Beiträge von Soulshadow

    Akim Sokolow blickte überrascht auf den Stein. Er war auf einer horizontalen Bahn herangeflogen und war leicht gegen seine Brust geprallt.
    "Da scheint jemand schon etwas mit Telekinese zu üben..." ging es ihm durch den Kopf. Er kam zu dem Schluß, lieber einmal nachzusehen, was da vor sich ging.

    Nach dem Kalender feiert Japan heute den "Tag des Respekts vor Älteren".
    An diesem Tag werden die Älteren mit einem dreistelligen Lebensalter durch die Regierung mit einem Pokal bedacht.
    Die Japaner sind sehr stolz auf ihren hohen Anteil an über 65 Jahre alten Menschen im Lande. Im Jahr 2009 lag dieser bei 22%.

    Dieser Tag wurde im Jahr 1963 in Japan eingeführt für die damals 156 dreistelligen Älteren im Lande.

    [NPC]
    20:00 Uhr – Außerhalb des Schulgeländes – Geheimer Treffpunkt

    „Sie sind nicht zurückgekommen, das heißt, dass die Aktion ein Fehlschlag war!“ Die Stimme des Mannes war dunkel und hatte einen polternden Unterton.
    „Aber es war doch nur ein Paladin…“
    „Ihr solltet es doch langsam wirklich begriffen haben!“ fuhr der erste Sprecher die anderen Anwesenden an. „Die Gegenseite zu unterschätzen ist gleichbedeutend mit dem Tod!“
    In den tiefen Schatten auf der anderen Seite raschelte es und eine eigentlich sehr angenehm klingende Stimme schickte einen Schauder über die Rücken der anwesenden Männer.

    „Erbärmlich! Sogar gegen einen Menschen versagen sie! Wie wollen sie dann jemals gegen einen echten Vampir bestehen?“ Der Unterton von Enttäuschung in dieser Stimme ließ die Männer erneut erschauern. Etwas dunkles bewegte sich im Schatten.
    „Wozu versorgen wir euch mit den entsprechenden Waffen und Informationen?“
    „Wir haben versagt, Exzellenz. Eine Chance ist vertan und der Gegner ist gewarnt, aber unser Wille ist ungebrochen!“ erhob der erste Sprecher wieder seine Stimme.
    „Nun gut! Der Eid am Cromlech bindet euch. Fahrt also fort!“ kam die Antwort aus den Schatten.

    „Was ist mit diesen anderen Kreaturen, Exzellenz?“
    „Hmmm ja. Es gibt noch andere Fraktionen, die etwas gegen diese Schule im Schilde führen! Kümmert euch nicht darum, solange diese nicht mit euren Plänen in Konflikt geraten. Diese Aufgabe wäre eh zu groß für Menschen!“
    Der erste Sprecher neigte kurz sein Haupt als Bestätigung.
    „Dann mögen sie erst einmal ihren Ball feiern!“

    Tag 3 – 07:15 Uhr - U-Bahn Tokyo – Wartungsraum

    Die drei Polizisten an der angelehnten Tür nahmen Haltung an, als ein Kommissar mit mehreren ausländischen Beamten an die Fundstelle kam.
    Der Vorgesetzte der Beamten war bereits im Vorfeld informiert worden, so dass seine Männer vorbereitet waren.
    „Der Beamte Miyano hat den Körper in den frühen Morgenstunden aufgefunden!“ erklärte der Kommissar, als sie in Hörweite gekommen waren. Der entsprechende Beamte verbeugte sich.
    Die ausländischen Beamten machten einen militärischen Eindruck und blickten ziemlich unbeeindruckt auf die Szenerie.
    Durch zusätzliche Sichtschutzwände war ein Einblick durch Unbeteiligte verhindert worden, so dass die Tür geöffnet werden konnte. Zwei der Ausländer traten vor und blickten in den Raum.
    Einer der beiden hatte ein kleines Gerät in der Hand, auf dessen Anzeige er blickte. Nach einer knappen Minute nickte er seinem Kollegen zu.
    „Es handelt sich um die gesuchte Person!“ meinte der Zweite daraufhin zu den anderen. Daraufhin trat ein weiterer Beamter mit einer Digitalkamera vor und machte eine Aufzeichnung des Fundortes.

    „Ich verstehe den Zusammenhang nicht!“ meinte Kommissar Ohsawa irritiert. Nach den Unterlagen der Sicherheitsbehörde war diese Person gestern an Bord eines Schiffes gegangen. Wie konnte sie nun also hier sein? Und noch dazu seit mindestens 26 Stunden tot?
    „Die GLA ist ihnen ein Begriff?“
    „Tut mir leid, aber dieser Begriff sagt mir nichts!“
    „Dann können wir ihnen auch keine weiterführenden Informationen geben!“
    Mit diesem Worten wandten sich die Ausländer von ihm ab und marschierten den Weg zurück, den sie gekommen waren.

    „Diese Anpassung kommt schon fast der Metamorphose gleich!“ meinte einer der Ausländer, als sie sich außerhalb der Hörweite befanden.
    „Sie müssen etwas Neues entwickelt haben! Und von irgendwoher wissen sie von Abunai!“ antwortete ein anderer. „Unser einziger Vorteil ist momentan, dass sie noch nicht wissen, wo Abunai liegt!“
    Nach der sofortigen Schließung des bisherigen Transportweges hatten die Ermittlungen begonnen, wie es der GLA gelungen war einen Agenten einzuschleusen. Der Körper des toten Agenten war inzwischen nach Sydney transportiert worden, um dort genauestens untersucht zu werden.

    [Hagen Kosaka]

    "Da fühlte sich jemand aber mächtig auf den Schlips getreten!" meinte Hagen beiläufig, nachdem der Junge in den Speisesaal entschwunden war.
    Heitani Ichiru seufzte. Er hatte doch nun wirklich nur eine wortwörtliche Anweisung so weitergegeben, wie man sie ihm übermittelt hatte.
    "Manchmal frage ich mich wirklich, warum sie auch solche Sonderlinge hierher schicken!" meinte der Lehrer dann laut. "Er ist dermaßen mit seinen eigenen Ansichten beschäftigt, dass er nicht einnmal die wahre Natur dieser Anlage wahrnehmen will."
    "Er wird sich schon zurecht finden!" erwiderte Hagen. "Je nachdem, in welchem Umfeld die Person aufwächst, entwickeln sich auch die sozialen Fähigkeiten."
    "Solche Worte von jemandem, der seine Fähigkeiten zum Töten einsetzt? Nennt man ja auch Pretender, da sie dem normalen Menschen eine beliebige Person vorspielen können!"
    "Wenn Sie das sagen, Ichiru-sama, dann wird es wohl stimmen", mit diesen Worten lehnte sich Hagen entspannt zurück.
    "Bin ich froh, dass die Direktorin sich mit sowas auseinandersetzen muss!" murmelte Heitani und kehrte zu seinem Frühstückstisch zurück.

    Titel:
    Heroic Age
    Genre:
    SF, Mecha, Mystik
    Publisher:
    Xebec (Hersteller) und TV-Tokyo
    FUNimation für die englische Ausgabe
    Erscheinungsjahr:
    2007 in Japan
    Volumes/DVD's/Packs:
    Komplettserie, Folgen 01 – 26 auf 4 DVD
    Sprachoptionen:
    Englisch, japanisch mit Untertiteln
    FSK:
    Hüllenrückseite:
    Hauptcharaktere:
    Eigene Beschreibung:
    Das erste hohe Volk des Universums, genannt der goldene Stamm, hat seine Entwicklung im bekannten Universum abgeschlossen und bereitet sich darauf vor, zu neuen Ufern aufzubrechen. Vorher eilt ihr Ruf durch dieses Universum und fordert andere Völker auf, zu den Sternen zu reisen.
    Es antworten ihnen drei andere Volksstämme, die daraufhin als silberner, bronzener und Heroischer Stamm bezeichnet werden. Nachdem sie die Ausbreitung dieser Stämme beobachtet haben und kurz bevor sie sich endgültig abwenden, erwidert auch die Menschheit, fortan als der eiserne Stamm, bezeichnet den Ruf.
    Die eigentliche Handlung beginnt mit der Suche der Prinzessin Deianeira und dem Schiff Argonaut nach der letzten Hoffnung der Menschen.
    Meinung:
    Der silberne Stamm sieht sich als Nachfolger und hat die Macht im Universum übernommen. Mit Hilfe des bronzenem Stammes, einem Insektenvolk, geht es aus einem bestimmten Grund gegen die Menschheit vor und hat diese sogar von ihrem Heimatplaneten vertrieben.
    Nach einer alten Prophezeiung hat der goldene Stamm einen Retter für die Menschheit an einem abgelegenen Ort zurückgelassen, der jetzt die letzte Hoffnung der Menschen darstellt.
    Klingt an sich alles wie schon mal gehört. Hier ist aber eine dichte und aufbauende Handlung gelungen, die zu fesseln weiß wenn man nicht gerade auf einen tragenden Charakter festgelegt ist.
    Sonstige Informationen:

    Bevor Hagen noch etwas erwidern konnte, kam Heitani Ichiru heraus.
    "Ich würde raten, jetzt noch etwas zu essen, junger Schüler. Danach wirst du dich bei der Direktorin melden, was du offenbar gestern versäumt hast! Dein Meister hat uns vorgewarnt, dass deine Aufmerksamkeitsspanne sehr gering ist. Er gab uns den Rat, dir folgendes zu sagen... >Samirall, lies die Anweisungen, die ich dir gegeben habe<!" sprach er den Jungen an, als würde er ihn bereits länger kennen, was er nicht tat. Eigentlich gab er nur wortwörtlich weiter, was dieser meister empfohlen hatte zu sagen.
    Während Ichiru näher trat, bedeutete er dem Jungen in den Speisesaal zu gehen.

    [Hikaru Khanzu]
    20:01 Uhr - Krankenstation


    Von einem Augenblick zum anderen schlug Hikaru die Augen wieder auf. Dies geschah so unerwartet, dass die Ärztin zusammenzuckte.
    Ohne seinen Körper oder Kopf zu bewegen wanderten seine Augen umher.
    "Krankenstation im Schulgebäude. Sie sind Doktor Kuramizu", sagte er dann langsam, wie zu sich selbst. Seine Hand glitt zu dem Amulett auf seiner Brust und umfasste es.
    "Keine inneren Verletzungen, zwei tiefe Schnittwunden und ein nicht unerheblicher Blutverlust!" zählte die Ärztin auf, als sein Blick auf ihr ruhte. "Der Direktor ist informiert und kümmert sich um den Rest."
    "Haben die echt schon wieder Alkohol in den Punsch getan?" fragte Hikaru unvermittelt. Die Ärztin zuckte überrascht zurück.
    "Machen sie diesen Unsinn nicht jedes Jahr?" antwortete sie, als die Überraschung nachließ.


    [Felic]
    Im Ballsaal


    Nachdem sie den zweiten Meßbecher fast in einem Zug hinuntergeschüttet hatte, war das Pochen in ihrem Kopf groß genug, um von den Problemen abzulenken.
    Gerade als die Band ein weiteres Lied beendet hatte und eine kurze Pause einlegen wollte, erreichte Felic das Podest. Um während der Spielpause keine Unterbrechung der musikalischen Untermalung zu haben, war eine Anlage aufgebaut, die gerade aktiviert worden war.
    Dank dem Einsatz von Technik waren die verfügbaren Musiktitel auf einem Laptopdisplay aufrufbar, wo sich auch gerade jemand um die entsprechende Auswahl kümmern wollte.
    "Weg da!" forderte sie die Person auf und gab ihm einen leichten Stoß.
    Wenige Lidschläge später erklangen die ersten Riffs eines weitaus schnelleren Rythmus. Felic löste die komplizierten Knoten, die bislang ihr Haar gehalten hatten, und begann sich nach dem Rythmus zu bewegen...

    [NPC - Kaien Kurosu]
    20:00 Uhr - Tag des Balls - Büro des Direktors


    Kaien Kurosu legte den Telefonhörer wieder auf. Ein Teil der Wächter hatte sich der Toten an dem Waldweg angenommen und diese abtransportiert. Die Durchsuchung der Leichen hatte seine Befürchtungen bestätigt, die er seit dem Auftauchen der beiden Khanzus gehegt hatte.
    "Zum Teufel mit all diesen Versprechungen!" entfuhr es ihm.
    Nicht nur das Auftauchen dieser unüblichen Anzahl an Level E Vampiren... Was kam nur als nächstes?
    Wie als Antwort auf seine unausgesprochene Frage wurde die Tür aufgerissen und eine der Bediensteten steckte den Kopf herein.
    "Jemand hat Alkohol in den Punsch gemischt, Herr Direktor!" rief sie ihm aufgeregt zu.
    "Musste ich fragen?" seufzte Kaien Kurosu und stand auf. Hatten es die Schüler wieder einmal geschafft, aus einem Ballabend ein Chaos zu machen?

    [Hagen Kosaka]
    07:15 Uhr – Außenbereich des Speisesaales


    Als der ihm unbekannte Junge näher kam, scannte Hagen schnell seine Gedanken, da dieser ein Katana bei sich trug. Dieser Samirall schien eine gewisse ländliche Lebenseinstellung zu haben. Derzeit sprach sein Magen laut genug, um sogar Milani aufblicken zu lassen.
    "Miso-Suppe, Salat und Brötchen!" antwortete Hagen ihm knapp. "All dies, wie auch weitere Frühstückszutaten bekommst du drinnen."
    Nach einer richtungweisenden Armbewegung nahm er mit derselben Hand die Kaffeetasse wieder auf und trank einen Schluck.

    Nachdem nun ein paar einführende Tage auf Abunai erfolgt sind, wird es langsam Zeit für den Sprung. Dieser soll, wie bereits vorher schon mal angekündigt, die Handlung von drei Wochen überspringen.
    Nach dem Sprung sollen dann eventuelle Clubs und Freizeitaktivitäten bereits fester Bestandteil des Tagesablaufes sein, ebenso wie eine Entwicklung bei den Fähigkeiten stattgefunden hat. Diese ist zwar noch nicht allumfassend, aber gestattet doch ein Voranschreiten in den Trainingsmethoden.
    Es ist noch nicht so weit, dass tatsächliche Pentagramme gebildet werden können, aber eine Zusammenarbeit zwischen zwei bis vier Schülern soll ab da bereits möglich sein.

    Die Verbindung der einzelnen Fähigkeiten soll sich dabei so ergänzen, dass diese Kleingruppen mehr erreichen können, als eine Einzelperson.
    Die Ansicht, dass einige Fähigkeiten viel besser alleine zurecht kommen würden, ist zu diesem Zeitpunkt noch möglich, wird sich aber im folgenden Handlungskapitel als falsch erweisen!

    Jeder sollte sich bis dahin ein Umfeld für seinen Char ausgesucht haben, da wir ab diesem Zeitpunkt ein wenig Außenaktivitäten erfahren werden. Es wird ab da auch zu Kämpfen kommen!
    Nicht immer wird die Handlung so erfolgen können, dass man auf eine Reaktion eines anderen warten kann, daher werden zu den Kämpfen Szenarien bestehen, in die man mit seinem Char einsteigen kann.

    Sollte jemand dann Bedarf an Gesprächen mit NPC haben, so möchte ich bitten diese bei mir anzukündigen, damit der Bedarf zeitnah gedeckt werden kann.

    Zu den Unterrichts- und Trainingsmethoden werde ich im Rahmen des Sprunges noch einige Erklärungen abgeben, um mögliche Fragen zu beantworten.

    Möglicherweise werden sich die Ansichten einiger Chars nach den ersten Kämpfen ändern. Auf alle Fälle wird eine Richtung dabei ersichtlich werden!

    Die von Terades geplante Zwischenhandlung beim Sprung werde ich nach seinem Ausbleiben sinngemäß einfügen, um die bestehenden Anspielungen zu beantworten. Danach werden diese Personen in den Hintergrund treten.
    Die innerhalb der ersten Wochen von Ryu erzwungene Verbindung mehrerer Schülerinnen und Schüler setzt seine unterdrückten Kräfte frei und führt zu einer beinahe Katastrophe, bei der trotzdem mehrere Beteiligte sterben.
    Durch seine dadurch deutlich dargestellte Respektlosigkeit gegenüber den anderen Schülerinnen und Schülern auf der Insel wird er aus dem normalen Schulbetrieb herausgenommen und dem Sicherheitskommando der Insel zugeordnet.

    Für die Heiler unter den Schülern beginnt nach diesem Unfall eine schwere Zeit, da sie alle Zeugen des Vorfalles waren. Ihr Mitempfinden hat Spuren hinterlassen und sie müssen sich mit diesem Erfahrungen arrangieren.
    Die GLA hat nach dem erfolglosen Infiltrationsversuch keine weitere Möglichkeit dazu mehr bekommen, so dass die Organisation zu weitaus gewaltsameren Offensivmitteln greifen.

    Obwohl das zweite Wohnheim inzwischen fertig gestellt ist, wurden noch keine Umquartierungen vorgenommen. Nach der zweiten Ankunft des Schiffes waren alle weiteren Transporte eingestellt worden, um neue und sichere Wege zu finden.
    Doch die Welt ist längst kein sicherer Ort mehr…

    Nachdem einige Schreiber weggefallen sind, kam die Frage auf, was eigentlich der rote Faden der Geschichte sein soll. Dazu war ja schon ein Faden entsprechend eingewoben worden:

    Das Auftauchen der ganzen Klasse-E Vampire im Umfeld der Schule wurde bislang nebensächlich erwähnt. Auch wurden sich schon erste Gedanken um dieses Phänomen gemacht.
    Da in der Welt von Vampire Knight ausschließlich Reinblüter diese Art von Wiedergängern erzeugen können, ist eine Verwicklung von solchen in die Ereignisse mehr als wahrscheinlich!
    Die schiere Anzahl lässt auf eine Zahl von vier (4) Reinblütern schließen, die darin verwickelt sein müssen, aber bislang wurde noch nichts näheres dazu heraus gefunden.

    In wie weit die Nebenhandlungen der einzelnen Chars in diesen Umstand verwickelt sind, müsste jeder für sich überlegen und entsprechend planen.

    Die Ereignisse des Balls nehmen so langsam Fahrt auf, so dass dieses Kapitel seinen Fortgang findet.
    Nach dem Ball wäre dann wieder etwas Platz für die Nebenhandlungen (Ein Kampf ist da von meiner Seite bereits vorbereitet).
    Jeder sollte sich seinen Faden für den Char zumindest stichpunktartig zusammenstellen, damit sich die Handlung nachher nicht zu sehr verzettelt.

    Zu weiteren Kämpfen sei die Frage gestellt, ob wir sie wie den einen mit den eindringenden Klasse-E aufziehen sollen, um eine Koordination sicher zu stellen.
    Ein Punktesystem, wie bei RPG oft angewandt, wurde nicht erstellt und würde nun auch nicht mehr passen.

    [Valentina Amasowa]
    Tag 3 – 07:15 Uhr – Im Wohnheim

    Valentina Amasowa blickte in das unberührte Zimmer hinein, in dem auch die Schuluniform noch am Haken hing.
    "Hm, der alte Mann hat wohl einen Naturburschen erzogen!" dachte sie und wandte sich wieder um.
    Ryu hatte die letzte Nacht hindurch auf Streife rund um die Insel verbracht und war erst in den frühen Morgenstunden zurückgekehrt. Bis zum Unterricht würde er wohl ein kurzes Nickerchen machen, denn eine Abwesenheit würde sie ihm nicht zugestehen.
    Als dann auch noch dieser Samirall als abwesend gemeldet worden war, hatte sie wieder einmal ihre Morgenroutine unterbrechen müssen. Aber noch war diesem kleinen Sonnenschein ja nicht klar, weswegen er nun wirklich hier war. Valentina erlaubte sich ein schmales Lächeln. Ein Turnier! Wirklich nett.

    [Hagen Kosaka]
    07:15 Uhr – Außenbereich des Speisesaales

    Als der Junge von seinem Baum herunterkam und ein langgezogenes Heeey ertönen ließ, hob Hagen kurz die Hand und nickte grüßend zurück, da er gerade den Mund voll hatte.
    Seine andere Hand war gerade nicht auf dem Tisch zu sehen.
    Milani gönnte diesem menschlichen Gruß nicht einmal einen kurzen Blick, sondern fraß einfach weiter.

    [NPC]
    19:58 Uhr - Krankenstation


    Die Krankenschwester untersuchte Kai schnell und prüfte die Vitalfunktionen.
    "Er gehört zu den wenigen Menschen, die Alkohol nicht vertragen, würde ich sagen. Es fehlt ihnen ein Enzym im Körper, um diesen abbauen zu können. Deshalb haut es sie regelrecht aus den Schuhen!" erklärte sie Kuraiko dann. "Ein Arzt hätte es ihm höchstens erklären können, daher hast du nichts falsch gemacht!"
    Sie zog Kai die Schuhe aus und legte ihm eine dünne Decke über. Auf dem Beistelltisch stellte sie schon mal eine Schüssel bereit.
    "Meist müssen sie sich gleich nach dem erwachen übergeben!" meinte sie und blickte sich zu der abgetrennten Behandlungskammer um.



    Die Ärztin wunderte sich über den seltsamen Anhänger, der sich ihren Bemühungen wiedersetzte, ihn dem Jungen abzunehmen.
    "Auf dieser Schule muss man sich echt an das Ungewöhnliche gewöhnen!" seufzte sie und beließ den Anhänger dort.


    [Felic]
    Sie blickte Yume mit ihren grünen Augen an.
    "Warum ist die Welt nur so, wie sie ist?" fragte sie laut. Natürlich hatte ihr Gegenüber gerne genaueres gewusst!
    Verwundert stellte sie fest, dass der Meßbecher schon zu dreiviertel geleert war.
    "Hoppla, da hab ich aber einen mächtigen Zug am Leib!" wunderte sie sich und stand auf. "Soll ich was von dem Zeug mitbringen?"
    Sie blickte Yume fragend an.

    [NPC]
    19:58 Uhr - Krankenstation


    Die Krankenschwester blickte hinter einem Abtrennschirm hervor, als plötzlich die Stimme erklang.
    Die Ärztin nickte ihr kurz zu, um anzuzeigen, dass sie alleine zurecht kam. Die Verbände waren bereits angelegt.
    "Alkohol?" wiederholte die Krankenschwester, als sie ganz hervortrat. "Da hat doch nicht schon wieder jemand den Punsch gestreckt?!"
    Sie zog einen Vorhand bei den Krankenliegen beiseite und bedeutete Kuraiko, dass sie den Jungen dorthin legen konnte.
    "Wenn er so schnell umfällt, wird er Alkohol wohl gar nicht vertragen. Muss er sich übergeben?" fragte sie Kuraiko weiter, nachdem diese Kai auf die Liege gelegt hatte.

    [Felic]
    19:56 Uhr -Ballsaal


    "Auf das mögen kommt es dabei auch nicht mehr an! Aber es hilft mir bei Frust besser als Torte!" Felic ließ die Mundwinkel nach unten sinken. Die Frage hatte ihr die Geschehnisse wieder deutlich vor Augen geführt, und ließ sie einen weiteren tiefen Schluck nehmen. In ihrem Kopf begannen sich die ersten Nebel durch den Alkohol zu entwickeln.
    "Tut mir leid, aber die Umstände kann ich nicht Preis geben. Es hat aber nichts mit dem Verlust der Kontrolle über die Gier zu tun, soviel kann ich sagen!"
    Felic seufzte tief. Nach einem weiteren Schluck aus dem Meßbecher blickte sie auf Yumes Kleid.
    "Man hat dich versetzt?" rutschte ihr die direkte Frage heraus. Der Alkohol lockerte scheinbar schon die Schranken des Geistes.

    [Felic]
    19:55 Uhr -Ballsaal


    "Das nicht gerade. Eigentlich war es voller Blut!" schnaufte Felic mißmutig und nahm einen weiteren Schluck. "Ich würde auf einen hochprozentigen Rum tippen, der sich mit dem Fruchtaromen ganz gut vermischt hat... Schmecken tut er jedenfalls!"
    Warum sie Yume das alles so erzählte, war ihr auch nicht so richtig klar. Aber es schien Yume ähnlich zu gehen.
    "Es ist wieder einmal so vieles schief gegangen, dass man ssich darauf einfach einen ordentlichen Brand verschaffen muss!" fuhr Felic dann fort. "Kuchen finde ich da irgendwie unbefriedigend!"