerichte der Marken je nach Beliebtheit auch einen anderen Wert besaßen.
    Als die nächste Fragen auf sie einprasselten, winkte sie kurz in Richtung Leopold-san, damit dieser den Ansturm abwartete.

    Nach den aktuellen Wettermeldungen aus Japan vom 26.07.2014:


    Temperaturen von deutlich mehr als 35 Grad machen derzeit den Menschen in Japan zu schaffen. Allein am Freitag mussten dort über 1000 Menschen aufgrund von Schwächeanfällen oder Dehydrierung in Krankenhäuser eingeliefert werden. Zudem forderte die Hitzewelle schon die ersten Todesopfer. Heute werden für den Großraum Kyoto/Osaka sogar Spitzenwerte um 40 Grad erwartet.


    Quelle: Wetter Online - Wetter Ticker von 09:14 Uhr


    Die Wassertemperatur im Raum Osaka beträgt 28°


    Wem also das Wetter hier bei uns schon zu viel ist, der sollte sich nicht dorthin wünschen.
    Diese Temperaturen sind für die Sommerzeit in Japan eher normal, wie auch eine etwa 4-wöchige Regenphase bei über 23°, die sich in diesem Jahr von Anfang Juni bis Anfang Juli abgespielt hat. Dabei gab es nur einen Wechsel zwischen regen und Nebel. Und der Nebel lag trotzdem bei den Temperaturen über 20°.
    Wer sich also schon mal gefragt hat, warum die Flüge nach Japan im Sommer billiger sind... darin liegt die Antwort!

    [Rika Sumiyoshi]
    Tag 3 – 11:58 Uhr – Gelände der Schule - Schulgebäude A - Krankenzimmer

    Rika blickte sich noch einmal im Raum um, als Kenichi seine Frage stellte.
    "Da wir mit dieser Aktion gerade beginnen, gibt es keine wirklichen Möglichkeiten, den Umfang des Interesses festzustellen. Ich rechne noch nicht mit einem Massenansturm, aber hab ein Auge drauf. Derzeit wissen die Schülerinnen ja noch nichts hiervon. Da wir mit etwas Schmuck schon einmal etwas gemacht haben, wird es leichter sein, sie anzusprechen. Aber dazu muss ich erst mal runter in die Halle..."
    Sie ließ ihre Worte ausklingen und blickte zu Yuki.
    "Kümmere dich hier um alles, ich bring die Dinge mal ins Laufen!" meinte sie lächelnd und ging dann mit einem Nicken in Richtung Kenichi aus dem Krankenzimmer.


    [Hayato Akuma]
    Von einem Augenblick zum nächsten klappten die Augen bei dem Jungen wieder auf und er ruckte mit dem Oberkörper in eine sitzende Position hoch.
    "Willkommen unter den Lebenden... mal wieder!" begrüßte Hayato den Jungen, in dessen Augen erst jetzt sein Bewusstsein erwachte.